Geschmacksverstärker Glutamat


Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht. In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden.



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Geschmacksverstärker Glutamat

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(Zentrum der Gesundheit) - Noch immer wird der Geschmacksverstärker Glutamat in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt obwohl bekannt ist, dass Glutamat extrem gesundheitsschädlich ist.

Glutamat © goodween123 - Fotolia.com

Geschmacksverstärker sind chemische Substanzen

Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungeniessbarer Produkte zu ermöglichen.

Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von "dem" Glutamat die Rede sein.

Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut- Hirnschranke z.T. problemlos überwinden.

Glutamat als Suchtmittel

Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high", sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn (limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger.

Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweissausbrüche und Stresswirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne.

Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

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In Tierversuchen schwere Gehirnschäden festgestellt

In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie z. B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln.

Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen.

Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Auch die schwersten Gehirnschäden nach dem Schlaganfall entstehen nicht dadurch, dass der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört; die wenigen wirklich so zerstörten Zellen setzen u.a. grosse Mengen an Glutamat frei, das die eigentliche Hauptzerstörung verursacht.

Hand auf - und keiner spricht drüber?

Die Nahrungsmittelindustrie nimmt solches in Kauf und hat vermutlich mit grosszügigen Geldspenden bewirkt, dass sich aus den wenigen Zeitungsanzeigen gegen Glutamate kein Skandal entwickeln konnte.

Vom Einsatz solcher "Geschmacksverstärker" hängen Milliardenbeträge ab; würde z.B. der Eigengeschmack von Tüten-Spargelcremsuppe plötzlich wahrnehmbar, so würde deren nach salziger Mehlpampe schmeckendes Aroma vermutlich von der Mehrheit der Menschen als ungeniessbar empfunden.

Glutamat in der Nahrung schädigt die Netzhaut

Das Essverhalten der Menschen kann unter Umständen eine spezielle Form des Glaukoms auslösen.

Wer über längere Zeit viele, mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat versetzte Speisen isst, riskiert sein Augenlicht. Das fanden Wissenschaftler um Prof. Dr. Hiroshi Ohguro von der Universität Hirosaki, Japan, laut einem aktuellen Bericht der Fachzeitschrift New Scientist heraus.

Danach konnten die Forscher in Experimenten mit Ratten zeigen, dass Tiere, die sechs Monate lang Futter mit hohem Glutamat-Anteil erhielten, deutlich dünnere Netzhäute entwickelten und nach und nach sogar ihre Sehkraft verloren.

Geschmacksverstärker reichern sich an

Forschungsleiter Ohguro bestätigte zwar, dass in der Studie teilweise sehr hohe Glutamat-Mengen eingesetzt wurden, wollte aber keine genaue Untergrenze für eine völlige Unbedenklichkeit des Stoffes nennen. Bei geringeren Dosen in der Nahrung könnte sich die Wirkung möglicherweise erst nach einigen Jahrzehnten zeigen.

Ohguros Ansicht nach erklären die neuen Forschungsergebnisse vielleicht auch, warum in Ostasien - wo Mononatriumglutamat (MSG) vielen Speisen beigemengt wird - eine spezielle Form des Grüner Stars (Glaukom) ohne den üblicherweise erhöhten Augeninnendruck so stark verbreitet ist.

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(79)

mekano
geschrieben am: samstag, 04. juni, 08:39
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Guten Morgen :) Wie "baerbelwiesa" bereits gefragt hat und wie in ihrer Antwort zu lesen ist, sollte man Hefe nicht unbedingt "essen", weil eben viel Glutamat enthalten ist, was auf Dauer schädlich ist. Nun habe ich allerdings ein Problem: Ich habe mir ja eine Liste von allen Vitaminen, Mineralien erstellt. Diese Liste ist sehr lang. Würde ich sie verfolgen wollen, müsste ich sehr lange in der Küche stehen. Das wird auch mit der Schule glaube ich ziemlich schwierig. Hefe wäre da ja perfekt, weil sie eben sehr viele B-Vitamine enthält. Natürlich würde ich auch Broccoli, Karotten, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erdnüsse, Dinkel, Kartoffeln dazu essen, also nicht nur Hefe :D Aber wie sieht es da mit dem Glutamat aus? Ich hätte ja nichts davon, wenn ich zwar alle Vitamine zu mir nehme, mit 50 oder so aber unter den gesundheitlichen Nachteilen von Glutamat zu leiden hätte. Viele Grüße mekano




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mekano
Um vitalstoffreich zu kochen, müssen Sie nicht stundenlang in der Küche stehen, da die Zubereitungsdauer von Mahlzeiten nicht proportional zur Länge Ihrer Vitaminliste zunimmt ;-) Im von Ihnen erwähnten Kommentar geht es um Hefewürzflocken und nicht um ein Vitamin-B-Präparat auf Hefebasis, von dem deutlich weniger eingenommen wird. Abgesehen davon gibt es selbstverständlich auch Vitamin-B-Präparate ohne Hefe.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tini
geschrieben am: freitag, 01. april, 22:35
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Hallo, ich finde das sehr verunsichernd, weil in vielen natürlichen Lebensmitteln Glutaminsäure vorkommt. Auch in Nüssen, Mandeln, Getreide. Ich nehme Gerstengras und Spirulina zu mir, darin ist der Stoff ebenfalls enthalten. Beide Nahrungsergänzungen sollen doch so gesund sein. Hat man dann nicht auch mit einer gesunden Ernährung eine Art Summierung von Glutaminsäure? Kaum hört man, dieses und jenes ist gesund und kann gegessen werden, schon findet jemand etwas Schädliches.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tini
Glutaminsäure ist eine Aminosäure, die in fast jedem Lebensmittel enthalten ist. Glutamat ist ein im Labor hergestellter Geschmacksverstärker mit der vollständigen Bezeichnung: Mononatriumglutamat (621). Ebenfalls als Geschmacksverstärker im Einsatz sind die folgenden Glutamate: Monokaliumglutamat (E 622), Calciumdiglutamat (E 623), Monoammoniumglutamat (E 624), Magnesiumdiglutamat (E625) - und genau um diese Glutamate geht es hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

baerbelwiesa
geschrieben am: dienstag, 10. juni 2014, 15:44
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Ich habe im Reformhaus Melasse Würz-Hefeflocken gekauft-ist da auch Glutamat drin? Kann man die Flocken verwenden oder ist davon eher abzuraten?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Baerbelwiesa
Hefeprodukte (Nährhefe, Hefeflocken etc.) enthalten naturgemäss Glutamat. Der Glutamatgehalt schwankt je nach Hefeprodukt. Viel Glutamat ist im Hefeextrakt, weniger in den Hefeflocken. Mit reinem Glutamat, das in chemisch isolierter Form (z. B. Mononatriumglutamat) vielen Fertiggerichten zugesetzt wird, sind Hefeflocken nicht unbedingt zu vergleichen, da sie erstens nicht zu 100 % aus Glutamat bestehen und zweitens noch viele andere Stoffe enthalten, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente etc.

Zwar wäre das Würzen mit Kräutern, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen (Kurkuma, Cumin, Cayenne, Pfeffer etc.) deutlich empfehlenswerter, doch können Hefeflocken gelegentlich in kleinen Dosen verwendet werden (gerade in der Umstellungsphase), ohne dass sich dadurch negative Folgen ergeben würden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Grünling
geschrieben am: mittwoch, 22. januar 2014, 09:12
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Hallo liebes Team von ZdG, Ist der Hefeextrakt in der Reformhaus-Gemüsebrühe auch ungesund? Oder ist dieser natürlich und harmlos? Ich esse außerdem seit Jahren gern Vitam-R, den Brotaufstrich (seit ich auf Ihren Seiten lese, esse ich allerdings ohnehin nur noch selten Brot) aus Hefeextrakt und Meersalz, in der Annahme, dass dieser so gesund ist, wie die Verpackung verkündet, empfohlen unter anderem wegen der B-Vitamine für Schwangere, Sportler, bei Stress etc.. Ist Hefeextrakt nun an sich ungesund? (Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, das er säurebildend ist..?)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Bitte lesen Sie zu Ihrer Frage die anderen Kommentare. Dort beantworteten wir bereits zahlreiche ähnliche Fragen, auch solche, die sich den Hefeprodukten widmeten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

peter-karol
geschrieben am: dienstag, 02. juli 2013, 18:27
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Ein sehr interessanter Artikel. Durch den Einsatz von Glutamat werden Milliardenbeträge verdient, da ungenießbares plötzlich genießbar und wohlschmeckend wird. Siehe diesen Film hier

Kurt
geschrieben am: mittwoch, 12. juni 2013, 12:22
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Hallo Team vomZentrum der Gesundheit! Auf Ihrer Seite habe ich über das Thema Glutamat gelesen, jedoch im Standard steht das Gegenteil, ein Widerspruch?: Zu Googeln: derstandard.at/1361241218599/Glutamat-Alles-wird-gut Was stimmt jetzt?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kurt,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir empfehlen Ihnen das Buch "Der Gefrässigmacher" von Hermanussen und Gonder. Dort werden die Wirkungen von Glutamat in aller Ausführlichkeit beschrieben und wissenschaftlich belegt.
Zwei Bemerkungen am Rande:
Wenn Glutamat in so hohen Dosen in Tomaten und Pilzen enthalten wäre, dann würde niemand mehr Gewürze geschweige denn Salz zur Tomatensosse oder zum Pilzgericht benötigen. Wenn ferner bereits Sterneköche für Glutamat plädieren, dann ist die Frage, wie weit es mit deren Kochkunst her ist? Oder ist der Geschmackssinn der Restaurantbesucher von glutamatreichen Fertigprodukten derart verdorben, dass sie das glutamatfreie, aber hochwertige Sterne-Menü nicht mehr mögen und dort jetzt auch Glutamat benötigen?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jörg
geschrieben am: mittwoch, 31. oktober 2012, 16:19
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hallo zentrum der gesundheit, ich habe ihren artikel über glutamat gelesen und ich weiß auch schon seit längerem, dass es schädigend ist. ihre aufklärung hilft mir aber nicht weiter, denn meine eltern benutzen täglich maggi-fix gewürzmischungen (glutamat, gen-mais usw.) und wollen auch nicht darauf verzichten, da es schnell und einfach geht. vielleicht sollten sie auf ihrer seite auf alternativen verweisen, denn die unverfügbarkeit eben dieser ist meiner meinung nach auch der grund, warum keiner darüber spricht. so wird es einfach hingenommen. ich finde es wirklich schade, dass eine online plattform wie sie rein gar nichts verändert, denn ich sehe immer noch keine alternativen zu solchen schädlichen produkten. sie sollten aktiver sein als "zentrum der gesundheit"




Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zu möglichen Alternativen finden Sie die passenden Informationen, wenn Sie die Kommentare/Fragen (unserer Leser) zu diesem Artikel und unsere Antworten darauf lesen. Im Grunde ist es ganz einfach: Zunächst gilt es zu erkennen (wie im Artikel erwähnt), dass Glutamat ein (schädliches) Suchtmittel ist und es infolgedessen einiges an Überwindung und starkem Willen braucht, um den persönlichen Geschmackssinn (der auf Glutamat eingestellt ist) so umzupolen, dass die Mahlzeiten auch wieder ohne Glutamat schmecken. Gleichzeitig wählt man natürliche Würzmittel wie Kräutersalz, Kräutermischungen, Gewürzmischungen sowie glutamat- und hefefreie Würzprodukte, die es allesamt in reicher Auswahl im Naturkosthandel zu finden gibt. Wem die Umgewöhnung auf natürliche Würzmittel allzu schwer fällt, nimmt während der Umstellungszeit Sojasauce oder z. B. auch Hefeflocken. Beides enthält einen hohen Anteil an natürlicher Glutaminsäure, jedoch keine isolierten Geschmacksverstärker wie z. B. isoliertes Mononatriumglutamat.

Allerdings nützen all diese Informationen und Vorschläge nichts, wenn man in Wirklichkeit gar nicht auf den Glutamat-Geschmack verzichten will. Etwas Engagement und Selbstdisziplin zugunsten der eigenen Gesundheit ist für die Umstellung schon erforderlich.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

daslicht
geschrieben am: mittwoch, 25. april 2012, 13:06
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Herstellerkönnen ihre Produkte als "Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe" oder "Ohne Geschmacksverstärker" oder "Ohne zugesetztes Glutamat" etc. deklarieren, OBWOHL diese sehr wohl einen Geschmacksverstärker und auch Glutamat enthalten. Wie Koennen wir das Gesetzlich unterbinden ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo daslicht,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ein entsprechendes Gesetz wäre zwar herzlich willkommen, doch kann man glücklicherweise vorab noch selbst entscheiden, was man isst und was man kauft. Wer sich für gesunde Ernährung und gesunde Lebensmittel interessiert und Glutamat meiden möchte, informiert sich ausserdem ausgiebig - zum Beispiel auf unserer Seite :-)

So haben wir beispielsweise in diesem Artikel: Geschmacksverstärker Umami oder auch in unseren Antworten auf die zahlreichen Leseranfragen zu diesem Artikel: Glutamat bereits sehr viele Bezeichnungen angegeben, hinter denen sich Glutamat verbergen kann. Es ist also nicht sooo schwierig, Glutamat zu meiden - wenn man das wirklich will. Der sicherste Weg, Geschmacksverstärkern aus dem Wege zu gehen, ist jedoch immer noch das Selberkochen :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hitt
geschrieben am: dienstag, 14. februar 2012, 12:59
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Artikel über die schädlichen Wirkungen von Glutamat fand ich sehr interessant. Ich hab seit ca. 25 Jahren fast täglich, mindestens jedoch 300 mal im Jahr, zum Frühstück ca. 10g Hefeextrakt auf eine Scheibe Brot gestrichen und darüber eine Lage Avocado gegeben. Diese Kombination schmeckt sehr gut, da die Avocado alleine fad schmeckt und nachsalzen wollte ich vermeiden. im laufe eines Jahres hab ich so immer mindestens 3 kg Hefeextackt zu mir genommen, im guten glauben etwas gesundes zu tun und mich ausreichend mit B-Vitaminen zu versorgen. Als mir die schädlichen Einflüsse von Glutamat klar wurden, habe ich sofort aufgehört Hefeextrakt zu verwenden.

