Impfungen von Tieren
Mehrfachimpfungen können bei Tieren im Welpenalter ernsthafte gesundheitliche Probleme auslösen. Daher sollte man sich vorher über die Impfungen eingehend informieren.
Veröffentlichung am 29.11.2010 um 15:52 Uhr / Aktualisierung am 05.04.2012 um 17:44 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Haustiere erhalten viel zu viele Impfungen. Informieren Sie sich selbst über nötige und unnötige Impfungen und bewahren Sie Ihren Hund vor schädlichen Impffolgen.
Ich lass mich nicht Impfen!Normalerweise wird der Hunde-, Katzen- und Frettchenhalter zu jährlichen Wiederholungsimpfungen angehalten. Der Grund dafür ist leider nicht die umfassende Sorge des Tierarztes um das Wohl der Haustiere, sondern sein Wunsch nach einer florierenden Praxis.
Und so bilden die heute üblichen Impfprogramme zwar die wirtschaftliche Basis vieler Tierarztpraxen, können in ihrer Vielfalt und Häufigkeit aber unsere Tiere krank machen. Nun liegt es in der Verantwortung des Tierhalters, sich zu informieren und sich dann im Sinne der Gesundheit seines Tieres zu entscheiden.
Erst kürzlich verkündete die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern, dass Impfstoffe Hunde krank machen könnten. Pharmakonzerne und Tierärzte würden Hundebesitzer mit subtilen Methoden dazu drängen, ihre Tiere öfter als notwendig impfen zu lassen. Gerade die meist dreimal hintereinander erfolgenden Mehrfachimpfungen im Welpenalter könnten ernste Probleme mit sich bringen.
Laut Canine Health Concern konnte man bei etlichen Welpen nach umfassenden Impfaktionen Autismus und Epilepsie beobachten. Catherine O’Driscoll, die durch chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod ihrer Hunde zur Impfkritikerin wurde, ist Pressesprecherin von Canine Health Concern.
Sie sagt:
„Wir sind nicht gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden.“
Die Forschung über Impfschäden beim Menschen lässt zu wünschen übrig. Vermutlich gibt es für entsprechende Studien einfach keine interessierten Sponsoren. Verständlich, dass die diesbezügliche Datenlage bei Haustieren als noch mangelhafter zu bezeichnen ist.
Tierarztpraxen, die Impfschäden registrieren sollen, tun dies natürlich nur, wenn das jeweilige Symptom ihrer Meinung nach ein Impfschaden darstellt. Das ist nur dann der Fall, wenn das Symptom innerhalb von (meistens) drei Tagen nach der Impfung auftritt und sich dafür keine anderen Gründe finden lassen. Selbstverständlich sind Tierärzte sehr begabt darin, andere Gründe zu finden, weshalb bei Umfragen in Tierkliniken Impfschäden nur äußerst selten auftreten. Die Realität zeigt ein anderes Bild.
Impfstoffe für Tiere enthalten annähernd dieselben Zusatzstoffe wie jene für Menschen. Thiomersal ist eine hochgradig toxische Quecksilberverbindung, die das Nervensystem schädigen kann. Auch Aluminiumhydroxid ist ein Nervengift und kann unter anderem an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen (Granulomen bzw. Sarkomen bei Katzen) führen.
Weitere Zusätze sind Formaldehyd, Antibiotika, Fremdproteine und Öladjuvantien. Letztere hatten im Tierversuch Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Rheuma und Lupus erythematodes ausgelöst.
Eine der bekanntesten Impffolgen ist das bereits erwähnte sog. Impfsarkom bei Katzen, ein meist tödlicher verlaufender Krebs, der sich an der bevorzugten Einstichstelle entwickelt.
Andere sehr viel häufiger auftretende Nebenwirkungen von Impfungen sind (bei Hunden wie bei Katzen) die folgenden:
Gerade die letztgenannte Anfälligkeit für Infektionen sowie die immer häufiger auftretenden Autoimmunerkrankungen werden mit einer durch die Impfung hervorgerufenen Immunsuppression in Verbindung gebracht.
Diese äußert sich in einer Veränderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erwünschten Antikörperbildung, sondern in einer allgemeinen Veränderung der natürlichen Balance des Abwehrsystems. Offiziell gilt dies als nicht bedenklich. Inwiefern sich diese „Verschiebung“ des Immunsystems langfristig auswirkt, ist unbekannt.
