Der Darm-Einlauf


Bei einem Einlauf lässt man mit Hilfe eines sog. Irrigators Wasser über den Darmausgang in den Dickdarm fliessen. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind enorm positiv.



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letzte Aktualisierung am 22.01.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Der Darmeinlauf mit einem Irrigator

(Zentrum der Gesundheit) - Mit einem Einlauf, der Darmspülung, wird der Darm entlastet. Das weiss jeder. Wussten Sie jedoch, dass Einläufe auch unmittelbare Erleichterung bei Kopfschmerzen und Erkältungen bringen können? Dass Einläufe Schmerzen lindern können? Fieber senken? Die Gefahr von Allergien reduzieren? Und dass Einläufe chronische Entzündungen und damit sehr viele der heute weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten eindämmen können? Eine Darmspülung kann übrigens jeder ganz einfach und kostenlos bei sich zu Hause durchführen. Wie’s geht, erklären wir hier.

Mit einem Einlauf wird der Darm entlastet. Mit einem Einlauf wird der Darm entlastet.

Ein Darm-Einlauf hilft immer

Der Einlauf ist ein wichtiger Bestandteil einer Darmsanierung. Doch kann ein Einlauf auch völlig unabhängig von einer Darmsanierung durchgeführt werden.

Es gibt nämlich sehr viele Situationen, in denen ein Einlauf kurzfristig Erleichterung bringen kann – bei Kopfschmerzen etwa oder bei Blähungen oder auch bei fiebrigen Erkältungen.

Bei chronischen Beschwerden hingegen sollten Einläufe nicht nur einmal, sondern besser regelmässig, und dann am besten im Rahmen einer Darmsanierung durchgeführt werden.

In diesem Fall verstärken Einläufe ganz enorm die Wirkung der übrigen Komponenten einer Darmkur. Wie eine effektive Darmsanierung durchgeführt wird, erfahren Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung?

Warum aber sollten Einläufe, also Massnahmen, die den Darm betreffen, sich heilend auf den Kopf, die Atemwege oder die Haut auswirken? Warum sollten sie Schmerzen lindern oder das Allergierisiko schmälern können? Und warum sollte das Spülen des Darms chronische Entzündungen hemmen können?

Warum ist eine Darmspülung nötig?

Ein Mensch kann nur so gesund sein wie sein Darm. Wenn der Darm verstopft, gebläht, verpilzt und verkrampft ist, dann ist die Darmflora gestört, die Darmschleimhäute sind gereizt und werden durchlässig und das Immunsystem ist irritiert.

All das führt sowohl kurz- als auch langfristig zu Gesundheitsbeschwerden, die überall im Körper auftreten können.

An erster Stelle steht – aufgrund einer Fehlernährung, einer Antibiotikatherapie oder übermässigem Stress - die Störung der Darmflora (auch Dysbakterie genannt), die dann alle weiteren Störungen nach sich zieht:

  • Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, dann verläuft die Verdauung und damit die Resorption von Nährstoffen nur noch schleppend.

  • Es kommt zu Gär- und Fäulnisprozessen.

  • Kurzkettige Fettsäuren werden von den Darmschleimhautzellen als Rohstoff für die Energiegewinnung genutzt. Kurzkettige Fettsäuren können aber nur von einer gesunden Darmflora produziert werden. Bei einer gestörten Darmflora werden nur wenige kurzkettige Fettsäuren gebildet und die Darmschleimhautzellen leiden nun unter Energiemangel.

  • Die Darmperistaltik arbeitet nur noch mit halber Kraft, so dass der Stuhl länger als üblich im Darm verweilt und so zu einer schleichenden Selbstvergiftung des Organismus führt.

  • Die Vitaminversorgung – die zu einem Teil von der Darmflora übernommen wird – ist nicht mehr optimal.

  • Die Darmschleimhaut wird nun von pathogenen Mikroorganismen (schädliche Bakterien und Pilze) besiedelt und durch deren Stoffwechselgifte beschädigt, was ihre Durchlässigkeit erhöht.

    Diese Durchlässigkeit führt dazu, dass sowohl die Stoffwechselgifte der Bakterien als auch andere Stoffwechselendprodukte, die eigentlich ausgeschieden werden sollten, in die Blutbahn geraten können.

    Auch unvollständig verdaute Proteine können jetzt die Darmschleimhaut passieren und ebenfalls in den Blutstrom gelangen. Diese Fremdstoffe gehören jedoch nicht in das Blut und führen nun dazu, dass das Immunsystem sie bekämpft. Entzündungen sind die Folge.

    Darüber hinaus können Immunreaktionen dieser Art zu Allergien und Autoimmunerkrankungen führen.

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Wie wirkt ein Darm-Einlauf?

Ein Einlauf spült zunächst ältere Kotreste aus dem Darm. Gleichzeitig werden die schädlichen Mikroorganismen entfernt, was einerseits die gesunde Regulierung der Darmflora und andererseits – wenn Einläufe regelmässig im Rahmen einer Darmsanierung durchgeführt werden – die Regeneration der Darmschleimhäute fördert.

Ein Einlauf aktiviert ausserdem die Darmperistaltik, verkürzt dadurch den Aufenthalt des Stuhls und reduziert die Rückvergiftung des Organismus.

Kopfschmerzen könnten beispielsweise die Folge gerade einer solchen Rückvergiftung sein. Führt man einen Einlauf durch, würde der "Giftstrom" in den Organismus unterbrochen werden. Die Gifte werden stattdessen mit dem Wasser aus dem Körper gespült und der Kopfschmerz lässt nach.

Dies könnte auch der Grund dafür sein, warum Einläufe bei anderen akuten Problemen, wie z. B. aufkommenden Erkältungen, so auffallend schnell lindernd wirken.

Sobald die im Darm vorhandenen gärenden und faulenden Prozesse durch den Einlauf gestoppt sind und die vorhandenen Toxine nebst pathogener Keime ausgespült wurden, wird das Immunsystem entlastet, das Fieber sinkt und die Schnupfenviren können eliminiert werden.

Die Einlauf-Praxis

Für einen Einlauf kann es also viele Gründe geben. Da jedermann Einläufe ganz einfach durchführen kann, da Einläufe nichts kosten, nicht weh tun, keine negativen Nebenwirkungen haben und gleichzeitig eine schnelle und bei kurmässigem Einsatz auch langfristige Wirkung zeigen, lohnt es sich, das Einlauf-Geheimnis näher kennen zu lernen.

Einläufe kann man mit einem Mini-Klistier, einem sog. Irrigator, einem Darmrohr oder ganz professionell in Form einer Colon-Hydro-Therapie (CHT) beim Therapeuten durchführen:

  • Mini-Klistiere eignen sich – wie der Name schon sagt – besonders für Mini-Einläufe, bei denen nur wenig Wasser in den Darm geleitet wird (höchstens 0,5 Liter).
  • Ein Einlauf mit Darmrohr ist vielleicht für leidenschaftliche Einlaufpraktiker sinnvoll oder dann, wenn eine zweite Person zur Stelle ist, die anfangs beim Einführen des Darmrohrs behilflich ist.

    Schliesslich muss das Darmrohr etwa 30 cm weit in den Darm eingebracht werden – eine Vorstellung, die nicht jeden sofort in Verzückung versetzt. Man spricht daher hier auch von einem sog. "hohen Einlauf".

  • Die Colon-Hydro-Therapie ist eine feine Sache und für all jene empfehlenswert, die einen CH-Therapeuten in der Nähe haben, über ausreichend Zeit verfügen und pro Darmspülung 60 bis 80 Euro oder mehr zu bezahlen bereit sind.

    Eine CHT ist wirklich sehr sinnvoll und der Darm kann mit einem Home-Made-Einlauf vielleicht nicht ganz so gründlich gespült werden.

    Wenn man jedoch die Kosten und den Zeitaufwand mit dem Ergebnis vergleicht, dann fällt das „"Preis-Leistungs-Verhältnis" eines Einlaufes, der zu Hause durchgeführt wird, deutlich günstiger aus.

  • Für Anfänger ist der Irrigator daher am allerbesten geeignet. Dabei handelt es sich um ein dreiteiliges Einlauf"gerät" aus einem Gefäss für die Einlaufflüssigkeit, einem Schlauch und einem Röhrchen mit Hahn zum Auf- und Abdrehen des Wassers (oder einer anderen Flüssigkeit).

    Bei einem Einlauf mit Irrigator werden lediglich wenige Zentimeter des Röhrchens in das After eingeführt und meist ein Liter Flüssigkeit in den Darm geleitet.

