Amoklauf unter Psychopharmaka-Einfluss?
Dieser Text wurde veröffentlicht am 13.03.2009 um 15:45 Uhr
Die Medien berichten ausführlich über den Amoklauf von Winnenden und suchen nach Ursachen, bzw. nach Erklärungen für eine solch schreckliche Tat.
Als scheinbar logische Konsequenz werden Waffenbeschränkungen verlangt, der Vater soll schuld sein, weil er die Waffe
nicht verschlossen hat, Killerspiele müssen verboten werden, Metalldetektoren sollen an den Eingangstüren der Schulen stehen usw. usw. usw.
Ursachenfindung nicht gewünscht?
Unsere Politiker glauben, dass Psychiater die Zunahme von jugendlichen Amokläufern an Schulen verhindern können. Doch es ist wirklich an
der Zeit, umzudenken und nach der wahren Ursache forschen - oder ist das etwa gar nicht gewünscht?
Häufig werden Videospiele, Gewaltfilme und Vernachlässigung der Eltern als Grund aufgeführt, die Jugendliche angeblich zu Amokläufern
werden lassen. Sicher tragen diese Dinge auch sehr zur auffallenden Verrohung unserer Jugendlichen bei. Aber bei Amokläufern sind es
meistens Drogen (Psychopharmaka), die sie zu solch grausamen Taten veranlassen.

- Kaltblütig durch Psychopharmaka
Unter Psychopharmakaeinfluss?
Der 17-jährige Täter von Winneden war vor seiner grausamen Tat wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung. Sein vollkommen
emotionsloses Verhalten während der Morde ist auffällig und stellt eigentlich ein absolut unnatürliches Verhalten dar - es sei denn,
Psychopharmaka haben ihn derart ruhig gestellt.
Enorme Zunahme an Psychopharmaka-Verschreibungen
Im deutschen Arzneimittelreport wird im Vergleich zu den
90igern von einer mittlerweile enormen Steigerung der verschriebenen Medikamente an Kinder und Jugendliche berichtet. Hierunter fallen in
erster Linie Psychopharmaka.
Alleine Medikamente gegen die angebliche Hyperaktivität/ADHS bei
Kindern - wurden im Jahr 2005 zwanzigmal häufiger verschreiben, als noch 1995.
Liest man nun den Beipackzettel dieser Medikamente,
so muss man lesen, dass als Nebenwirkungen Psychosen (Geisteskrankheit) und vielen anderen geistigen Störungen aufgeführt sind.
Extreme Aggressivität unter Jugendlichen nimmt zu
In diesem Zusammenhang gibt es bereits verstärkt Berichte über extreme Aggressivität und sogar Selbstmorde von Jugendlichen, die diese
Medikamente über einen längeren Zeitraum eingenommen haben. Viele der bisherigen Amokläufer standen unter dem Einfluss solcher Medikamente.
Schweigen Journalisten das Thema auf Anordnung tot?
Mittlerweile soll es eine Anweisung für Journalisten geben, in der die Frage nach einer eventuellen Abhängigkeit eines Amokläufers von
Psychopharmaka nicht mehr öffentlich gestellt werden darf.
In den nachstehend aufgeführten Massakern wurden in jedem der Fälle Psychopharmaka beim Täter festgestellt. Siehe nachfolgende Aufstellung:
- Am 28. April 1992 setzte Kenneth Seguin seine beiden 5- und 7-jährigen Kinder unter Drogen, brachte sie zu einem Teich, schnitt ihre
Pulschlagadern auf und warf sie ins Wasser. Dann fuhr er nach Hause und erschlug seine schlafende Frau mit einer Axt. Er stand zu dieser
Zeit unter Psychodrogen.
- Im Nov 1992 erschoss Lynnwood Drain in Kalifornien sechs Menschen mit einer Handfeuerwaffe, bevor er sich selbst das Leben nahm. Bei
der Obduktion wurden die Psychopharmaka Fluctin® und Valium® gefunden.
- Im Dez. 1993 erschoss Steven Leigh aus Chelasea, Michigan, seinen Schuldirektor und verletzte zwei andere Personen. Er stand unter
Prozac®.