Einige Schäden, die laut Literatur möglicherweise durch Glutamat verursacht sein könnten, konnte ich bei mir feststellen. U.a. eine Netzhautschädigung am linken Auge, obwohl ich nie einen erhöhten Augendruck hatte und auch jetzt nicht habe. Ich werde gegen diesen Schaden mit Injektionen in den Augapfel behandelt, welche das Fortschreiten der Erkrankung verzögern oder vielleicht auch stoppen können. In dieser Problematik hätte ich noch gerne gewusst, ob Hefeextrakt durch Bierhefepulver oder Hefeflocken als Vitamin B Quelle ersetzt werden können, oder ist hier auch wieder Glutamin im Spiel. Es war mir bis jetzt nicht möglich, auch von Lebensmittelchemikern, eine klare Aussage zu erhalten. Würde mich sehr interessieren.

Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Sehr geehrte/r Frau/Herr Hitt,
vielen Dank für Ihre Mail.
Glutamat ist in allen Hefeprodukten enthalten, allerdings in der höchsten Konzentration im Hefeextrakt (abgesehen vom isolierten und biotechnologisch hergestellten Glutamat, das natürlich in Reinstform vorliegt) und in etwas geringeren Dosen in Hefeflocken/Hefepulver. Zur Deckung des Vitamin-B-Bedarfes empfehlen wir eine insgesamt hochwertige Ernährung aus frischen Zutaten. Besonders Vitamin-B-reich sind Amaranth, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erbsen, Erdnüsse, Vollkornreis etc. Um die Gesundheit und Genesung Ihrer Augen zu unterstützen, finden Sie in unserem Informationstext zum Thema Augengesundheit interessante ganzheitliche Massnahmen:

Sehschwäche

Es geht dabei nicht nur - wie der Titel glauben machen könnte - um Sehschwächen, sondern auch um wichtige Hinweise zur allgemeinen Augengesundheit).
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Balimaker
geschrieben am: mittwoch, 08. februar 2012, 22:18
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Guten Tag, ich suche seit geraumer Zeit Würzmittel und Suppen ohne Glutamat und auch ohne Hefeextrakt. Dabei bin ich auf die Tellofix-Plus Linie gestoßen. Was halten Sie davon? So weit ich das beurteilen kann sind die Produkte frei von jeglichen Geschmacksverstärkern. Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Balimaker,
vielen Dank für Ihre Mail.

In der Zutatenliste des genannten Produktes erscheinen zwar weder die Worte Hefe noch Glutamat noch Geschmacksverstärker, doch ist sie dennoch nicht frei von Glutamat. An dritter Stelle der Zutaten finden Sie den Begriff "Würze" und genau dieser ist im Grunde ein glutamathaltiger und geschmacksverstärkender Stoff.
 
Da jedoch gesetzlich nur Einzelstoffe unter den Begriff "Geschmacksverstärker" fallen, die mit einer E-Nummer versehen sind (die mit 6 beginnt), aber nicht Mischstoffe wie Hefe oder Würze, können Hersteller ihre Produkte als "Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe" oder "Ohne Geschmacksverstärker" oder "Ohne zugesetztes Glutamat" etc. deklarieren, OBWOHL diese sehr wohl einen Geschmacksverstärker und auch Glutamat enthalten.
 
Darüber hinaus enthält das von Ihnen erwähnte Produkt weitere Zutaten, die in einem wirklich gesunden Würzmittel nicht viel verloren haben, wie z. B. Zucker und Jodsalz (die immerhin die beiden ersten Stellen der Zutatenliste belegen und daher mengenmässig am häufigsten vertreten sein dürften). Auch sind Aromen enthalten, die nicht näher definiert werden, deren Ursprung den gesundheitsbewussten Verbraucher jedoch sehr wohl interessieren würde.
 
Im Naturkosthandel finden Sie hefe- und geschmacksverstärkerfreie Brühen und Würzmittel, wie z. B. die hefefreie Gemüsebrühe von Würzl. Berücksichtigen Sie jedoch, dass es auch im Naturkosthandel sehr wohl Brühen und Würzmittel gibt, die ebenfalls "Würze" enthalten. Auch hier gilt es also, sehr aufmerksam die Etiketten zu studieren. Darüberhinaus sind hefe- und geschmacksverstärkerfreie Produkte natürlich geschmacklich auch nicht so intensiv, wie man das vielleicht gewöhnt ist, was aber bereits als Beweis für ihre tatsächliche Geschmacksverstärkerfreiheit und somit als sehr positiv gewertet werden kann.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Regine
geschrieben am: dienstag, 01. november 2011, 21:26
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Was ist von diesem Auszug von der Alnatura-Seite zu halten? Wird der Konsument hier belogen? Hefeextrakt ist ein seit Langem beliebtes Würzmittel im Reform- und Bio-Bereich. Der in Alnatura Produkten eingesetzte Hefeextrakt wird aus frischer Hefe gewonnen: Diese wird zusammen mit Kochsalz und Wasser erwärmt. Dabei werden die Hefe-Eiweiße in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, zerlegt. Der entstandene Zellsaft wird von unverdaulichen Bestandteilen abgetrennt und schonend konzentriert. Dieses Verfahren bezeichnet man als Autolyse. Hefeextrakt enthält von Natur aus – wie die meisten tierischen und pflanzlichen Lebensmittel auch – den Eiweißbestandteil Glutaminsäure.

Glutaminsäure wird im menschlichen Körper auch zum Aufbau des körpereigenen Eiweißes verwendet. Während die in Eiweißen gebundene Glutaminsäure keinen Einfluss auf das Geschmacksempfinden hat, bewirkt die freie Glutaminsäure den Geschmackseindruck „umami“. „Umami“ bedeutet im Japanischen „wohlschmeckend“ und wird von vielen Verbrauchern sehr geschätzt. Wie Hefeextrakt enthalten auch zum Beispiel Tomaten, Parmesan, Fleisch oder fermentierte Sojaprodukte (z. B. Sojasauce) einen recht hohen Anteil an freier Glutaminsäure. Auch die Muttermilch enthält freie Glutaminsäure. Bei einzelnen Personen kann Glutaminsäure eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen.

Wir deklarieren alle Zutaten auf unseren Produkten und geben auch damit unseren Kunden die Möglichkeit, sich selbst für das für sie passende Lebensmittel zu entscheiden. Die isolierten Salze der Glutaminsäure werden als Geschmacksverstärker bezeichnet. Auf Etiketten wird zum Beispiel Mononatriumglutamat genannt, der am häufigsten eingesetzte Geschmacksverstärker. Der Zusatz von diesen Geschmacksverstärkern ist in Bio-Lebensmitteln verboten.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Regine,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Alnatura informiert ordnungsgemäß über Hefeextrakt.
 
Die Information sagt zusammengefasst folgendes aus: Hefeextrakt wird mit Hilfe u. a. der Autolyse gewonnen, ist ein Konzentrat aus freien Glutaminsäuren und zeichnet sich durch den (für Geschmacksverstärker typischen) Umami-Geschmack aus. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Geschmacksverstärker in Bio-Lebensmitteln verboten sind. Das stimmt ebenfalls. Hefeextrakt gehört - obwohl es wie ein Geschmacksverstärker schmeckt - laut Gesetz nicht zu den Geschmacksverstärkern. Hier liegt das Problem also in der gesetzlichen Definition, die Hefeextrakte nicht mit einschliesst.
 
Immer wieder interessant ist der Hinweis auf die Tatsache, dass manche Lebensmittel ebenfalls grosse Mengen an freien Glutaminsäuren enthalten würden, wie etwa Tomaten, Fleisch oder Muttermilch. Schmecken diese Lebensmittel (natürlich ungewürzt verzehrt) etwa "umami"? Nein! Denn sonst würde kein Mensch die Tomaten salzen und das Fleisch würzen wollen. Diese Lebensmittel enthalten also im Vergleich zu anderen Lebensmittel höhere Mengen an freien Glutaminsäuren, jedoch nicht annähernd jene Mengen, die im KONZENTRIERTEN, mittels Autolyse hergestellten Hefeextrakt vorhanden sind, ja nicht einmal jene Mengen, die in Gerichten enthalten sind, die mit Hefeextrakt gewürzt wurden.
 
Es wird also niemand angelogen. Man formuliert lediglich intelligent ;-)
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Regine
geschrieben am: dienstag, 01. november 2011, 19:49
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Kann sich auch hinter der Bezeichnung "natürliches Aroma" Glutamat verbirgen?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Regine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Nach der Aromenverordnung könnte Glutamat tatsächlich auch als Aroma gekennzeichnet werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

hedwig
geschrieben am: sonntag, 07. august 2011, 21:53
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An alle akad(-ch)emisch Supergescheiten!

Solange ich künstlich erzeugtes Glutamat vom natürlichen im Blindtest auf einfachste Art und Weise unterscheiden kann, solange sind Aussagen für die Unbedenklichkeit in falschen Hirnwindungen entstanden. Interessant, dass sich das nicht wissenschaftlich nennen darf. TRAGISCH? NEIN gar nicht — es ist etwas mehr, als die Wissenschaft zu bieten vermag!!!!!

Grundsätzlich sollte die Industrie mit solchen Produkten verboten werden.
Die Definition AIDS ist in ihrer Gesamtheit noch pseudowissenschaftlicher, ebenso Krebs.

Als allgemeines Beispiel diene:
Nach Prof. Popp strahlt die lebende (= nicht durch Hitze denaturierte) Nahrung und führt uns Photonen zu. Das sind kleinste Lichtmengen, welche die Elektronen der äusseren Elektronenschalen unserer Moleküle IN EINEN HÖHEREN ENERGETISCHEN ZUSTAND bringen (diesen Zustand teste ich, was die Wissenschaft nicht kann), das beispielsweise unsern Nebennieren es ermöglicht, vermehrt Stoffe zu bilden, die die Entgleisung unseres Immunsystems verhindern, und solche, die die Krebszellen bekämpfen.

Durch Erhitzen über 30 Grad werden nicht nur Fermente zerstört, sondern es werden Aminosäuren in ISOMERE umgewandelt, die der Körper nicht von den richtigen unterscheiden kann, und die er deshalb aufnimmt. Diese Isomere haben für alle immer entzündlichen Charakter. Gruss an die glücklich Chronischkarnken, besonders an Rheumatiker.

ISOMERE sind Stoffe, die sich so ähnlich sind, dass sie MIT CHEMISCHEN METHODEN NICHT zu UNTERSCHEIDEN sind, ihre BIOLOGISCHEN WIRKUNGEN jedoch sind VÖLLIG VERSCHIEDEN.
Wenn Denken und Handeln diametrale Resultate ergeben, schlage ich vor, dass Besagte einen neuen Wissenschaftszweig ins Leben rufen ...
Pozelt. Helmut
geschrieben am: montag, 18. juli 2011, 09:21
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Nun weiss ich was fuer eine Art Gesundheitszentrum Sie sind: Kuenstlich also chemisch hergestelltes Glutamat ist Gift aber natuerlich vorkommendes Glutamat in den Nahrungsmitteln nicht. Das ist wohl als Unsinn kaum noch zu ueberbieten!

Zentrum der Gesundheit:
Lieber Herr Pozelt,
vielen Dank für Ihre Mail.

