Kokosöl - Der Karieskiller


Die meisten seiner wundervollen Eigenschaften sind vielen Menschen bekannt. Dass Kokosöl jedoch auch gegen Karies-Bakterien wirkt, dürfte einigen Lesern/innen neu sein.



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Kokosöl stoppt Karies

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(Zentrum der Gesundheit) - Das Bestreben, kariesauslösende Bakterien mittels gründlicher Zahnpflege zu minimieren, ist immer seltener von Erfolg gekrönt. Der Grund dafür liegt in dem seit Jahren stark ansteigenden Verzehr zuckerhaltiger Nahrungsmittel, verbunden mit einer insgesamt nährstoffarmen Ernährung. Dadurch gerät die Mundflora aus dem Gleichgewicht und gleichzeitig schwinden die Abwehrkräfte. Diese Situation schafft ideale Lebensbedingungen für Bakterien. Sie vermehren sich rasant, zerstören den Zahnschmelz, lösen Entzündungen aus und führen zum Zahnverfall. Einer bahnbrechenden Studie zufolge erwies sich nun das Kokosöl als DER Sieger im Kampf gegen kariesauslösende Bakterien.

Kokosöl gegen Karies © ckellyphoto - Fotolia.com

Kokosöl gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten

Kokosöl zählt aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zu den besonders wertvollen Lebensmitteln.

Diesen Stellenwert verdankt es nicht zuletzt seiner antibakteriellen, antiviralen, antifungalen sowie antiparasitären Eigenschaften. Davon profitiert natürlich der ganze Organismus.

Im Zusammenhang mit der Zahngesundheit steht jedoch seine antibakterielle Wirkung im Vordergrund. Sie trägt dazu bei, dass Karies-Bakterien das Kokosöl meiden wie der Teufel das Weihwasser. Zu verdanken ist dies in erster Linie der darin enthaltenen Laurinsäure.

So wirkt Kokosöl gegen Bakterien

Die Laurinsäure ist eine mittelkettige Fettsäure, die im Körper ihre Wirkung entfaltet und dort gegen pathogene Erreger, wie beispielsweise Bakterien, vorgeht. Genauer gesagt sucht sie nur den direkten Kontakt zu pathogenen Bakterien. Alles weitere geschieht dann automatisch.

Die Zellmembranen der Bakterien bestehen aus einer sehr dünnen, feinen Fettschicht. Kommt diese in Berührung mit der Laurinsäure, beginnt sie aufzubrechen und sich aufzulösen. Das Bakterium geht zugrunde. Die Laurinsäure greift ausschliesslich pathogene Bakterien an. Das wird auch dadurch deutlich, dass die Laurinsäure in der Muttermilch zur Unterstützung des noch nicht ausreichend ausgebildeten Immunsystems des Babys ebenfalls enthalten ist.

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Kokosöl gegen Karies

Wissenschaftler des Athlone Institute of Technology in Irland bestätigen die Wirkung von Kokosöl in Bezug auf Bakterien, die Karies und Entzündungen im Mundraum auslösen können.

Für ihre Studie verwendeten die Forscher neben dem Kokosöl auch andere Öle, denen sie jeweils fettspaltende Enzyme beigaben. Damit ahmten sie die Fettverdauung im Körper nach.

Anschliessend wurden die auf diese Weise "verdauten" Öle mit unterschiedlichen Bakterienstämmen in Kontakt gebracht. Hierzu zählte das Bakterium Streptococcus mutans ebenso wie der Hefepilz Candida albicans.

Streptococcus mutans gilt als Hauptverursacher der Karies. Er bildet aus der im Speisebrei enthaltenen Saccharose eine feste Masse, mit der sich Bakterien an den Zahnschmelz heften können. Zudem verstoffwechselt er Kohlenhydrate in Milchsäure, wodurch das eigentlich leicht basische Mundmilieu in ein saures Milieu verwandelt wird. Diese Faktoren schaffen den pathogenen Bakterien einen optimalen Lebensraum.

Der Candida albicans ist ein Hefepilz, der unter anderem auch im Mundraum Entzündungen auslösen kann. Er benötigt ebenfalls ein saures Milieu, um sich auszubreiten.

