Genmanipulation


Genmanipulation birgt für die Gesundheit erhebliche Gefahren. Die unschätzbaren Vorteile einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Landwirtschaft werden hier herausgestellt.

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Genmanipulation

letzte Aktualisierung am 23.04.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Lesen Sie zum Thema Genmanipulation den Report des Independent Science Panel. Das Gremium hat in einem umfangreichen Bericht die wesentlichen Gefahren der Gentechnik zusammengefasst und gleichzeitig die unschätzbaren Vorteile der gentechnikfreien, nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Landwirtschaft herausgestellt.

Genmanipulation

Das macht diesen Bericht über Genmanipulation in der aktuellen Debatte zu einer hilfreichen Lektüre. Das Gremium aus internationalen Experten verschiedener Disziplinen nimmt dabei kein Blatt vor den Mund: " Wir brauchen keine Bio-Terroristen, wenn wir Gentechniker haben.

Untersuchungen unabhängiger Wissenschaftler

Wie wichtig in der Zusammenstellung dieser Aspekte die Unabhängigkeit der Wissenschaftler ist, zeigt nicht zuletzt die Diskussion um Interessenkonflikte (conflict of interest) in der Forschung, die in einer Datenbank des Center for Science in the Public Interest (CSPI) zur Rechtschaffenheit in den Wissenschaften kulminierte.

Die unter dem Begriff der 'Nachhaltigkeit' (Sustainable Development) seit Anfang der neunziger Jahre geführte Diskussion steckt in einer tiefen Krise. Das Streben zu politischen Leitlinien der Nachhaltigkeit entfernt sich mehr und mehr aus dem Fokus der Verantwortlichen. Die Frequenz der Nutzung des Begriffs bei Unternehmen auch der Gentechnik-Branche steigt parallel dazu an. Somit ist zu konstatieren, dass eben unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit beides verborgen sein kann:

Nachhaltige Förderung bzw. Erhaltung der Lebensgrundlagen unseres Planeten, oder ihre nachhaltige Verunreinigung bzw. Zerstörung. Um diesem Dilemma zu entrinnen und eine weniger ambivalente Sprachweise zu wählen, wird hier der eindeutige Begriff der Zukunftsfähigkeit genutzt.

Lesen Sie hier die Kritikpunkte zu genmanipulierten Nahrungsmitteln:

1. GM-Pflanzen bringen nicht die versprochenen Vorteile

Ergebnisse von unabhängiger Forschung und von Prüfungsberichten auf Bauernhöfen seit 1999 bestätigen, dass GM-Pflanzen versagt haben. Die Nachweise für Vorteile von signifikant erhöhten Erträgen und reduziertem Einsatz von Herbiziden und Pestiziden konnten nicht erbracht werden.

Gentechnisch veränderte Pflanzen haben die USA etwa 12 Milliarden US$ an Landwirtschaftsunterstützungen, eingebüßten Verkäufen und Rückrufen von Produkten aufgrund transgener Verunreinigung gekostet.

Aus Indien wird von massive Fehlschläge bis zu 100% bei Bt-Baumwolle wurden aus Indien berichtet. Biotech-Unternehmen haben seit dem Jahr 2000 einen rapiden Verfall erlitten und Investmentberater sagen ihnen im landwirtschaftlichen Sektor keine Zukunft vorher.

Weltweiter Widerstand gegen GM erreichte 2002 einen Höhepunkt als Sambia, trotz der Bedrohung durch eine Hungersnot, GM-Mais als ahrungsmittelhilfe ablehnte.

2. GM-Pflanzen lösen eskalierende Probleme aus

Die Instabilität von transgenen Linien hat die Industrie von Beginn an gequält, und dies mag verantwortlich für einen Kette von großen Ernteverlusten sein. Eine Überprüfung konstatierte 1994: "Während es einige Beispiele von Pflanzen gibt, welche eine stabile Expression eines Transgens zeigen, mögen diese sich als die Ausnahmen der Regel erweisen.

In einem informellen Gutachten bei über 30 Firmen, die in die Kommerzialisierung von transgenen Nahrungspflanzen involviert sind .....gaben fast alle Antwortenden an, dass sie einige Bereiche transgener Inaktivität beobachtet haben. Viele Antwortende gaben an, dass die meisten Fälle von transgener Inaktivierung niemals die Literatur erreichen."