Um die Unterschiede zwischen Gerichten oder Fertigprodukten, die mit synthetischem Glutamat angereichert wurden und Lebensmitteln, die natürlicherweise Glutamat enthalten, zu begreifen, empfehlen wir Ihnen (selbstverständlich nur bei Interesse), unsere Antworten auf die übrigen Kommentare zu lesen.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gisela
geschrieben am: dienstag, 01. mã¤rz 2011, 17:48
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meine Frage an Sie ist, wenn auf "Klare Suppen" z. B. gefro-Produkte, Dr. Hall, Wöhrle, etc steht:
Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat mit * (*Herstellungsbasis: natürlich Nahrungsmittel, z. B. Zuckerrübe, Mais) steht, ist es dann Glutamat, oder flanzliches Glutamat? Ist dieses "Glutamat" dann unbedenklich? Gibt es überhaupt ein "gesundes Glutmat"?
Vielen Dank für Ihre Antwort. Es liegt mir viel daran, wenn man schon teurere Produkte kauft, dann möchte man doch wenigsten gesunde Produkte kaufen.
Vielen Dank für die tollen Informationen und Aufklärungen.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gisela,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
Glutamat kann auf synthetische Weise hergestellt werden oder - was sehr viel häufiger der Fall ist - mit Hilfe von Mikroorganismen. Diese (meist gentechnisch veränderten) Mikroorganismen werden auf einem Nährmedium gehalten, das sie verstoffwechseln und dabei Glutaminsäure produzieren, woraus später das Glutamat hergestellt wird. Das Nährmedium besteht in den meisten Fällen aus Zucker und Stärke. Eine Umschreibung für Zucker, die sich weniger ungesund, dafür natürlicher anhört, ist "Zuckerrübe". Dasselbe trifft auf "Mais" zu. Die Mikroorganismen können mit naturbelassenen Maiskörnern nichts anfangen. Ihnen wird die isolierte Maisstärke präsentiert. Glutamat wird also nicht direkt aus den erwähnten angeblich natürlichen Lebensmitteln (Zuckerrübe, Mais) gewonnen, sondern aus den Stoffwechselendprodukten von Mikroorganismen. Letztendlich ist das Ergebnis immer dasselbe: isoliertes und konzentriertes Glutamat. Wir empfehlen daher, mit frischen oder getrockneten Kräutern, natürlichen Gewürzen und Stein-, Meer- oder Kräutersalz zu würzen. Anfangs mag die Umgewöhnung schwer fallen, da glutamathaltige Produkte so würzig schmecken, dass natürliche glutamatfreie Suppen/Soßen/Gerichte fade erscheinen. Nach wenigen Tagen jedoch lernt man wieder, die natürlichen Aromen naturbelassener Lebensmittel zu schätzen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sabine
geschrieben am: dienstag, 01. mã¤rz 2011, 17:40
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Sehr geehrte Damen und Herren,

seit langem schon gehe ich allen Lebensmitteln aus dem Weg die Glutamat enthalten. Mein Vater starb an ALS, und die Ärzte meinten es kann von dem Kantinenessen kommen wo auch Glutamat verwendet wird. Wenn ich bei der Firma Wela nun das rein pflanzliche Gemüsebullion einkaufe, dann stehen da hinten ebenfalls beunruhigende Dinge. Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat, Dinatriumguanylat), Hefeextraxt.

Nun wird mir aber immer gesagt daß es sich hierbei um die \"normalen\" pflanzlichen Geschmackverstärker handelt, in diesem Fall wird er aus der Zuckerrübe gewonnen. Und egal ob es sich um den natürlichen oder den chemischen handelt, sie müssen beide mit Monoatriumglutamat gekennzeichenet werden.

Meine Frage an Sie, stimmt das? Ich fände es beruhigender wenn da Zuckerrübensirup z.B. stehen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sabine,
vielen Dank für Ihre Mail.

Glutamat kann auf synthetische Weise hergestellt werden oder - was sehr viel häufiger der Fall ist - mit Hilfe von Mikroorganismen. Diese (meist gentechnisch veränderten) Mikroorganismen werden auf einem Nährmedium gehalten, das sie verstoffwechseln und dabei Glutaminsäure produzieren, woraus später das Glutamat hergestellt wird. Das Nährmedium besteht in den meisten Fällen aus Zucker und Stärke. Eine Umschreibung für Zucker, die sich weniger ungesund, dafür natürlicher anhört, ist "Zuckerrübe". Die Mikroorganismen können mit naturbelassenen Zuckerrüben nichts anfangen. Ihnen wird der isolierte Zucker daraus präsentiert. Glutamat wird also nicht direkt aus den angeblich natürlichen Lebensmitteln (z. B. Zuckerrübe, Mais) gewonnen, sondern aus den Stoffwechselendprodukten von Mikroorganismen, die den Zucker aßen, der einst eine Zuckerrübe war. Letztendlich ist das Ergebnis immer dasselbe: isoliertes und konzentriertes Glutamat.

Wir empfehlen daher, mit frischen oder getrockneten Kräutern, natürlichen Gewürzen und Stein-, Meer- oder Kräutersalz zu würzen. Anfangs mag die Umgewöhnung schwer fallen, da glutamathaltige Produkte so würzig schmecken, dass natürliche glutamatfreie Suppen/Soßen/Gerichte fade erscheinen. Nach wenigen Tagen jedoch lernt man wieder, die natürlichen Aromen naturbelassener Lebensmittel zu schätzen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
veity
geschrieben am: montag, 31. januar 2011, 23:10
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Hallo, ich wäre super dankbar wenn mir einer meine frage beantworten kann da es schon lange ein Rätsel für mich ist:
Möchte mich absolut Geschmacksverstärker (Glutamat) frei ernähren, mein Problem dabei ist jedoch ich finde einfach keine liste, in der jegliche Art von Glutamaten aufgelistet ist so steh ich immer vor den Produkten im Supermarkt und hab keine Ahnung ob diese Stoffe dazu gehören oder nicht , ebenso wie Aminosäure gehört ja irgendwie auch dazu aber bin mir da nicht genau sicher......

Bitte helft mir schnell :-)

Zentrum der Gesundheit:


Hallo Veity,
lieben Dank für Ihre Mail.

Eine Liste mit einigen Bezeichnungen für Glutamat finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/umami-geschmacksverstaerker-ia.html.

Weitere Bezeichnungen sind: fermentierter Weizen, Weizenprotein, Weizeneiweiß, Würze, Speisewürze, Gewürzextrakte, pflanzliche Würze, Flüssigwürze, Würzmittel, E620 bis E625, pflanzliches Eiweiß, Gekörnte Brühe, MSG, Mononatriumglutamat etc.
Leider erhebt auch diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir werden jedoch den o. g. Text in bezug auf die unterschiedlichen Glutamat-Bezeichnungen in regelmäßigen Abständen aktualisieren und somit früher oder später eine hoffentlich vollständige Liste zur Verfügung stellen können :-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Levent
geschrieben am: donnerstag, 09. dezember 2010, 20:31
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Hallo liebes ZDG Team,

Das Thema Glutamat beschäftigt mich seit einem Jahren. Ich esse Glutamat enthaltene Lebensmittel seit sieben Jahren TÄGLICH.
Habe seit zwei Jahren schwere Depression und suche den Grund dafür ( An meiner Kindheit oder sonstiges liegt das nicht).

Ich weis nicht, ob ich hier richtig bin und ich weis auch nicht ob ich das dem Glutamat in die Schuhe schieben kann.
Meine Frage wäre, ob es Studien darüber gibt das Glutamat Depression auslösen kann.

Über eine Antwort würd ich mich sehr freuen.
Liebe Grüsse
Levent

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Levent,
lieben Dank für Ihre Mail.

Glutamat ist einer von vielen Neurotransmittern im Gehirn. Wenn z. B. zwischen diesen ein Ungleichgewicht herrscht, kann es zu Störungen der verschiedensten Art kommen: Hyperaktivität, Epileptischen Anfällen, Depressionen und vielem mehr. Zwar wird eine - einfach ausgedrückt - Glutamatüberdosis im Gehirn mit Depressionen in Verbindung gebracht. Doch hängt die Möglichkeit, dass diese Glutamatüberdosis von mit der Nahrung aufgenommenem Glutamat herrührt oder verstärkt wird, von der individuellen Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke ab, weshalb die pauschale Aussage "Geschmacksverstärker lösen Depressionen aus" nicht getätigt werden kann.

Es gibt zwar zahlreiche Studien zum Thema "Kann ein hoher Glutamatspiegel (im Gehirn) Depressionen auslösen?", doch wird dabei - unseres Wissens nach - leider nicht untersucht, ob es das Glutamat aus der Nahrung war, das zum hohen Glutamatspiegel führte bzw. beitrug. Warum aber machen Sie nicht einfach einen Test? Essen Sie einige Monate lang nur noch geschmacksverstärkerfreie Gerichte und warten Sie ab, was mit Ihren Depressionen geschieht.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
Martin T.
geschrieben am: freitag, 05. november 2010, 22:12
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Da sie sich schon auf Wikipedia beziehen, wenn sie erklären wollen, was Glutamat überhaupt ist, bringe ich hier ein interessantes Zitat von dort ein:

"Die Aminosäure L-Glutamat findet sich natürlicherweise in fast allen proteinhaltigen Lebensmitteln. Bei normaler Mischkost liegt die tägliche Glutamataufnahme daher bei 8-12 g. Für gesunde Menschen ist die Verwendung von L-Glutamat unbedenklich und steht in keinem Widerspruch zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Eine glutamatreiche Ernährung hat keinen Einfluss auf die cerebrale L-Glutamatkonzentration, auch die Wirkung auf den Blutglutamatspiegel entspricht den normalen physiologischen Schwankungsbreiten.[3]

In den 1940er Jahren wurde aufgrund einer Modeströmung hunderten Kindern über Monate zur angeblichen geistigen Leistungssteigerung bis zu 40 g L-Glutamat pro Tag verabreicht. Trotz dieser hohen Dosierung wurden weder leistungssteigernde noch toxische Effekte beschrieben.[3]"

Diese Passagen sind ausreichend mit Quellen belegt, wer sich selbst informieren möchte, kann einfach auf die Weiterleitung "Glutamate" im Wikipedia-Artikel klicken.

Ebenso muss ich sie darauf hinweisen, dass Glutamat nicht chemisch, sondern biosynthetisch mithilfe von Bakterien hergestellt wird, demnach kann es laut ihrer Definition "was chemisch hergestellt wird ist Gift(!!!)" kein Gift mehr sein.

Ich bin mir jedoch schon 90%ig sicher dass dieser Kommentar nie sichtbar sein wird, da hier versucht wird mit Horrorgeschichten überteuerte Darmreinigungsprodukte abzusetzen.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martin,

vielen Dank für Ihre Mail. Bei uns werden - wie Sie auf unseren Seiten unschwer erkennen können - sowohl lobende als auch kritische Kommentare veröffentlicht.

Unsere Begriffswahl "chemisch" mag unglücklich gewählt sein, soll jedoch auf den Umstand hinweisen, dass sich Glutamat in jener Form, wie es vielen Fertigprodukten zugesetzt wird, als Bestandteil einer natürlichen Ernährungsweise nicht eignet. So wird Glutamat beispielsweise heute in den meisten Fällen mit Hilfe von gentechnologisch veränderten Mikroorganismen auf Nährmedien hergestellt, die aus gentechnologisch verändertem Mais bestehen. Zwar stören sich nicht alle Menschen am Einsatz von Gentechnik in der Lebensmittelindustrie, doch jene, die sich zu diesen Methoden nicht hingezogen fühlen, möchten Zutaten dieser Art gerne meiden. Da die Art der Herstellung bei Glutamat nicht deklariert werden muss, wird diesen Menschen die für ihre Wahlfreiheit erforderliche Information vorenthalten.

Was nun die "normalen physiologischen Schwankungsbreiten" betrifft, so wäre hier aufschlussreich, wer diese "Norm" auf welchen Grundlagen festlegte. Bekannt ist, dass sog. Normwerte in vielen Fällen von allgemein üblichen, keinesfalls aber gesundheitlich relevanten Werten abgeleitet werden.

Inwieweit die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) als zuverlässige und glaubwürdige Quelle für hilfreiche Informationen dienen kann, möge jedem selbst überlassen bleiben. So wissen wir nun zwar, dass die im Wikipedia-Zitat (Quelle DGE) erwähnten Kinder hohe Glutamatdosen über Monate hinweg überlebt hatten. Interessanter wäre aber doch, wie es diesen armen Kindern einige Jahrzehnte später erging? Und ob sie nicht gar zum rasanten Anstieg der Zahl der Demenzkranken beitrugen? Auch geht es bei den dem Glutamat vorgeworfenen negativen Auswirkungen weniger um sofortige Schäden aufgrund hoher Dosen, sondern um Schäden, die sich aufgrund einer über Jahrzehnte hinweg kontinuierlichen Aufnahme von (im Vergleich zum Kinder"experiment") deutlich geringeren Dosen entwickeln.