Das Kokosöl konnte als einziges der in dieser Versuchsreihe verwendeten Öle beide Erreger abtöten, ohne gesundheitsfördernde Bakterien anzugreifen. Dadurch unterscheidet sich die Wirkung von Kokosöl ganz gravierend von der eines Antibiotikums.

Dr. Brady, der Forschungsleiter, bemerkte hierzu:

Die Verwendung von enzymmodifiziertem Kokosöl in Zahnpflegeprodukten ist eine ausgezeichnete Alternative zu chemischen Zusatzstoffen (wie Fluoriden), vor allem deshalb, da das Öl bereits in sehr geringen Konzentrationen wirkt. Und angesichts der zunehmenden Antibiotika- Resistenzen ist es äusserst wichtig darüber nachzudenken, ob wir auf diese Weise nicht auch zukünftig mikrobielle Infektionen bekämpfen können.

Er fügte noch hinzu:

Das menschliche Verdauungssystem verfügt von Natur aus über antimikrobielle Eigenschaften, die jedoch durch einen Mangel an Nähr- und Vitalstoffen stark eingeschränkt sind. Die Verwendung von Kokosöl kann daher im besonderen Masse zur Stärkung des Immunsystems insgesamt sowie im Speziellen zur Abwehr gefährlicher Krankheitserreger beitragen. Die Wirkung des Kokosöls beschränkt sich natürlich nicht nur auf den Mundraum, sondern zeigt sich im ganzen Körper.

Fluorid schützt Ihre Zähne nicht

Die Wirkung von Kokosöl in Bezug auf Bakterien und den Candida-Pilz könnte mit dieser Studie eindeutig belegt werden. Ganz anders hingegen sieht die Sache bei der Verwendung von Fluorid gegen Karies aus. Bislang konnte keine wissenschaftliche Studie einen wirklichen Schutz der Zähne durch die Verwendung fluoridhaltiger Zahncremes oder die Fluoridierung der Zähne unumstösslich nachweisen. Vielmehr zeigte sich in einigen aktuellen Studien, dass Fluorid tatsächlich schädlich für die Zähne sein kann.

Die Untersuchungen zeigten, dass eine übermässige Aufnahme von Fluorid zur Ausbildung einer so genannten Dentalfluorose beiträgt. Diese macht sich durch weisse oder bräunliche Flecken oder Streifen auf dem Zahnschmelz bemerkbar. In ausgeprägten Fällen verfärbt sich die gesamte Zahnoberfläche. Dennoch handelt es sich nicht nur um ein kosmetisches Problem, denn diese Verfärbungen weichen den Zahnschmelz auf, so dass die Zähne noch anfälliger für Karies werden.

Kokosöl in der Zahnpflege

Noch gibt es sie nicht, die innovative Kombination von Kokosöl und verdauungsfördernden Enzymen in Zahnpflegeprodukten. Doch wir hoffen, dass diese bahnbrechende Entwicklung in der Zahn- und Mundpflege nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Unabhängig davon können Sie jedoch bereits jetzt von der antibakteriellen Wirkung des Kokosöls zur Verbesserung Ihrer Mundflora profitieren, denn es eignet sich hervorragend zum täglichen Ölziehen. Das Freisetzen der Fettsäuren übernehmen hier die die gesunden Bakterien der Mundflora oder gar die Speichelenzyme, so dass die pathogenen Keime im Mundraum geschädigt werden.

Empfehlung: Nehmen Sie - morgens nüchtern - 1 Esslöffel Kokosöl in den Mund und ziehen Sie die Flüssigkeit etwa 15 Minuten zwischen den Zähnen hin und her. Anschliessend wird das Öl (inklusive der Keime) ausgespuckt. Danach sollten Sie Ihren Mund mehrmals mit warmem Wasser ausspülen, bevor Sie schliesslich Ihre Zähne wie gewohnt gründlich putzen.

Lesen Sie auch: Ölziehen - Entgiftung pur

Kein Tag soll vergehen, ohne Kokosöl zu sehen :-)

Vergessen Sie nicht, das Kokosöl täglich in Ihrer Küche zu verwenden. Die vielen gesundheitlichen Vorteile dieses Öls sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Ob im Smoothie, in der Suppe, auf dem Gemüse oder als Bratöl für Fleisch und Fisch - Kokosöl verleiht jedem Gericht eine besonders feine Note. Sie finden viele köstliche Kokosöl-Rezepte auf unserer Homepage. Lassen Sie sich inspirieren. Die wahrscheinlich einzigen, die Sie vom feinen Geschmack eines biologischen Kokosöls nicht überzeugen werden, sind die pathogenen Keime in Ihrem Körper, denn sie werden Ihre neu erworbene Kokosöl-Lust nicht überleben :-).