Ausgewilderter, dreifach herbizid-toleranter Ölraps, der mit transgenen und konventionellen Eigenschaften kombiniert wurden, ist nun in Kanada weit verbreitet. Ähnlich multiple herbizid-tolerante Auswilderungen und Unkräuter sind in den Vereinigten Staaten aufgetaucht. In den Vereinigten Staaten plagen glyphosattolerante Unkräuter GM-Baumwolle und Sojafelder, und Atrazin, eines der giftigsten Herbizide, musste mit glufosinat-tolerantem GM-Mais benutzt werden. Durch die Eigenschaften des Bt-Biopestizids drohen simultan Superunkräuter und Bt-resistente Schädlinge zu entstehen.

3. Weitflächige transgene Kontamination ist unvermeidbar

Weitflächige transgene Verunreinigung ist in den Landsorten des Maises in verborgenen Regionen von Mexiko trotz eines offiziellen Anbauverbots aufgetreten, das seit 1998 in Kraft ist. Hochgradige Verunreinigung ist inzwischen in Kanada gefunden wurden. In einem Test von 33 Proben aus zertifizierten Saatgut-Lagern, wurden 32 kontaminiert vorgefunden.

Die neuere Forschung zeigt, dass transgener Pollen, durch Wind getragen und anderswo abgelagert, oder der direkt auf den Boden gefallen ist, eine Hauptquelle transgener Verunreinigung ist. Kontamination ist als unvermeidbar generell anerkannt, somit kann es keine Koexistenz von transgenen und konventionellen Pflanzengeben.

4. GM-Pflanzen sind nicht sicher

Gegensätzlich zu den Behauptungen der Befürworter, haben sich GM-Pflanzen als nicht sicher erwiesen. Das regulierende Rahmenwerk wurde in fataler Weise von Beginn an entstellt. Es wurde auf eine Annäherung an Anti-Vorsorge gegründet, entworfen zur beschleunigten Produktzulassung und zu Ungunsten von Sicherheitsüberlegungen.

Das Prinzip der "'wesentlichen Gleichwertigkeit" (substanzielle Äquivalenz), auf welchem die Risikoabschätzung basiert, ist darauf angelegt, wage und schlecht definiert zu sein, um dadurch Firmen die komplette Lizenz zu geben, transgene Produkte als "wesentlich gleichwertig" zu den konventionellen Produkten zu beanspruchen, und somit als "sicher" gelten.

5. GM-Lebensmittel erregen ernsthafte Sorgen über die Sicherheit

Es gibt sehr wenige glaubwürdige Studien über die Sicherheit von GMLebensmitteln. Nichts desto weniger geben die erhältlichen Befunde bereits Grund zur Besorgnis. Bereits die überhaupt je in der Welt durchgeführten systematischen Nachforschungen über GM-Lebensmittel, berichteten über Wachstumsfaktoren ähnliche Effekte im Magen und Dünndarm von jungen Ratten, die nicht vollständig aufgrund des transgenen Produkts, sondern auch durch den transgenen Prozess oder durch das transgene Konstrukt beigefügt wurden, und könnten somit allen GM-Lebensmitteln gemeinsam sein. Es gab zumindest zwei weitere, eingeschränktere Studien, die ebenfalls ernsthafte Sicherheitsbedenken erregten.

6. Gefährliche Gen-Produkte werden in Pflanzen eingebaut

Bt-Proteine, eingebaut in 25% aller weltweiten transgenen Pflanzen, sind für eine Reihe von Nicht-Zielorganismen als schädlich befunden worden. Einige von ihnen Sind auch potente Immunogene und Allergene. Ein Team von Wissenschaftlern hat vor der Freigabe von Bt-Pflanzen für die menschliche Nutzung gewarnt.

Nahrungspflanzen werden in wachsendem Maße für die Herstellung von Pharmazeutika und Medikamenten genutzt, einschließlich Zytokinen, die bekannt sind für ihre Wirkung, dass Immunsystem zu unterdrücken, Übelkeit herbeizuführen und eine Vergiftung des zentralen Nervensystems zu bewirken.

Vom Interferon Alpha wird berichtet, Demenz, Vergiftung der Nerven und Nebenwirkungen auf das Gemüt und Gedanken zu haben; und virale Sequenzen wie das "Spitzen"-Protein-Gen des Schweine-Coronavirus stammen aus der gleichen Familie, wie der für die aktuelle Epidemie verantwortlich gemachte SARS-Virus.