Des weiteren sehen wir - wie wir in unserer Antwort auf einen anderen Kommentar bereits erwähnten - keinen Sinn darin, Lebensmittel, denen Glutamat zugesetzt wird, als unbedenklich und harmlos darzustellen. Glutamat soll minderwertige, vitalstoffarme und geschmacklose Rohstoffe so verändern, dass sie wieder genießbar werden. Solche Lebensmittel nützen der Lebensmittelindustrie, nicht aber dem Verbraucher.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
MZB
geschrieben am: freitag, 05. november 2010, 12:46
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Ich muss mich einigen meiner Vorredner anschließen: Sie sollten sich mehr auf wissenschaftliche Fakten (wie z.B. die erwähnten Doppelblind-Studien) beziehen und weniger pseudowissenschaftliche Details aus Zellkulturstudien als Beweise heranziehen (Diese haben nämlich, logischerweise, nur in Zellkulturen wirklich eine Aussagekraft). Und nur weil Glutamat im Gehirn an der Entstehung von Migräne beteiligt sein kann, heißt das nicht, dass eine durch Geschmacksverstärker (Im Vergleich zur natürlichen Glutamataufnahme durch z.B. die erwähnten Tomaten) gesteigerte Aufnahme von Glutamat auch zu einer Erhöhung der Glutamat-Konzentration im Gehirn führt. Zudem ist die von einem Diskussionsteilnehmer getätigte Aussage, künstlich hergestelltes Glutamat unterscheide sich von natürlichem absolut lächerlich. Hiermit begeben Sie sich ins Reich der Esoterik.
Ich will damit nicht sagen, dass ich es gutheiße, dass vermehrt natürliche Aromen durch den Zusatz von Geschmacksverstärkern unnötig gemacht werden. Aber Solange keine wissenschaftlich fundierten Fakten vorliegen, dass die Aufnahme von Glutamat zu Gehirnschäden führt, sollten Sie sich mit derart radikalen Äußerungen doch zurückhalten.
Und es tut mir Leid das zu sagen, aber persönliche Erfahrungen sind NIEMALS eine Grundlage für wissenschaftliche Aussagen. Vielleicht lag bei einigen der hier beschriebenen Besserungen nach der Nahrungsumstellung einfach nur eine allgemein gesündere und ausgewogenere Ernährung zu grunde und es besteht kein Zusammenhang mit dem Verzicht auf Glutamat. Wenn ich 1 Woche lang Glutamat esse und es jeweils am darauffolgenden Tag regnet, dann hat das wohl eher mit der Großwetterlage als mit dem Glutamat zu tun... oder wollen Sie Glutamat nun auch für den Klimawandel verantwortlich machen.
Ich möchte nochmal klarstellen, dass ich das kritische Betrachten von Erfahrungen durchaus wünsche, immerhin ist das auch eine Grundlage von Wissenschaft. Aber man sollte auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo MZB,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Bitte bedenken Sie, dass auch Doppelblind-Studien inzwischen kritisiert werden und ihr Sinn z. B. beim Nachweis der Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln bezweifelt wird. Da es sich bei den Auswirkungen von Glutamat (zumindest, was die Nervenzerstörung im Gehirn betrifft) um Langzeitwirkungen handeln dürfte, müssten repräsentative Doppelblindstudien (selbstverständlich am Menschen, denn am Tier sind sie nicht in jedem Falle und nicht hundertprozentig auf den Menschen übertragbar) über mehrere Jahrzehnte hinweg durchgeführt werden, was aufgrund des möglichen Gesundheitsrisikos sicher nicht verantwortbar wäre.

Außerdem ist das Nichtvorhandensein von anerkannten wissenschaftlichen Beweisen nicht gleichzeitig auch ein Hinweis auf das Nichtvorhandensein gesundheitlicher Risiken. Und genau hier sehen wir unsere Aufgabe: Auf bislang unerkannte oder aufgrund von wirtschaftlichen Interessen missachtete Gesundheitsrisiken aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang können persönliche Erfahrungen sehr wertvoll sein, da es oft genau diese sind, die Menschen auf mögliche Auslöser von eigenen Beschwerden hinweisen. Beschwerden, für die kein Schulmediziner eine Ursache findet und die daher nicht selten in letzter Not in die Kategorie "psychosomatisch" verbannt werden.

Abgesehen davon sehen wir keinen Sinn darin, Lebensmittel, denen Glutamat zugesetzt wird, als unbedenklich und harmlos darzustellen. Glutamat ist nur dann notwendig, wenn industriell stark verarbeitete (und in unseren Augen daher minderwertige) Rohstoffe, die offenbar jeden angenehmen und appetitfördernden Eigengeschmacks entbehren, essbar gemacht werden sollen (und dann auch tatsächlich in oft übermäßig großen Mengen konsumiert werden). Wenn solche Produkte zugunsten frischer Lebensmittel gemieden werden, dann wird das in jedem Fall einem enormen Gewinn für Wohlbefinden und Gesundheit gleichkommen.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team

Inge
geschrieben am: dienstag, 12. oktober 2010, 08:00
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Guten Tag!
Schon seit geraumer Zeit verwenden wir zu Hause das Gewürz "Tellofix" (rein pflanzlich, cholesterinfrei, kalorienarm!!). Gerade gestern wollte ich mir das Gewürz erneut bestellen, als ich aber zuvor auf eure tolle Seite stieß! Sofort schaute ich bei den Zutaten dieses Gewürzes nach, und tatsächlich: Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat) ist enthalten! Somit ist dieses Tellofix gleich ungesund und auch gefährlich, wie z.B. Knorr, oder?

Vielen Dank,
lieben Gruß!!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Inge,
vielen Dank für Ihre Mail. In der Tat, tellofix unterscheidet sich nicht sonderlich von Knorr & Co. In den Würzmitteln, Bouillons, Suppen etc. all dieser Firmen stecken nicht nur Glutamat, sondern ebenso Aromen, Zucker und Jodsalz. Inzwischen gibt es von tellofix auch eine Bio-Version, die statt Glutamat Hefeextrakt, statt Jodsalz Meersalz und statt Aromen ausschließlich Kräuter und Gemüse enthält (zumindest, wenn alles deklariert wurde), so dass Sie - wenn Sie auf eine Fertigwürze von tellofix Wert legen - diese Variante wählen könnten. Auch Knorr macht kräftig Werbung mit glutamatfreien Würzen, doch ersetzte man hier lediglich Glutamat mit Hefeextrakt, der Rest blieb gleich. Hefeextrakt ist nichts anderes als ein glutamathaltiges Konzentrat, unter Umständen schwächer konzentriert als reines Glutamat, aber in einer gesunden Küche eigentlich überflüssig. Wie sehr Glutamat und Hefeextrakt das Geschmacksempfinden beeinflussen, merken Sie daran, dass Sie - einmal an die Fertigwürzen gewöhnt - Speisen ohne Würze kaum noch mögen. Es dauert dann einige Zeit, bis Sie sich wieder an die feinen Aromen von Kräutern, natürlichen Gewürzen und Kräutersalz gewöhnt haben. Dann jedoch erscheinen Ihnen Gerichte mit Glutamat plötzlich viel zu streng und aufdringlich.
Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
Bernd
geschrieben am: mittwoch, 21. juli 2010, 23:06
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Frage: Kommt Glutamat nicht in allen Eiweißen, tierischen und pflanzlichen, vor? Und nehmen wir dadurch nicht täglich Glutamat auf?

Zentrum der Gesundheit:

Die Frage ist immer: Wurde es chemisch hergestellt oder ist es ein natürlicher Stoff. Chemisch hergestellte Produkte sind für den Körper Gift.
wunschfrau
geschrieben am: donnerstag, 08. juli 2010, 14:57
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Ich selber weiß schon lange dass das Glutamat sehr Gesundheitsschädlich ist.
Aber jetzt habe ich es am eigenen Leib erfahren.
Ich bin seit einem Jahr auf Umschulung im Internat und somit auf Kantinenessen angewiesen.
Ich habe jeden Tag nach dem Mittagessen einen sufgeblähten Bauch und Durchfall, nach dem Gespräch mit dem Diätkoch wurde mir bestädugt das es von dem in der Kantiene verwendeten Glutamat kommen kann. Darauf hin habe ich darum gebeten für mich die Speisen nur mit salz und Pfeffer zu würzen und siehe da die Beschwerden sind so gut wie weg, nur bei meinem kürzlichen Aztbesuch habe ich erfahren dass ich sehr große Gallensteine Habe, das Kollesterien ist zu hoch und ich habe seit einem Jahr 12 Kilo zugenommen. Dank Glutamat.
Christiane S.
geschrieben am: donnerstag, 01. juli 2010, 09:49
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Liebes Team vom Zentrum der Gesundheit,

erst einmal vielen Dank für eure informative Web-Seite. Im letzten halben Jahr habe ich - nachdem Hashimoto Thyreoiditis bei mir diagnostiziert wurde, meine Ernährung völlig umgestellt. Nach einer Dauer von etwa 4 Monaten hat sich ganz langsam eine Verbesserung eingestellt. Mittlerweile geht es mir wieder richtig gut und ich bin froh, diesen Weg gefunden zu haben.

Nun möchte ich für die Zukunft natürlich nicht, dass sich noch einmal ein gefährlicher Stoff in mein Essen mischt.

Daher habe ich folgende Frage, von der ich annehme, dass sie nicht nur für mich interessant ist:

Ist auch in "Edelhefe", die gerne in der Rohkostküche verwendet wird, Glutamat?

Urs Hochstrasser z.B. der von seiner interessanten und informativen Seite einen Link auf ihre Seite gelegt hat, benutzt diese Zutat gerne in seinen ansonsten inspirierenden und wunderbaren Rezepten.

Können Sie mir weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen
Christiane

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Christiane,
wir freuen uns sehr, dass es Ihnen besser geht :-) und möchten gerne Ihre interessante Frage zu Glutamat und Edelhefe beantworten.

Edelhefe ist pulver- oder flockenförmige Hefe, die als Würzmittel verwendet werden kann. Hergestellt wird sie so: Hefepilze werden auf Melasse vermehrt, dann mit Kochsalz und Wasser versetzt und erhitzt. Die Hefezellen sterben ab. Ihre Zellen bestehen aus Eiweiß und werden jetzt von zelleigenen Enzymen in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt: in Aminosäuren. (Der Herstellungsprozess geht noch weiter, soll aber an dieser Stelle nicht weiter beschrieben werden...).

Eine der entstandenen Aminosäuren ist Glutaminsäure. Ihr Salz ist der bekannte Geschmacksverstärker Glutamat. Man setzt Edelhefe also nicht extra Glutamat zu, es entsteht während des Herstellungsprozesses. Allerdings sind Hefeflocken, Nährhefe, Hefeextrakte etc. - wenn man deren Herstellungsweise betrachtet - nicht mehr unbedingt natürliche Lebensmittel/Gewürze zu nennen. Es handelt sich um konzentrierte, verarbeitete und erhitzte Produkte mit starkem Geschmack. Der Geschmack ist - dank Glutamat - so stark und vor allem für die meisten Menschen so lecker, dass sie - oft - von den damit gewürzten Speisen mehr essen als ihr Körper benötigen würde.

Oft wird erwähnt, dass Glutamat auch in Tomaten, Vollkornprodukten etc. enthalten wäre und man daher ja diese Produkte auch meiden müsse. Der natürliche Glutamatgehalt in Tomaten beispielsweise ist aber nicht mit dem konzentrierten, erst durch industrielle Verarbeitung entstandenen Glutamat in Hefeprodukten zu vergleichen. Das zeigt schon der Umstand, dass die wenigsten Leute Tomaten roh und ungewürzt essen möchten, was bei einem hohen Glutamatgehalt aber eigentlich der Fall sein müsste.

Kurzum: Wir empfehlen mit frischen oder getrockneten Kräutern und Stein-, Meer- oder Kräutersalz zu würzen und Hefeprodukte lieber zu meiden.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie auf dem eingeschlagenen Weg. Er ist der richtige :-)

Ihr ZDG Team
Daya85
geschrieben am: sonntag, 25. april 2010, 05:16
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Guckt euch doch bitte zudem mal:
Foodwatch.de
Und
abgespeist.de

Zudem bieten diese Internetportale ein schreiben an unseren ach so tollen Politiker, einfach ausfüllen und es wird abgeschickt.

Es kann wohl nicht mehr so weiter gehen. Irgendwann verenden wir an diesen ganzen Zusätzen. Ich habe heute in einer Reportage gesehen, dass es auch China ein Pulver gibt, dass dazu dient ...
Schlachtabfälle, etwas älteres fleisch und fleisch das man eigentlich entsorgen würde ZUSAMMENmischen kann und sobald dieses Pulver eingewirkt ist * Sieht dieses Falsch einfach sehr sehr frisch aus* das ist Betrug an den verbraucher. das geht doch net so weiter.