Die Staupeimpfung kann zwei ganz spezifische Nebenwirkungen mit sich bringen. Erstens die Staupeimpfvirusenzephalitis, die eine bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten kann und meist tödlich endet.
Zweitens die sog. Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen führt, aufgrund von Blutungen aus der Nase bemerkt werden kann und u. U. medikamentös in Griff zu bekommen ist. Die Grundimmunisierung gegen Staupe kann als akzeptabel bezeichnet werden, nicht aber die jährlichen Auffrischungsimpfungen, die jeder wissenschaftlichen Basis entbehren.
Einzelimpfstoffe werden heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr verabreicht. Hunde erhalten routinemäßig sog. Kombi-Produkte. Im Impfpass klebt dann meist ein Etikett (oder mehrere) mit beispielsweise dieser Buchstabenabfolge: SHPPi/LT. Dahinter verbirgt sich eine Sechsfachimpfung gegen Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirose (P), Parainfluenzavirus (Pi, = Zwingerhusten), Leptospirose (L) und Tollwut (T).
Selbstverständlich stehen dem Impfbegeisterten noch andere Impfungen zur Verfügung, die ihm von seinem Tierarzt oft eindringlich ans Herz gelegt werden, wie etwa gegen Borreliose oder Tetanus. Zu den letztgenannten kann gleich vorneweg gesagt werden, dass sie unnötig sind. Jene gegen Borreliose ist höchst umstritten und Tetanus kommt bei Carnivoren so gut wie überhaupt nicht vor.
Generell gilt, dass eine Impfung umso belastender für den Organismus ist, je mehr Impfstoffe sie enthält, weshalb – wann immer nötig – möglichst Einzelimpfungen verabreicht werden sollten.
Viele Menschen glauben, dass all die vielen Welpenmehrfachimpfungen kontinuierlich einen immer höheren Impfschutz aufbauen. Das stimmt leider nicht. Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie – so lange sie noch den sog. Nestschutz haben, also mit den Antikörpern ihrer Mutter ausgestattet sind – auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne hätte (mit der Neubildung von Antikörpern und der Ausbildung eines Immungedächtnisses).
Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 10, 12 oder 14 Wochen oder noch später verflüchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.
Wenn Hunde trotz Impfung an der entsprechenden Krankheit erkranken, was immer wieder passiert, so kann das verschiedene Gründe haben. Bei Lebendimpfstoffen wie z. B. Staupe kann bei der Impfstoffherstellung ein Malheur passiert sein. Entweder der Impfstoff wurde zu stark abgeschwächt (so dass er zu keiner Immunantwort mehr führt) oder er wurde nicht ausreichend abgeschwächt, so dass der Hund durch den Impfstoff erkranken kann.
Viel häufiger kommt es jedoch vor, dass geimpfte Tiere deshalb von jener Krankheit getroffen werden, gegen die sie eigentlich geimpft sind, weil es verschiedene Erregerstämme gibt (die sich außerdem ständig verändern können) und schließlich nicht gegen alle geimpft werden kann.
Die US-Hundeimpfrichtlinien von 2003 enthalten eine Tabelle, in der die Dauer des Impfschutzes verschiedener Impfstoffe aufgeführt ist. In Anbetracht der nachfolgenden Angaben, die auch für in Deutschland erhältliche Impfstoffe gelten, kann man sich über die angeblich alljährlich notwendigen Auffrischungsimpfungen nur wundern:
| Staupe | mindestens 7 Jahre |
| Parvovirose | mindestens 7 Jahre |
| Hepatitis (CAV-2) | mindestens 7 Jahre |
| Tollwut | mindestens 3 Jahre |
| Canines Influenzavirus | mindestens 3 Jahre |
Warum also sollten wir unsere Tiere JEDES Jahr mit Impfungen belasten? Hunde und Katzen besitzen genau wie Menschen ein wunderbares Immunsystem. Wenn wir davon ausgehen, dass Impfungen so wirken, wie ihre zwar einleuchtende, aber durchaus umstrittene Theorie das begreiflich macht, dann hängt der Schutz vor einer Krankheit vom sog. Immungedächtnis ab.
