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Fastenkrise - was tun?

Hallo, liebes Team, ich faste an einem Tag der Woche. An diesem Tag habe ich nachmittags sehr schlecht gefühlt, Blähungen bekommen und unter Übelkeit gelitten. Ich faste an diesem Tag mit hochwertigen Säften. Kehrt das nun jede Woche wieder oder bessert sich der Zustand, das macht mir Sorge.

27. Februar 2026
1 Antwort
Carina Rehberg
Carina Rehberg
ZDG-Redaktion
1. März 2026

Liebe Sabine,

aus ganzheitlicher Sicht müsste man vor einer Empfehlung Ihren Gesamtzustand berücksichtigen, Ihre übliche Ernährung, ihren Lebensstil, die Art der Säfte, die Menge, die getrunken wird, was sonst noch am Fastentag getrunken wird, ob Medikamente genommen werden, wie vor und nach dem Fastentag gegessen wird etc. Denn all das und noch viel mehr kann Auslöser der Beschwerden sein.

Wenn Sie sonst nie Säfte trinken und plötzlich am Fastentag nur noch Säfte trinken, wenn Sie am Vortag recht viel gegessen haben (zu schneller Wechsel von normalem Essen zum Fastentag), wenn der Darm nicht geleert ist und/oder wenn die Säfte zu fructosereich sind und zu schnell getrunken werden, kann dies zum beschriebenen Unwohlsein führen.

Wählen Sie Gemüsesäfte, also keine Obstsäfte, und trinken Sie die Säfte stark mit Wasser verdünnt sowie in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Trinken Sie ansonsten lieber stilles Wasser und Kräutertee oder auch eine Fastenbrühe.

Achten Sie darauf achten, am Tag vor dem Fasten schon ab mittags nur noch sehr leicht Verdauliches zu essen (z. B. Gemüsesuppe mit Toast).

Wenn die Beschwerden beim nächsten Mal trotz der Anpassungen wieder auftreten, ist für Sie vielleicht eine andere Fastenform besser, z. B. ganz ohne Säfte und stattdessen mit leicht verdaulicher Kost und nicht mehr als 500 kcal am Fastentag.

Viele Grüße, Ihr ZDG-Team