Es gäbe auch billige Alternativen, sagen Experten.
Frollein M
geschrieben am: donnerstag, 22. april 2010, 18:36
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Ich bin definitv kein Freund von Fertiggerichten und ihren unzähligen Zusatzstoffen, aber als Naturwissenschaftlerin (nicht in der Lebensmittelindustrie sondern im Umweltschutz) bitte ich Sie die "Fakten" in Ihrem Bericht doch auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen. Auch wenn es mühsam und zeitaufwändig ist, ordentlich zu recherchieren. Und ja, es gibt tatsächlich auch gute, unabhängige Wissenschaftler.
Manche Ihrer "Tatsachen" sind einfach nicht richtig. Glutamat, oder besser Glutaminsäure, die im Körper oft in ihre Salze und Ester (z.b. Mononatriumglutamat) vorliegt, *ist* ein körpereigener und wichtiger Neurotransmitter. Und dass mit der Nahrung aufgenommene Glutamate die Blut-Hirn-Schranke beim gesunden Menschen passieren können, ist bisher nocht nicht einwandfrei nachgewiesen. Dass es Menschen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Glutamaten gibt, ist dagegen unbestritten (ich selbst leide an einer Unverträglichkeit gegen einen Konservierungsstoff oder ähnliches, definitiv nicht Glutamat, aber auch unangenehm).
Im Versuch von Herr Ohguro enthielt die höchste Dosis, die den Ratten täglich im Futter verabreicht wurden, 20% Mononatriumglutamat. So viel würde ein Mensch niemals essen. Und auch wenn Herr Ohguro nicht ausschliesst, dass ein erhöhter Mononatriumglutamat-konsum auch beim Menschen zu Glaukomen führen kann, hat er das damit noch lange nicht bewiesen. Überhaupt konnten die Ergebnisse die in Tierversuchen mit Glutamaten gemacht wurden, bisher bei Versuchen mit Menschen nicht nachvollzogen werden. Menschen reagieren auf (künstliches) Glutamat offensichtlich anders als Ratten.
Bei dem Artikel aus dem Ärzteblatt geht es um den einfluss von Glutamat (was wie gesagt natürlich im Gehirn vorkommt) auf Gehirntumore, welche Information wollen SIe hier ihren Lesern vermitteln? Das ist nützlich für die 1-2 Leser, die tatsächlich einen Gehirntumor haben, aber nicht für die breite Masse. In dem Artikel ging es auch nicht vorrangig um die bösen Auswirkungen von künstlich zugeführtem Glutamat, auch wenn angemerkt wurde, dass ein erhöhter Glutamatspiegel im Gehirn das Gehirnöde verstärken kann.
Ich will hier keine Lanze für Glutamat brechen, aber wenn Sie schon das Ziel haben, die Menschen aufzuklären und "zurück zur Vernunft" bringen wollen, was ich übrigens wirklich lobenswert finde, sollten Sie Ihre Berichte von Halbwissen und unbewiesenen "Tatsachen" befreien, das ist eigentlich Sache der Bild-Zeitung. Mit ein bisschen Mühe findet man auch wirklich gute und kritische Artikel über künstliches Glutamat. ich würde mich sehr freuen, von Ihnen bald besseres zu lesen.
Ich nochmal der Norde
geschrieben am: donnerstag, 08. april 2010, 13:32
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DIe Glutamatverteidiger, das sind doch keine Bürger die nach Glutamatartikeln suchen, um uns zu sagen wie toll das ist. Das ist Lobbyarbeit. Zum beispiel der eine Link zu dem Glutamatinstitut. Ich nenen jetzt nicht die großen Firmen, aber Nest... (Mag...) und Unil... sind zwei der größten Nahrungsmittelhersteller der Welt. Unsere Supermarktregale sind voll mit deren Tüten, Pulvern, Würfeln und Fläschen an Würze etc. Das ist pures Gift. Viele Menschen könnten ihre angenommene Migräne bekämpfen, wenn sie wüssten, dass es an diesem einen Zusatzstoff liegt? Sie wissen es nur nicht. Übrigens hat die Kritik an Geschmacksverstärkern rein gar nichts mit Sozialromantik, Esoterik oder Ökogehabe zu tun, es ist objektive Erfahrung.
Norde
geschrieben am: donnerstag, 08. april 2010, 13:19
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Hallo, leider seit jüngster Kindheit an Migräne. Mit über 30 habe ich nun herausbekommen, dass es oft an Glutamat bzw. Hefeextrakt etc. liegt. Wann immer ich Chips, Saucenbinder, Fertiggerichte oder Gemüsemischungen esse, die das enthalten, bekomme ich starke Kopfschmerzen. Widerlich sind die Tüten-Fix Produkte, wo vorne drauf steht "Ohne Geschmaksverstärker Natriumglutamat" und hinten "Hefeextrakt" als Inhalt. Sowas sollte verboten werden. Denn das Gift ist immer noch drinne.
Desaster Area
geschrieben am: montag, 05. april 2010, 13:33
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Jeder sollte sich fragen ob das nicht eventuell ein "CemGenPharmozidischer Zufall" ist?
Aspartam, Jod, Bor, Flour, Aluminiumoxyde, Barium, ...Genverseuchtes Saatgut und Genfraß für Tier und Mensch...Mikrowellenbestrahlung... Giftige Stoffe aus Bekleidung...weniger Licht durch Chemtrails und Wettermanipulation... tausende von Atombombenversuchen und so weiter. Seitenweise kann man da so weitermachen.
Goethe hat in einem seiner Gedichte schon die Vergiftung der Menschen mit Quecksilber beschrieben. Mord und Totschlag...

Wenn man dann von hirnlosen Wüstenschaftler Sätze wie "Wir können keinen Fuß Gottes in der Türe gebrauchen" liest, wird einem auch klar wieso.
Ein Sumpf der Lügen.
Alles Blutopfer für wen?

Besonders wird momentan vor den bezahlten Schönschreiberlingen gewarnt. Diese verharmlosen oder leugnen sogar spezielle Themen.
Bernd Niggemeier
geschrieben am: dienstag, 30. mã¤rz 2010, 19:50

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Ihr Artikel über Glutamat ist sachlich und auch wissenschaftlich falsch. Mit den Ängsten der Menschen Geschäfte zu machen (Siehe Ihren OnlineShop) halte ich für unseriös.
André
geschrieben am: sonntag, 14. februar 2010, 18:28
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Hallo,
ich habe auch erfahrungen mit glutamat gemacht.
Schlafstörungen,Hitzewallungen,kopfschmerzen,kreislaufbeschwerden,alles symptome die auftraten nach späten essen mit glutamat.
Ich finde diese undurchsichtige deklarierung in deutschland so schlimm,man sollte den menschen schon zugestehen sich selbst auszusuchen was sie zu sich nehmen,was bei unseren etiketten aber kaum möglich ist.
Kaum haben die leute gemerkt das glutamat nicht toll ist,achten sie drauf und die industrie reagiert damit,das sie die etiketten einfach anders schreiben.
Sie sollten einfach mal raufschreiben was drin ist und es nicht hinter irgendwelchen pseudo namen verstecken,wo von auszugehen ist das der normalverbraucher eh nicht weiß was dahintersteckt.
Die ganze sache mit den geschmacksverstärkern erinnert mich doch sehr an die sache mit den transfettsäuren.
sandra
geschrieben am: sonntag, 14. februar 2010, 17:56
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ich habe auch ziemliche probleme mit glutamat bekommen...ich wär beinahe dran erstickt...selbst nach 250mg cortison hatte ich immer noch atemnot...nun esse ich keine pommes mehr von der pommes bude....keine chips...keine tütensuppen..und nix wo das auch nur annähernd drinne sein könnte....eine so extreme reaktion hat mit gereicht...
Andreas Wurmann
geschrieben am: sonntag, 07. februar 2010, 14:06
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Vielen Dank für die gründlichen Informationen und auch dafür, dass sie hier alle Meinungen darstellen, auch die von der Konkurrenz, sprich Nahrungsmittelindurstrie und Gesundheitswesen, die ja nicht wirklich daran interessiert sind etwas zu ändern! Es gibt ja noch viele solche Bereiche und sobald eine Lobby dahinter steht, die an Profit denkt, wird der Disput extrem zäh und eben auch kämpferisch. Trotzdem muss man an der Wahrheit immer festhalten!
Willi
geschrieben am: mittwoch, 03. februar 2010, 22:29
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Es gibt Stoffe die dem Körper nicht in geringster weise zugeführt werden sollten unter anderem auch Aspartam.
Das sind Stoffe die der Körper nach bedarf selber herstellt.
hachnslay
geschrieben am: montag, 04. januar 2010, 11:46
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An alle die gerade Gift schreien:"All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist." -Paracelsus

meine Frage: Ab welcher Dosis werden die verschiedenen Glutamate schädlich?
J.D.
geschrieben am: montag, 30. november 2009, 15:36
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Mich hat der Bericht keinesfalls verwundert. Allerdings hatte ich beim Durchlesen gemischte Gefühle.

Als Naturwissenschaftler hat man immer eine gewisse Distanz zu Formulierungen wie "das ist Chemie", weil das ja propagiert, dass Chemie etwas schlimmes sei. Dabei ist es mit der Chemie wie mit anderen Dingen auch, wenn man das Essen auf eine geschmacksliefernde Substanz und Mehl reduziert, so wie man es offenbar in der Lebensmittelindustrie wegen steigendem Preisdruck macht, dann ist das in der Tat verwerflich. Chemie kann aber auch durchaus sinnvoll zum Einsatz kommen und hochwertige Produkte um ein weiteres veredeln.

Der zweite Punkt, der von der Redaktion (und das finde ich schade), einfach mit einem Copy&Paste plattgemacht wurde: Es gibt sicherlich Dinge, die weitaus stärker in die Natur des Menschen eingreifen und Schäden hervorrufen. Das ist natürlich keine Entschuldigung, aber es schockt mich schon wenn sich Mütter derart um das Wohl ihrer Kinder sorgen und die 14-jährige Tochter sich gleichzeitig ohne Widerstand die Anti-Baby-Pille verschreiben lässt. Zum Alkohol: Das Argument, man tue dies ja bewusst, zieht doch garnicht. Ich esse doch auch bewusst meine Tütensuppe, weil ich es genießen will. Der Wunsch zum Alkoholkonsum wird zudem noch massiv mit sozialen Anreizen hinterlegt (Freunde, Geselligkeit, Spaß), also einer ganzen Menge an Dingen, die nicht unbedingt bewusster Natur sind.
Großmann Hans-Dieter
geschrieben am: montag, 19. oktober 2009, 15:08
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Ich möchte wissen warum man nichts gegen den einsatz von Glutamat unternimmt? Das ist doch Gift, und in unseren deutschen Land wo es für alles ein gesetz gibt sollte es doch die möglichkeit geben das zu verbieten.
Deniz
geschrieben am: freitag, 09. oktober 2009, 12:43
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Hallo zusammen,

ich habe alle Beiträge durch gelesen. Sehr interessant!!
Eine Freundin hatte letzstes Jah starken Bauch schmerzen und extreme Magenprobleme gehabt und hatte großen Angst davor Krebs zu haben. Sie hat sich untersuchen lassen. Got sei Dank kein Krebs. Aber es hat ihr nicht unbedicgt weiter geholfen zu wissen, dass sie kein Krebs hat, bis Sie von einer Ärztin gehört hat, dass das vielleicht an der Ernährung lliegen könnte. SIe hat sich informiert, recherchiert, probiert. Jetzt weiss sie was sie hat. Allergie gegen Glutamat. Sie nimmt sich Lebensmitteln ohne Glutamat, Hefeextrakt, Aroma usw. Es geht ihr wunderbar. Sie hat keine Beschwerden mehr. Seit dem beschäftige ich mich auch mit dem Thema. Was ich unter den Beiträgen sehr wichtig und interssant fande, dass die flasche Ernährung auch Konzentrationsprobleme und Hyperaktivität bei den Kinder verursachen kann. Ich bin Pedagogin und arbeite seit Jahren mit Kinder, die solche Probleme haben, Man muss sagen, viele viele Kinder Jgendliche leiden heutezutage darunter. Die Informationen und die Erfahrung über Konzentrationsprobleme hat mir ganz viele neuen Ideen und Impulse für meinen Beruf gegeben. Vielen Dank.
Deniz
Dieter Arnold
geschrieben am: montag, 13. juli 2009, 20:59
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Ich finde, der folgende Link trifft das Thema am Besten: glutamat.info/resourcespdf/Glutamat_News.pdf
Hannelore Heuchel
geschrieben am: montag, 13. juli 2009, 10:16
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Von welchen Erfahrungen sind die Menschen in Asien betroffen, die ja sehr viel Glutamat verwenden und zu sich nehmen?
C.B.
geschrieben am: freitag, 26. juni 2009, 10:50
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Ich verzichte seit ein paar Wochen auf glutamathaltige Würzmittel beim Kochen und seit etwa einer Woche achte ich bei jedem Lebensmittel darauf daß keine Glutamate o.ä. enthalten sind, also auch Grillwürstel, Aufschnittwurst, Würzsoßen wie Remoulade z.B., seit einer Woche komplett glutamatfrei (auch Hefeextrakt usw). Jetzt geht es mir schlecht, ich habe Durchfall und muß erbrechen, obwohl ich seit einer Woche nur noch Bio-Ware verzehre.
Kann es sein daß es sowas wie Glutamat-Entzugserscheinungen gibt? Legt sich das wieder? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich lese ja hier nur davon wie positiv die Veränderungen waren, ich kann das von mir leider nicht behaupten.
Linus Förster
geschrieben am: donnerstag, 25. juni 2009, 16:42
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Jeder weiss was Wikipedia ist - auch Lobbyarbeit wird damit betrieben - und sicherlich nicht unbedingt eine wissenschaftliche Plattform. Und Herr Pierre Henriot, sie glauben doch nicht im Ernst dass ich Linus Förster heiße.

Und Herr P.M, seit ich kein Glutamat mehr zu mir nehme, muss ich auch seltener mit dem Kopf schütteln - eigentlich gar nicht mehr.

Glutamatfreie Grüße auch von mir.

Prof. Dr.sc.hum.habi. Förster
Moneypenny
geschrieben am: montag, 15. juni 2009, 11:24
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Ich habe einen Sohn, 12, ADHS kombiniert mit Hochbegabung. Bei mir zu Hause kommen kaum noch Fertiggerichte oder ähnliches Glutamat-verpestetes Zeug auf den Tisch. Ich habe beobachtet, dass mein Sohn viel unruhiger ist und außer Rand und Band gerät, wenn er bei meiner Schwester oder bei meiner Mutter war. Denn da kommen viele glutamathaltige Lebensmittel - meist in Form von zugesetzten Würzmittel in Fertigtüten (Knorr Fix, Maggi) - zum Einsatz.

Man glaubt kaum, in wie vielen Lebensmitteln dieses Glutamat enthalten ist, oft auch schön getarnt als "Gewürze" oder "Hefeextrakt".

Ich finde es eine Frechheit, dass die Industrie unsere Gesellschaft mit diesem Gift überschwemmt, ohne dass wir es überhaupt merken.

