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  • Maiskolben auf einem Tisch
32 min

Mais: Das besondere Getreide

Mais ist ein ganz besonderes Getreide, denn die Körner und Kolben können nicht nur wie herkömmliches Getreide, sondern auch wie ein Gemüse zubereitet werden. Dennoch scheint der Mais keinen besonders guten Ruf zu geniessen. Woran das liegt und ob Mais nun gesund ist oder nicht, erfahren Sie hier.

Aktualisiert: 25 November 2022

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Mais in allen Farben

Mais ( Zea mays) ist wie Weizen, Roggen und Reis ein Getreide aus der Familie der Süssgräser. Ursprünglich stammt der Mais aus Zentralamerika. Mit der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 durch Christoph Kolumbus gelangte er schliesslich nach Europa.

Damals waren die Maiskörner noch nicht gelb, sondern beispielsweise rot oder schwarz. Die verschiedenen Färbungen entstehen durch die enthaltenen pflanzlichen Farbstoffe namens Anthocyane. Die Anthocyane sind auch für die rote, blaue und violette Färbung von Auberginen, Rotkohl, Beeren und Blüten verantwortlich. In Europa setzte sich jedoch grösstenteils der gelbe Mais durch, wie wir ihn heute kennen. Er kam besser mit dem europäischen Klima zurecht und lieferte mehr Ertrag ( 1 ).

Anthocyane sollen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht vorbeugen. Daher sind die Bemühungen, wieder alte Maissorten mit bunten Körnern zu züchten, in den letzten Jahren gestiegen. So gibt es neben Mais mit gelben Körnern auch Sorten mit roten, violetten, blauen oder bunt gemischten Körnern als Saatgut zu kaufen. In Zentralamerika sind Maissorten in verschiedenen Farben weiter verbreitet als in Europa ( 1 ).

Unterschiede: Maismehl, Maisstärke, Maisgriess

Neben Maiskolben und Maiskörnern, die frisch auf dem Teller landen, werden aus Mais auch weitere Produkte für den menschlichen Verzehr hergestellt:

  1. Maismehl:Für Maismehl wird der rohe Mais getrocknet und fein gemahlen. Es eignet sich z. B. zum Backen von Broten. In Süd- und Zentralamerika gibt es zudem auch Maismehl, das zuvor gekocht, geröstet oder fermentiert und erst danach getrocknet und gemahlen wird. Diese Maismehle werden je nach Land für traditionelle Gerichte wie Empanadas oder Arepas verwendet. Weiter unten im Absatz zur Nixtamalisation stellen wir zudem nixtamalisiertes Maismehl vor. Dieses wird in Mexiko und Zentralamerika für Tortillas verwendet.
  2. Maisgriess:Für Maisgriess wird der rohe Mais getrocknet und anschliessend grob oder mittelfein gemahlen. In der mediterranen Küche wird der aus Maisgriess zubereitete Brei Polenta genannt.
  3. Maisstärke:Für Maisstärke wird die in den Maiskörnern enthaltene Stärke mit einem speziellen Verfahren ausgewaschen und kann anschliessend als feines weisses Pulver in Saucen oder Knödeln als Bindemittel verwendet werden.

Für Maismehl und Maisgriess kann der Maiskeim entweder mitverwendet oder vorher entfernt oder nur teilweise verwendet werden. Meist wird er vorher entfernt, da dies auch die Haltbarkeit verlängert. Auf der Verpackung wird nur selten angegeben, ob der Keim enthalten ist oder nicht, aber es kann natürlich beim Hersteller erfragt werden, wenn Sie Wert auf vollwertige Lebensmittel legen. Aus den Maiskeimen wird wiederum Maiskeimöl hergestellt:

Maiskeimöl

100 Kilogramm Maiskörner sind erforderlich, um daraus 1 Liter Maiskeimöl herzustellen. Das klingt erst einmal nach sehr viel. Beim Weizenkeimöl benötigt man für 1 Liter jedoch die 100-fache Menge an Getreide, nämlich 10.000 Kilogramm Weizen.

Maiskeimöl ist relativ geschmacksneutral und geruchlos, besonders wenn es ein raffiniertes Öl ist. Es besteht aus den folgenden Fettsäuren:

  1. mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 55 % Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und 1 - 5 % Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure)
  2. einfach ungesättigte Fettsäuren: 25 % Ölsäure
  3. gesättigte Fettsäuren: 15 % hauptsächlich Palmitinsäure

Der hohe Gehalt an Linolsäure macht das Maiskeimöl zu einem weniger empfehlenswerten Öl, da gerade diese Fettsäure in der heutigen Ernährung überwiegt, während Omega-3-Fettsäuren das Nachsehen haben. In einer insgesamt gesunden Ernährung, in der auf ein ausgewogenes Fettsäureverhältnis geachtet wird, kann natürlich dennoch ab und zu und in kleinen Mengen ein hochwertiges kalt gepresstes natives Maiskeimöl verwendet werden.

Aufgrund des hohen Anteils an hitzeempfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren passt das native Maiskeimöl nur in die kalte Küche (für Rohkost, Dressings, Dips, Mayonnaisen, Desserts).

Die meisten Maiskeimöle im Handel (z. B. Mazola) sind raffinierte Öle. Sie werden gefiltert und pflanzliche Begleitstoffe werden entfernt, so dass hocherhitzbares Öl entsteht. Raffinierte Maiskeimöle haben daher einen hohen Rauchpunkt, können auf bis zu 175 Grad Celsius erhitzt werden und eignen sich somit auch zum Braten und Frittieren.

Maiskeimöl gilt als Vitamin-E-reich. Pro EL (10 g) sind etwa 3 mg Vitamin E enthalten. Beim Weizenkeimöl ist dieser Wert jedoch höher (ca. 17 mg), was aber auch angesichts der höheren Keimlingmenge, die für die Herstellung benötigt wird, verständlich ist. Aber auch Sonnenblumenöl liefert mit 6 mg Vitamin E pro EL mehr Vitamin E als Maiskeimöl. Olivenöl ist mit 1,2 mg pro EL eher Vitamin-E-arm, ist aber auch kein Keimöl und auch kein Saatenöl, sondern ein Fruchtöl.

Da schon in 20 g Haselnüssen oder Mandeln 6 mg Vitamin E enthalten sind, dazu noch weitere Vitalstoffe, aber weniger Fett, würden wir Öle ganz allgemein aus gesundheitlicher Sicht nicht als optimale Vitamin-E-Quellen bezeichnen.

Zuckermais, Puffmais oder Körnermais?