Darmspülung mit Irrigator

1. Welche Einlauf-Flüssigkeit?

Bevor man sich in die Einlauf-Position begibt, bereitet man die Einlauf-Flüssigkeit vor. In Frage kommen verschiedene Flüssigkeiten. Wasser, beruhigende Kräutertees oder Bentonit-Wasser sind sehr empfehlenswert.

Manche Einlauf-Begeisterte experimentieren darüber hinaus mit Kaffee, Öl, basischem Wasser (Wasser mit Basenpulver) oder sogar mit Essig. Grundsätzlich gilt, dass man den Darm nur mit solchen Flüssigkeiten spülen sollte, die man auch trinken würde.

Wer also Kaffee nicht mag, darauf empfindlich reagiert und daher auch nie Kaffee trinkt, sollte mit ihm auch keine Darmspülungen durchführen.

  • Wer sich für Wasser entscheidet, sollte gefiltertes Wasser oder stilles Wasser aus der Flasche verwenden. Kaltes Wasser oder auch Wasser mit Zimmertemperatur führt bei manchen Menschen dazu, dass ihnen während des Einlaufes kalt wird. Am besten ist es daher, wenn das Wasser wenigstens auf Körpertemperatur erwärmt wird.
  • Bentonit-Wasser ist Wasser, in das pro Liter 2 Esslöffel Bentonit gerührt werden. Bentonit adsorbiert Gifte aus dem Darm, verbessert das Darmmilieu und fördert die Genesung einer gesunden Darmflora.

  • Als Kräutertee eignet sich z. B. Kamillentee, der den Darm beruhigt und gleichzeitig leicht entzündungshemmend wirkt. Auch Leinsamentee lindert Entzündungen im Darm. Leinsamentee ist jedoch kein echter "Tee".

    Es handelt sich um die Einweichflüssigkeit von Leinsaat. Man weicht also 3 Esslöffel ganze Leinsamen in reichlich Wasser ein. Nach einer Stunde füllt man mit so viel Wasser auf, damit man die gewünschte Menge erreicht und giesst die Leinsamen ab. Man verwendet also nur die schleimige Flüssigkeit und NICHT die eigentlichen Samen.

  • Kaffee-Einläufe werden von verschiedenen Seiten als sehr wirkungsvoll gelobt. Sie sollen besonders die Leber stimulieren und die Entgiftungsfähigkeit dieses Organs verstärken. Sie sollen jedoch auch Schmerzen verschiedenster Art lindern können.

    Kaffeeeinläufe sollten am besten in Abstimmung mit einem Therapeuten ausgeführt werden, da sie enorm starke – auch negative – Auswirkungen haben können. Sie sollten ausserdem nur mit Kaffee aus biologischem Anbau praktiziert werden.

2. Wie viel Einlauf-Flüssigkeit?

Die Menge der Flüssigkeit, die man in den Darm einlaufen lässt, hängt vom Darmzustand ab. Ein verkrampfter oder verstopfter Darm nimmt zunächst nicht sehr viel Flüssigkeit auf, so dass sich schon nach einem viertel oder halben Liter ein unangenehmer Druck aufbauen kann.

Da aber mehrere Durchgänge mit immer höheren Flüssigkeitsmengen möglich sind, sollte man sich etwa drei bis vier Liter Flüssigkeit bereit stellen.

3. Welche Einlauf-Position?

Bei der "traditionellen" Einlaufposition kniet man auf allen Vieren auf dem Boden. In dieser Position kann man sich sehr gut selbst den Einlauf geben und die Flüssigkeit kann sehr leicht in den Darm fliessen.

Für Menschen mit Knieproblemen, Rückenbeschwerden oder sonstigen körperlichen Verhinderungen bietet sich statt dessen eher die Seitenlage an. Allerdings sollte bedacht werden, dass man nach der Verabreichung des Einlaufes oftmals relativ schnell zur Toilette muss und man sich infolgedessen an einen Ort platzieren sollte, der nicht allzu weit davon entfernt ist.

Auch sollte sich eine Möglichkeit für das erhöhte Anbringen des Einlaufbehälters dort befinden, wo man sich den Einlauf geben möchte. Denn nur, wenn der Behälter höher hängt als man selbst kniet oder liegt, kann die Flüssigkeit in den Darm fliessen.

4. Wie wird eine Darmspülung gemacht?

Das gefüllte Einlauf-Gefäss wird nun also an einen erhöhten Ort gehängt (Türklinke, Handtuchhaken o. ä.). Dann fettet man das Darmröhrchen (und am besten auch das After) mit einer gleitenden Creme oder mit Öl ein.

Um Luft aus dem Schlauch zu lassen, dreht man den kleinen Hahn vor dem Einführen kurz auf und lässt so viel Wasser in das Waschbecken laufen, bis keine Luftblasen mehr im Schlauch sind. Schliessen Sie den Hahn und begeben Sie sich in Ihre gewählte Einlauf-Stellung.

Schieben Sie jetzt das Darmröhrchen einige Zentimeter tief (so dass der Hahn noch aussen ist) in den Darmausgang und drehen den kleinen Hahn wieder auf. Lassen Sie nun so viel Wasser einlaufen, wie es sich gerade noch angenehm anfühlt. Schliessen Sie den Hahn und entfernen Sie das Röhrchen.

Lassen Sie das Wasser (oder die entsprechende Flüssigkeit) einwirken, massieren Sie währenddessen Ihren Bauch im Uhrzeigersinn. Nach etwa 5 bis 20 oder auch 30 Minuten wird das Wasser samt dem gelösten Darminhalt auf der Toilette wieder ausgeschieden.

Beim ersten Durchgang der Darmspülung kann es sein, dass Ihr Darm nur wenig Wasser aufnimmt und sich schnell ein Druck bemerkbar macht. Nehmen Sie das Röhrchen dann heraus, gehen Sie zur Toilette und entleeren Sie sich. Starten Sie dann einen erneuten Durchgang.

Sie werden sehen, dass jetzt deutlich mehr Flüssigkeit in den Darm geleitet werden kann und sie diese auch länger halten können. Wenn Ihr Darm schliesslich einen Liter aufnimmt, ist das schon sehr gut. Einläufe mit zwei Litern nennt man bereits "grosse Einläufe".

Versuchen Sie ab dem zweiten Durchgang nicht sofort beim ersten Druck auf die Toilette zu eilen, sondern warten Sie etwa drei Peristaltik-Schübe ab, bevor Sie zur Entleerung eilen.

Ein Peristaltik-Schub macht sich durch deutlichen Stuhldrang bemerkbar. Zwei bis drei Durchgänge sind empfehlenswert. Mehr als drei Durchgänge verbessern das Ergebnis jedoch nicht merklich.

Auch wenn Sie parallel zu Ihren Einläufen keine komplette Darmreinigung durchführen möchten, wäre zumindest die Einnahme eines hochwertigen Probiotikums empfehlenswert, um den Aufbau einer gesunden Darmflora und damit die Behebung der Dysbakterie zu beschleunigen.

Wir wünschen Ihnen eine grossartige Gesundheit :-)

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Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit

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Liebe LeserInnnen

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(25)

mirsho
geschrieben am: samstag, 21. november 2015, 08:35
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Guten Tag! Ich mache gerade eine Diät gegen den Candida-Darmpilz und da soll/kann man auch Einläufe machen. Jetzt frage ich mich, ist es besser, den Einlauf vor oder nach dem Essen zu machen? Ich habe schon viel dazu gelesen, aber nichts gefunden. Manchmal heißt es, der Magen solle leer sein, dann woanders, er solle auf keinen Fall leer sein, weil einem dann schlecht wird. Also grundsätzlich esse ich beispielsweise Frühstück, dann kann ich auch bald auf die Toilette, aber ich habe immer das Gefühl, dass nicht immer alles rauskommt und dann "gährt" es tagsüber vor sich hin. Haben Sie eine Empfehlung? Vielen Dank für Ihre Hilfe!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mirsho
Das Vorteilhafte an naturheilkundlichen Massnahmen ist, dass man sie sehr flexibel und individuell einsetzen kann, so auch Einläufe. Sie können infolgedessen einen Einlauf durchführen, wann immer er in Ihren Ablauf und in Ihr Befinden passt, wie z. B. dann, wenn Sie das Gefühl haben, sich mit Hilfe eines Einlaufs vollständiger entleeren zu können. Manche Menschen führen einen Einlauf auch gerne vor dem Zubettgehen durch. Ob vor dem Einlauf etwas gegessen werden sollte oder nicht, bleibt Ihnen überlassen. Ideal ist er beispielsweise 1 bis 2 Stunden nach einer Mahlzeit. Der Magen sollte also nicht frisch gefüllt sein.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mikemike
geschrieben am: samstag, 26. september 2015, 23:01
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mit welchen Nebenwirkungen oder Gefahren muss man bei einem selbst durchgeführten Einlauf rechnen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mikemike
Da ein Einlauf auf so unterschiedliche Art und Weisen durchgeführt werden kann, da unterschiedliche Einlaufflüssigkeiten verwendet werden können und da ganz besonders so viele unterschiedliche Gesundheitszustände vorliegen können, ist es unmöglich, Nebenwirkungen aufzuführen. Wird ein Einlauf jedoch ordnungsgemäss und dem eigenen Zustand gemäss durchgeführt, treten keine Nebenwirkungen auf. Sollten Zweifel vorhanden sein, vor einem Einlauf ausführlich mit dem Arzt oder Apotheker sprechen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kati
geschrieben am: sonntag, 30. mã¤rz 2014, 22:15
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Ich habe eine frag ich möchte mit Einlaufen beginnen. Nehme ich da normales Wasser oder gefiltertes Wasser zB. Mit Britta Filter? Nebenbei habe ich gedacht ich mache dann eine darmreiniung. Leide seit langer zeit an cronischer Migräne und spannungskopfschmerzen. Und habe gedacht ich vermische mal so einen Weg habe sowas noch nicht gemacht.