Glutamatfreie Grüße
kai
geschrieben am: montag, 01. juni 2009, 00:26
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Hallo Leute
erstmal einen herzlichen Dank an die Herausgeber dieser interressanten und lebensrettenden Internetseite.
vor einigen Tagen habe ich was unangenehmes im Fernsehen gehört.Glutamat sei gesundheitsschädlich.hat mich interessiert und hab mich nur heute damit beschäftigt.schon hab ich so viel rausgefunden , das ich gleich alle Fertigsuppen in den Mülleimer werfen werde.und die Leute die so unser Essen zubereiten sollte man sofort einsperren.

Das Zeug wirkt neurotoxisch.d.h. das Gehirn wird angegriffen. Nerven werden angegriffen und das so schlimm das es nicht mehr sich regenerieren kann. Kein Wunder dass so viele in letzter Zeit an Krebs,Alzheimer und Parkinson leiden.

Dafür muss ich kein Arzt, Naturwissenschaftler oder derartiges sein ,um 2 und 2 zusammenzuzählen.das Zeug ist das letzte und kommt mir sofort aus der Küche.hab gehört,das es in Fertigsuppen als Natriumglutamat zu finden ist und bin sofort fündig geworden.weiterhin sind die E 620 - E 625 ebenfalls von dieser Art Chemikalie .ist es in Hefeextrakt auch drin?im Brot auch?was soll ich den essen? garnichts mehr?mit freundlichen Grüssen
Pierre Henriot
geschrieben am: donnerstag, 14. mai 2009, 00:29
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An den Autoren dieses Artikels hier kann ich nur sagen: Pfui!
Der Artikel ist nicht mal signiert.

Ihre Berichterstattung ist unausgewogen und Angstschürend.

Der Zusatz dass die Informationen nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben werden ist ein Hohn.

Das Auslassen von Informationen zur Fragestellung ist intellektuell unehrlich und unwissentschaftlich.

Ich empfehle allen Ihren Lesern, sich anderweitig zu informieren.
Die Wikipedia Artikel über das Thema sind gute Startpunkte:

de.wikipedia.org/wiki/Glutamins%C3%A4ure

de.wikipedia.org/wiki/Glutamatunvertr%C3%A4glichkeit
melanie-maria nipper
geschrieben am: sonntag, 03. mai 2009, 20:21
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Ich habe mir auch lange keine Gedanken über Glutamat gemacht. Als Studentin war ich ein grosser Fan von Fertiggerichten. Leider habe ich dann mit der Zeit eine Allergie gegen diesen Zusatz entwickelt. Ein aufgeschwemmter Körper, Migräne etc... ungefähr 10 Min. nach dem Verzehr von Glutamathaltigen Lebensmitteln lassen mich zu dem Schluss kommen... " harmlos ist das nicht ".
Lars
geschrieben am: samstag, 25. april 2009, 17:48
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Es gibt hier ja einige, die darüber berichten, dass sie auf Glutamat allergisch reagieren. Es gibt Menschen, die reagieren auf Erdnüsse allergisch. Oder auf Muscheln. Heisst das jetzt, Erdnüsse sind gesundheitsgefährlich und müssten ausgerottet werden?

Wenn ich Ratten hohe Dosen von normalem Kochsalz gebe, werden die sterben. Ist Kochsalz jetzt aus der Küche zu verbannen? Zu viel Kochsalz ist ja auch schädlich (Bluthochdruck etc.).

Ich habe mein lebenlang Brot gegessen, nun habe ich Krebs. Also ist das Brot Schuld an Krebs. Das ist keine sinnvolle Aussage.

Es ist wichtig bei diese, Thema auf sinnvoller Grundlage zu diskutieren und nicht Nebelkerzen zu werfen. Nur dann besteht die Möglichkeit, einen Richtungswechsel einzuläuten.
Uwe
geschrieben am: donnerstag, 16. april 2009, 17:17
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Ich entdeckte eben zufällig diese interessante Diskussionsrunde.
Schon offt hörte ich, daß Glutamat schädlich sei, nur da mir konkrete Informationen fehlten nahm ich es nicht so extrem ernst. Beim Einkauf achte ich aber schon seit Jahren darauf möglichst Produkte ohne Glutamat zu bekommen. Das geht zum Teil sogar bei Discountern. Da ich wenig Fast foot, Tütensuppen und selten beim Chinesen esse, werde ich hoffentlich dadurch noch keine nennenswerten Schäden haben. Zwei längere Asien Urlaube habe ich ohne spürbare Nebenwirkungen überstanden.

Der Grund meiner Wortmeldung ist aber ein anderer.
Ich bin sicher, daß die hier genannten schädlichen Wirkungen alle zutreffen und noch nichtmal alle Schäden erforscht sind.
Richtig schlecht wird mir aber erst wenn ich mir bewußt mache, daß hier das Zentrum für Gesundheit zwar ein schönes Forum in den verborgenen Tiefen des Internet beteibt aber ansonsten in freier "Wildbahn" nirgends Puplikationen auftauchen die die breite Masse der noch halbwegs normalen Bevölkerung erreichen.
Ich betrachte das, von den Leuten die es wirklich wissen und beweisen können, als "Feigheit vor dem Feind" also vor der Nahrungmittel- und Chemieindustrie.
Seit Jahren steht auf Zigaretten, daß Rauchen tötlich ist und nun hat man endlich fast überall das Rauchen verboten. Davon ist auch ein gewaltiger Industriezweig betroffen. Warum aber geht es da und bei Glutamat, Süßstoff und diversen anderen Lebensmittelgiften nicht???
Es kann doch nur so sein, daß denen die etwas tun könnten ihre eigene Kariere wichtiger ist oder sie von Schweigegeldern genüßlich und gesund und ruhig leben.
Auch Krankenkassen und das Gesundheitsministerium müßten theoretisch daran brennend interessiert sein zu verhindern, daß noch mehr Menschen bewußt schwer krank gemacht werden aber auch da verdient man wohl mehr mit Krankheit als mit Gesundheit. Von diesem Sumpf der Korruption wird mir noch viel schlechter als von den Giften alleine.
Allen stets einen gesegneten Appetit!!!
Sonja
geschrieben am: sonntag, 22. mã¤rz 2009, 10:43
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Die Kommentare der verharmloser der Geschmacksverstärker (und es gibt ja mehr als Natriumglutamat) finde ich ziemlich befremdlich. Anscheinen haben sie noch nie auf die Stoffe reagiert.
Ich habe vor fast 4 Jahren meinen ersten "Allergie-Anfall" (ich weiß, es ist eine Lebensmittelunverträglichkeit) beim leckeren Spargelessen gehabt. Kartoffeln, Spargel, Schinken und Sauce Hollondaise. war sehr unschön. Noch während des Essens fing es an. Ich bekomme die Symptome eines Astmatikers: Herzrasen, gesteigerte Unruhe, Zittern, Anschwellung der Nasenschleimhäute, Kurzatmigkeit, das Gefühl von Fieber. Wer das einmal erlebt hat, weiß wovon ich schreibe. Diese Symptome verschwinden erst ca. 24 Std. später. In mühevoller Kleinstarbeit habe ich dann Selbstversuche mit Lebensmitteln durchgeführt, um die Stoffe herauszufinden, die die Symptome bei mir auslösen und dabei festgestellt, dass diese all zu oft unter dem Deckmantel der Gewürze versteckt werden.
Ich verstehe die vermeindlichen Experten der Ärzteschaft nicht. Ich habe mir diese Unverträglichkeit nicht ausgesucht und der Umgang damit ist nicht immer einfach. So kann ich in kein Restaurant spontan essen gehen, keine Einladung zum Essen im Bekanntenkreis annehmen, ohne nicht zu fragen wie sie kochen (das kann manchmal sehr unangenehm sein), kann mir auf dem Stadtfest nicht einmal eine Bratwurst kaufen usw. Selbst ich, die mit den Lebensmitteln extrem aufpassen muss, falle manchmal noch auf die Industrie rein (Senf!!) und jeder "Anfall" kann der sein, der mich mich mit einem allergischen Schok ins Krankenhaus bringt! Es geht hier mE nicht um Panikmache, sondern darum sich vernünfti zu ernähren und uns die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis keinen (!), dem es wie mir geht und manche glauben es erst, wenn sie mich mit einem "Anfall" gesehen haben.
Andrea H.
geschrieben am: dienstag, 10. mã¤rz 2009, 09:01
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Einige Nahrungsmittelhersteller werben neuerdings mit "ohne Zusatz von künstlichen Geschmacksverstärkern", in den Produkten ist aber Hefeextrakt vorhanden (sogar in Bio-Produkten), da in Hefeextrakt auch Glutamat enthalten ist, möchte ich wissen, ob es sich um künstliches oder natürliches Glutamat handelt. Natürliches Glutamat soll ja nicht schädlich sein.
Michael
geschrieben am: dienstag, 03. mã¤rz 2009, 23:22
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Mit großem Interesse habe ich alle Beiträge gelesen. Die geschilderten Erfahrungen decken sich gröstenteils mit Berichten aus meinem Bekanntenkreis.
In keinem Beitrag habe ich jedoch was über den Zusammenhang Grutamat mit Tinnitus gelesen.
Nachdem was man auch im Wikipedia über die Wirkung von Glutamat auf das Nervensystem lesen kann, denke ich, dass es ebenfalls Wechselwirkungen gibt.

Zentrum der Gesundheit:

Glutamat kommt natürlicherweise in einigen Lebensmitteln, wie z.B. Tomaten. Pilzen oder Parmesankäse vor.

Es macht allerdings einen Unterschied, ob man einen Stoff synthetisch herstellt oder ob man ihn im als vollwertiges Lebensmittel zu sich nimmt.

Hefeextrakt kommt aber natürlicherweise nicht vor, sondern wird auch im Labor hergestellt.

Und wie bei jedem Stoff, kommt es auch hier auf die Menge an.
J.T.
geschrieben am: sonntag, 22. februar 2009, 11:54
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Ich finde es sehr wichtig, dass über so ein Thema aufgeklärt wird. Schließlich erzählt jeder etwas anderes. Ich hatte früher nachdem ich glutamathaltige Produkte zu mir genommen hatte, starke Kopfschmerzen. Seitdem ich völlig darauf verzichte, fühle ich mich besser, keine Kopfschmerzen. Man isst was man ist!
Scanner
geschrieben am: mittwoch, 11. februar 2009, 17:12

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Ich bin wirklich froh das ich diesen Artikel gefunden habe! Vielen Dank. Also in Vegeta ist auch dieses blöde Glutamat enthalten. Solange diese Firma das dort noch rein macht werde ich diesen Würzer nicht mehr nehmen!
lu
geschrieben am: donnerstag, 15. januar 2009, 14:33
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Ich möchte nur folgendes festhalten:

Glutamat ist ein Zusatz, der dem Gehirn vorgaukelt, dass essen wäre Lecker.
So etwas hat bei uns im Körper nichts zu suchen!!
Wenn sich jemand eine Zigarette anzündet, oder ein Glas Wein trinkt, tut er dies bewusst und gezielt, weil er in diesem Moment den Konsum genießen möchte.

Der Zusatz von Glutamat in der Nahrung ist eine Volksverarsche der Lebensmittelindustrie.

Sehr treffend fand ich die Aussage von Andrew Said:
"[...] Die Nahrungsmittelindustrie ist im Übrigen die mächtigste Lobby der Welt, [...]"

Das ist wahr, und diese Lobby kümmert sich auch darum, dass sie den Markt weiterhin so runterhandeln kann um den Gewinn zu maximieren. Dazu gehört Glutamat! Ich würde mich nicht wundern, wenn z.B. Maik J., Steffi U., P.M. aus der Lobby kommen. Es sind keine Argumente, sondern schwache Aussagen. Der Einsatz von Glutamat darf auch nicht damit gerechtfertigt werden, dass echte Gewürze zu teuer wären!

Fettes Deutschland.

Noch ein Nachtrag: Auch alte Menschen haben ein Recht auf glutamatfreie und gesunde Nahrung!
Michael
geschrieben am: sonntag, 21. dezember 2008, 21:33
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Ich koche mein Essen prinzipiell aus rohen Zutaten selbst, da ich von Glutamat heftige Kopfschmerzen bekomme. Nach dem Besuch von Asiatischen Restaurants, Verzehr von Fertiggerichten usw. bekomme ich heftige Kopfschmerzen. Ebenso hatte ich stets Sonntags nach dem Mittagessen Kopfschmerzen - meine Eltern würzten Sonntags mit Glutamat, als sie darauf verzichteten blieben auch die Kopfschmerzen aus.
Vera Weikusat
geschrieben am: mittwoch, 05. november 2008, 10:52
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Vielen Dank für die Info! Ich habe schon zuvor über die schädliche Wirkung von Glutamat gehört. Daher habe ich meinem Mann davon abgeraten, Knabbereien, Chips usw. mit Glutamat zu essen. Interessanter Weise bekam er nämlich jedesmal immer mehr Heisshunger auf diese Dinge und konnte nicht aufhören zu essen, bis die Packung leer war.