Vom Mais gibt ganz unterschiedliche Sorten, die sich in folgende Kategorien unterteilen lassen:

  1. Zuckermais: Bei dem Mais, den es im Supermarkt zu kaufen gibt, handelt es sich sowohl bei frischen Maiskolben als auch bei Dosenmais und TK-Mais um Zuckermais. Baby-Mais – die kleinen Maiskölbchen die es meist im Glas zu kaufen gibt – ist unreif geernteter Zuckermais. Zuckermais wird auch Gemüsemais, Süssmais oder Speisemais genannt und zeichnet sich durch den süssen Geschmack seiner Körner aus.
  2. Puffmais: Aus Puffmais wird Popcorn hergestellt. Puffmais ist der einzige Mais, der sich für Popcorn eignet, da seine Körner weder zu trocken noch zu weich sind.
  3. Hartmais:Hartmais zeichnet sich durch seine harte äussere Schicht aus. Er wird meist als Futtermais für Tiere oder für Maisstärke verwendet und ist der in den USA am häufigsten angebaute Mais. Er wird aber auch eingeweicht als Angelköder verwendet.
  4. Zahnmais:Auch der Zahnmais wird überwiegend als Futtermais verwendet. Seine Körner sind in der Mitte etwas eingesunken – sie sehen aus als hätten sie kleine Dellen. In Europa werden meist Mischtypen von Hart- und Zahnmais angebaut. Zahnmais wird mit seiner mehligen Konsistenz auch für Maismehl, Maisstärke oder Maisgriess, aber auch für Maiskeimöl verwendet.
  5. Weich- oder Stärkemais:Weich- oder Stärkemais ist weicher als Zahnmais und Hartmais und wird deshalb hauptsächlich zu Maismehl und Maisstärke verarbeitet.

Daneben wird auch zwischen Körnermais und Silomais unterschieden. Diese Unterteilung bezieht sich auf die Ernte, denn beim Körnermais werden nur die Kolben von den bereits braunen Pflanzen abgeerntet, während beim Silomais die ganze noch grüne Pflanze geerntet und zerkleinert wird. Anders als Körnermais wird Zuckermais unreif geerntet. Körnermais dient als Tierfutter oder wird zu Maisgriess, Maismehl und Maisstärke verarbeitet. Silomais wird als Futter für Wiederkäuer (Maissilage = fermentierter Mais) und für Biogasanlagen verwendet.

Ist Futtermais essbar?

60 – 70 Prozent des weltweit produzierten Maises wird als Futtermais angebaut, 30 – 40 Prozent für die menschliche Ernährung. In Deutschland wird zudem etwa ein Drittel des Silomaises für Biogasanlagen verwendet ( 2 ) ( 24 ).

Jedoch sind auch manche Maissorten, die als Futtermais angebaut werden, für den Menschen essbar. Sie sind etwas mehliger, und viele sind nicht einmal gekocht geniessbar, da nicht jede Sorte weich wird. Auch schmeckt Futtermais nicht so süss wie Zuckermais. Giftig oder schädlich ist Futtermais für den Menschen aber nicht.

Wie erkennt man Futtermais und Zuckermais auf dem Feld?

Möchten Sie sich ein bisschen Mais vom Feld nebenan stibitzen, ist dies natürlich Diebstahl. Vielleicht liegen nach der Ernte aber noch vereinzelte Kolben herum und Sie möchten wissen, ob es sich dabei um Zuckermais handelt.

Meist hat Futtermais grössere, längliche Kolben während Zuckermais sich eher durch dickere, kürzere Kolben auszeichnet. Die Unterschiede sind jedoch minimal und für Laien schwierig zu erkennen. Stechen Sie mit dem Fingernagel in ein Zuckermaiskorn, so tritt der Saft aus. Beim Futtermais tritt dagegen kein Saft aus. Im Zweifel können Sie den Kolben mitnehmen und zuhause kochen – dann merken Sie selbst, ob er Ihnen schmeckt oder nicht (unabhängig davon, ob es nun Zuckermais oder Futtermais ist).

Sind die Maispflanzen und -kolben braun und ausgetrocknet, können Sie zumindest ausschliessen, dass es sich um Zuckermais handelt. Denn wenn dieser im unreifen Zustand geerntet wird, sind die Pflanzen noch grün.

Wo kommt Zuckermais her?

Bei den Maisfeldern, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden sind, handelt es sich grösstenteils um Futtermais – Zuckermais macht nur einen kleinen Anteil aus. Regionaler Zuckermais hat von Juli bis Oktober Hauptsaison. Man findet ihn im Supermarkt, häufiger jedoch auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Bauern. Abseits der Saison wird der Zuckermais im Supermarkt häufig aus Spanien, Italien, Südfrankreich, Holland oder Marokko importiert.

Frischen Zuckermais zubereiten

Aus Zuckermais lassen sich zahlreiche leckere Gerichte zaubern. Haben Sie z. B. ganze Maiskolben gekauft, können Sie diese ganz einfach zubereiten:

  1. Entfernen Sie zunächst die Blätter und schneiden Sie die Stiele weg, falls diese schmutzig sein sollten. Anschliessend waschen Sie die Kolben gründlich.
  2. Dann geben Sie die Maiskolben in einen Topf mit ungesalzenem, kochendem Wasser und kochen ihn für 5 bis 10 Minuten (Futtermais würde dagegen wesentlich länger brauchen).
  3. Nun können Sie die Kolben entweder noch für ein paar Minuten grillen, die Körner vom Kolben schneiden und für ein anderes Gericht weiterverwenden oder den Kolben mit Margarine, Öl oder Pesto bestreichen, mit etwas Salz und Kräutern würzen und direkt verzehren.

Die Maisfäden, die den Kolben umgeben, sind übrigens essbar – sie schmecken fruchtig-frisch und nach Mais. In Zentralamerika werden die Maisblätter im Übrigen getrocknet und anschliessend für Tamales verwendet. Dabei wird eine Füllung aus Gemüse, Fleisch oder Käse in den Blättern gegart. Tamales sind ein typisches Streetfood – die Blätter sorgen dafür, dass man das Gericht unterwegs essen kann, werden aber selbst nicht mitgegessen.

Gekochten Zuckermais zubereiten

Dosenmais ist bereits gekocht und kann daher sofort verwendet werden. Giessen Sie einfach die Flüssigkeit ab und geben den Mais in den Salat, in ein Curry oder in ein anderes Gericht Ihrer Wahl. Die Mais-Flüssigkeit könnten Sie für eine Suppe verwenden.

Maiskolben, die es im Supermarkt oft eingeschweisst zu kaufen gibt, können Sie ebenfalls direkt verwenden: Legen Sie ihn zum Beispiel auf den Grill oder braten Sie ihn in der Pfanne an. Auch tiefgekühlter Mais ist bereits vorgekocht. Er eignet sich für Gerichte, die erwärmt werden, da er dabei gleich auftauen kann.

Zuckermais roh essen

Zuckermais können Sie auch roh essen: Schneiden Sie die Körner mit einem scharfen Messer längs vom Kolben und geben Sie sie in den Salat, in eine Bowl oder als Topping in eine Suppe. Sie können die Körner auch wie bei der gekochten Variante direkt vom Kolben essen – ebenfalls bestrichen (z. B. mit Pesto, veganer Mayonnaise oder einem pflanzlichen Brotaufstrich). Falls Sie den Kolben etwas erwärmen möchten, können Sie ihn zuvor kurz in der Pfanne anbraten.