Was wäre am besten für eine darmsanierungsprogramm zu machen? Vie vieleicht habt ihr noch paar Tipps. Versuche meine Ernährung ein wenig umzustellen. Lese mich da ja grade auch erst rein. Lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kati
Wir haben Ihre Frage bereits am 29. März beantwortet.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kati
geschrieben am: samstag, 29. mã¤rz 2014, 12:07
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Hi ich leide unter cronischem spannungskopfschmerz und Migräne. Habe einen Entzug jetzt hinter mir aber meine Kopfschmerzen sind immer noch so das ich nicht arbeiten kann. Ich wollte einen darmeinlauf mal versuchen. Was nehme ich da am besten für eine Lösung? Habt ihr vieleicht noch paar Tipps was ich probieren kann? Nach 11 Jahren hab ich schon viel ausprobiert aber vieleicht habt ihr ja noch Ideen. Lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kati
Da wir nicht wissen, was Sie schon alles probiert haben, fällt es schwer, gezielt einen Tipp zu geben, den Sie noch nicht kennen.
Nutzen Sie bitte in jedem Fall einmal unsere interne Suchfunktion und geben Sie "Kopfschmerz" ein. Auf diese Weise finden Sie zahlreiche Infos (auch zu möglichen Ursachen) und ganzheitliche Tipps, z. B. diese hier.

Einen Darmeinlauf können Sie ganz einfach mit Wasser oder mit Wasser gemischt mit etwas Bentonit/Heilerde durchführen. Auch ein Kaffee-Einlauf wäre denkbar.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kuschelnuss
geschrieben am: donnerstag, 13. mã¤rz 2014, 09:00
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Liebes Gesundheits-Team, ich habe schon mehrmals Microklist verwendet, wollte aber jetz beim Heilfasten auch mal einen Irrigator testen. Ich habe es genau nach Anleitung versucht und das schon mehrmals aber leider läuft so gut wie kein Wasser in den Darm ( höchstens 20 ml insgesamt) . Woran könnte das denn liegen? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kuschelnuss
Zunächst einmal müssen Sie natürlich den kleinen Hahn aufdrehen. Sollte ferner Luft im Schlauch sein - was meist der Fall ist - lassen Sie diese zunächst ab, indem Sie einen kleinen Teil des Wassers in ein Waschbecken laufen lassen.

Achten Sie ferner darauf, dass Sie den Irrigator richtig im Enddarm platziert haben, also nicht zu tief und auch nicht zu knapp eingeführt haben.
Haben Sie all das berücksichtigt, müsste es klappen :-)

Notfalls können Sie auch erst mit einem Klistier arbeiten und dann erst den Irrigator anwenden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fred
geschrieben am: mittwoch, 12. mã¤rz 2014, 14:08
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Liebes Gesundheitsteam,habe mir einen Irrigator zugelegt,und bereits einige Einläufe gemacht.Dazu noch einige Fragen. Wenn ich nur ca.5cm das Darmrohr einführe,reicht die Flüssigkeit soweit hinein dass es wirkt? Und wie sauber oder mit was,muss das Darmrohr gereinigt werden,vor einem nächsten Einlauf? Genügt reinigen mit heißem Wasser, LiebeGrüsse aus der Steiermark




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fred
Das Wasser fliesst bei einem normalen Einlauf - abhängig von der Wassermenge - den absteigenden Dickdarm hinauf. Will man einen sog. hohen Einlauf machen, der den gesamten Dickdarm erreicht, dann sollte man ein entsprechendes Darmrohr verwenden, das dann bis zu 30 cm in den Darm eingeführt wird.

Zur Reinigung genügt heisses Wasser, wenn Sie die einzige Person in Ihrem Haushalt sind, die den Irrigator nutzt. Doch auch hier sollte das Röhrchen regelmässig desinfiziert werden, z. B. mit kolloidalem Silber oder auch medizinischem Alkohol (anschl. noch einmal mit heissem Wasser spülen und gut trocknen lassen).
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

User101
geschrieben am: montag, 03. februar 2014, 10:15
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Liebes Gesundheits Team, ich habe mir soeben einen Einlauf mit ca. 600-800 ml warmem Wasser verabreicht. Direkt beim Einfüllen des Wassers hat sich mein Kreislauf bemerkbar gemacht. Und jetzt ist mir auch eine Stunde danach, noch etwas Schwindelig und ich habe das Gefühl etwas "neben mir zu stehen". Ist das ein Phänomen was schonmal vorkommen kann. Oder muss ich mir sorgen machen, dass etwas "nicht Stimmt"? Vielen Dank für eine rasche Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo User
Je nach persönlicher Konstitution und je nach Einlauf können Einläufe - in manchen Fällen - zu vorübergehenden Kreislaufbeschwerden führen. Gehen Sie beim nächsten Einlauf - sollte ein solcher nötig sein - am besten sehr viel langsamer vor. Führen Sie einen Einlauf nur dann durch, wenn Sie völlig entspannt sind, wenn Sie keine Termine am jeweiligen Tag mehr haben (noch besser am Abend), nehmen Sie ferner weniger Wasser, machen Sie es sich gemütlich und packen Sie sich anschliessend schön warm in eine Decke, damit Sie ruhen können und sich Ihr Kreislauf wieder stabilisiert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sandro
geschrieben am: samstag, 25. januar 2014, 20:21
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Hallo, ich hatte über Weihnachten durch das viele Fleisch ein wirkliches unangenehmes Völlegefühl. Mehrere Einläufe nach Weihnachten haben Abhilfe geschaffen. Ich frage, ob man gerade in einem solchen Fall nicht Einläufe auch z.B. mit andere Substanzen machen kann. ich habe mal gehört, dass ein Einlauf mit Milch den Kot weich machen würde. Auch Olivenöl sei gut (benutzt man das dann eigentlich pur oder mit Wasser?). Als letztes las ich das Wasser mit etwas Kochsalz versetzt wohl dem Darm Wasser entziehe und somit den Stuhl weich mache. Ist an diesen Mitteln etwas auszusetzen bzw. könnten Sie erläutern, ob das stimmt und wenn ja, wie die korrekte Anwendung dieser "Einlaufmittel" ist. Gerade der Milch- und auch der Öleinlauf würden mit interessieren.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sandro
Normalerweise macht jeder Einlauf den Stuhl weich – abhängig von der Einwirkzeit. Das ist mit ein Grund für die Durchführung von Einläufen. Bei der Milch wirkt vielmehr das enthaltene Fett als eine Art Gleitmittel, was die Ausscheidung erleichtert. Öl ist natürlich noch konzentrierter als Milch, was dessen Gleitwirkung erhöht.

Verdünnen Sie das Öl, dann verringert sich natürlich auch die Gleitwirkung. Da Sie Milch und Öl ganz nach Gusto einsetzen können (verdünnt oder unverdünnt, Mischungsverhältnis mit Wasser ganz nach Wunsch), gibt es keine konkrete Anweisung für die Durchführung. Probieren Sie es einfach aus!

