Erektile Dysfunktion dank ASS & Co.?
Nicht nur ASS (Acetyl-Salicyl-Säure), auch Ibuprofen und andere Wirkstoffe verschreibungsfreier Schmerzmittel erhöhten laut einer aktuellen Studie die Wahrscheinlichkeit, impotent zu werden.
Veröffentlichung am 28.04.2011 um 10:13 Uhr / Aktualisierung am 16.04.2012 um 12:30 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Wenn Männer regelmäßig verschreibungsfreie nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAP) wie ASS (Acetyl-Salicyl-Säure, z. B. in Togal®-ASS, ASS-Ratiopharm®, Aspirin®, u. a.) oder Ibuprofen (z. B. in Spalt®, Dolormin®, u. a.) schlucken, dann ist ihr Risiko, früher oder später an Erektiler Dysfunktion (Impotenz) zu leiden, laut einer kürzlich veröffentlichten Studie deutlich größer als bei Männern derselben Altersgruppe, die keine derartigen Medikamente zu sich nehmen.
Dauerkonsum von Schmerzmitteln kann zu Impotenz führenIm Fachmagazin The Journal of Urology erschien sie und sorgte für bedrückte Stimmung in der ASS schluckenden Männerwelt. Die neue Studie hatte Daten von mehr als 80.000 Männern im Alter von 45 bis 69 Jahren ausgewertet und kam zu dem wenig erfreulichen Ergebnis, dass die - auch bei regelmäßiger Einnahme - offiziell als völlig unbedenklich und sicher geltenden Schmerzmittel wie ASS, Ibuprofen u. a. nicht nur Schmerz verringern können, sondern unter Umständen auch die Potenz des Patienten.
Erektile Dysfunktion ist ein relativ weit verbreitetes Problem bei älteren Männern, aber auch schon bei Männern im mittleren Alter. Laut National Institutes of Health NIH, der US-amerikanischen Gesundheits- und Forschungsbehörde, leiden etwa 5 Prozent der 40jährigen Männer und zwischen 15 und 25 Prozent der 65jährigen Männer an langfristiger Impotenz.
Diese ohnehin nicht sehr niedrigen Zahlen kamen entweder bereits unter dem Einfluss von NSAP zustande oder können mit Hilfe von NSAP in den nächsten Jahren noch deutlich erhöht werden.
Die betreffenden Wissenschaftler hoffen, mit ihrer Studie auf die Gefahren des oft gedankenlosen Konsums der beliebten und viel geschluckten Schmerzkiller aufmerksam zu machen.
NSAP sind leider nicht nur bei gelegentlichen Kopfschmerzen die Mittel der Wahl, sondern gehören außerdem zur langfristigen Therapie bei beispielsweise arthritischen Beschwerden und - zur Verdünnung des Blutes - auch bei Patienten mit erhöhtem Herzinfarkt-Risiko.
Es handelt sich also um Arzneimittel, die von sehr vielen Menschen tagtäglich und über viele Jahre hinweg eingenommen werden.
Das Forscherteam am Kaiser Permanente Los Angeles Medical Center in Kalifornien fand heraus, dass der regelmäßige Konsum der genannten Schmerzmittel das Risiko, impotent zu werden, um 140 Prozent erhöhe.
Männer, die länger als drei Monate dreimal täglich NSAP einnahmen, zeigten gar ein um 240 Prozent gestiegenes Risiko für die Entwicklung einer Erektilen Dysfunktion. Studienleiter und Epidemiologe Steven J. Jacobson, MD, PhD berichtete:
Zu Beginn der Studie hatten wir angenommen, den genau gegenteiligen Effekt zu entdecken. Nämlich, dass NSAP eher für eine zufriedenstellende Potenz auch noch im fortgeschritteneren Alter sorgen könnten. Schließlich gelten sie als wirksam, um Herzerkrankungen vorzubeugen. Herzerkrankungen wiederum stehen in engem Zusammenhang mit Erektiler Dysfunktion. Wird also das Herz-Kreislaufsystem gepflegt und gesund erhalten, dann ist auch Impotenz eher unwahrscheinlich.
Nun hat sich aber mittlerweile in zahlreichen Studien gezeigt, dass NSAP eben NICHT vor Herzerkrankungen schützen können, so dass folgerichtig auch kein positiver Effekt in Bezug auf die Potenz der Patienten denkbar wäre. Dass NSAP jedoch die Potenz sogar deutlich schwächen und geradewegs zu Erektiler Dysfunktion führen können, hat niemand erwartet.
