Genmanipulation
Genmanipulation birgt für die Gesundheit erhebliche Gefahren. Die unschätzbaren Vorteile einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Landwirtschaft werden hier herausgestellt.
Das macht diesen Bericht über Genmanipulation in der aktuellen Debatte zu einer hilfreichen Lektüre. Das Gremium aus internationalen Experten verschiedener Disziplinen nimmt dabei kein Blatt vor den Mund: " Wir brauchen keine Bio-Terroristen, wenn wir Gentechniker haben.
Wie wichtig in der Zusammenstellung dieser Aspekte die Unabhängigkeit der Wissenschaftler ist, zeigt nicht zuletzt die Diskussion um Interessenkonflikte (conflict of interest) in der Forschung, die in einer Datenbank des Center for Science in the Public Interest (CSPI) zur Rechtschaffenheit in den Wissenschaften kulminierte.
Die unter dem Begriff der 'Nachhaltigkeit' (Sustainable Development) seit Anfang der neunziger Jahre geführte Diskussion steckt in einer tiefen Krise. Das Streben zu politischen Leitlinien der Nachhaltigkeit entfernt sich mehr und mehr aus dem Fokus der Verantwortlichen. Die Frequenz der Nutzung des Begriffs bei Unternehmen auch der Gentechnik-Branche steigt parallel dazu an. Somit ist zu konstatieren, dass eben unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit beides verborgen sein kann:
Nachhaltige Förderung bzw. Erhaltung der Lebensgrundlagen unseres Planeten, oder ihre nachhaltige Verunreinigung bzw. Zerstörung. Um diesem Dilemma zu entrinnen und eine weniger ambivalente Sprachweise zu wählen, wird hier der eindeutige Begriff der Zukunftsfähigkeit genutzt.
Lesen Sie hier die Kritikpunkte zu genmanipulierten Nahrungsmitteln:
Ergebnisse von unabhängiger Forschung und von Prüfungsberichten auf Bauernhöfen seit 1999 bestätigen, dass GM-Pflanzen versagt haben. Die Nachweise für Vorteile von signifikant erhöhten Erträgen und reduziertem Einsatz von Herbiziden und Pestiziden konnten nicht erbracht werden.
Gentechnisch veränderte Pflanzen haben die USA etwa 12 Milliarden US$ an Landwirtschaftsunterstützungen, eingebüßten Verkäufen und Rückrufen von Produkten aufgrund transgener Verunreinigung gekostet.
Aus Indien wird von massive Fehlschläge bis zu 100% bei Bt-Baumwolle wurden aus Indien berichtet. Biotech-Unternehmen haben seit dem Jahr 2000 einen rapiden Verfall erlitten und Investmentberater sagen ihnen im landwirtschaftlichen Sektor keine Zukunft vorher.
Weltweiter Widerstand gegen GM erreichte 2002 einen Höhepunkt als Sambia, trotz der Bedrohung durch eine Hungersnot, GM-Mais als ahrungsmittelhilfe ablehnte.
Die Instabilität von transgenen Linien hat die Industrie von Beginn an gequält, und dies mag verantwortlich für einen Kette von großen Ernteverlusten sein. Eine Überprüfung konstatierte 1994: "Während es einige Beispiele von Pflanzen gibt, welche eine stabile Expression eines Transgens zeigen, mögen diese sich als die Ausnahmen der Regel erweisen.
In einem informellen Gutachten bei über 30 Firmen, die in die Kommerzialisierung von transgenen Nahrungspflanzen involviert sind .....gaben fast alle Antwortenden an, dass sie einige Bereiche transgener Inaktivität beobachtet haben. Viele Antwortende gaben an, dass die meisten Fälle von transgener Inaktivierung niemals die Literatur erreichen."
Ausgewilderter, dreifach herbizid-toleranter Ölraps, der mit transgenen und konventionellen Eigenschaften kombiniert wurden, ist nun in Kanada weit verbreitet. Ähnlich multiple herbizid-tolerante Auswilderungen und Unkräuter sind in den Vereinigten Staaten aufgetaucht. In den Vereinigten Staaten plagen glyphosattolerante Unkräuter GM-Baumwolle und Sojafelder, und Atrazin, eines der giftigsten Herbizide, musste mit glufosinat-tolerantem GM-Mais benutzt werden. Durch die Eigenschaften des Bt-Biopestizids drohen simultan Superunkräuter und Bt-resistente Schädlinge zu entstehen.