Lediglich von Salzzugaben würden wir abraten, da das Salz nicht dem Darm Wasser entzieht, sondern dem Gewebe, um das Wasser in den Darm zu befördern, wo es jetzt den Stuhl verflüssigen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

fonsi
geschrieben am: freitag, 04. oktober 2013, 23:13
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine sehr dringende Frage. Meine Mutter ist an Dickdarmkrebs gestorben. Ich habe auch oft Darmprobleme (Obstipation, Winde). Ich ernähre mich sehr gesund (Obst, Gemüse, Ballaststoffe, tierisches nur Käse und Fisch). ich treibe viel sport, rauche und trinke nicht. habe auch schon magen und darm vom arzt untersuchen lassen. alles in ordnung. seit 4 wochen mache ich täglich einen einlauf. dadurch muss ich keine winde mehr lassen und fühle mich viel besser. ich mache mir aber sorgen, dass ein täglicher einlauf (ich verwende nur wasser) schädlich sein könnte? bitte helfen sie mir weiter. vielen lieben dank für ihre bemühungen. Schöne Grüße von Hedwig




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Hedwig
Wenn es Ihnen mit einem täglichen Einlauf gut geht, dann behalten Sie diese Vorgehensweise zunächst bei. Dann gehen Sie dazu über, einen Versuch mit Einläufen nur alle zwei Tage zu starten, um die Zahl der Einläufe langsam zu reduzieren. Denn schliesslich ist auch ein Einlauf nur ein Hilfsmittel und behebt nicht die Ursache der Winde. Möglicherweise steckt ja eine Nahrungsmittelunverträglichkeit dahinter? Vielleicht handelt es sich um eine Glutenintoleranz oder Fructoseintolerenz?
Oder aber probieren Sie einmal leichter verträgliche Kombinationen bei Ihren Mahlzeiten aus. Schon allein das kann Winde verhindern: Gesunde Verdauung
Weitere Tipps gegen Blähungen finden Sie auch hier.
Bedenken Sie zudem, dass ein Einlauf mit dem Irrigator nur den unteren Dickdarm spült, Sie sich also keine Sorgen um Ihre Darmflora machen müssen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Steph
geschrieben am: freitag, 20. september 2013, 12:53
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Liebes ZdG Team, erst mal herzlichen Dank für diese tolle Seite! Ich habe hier bestätigt bekommen, was ich schon seit einer Weile vermute: ich benötige dringend eine Darmreinung. Flohsamenschalen-, Mineralerdekapseln und Combi Flora habe ich bereits bestellt, auch einen Irrigator. Zusätzlich würde ich gerne die ersten paar Tage fasten bzw. selbst gepresste Säfte in der Zeit trinken und danach kurweise rein basisch essen. Im letzten Jahr habe ich die basische Ernährung immer mehr in den Alltag mit einbezogen, aber ich leide immer noch sehr an Verstopfung und habe das Gefühl, dass der "alte Schlund" aus den ganzen vielen Vorjahren mit alles andere als optimaler Ernährung erst mal ausgespült werden muss. Nun meine Frage: ich bin zwar sehr motiviert, aber etwas überfordert, denn womit fange ich an? Ich würde gerne mit dem Fastenstart auch mit den Einläufen starten - soll ich sie täglich machen oder was wäre am besten? Und wie kombiniere ich die Kapseln, soll ich sie wie beschrieben 2 Mal täglich nehmen oder lieber erst nach dem Fasten und den ganzen Einläufen? (womöglich spüle ich den Kapselinhalt mit den Einläufen raus bevor sie die Schadstoffe binden und somit überhaupt erst wirken können?) Großen Dank und viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Steph
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Fragen :-)

Ob Sie fasten sollten oder nicht, können wir Ihnen aus der Ferne nicht raten, da das Fasten manchen Personengruppen nicht empfohlen wird und wir Ihren Gesundheitszustand ja nicht kennen. Bitte betrachten Sie unsere nachfolgenden Tipps daher als allgemeine Hinweise, die nicht für jeden gelten müssen und gerne mit einem naturheilkundlichen Therapeuten besprochen werden können.

Eine Darmsanierung kann sehr gut mit einigen Fasten- oder Saft-Tagen begonnen werden. Einläufe (1 - 2 x täglich) sind zeitgleich eine sehr gute Unterstützungsmassnahme. Mit den Kapseln könnte man beispielsweise am dritten (Fasten-)Tag einsteigen. Da Flohsamenschalen und Bentonit bereits im Dünndarm sowie im aufsteigenden und querverlaufenden Dickdarm ihre Wirkung zeigen, brauchen Sie sich keine Sorgen machen, dass diese - bevor sie wirken - mit Einläufen ausgespült werden könnten. Das ist nicht möglich, zumal ein normaler Einlauf mit Irrigator höchstens den aufsteigenden Dickdarm erreicht.

Viel Erfolg und alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sandro
geschrieben am: samstag, 07. september 2013, 14:33
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Hallo, ich hatte früher oftmals Probleme mit nervösem Darm bei Stress (rascher Stuhldrang und dann Durchfall). Mittlerweile achte ich stärker auf meine Ernährung, betreibe viel Jogging und meditieren viel. Insgesamt geht es mir damit jetzt besser und die Symptomatik hat sich verbessert, d.h. kaum noch Durchfall bei Stress. Seit kurzem versuche ich jetzt noch meine Gesundheit mit wöchentlichen Einläufen zu fördern. Ich habe einen großen Irrigator gekauft mit einem Rüsch-Doppelballondarmrohr, sodass die Einläufe sehr bequem, einfach und angemehm durchzuführen sind. Ich spüle erst den Enddarm mit sehr wenig Wasser mit dem Duschschlauch, entleere mich und dann beginne ich die Einlaufprozedur. Ich führe dann 2-3 Durchgänge à 10-20 Minuten duch, wo ich mit 1,5 bis max. 3 Litern Einlaufflüssigkeit (verdünnter Kamillentee) arbeite.

Kaffeeeinläufe habe ich auch schon zweimal probiert, aber noch keine besonderen Effekte festgestellt. Nun zu meinen Fragen: (1) Wieviel Einlaufflüssigkeit ist eigentlich optimal oder empfehlenswert? Ich empfinde große Mengen als besonders angenehm, möchte aber meinen Darm auch nicht schädigen. Was ist die maximale Menge, die man nehmen kann, d.h. wieviel passt eigentlich in den Darm? Ich bin 75kg schwer und 1,75 groß. (2) Ich überlege, ob ich den letzten Einlauf einfach ein paar Stunden drin lasse bevor ich ihn entleere. Durch das praktische Doppelballondarmrohr kann man den Darm verschließen, indem man das Rohr zustöpselt und einfach drin behält.

Ich erhoffe mir dadurch eine noch gründlichere Reinigung. Ich habe im Internet gelesen, dass so etwas manchmal gemacht wird und da ich prinzipiell die Einläufe angenehm empfinde, wäre es für mich denkbar. Macht es Sinn, Einläufe für Stunden zu behalten, auch wenn es nur normale Einläufe zur Unterstützung des Wohlbefindens sind? (3) Ich habe auch gelesen, dass man so regelmäßige Einläufe eigentlich nur bei akuten Beschwerden oder sich anbahnenden Erkrankungen machen soll. Ich dagegen praktiziere die Einläufe eher präventiv und unterstützend, ist das ok oder würden Sie mir davon abraten?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sandro
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Die Einlaufmenge sollte natürlich noch angenehm sein, was sich bei den meisten Menschen zwischen 0,5 l und allerhöchstens 2 l bewegt. Auch bis zu 3 l sind möglich, mehr sollte besser nicht verwendet werden. Es geht auch nicht darum, wie viel Wasser in den Darm passen würde, sondern um den Spül- und Reinigungseffekt, der erstens auch mit den genannten "kleineren" Mengen erreicht wird und der zweitens nicht nur mit Darmspülungen erzielt werden sollte, sondern insbesondere mit Hilfe der richtigen Ernährung.

Bei hohen Einläufen - wie Sie sie durchführen - sollten Sie auch daran denken, dass Sie die Darmflora bei häufiger Anwendung deutlich beeinträchtigen können, was bei kleinen Einläufen nur im absteigenden Darm bzw. Enddarm kaum der Fall ist. Ein wöchentlicher Einlauf ist folglich noch im Rahmen, doch ist auch hier das persönliche Befinden zu beobachten, da natürlich nie allgemeingültige Aussagen getroffen werden können.

Einläufe können selbstverständlich auch - in den genannten Dosen - präventiv eingesetzt werden.

