Grüner Tee


Aufgrund der enthaltenen Flavonoide werden dem Grünen Tee besonders hohe antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Neuste Studien belegen nun, dass sich die Wirkstoffe im grünen Tee tatsächlich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken.


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letzte Aktualisierung am 21.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Grüner Tee gegen Arteriosklerose

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(Zentrum der Gesundheit) - Eine neue Studie, die im European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation veröffentlicht wurde, hat weitere Beweise für die günstigen Auswirkungen von grünem Tee in Bezug auf die Risikofaktoren, die zu Herzinfarkt führen können, angeführt.

Grüner Tee © 5 second Studio - Shutterstock.com

Der grüne Tee behält seine Wirkstoffe

Der Grüne Tee hat seinen Ursprung in China, wird mittlerweile aber weltweit konsumiert. Bei der Herstellung des grünen Tees bleiben nahezu alle vorhandenen Wirkstoffe erhalten, da er während des Herstellungsprozesses nur geringfügigen Oxidationsprozessen ausgesetzt ist.

Antioxidative Wirkung von grünem Tee

Der kardiovaskuläre Nutzen bei den verschiedenen Teesorten, sowie auch bei dunkler Schokolade und Rotwein, wird den enthaltenen Flavonoiden zugeschrieben, da diese antioxidative Eigenschaften besitzen. Es wird vermutet, daß die Flavonoide im Grünen Tee die stärkste antioxidative Wirkung aufzeigen.

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Randomisierte Studie

Die Studie wurde von Dr. Nikolaos Alexopoulos und Kollegen an der Athens Medical School in Griechenland als randomisierte Studie durchgeführt. Dabei wurde der Durchmesser der Oberarmarterie (Hauptschlagader des Oberarms) an gesunden Freiwilligen gemessen. Eine Funktionsstörung des Endothels (Zellen der inneren Gefäßwandschicht) gilt als ein Hauptfaktor für die Fortschreitung von Arteriosklerose.

Den Probanden wurde entweder Grüner Tee, Kaffee oder Wasser (Placebo) verabreicht. Die Messung der Oberarmarterie wurde nach 30, 90 und 120 Minuten nach dem Konsum vorgenommen.

Überraschende Ergebnisse

Das Ergebnis der Studie war, daß durch den Konsum von grünem Tee die Aktivität der Endothelzellen, die das gesamte Kreislaufsystem auskleiden, verbessert wurde. Es konnte gezeigt werden, daß die endothel-abhängige Erweiterung der Oberarmarterie 30 Minuten nach dem Konsum von Grünem Tee, einen deutlichen Anstieg von 3,9 Prozent aufwies. Die Wirkung von Kaffee bzw. Wasser war nicht signifikant.

Diese Studie konnte aufzeigen, dass Grüner Tee einen kurzfristigen, günstigen Effekt auf die großen Arterien ausübt. Eine andere Studie hatte bereits belegt, dass Grüner Tee eine Funktionsstörung des Endothels bei Rauchern rückgängig gemacht hat. Die starke antikarzinogene Wirkung von Grünem Tee konnte bereits in einer anderen Studie belegt werden.

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