Weitflächige transgene Verunreinigung ist in den Landsorten des Maises in verborgenen Regionen von Mexiko trotz eines offiziellen Anbauverbots aufgetreten, das seit 1998 in Kraft ist. Hochgradige Verunreinigung ist inzwischen in Kanada gefunden wurden. In einem Test von 33 Proben aus zertifizierten Saatgut-Lagern, wurden 32 kontaminiert vorgefunden.
Die neuere Forschung zeigt, dass transgener Pollen, durch Wind getragen und anderswo abgelagert, oder der direkt auf den Boden gefallen ist, eine Hauptquelle transgener Verunreinigung ist. Kontamination ist als unvermeidbar generell anerkannt, somit kann es keine Koexistenz von transgenen und konventionellen Pflanzengeben.
Gegensätzlich zu den Behauptungen der Befürworter, haben sich GM-Pflanzen als nicht sicher erwiesen. Das regulierende Rahmenwerk wurde in fataler Weise von Beginn an entstellt. Es wurde auf eine Annäherung an Anti-Vorsorge gegründet, entworfen zur beschleunigten Produktzulassung und zu Ungunsten von Sicherheitsüberlegungen.
Das Prinzip der "'wesentlichen Gleichwertigkeit" (substanzielle Äquivalenz), auf welchem die Risikoabschätzung basiert, ist darauf angelegt, wage und schlecht definiert zu sein, um dadurch Firmen die komplette Lizenz zu geben, transgene Produkte als "wesentlich gleichwertig" zu den konventionellen Produkten zu beanspruchen, und somit als "sicher" gelten.
Es gibt sehr wenige glaubwürdige Studien über die Sicherheit von GMLebensmitteln. Nichts desto weniger geben die erhältlichen Befunde bereits Grund zur Besorgnis. Bereits die überhaupt je in der Welt durchgeführten systematischen Nachforschungen über GM-Lebensmittel, berichteten über Wachstumsfaktoren ähnliche Effekte im Magen und Dünndarm von jungen Ratten, die nicht vollständig aufgrund des transgenen Produkts, sondern auch durch den transgenen Prozess oder durch das transgene Konstrukt beigefügt wurden, und könnten somit allen GM-Lebensmitteln gemeinsam sein. Es gab zumindest zwei weitere, eingeschränktere Studien, die ebenfalls ernsthafte Sicherheitsbedenken erregten.
Bt-Proteine, eingebaut in 25% aller weltweiten transgenen Pflanzen, sind für eine Reihe von Nicht-Zielorganismen als schädlich befunden worden. Einige von ihnen Sind auch potente Immunogene und Allergene. Ein Team von Wissenschaftlern hat vor der Freigabe von Bt-Pflanzen für die menschliche Nutzung gewarnt.
Nahrungspflanzen werden in wachsendem Maße für die Herstellung von Pharmazeutika und Medikamenten genutzt, einschließlich Zytokinen, die bekannt sind für ihre Wirkung, dass Immunsystem zu unterdrücken, Übelkeit herbeizuführen und eine Vergiftung des zentralen Nervensystems zu bewirken.
Vom Interferon Alpha wird berichtet, Demenz, Vergiftung der Nerven und Nebenwirkungen auf das Gemüt und Gedanken zu haben; und virale Sequenzen wie das "Spitzen"-Protein-Gen des Schweine-Coronavirus stammen aus der gleichen Familie, wie der für die aktuelle Epidemie verantwortlich gemachte SARS-Virus.
Das Glyko-Protein-Gen gp120 des AIDS-Virus HIV-1, eingebracht in GM-Mais als 'billiger, oral einzunehmender Impfstoff', ist noch eine weitere biologische Zeitbombe, da dieses Gen mit dem Immunsystem in Konflikt geraten kann, und sich mit Viren und Bakterien rekombinieren kann, um neue und unvorhersehbare Pathogene zu erzeugen.