Die Einlaufflüssigkeit sollte jedoch nicht zwanghaft im Darm verweilen. Von einer "Verstöpselung" entgegen des körperlichen Dranges der Ausscheidung raten wir daher ab. Bedenken Sie, dass Wasser, das zu lange im gesamten Dickdarm verweilt, vom Körper absorbiert wird, also durch die Dickdarmwände in die Blutbahn gelangt. Das Wasser löst nun auch mögliche Ablagerungen, Toxine könnten frei werden und werden nun gemeinsam mit dem Wasser in den Körper absorbiert. Das aber ist nicht erwünscht, weshalb Einläufe nach ca. 30 Minuten ausgeschieden werden sollten. Kleine Mengen, z. B. 200 ml können natürlich auch mehrere Stunden oder über Nacht im Darm verweilen, da sich diese ja nur im Enddarm aufhalten und von dort kaum mehr Wasser resorbiert wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Orchidee
geschrieben am: donnerstag, 05. september 2013, 19:44
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Hallo liebes ZdG-Team, welchen zeitlichen Abstand sollte man zwischen einem Medikament und einer Darmspülung einhalten? (Ich muss aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion täglich L-Thyroxin einnehmen.) Reichen 4 h oder sollten es eher mehr sein? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Orchidee
Eine Darmspülung findet normalerweise nur im letzten Abschnitt des Dickdarms, allerhöchstens im gesamten Dickdarm statt. Medikamente werden jedoch meist im Dünndarm absorbiert, so dass hier keine besonderen Sicherheitsabstände notwendig sein sollten. Doch ist es immer erforderlich - wenn es um die Medikamenteneinnahme geht - dies mit dem entsprechenden Therapeuten zu besprechen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tiffy612
geschrieben am: donnerstag, 05. september 2013, 17:02
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Hallo, kann ich Benonit- Einläufe auch während der Schwangerschaft machen? Ich weiß, dass Einläufe gegen Ende der Schwangerschaft Wehen auslösen können, aber bis dahin... ?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tiffy
Fragen dieser Art bitten wir, mit Ihrer Hebamme zu klären. Sie kennt Sie am allerbesten und kann Ihnen einen für Sie persönlich hilfreichen Rat geben.
Viele Grüsse
Ihr Team
vom Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: samstag, 01. juni 2013, 09:23
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Hallo, in diesem Artikel erwähnen Sie leider nicht die verschiedenen Arten von Einläufen. Was ist der Unterschied zwischen einem hohen und einem normalen Einlauf? Bei dem Einlaufset, dass ich benutze ist ein Irrigator mit langem flexiblem Schlauch sowie 3 Aufsätzen enthalten. Ich benutze immer den längsten Aufsatz, der ist im Gegensatz zu den anderen 2 ein flexibles Rohr. Ist es damit dann ein hoher Einlauf?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anne,
es kommt nicht unbedingt allein auf die Länge des Rohrs an, sondern darauf, wie lang jener Teil des Rohres ist, den Sie in Ihren Darm applizieren. Sollten Sie 30 cm des Rohres einführen, dann handelt es sich um einen hohen Einlauf.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sandra P.
geschrieben am: freitag, 17. mai 2013, 21:09
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mir bei Ihnen einen Einlauf-Irrigator bestelllt. Besteht nicht die Gefahr bei dem flexiblem Darmrohr, dass die Darmwand verletzt wird?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sandra,
dankesehr für Ihre Mail.
Wir - das Zentrum der Gesundheit - verkaufen keine Produkte und möchten Sie daher bitten, sich - wenn es um konkrete Produktinformationen geht - direkt an den entsprechenden Shop zu wenden.
In Bezug auf Darmrohre für hohe Einläufe können wir Ihnen jedoch schon einmal mitteilen, dass man sich hier am besten von einer zweiten erfahrenen Person helfen lassen sollte. Will man das Rohr eigenhändig einführen, dann Bedarf es einerseits Fingerspitzengefühl, einer gewissen Gelenkigkeit sowie Kenntnisse, was die Darmanatomie betrifft, damit das Rohr entsprechend gelenkt werden kann. Für einfache Einläufe genügt jedoch der Irrigator mit einem kurzen Röhrchen, das in der Anwendung einfacher und in jedem Fall sicher ist.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

calibra
geschrieben am: montag, 13. mai 2013, 22:13
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin männlich Anfang 50 . Eine Bekannte, der ich sagte, dass ich eine Leberreinigung im Rahmen meiner Entgiftung plane, entgegnete mir, dass ich zuvor eine Darmreinigung machen solle. Sie empfahl mir Ihre Homepage wegen Darmreinigung mit Bentonit und Darmaufbau mit Combiflora. Sie nimmt aber keine Shakes ein, sondern macht eine Woche lang Einläufe. Ich möchte möglichst schnell zu meiner Leberreinigung kommen und möchte daher die Zeit von 4 - 6 Wochen mit SHAKES für Darmreinigung und Darmaufbau verbringen. 1. Wäre Darmreinigung per EINLAUF mit Bentonitwasser so eine schnellere Möglichkeit ? 2. Wenn ja, wieviele Tage Einlauf sollte man hintereinander machen, um auf den gleichen Effekt wie mit Shakes zu kommen ? 3. Gibt es noch andere schnelle Möglichkeiten ? Besten Dank für Ihre Antwort vorab ! Schönen Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Calibra,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine Darmreinigung lässt sich leider nicht im Hauruckverfahren - sprich mit ein paar Einläufen - erledigen und auch nicht in nur wenigen Tagen. Einläufe reinigen allerhöchstens den Dickdarm, nicht aber den Dünndarm. Ein umfassendes Darmreinigungsprogramm aus Bentonit, Flohsamen und einem Probiotikum kann zwar von Einläufen ergänzt, aber nicht durch sie ersetzt werden.
Wir raten daher grundsätzlich, dem Organismus die für eine Darmreinigung nötige Zeit zu geben. Sechs Wochen sind dabei noch sehr kurz bemessen. Bedenken Sie, wie viele Jahre ins Land gingen, in denen sich das Verdauungssystem eben nicht reinigen konnte und in denen sich Ablagerungen bilden konnten. Innerhalb weniger Tage ist eine erfolgreiche Reinigung daher nicht erreichbar.
Es nützt auch Ihr Leber herzlich wenig, wenn Ihr Hauptkriterium für eine Darmreinigung der Zeitfaktor ist. Je besser der Darm gereinigt ist, je gesünder das Darmmilieu, je ausgeglichener die Darmflora - umso erfolgreicher und effektiver wird Ihre Leberreinigung verlaufen.
Alle Details zu einer wirksamen Leberreinigung lesen Sie hier.
Viel Erfolg und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jacktel
geschrieben am: sonntag, 05. mai 2013, 11:55
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Die Abbildung und die Anweisungen zwecks Einlaufposition zeugen eindeutig von Unwissen, bzw. Inflexibilität. Ich bezweifle das die Mitarbeiter von Neosmart oder deren Berater jemals selbst ein Einlauf gemacht haben, denn so hätten sie rasch festgestellt, dass was sie lehren, ziemlich impraktikabel ist. So wie hier beschrieben und abgebildet würde ich niemals einen Einlauf machen. Beim einlauf legt man sich am Boden hin in Fötusstellung auf der linken Seite. Man führt den Irrigator (der sich um einiges höher wie der Körper befindet) und lässt die Flüssigkeit laufen. Man wartet anschließend in der Position 5-7 Minuten und anschließend dreht man sich auf der rechten Seite und dort verharrt man bis zum Schluss. Idealerweise sollte eine Einlaufsitzung 15-20 Minuten dauern. Die Anwendung von Zeolith macht die Dauer von 20 Minuten zwingend notwendig denn in einer kürzeren Zeit passiert nämlich gar nichts. Ebenso beim Kaffeeeinlauf. Durch die hier beschrieben verzögerte Wirkung des Kaffees im Darm sind die 20 Minuten absolut notwendig. Nur so kann auch die Leber positiv angeregt werden. Natroneinläufe und Kaffeeinläufe halte ich für die wichtigsten Kombinationen. Man sollte niemals Einläufe am frühen Morgen machen, die Gefahr für eine zu radikale Entleerung ist viel zu groß. Die Folgen wären sehr starke Schmerzen, Übelkeit und eventuell sehr starker Durchfall, der einen zu großen Darmflora-Abbau verursachen würde. Auch nicht mit leerem Magen sollte man Einläufe machen. Nach einem Einlauf ist der Darm weitgehend entleert und wenn kein Nahrungsbrei hinterher in den Darm gelangt kommt es zu Schmerzen und starker Unwohlsein. Die Häufigkeit der Einläufe muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich persönlich habe in der akuten Phase (Darm-Metastasen) täglich Einläufe gemacht weil die Darmtätigkeit gleich null war. Begleitet von einer 100 % rohköstliche Ernährung, hat das Ganze nach ca. 16 Monate Therapie, 100% Erfolge erbracht. Habe leider die Erfahrung gemacht, dass die Schulmedizin absolut unwissend ist was diese Form der Therapie betrifft. Von daher, lautet meine Empfehlung immer ein Arzt aufsuchen der Hydro-Colon-Therapie anbietet oder empfiehlt. Mikroorganismen sind in Mode gekommen und deshalb wird damit inzwischen großes Geschäft gemacht. Da diese Produkt mittlerweile bis zu 40% teurer geworden sind, bei sinkenden Produktionskosten, bin ich auf erschwinglichen und natürlichen Produkten umgestiegen. Die Nummer 1 ist Kefir, aber auch alle Milch oder Getreidefermente sind zu empfehlen. Selbst angelegten Sauerkraut oder Gemüse (mit natürlicher Solle und auf keinen Fall mit den GIFT namens Speisesalz) wirken Wunder. Alles was natürlich fermentiert ist, stellt für unsern Körper pure Medizin dar.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jacktel,
vielen Dank für das Teilen Ihrer Erfahrungen, die für unsere Leser sicher von grossem Interesse sind. Auch freuen wir uns über Ihre Heilerfolge mit einer eigenverantwortlichen Vorgehensweise.
Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mit Einläufen schliessen jedoch nicht aus, dass andere Menschen andere Meinungen vertreten und andere Erfahrungen machen durften, mit denen ebenfalls Erfolge erzielt werden können.
Von einer pauschalen Empfehlung von Milchprodukten - ob fermentiert oder nicht - raten wir ab, da viele Menschen hier an (oft noch - was die Ursache angeht - unbewussten) Unverträglichkeiten leiden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: mittwoch, 24. april 2013, 12:07
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also gibt es bei Einläufen keinen Gewöhnungseffekt? Bevor ich mit ihnen im Zuge von Basenfasten und einer anschließenden Darmreinigung anfing (ich habe 2x hintereinander die Amazonas Darmreinigung gemacht) hatte ich nämlich durch meine Ernährungsumstellung schon erste kleine Erfolge. Leider hielten sie aber nicht an und je mehr ich später dann auch versuchte meinen Rohkostanteil in der Ernährung zu erhöhen, umso schlimmer wurde die Verstopfung und der Blähbauch wieder. Inzwischen esse ich deshalb wieder mehr Gekochtes und hoffe es reguliert sich dadurch wieder etwas. Vielleicht ist meine Verdauung mit so viel Ballaststoffen und Rohem ja auch zu sehr überfordert. Wobei ich jedoch auch noch unsicher bin: Ist es ungünstig regelmäßig Einläufe zu machen während man Probiotika einnimmt? Werden die guten Darmbakterien aus dem Präparat dann nicht immer wieder herausgespült und sind wirkungslos? Was die Seele anbelangt, so beziehe ich sie so gut es geht ebenfalls mit ein. Einige Therapien habe ich auch schon hinter mir, sie haben mir jedoch nur mäßig geholfen (die wirklich guten Sachen, wie Körpertherapie oder viele andere alternative Heilmethoden kann ich mir leider nicht leisten).