Ich selbst bin schon immer für "echte" Lebensmittel gewesen. Lieber esse ich Bioware, z.B. Nüsse und Rosinen als dass ich Fertigprodukte nutze. Da weiß ich wenigstens, was ich esse. Seit 10 Jahren esse ich kein Fleisch mehr und seit einem halben Jahr lebe ich vegan. Seit 20 Jahren bereite ich alle Speisen selbst zu und achte auf die richtige Zusammensetzung bezüglich der Nährstoffe.

Ich habe seitdem ich fleischlos und basisch lebe und seit 7 Jahren nur molekulargefitertes Wasser trinke keine Arthrosebeschwerden mehr! Ich werde so gut wie nie krank und nehme nie Medikamente, nur homöopathische Mittel, falls nötig.

Seit ich meine Katzen mit veganem Trockenfutter ernähre sind auch sie fit und gesund und nicht mal mehr für Ungeziefer im Fell oder Würmer im Darm empfänglich. Ihre Abwehrlage ist super. Ich benutze zur Reinigung der Räume nur Wasser und ein Tuch , mit dem man ohne Chemie reinigen kann und spüle mit 100% abbaubarem Bio- Spülmittel.

Seit ich keine Teflonpfannen mehr benutze, aind auch der Schwindel und die Herzrythmusstörungen nach dem Kochen verschwunden. Seit mein Mann auch vegan lebt, hat er trotz gutem Appetit seine Idealfigur zurückerhalten und keine Cholesterinprobleme mehr! Ich kaufe nur Lebensmittel ohne Zusatzstoffe und ohne tierische Bestandteile. Seitdem bin ich top fit, sehe jünger aus als andere in meinem "Alter" (49), habe keine Probleme mit Übergewicht, Orangenhaut, Falten usw. und kann nur den Kopf darüber schütteln, wie dumm "homo sapiens" noch bleiben möchte. Und alles nur aus Bequemlichkeit!

Danke also für die gute Aufklärung über dieses Gesundheitszentrum! Danke auch für die Veröffentlichung von Earthlings". Auf meiner Homepage habe ich auch einige ehrenamtliche, interessante Infos unter "Tips und Infos" und unter "Tier Reportage"sowie leckerer Veggierezepte, wobei man unter "Bausteine der Nahrung" endlich mal von einem gesundheitsbewussten Arzt erfährt, was wirklich gesund ist!

Wenn die Zelle gesund ist, ist auch der ganze Mensch gesund! Also denken Sie mal darüber nach, womit wir unsere Zellen füttern! Da sollte man auch nicht aufs Geld sehen, denn es würde uns viel mehr Geld kosten, wenn wir aufgrund einer Erkrankung Medikamente dauerhaft einnehmen müßten! In diesem Sinne! Mit freundlichen Grüssen Vera Weikusat
Ivanka Glas
geschrieben am: donnerstag, 30. oktober 2008, 18:03
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Jahrelang habe ich im Reformhaus eingekauft im naiven Glauben ich kaufe reine Naturprodukte. In letztzer Zeit entdecke ich immer mehr Produkte mit Glutamat und überall ist auch noch Hefe drin. Allen voran die Fa. H.

Auf meine Anfrage wegen Glutamat bekam ich eine seltsame Antwort, mit anderen Worten, Glutamat ist total harmlos. Haben Wissenschaftler herausgefunden. Es befremdet mich, dass im Reformhaus solche Produkte verkauft werden.

Ich dachte immer, Naturprodukte brauchen keine chemische Zusatzmittel. Aber so viel Naivität rächt sich. Die Suppen-Würfel von Cenovis haben bei mir eine unschöne Reaktion ausgelöst. Und da soll mir noch einer sagen, Glutamat sei harmlos.
Karola
geschrieben am: samstag, 25. oktober 2008, 15:01
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Danke für diese ausführliche Aufklärung über Glutamat.Die Meckerer sollten zufrieden sein,keine Unverträglichkssymptome zu haben.

Ich selbst habe mich Jahre mit Müdigkeit,Hitzewallungen und,und.....herumgeschlagen, versuche die Einnahme von Glutamat zu umgehen ( was übrigens nicht so einfach ist,da sehr oft nicht ausreichend deklariert !! ) und stelle fest,dass sich mein Allgemeinzustand wesentlich verbessert hat,nochmals Dank im Namen der bisher Unwissenden.
Rygel
geschrieben am: mittwoch, 17. september 2008, 18:37
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Und dafür zahlen wir schön brav unsere Steuern, damit uns die Damen und Herren "Volksverteter" im Stich lassen, was den Gesundheitsschutz angeht. Kann mich nicht erinnern, daß das Grundgesetz diesbezüglich geändert wurde, oder hab´ich da was verpaßt?
Oder ist das eine Methode gegen die Überalterung unserer Gesellschaft vorzugehen? Man könnte es glauben.
MATHIAS
geschrieben am: montag, 08. september 2008, 23:59
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seit 25 jahren arbeite ich mit glutamat.seit 2 jahre hab ich parkinson,durch glutamat?
M.B.
geschrieben am: dienstag, 12. august 2008, 19:54
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Also, wenn mich der Beitrag des Arztes auch am meisten nervte und ich nur immer wieder froh bin, auf diese ignoranten Herren angewiesen zu sein, von denen nur zu hören ist, wenn es um ihre Einkünfte geht, er war wenigstens ehrlich.

Ich möchte mich jedenfalls sehr für diese informative Seite und die konkreten Erfahrungsberichte bedanken und eines hinzufügen. Meine Tochter, jetzt 19, hat schon ab ihrem 13. lebensjahr abgelehnt, ins chinesische Restaurant zu gehen. Sie hat gesagt, sie vertrage das Glutamat dort nicht. Obwohl ich in der Familie auf eine gesunde Ernährung achte und wir ale allergiefrei sind, erschien mir das übertrieben, aber ich habe es zum glück respektiert.

Jetzt ist mir alles klar. Vielen, vielen Dank für die konkrete Info. Habe gerade Gemüse- und Hühnersuppe in den Müll geworfen und werde jetzt auch die noch selbst herstellen. Mir können die Ignoranten nur leid tun. Aber ich werde ablehnen sie zu pflegen, ich halte viel von Selbstverantwortung und bin jedem dankbar, der mir hilft, sie zu übernehmen und dafür danke.
der_Till
geschrieben am: mittwoch, 06. august 2008, 11:05
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Jetzt mal ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieses Artikels finde ich es schon ziemlich arm auf jede Gegenargumentation immer nur mit der selben Phrasendrescherei zu antworten ohne auf die wirklichen Streitpunkte einzugehen.

Zentrum der Gesundheit

Was meinen Sie mit Phrasendrescherei? Welche Streitpunkte meinen Sie? Wessen Interessen vertreten Sie?
Zeynep
geschrieben am: mittwoch, 16. juli 2008, 22:51
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Jedes mal nach dem chinesischen Essen ging es mir schlecht. Bis meine Freundin sagte: es kommt vom Glutamat.

Fazit: hab lange Zeit einen Bogen ums chinesische restaurant gemacht. Es ist wahr! Kopfschmerzen, Sehstörung, Müdigkeit. Also ab sofort achte ich darauf was ich esse. Ist doch nicht schwer
Sebastian
geschrieben am: samstag, 12. juli 2008, 14:53
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Ich habe mich im Teenageralter hauptsächlich von Fertigprodukten ernährt. Hauptsächlich Fertigtütennudeln. 2004 hatte ich starke Seehstörungen und man hat bei mir Multiple Sklerose festgestellt. Ich hatte auch sofort einen Schub. Jetzt versuche ich Glutamat, Süßstoff, falsches Salz zu meiden. Seit dem geht es mir prima, hab keinerlei beschwerden. Ich bin fest davon überzeugt das kam von den sch... "Lebensmitteln".
LG
Sebastian
M.F.
geschrieben am: freitag, 27. juni 2008, 09:03
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Vielleicht ist es von Interesse, wenn einmal Erfahrungen von Betroffenen veröffentlicht werden: Ich selbst und mein 10jähriger Sohn reagieren höchst empfindlich auf Natriumglutamat!!! Bei mir selbst äußert es sich in Kopfschmerzen, Depressionen und Asthma, bei dem ich mich Abends fast kaputthuste. Kein Arzt konnte irgendwelche organischen Probleme feststellen.

Ebenfalls bei meinem Sohn: Er litt unter einer immensen Hyperaktivität, unter Konzentrationsmangel bis hin zu Gedächtnisausfällen. Seitdem wir unsere Ernährung umgestellt haben, d. h. wirklich alles selbstgekocht ist (keine Brühwürfel mehr, keine "normale" Metzgerwurst - unser Metzger macht jetzt für uns Extrawurst - usw.), sind alle - und ich meine ALLE - unsere Symptome verschwunden.

Es hat umgefähr 4 bis 6 Wochen gedauert, bis die "neue" Ernährung angeschlagen hat. Seit einem Jahr schon ernähren wir uns ohne Glutamat. Anfangs hatte ich mehrere Wochen lang laufend einen salzigen Geschmack im Mund, obwohl ich nichts salziges gegessen hatte, danach sind sämtliche Symptome verschwunden. Keine Depressionen mehr, kein Kopfweh mehr, kein Asthma mehr!!!

Bei meinem Sohn haben sich die Schulnoten von sehr schlecht auf sehr gut verbessert. Und unser Leben Zuhause hat sich UM EIN VIELFACHES entspannt. Einfach dadurch, dass mein Sohn nicht mehr hyperaktiv ist. Er kann sich konzentrieren und weiß seither, was in der Schule gelernt wurde. Seine Lehrerin war sehr überrascht und angetan von dieser Veränderung. Wenn ich mit meinem Beitrag nur einem einzigen Kind oder Erwachsenen helfen kann, so ist mir das sehr viel wert!!! Und es ist eine Tatsache, dass die meisten Ärzte - und ich spreche aus eigener Erfahrung - keine Ahnung von der wirklichen Ernsthaftigkeit dieses Themas haben, noch sich die Mühe machen, sich diesem angemessen zu widmen.

Freundliche Grüße
M.F.

P.M.
geschrieben am: samstag, 24. mai 2008, 15:43
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Also als Naturwissenschaftler kann ich nur den Kopf schütteln. Ich finde es aus geschmacklichen Gründen nicht gut, wenn Speisen mit Glutamat gewürzt werden.
Übrigens sind bei hoher Dosis die meisten Substanzen Giftig, auch Salz und Wasser... Künstlich zugesetztes Glutamat ist mit dem körpereigenen absolut identisch.

Warum sollte das Glutamat sofort ins Blut gehen? Was stellt man sich bei der Redaktion darunter vor? Wer hat das mit dem Rauschgift erfunden? Was hat den Das Hirnödem damit zu tun? Warum glauben die Leute nur immer das, was man noch nie gehört hat und schlimm klingt?

Es ist eine Unglück, dass Ihre Seit bei Google so weit oben erscheint. Wir Ärzte haben den Salat, indem wir verunsicherte Patienten beruhigen müssen. Informieren sie sich nicht auf dieser Seite! Und bedenken Sie, wenn Sie diesen Kommentar lesen: Ich selbst verzichte auch weitgehend auf Glutamat, aber nicht aus Todesangst. Sie sollten sich schämen so zu polemisieren!
B. H.
geschrieben am: donnerstag, 08. mai 2008, 13:20
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Auweiawei,

wenn ich da an die natürliche Aminosäure Glutamat (jaja das Glutamat um das es hier geht) denke die in jedem Schnitzel enthalten ist und durch die Verdauung im Dünndarm frei wird und dann auch noch vom Körper aufgenommen wird. Auwei. Natur ist ja echt schädlich.
Was soll nach den obigen Meinung passieren? Nahrung ohne die Aminosäure Glutamat?

Zentrum der Gesundheit

Der Artikel bezieht sich auf zugesetztes - künstlich hergestelltes - Glutamat. Diesen Unterschied haben Sie vielleicht übersehen?
Patrick
geschrieben am: freitag, 25. april 2008, 15:28
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Servus
Also ich muss sagen ich habe früher viele fertigtüten gekauft!

Aber heute bin ich auf dem stand das ich lieber alles frisch kaufe und zubereite...

Es schmeckt besser..man fühlt sich besser, und teurer ist auch nicht wirklich!

Denkt an eure gesundheit...man hat doch nur 1 Leben
Steffi U.
geschrieben am: sonntag, 13. april 2008, 10:20
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Ich arbeite auch in der LM- Industrie, die auf Glutamat verzichtet und weiß auch wie hoch der Preisdruck durch Handelsketten ist. Glutamat ist aber nicht der richtige Weg, Geld zu sparen. Aber nur das nebenbei.

Ich finde es richtig, dass über Lebensmittelzusatzstoffe aufgeklärt wird. Dazu gehören aber nicht nur die Nachteile. Der Verbraucher sollte sich informieren über den Zweck des Einsatzes aller Lebensmittelzusatzstoffe und auch Zutaten, deren Vor- und Nachteile. Auch was E-Nummern bedeuten, ist wichtig und dass "E" nicht gleich schädlich heißt.

Der Endverbaucher sollte lernen, eine Zutatenliste richtig zu lesen, um das herauslesen zu können was für ihn wichtig ist. Ich möchte das aber gar nicht weiter ausführen, denn das Thema ist Glutamat. Der Bericht über Glutamat sollte eine weitere Entscheidungshilfe sein, seine Lebensmittel auszuwählen. Ich betone "eine weitere Entscheidungshilfe", es gehören nämlich noch viele weitere Faktoren dazu, ein LM auszuwählen. Ich denke, das möchte der Bericht auch. Er möchte aufklären, keine Panik machen.