Rezepte mit Mais

In unserer Rezepte-Rubrik und auf unserem YouTube-Kanal finden Sie zahlreiche Gerichte mit Mais – zum Beispiel:

  1. Bohnensalat mit Mais und Paprika
  2. Mais in pikanter Erdnuss-Masala-Sauce
  3. Eine cremige Maissuppe

Aus Maismehl können Sie zudem unser glutenfreies Maisbrot herstellen, aus Maisgriess einen fluffigen und angenehm süssen Maiskuchen backen oder unsere herzhaften Maisküchlein zubereiten.

Eines der bekanntesten Maisgerichte ist die Polenta. Alles rund um Polenta und wie Sie diese zubereiten, lesen Sie in unserem Artikel: Polenta und Maisgriess: Lecker, glutenfrei, leicht bekömmlich. Köstliche Polenta-Rezepte finden Sie in unserem ZDG-Kochstudio, z. B. Polenta mit Pilzen und Cherrytomaten oder in einer cremigeren Variante: Linsen mit Blumenkohl und Polenta.

In diesem Video bereitet unser Koch Ben eine exotische Maissuppe zu:

https://www.youtube.com/watch?v=8slhwbyv9Fg

Gesunder Popcorn-Genuss?

Popcorn wird aus Puffmais hergestellt. Beim Erhitzen der Maiskörner wird das im Maiskorn enthaltene Wasser zu Wasserdampf umgewandelt, wodurch die Körner dem Druck nicht mehr standhalten und aufplatzen. Dabei schäumt die enthaltene Stärke auf und erstarrt augenblicklich wieder.

Industriell hergestelltes Popcorn wird in der Regel gesalzen, gezuckert oder karamellisiert. Zudem können ihm zahlreiche künstliche Aromen zugefügt werden, wie etwa Butter- oder Erdbeeraroma. Besonders Mikrowellenpopcorn wird manchmal mit Butteraroma in Form des Stoffes Diacetyl verfeinert. Diacetyl steht unter Verdacht, bei häufiger Inhalation zu einer Bronchiolitis obliterans zu führen. Dies ist eine Entzündung der Atemwege, die sich aufgrund des Butteraromas in Popcorn einen Namen als „Popcorn-Lunge“ gemacht hat. Darüber berichtet haben wir im Artikel Gefährliches Butteraroma in Popcorn.

Wird Popcorn dagegen mit möglichst wenig Salz, Zucker und Fett zubereitet, ist es (in kleinen Mengen) eine gesündere Alternative zu Chips und anderen Snacks. Unter nachfolgendem Link zeigen wir Ihnen, wie Sie selbstgemachtes Popcorn in drei Varianten zubereiten können. Für eine noch gesündere Version wählen Sie Variante 1 oder 3 und lassen das Salz weg.

Wie lange ist Mais haltbar?

Im Kühlschrank halten sich frische Maiskolben mehrere Tage. Mit der Zeit nimmt ihr süsses Aroma jedoch ab und sie können etwas mehlig werden. Deshalb sollten Sie die Kolben möglichst zeitnah zubereiten.

Vorgekochter, eingeschweisster Mais hält sich im Kühlschrank dagegen mehrere Monate. Baby-Mais aus dem Glas ist ungeöffnet ca. 1 Jahr haltbar. Nach Anbruch sollte das Glas im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Einlegeflüssigkeit sorgt dafür, dass der Mais auch dann noch Wochen bis Monate haltbar bleibt.

Mais in Konserven hält sich mehrere Jahre. Dosenmais sollte nach Anbruch in einen anderen Behälter umgefüllt und im Kühlschrank gelagert werden. Dort ist er dann noch zwei bis drei Tage haltbar. Würden Sie den Mais in der geöffneten Dose aufbewahren, könnte das Zinn in der Konserve mit dem Sauerstoff reagieren und sich im Mais anreichern. In höheren Konzentrationen kann dies dann zu Magenbeschwerden führen.

Kann man Mais einfrieren?

Mais kann auch eingefroren werden. Die ganzen Kolben werden geschält, gewaschen, kurz blanchiert, im Eisbad abgeschreckt und dann in einem Gefrierbeutel eingefroren. Zum Auftauen können Sie die Kolben für 10 Minuten in kochendes Wasser geben. Die losen Körner können Sie auf dieselbe Weise einfrieren. Das Blanchieren tötet Bakterien ab und sorgt dafür, dass der Mais auch nach dem Auftauen eine kräftige Farbe behält. Gefrorener Mais hält sich ca. 9 Monate.

Die Nährwerte, Vitamine und Mineralstoffe von Mais

In der Tabelle unter vorigem Link finden Sie die Nährwerte, Vitamine und Mineralstoffe von 100 g gegartem und von 100 g rohem Zuckermais ( 3 ) ( 4 ). Ein Maiskolben liefert zwischen 150 und 200 g Maiskörner. Die Nährwerte von Maisgriess finden Sie in unserem Artikel über Polenta.

Ist frischer Mais oder Dosenmais gesünder?

Neben Wasser wird Dosenmais zusätzlich noch ca. 0.4 g Salz pro 100 g zur Konservierung beigefügt. Entgegen vieler Vorurteile ist in Dosenmais meistens kein zusätzlicher Zucker enthalten – bei Billigprodukten kann dies jedoch der Fall sein. Prüfen Sie deshalb zur Sicherheit die Inhaltsstoffliste.

Der Zuckermais wird direkt nach der Ernte kurz blanchiert, in Konserven abgefüllt und pasteurisiert. Durch das Blanchieren und Pasteurisieren geht ein Teil der wasserlöslichen Vitamine (vor allem B-Vitamine und Vitamin C) verloren. Aus diesem Grund schneidet frischer Mais in Bezug auf die Vitalstoffe besser ab als Dosenmais.

Auf Dosenmais sollte deshalb nur zurückgegriffen werden, wenn frischer Mais keine Saison hat. Maissaison ist von Juli bis Oktober. Auch TK-Mais ist dem Dosenmais vorzuziehen, da dieser nur blanchiert aber nicht pasteurisiert wird.

Der Proteingehalt und die biologische Wertigkeit von Mais

Der Proteingehalt von Zuckermais ist mit 3.3 g pro 100 g nicht besonders hoch. Jedoch hat Mais eine biologische Wertigkeit von 74, was für ein pflanzliches Lebensmittel ein guter Wert ist. Die biologische Wertigkeit gibt an, wie gut das Eiweiss aus der Nahrung in körpereigenes Eiweiss umgewandelt werden kann, ist also ein Mass für die Proteinqualität. Je höher die biologische Wertigkeit eines Proteins ist, desto weniger muss dem Körper davon zugeführt werden.