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Quellen:


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(5)

hcstior
geschrieben am: mittwoch, 06. mai 2015, 09:39
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Sehr geehrte Damen und Herren, auf der Suche nach einem zusätzlichen Zahnpflegeprodukt bin ich auf das Kokosöl gestoßen. Ich fand Ihren Artikel dazu sehr interessant aufgebaut. Allerdings habe ich auf der Seite gutefrage.net gelesen, dass natives Olivenöl nicht so gut helfen kann, da dort kaum freie Fette vorhanden sind. Ich bitte um eine Rückmeldung. Vielen Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Hallo hcstior
Im Artikel geht es um Kokosöl in der Zahnpflege. Wie aber ist nun konkret Ihre Frage in Bezug auf das Olivenöl?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

hannam
geschrieben am: montag, 27. januar 2014, 21:51
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sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gerne Ölziehen mit Kokosöl probieren, konnte dieses bislang aber nur in fester Form finden. Wie soll das dann funktionieren, wenn es die Konsistenz wie Butter oder Fett hat? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar! Viele Grüße H.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hannam
Kokosöl wird bei Temperaturen über ca. 26 Grad flüssig. Sie können es also sanft erwärmen, bis es flüssig ist (auf dem Herd/auf der Heizung) oder aber auch einfach ein Stück festes Kokosfett in den Mund nehmen, wo es innerhalb weniger Sekunden schmelzen wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bonnie2000
geschrieben am: mittwoch, 13. november 2013, 18:01
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Macht es denn auch Sinn, sich mit Kokosöl (anstelle von Zahnpasta) die Zähne zu putzen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bonnie
Natürlich können Sie sich auch mit Kokosöl die Zähne putzen. Wenn Sie jedoch eine Mundspülung bzw. Ölziehen mit Kokosöl machen, müssen Sie es nicht noch zusätzlich zum Zähneputzen einsetzen und können hier z. B. eine ayurvedische Zahncreme verwenden, die dann wieder andere positive Eigenschaften auf das Zahnfleisch und die Zahngesundheit hat. Auf diese Weise kommen Sie in den Genuss von deutlich mehr Vorteilen :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

thomaskeim
geschrieben am: montag, 04. november 2013, 13:05
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hallo, macht es evtl. Sinn Abends nach dem Zähneputzen noch Öl in den Mund zu nehmen und zu spülen. Dann würde möglicherweise die ganze Nacht der Mundraum frei von Bakterien bleiben. oder ist das weniger anzuraten, denn man soll nach dem Zähne putzen nichs mehr in den Mund nehmen. Bei mir ist das Öl aber fest, ich benutze das von **. Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomaskeim
Nach dem Zähneputzen sollte man nichts mehr in den Mund nehmen, das den Zähnen und der Zahnfleischgesundheit schaden könnte. Das Kokosöl gehört natürlich nicht in diese Rubrik und kann daher auch nach der von Ihnen vorgeschlagenen Weise hervorragend angewendet werden.
Kokosöl ist generell bei Temperaturen unter 25 Grad fest. Erst wenn die Temperaturen - z. B. im Sommer - steigen, liegt das Kokosöl in flüssiger Form vor. Da Ihre Körpertemperatur jedoch deutlich höher als 25 Grad beträgt, können Sie einfach ein Löffelchen des festen Kokosfettes in den Mund nehmen. Es wird dort sehr schnell flüssig.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mami2013
geschrieben am: montag, 28. oktober 2013, 21:59
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, Also Sie haben ja beschrieben, dass man 15 min lang hin und her das Kokosöl fahren soll und anschließend spucken.. Kann man denn auch das Kokosöl anschließend schlucken? Wirkt es dann so nicht noch besser? Vielen dank und mfg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mami2013
Im Öl sind jetzt u. U. Bakterien und Toxine gelöst, die man ja eher so schnell wie möglich loswerden möchte und man das Öl daher keinesfalls schlucken sollte.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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