- 1995 erstach der 16-jährige Brian Pruitt seine Großeltern. Ihm waren zuvor psychiatrische Drogen verschrieben worden.
- Am 3. November 1995 versuchte der Polizist Steven B. Christian, der seit 25 Jahren bei der Polizei Dallas beschäftigt war, eine
Polizeistation mit der Waffe zu stürmen und Polizeibeamte zu erschießen. Er verwundete einen Beamten und wurde erschossen. Man fand einen
hohen Gehalt Antideppressiva in seinem Blut.
- Am 19. Februar 1996 schnappte sich der 10-jährige Timmy Becton seine drei Jahre alte Nichte als Deckung und richtete ein Gewehr auf
einen Sheriff. Becton war einen Monat zuvor von einem Psychiater unter psychiatrische Drogen gesetzt worden.
- Während des Urlaubs in Las Vegas am 25. Mai 1997 vergewaltigte und ermordete der 18-jährige Jeremy Strohmeyer ein 7-jähriges Mädchen.
Bei ihm war ein "Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom" diagnostiziert und hatte eine Woche zuvor begonnen, Psychopharmaka zu nehmen.
- Am 27. September 1997 vergewaltigte und erdrosselte der 16-jährige Sam Manzine einen anderen Jungen. Er war in psychiatrischer
Behandlung.
- Am 6. März 1998 erschoß Methew Beck, Buchhalter aus Connecticut, vier seiner Vorgesetzten mit einem Gewehr, bevor er sich selber tötete.
Zum Zeitpunkt der Tat stand er unter dem Einfluß dreier verschiedener psychiatrischer Drogen.
- Am 21. Mai 1998 erschoß der 14-jährige Kip Kinkel seine Eltern. Anschließend lief er in seine Schule in Springfield, Oregon, tötete
zwei Menschen und verletzte weitere 22. Er stand unter Prozac® und Ritalin®
- Am 28. Mai 1998 ermordete Brynn Hartmann ihren Mann und beging anschließend Selbstmord. Sie hatte davor das Anti-Depressivum "Zoloft®"
verschrieben bekommen.
- Am 20. April 1999 eröffnete Eric Harris, Anführer des Massakers an der Columbine Highschool in Littleton, das Feuer auf seine
Mitschüler, wobei er 13 Schüler tötete, und anschließend Selbstmord beging. Harris nahm die Psychodroge "Luvoc®".
- Am 4. Mai. 1999 lenkte Steve Allen Abrams absichtlich seinen Wagen auf einen Kinderspielplatz und tötete dabei zwei Menschen und
verletzte fünf weitere schwer. Er stand unter der Psychodroge "Lithium®"
- Am 10. August 1999 war Buford Furrow aus Kalifornien durch Gerichtsbeschluß auferlegt worden, die verordneten antipsychiotischen
Medikamente weiterhin zu nehmen. Eine Woche nach dieser Anordnung, eröffnete er das Feuer auf Kinder des jüdischen Gemeindezentrums in Los
Angeles.
- Am 25. August 1999 tötete der 15-jährige Matthew Hardrick seine Eltern. Die Zeitungen schrieben, dass er unter Psychodrogen stand.
- Der 42-jährige Michael McDermott, der am 26.12.00 ein Massaker in einer Internetfirma im US-Bundesstaat Massachusetts anrichtete und
sieben Leute umbrachte, soll laut CNN in psychiatrischer Behandlung gewesen sein und Psychopharmaka bekommen haben. Er zeigte keinerlei
Regung, als er dem Richter vorgestellt wurde.
- Auch der Attentäter von Nanterre Durn, der in Paris Amok lief, war bereits vor der Tat wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen
und nahm Antidepressiva. Nach Angaben aus Justizkreisen war Durn "chronisch depressiv" und hatte bereits mehrere Suizidversuche unternommen.
Wir fordern, dass Psychopharmaka zukünftig wie Drogen behandelt werden müssen. Diese gefährlichen Pillen, die unsere Kinder völlig
gefühllos werden lassen, gehören in den Giftschrank.
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