Durch die Kombination mehrerer proteinhaltiger Lebensmittel lässt sich die biologische Wertigkeit eines Proteins weiter erhöhen. Die Kombination von Mais und Bohnen erreicht eine sehr hohe biologische Wertigkeit von 101 und ist etwa in Mexiko äusserst beliebt.

Probieren Sie z. B. unsere Quesadillas mit einer Füllung aus Zuckermais und Bohnen. Wir verwenden im Rezept Vollkorn-Tortillas. In Zentralamerika werden dagegen Mais-Tortillas verwendet, die auch einen höheren Proteingehalt als Zuckermais haben (Maismehl: 8.3 g pro 100 g / Zuckermais: 3.3 g pro 100g) ( 3 ) ( 22 ).

Der glykämische Index und die glykämische Last von Mais

Der glykämische Index und die glykämische Last geben an, wie stark sich ein Lebensmittel auf den Blutzucker- und den Insulinspiegel auswirkt. Mais hat einen glykämischen Index von 65 und eine glykämische Last von 14.3. Beide Werte sind im mittleren Bereich einzuordnen.

Das bedeutet, dass Mais für Diabetiker und Menschen, die auf einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel achten, nur bedingt geeignet ist. Falls dies auf Sie zutrifft, müssen Sie aber nicht auf Mais verzichten, sondern Sie sollten lediglich darauf achten, nicht zu viel davon zu essen.

Maismehl und Maisgriess belasten den Blutzuckerspiegel stärker als Zuckermais:

  1. Maisgriess: GI von 70 / GL von 19.9
  2. Maismehl: GI von 70 / GL von 51.8

Ist Mais gut zum Abnehmen?

Aus demselben Grund ist Mais zum Abnehmen nur bedingt geeignet. 100 g Zuckermais liefert zwar lediglich 89 kcal bzw. 372 kJ – ist also nicht kalorienreich. Er lässt den Blutzuckerspiegel jedoch stärker in die Höhe schiessen als beispielsweise Reis. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel danach auch schneller wieder sinkt, so dass Mais weniger nachhaltig sättigt ( 3 ) ( 4 ).

In der Regel wird Zuckermais jedoch nicht für sich allein gegessen, sondern zum Beispiel in einem Curry oder in einem Salat bzw. beim Grillen in Kombination mit anderen Lebensmitteln, sodass der Blutzuckerspiegel und der Grad der Sättigung dann natürlich auch vom gesamten Gericht beeinflusst werden und nicht von einem einzelnen Lebensmittel darin.

Achten Sie also lediglich darauf, dass Sie nicht zu viel Mais essen, wenn Sie abnehmen möchten und verzichten Sie stattdessen auf Weissmehlprodukte und Süssigkeiten, die den Blutzuckerspiegel wesentlich stärker beeinflussen, vitalstoffarm und dafür kalorienreich sind. Natürlich können Sie hin und wieder auch einen ganzen Maiskolben essen, schliesslich kommt Mais in dieser Form nicht täglich auf den Teller.

Mais bei Low Carb

Da Mais zu einem grossen Teil aus Kohlenhydraten besteht (15.7 g pro 100 g Mais), ist er nicht für eine Low-Carb-Ernährung geeignet bzw. wenn überhaupt nur in kleinen Mengen.

Warum wird Mais unverdaut ausgeschieden?

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal aufgefallen: Manchmal werden Maiskörner nach dem Verzehr beinahe unverdaut wieder ausgeschieden. Dass Mais nicht verdaut werden kann, stimmt allerdings nicht ganz.

Maiskörner werden von einer Cellulose-Hülle umschlossen. Cellulose kann als unlöslicher Ballaststoff von unseren Verdauungsenzymen nicht aufgespalten werden und wird daher wieder ausgeschieden. Wird die Cellulose-Hülle nicht zerkaut, schleust sie somit das ganze Maiskorn durch den Verdauungstrakt, ohne dass die Verdauungssäfte mit dem Inneren des Korns in Berührung kommen.

Kauen Sie daher immer gründlich. Auf diese Weise wird die Cellulose-Hülle geöffnet und auch das Innere des Korns verdaut. Ausgeschieden werden dann lediglich die unverdaulichen Ballaststoffe. Diese erfüllen jedoch auch ihren Zweck und sind keineswegs nutzlos.

Ist Mais gut für den Darm?

Mais besteht fast vollständig aus unlöslichen Ballaststoffen wie etwa Cellulose. Unlösliche Ballaststoffe sind aber nichts Schlechtes – ganz im Gegenteil. In Kombination mit Flüssigkeit quellen sie im Magen auf und machen dadurch satt. Zudem regen sie die Darmtätigkeit und die Gleitfähigkeit des Stuhls an, indem sie das Volumen des Darminhalts erhöhen. Dadurch können sie unter anderem Verstopfungen reduzieren ( 5 ).

Mais bei Divertikulitis

Die Divertikulitis ist eine Krankheit, bei der sich Ausstülpungen in der Darmwand – sogenannte Divertikel – entzünden. Die Symptome reichen von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Verstopfung und Durchfall bis hin zu Fieber und Darmblutungen. Das alleinige Vorhandensein von Divertikeln, also ohne dass diese entzündet sind, nennt man Divertikulose.

Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass man bei einer Divertikulose sicherheitshalber keine ballaststoffreichen Lebensmittel wie etwa Mais, Nüsse, Kerne und andere Samen essen sollte. Man befürchtet, dass die weitgehend unverdaulichen Ballaststoffe aus diesen Lebensmitteln in den Ausstülpungen im Darm hängen bleiben und dort Entzündungen – die Divertikulitis – verursachen.

Dieser Mythos wurde mittlerweile widerlegt: Eine Studie amerikanischer, kanadischer und neuseeländischer Wissenschaftler kam 2020 genau zum gegenteiligen Schluss. Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert sogar das Risiko für Divertikulitis – den grössten Effekt hatten dabei unlösliche Ballaststoffe wie Cellulose ( 6 ).

Bereits eine Studie von 2008 hat einen negativen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mais, Nüssen und weiteren ballaststoffreichen Lebensmitteln und dem Auftreten von Divertikulitis ausgeschlossen. Bereits damals zeigte sich ein positiver Zusammenhang ( 7 ).

Hingegen macht es bei einer akuten Divertikulitis durchaus Sinn, Körner und andere ballaststoffreiche Lebensmittel erst einmal zu meiden: In diesem Fall wird empfohlen, zunächst gar nichts zu essen und anschliessend vorläufig auf Ballaststoffe zu verzichten, damit der Stuhl weitgehend flüssig bleibt und die entzündeten Divertikel ungehindert passieren kann.

