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Herzrasen und stolpern nach Magnesium

Ich hatte nach Einnahme von Magnesium von Naturtreu abends vor dem Schlafengehen Herzstolpern und -rasen. Was kann das sein?

2 Antworten
michonne
3. Mai 2026

Ich gehöre auch zu den Exoten, die von Magnesium Herzstolpern bekommen bzw. wo M. das Symptom verschlimmert. Egal ob Citrat, Glycinat und wie sie alle heissen, egal welche Marke. Blutwerte sind ok - ich nehms einfach nicht mehr. w/50

Carina Rehberg
Carina Rehberg
3. Mai 2026
Magnesium MUSS auch nicht eingenommen werden. Wenn es vertragen wird, hat es sehr viele Vorteile. Wenn es nicht vertragen wird, man aber über die Ernährung genügend Magnesium zu sich nimmt, ist eine Nahrungsergänzung natürlich auch nicht erforderlich. Viele Grüße, Ihr ZDG-Team
Carina Rehberg
Carina Rehberg
ZDG-Redaktion
21. Februar 2026

Hallo Sabine,

Herzrasen und Herzstolpern nach der Einnahme von Magnesium sind ungewöhnlich, denn Magnesium wirkt normalerweise herzstabilisierend und wird in der Medizin sogar bei bestimmten Herzrhythmusstörungen eingesetzt.

Wenn die Beschwerden jedoch zeitlich klar nach der Einnahme Ihres Präparats auftraten - und das immer wieder, kommen mehrere Erklärungen infrage:

Vielleicht war es eine zu hohe Dosis? 300–400 mg könnten den Blutdruck leicht senken. Der Körper reagiert dann gelegentlich mit einem reflektorischen Pulsanstieg, der als Herzrasen wahrgenommen wird – besonders im Liegen.

Magnesium steht im engen Zusammenhang mit Kalium, Natrium und Calcium. Wenn hier bereits ein Ungleichgewicht besteht (z. B. Kaliummangel), kann die zusätzliche Magnesiumzufuhr vorübergehend Rhythmusirritationen begünstigen.

Nicht jede Magnesiumverbindung wird gleich gut vertragen. Auch Füllstoffe, Süßstoffe oder Aromastoffe können bei empfindlichen Personen Unruhe oder Herzklopfen auslösen.

Wenn Sie sicher sind, dass es das Magnesiumpräparat ist, dann pausieren Sie die Einnahme. Wenn Sie es erneut testen möchten, dann mit niedrigerer Dosis (z. B. 100–150 mg) auf zwei Portionen verteilt und nicht direkt vor dem Schlafengehen. Oder Sie testen - wenn Sie in jedem Fall Magnesium einnehmen sollen/müssen - eine andere Magnesiumform (z. B. Magnesiumbisglycinat).

Viele Grüße, Ihr ZDG-Team