Das Glyko-Protein-Gen gp120 des AIDS-Virus HIV-1, eingebracht in GM-Mais als 'billiger, oral einzunehmender Impfstoff', ist noch eine weitere biologische Zeitbombe, da dieses Gen mit dem Immunsystem in Konflikt geraten kann, und sich mit Viren und Bakterien rekombinieren kann, um neue und unvorhersehbare Pathogene zu erzeugen.

7. Terminator-Pflanzen können männliche Sterilität verbreiten

Pflanzen, in die "Selbstmord"-Gene für männliche Sterilität eingebracht wurden, sind als Mittel der 'Begrenzung' gefördert worden, d.h. um die Verbreitung von Transgenen zu verhindern. In Wirklichkeit verbreiten die an Landwirte verkauften Hybrid-Pflanzen sowohl die männlichen sterilen Selbstmord-Gene als auch die Herbizid-Toleranzgene über ihren Pollen.

8. Breitspektrum-Herbizide sind hochgradig giftig

Glufosinat-Ammonium und Glyphosat werden bei herbizid-toleranten transgenen Pflanzen ausgebracht, die gegenwärtig für weltweit 75% aller transgenen Pflanzen verantwortlich sind. Beide sind systemische metabolische Gifte, von denen befürchtet wird, eine große Fülle an schädlichen Effekten zu haben, die sich auch bestätigt haben.

Glufosinat-Ammonium wird in Verbindung gebracht mit neurologischen, respiratorischen, gastrointestinalen und haematologischen Vergiftungen als auch Geburtsschädigungen beim Menschen und Säugetieren. Es ist giftig für Schmetterlinge und eine Reihe nützlicher Insekten, auch für die Larven der Venusmuscheln und Austern, Daphnia und einigen Frischwasser-Fischen, besonders der Regenbogen-Forelle. Es verhindert nützliche Boden-Bakterien und -Pilze, besonders jene, welche den Stickstoff festhalten.

Glyphosat ist der am häufigsten anzutreffende Grund von Beschwerden und Vergiftungen in Großbritannien. Über Störungen vieler Körperfunktionen wurde nach dem Ausbringen gewöhnliche Mengen berichtet. Der Kontakt mit Glyphosat verdoppelt annähernd das Risiko von späten und spontanen Schwangerschaftsabbrüchen, und Anwendern von Glyphosat werden Kinder mit erhöhten nervlichen Verhaltensdefekten geboren.

Glyphosat verursachte bei Laborratten eine verlangsamte Entwicklung des fötalen Skeletts. Glyphosat verhindert die Bildung von Steroiden, und ist gentoxisch für Säugetiere, Fische und Frösche. Das Ausbringen einer Dosis auf dem Feld verursachte schließlich bei Regenwürmen eine Sterblichkeitsrate von fünfzig Prozent und signifikante Darmschädigungen unter den überlebenden Würmern. Roundup® (Wirkstoff Glyphosat) verursachte Dysfunktionen der Zellteilung, die mit dem Entstehen von menschlichen Krebsarten in Verbindung gebracht werden können.

Die bekannten Effekte sowohl von Glufosinat als auch Glyphosat sind ernsthaft genug, um jeden weiteren Gebrauch der Herbizide einzustellen.

9. Gentechnische Manipulation erschafft Super-Viren

Die bei weitem heimtückischsten Gefahren, die dem Prozess der gentechnischen Manipulation selbst inne wohnen, der den Umfang und die Wahrscheinlichkeit von horizontalem Gentransfer und Rekombination stark verstärkt, ist der Hauptweg, Viren und Bakterien zu erzeugen, die Krankheits-Epidemien verursachen.

Dies wurde 2001 im Verlaufe eines anscheinend harmlosen gentechnischen Experiments durch die "zufällige" Erschaffung eines Mäusekiller-Virus herausgestellt. Neuere Techniken, sowie das Mischen von DNA, erlauben es Genetikern im Labor, in Minuten Millionen von rekombinanten Viren zu erzeugen, die in Milliarden Jahren der Evolution niemals existiert hatten.