Pflanzen, in die "Selbstmord"-Gene für männliche Sterilität eingebracht wurden, sind als Mittel der 'Begrenzung' gefördert worden, d.h. um die Verbreitung von Transgenen zu verhindern. In Wirklichkeit verbreiten die an Landwirte verkauften Hybrid-Pflanzen sowohl die männlichen sterilen Selbstmord-Gene als auch die Herbizid-Toleranzgene über ihren Pollen.
Glufosinat-Ammonium und Glyphosat werden bei herbizid-toleranten transgenen Pflanzen ausgebracht, die gegenwärtig für weltweit 75% aller transgenen Pflanzen verantwortlich sind. Beide sind systemische metabolische Gifte, von denen befürchtet wird, eine große Fülle an schädlichen Effekten zu haben, die sich auch bestätigt haben.
Glufosinat-Ammonium wird in Verbindung gebracht mit neurologischen, respiratorischen, gastrointestinalen und haematologischen Vergiftungen als auch Geburtsschädigungen beim Menschen und Säugetieren. Es ist giftig für Schmetterlinge und eine Reihe nützlicher Insekten, auch für die Larven der Venusmuscheln und Austern, Daphnia und einigen Frischwasser-Fischen, besonders der Regenbogen-Forelle. Es verhindert nützliche Boden-Bakterien und -Pilze, besonders jene, welche den Stickstoff festhalten.
Glyphosat ist der am häufigsten anzutreffende Grund von Beschwerden und Vergiftungen in Großbritannien. Über Störungen vieler Körperfunktionen wurde nach dem Ausbringen gewöhnliche Mengen berichtet. Der Kontakt mit Glyphosat verdoppelt annähernd das Risiko von späten und spontanen Schwangerschaftsabbrüchen, und Anwendern von Glyphosat werden Kinder mit erhöhten nervlichen Verhaltensdefekten geboren.
Glyphosat verursachte bei Laborratten eine verlangsamte Entwicklung des fötalen Skeletts. Glyphosat verhindert die Bildung von Steroiden, und ist gentoxisch für Säugetiere, Fische und Frösche. Das Ausbringen einer Dosis auf dem Feld verursachte schließlich bei Regenwürmen eine Sterblichkeitsrate von fünfzig Prozent und signifikante Darmschädigungen unter den überlebenden Würmern. Roundup® (Wirkstoff Glyphosat) verursachte Dysfunktionen der Zellteilung, die mit dem Entstehen von menschlichen Krebsarten in Verbindung gebracht werden können.
Die bekannten Effekte sowohl von Glufosinat als auch Glyphosat sind ernsthaft genug, um jeden weiteren Gebrauch der Herbizide einzustellen.
Die bei weitem heimtückischsten Gefahren, die dem Prozess der gentechnischen Manipulation selbst inne wohnen, der den Umfang und die Wahrscheinlichkeit von horizontalem Gentransfer und Rekombination stark verstärkt, ist der Hauptweg, Viren und Bakterien zu erzeugen, die Krankheits-Epidemien verursachen.
Dies wurde 2001 im Verlaufe eines anscheinend harmlosen gentechnischen Experiments durch die "zufällige" Erschaffung eines Mäusekiller-Virus herausgestellt. Neuere Techniken, sowie das Mischen von DNA, erlauben es Genetikern im Labor, in Minuten Millionen von rekombinanten Viren zu erzeugen, die in Milliarden Jahren der Evolution niemals existiert hatten.
Krankheitsauslösende Viren und Bakterien sowie ihr genetisches Material sind die hauptsächlichen Materialien und Werkzeuge der gentechnischen Veränderung, genauso wie auch bei der absichtlichen Erzeugung von Bio-Waffen.
Es gibt bereits experimentellen Nachweis, dass transgene DNA von Pflanzen durch Bodenbakterien und im Darm von freiwilligen Versuchspersonen aufgenommen wurde. Markierungsgene für Antibiotikaresistenz können sich von transgenen Lebensmitteln auf pathogene Bakterien übertragen, was die Behandlung von Infektionen sehr schwierig macht.
Es ist bekannt das transgene DNA die Verdauung im Darm überlebt und in das Genom von Säugetierzellen eindringt, was die Möglichkeit des Auslösen von Krebs erhöht.
Hier finden Sie die gesamte Abhandlung über Genmanipulation
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