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anne,
bei jahrelangen täglichen Einläufen könnte es vermutlich tatsächlich zu einem Gewöhnungseffekt kommen, aber nicht dann, wenn man es zwischenzeitlich immer auch ohne Einlauf zu einer Darmentleerung kommen lässt. Probiotika siedeln sich nicht nur im absteigenden Dickdarm an - wo der Einlauf wirkt - sondern auch teilweise im Dünndarm sowie im aufsteigenden und querverlaufenden Dickdarm. Dort aber gelangt das Einlaufwasser gar nicht hin.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: sonntag, 21. april 2013, 17:20
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Sie schreiben man kann Einläufe auch außerhalb von Kuren anwenden, sollte dann aber immer mal einläufefreie Tage einlegen. Ist der Grund dafür, dass sonst so etwas wie ein Gewöhnungseffekt entsteht und der Darm träge wird, also aufhört von selbst die Entleerung herbeizuführen? Ich leide schon sehr lange an chronischer Verstopfung und oft einem Blähbauch. Die Tipps, die sie zu den Themen schreiben versuche ich natürlich umzusetzen - die Ursachen zu beheben und dem Körper mit natürlichen Mitteln zu helfen ist ja der Dreh-und Angelpunkt - regelmäßige Einläufe jedoch, erscheinen mir immer noch unverzichtbar (ich mache sie jetzt mittlerweile etwa ein dreiviertel Jahr 2-3 mal pro Woche). Kann es daher sein, dass es sich bei solchen Problemen doch regelmäßig anbietet? Eben solange bis man merkt der Darm fängt wieder mehr von allein an zu arbeiten? Bis er sich regeneriert kann es unter Umständen doch sicher auch sehr lange dauern, vielleicht sogar 1-2 Jahre?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei massiven Problemen kann man Einläufe selbstverständlich auch öfter oder über einen längeren Zeitraum durchführen. Nichtsdestotrotz ist es natürlich wichtig, der Ursache für das Problem auf den Grund zu kommen, wozu auch nicht zuletzt psychische Faktoren zählen, wie etwa Stress, Sorgen etc. Gerade wenn natürliche Massnahmen (Probiotika, Flohsamenschalenpulver mit viel Flüssigkeit, Ernährungsumstellung, grüne Smoothies etc.) langfristig ohne Erfolg bleiben, sollte man auch die Seele mit in den Massnahmenkatalog einbeziehen.
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marion
geschrieben am: samstag, 20. april 2013, 10:36
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Das verstehe ich nicht, Kaffe getrunken wird doch nach Aufnahme im Darm ebenfalls erstmal durch die Pfortader an die Leber gegeben. Alle Substanzen gehen erstmal durch die Leber, bevor sie im Blutkreislauf Schaden anrichten können. Wieso soll der umgekehrte Weg durch den Po in den Darm anders funktionieren, bzw. wieso soll da die Leber vorentgiften und andersrum nicht?? Das ist nicht sehr klar geworden.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Marion,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Hinweis auf die genannte Ungenauigkeit in unserem Kaffee-Einlauf-Artikel. Wir werden diesen entsprechend überarbeiten und ergänzen.
 
Natürlich haben Sie Recht, dass die Leber die erste Station für all das ist, was über das Verdauungssystem in den Organismus gelangt - ob nun von oben oder von unten ;-)
 
Nun besteht aber natürlich ein Unterschied, ob ein Stoff zunächst das gesamte Verdauungssystem durchläuft und damit dem Einfluss von Magensäure und Verdauungssäften unterliegt und ferner die Möglichkeit hat, an jeder Stelle auf die Schleimhäute und deren Nervensystem einzuwirken oder ob ein Stoff nur in den Mastdarm (allerhöchstens in den Dickdarm) gegeben wird und auch nur auf diesen kleinen Teil des Verdauungssystems wirkt und ferner keine Veränderung durch Verdauungssäfte erfährt.
 
So wird z. B. das oral eingenommene Koffein aus Kaffee unter Einwirkung der Magensäure sofort freigesetzt. Das Koffein kann bereits auf die Nervenbahnen des oberen Verdauungstrakts einwirken. Die Koffeinmenge ist ferner so gross, dass sie von der Leber nicht sofort im vollen Umfang entgiftet werden kann. Anal aufgenommener Kaffee hingegen gibt nur wenig Koffein ab, da ja die Freisetzung durch die Magensäure fehlt. Hier ist also nicht nur der Einflussbereich des Koffeins sehr viel kleiner als bei oraler Koffeinaufnahme. Auch ist die Koffeinmenge deutlich geringer.
 