Der Impfstoff sorgt also dafür, dass sich das Immunsystem mit einem abgeschwächten oder toten Erreger auseinander setzt und gegen ihn Antikörper bildet. Taucht irgendwann der echte Erreger auf, dann kennt sich das Immunsystem damit bereits aus und vernichtet ihn problemlos.
Und so zeigte sich auch in vielen Studien, dass Hunde und Katzen nach der Impfung nicht nur ein einziges Jahr lang, sondern während vieler Jahre Antikörper im Blut hatten. Zusätzlich zeigte sich bei experimentellen Testinfektionen, dass schließlich auch niedrige oder nicht mehr nachweisbare Titer (Antikörperspiegel) nicht gleichbedeutend waren mit fehlendem Schutz, was heißt, dass auch Tiere, die keine nachweisbaren Antikörper mehr hatten (was mehrere Jahre nach der Impfung durchaus möglich ist), bei einem Kontakt mit dem Erreger dennoch nicht krank wurden.
Letzteres könnte natürlich auch auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen, nämlich, dass die Impfung mit der Krankheitsanfälligkeit gar nichts zu tun hat, sondern vielleicht ganz andere Dinge und Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, ob ein Tier krank wird oder nicht. Doch gehen wir nach wie vor davon aus, dass Impfungen wirken.
Von diesem Blickwinkel aus betrachtet bedeuten oben genannte Studien, dass auch das Immunsystem von Tieren nicht alljährlich eine neue „Erinnerung“, sprich Wiederholungsimpfung braucht, sondern sich sehr wohl – auch viele Jahre nach der Impfung und ohne zwischenzeitliche Auffrischung – an den Erreger erinnern kann und daher immun bleibt.
Geimpft werden sollte ein Tier ausschließlich dann, wenn es vollkommen gesund ist. Untersucht ein Tierarzt das Tier vor der Impfung nicht gründlich, beantwortet er die Fragen des Tierbesitzers nicht zufrieden stellend und/oder gibt er den Beipackzettel des Impfstoffes nicht heraus, dann verlässt man besser die Praxis (noch vor der Impfung) und sucht einen kooperativeren Veterinär.
Vorab sollte außerdem abgeklärt werden, ob der Tierarzt bereit ist, eine drei- bzw. vierjährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Pass einzutragen. (Dazu mehr weiter unten bei „Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre“)
Um einem Welpen (oder einem Wurf) viele Mehrfachimpfungen zu ersparen, können die maternalen Antikörper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor erfragen), kann errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird. Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titeruntersuchung veranlasst werden, die zeigen soll, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.
Auf diese Weise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Für diese erste (und abgesehen von Tollwutimpfungen auch einzige) Impfung bestehen impfkritische Hundehalter auf ein Kombi-Produkt, das aus zwei, allerhöchstens drei Impfstoffen besteht. Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen kann, wählt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden äußerst selten vorkommt.
Was nun die Tollwutimpfung betrifft, so wurde häufig beobachtet, dass Hunde bis zu einem Alter von vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung führt. Daher handhaben manche Hundehalter die Sache so, dass sie ihre Hunde erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel mit einem Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen lassen. Die Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren.
Ob sie nötig ist oder nicht, erübrigt sich in diesem Fall, weil das Einschläfern eines Hundes ohne gültige Tollwutimpfung u. U. gerichtlich angeordnet werden kann, wenn der Hund – aus welchem Grund auch immer, also auch wenn er provoziert wurde oder sich nur wehrte – irgendwann einmal zuschnappen sollte.
Viele Tollwutimpfstoffe besitzen offiziell eine Impfschutzdauer von bis zu drei, bei Katzen bis zu vier Jahren. Tierärzte jedoch, die Sie schließlich mindestens einmal jährlich in ihrer Praxis begrüßen möchten, tragen in den Impfpass allzu gerne nur einen einjährigen Impfschutz ein.
Für den Tierhalter heißt es hier also, vor der Tollwutimpfung – am besten telefonisch – zwei Dinge abzuklären: Hat der betreffende Tierarzt den gewünschten drei- oder vierjährigen Impfstoff vorrätig (wenn nein, kann er ihn bestellen?) und ist er bereit, die drei- bzw. vierjährige Schutzdauer auch in den Pass einzutragen.