Stattdessen ist eine Schonkost angezeigt, worüber wir in unserem Artikel über Divertikulitis berichten. Sobald die akute Divertikulitis überstanden ist, sollten langsam wieder ballaststoffreiche Lebensmittel wie Mais in die Ernährung eingebaut werden, um einem erneuten Entzündungsschub vorzubeugen.

Mais für die Augen

Die beiden Pflanzenstoffe Lutein und Zeaxanthin machen den Grossteil der Carotinoide in Mais aus. Sie sind für seine gelbe Farbe verantwortlich – je oranger die Maiskörner, desto höher der Gehalt an Lutein und Zeaxanthin. Im menschlichen Körper sorgen Lutein und Zeaxanthin für die Pigmentierung der Netzhaut und schützen das Auge vor Lichteinstrahlung ( 8 ).

Die tägliche Einnahme von 5 bis 6 mg Lutein und Zeaxanthin soll ausserdem vor einer Makuladegeneration (Erkrankung der Netzhaut) schützen. 100 g Mais liefert im Durchschnitt 0.66 mg Lutein und Zeaxanthin, was ca. 1 bis 1.3 mg pro Maiskolben entspricht.

Gemeinsam mit weiteren Lebensmitteln, die Lutein und Zeaxanthin enthalten, kann Mais dazu beitragen, die 5 bis 6 mg pro Tag zu erreichen. Kombinieren Sie zum Beispiel 100 g Mais mit 100 g Spinat oder Grünkohl, hätten Sie bereits mind. 5.5 mg Lutein und Zeaxanthin aufgenommen ( 9 ).

Mais bei Glutenintoleranz

Mais ist im Gegensatz zu anderen Getreidearten wie Weizen, Roggen und Gerste glutenfrei. Menschen mit einer Glutenintoleranz oder Zöliakie können Mais deshalb essen. Dasselbe gilt für Maisstärke, Maisgriess und Maismehl.

Achten Sie jedoch auf die Herstellerangaben auf der Verpackung, denn wenn im selben Produktionsbetrieb auch glutenhaltige Produkte verarbeitet werden, kann auch die eigentlich glutenfreie Maisstärke Spuren von Gluten enthalten, auf die manche Menschen bereits empfindlich reagieren.

Mais bei Histaminintoleranz

Mais ist histaminarm und deshalb für Personen mit Histaminintoleranz gut verträglich. Da der Histamingehalt eines Lebensmittels mit der Lagerdauer zunimmt, könnte Mais aus der Dose jedoch etwas weniger gut verträglich sein. Falls Sie an Histaminintoleranz leiden, sollten Sie von Dosenmais erst einmal kleine Mengen essen, um auszuprobieren, wie Sie diesen vertragen. In der Regel werden aber auch Vorratsprodukte wie Maismehl, Maisstärke und Maisgriess gut vertragen.

Mais bei Fructoseintoleranz

100 g Zuckermais enthält 157 mg Fructose und 472 mg Glucose. Zwar ist der Zuckermais damit nicht gerade fructosearm, jedoch wirkt sich das Verhältnis von Fructose zu Glucose (1 : 3) günstig auf die Verträglichkeit aus. Denn es gilt: Wenn ein Lebensmittel mehr Glucose als Fructose enthält, erhöht dies die Verträglichkeit bei Menschen mit Fructoseintoleranz.

Betroffene können daher in manchen Fällen Zuckermais in kleinen Mengen vertragen. Am besten probieren Sie es erst vorsichtig aus, da jede Intoleranz recht individuell ausgeprägt sein kann ( 3 ) ( 4 ).

Bei Maismehl und -griess sieht es so aus: 100 g Maismehl enthält 73 mg Fructose und 73 mg Glucose – 100 g Maisgriess enthält 74 mg Fructose und 74 mg Glucose. Das ist relativ wenig Fructose und ebenfalls ein gutes Fructose-Glucose-Verhältnis, weshalb auch diese Produkte verträglich sein sollten ( 22 ) ( 23 ).

Maisallergie

Grundsätzlich kann man auf jedes Lebensmittel allergisch reagieren – so auch auf Mais. Dass Mais unverdaut ausgeschieden wird, ist allerdings kein Symptom der Maisallergie (siehe Absatz „Warum wird Mais unverdaut ausgeschieden?“). Stattdessen kann es zu Juckreiz, Atemnot und Hautausschlägen kommen. Personen, die allergisch gegen Mais sind, reagieren auch beim Verzehr von Maisstärke, Maismehl und Maisgriess mit entsprechenden Beschwerden.

Ebenfalls können Maispollen allergische Symptome auslösen. Dies merken Sie dann vor allem von Juni bis August, wenn Sie an einem blühenden Maisfeld vorbeigehen oder wenn ein solches in Ihrer Umgebung ist, da die Pollen mit dem Wind über gut 1000 Meter weit transportiert werden können.

Dürfen Babys Mais essen?

Babys können Mais essen, jedoch sollten Sie nicht zu viel von den süssen Körnchen bekommen. Grund dafür ist die oben bereits erwähnte Cellulose-Hülle, die weitgehend unverdaulich ist. Sie ist an sich zwar nicht schädlich, aber der Verdauungstrakt von Säuglingen ist noch empfindlich.

Zwischen dem 5. und dem 7. Monat kann mit Beikost begonnen werden: Mischen Sie dem Brei ein paar Maiskörnchen bei und achten Sie darauf, dass auch die Cellulose-Hülle ausreichend mitpüriert wird. Auch solange Ihr Baby noch keine Backenzähnchen hat, sollten Sie den Mais weiterhin pürieren.

Verwenden Sie für Babybrei entweder frischen, gekochten Mais oder TK-Mais, da in Dosenmais Salz enthalten ist. Ein wenig gekochten Maisgriess können Sie Ihrem Baby ebenfalls in Kombination mit püriertem Gemüse geben. Er ist leicht bekömmlich.

Pellagra durch Mais?

Pellagra ist eine Krankheit, die durch einen Mangel an Vitamin B3 entsteht. Sie äussert sich durch Hautrötungen, Juckreiz und entzündete Schleimhäute des Verdauungstrakts und tritt vor allem in Ländern auf, in denen Mais ein wichtiges Grundnahrungsmittel darstellt.

Die Erkrankung wird jedoch nicht durch den Mais selbst ausgelöst, sondern durch die einseitige Ernährung. Mais enthält zwar Vitamin B3, aber nicht besonders viel davon. Zudem ist in Mais wie auch in Bohnen und Reis Phytinsäure enthalten. Diese liegt in einem Verbund mit dem Vitamin B3 vor, weshalb der Körper das Vitamin (und auch einige Mineralstoffe) schlechter verwerten kann. Wenn Maisbrei daher ein Grundnahrungsmittel ist und sonst kaum andere vitalstoffreichen Lebensmittel gegessen werden, kann sich ein B3-Mangel entwickeln.