Noch einmal lieben Dank und herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Chrissi
geschrieben am: samstag, 13. april 2013, 16:00
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Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit-Team, Ich leide seit über 1,5 Jahre an Akne. Ich habe vor einigen Monaten eine Entgiftungs- und Ernährungskur durchgeführt, ebenso Fasten und Einläufe. Nach der Kur habe ich tolle Ergebnisse erzielen können. Im Moment hat sich mein Zustand verschlimmert. Ich verzichte bewusst auf Medikamente, weil ich schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Meine Frage an Sie wäre nun, ob ich nun unabhängig von einer Darmsanierung bzw. irgendeiner Kur Einläufe durchführen kann. Wenn ja, wann und wie oft? Ist es notwendig Probiotika beispielsweise in Tablettenform einzunehmen? Während meiner Kur konnte ich mithilfe von Einläufen gute Ergebnisse erzielen. Deswegen möchte ich es nochmal versuchen. Eine weitere Frage: Ich bekomme vor meiner Menstruation Akneschübe, manchmal stärker bzw. weniger stark. Kann ich etwas dagegen tun? Wenn ja, was? Diese Akneschübe, vermute ich, kommen aufgrund der hormonellen Umstellung während der Menstruation oder was ist die Ursache dafür? Die Antibaby-Pille möchte ich auf gar keinen Fall einnehmen! Vielen herzlichen Dank im Voraus und ich freue mich auf eine schnelle Rückmeldung.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Chrissi,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.
Einläufe können Sie auch unabhängig von einer Entschlackungs- oder Entgiftungskur durchführen. Sie sollten lediglich darauf achten, immer mal wieder eine einlauffreie Zeit einzubauen, also z. B. zwei Wochen Einläufe, dann einige einlauffreie Tage, dann wieder Einläufe etc. Testen Sie ferner immer wieder, ob Sie auch ohne Einläufe auskommen, Ihre Beschwerden also auch ohne Einläufe wegbleiben.
Da Akne häufig mit der Darmgesundheit in Zusammenhang steht, sollten Sie tatsächlich auch an eine Sanierung der Darmflora denken, wenn Sie das bisher noch nicht durchgeführt haben.
Dazu sollten Sie jedoch dauerhaft Ihre Ernährung umstellen. Informationen dazu und u. a. auch zur Darmflorasanierung haben wir hier zusammen gefasst: Akne ganzheitlich behandeln.
Denken Sie auch an eine mögliche Hormondisbalance, die Sie auch mit natürlichen Hormonen z. B. natürlichem Progesteron oder Wild Yam angehen könnten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabriele
geschrieben am: donnerstag, 31. januar 2013, 23:57
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Hallo, wie oft macht man Einläufe in der Woche und gibt es eine bessere Tageszeit, also besser am Morgen oder vor dem zu Bett gehen? Ist es o.k. danach ein längeres Basenbad zu nehmen? Wann sollte man wieder was essen oder trinken? Kann man danach noch ausgehen oder ist es besser auszuruhen für den Rest des Tages?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabriele,
wir empfehlen Einläufe besser zum Ausklang des Tages durchzuführen. Sie sollten entspannt sein und sich nicht unter Zeitdruck befinden. Ein Basenbad nach einem Einlauf ist sehr gut, da es für eine zusätzliche Entspannung der Verdauungs- Entgiftungs- und Ausleitungsorgane sorgt.

Natürlich könnten Sie - zum Beispiel am Wochenende - auch am Morgen einen Einlauf machen. Doch sollten Sie für die anschliessende Ruhezeit noch mindestens ein bis zwei Stunden einplanen, bevor Sie zu Aktivitäten ausser Haus durchstarten. In diesen ein bis zwei Stunden müssen Sie nicht still liegen, sondern sollten einfach den Tag in Ruhe angehen lassen. Die Häufigkeit von Einläufen hängt davon ab, was Sie erreichen wollen und wie es Ihnen geht. Während einer vierwöchigen Darmsanierung können Einläufe zwei- bis dreimal wöchentlich durchgeführt werden, in der ersten Woche evtl. auch täglich. Spürt man einen grippalen Infekt nahen, kann man auch einmal an einem Tag drei Einläufe durchführen. Ausserhalb von Kuren und Befindlichkeitsstörungen sollten keine regelmässigen Einläufe erfolgen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bonnie2000
geschrieben am: mittwoch, 24. oktober 2012, 19:17
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Ich hatte mir fest vorgenommen, mit regelmäßigen Einläufen zu beginnen. Ein naturheilkundlicher Arzt hat mich allerdings wieder verunsichert: Man könne sich die Prozedur ersparen, denn mit dem regelmäßigen Verzehr von Zwiebeln, Sauerkraut und Knoblauch würde man denselben Effekt erreichen. Was sagen Sie dazu?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bonnie,
ein Einlauf hat ganz unterschiedliche Einsatzgebiete. Bei manchen können die von Ihnen genannten Lebensmittel ebenfalls vorteilhafte Wirkungen erzielen.

Wie aus unserem Artikel aber klar wird, wird ein Einlauf oft auch angewandt, wenn jemand z. B. unter akuter Verstopfung leidet. Eine solche kann mit dem Verzehr der genannten Lebensmittel nicht annähernd so schnell - wenn überhaupt - behoben werden wie mit einem Einlauf.

Würden Sie ferner jemandem, der an Appetitlosigkeit infolge eines grippalen Infektes leidet oder gar jemandem, der an einem Magen-Darm-Infekt leidet, empfehlen, Sauerkraut, Zwiebeln und Knoblauch zu essen?

Auch ist uns nicht bekannt, dass Sauerkraut & Co. Fieber senken können (der Einlauf schon), abgesehen davon, ob der Erkrankte überhaupt in der Lage oder willens ist, dieses in seinem Zustand zu essen.

Ferner wird ein Einlauf u. a. dann angewandt, wenn die Darmflora gestört ist. Wenn jemand jedoch an einer Dysbiose leidet, mit der häufig Blähungen oder ein gereizter Darm einhergehen, dann dürfte der Patient sicher wenig erfreut sein, wenn man ihm Sauerkraut, Zwiebeln und Knoblauch empfiehlt, da dann seine Beschwerden u. U. noch drastischer ausfallen werden.

Kurzum: Die Vorteile und Wirkungen eines Einlaufes können kaum mit denen der genannten Lebensmittel verglichen werden. Zweifelsohne sind diese Lebensmittel gesund und prebiotisch wirksam, ob sie in jeder Situation einen Einlauf ersetzen können, kann aber sicherlich mit Nein beantwortet werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bernd
geschrieben am: dienstag, 23. oktober 2012, 15:32
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Internetseite hat mir sehr weitergeholfen. Ich bin 19 Jahre alt und mache regelmäßig, 2-3mal die Woche, Darmeinläufe, so wie Sie sie beschrieben haben. Mein Problem besteht darin, dass zwar das salzhaltige Wasser in meinen Darm hineinfließt es jedoch nur geringfügig, maximal 200ml, von über einem Liter wieder herauskommen. Können Sie mir sagen wo der Rest bleibt? Ich mache mir schon Sorgen oder besteht die Möglichkeit, dass der Darm fast einen Liter aufnimmt? Mein „Hintergrund“ sieht wie folgt aus. Ich habe seit über zwei Jahren extreme Darmprobleme. Ich hatte in kürzester Zeit viele verschiedene Antibiotika aufgrund meiner chronischen Sinusitis genommen.

Darüber hinaus habe ich auf meine Ernährung nicht geachtet und viel Alkohol konsumiert. Ich war immer müde und mir ging es überhaupt nicht gut, vor allem schmerzten meine Augen immer. Ich bin so gut wie gegen alle Obst- und Gemüsesorten allergisch. Daher habe ich beim Arzt im August 2011 eine Stuhlprobe untersuchen lassen. Der Befund zeigte, dass ich über der Norm Clostridien difficile, Esherichia coli, Citrobacter species und Enterococcus species im Darm hatte. Außerdem zeigte der Stuhlbefund eine stark aufgewucherte Fäulnisflora. Auch die antagonistische Säuerungsflora ist vermindert gewesen. Es wurden darüber hinaus erhöhte Keimzahlen fakultativ-pathogener Hefen nachgewiesen. Pilze befallen meinen Darm auch. Der Floraindex lag bei 9. Seit diesem Zeitpunkt saniere ich meinen Darm mit verschiedenen Pro- und Praebiotika. Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel nehme ich auch täglich zu mir. Mir geht es schon besser, jedoch habe ich immer noch diese Magen-Darm-Schmerzen den ganzen Tag über. Das Gefühl ähnelt dem des Hungergefühls doch durch essen, nimmt das Gefühl nicht ab. Ich würde mich über hilfreiche Tipps freuen.




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Falls Sie mit Salzwasser nicht eine physiologische Kochsalzlösung meinen, sollten Sie Einläufe so durchführen, wie wir es oben beschrieben haben.

Der Darm kann Wasser resorbieren, jedoch nicht in sehr grossen Mengen und auch nicht in jener kurzen Zeit, wie ein Einlauf durchgeführt wird. Vielleicht erscheint Ihnen die auftauchende Wassermenge auch nur gering. Es lässt sich oft nur sehr schwer abschätzen, wie viel Wasser nun ausgeschieden wird.

Woher Ihre Schmerzen rühren, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen.

Wir empfehlen Ihnen jedoch, nicht nur Prä- und Probiotika einzunehmen, sondern ein effektives Darmsanierungsprogramm durchzuführen, das nicht nur den Dickdarm (wie die Einläufe) reinigt, sondern auch den Dünndarm saniert und reguliert sowie massgeblich bei der Pilzbekämpfung mitwirkt. Informationen dazu finden Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung

Gerade bei einer Unverträglichkeit auf Obst sollten Sie überprüfen, ob die Präbiotika für Sie überhaupt geeignet sind, da diese - bei empfindlichen Menschen - geradewegs zu Darmproblemen führen können.

