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Angst vor Hodgkin Lymhom

Hallo allerseits,Ich war vor einigen Wochen wegen einem tastbaren Lymphknoten beim Arzt, der hat Ultraschall gemacht (unauffällig) und ein großes Blutbild gemacht, wo erhöhte Eosinophile (13% oder 0,71 g/L) festgestellt wurden. Alle anderen Werte waren völlig normal.

Dieser Knoten ist hart und tut nicht weh, was ja für was bösartiges sprechen kann, allerdings kann man ihn gut verschieben, wenn man die Nackenmuskulatur entspannt und die Haut fest zur Seite drückt. Auf der anderen Seite am Nacken hab ich zwei kleinere Lymphknoten, auch hart und verschieblich, ohne Schmerzen, diese sind aber wirklich mickrig.

Das Ganze habe ich schon vor mehreren Jahren (mindestens 2, wahrscheinlich mehr) beobachtet und damals irgendwie wieder vergessen.Im Ultraschall wurden die Lymphknoten angeschaut, da ist der größte 10×2 mm, also sehr länglich was ja gut ist.

Habe aber schon mehrere Berichte von Lymhom Patienten in Foren gelesen, die auch beim Ultraschall waren und nix entdeckt wurde, die hohe Eosinophile hatten und/oder die jahrelang vergrößerte Lymphknoten hatten, die nicht weiter gewachsen sind und am Ende doch bösartig waren.Mache mir jetzt sehr Sorgen, auch davon betroffen zu sein, da der Blutwert gut zu dem tastbaren Lymphknoten passt.

Andere Symptome wie Nachtschweiß, Juckreiz, Schwäche etc. hab ich nicht, fühle mich kerngesund!Aber diese Symptome muss man ja auch nicht haben, so haben ja nur 40% der Lymphom Patienten B-Symptome.

Hat jemand Erfahrung damit oder kann weiterhelfen?

4. November 2025
1 Antwort
Carina Rehberg
Carina Rehberg
ZDG-Redaktion
4. November 2025

Hallo Alex,

das, was Sie beschreiben, klingt eher nach einem harmlosen Befund: Die Lymphknoten sind klein, länglich und beweglich, im Ultraschall unauffällig und Sie haben keine typischen Begleitsymptome wie Nachtschweiß, Fieber oder Gewichtsverlust.

Eine leichte Erhöhung der Eosinophilen ist kein typisches Zeichen für ein Lymphom – sie tritt viel häufiger bei Allergien oder Reizungen des Immunsystems auf. Wenn sich die Knoten über Jahre kaum verändern, spricht das gegen etwas Bösartiges.

Sie könnten in einigen Monaten beim Hausarzt oder einem Hämatologen eine Verlaufskontrolle ansprechen. So sehen sie schwarz auf weiß, dass alles stabil bleibt – das gibt Sicherheit. Im Internet würden wir eher keine Krankengeschichten lesen. Sie verunsichern nur.

Viele Grüße, Ihr ZDG-Team