Krankheitsauslösende Viren und Bakterien sowie ihr genetisches Material sind die hauptsächlichen Materialien und Werkzeuge der gentechnischen Veränderung, genauso wie auch bei der absichtlichen Erzeugung von Bio-Waffen.

10. Transgene DNA in Lebensmitteln wird durch Bakterien und den menschlichen Darm aufgenommen

Es gibt bereits experimentellen Nachweis, dass transgene DNA von Pflanzen durch Bodenbakterien und im Darm von freiwilligen Versuchspersonen aufgenommen wurde. Markierungsgene für Antibiotikaresistenz können sich von transgenen Lebensmitteln auf pathogene Bakterien übertragen, was die Behandlung von Infektionen sehr schwierig macht.

11. Transgene DNA und Krebs

Es ist bekannt das transgene DNA die Verdauung im Darm überlebt und in das Genom von Säugetierzellen eindringt, was die Möglichkeit des Auslösen von Krebs erhöht.

Hier finden Sie die gesamte Abhandlung über Genmanipulation

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Geschlossen...

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(5)

hedwig
geschrieben am: mittwoch, 03. august 2011, 23:45
eMail-Adresse hinterlegt
Gentechnik ist die momentan schmerzlose Guillotine und vorbereitende Selbstzerstörung der "vermeintlich" denkenden Spezies Mensch.

Einem wissenschaftlichen Mangel (Selbstbetrug) erlegen sind diejenigen, die meinen, wissenschaftliche Pflanzenmodifizierungen zur Lösung ernährungsbedingter Probleme kreiern zu können. Wie wenn die Natur falsch programmiert wäre ...
Wir erleben es heute hautnah und noch penetranter kann der Hunger (der hätte vor Jahrzehnten besiegt werden sollen) nicht mehr sein. Solange der Hunger nach Geld ein Mehrfaches grösser ist als nach Essbarem ...

Wie dumm, dass die milliardenschwere Genforschung physiologischen Hunger erzeugt, aber Geld für Wasser, gute Saaten und Transporte fehlt.

Der Pharma wird es nie gelingen, eine Pille für Gen-Dummköpfe auf den Markt zu bringen. Denn in dieser Lobby — hackt keine Krähe der andern ein Auge aus!
Wo die Wissenschaft nichts mehr zu beweisen hat und tatsächlich NIE dazukommt, hat Prof. Martin Günther im Giga- und Lamdabereich unfehlbar nachgewiesen, dass mit dieser Verfälschung der Natur etwas nicht stimmen muss.

Der Virologe und Molekularbiologe Dr. Stefan Lanka wehrt sich in einigen Bereichen dieser unmündigen Wissenschaft ...
Elena K.
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz 2011, 22:07
eMail-Adresse hinterlegt
Leider enthält der Artikel gravierende wissenschaftliche Mängel / Fehler.

1) Es entsteht der Eindruck, verstärkt durch das Bild, als könne man im Labor DNA sehr leicht "manipulieren", also verändern. Dem ist nicht so. Es ist eine zähe, sehr schwierige Arbeit, Bakterien mit Plasmiden (extrachromosomalem Erbgut) zu transfizieren und das entsprechende Gen anschließend auch noch zu exprimieren. Es kann Wochen, Monate, ja, Jahre dauern, bis das gewünschte Gen aufgenommen wird und das Protein tatsächlich exprimiert werden kann. Es *ist* möglich, dies zu machen. Jedoch ist es keine Sache von einer halben Stunde, nach der man eine Armee an transgenen Organismen zur Verfügung hat.

2) Interleukine, die in diesem Artikel als Immunsupressiva dargestellt werden, dienen den Zellen des Immunsystems in erster Linie zur Kommunikation bei der Abwehr von Krankheitserregern. Eine Überproduktion solcher Botenstoffe kann, wie alles im Übermaß, natürlich auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Dennoch ist eine solche Darstellung der Moleküle wie hier falsch.

3) Man sollte bedenke, dass JEDES Lebewesen (!), also auch Pflanzen, die wir als Obst und Gemüse zu uns nehmen, DNA enthalten. Daher ist es sicherlich richtig, dass wir mit dem Essen Gene aufnehmen. Es ist jedoch hanebüchen zu behaupten, dass sie unsere Körperzellen penetrieren und unser Erbgut angreifen können. Schließlich wachsen uns nach dem Verzehr einer (nicht gentechnisch modifizierten) Tomate keine grünen Blätter auf dem Kopf.