Wir empfehlen in jedem Falle, sich in der Fachliteratur weiter zu bilden (siehe Buchtipp unter „Quellen“) und dann mit einem umfassenden Hintergrundwissen zu entscheiden, gegen was ob und wie oft geimpft wird.
Vergessen Sie insbesondere nicht, dass der Gesundheitszustand und die Abwehrkraft eines Tieres nicht allein von den verabreichten Impfungen abhängt (wenn überhaupt), sondern zu einem sehr viel größeren Teil von seiner Lebens- und Ernährungsweise (siehe hierzu auch Text „Gesunde Ernährung für Haustiere“).
„Hunde impfen mit Verstand“ von Monika Peichl, ISBN-10: 3-9811259-0-8
Quelle 2
Lesen Sie das Impfschicksal von Chihuahua Goli
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Haustierbesitzer sollten wissen, dass Impfungen die Gesundheit ihrer geliebten Tiere gefährden und gefährliche Nebenwirkungen - wie Verhaltensstörungen, Allergien, Arthritis, Krebs und im schlimmsten Fall den Tod - mit sich bringen können.
(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt viele Menschen, die nach den bisher an die Öffentlichkeit gelangten Medikamenten-Skandalen dachten, die Industrie könne moralisch nicht noch tiefer im Kampf um die hohen Profite sinken. Wie dem auch sei, diese Menschen haben Unrecht. Das fortdauernde Bestreben, immer mehr Medikamente zu verkaufen, eröffnete den Pharmakonzernen ganz neue Möglichkeiten, als sie den Haustier-Markt ins Visier nahmen.
(Zentrum der Gesundheit) - Genau wie für den Menschen, ist auch für unsere Haustiere eine möglichst natürliche Ernährung einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einem langen und gesunden Leben voller Energie und Leistungsfähigkeit. Gesunde Ernährung erspart Ihrem Tier viel Leid und Ihnen viel Geld und Zeit für lästige Tierarztbesuche.
(Zentrum der Gesundheit) - In Australien sind 60 Katzen unter bisher ungeklärten Umständen erkrankt und 5 davon verstorben. Die Katzen entwickelten zum Teil massive Lähmungserscheinungen, weshalb einige von ihnen eingeschläfert werden mussten. Als einzige Gemeinsamkeit konnte bei den Katzen das Katzenfutter ausgemacht werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Immer noch werden jedes Jahr Millionen von Versuchtieren für die Tests neuer Medikamente eingesetzt. Was geschieht nun mit diesen Tieren, wenn die Versuchsreihen beendet sind? Für die meisten von uns ist es zwar unvorstellbar, aber diese Versuchstiere können sich tatsächlich im Tierfutter wieder finden.
(Zentrum der Gesundheit) - "Earthlings" ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm, der zum Nachdenken anregt. Er zeigt die Abhängigkeit der Menschheit von Tieren, veranschaulicht aber auch gleichzeitig unsere unglaubliche Geringschätzung ihnen gegenüber.
(Zentrum der Gesundheit) - Die amerikanische gemeinnützige Interessensgruppe EWG - Environmental Working Group - hat in einer neuen Untersuchung festgestellt, daß Haustiere in einem großen Ausmaß - mehr als Menschen - Toxinen und Chemikalien ausgesetzt sind. Die EWG fand im Blut bzw. Urin von Hunden und Katzen 48 verschiedene Chemikalien vor, wovon 43 Chemikalien in noch höheren Dosen vorkamen, als beim Menschen.
(Zentrum der Gesundheit) - Millionen von Tieren werden jedes Jahr für die Forschung benötigt, davon zwei Millionen alleine in Europa. Von diesen zwei Millionen werden eine halbe Millionen für die Toxizitätsprüfung neuer Medikamente benutzt, einschließlich der 15.000 Tiere, die für akute Toxizitätstests eingesetzt werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Als Tierbesitzer ist man bemüht, seinem Tier ein gesundes, nährstoffreiches Futter anzubieten.
Oft verleiten die Bilder auf der Verpackung von gesunden Tieren mit glänzendem Fell sowie die angepriesenen Inhaltsstoffe, wie z.B. hochwertige Proteine, ausgewogene Mineralstoffe etc., zum Kauf.
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.