Informationen und Tipps für die Eliminierung von Darmpilzen finden Sie hier:

Candida Albicans

Candida und Infektionen

Pilzinfektionen natürlich behandeln

Wie wurden Ihre Obst- und Gemüseallergien festgestellt? Wenn noch gar nicht, lassen Sie abklären, ob Nahrungsmittelintoleranzen vorliegen und richten Sie Ihren Speiseplan - jedoch gleichzeitig unter dem Aspekt einer gesunden Lebensmittelauswahl - nach den entsprechenden Intoleranzen aus. Meiden Sie in jedem Fall Fertigprodukte, Zucker und Weissmehlprodukte.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bonnie2000
geschrieben am: sonntag, 14. oktober 2012, 14:50
eMail-Adresse hinterlegt

Ich würde gerne eine Darmspülung mit Irrigator durchführen. Leider traue ich mich nicht so richtig ran. Kann man auch etwas falsch machen? Und können Sie eine Bezugsadresse für ein Einlaufgerät empfehlen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bonnie,
sofern Sie keine ernsthaften Darmerkrankungen haben, keinen Darmverschluss und sich ferner an die Anleitung im Artikel halten, kann ein Einlauf mit einem Irrigator nicht schaden. Einen Einlauf-Irrigator zur Darmreinigung finden Sie z. B. in der Leiste rechts vom Text.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.

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Bei Candida Albicans - Infektionen helfen Granatäpfel

(Zentrum der Gesundheit) - Die Infektion mit dem Candida Albicans Pilz ist eine jener Krankheiten, die weltweit am häufigsten unerkannt bleiben bzw. fehldiagnostiziert werden. Das ist deshalb so, weil sie sich in den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen äußern kann. Granatäpfel enthalten einen Stoff, der dem schwer zu bekämpfenden Pilz das Fürchten lehrt.

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Inulin beugt Osteoporose vor

(Zentrum der Gesundheit) – Inulin ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Calcium und Magnesium erhöhen kann und dafür sorgt, dass der Körper diese Mineralstoffe auch besser speichern kann. Damit trägt Inulin entscheidend zu einem gesunden Knochenapparat bei. Insbesondere bei der Vorbeugung gegen Osteoporose spielen diese Mineralstoffe eine wichtige Rolle. Da vor allem Frauen nach der Menopause von Osteoporose betroffen sind, erforschten Wissenschaftler nun, inwieweit diese von einer Nahrungsergänzung mit Inulin bzw. generell mit Ballaststoffen profitieren können.

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Was ist eine Darmreinigung?

(Zentrum der Gesundheit) - So sorgsam wie wir unser Körperäußeres pflegen, sollten wir auch unser Körperinneres behandeln. Besonders der Darm wird in der heutigen Zeit tagtäglich starken Belastungen ausgesetzt. Ungeeignete Nahrung, aber auch Stress oder bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika) irritieren unser Verdauungssystem. Es macht sich folglich nicht selten mit den entsprechenden Symptomen bemerkbar. Zur Pflege und Sanierung eines solchen Darmes eignet sich eine Darmreinigung, die Sie leicht zu Hause durchführen und gleichzeitig auch in den Berufsalltag integrieren können.

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Verdauungsprobleme natürlich beheben

(Zentrum der Gesundheit) – Verdauungsprobleme treten vor allem in den westlichen Ländern immer häufiger auf. Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Diarrhöe und Verstopfung sind mittlerweile weit verbreitet. Die moderne westliche Ernährungsweise ist mit Sicherheit der Hauptgrund für diese Entwicklung. Erfahren Sie mit welchen Massnahmen Sie Verdauungsprobleme gezielt und auf natürliche Weise bekämpfen können.

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Dysbakterie - Wenn Sie die falschen Bakterien füttern!

(Zentrum der Gesundheit) - Da wir von Anbeginn der Zeit in Symbiose mit bestimmten Bakterien leben, sind wir auf deren Existenz in und auf uns regelrecht angewiesen. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um die Mundflora, die Darm- und die Scheidenflora sowie die Flora auf der Haut. Verändert sich diese Bakterienflora auf unerwünschte Weise, spricht man von einer Dysbakterie. Eine Dysbakterie kann krank machen. Doch entsteht eine Dysbakterie nicht aus heiterem Himmel, sondern nur dann, wenn wir selbst die dazu nötigen ungünstigen Voraussetzungen schaffen.

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Welches Mittel hilft bei Durchfall?

(Zentrum der Gesundheit) - Durchfall kann viele Ursachen haben. Erfahren Sie jetzt, wie Sie Durchfall mit welchem Mittel auf natürliche und ganzheitliche Weise begegnen können. Durchfall bedarf kaum einer näheren Erklärung. Jeder kennt die äußerst lästigen Symptome der unangenehmen Darmproblematik. Dennoch sind die Kenntnisse über mögliche natürliche Mittel, die bei Durchfall eingesetzt werden können, in der Bevölkerung eher beschränkt.

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Die ganzheitliche Darmreinigung

Eine ganzheitliche Darmreinigung wird durchgeführt, um dem gesamten Körper zu nutzen. Zwar denkt man besonders bei vorhandenen Beschwerden über eine Darmreinigung nach, doch sollte eine solche nicht erst zur Therapie von gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden, sondern vielmehr – ähnlich wie das Zähneputzen – zu einer ganz normalen Hygienemaßnahme werden, um möglichen Unannehmlichkeiten von vornherein auf intelligente Weise aus dem Wege zu gehen.

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Die Darmschleimhaut

(Zentrum der Gesundheit) - Eine gesunde Darmflora besteht aus etwa 400 verschiedenen Bakterien-Stämmen. Diese bilden in Symbiose mit uns unser Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche.

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15 Tipps gegen Blähungen

(Zentrum der Gesundheit) - Blähungen betreffen zwar inzwischen so viele Menschen, dass ihr Auftreten längst nichts Außergewöhnliches mehr ist, peinlich und unangenehm sind sie aber trotzdem. Der Hauptauslöser für Blähungen ist eine unpassende Ernährungsweise, so dass bereits die Einhaltung gewisser Ernährungsregeln, das Verwenden spezieller Gewürze und die Einnahme einer hochwertigen Mineralerde in den meisten Fällen zu einem dauerhaften Verschwinden der sog. Flatulenzen führen.

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Fermentiertes Gemüse

(Zentrum der Gesundheit) - Seit Jahrhunderten ist die Heilkraft von rohem fermentiertem Gemüse in vielen Kulturen auf der Welt bekannt. Fermentiertes Gemüse war auch bei uns einst wichtiger Bestandteil der Wintervorräte. Sie sorgten in der gemüse- und salatarmen Jahreszeit für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben ihrem köstlichen Geschmack liefern fermentierte Gemüse ausserdem lebendige Bakterienkulturen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora, stärken unsere Abwehrkräfte und machen immun gegen viele Krankheiten. Leider ist vielen Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, die keinerlei Lebendigkeit mehr enthält.

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Darmpilz verursacht Ekzeme

(Zentrum der Gesundheit) - Ekzeme sehen hässlich aus. Sie jucken. Sie nerven. Sie können sogar hässliche Narben hinterlassen. Sie verschonen kaum eine Altersgruppe und belästigen Babys, Kleinkinder, Teenager und Erwachsene gleichermassen. Oft erscheinen Ekzeme infolge eines Pilzbefalles im Darm – ohne dass der Patient von diesem Pilz wüsste. Wird der Pilz jedoch bekämpft, verschwindet auch das Ekzem.

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Die natürliche Darmsanierung – Mehr Power fürs Leben

(Zentrum der Gesundheit) – Eine natürliche Darmsanierung ist die beste Form aller Darmsanierungen. Je natürlicher eine Darmsanierung ist, umso verträglicher ist sie. Eine natürliche Darmsanierung muss bei aller Natürlichkeit effektiv und gründlich sein, damit die hochgesteckten Ziele einer Darmsanierung auch erreicht werden können: Das Verdauungssystem wird vollständig gereinigt, das Gewebe entgiftet, die Darmflora aufgebaut und das Immunsystem unterstützt. Gleichzeitig werden sämtliche Organe entlastet und in ihrer Selbstheilungskraft gestärkt. Probieren Sie es aus und geniessen Sie ein ganz neues Wohlgefühl!

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Darmerkrankung

(Zentrum der Gesundheit) Eine Darmerkrankung ensteht durch eine ungesunde Ernährung, durch Medikamenteneinnahme, Zahngifte und andere Toxine, durch psychische Belastungen uvm. Zuerst findet eine Fehlbesiedelung der Darmflora statt, die in der Regel im weiteren Verlauf eine Störung der Darmfunktion zur Folge hat.

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Morbus Crohn

Aufgrund der entzündlichen Stellen im gesamten Verdauungsbereich kann bei diesem Krankheitsbild eine entsprechend eingestellte Ernährung zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führen.

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