Weitere Informationen zur Phytinsäure und wie sie sich in Lebensmitteln reduzieren lässt, finden Sie unter vorigem Link. In den Heimatländern des Maises (Zentralamerika) wird Mais mit einem speziellen Verfahren, der sog. Nixtamalisation, behandelt (siehe nächster Abschnitt), die ebenfalls zu einer Reduzierung der Phytinsäure führt.

In Europa ist dieses Verfahren weitgehend unbekannt und so erstaunt es nicht, dass die Vitamin-B3-Mangelkrankheit Pellagra nach der Einführung von Mais durch Christoph Columbus in Europa plötzlich häufiger auftrat. Denn durch die hohen Ernteerträge wurde der Mais auch in Europa schnell zu einem Grundnahrungsmittel und die Ernährung war damals generell einseitig.

Heute ist die Ernährung in Europa natürlich sehr abwechslungsreich, weshalb kein Grund zur Sorge besteht, dass durch den Maisverzehr Pellagra auftritt. In einigen afrikanischen Ländern, in denen die Ernährung zu einem Grossteil aus Maisbrei besteht, tritt die Erkrankung hingegen nach wie vor auf.

Mit Nixtamalisation Mais gesünder machen

In Mexiko und in Zentralamerika, wo traditionell viel Mais gegessen wird, werden die Maiskörner vor der Weiterverarbeitung zu Teig und Tortillas nixtamalisiert. Die Nixtamalisation wurde schon von den Azteken entwickelt. Dabei wird der Mais vor der Verarbeitung in einer alkalischen Lösung aus Wasser und Calciumhydroxid (auch gelöschter Kalk genannt) gekocht.

Hierzulande ist Calciumhydroxid unseres Wissens nach nur eimerweise für den Einsatz im Obstbau oder im Baustoffhandel für die Kalkmörtelherstellung erhältlich. Ob dieser Kalk auch zum Kochen geeignet ist, ist uns nicht bekannt. Allerdings geht es insbesondere darum, dass das Kochwasser alkalisch wird, so dass auch Natron verwendet werden könnte (z. B. Kaiser Natron aus dem Supermarkt oder der Drogerie).

Die Nixtamalisation hat mindestens vier Vorteile:

  1. Der Gehalt an Phytinsäure wird reduziert, so dass das Vitamin B3 (und andere Vitalstoffe) im Mais besser bioverfügbar wird.
  2. Auch das Maisprotein wird besser bioverfügbar.
  3. Eine mögliche Schimmelpilzbelastung wird reduziert.
  4. Aus dem nixtamalasierten Mais lässt sich ein klebriger Teig für z. B. Tortillas herstellen (was aus Maismehl nicht möglich ist) und was vermutlich der Grund dafür ist, dass sich die Nixtamalisation überhaupt erst durchsetzen konnte ( 18 ) ( 19 ).

Nixtamalisation: Die Anleitung

Die Nixtamalisation an sich ist zwar zeitaufwändig, aber einfach durchzuführen, so dass man den Mais problemlos zu Hause nixtamalisieren kann. Dies geht folgendermassen und wird auch in diesem Video erklärt:

  1. Trockene Maiskörner abspülen, in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und 4 Stunden ruhen lassen.
  2. Wasser abgiessen, Mais abspülen und in einen Kochtopf geben.
  3. Viel frisches Wasser dazu geben, bis der Mais mehr als bedeckt ist.
  4. 1 EL Kalk oder Natron hinzugeben.
  5. 2 Stunden lang zugedeckt bei kleiner Flamme köcheln lassen.
  6. 8 – 10 Stunden zugedeckt ruhen lassen.

Nun sind die Maiskörner nixtamalisiert und können weiterverarbeitet werden. Traditionell werden sie nun auf einer Steinfläche mit einer Steinwalze gequetscht und zu Teig verarbeitet, wie dieses Video zeigt. Möglicherweise ginge es mit einer Küchenmaschine oder dem Mixer schneller, was wir aber noch nicht getestet haben. Aus dem Teig kann man dann mit einer Tortilla-Presse Tortillas oder andere Spezialitäten aus nixtamalisiertem Maismehl herstellen z. B. Tlacoyos (Tortillas, die mit z. B. Bohnenpüree gefüllt, mit Tomatensauce beträufelt und mit geriebenem Käse bestreut serviert werden).

Nixtamalisiertes Mehl kaufen

Überraschend ist, dass die Nixtamalisation in Europa nach wie vor weitgehend unbekannt ist, obwohl sich Maisprodukte damit aufwerten liessen. Jedoch gibt es immer häufiger nixtamalisiertes Maismehl zu kaufen – das sogenannte Masa Harina (ist spanisch und bedeutet wörtlich übersetzt Teig-Mehl; Masa heisst also Teig und nicht etwa Mais). Am einfachsten ist es in Onlineshops zu finden, da mexikanische Spezialläden eher selten sind.

Was ist gesünder: Maiswaffeln oder Reiswaffeln?

Mais- und Reiswaffeln sind bei vielen Personen ein beliebter Snack, weil sie leicht und fettarm sind. Die Waffeln bestehen nur aus Mais bzw. Reis und bei salzhaltigen Varianten noch etwas Salz oder Meersalz. Es gibt aber auch salzfreie Waffeln. Eine Reiswaffel (7.7 g) enthält folgende Nährwerte ( 10 ):

  1. 30 kcal bzw. 127 kJ
  2. 6.2 g Kohlenhydrate
  3. 0.2 g Fett
  4. 0.3 g Ballaststoffe
  5. 0.6 g Eiweiss

Eine Maiswaffel (5.8 g) enthält folgende Nährwerte ( 11 ):

  1. 22 kcal bzw. 92 kJ
  2. 4.3 g Kohlenhydrate
  3. 0.2 g Fett
  4. 0.3 g Ballaststoffe
  5. 0.5 g Eiweiss

Von den Nährwerten her unterscheiden sich die beiden Waffeln nicht gross – die Reiswaffel hat lediglich etwas mehr Kohlenhydrate und Kalorien. Jedoch werden in Reiswaffeln immer wieder hohe Gehalte an anorganischem Arsen nachgewiesen. Arsen kann über einen längeren Zeitraum unter anderem zu Nervenschädigungen führen ( 12 ).

Der glykämische Index zeigt ausserdem, dass beide Waffeln nicht langanhaltend sättigen. Der glykämische Index von Reiswaffeln liegt bei 82 und die glykämische Last bei 66. Der glykämische Index von Maiswaffeln liegt bei 85.5 und die glykämische Last bei 69. Das sind hohe Werte, was bedeutet, dass beide den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe treiben und gleich schnell auch wieder abfallen lassen. Das Hungergefühl kommt deshalb ebenso schnell wieder zurück.

Allerdings gibt es inzwischen auch Maiswaffeln (auch Reis-, Roggen-, Dinkelwaffeln etc.) mit einer Erbsenproteinzugabe in Höhe von um die 20 Prozent, die dann natürlich nicht nur den Nährwert der Waffeln verändert, sondern auch deren glykämische Last deutlich senkt.