Sehr geehrte Damen u. Herren, seit vielen Jahren beschäftige ich mich als Hundehalter mit der hiesigen Impfpraxis und stehe ihr äusserst skeptisch gegenüber. Inzwischen bin ich wieder Besitzer eines Hundewelpen, der gerade das zweite Mal in der 13.Woche 'grundimmunisiert' wurde. Meiner Bitte, doch nur den Impfstoff 'Nobivac SHP' zu impfen kam der Tierarzt nicht nach, sondern impfte 'Novibac SHPPi', da er diesen Dreifachimpfstoff nicht einsetzen würde. Nun gut, dieses nahm ich nach langen Diskussionen hin, bemerkte dann aber, daß er in den Impfpass einen Impfschutz von einem Monat eingetragen hat.
Auf der offiziellen Seite von Nobivac steht allerdings zu diesem Impfstoff :Studie zur Immunität über 3 Jahre: Hunde wurden im Alter von 13 Wochen mit Nobivac SHPPi geimpft. Regelmäßig wurden Blutproben entnommen, um die Titer gegen Staupe-, Parvo- und Canines Adenovirus-2 zu messen. Alle Hunde sprachen auf die Impfung gut an und wiesen für mindestens drei Jahre einen protektiven Titer auf Die Titer gegen CAV-1 wurden vor der Impfung und am Ende der Studie gemessen. Zu letzterem Zeitpunkt hatten alle geimpften Hunde einen schützenden Titer.
Meine Frage jetzt: Wieso bin ich auf das Wohlwollen des Tierarztes angewiesen, der mir dieses bestätigen kann, aber nicht muß, wenn selbst der Impfstoffhersteller dieses für sein Produkt angibt.
Sie schreiben in Ihrem Bericht weiterhin zum Thema Tollwutimpfung: 'Vorab sollte außerdem abgeklärt werden, ob der Tierarzt bereit ist, eine drei- bzw. vierjährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Pass einzutragen.' Wieso ist man auch hier wieder abhängig vom Wohlwollen des Tierarztes, denn selbst hier empfiehlt sogar die 'Ständige Impfkommission' eine Wiederholungsimpfung erst wieder nach 3 Jahren. Welche Rechte habe ich eigentlich als mündiger Haustierbesitzer und wie kann ich den doch teilweise sehr unangenehmen Diskussionen mit Tierärzten begegnen?
Mit freundlichen Grüßen
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Ussonne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zunächst einmal etwas Allgemeingültiges: Ein Tierarzt MUSS DAS tun, was der Halter des Patienten wünscht. Wenn er es nicht tun will oder kann, dann hat er dies dem Halter mitzuteilen, damit dieser einen anderen Tierarzt aufsuchen kann. Ein Tierarzt darf also keinesfalls über den Wunsch des Halters hinwegsehen und etwas anderes tun. Tut er es doch, dann darf er nicht erwarten, dass der Halter dafür bezahlt. Notfalls wendet sich der Halter an die Tierärztekammer und schildert den Fall - ganz besonders dann, wenn das Tier durch die unerwünschte Behandlung/Impfung womöglich Schäden erlitt. So gibt es durchaus Hunde (oder andere Tiere), die auf Impfungen oder Medikamente sehr empfindlich reagieren, so dass ein TA, der gegen den Wunsch (und das Wissen) des Halters handelt, unserer Meinung nach grob fahrlässig und vollkommen unprofessionell handelt.
Bei Ihnen war es jedoch so, dass Sie letztendlich der Vierfachimpfung zustimmten, so dass Obiges für Sie natürlich nicht zutrifft. Nächstes Mal empfehlen wir tatsächlich, dass Sie sich so lange telefonisch nach einem TA umhören, bis sie eine Praxis finden, die den gewünschten Impfstoff besorgen kann UND die auch die gewünschte Impfschutzdauer einzutragen bereit ist. Am besten ruft man dann noch einmal kurz vor dem Termin an und vergewissert sich, ob der richtige Impfstoff mittlerweile eingetroffen ist. Und wenn sich hinterher in der Praxis herausstellt, dass der Impfstoff doch nicht vorhanden ist, dann heisst es, die Praxis verlassen. Andernfalls glauben Tierärzte weiterhin, sie könnten tun und lassen, was ihnen gefällt - und DAS nehmen wir Halter (unseren Tieren zuliebe) nicht mehr hin.