Eine Untersuchung, die in der Zeitschrift Drugs and Therapeutics Bulletin (DTB) erschien, zeigte, dass ASS keinerlei Nutzen habe in Bezug auf die Vorbeugung von herzbedingten Todesfällen bei Risikopatienten mit kardiovaskulären Erkrankungen.
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2005, die im Fachmagazin Circulation veröffentlicht wurde, brachte den Konsum von NSAP geradewegs mit Herzanfällen in Verbindung und nicht etwa mit deren Verhinderung.
NSAP sollen jedoch nicht nur Erektionsstörungen ermöglichen, sondern neben ihrer Nicht-Prophylaxe für Herzerkrankungen außerdem zu Magenblutungen führen. Diese von NSAP ausgelösten inneren Blutungen kosten jedes Jahr Tausende Menschen das Leben.
In diesem Zusammenhang ist besonders die mittlerweile weithin bekannte Studie der Boston University School of Medicine von Interesse. Diese besagt, dass jährlich 16.500 Amerikaner an Magenblutungen versterben, die durch ASS und ähnliche Schmerzmittel verursacht werden. Darüber hinaus komme es in 170.000 Fällen zu schwerwiegenden Magenschäden inkl. Magengeschwüren.
Falls Sie derzeit NSAP einnehmen, setzen Sie die Medikamente jedoch bitte nur in Übereinkunft mit Ihrem Therapeuten ab. Besprechen Sie mit diesem, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um Ihren Gesundheitszustand auf anderem Wege zu verbessern. Viele Anregungen dazu finden Sie auf unserer Seite.
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(Zentrum der Gesundheit) - Die Medien verkünden immer wieder, die Einnahme eines Aspirins am Tag würde angeblich bei der Prävention von Krebs behilflich sein. Da aber vor nur wenigen Jahren Wissenschaftler das genaue Gegenteil entdeckt hatten, sollte Aspirin vielleicht doch nicht ganz so vertrauensselig geschluckt werden.
Noch vor 20 Jahren wurde kaum über das Thema „Potenzstörungen“ – heute als "erektile Dysfunktion" bezeichnet, gesprochen. Es gab damals in der Tat auch deutlich weniger Betroffene als heute. Auch der Prostatakrebs trat sehr viel seltener auf, als dies heute der Fall ist. Ein weiteres Phänomen unserer Zeit ist der auffällige Rückgang der Spermienzahl erwachsener Männer. Er liegt mittlerweile etwa 50% niedriger als noch vor 50 Jahren. Die Geburtenrate ist aufgrund dessen auch entsprechend stark zurückgegangen.
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Zentrum der Gesundheit:
Lieber Herr Eilts,
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Mit einer konkreten Infosammlung zum Klinefelter Syndrom und der Erfüllung des damit oft in Zusammenhang stehenden unerfüllten Kinderwunsches auf ganzheitlicher Ebene können wir derzeit noch nicht dienen. Allerdings dürfte eine insgesamt gesunde Lebens- und Ernährungsweise - wie wir sie auf unseren Seiten vorstellen - auch hier positive Auswirkungen zeigen und die vorhandene, wenn auch geringe Spermienanzahl zumindest stabilisieren.
Ein starker und gesund ernährter Körper, der mit einem optimal funktionierenden Verdauungssystem und einer gesunden Darmflora ausgestattet ist, dadurch Vitalstoffe perfekt verwerten kann und über ein leistungsfähiges Immunsystem verfügt sowie darüber hinaus keine/kaum Schadstoffablagerungen und/oder Einlagerungen von schädlichen Stoffwechselprodukten aufweist, kann auch genetische Andersausstattungen viel besser managen als ein Körper, der sich mit den heute üblichen Unzulänglichkeiten durch ungünstige Ernährung, belastende Lebensgewohnheiten, Genussgifte etc. herumschlagen muss.
Infos zur Sanierung des Verdauungssystems, zu einer Entsäuerung inkl. Remineralisierung des Organismus, zur Entgiftung und basischer Ernährung - also zu allen Maßnahmen, die dem Körper helfen, all seine Funktionen in der ihm bestmöglichen Weise zu erfüllen - finden Sie z. B. hier:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-uebersicht.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html
Der folgende Text behandelt zwar Unfruchtbarkeit allgemein, enthält dennoch auch Tipps, die im Falle des Klinefelter Syndroms umgesetzt werden können: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fruchtbarkeit-foerdern-ia.html
Herzliche Grüße
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