Wie belastet ist Mais?

Mais wird manchmal als ungesund angesehen, da er mit Schadstoffen belastet sein soll. Die Untersuchungsämter analysieren Lebensmittel regelmässig stichprobenartig auf Schadstoffe.

Pestizidrückstände in Mais selten

Laut dem Lebensmittelmonitoring von 2020 weisen Maiskörner nur selten Rückstände von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln auf. Sie gehörten sogar zu den Lebensmitteln mit den geringsten Anteilen an belasteten Proben. Dies deckt sich mit den Zahlen aus dem letzten Untersuchungsjahr 2014 ( 13 ).

Grund dafür könnte sein, dass Mais in der konventionellen Landwirtschaft generell weniger mit Pestiziden behandelt werden muss als andere Lebensmittelpflanzen (z. B. Weizen oder Kartoffeln) ( 14 ).

Aflatoxine in Mais

Der Mais ist vor einigen Jahren (v. a. 2013) wegen seiner Schimmelpilzbelastung in die Schlagzeilen geraten. Betroffen war importiertes Tierfutter, in dem das Schimmelpilzgift Aflatoxin nachgewiesen wurde. Aflatoxine können bei längerfristigem Konsum zu Leberkrebs führen und entstehen bevorzugt bei feuchtwarmen Temperaturen.

Mais ist wie andere Getreide und Getreideprodukte sowie Nüsse und Gewürze anfällig für Aflatoxine. Während im europäischen Schnellwarnsystem im Jahr 2022 (Stand: Anfang Oktober) immer wieder Nüsse wegen Aflatoxinen beanstandet wurden, ist jedoch kein einziger Eintrag zu Aflatoxinen in Mais oder Maisprodukten eingegangen ( 15 ) ( 16 ).

Fumonisine in Mais

Bei den Fumonisinen sieht es hingegen anders aus. Fumonisine sind ebenfalls Schimmelpilzgifte und stehen im Verdacht, bei langfristigem Verzehr zu Speiseröhrenkrebs zu führen. Maisprodukte gelten als besonders anfällig für Fumonisine.

Von Fumonisin-Belastungen sind vor allem importierte Maisprodukte betroffen, wie ein Blick ins europäische Schnellwarnsystem zeigt: Spanien meldete 2022 erhöhte Werte in Maismehl aus Peru. Die Schweiz meldete ausserdem eine erhöhte Belastung eines Maisprodukts in der Kategorie „Cornflakes und Backwaren“ aus Italien. Um welches Produkt es sich gehandelt hat, wurde nicht genauer spezifiziert. Untersuchungen von 2015 lassen jedoch darauf schliessen, dass vor allem Maismehle betroffen sind ( 16 ) ( 17 ).

Grundsätzlich sind Schimmelpilzgifte vor allem dann ein Problem, wenn es sich bei den betroffenen Lebensmitteln um Grundnahrungsmittel handelt, die einen Hauptbestandteil der Nahrung ausmachen. Die oben beschriebene Nixtamalisation reduziert jedoch die Schimmelpilzbelastung von Mais.

Auf Mais verzichten wegen Schadstoffen?

Wie Sie sehen, ist Zuckermais kaum von Schadstoffen betroffen. Anders sieht es hingegen bei Maismehl aus. Wenn Sie sich jedoch abwechslungsreich ernähren und hin und wieder etwas Maismehl zu sich nehmen, brauchen Sie sich keine Sorgen um gesundheitliche Auswirkungen zu machen.

Kochen oder backen Sie dagegen sehr oft mit Maismehl, könnten Sie in Betracht ziehen, ab sofort nixtamalisiertes Masa Harina zu kaufen, oder selbst Maiskörner mittels Nixtamalisation aufzubereiten und anschliessend zu Maismehl zu mahlen.

Da Schimmelpilzgifte jedoch auch naturgemäss immer wieder in den unterschiedlichsten Lebensmitteln enthalten sein können, stellen wir im folgenden Link Massnahmen vor, die bei der Entgiftung von Schimmelpilzgiften helfen können: Schimmel entgiften

Wird Mais gentechnisch verändert?

Viele Menschen denken bei Mais sofort an Gentechnik. Beim Zuckermais, der auf unseren Tellern landet, handelt es sich jedoch nicht um Gentech-Mais. Zwar sind manche gentechnisch veränderten Maissorten für Lebens- und Futtermittel in der EU zugelassen, jedoch ist der Widerstand aus der Bevölkerung so gross, dass kein gentechnisch veränderter Mais im Supermarkt angeboten wird. Denn er müsste entsprechend deklariert werden, so dass ihn kaum jemand kaufen würde.

Anders kann es bei Produkten aus Mais wie z. B. Maisstärke oder Maismehl aussehen. Stammt der Mais dafür etwa aus Nord- oder Südamerika (oder das Produkt selbst), ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass darunter auch Gentech-Mais war. Das ist in der EU erlaubt, muss jedoch gekennzeichnet werden. Deswegen landen auch solche Produkte selten in europäischen Supermärkten – es lohnt sich aber, dennoch einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel und Zutaten müssen in der Inhaltsstoffliste oder auf dem Etikett ausgewiesen werden. So würde dort „genetisch verändert“ oder hinter der jeweiligen Zutat „aus genetisch verändertem Mais hergestellt“ zu lesen sein. Bio-Lebensmittel dürfen nicht gentechnisch verändert sein oder gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten – das gilt auch für Bio-Maisstärke und Bio-Maismehl ( 20 ) ( 21 ).

Zuckermais im eigenen Garten anbauen

Zuckermais lässt sich auch ganz einfach im eigenen Garten anbauen. Mit seinen bis zu 3 Meter hohen Halmen kann er etwa als Sichtschutz dienen und sieht auch noch dekorativ aus. Pro Pflanze wachsen bis zu drei Maiskolben, die Sie ernten und natürlich auch essen können.

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt hat den Mais zur Gemüsepflanze des Jahres 2021/2022 gekürt. Beliebte Zuckermaissorten unter Hobbygärtnern sind zum Beispiel Golden Bantam und True Gold, aber auch Sorten mit andersfarbigen Körnern wie Double Red (rote Körner), Hookers Sweet Indian (violette bis schwarze Körner) oder Sweet Red (rote, pinke und weisse Körner).

Damit der Mais keinen Schatten auf andere Pflanzen in Ihrem Gemüsebeet wirft, sollte er entweder ausreichend weit weg stehen oder am nördlichen Rand des Beets gepflanzt werden. Er selbst benötigt einen sonnigen Standort.

Ab Mitte bis Ende Mai kann der Zuckermais direkt ins Beet gesät werden. Geben Sie das Saatgut in einer Reihe im Abstand von 10 bis 15 Zentimetern jeweils 3 cm tief in die Erde. 50 cm daneben machen Sie dasselbe mit einer neuen Reihe und fahren auf dieselbe Weise fort. Idealerweise wird Mais in einem Quadrat aus mehreren kurzen Reihen angebaut. Damit die Bestäubung durch den Wind sicher klappt, pflanzen Sie mind. 16 Pflanzen derselben Sorte an.