Was nun den Eintrag in den Impfpass betrifft, so muss man auch hier (leider) weit vorausdenken. Dazu erfragen Sie (bevor Sie den Impfstoff beim TA bestellen) die einzutragende Impfschutzdauer beim Impfstoffhersteller und lassen sich diese per Mail bestätigen. Diese Mail drucken Sie aus und nehmen sie mit in die Praxis. In der Praxis fragen Sie VOR dem Impfen nach dem Beipackzettel und überprüfen, ob die dort aufgeführten Informationen mit den Ihnen vorliegenden konform gehen. So haben Sie zwei Beweise für die einzutragende Impfschutzdauer und legen beides sowohl dem TA als auch seiner TA-Helferin (oder wer auch immer den Eintrag vornimmt) vor. Da uns jedoch Fälle bekannt sind, in denen TROTZDEM nur ein Jahr Impfschutzdauer eingetragen wurde, wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit, sondern überprüfen Sie den Eintrag VOR der Bezahlung und vor Verlassen der Praxis. Ist nur der einjährige Schutz eingetragen, BESTEHEN Sie auf eine Änderung! Wenn dies verweigert wird, verweigern Sie die Bezahlung (weil jetzt ja meist schon geimpft ist) und melden die Angelegenheit der Tierärztekammer.
Achten Sie ferner künftig darauf, dass es Impfstoffe gibt (besonders Tollwutimpfstoffe), bei denen laut Herstellerangabe schon nach einer einmaligen Impfung ein dreijähriger Impfschutz besteht und auch eingetragen werden kann (diese Impfstoffe sind zu bevorzugen), dass es jedoch auch Hersteller gibt, die erst nach erfolgter Grundimmunisierung einen dreijährigen Eintrag zulassen. Die Grundimmunisierung besteht in diesem Fall aus den beiden Impfungen im Welpenalter und einer weiteren ein Jahr später. Wählt man einen kombinierten Tollwutimpfstoff, dann kann sein - z. B. wenn Leptospirose zusätzlich geimpft wird (was nicht ratsam ist) - dass die Leptospirose jährlich geimpft werden soll und daher auch nur eine jährliche Impfschutzdauer eingetragen wird. Tollwutimpfungen gibt es jedoch problemlos als Einzelimpfstoffe.
Bei der Ihrem Hund verabreichten Vierfachimpfung ist es unseren Informationen zufolge nun so, dass zwar Staupe, Parvo und Hepatitis mit einem dreijährigen Schutz eingetragen werden dürften, da aber der in diesem Produkt ebenfalls enthaltene Impfstoff gegen Parainfluenza nur einen einjährigen Schutz hat, sah sich Ihr TA vermutlich genötigt, die einjährige Impfschutzdauer einzutragen. Daher ist es wichtig, auf die Dreifachimpfung zu bestehen.
Viel Freude mit Ihrem vierbeinigen Gefährten und alles Gute wünscht
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
der Artikel ist wirklich sehr interressant und macht mir doch etwas Angst. Mein Mann und ich wohnen in Deutschland und fahren ab und zu nach Österrecih und einmal jrl nach Spanien. Unseren Hund nehmen wir hier immer mit. A, Flughafen wird immer der Impfausweis des Hundes kontrolliert. In Österreich wollte den noch keiner sehen. Habe ich hier überhaupt eine Möglichkeit etwas an der Impfungregelmäßigkeit meines Hundes zu ändern?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Zentrum der Gesundheit:
Hallo P. J.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die im Text vorgeschlagene Lösung ist für Deutschland absolut legal. Wenn Sie mit Ihrem Hund ins Ausland reisen, gelten natürlich die dort gültigen Bestimmungen. Das bedeutet, wenn Sie Ihren Hund beispielsweise mit nach Spanien nehmen möchten, so braucht er für die Einreise eine Tollwutimpfung, die nicht älter als 12 Monate ist. Die Spanier interessiert es also nicht, ob der Impfstoff 3 oder gar 4 Jahre lang Impfschutz bietet. Sie verlangen die jährliche Impfung.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Meine Tierärztin bestätigte, dass es einen Impfstoff gegen Tollwut gibt, der alle 3 Jahre ausreichend ist. Jedoch sagt sie, alle anderen Impfungen müssen jährlich sein...
Ich werde nun meinen Kater alle drei Jahre impfen lassen - wie es in Ihrem Beitrag geschildert wurde.
