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Welche Magnesium Form kann ich einnehmen?

Hallo, ich leide seid Jahren unter ein und durchschlagstörungen. Angst innerlicher Unruhe, Energie losigkeit, Kraftlosigkeit und depressiver Verstimmung sowie gedankenkreisen. Habe gelesen das dies auf einen Magnesium Mangel hindeuteten kann. Allerdings vertrage ich Magnesium glycinat und Magnesium citrat nicht da es bei mir zu herzrasen und innerlicher Unruhe führt. Habe nun Angst ein anderes auszuprobieren. Nehme zur Nacht 7,5mg Mirtazipan zum schlafen. Gibt es eine Form die sie mir empfehlen können genauso eine Menge und wann ich es einwohnen sollte ? Da ich merke das 200-300 fast schon zu viel sind und zu solchen Symptomen führen. Habe aber diese beiden Formen auch schon niedriger dosiert versucht mit den gleichen Nebenwirkungen. Nehme derzeit Magnesium Oxid. Laut ihrer Tabelle hilft es aber nicht gegen meine angegebenen Beschwerden.

1 Antwort
Carina Rehberg
Carina Rehberg
ZDG-Redaktion
13. Juni 2025

Hallo Anna-lena,

die beschriebenen Beschwerden könnten die unterschiedlichsten Ursachen haben. Magnesiummangel könnte daran beteiligt sein, muss aber nicht - und ist auch sicher nicht die einzige Ursache.

Sie könnten Ihren Magnesiumstatus (im Vollblut) beim Arzt oder Heilpraktiker untersuchen lassen und wüssten dann, ob und wenn ja, in welchen Dosen Sie Magnesium zusätzlich benötigen.

Wichtig ist, dass Sie bei vorhandenem Mangel überhaupt ein Magnesium einnehmen. Wenn Sie andere Verbindungen nicht vertragen, dann ist Magnesiumoxid - wenn dies verträglich ist - in Ordnung. Denn es nützt ja nichts, Verbindungen einnehmen zu wollen, nur weil sie laut einer Tabelle als sinnvoll wären, der eigene Körper sie aber eindeutig ablehnt.

Vielleicht wären Magnesiumtaurat (wirkt stabilisierend auf Herz und Nervensystem; wird bei Herzrhythmusstörungen, Unruhe und Schlafstörungen empfohlen) oder Magnesium-L-Threonat (kann gezielt die Blut-Hirn-Schranke überwinden und wirkt direkt im Nervensystem, unterstützt kognitive Funktionen, emotionale Balance und Schlaf) etwas für Sie.

Im Allgemeinen sind beide Verbindungen sehr gut verträglich, sollten aber ebenfalls in niedriger Dosis eingeschlichen werden, z. B. 50 mg zum Abendessen, dann ggf. im Laufe der nächsten Wochen probieren, auf 100–150 mg zu steigern.

Gute Besserung und viele Grüße, Ihr ZDG-Team