4) Es ist klar, dass Gentechnik ihre Risiken und Gefahren birgt und man sie mit Vorsicht zu "genießen" hat. Verteufelung von etwas, das möglicherweise schreckliche Krankheiten wird heilen können, sollte man aber (insbesondere bei widersprüchlichen Informationen, wie sie leider allzu oft gegeben werden) tunlichst unterlassen.

Hochachtungsvoll,

Elena

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Elena,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Anmerkungen.
Allerdings würden wir es nicht gerade als "wissenschaftliche Mängel" bezeichnen, wenn Sie persönlich der Ansicht sind, unser Titelbild könne möglichkerweise beim Leser falsche Eindrücke erwecken. Ferner ist unsere Darstellung der Zytokine keineswegs falsch, sondern allerhöchstens als unvollständig zu bezeichnen. In Anbetracht der Kürze des Textes dürfte jedoch klar sein, dass hier der Platz für eine ausführliche Abhandlung über sämtliche Aufgaben der Zytokine bzw. Interleukine einfach nicht gegeben ist. Im Text geht es auch nicht um die Konsequenz einer "Überproduktion" der Interleukine, sondern um die Folgen der im Rahmen von Krebstherapien verabreichten hohen Interleukin-Dosen.

Nachdem es jahrelang hieß, es bestünde niemals die Möglichkeit eines horizontalen Gentransfers, stellte sich schließlich (bei Tests mit freiwilligen Versuchspersonen) heraus, dass diese Möglichkeit nicht nur sehr wohl besteht, sondern dass horizontaler Gentransfer bereits nach einer einzigen Mahlzeit (die gentechnisch manipulierte Zutaten enthielt) konkret stattfand. In diesen Versuchen ging es um den Transfer transgener DNA aus der Mahlzeit in die im Darm lebenden Bakterien, was zu der im Text erwähnten Antibiotikaresistenz führen kann. Dies wurde bis ins Jahr 2002 vehement geleugnet, bis empfindlichere Nachweismethoden die Wahrheit ans Licht brachten.

Wenn uns also heute gesagt wird, transgene DNA könne Körperzellen NICHT penetrieren und habe dort KEINE unerwünschten Auswirkungen (wie auch immer diese geartet sein mögen), so möchten wir gerne wissen, warum wir dies glauben sollten? Und woher nehmen Sie Ihren felsenfesten Glauben daran, dass das, was uns die Wissenschaft heute erzählt, morgen nicht längst überholt sein könnte (so wie es bislang eigentlich stets der Fall war)?

"Schreckliche Krankheiten" zu heilen, ist in der Tat ein lobenswertes Ziel. Doch kann Heilung geschehen, so lange die Wissenschaft noch nicht einmal die Ursachen der zu heilenden Krankheiten kennt?

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
David Gruener
geschrieben am: sonntag, 06. februar 2011, 22:01
eMail-Adresse hinterlegt
GEN-Food ist eine Falle der Industrie, von schlechter Nahrung provitiert nur die Chemie Industrie. Durch schöne Lebensmittel im Supermarkt ohne gesunde Inhaltsstoffe (dafür an Pestiziden nicht gespart) werden wir Krank. Was wiederum der Gesundheitsindustrie bzw. Pharma zugute kommt. Kaufen Sie BIO, trinken Sie grüne Smoothies, ernähren Sie sich gut und gesund. Glauben Sie nicht der Industrie und dem Überbevölkerungsmärchen...
Benni
geschrieben am: dienstag, 28. juli 2009, 11:07
eMail-Adresse hinterlegt
hört sich ja interresannt an, wäre nur schön, wenn Sie auch die Quellen für die Aussagen angeben würden. Denn dann könnte sich jeder selbst ein Bild davon machen.

Zentrum der Gesundheit:

Leider wurde die Internetseite von indsp.org, die wir ursprünglich verlinkt hatten, gelöscht. Derartige Zensuren finden leider immer häufiger statt. Wir haben jedoch das PDF der Studie verlinkt. Mach Sie sich Ihr eigenes Bild...
Hannes
geschrieben am: montag, 02. juni 2008, 21:40
eMail-Adresse hinterlegt
für weitere Informationen und Fall-Beispielen:

der Film "Monsanto, mit Gift und Genen" produziert von ARTE

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