Schade, dass es nicht wirklich um das Wohl der Tiere geht, sondern der finanzielle Aspekt immer an erster Stelle steht.
Wie handhabe ich es zukünftig mit der Entwurmung und die Behandlung gegen Zecken?
Haben Sie dazu noch eine Empfehlung?
Mit freundlichen Grüßen
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Frau/Herr M.,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Eine gesund ernährte Katze ist schon einmal im Vorfeld deutlich weniger anfällig für Parasiten, insbesondere für Darmparasiten. Das Problem chemischer Anti-Wurmmittel ist, dass Sie heute entwurmen können und morgen frisst Ihr Kater eine verwurmte Maus. Eine medikamentöse Entwurmung tötet folglich nur vorhandene Parasiten, wirkt aber natürlich nicht vorbeugend, schwächt dagegen das Verdauungssystem und irritiert die gesunde Darmflora Ihres Katers, woraufhin er immer anfälliger für Darmparasiten wird. Statt dessen könnten Sie in regelmäßigen Abständen eine Kotuntersuchung auf Darmparasiten durchführen lassen und nur dann entwurmen, wenn tatsächlich Parasiten gefunden werden.
Gegen Zecken und Flöhe gibt es verschiedene natürliche Abwehrmittel auf dem Markt, die offenbar nicht bei allen Tieren gleich gut wirken. Wir testeten beispielsweise relativ erfolglos ein von Tierheilpraktikern empfohlenes Mittel auf Basis von Teebaumöl und ein weiteres auf Basis von Margosaöl. Letzteres zeigte immerhin eine Wirkung auf Flöhe, aber keine auf Zecken. Gegen Zecken wenden wir hochwertiges Bio-Kokosöl an. Die darin enthaltenen Fettsäuren wirken antiparasitär und ganz offensichtlich Zecken abwehrend. Einen halben Teelöffel Kokosöl in die Handfläche geben und auf dem Fell (besonders am Kopf und an den Beinen) verteilen. Eine Woche mindestens täglich einmal anwenden (am besten kurz bevor der Kater zu einem Spaziergang aufbricht), in der Folgezeit alle paar Tage wiederholen. Das Fell wird im ersten Moment fettig, was sich aber innerhalb weniger Stunden wieder legt.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Eine Frage habe ich noch zum Thema Katzenimpfung:
Ist es von Nöten den 4-jährigen Kater jährlich gegen Leukose/Katzenschnupfen/Katzenseuche zu impfen?
Unser Kater ist im Haus, wie auch drausen aktiv.
Mit freundlichen Grüßen
A. M.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe(r) Frau/Herr M.,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Nach Studien von Fred W. Scott (Cornell University) et al. zeigte sich, dass die Dauer des Immunschutzes nach Impfungen gegen Katzenseuche (felines Parvovirus) und Katzenschnupfen (Herpes- und Calicivirus) im Welpenalter noch nach 7,5 Jahren vorhanden war. Bei Katzenseuche zu annähernd 100 Prozent, bei Katzenschnupfen noch zu 52 bzw. 63 Prozent. Wenn Ihnen die letzten Zahlen niedrig vorkommen sollten, so gilt zu beachten, dass auch regelmäßig geimpfte Katzen keinen hundertprozentigen Schutz gegen Katzenschnupfen aufweisen, grundimmunisierte Katzen jedoch nach Infektionen - angeblich - deutlich weniger ernsthaft erkranken als ungeimpfte Tiere. Wenn Ihr Kater bereits eine Grundimmunisierung hat, dann empfehlen US-Experten für Katzenschnupfen und Katzenseuche eine Auffrischungsimpfung alle drei Jahre.
Die FeLV-Impfung (Leukose) wird nach wie vor in jährlichen Abständen empfohlen, aber nur, weil man noch keine Studien zur Immunschutzdauer vorliegen habe. Prof. H. Lutz (Zürich) empfahl auf einem Tierärztekonkress gegen FeLV grundimmunisierte Katzen bis zum 3. Lebensjahr jährlich gegen FeLV zu impfen und dann nicht mehr, weil Katzen gegen diesen Erreger eine Art Altersresistenz besitzen. (Quelle: Monika Peichl, Autorin und Impfkritikerin)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
vgl. auch klein-klein-aktion!