Jeder kann sich umfangreich informieren und auch die Kennzeichnung der LM ist vom Gesetzgeber so umfangreich geregelt, dass jeder alles vom Etikett rauslesen kann, wenn er möchte. Möchte man noch mehr wissen, kann man das Internet befragen. Dazu ist es da. Mein Fazit: Aufklärung gibt es mehr als genug, der Endverbraucher sollte das auch nutzen!

An den Herausgeber des Berichts: durch Ausdrücke wie "vermutlich", "möglicherweise" und "unter Umständen" werden Sie unglaubwürdig. Bitte berufen Sie sich auf Fakten, die jeder Ottonormalverbraucher verstehen kann. Durch Worte wie "Gehirnzerstörer" und "Raschgift" fördern Sie nur die Panikmache.

Zentrum der Gesundheit:

Es geht bei unseren Berichten nicht um Panikmache. Wir möchten den Verbraucher mit unseren Berichten dazu brigen, dass er über die Stoffe, die er seinem Körper zuführt, intensiver nachdenkt und vielleicht zukünftig intelligente Entscheidungen trifft, die seiner Gesundheit zuträglicher sind.
Maik J.
geschrieben am: donnerstag, 13. mã¤rz 2008, 13:45
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Ich selbst arbeite in einem Lebensmittelbetrieb, in dem auf Geschmacksverstärker verzichtet werden. Trotzalledem kann ich als Lebensmitteltechniker nur wiederholen: Glutamat wird in den meisten Fällen nur dazu eingesetzt, um teure Gewürze einzusparen. Um die Lebensmittel eben so günstig wie möglich herzustellen, um die niedrigen Preise, die die Kunden bereit sind zu zahlen überhaupt erreichen zu können. Die meisten Leute gehen nur noch bei Discountern einkaufen. Wenn man sich deren Preisstruktur ansieht, muss
man sich doch mal Gedanken, warum die Produkte dort so billig angeboten werden können.
Meistens zu lasten der Qualität. Wer 1a Lebensmittel zu sich nehmen will, kauft meistens nicht beim Discounter. Zurüch zum Thema: Glutamat wird in sehr geringen Dosen eingesetzt. Es ist wie beim Süssstoff (Aspertam...). Eine Gesundheitliche Schädigung kann nie ganz ausgeschlossen werden aber beim gesunden Menschen schon. Ein Atemzug in der Grossstadt ist bei weitem schädlicher als die geringen Glutamat zugaben in irgendwelchen Lebensmitteln. Ich kann nur wiederholen: 1 Glas Wein ist ebenfalls viel schädlicher...

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Maik,

dass Glutamat gesunder als ein Atemzug in einer Großstadt ist, lassen wir mal dahingestellt. Fakt ist folgendes und wir wiederholen es gern:

Der "Geschmacksverstärker" Glutamat ist eine Glutaminsäureverbindung, die wie andere Rauschgifte auch, im Gehirn mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gerät solch eine Substanz in den Blutkreislauf, so ergibt sich im Gehirn eine ähnliche Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Salzwasser o.ä. übergossen würde; Überall in den zum jeweiligen Neurotransmitter gehörenden Subsystemen entstehen durch Kurzschlüsse Störimpulse, die die Datenverarbeitung ins Chaos stürzen.

Genau wie die Kurzschlüsse im nassen Computer Schaltkreise durch Überlastung zerstören, so schießen die von dem unechten Neurotransmitter erzeugten Dauerimpulse im Gehirn unsere Neuronen durch...

Um die Dauerdröhnung des Glutamats überleben zu können, baut eine Automatik in den noch unzerstörten Neuronen schließlich die Sensoren für diesen Neuro
transmitter ab, damit kein gefährliches Dauersignal mehr entstehen kann. Alles scheint wieder normal zu sein - bis das Nervengift den Körper verlassen hat.
Nun fehlen die abgebauten Sensoren und die normalen Neurotransmitter der angrenzenden Zelle reichen nun nicht mehr aus, ein korrektes Signal zu übertragen. Der Datentransfer ist nun unterbrochen - der Mensch ist SÜCHTIG

Quelle: medic.pytalhost.com/glutamat.pdf

Drucken Sie sich diese Abhandlung einmal aus und entscheiden Sie dann, ob Sie bei Ihrer Meinung bleiben.
Andrew Said
geschrieben am: donnerstag, 13. mã¤rz 2008, 11:50
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Nun ich kann hier leider nicht verstehen, warum hier jemand den Bericht infrage stellt.

Glutamat, dass auf den Verpackungen steht, unter anderem auch unter der verwirrenden E-Nummer 621, steht natürlich nur auf der Verpackung, weil es noch zusätzlich hinzugegeben wurde. Die Glutamate, die in den verschiedenen Nahrungsmitteln bereits enthalten sind, müssen dementsprechend nicht auf die Verpackung geschrieben werden.

Ich selbst lehne Beimengungen von Chemie in meinem Essen ab und kaufe vornehmlich nur noch Artikel, in denen kein Glutamat enthalten ist. Glutamat ist zum Beispiel niemals in Bio-Produkten vorhanden, da sie nicht natürlich vorkommen können sondern chemisch extrahiert werden.

Glutamat steht übrigens auch im Verdacht, Multiple Sklerose auszulösen, dies ist allerdings nicht bewiesen. Der Verdacht besteht deshalb, weil MS auch eine Krankheit ist, die durch den Angriff auf die Blut-Hirnschranke die Symptome auslöst.

In verschiedenen TV-Interviews wurde auch in den letzten Wochen erläutert, dass E621 dem Gehirn vorgaukelt, eine nahrhafte und leckere Mahlzeit zu sich zu nehmen und dadurch erhebliche Schäden in der Art der eigenen Ernährungsweisen anrichten kann.

Der Suchtfaktor des E621 wird sicherlich kein körperlicher sein sondern ein seelischer. Da wir Menschen gerne Sachen wieder essen, die uns schmecken, ist das bei Nahrungsmitteln in denen dieser Stoff beigemischt wird mit Sicherheit der Fall.

Die Nahrungsmittelindustrie ist im übrigen die mächtigste Lobby der Welt, die mit Sicherheit mehr Geld hat als jede andere, da Lebensmittel immer gekauft werden müssen und somit ein Interesse daran besteht, seine mit chemie (also dadurch billiger in der Herstellung, meistens aber durch Werbung teureren) beigesetzten Produkte an den Mann zu bringen.

Mein Fazit:
Lebensmittel mit Chemie kommen bei mir ganz selten auf den Tisch. Und Bio-Produkte, die teurer sind als sogenannte Markenartikel, trotz des völligen Fehlens an Werbung sind meine favorisierten Lebensmittel, da ich nicht das Erbgut meiner Nachkommen verunreinigen will. Wenn das nicht interessiert: Macht doch bitte keine Kinder. Das wäre mehr als Verantwortungslos.
Maik J.
geschrieben am: dienstag, 11. mã¤rz 2008, 15:59
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Alles nur Panikmache. Die größten Glutamatanteile befinden sich in Würzsoßen (z.B. Soja Sauce). Diese kauft man um seine eigenen Speisen damit zu würzen. Auch weil sie sonst ungenießbar wären? Der Hauptgrund, warum in der Industrie Glutamat verwendet wird ist ein ganz einfacher: Glutamat ist wesentlich billiger als teure Gewürze. Wenn man Glutamat einsetzt, wird der benötigte Anteil an Gewürzen auf ein minimum reduziert. Viele wissenschaftliche Studien haben bewiesen, das eine gesundheitliche Schädigung
eines gesunden Menschen mit Glutamat nicht in zusammenhang zu bringen ist. Übrigens: der schwerste, legal zugelassene Gehirnzerstörer ist wohl Alkohol und wer trinkt nicht gerne mal ein Gläschen?

Zentrum der Gesundheit:

Dieser Bericht ist keine Panikmache, man sollte auch nur etwas kommentieren, das Sinn macht. Hier noch einmal zum mitschreiben:

Der "Geschmacksverstärker" Glutamat ist eine Glutaminsäureverbindung, die wie andere Rauschgifte auch, im Gehirn mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gerät solch eine Substanz in den Blutkreislauf, so ergibt sich im Gehirn eine ähnliche Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Salzwasser o.ä. übergossen würde; Überall in den zum jeweiligen Neurotransmitter gehörenden Subsystemen entstehen durch Kurzschlüsse Störimpulse, die die Datenverarbeitung ins Chaos stürzen.

Genau wie die Kurzschlüsse im nassen Computer Schaltkreise durch Überlastung zerstören, so schießen die von dem unechten Neurotransmitter erzeugten Dauerimpulse im Gehirn unsere Neuronen durch...

Um die Dauerdröhnung des Glutamats überleben zu können, baut eine Automatik in den noch unzerstörten Neuronen schließlich die Sensoren für diesen Neuro
transmitter ab, damit kein gefährliches Dauersignal mehr entstehen kann. Alles scheint wieder normal zu sein - bis das Nervengift den Körper verlassen hat.
Nun fehlen die abgebauten Sensoren und die normalen Neurotransmitter der angrenzenden Zelle reichen nun nicht mehr aus, ein korrektes Signal zu übertragen. Der Datentransfer ist nun unterbrochen - der Mensch ist SÜCHTIG
Juliane H.
geschrieben am: sonntag, 09. mã¤rz 2008, 17:17
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Als ich von den den Folgen des Glutamats hörte war ich geschockt. Ich ging in den Supermarkt und nahm die Sachen die ich gerne aß unter die Lupe. Da ich viele Fertigprodukte und Kartoffelchips aß bekam ich ein bisschen Angst. Ich sah mir auch andere Produkte an und fast überall war Glutamat zu finden. Da Glutamat sich manchmal auch hinter dem Wort "Aroma" versteckt wollte ich Fragen ob es irgendeine Liste von Produkten ohne Glutamat gibt.
Johann Cebulla
geschrieben am: mittwoch, 05. mã¤rz 2008, 20:46
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Habe heute im schwedischen Radio über Glutamat in Anwendung der Altenpflege gehört, also nicht verboten in der Anwendung in Schweden,
siehe:
Äta bör man annars dör man - om dom gamla och maten
onsdag 6 mars kl. 11.03 och 20.03 bei P1 Radiokanal
B. H.
geschrieben am: donnerstag, 21. februar 2008, 14:02
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Ich vergaß die Quelle:

Nature Neuroscience 3, 113 - 119 (2000)
doi:10.1038/72053
A metabotropic glutamate receptor variant functions as a taste receptor
B. H.
geschrieben am: donnerstag, 21. februar 2008, 14:01
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Glutamat kommt z.B. in Gemüse natürlich vor und hat eine natürliche biochemische Wirkungsweise:

Jedem sind die 4 Geschmacksrichtungen “süss, salzig, sauer, bitter” bekannt. Bislang hatte man geglaubt, dass alle anderen Geschmacksrichtungen Kombinationen aus den vier Stück sind. Bereits 1900 hat man in Japan einen 5. Geschmacksinn beschrieben, der als “fleischig, Parmesankäse-ähnlich” sein sollte. Jetzt hat man wahrscheinlich den Rezeptor für L-Glutamat, einer Substanz, die in proteinreicher Nahrung vorkommt, identifiziert (1, 2). Dieser Rezeptor ist eine verkürzte Form eines Rezeptors, der Glutamat bindet, eine Substanz, die als Neurotransmitter fungiert. Er bewirkt eine von der Konzentration abhängige Geschmacksverstärkung. Dieser Rezeptor erkennt Glutamat in sehr geringen Konzentrationen, in seiner verkürzten Form erkennt er solche Konzentrationen von L-Glutamat, wie sie in der Nahrung vorkommen. Der Geschmack von L-Glutamat signalisiert wahrscheinlich die Anwesenheit von Protein, das für die Ernährung wichtig ist.
Anonym
geschrieben am: sonntag, 10. februar 2008, 10:04
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Ich kann mich Ihrer Argumentation bezüglich Glutaminsäure nicht anschließen. Glutaminsäure ist eine Aminosäure und kommt in jedem vollwertigen Eiweiss vor. Ich habe nolch nie gehört, dass ich beim Essen eines Stückes Fleisch oder beim Trinken eines Glases Milch ein Nervengift zu mir nehme.

Das Zentrum der Gesundheit:

Wir möchten vor dem künstlich zugesetzten Glutamat warnen. Es gibt schon genug Menschen, die aufgrund dieses Giftes in Altenheimen dahin vegetieren.

Schade, dass Sie nicht den Mut haben, Ihren Namen zu nennen.
Sigrid
geschrieben am: donnerstag, 15. november 2007, 16:59
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Ich erkrankte vor 7 Jahren plötzlich an Epilepsie. Bin 41 Jahre alt und suche nach eventl.Ursachen dieser Erkrankung.Welche Lebensmittel enthalten kein Glutamat? Wie kann ich vorbeugen? Vielen Dank!
Martina Saum
geschrieben am: montag, 08. oktober 2007, 16:50
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Ist Hefeextrakt auch ein Geschacksverstärker? Weiß das jemand?

Das Zentrum der Gesundheit antwortet:

Ja im Hefeextrakt ist ebenso Glutamat enthalten

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