Zuckermais ernten

Ab Anfang August können Sie überprüfen, ob der Zuckermais bereits erntereif ist. Zuckermais wird unreif geerntet, wenn die sogenannte Milchreife erreicht ist. Stechen Sie mit dem Fingernagel in die Körner, dann sollte ein milchiger Saft austreten. Ein Indiz dafür ist, dass sich die Fäden um die Kolben langsam bräunlich verfärben.

Ist die Milchreife erreicht, drehen oder brechen Sie die Kolben einfach von der Pflanze ab. Den Rest der Pflanze können Sie entweder als Dekoration stehen lassen und dann im Herbst, wenn die Pflanze braun geworden ist, abschneiden. Sie können aber auch sofort die ganze Pflanze abschneiden.

Besonders nachhaltig und insektenfreundlich wäre es jedoch, wenn Sie Ihre Beete samt Mais erst im Frühjahr abräumen, da in den Stängeln und vertrockneten Blättern zahlreiche Insekten überwintern können, die im neuen Jahr dann wieder fröhlich durch unsere Gärten summen und zahlreichen Tieren als Nahrung dienen, insbesondere Vogelfamilien und auch den bedrohten Fledermäusen.

Mais für Haustiere?

Bei Ihren Vierbeinern gilt in Bezug auf Mais grundsätzlich dasselbe wie beim Menschen. Mais ist gesund, solange die Ernährung abwechslungsreich ist. Hunden und Katzen können Sie hin und wieder etwas Mais geben, er sollte jedoch nicht den Hauptbestandteil Ihrer Nahrung ausmachen:

Hunde: Bei Hunden besteht dieselbe Problematik mit der Cellulose-Hülle der Maiskörner wie beim Menschen. Da Hunde ihr Futter weniger gründlich kauen, werden ganze Maiskörner häufig unverdaut wieder ausgeschieden. Wenn Sie Ihrem Hund Mais geben möchten, sollten Sie die ungewürzten Zuckermaiskörner kochen und dann pürieren.

In manchen (ärmeren) Ländern (z. B. Bolivien) gibt man Hunden täglich gekochten Maisbrei mit Fleischeinlage, so dass auch Maismehl und Maisgriess (in gekochter Variante) für Hunde geeignet sind. Ob der Mais allerdings täglich gefüttert werden sollte, mag dahingestellt bleiben.

Katzen: Für Katzen kann Mais auf dieselbe Art und Weise zubereitet werden wie für Hunde. Jedoch sollte Mais bei Katzen nur als gelegentliches Leckerli dienen (falls die Katze den Mais überhaupt nimmt), da Katzen von Natur aus Fleischfresser sind und Getreide langfristig eher nicht vertragen.

Fazit: Ist Mais gesund?

Mais ist ein ganz besonderes Lebensmittel. Er kann sowohl als Getreide als auch als Gemüse zubereitet werden und dient in vielen Ländern als wichtiges Grundnahrungsmittel. Er liefert zwar keine herausragend grossen Mengen einzelner Vitamine oder Mineralstoffe – dies tut aber kaum ein Lebensmittel für sich allein. Dennoch trägt er auf vielfältige Art und Weise zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung bei.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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Quellen
  1. (1) Petroni K, Pilu R, Tonelli C. Anthocyanins in corn: a wealth of genes for human health. Planta. 2014 Nov;240(5):901-11.
  2. (2) Gwirtz JA, Garcia-Casal MN. Processing maize flour and corn meal food products. Ann N Y Acad Sci. 2014 Apr;1312(1):66-75.
  3. (3) Nährwertrechner, Zuckermais (Gemüsemais) gegart, abgerufen am: 28.09.2022.
  4. (4) Nährwertrechner, Zuckermais frisch, abgerufen am: 03.10.2022.
  5. (5) Gill SK, Rossi M, Bajka B, Whelan K. Dietary fibre in gastrointestinal health and disease. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2021 F(eb;18(2):101-116.
  6. (6) Hawkins AT, et al. Diverticulitis: An Update From the Age Old Paradigm. Curr Probl Surg. 2020 Oct;57(10):100862.
  7. (7) Strate LL, Liu YL, Syngal S, Aldoori WH, Giovannucci EL. Nut, corn, and popcorn consumption and the incidence of diverticular disease. JAMA. 2008 Aug 27;300(8):907-14.
  8. (8) Baseggio M, Murray M, Magallanes-Lundback M, Kaczmar N, Chamness J, Buckler ES, Smith ME, DellaPenna D, Tracy WF, Gore MA. Natural variation for carotenoids in fresh kernels is controlled by uncommon variants in sweet corn. Plant Genome. 2020 Mar;13(1):e20008.
  9. (9) Abdel-Aal el-SM, Akhtar H, Zaheer K, Ali R. Dietary sources of lutein and zeaxanthin carotenoids and their role in eye health. Nutrients. 2013 Apr 9;5(4):1169-85.
  10. (10) Rossmann, Reiswaffeln Meersalz, abgerufen am: 04.10.2022.
  11. (11) Rossmann, Maiswaffeln Meersalz, abgerufen am: 04.10.2022.
  12. (12) Bundesinstitut für Risikobewertung, Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten, Aktualisierte FAQ des BfR vom 22. Dezember 2022.
  13. (13) Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Monitoring gemäß §§ 50–52 LFGB, abgerufen am: 05.10.2022.
  14. (14) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Behandlungsindex, abgerufen am: 04.10.2022.
  15. (15) EFSA: risk assessment of aflatoxins in food, EFSA Journal (2020) Volume 18 Issue 3: e06040, 112 ff.
  16. (16) Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel, abgerufen am: 05.10.2022.
  17. (17) Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Aktuelle Belastungssituation von Mais und Maisprodukten mit Fumonisinen in 2015, abgerufen am: 05.10.2022.
  18. (18) Schaarschmidt S, Fauhl-Hassek C. Mycotoxins during the Processes of Nixtamalization and Tortilla Production. Toxins (Basel). 2019 Apr 16;11(4):227.
  19. (19) Bressani R, Turcios JC, Colmenares de Ruiz AS, de Palomo PP. Effect of processing conditions on phytic acid, calcium, iron, and zinc contents of lime-cooked maize. J Agric Food Chem. 2004 Mar 10;52(5):1157-62.
  20. (20) Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel, Stand: 04.09.2022.
  21. (21) Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Fragen und Antworten: Gentechnik in Lebensmitteln, Stand: 16.02.2022.
  22. (22) Nährwertrechner, Maismehl, abgerufen am: 07.10.2022.
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  24. (24) Nachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. Mais, abgerufen am: 07.10.2022.