Geschmacksverstärker Glutamat
Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht. In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden.
Dieser Text wurde veröffentlicht am 02.10.2007 um 14:16 Uhr
(Zentrum der Gesundheit) - Noch immer wird der Geschmacksverstärker Glutamat in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt obwohl bekannt ist, dass Glutamat extrem gesundheitsschädlich ist.
Geschmacksverstärker - Glutamat ist ein häufig benutzter Zusatzstoffe in NahrungsmittelnIndustriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.
Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von "dem" Glutamat die Rede sein.
Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut- Hirnschranke z.T. problemlos überwinden.
Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high", sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn (limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger. Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweißausbrüche und Streßwirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne. Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie z. B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen. Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Auch die schwersten Gehirnschäden nach dem Schlaganfall entstehen nicht dadurch, dass der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört; die wenigen wirklich so zerstörten Zellen setzen u.a. große Mengen an Glutamat frei, das die eigentliche Hauptzerstörung verursacht.
Die Nahrungsmittelindustrie nimmt solches in Kauf und hat vermutlich mit großzügigen Geldspenden bewirkt, dass sich aus den wenigen Zeitungsanzeigen gegen Glutamate kein Skandal entwickeln konnte. Vom Einsatz solcher "Geschmacksverstärker" hängen Milliardenbeträge ab; würde z.B. der Eigengeschmack von Tüten-Spargelcremsuppe plötzlich wahrnehmbar, so würde deren nach salziger Mehlpampe schmeckendes Aroma vermutlich von der Mehrheit der Menschen als ungenießbar empfunden.
Das Essverhalten der Menschen kann unter Umständen eine spezielle Form des Glaukoms auslösen.
Wer über längere Zeit viele, mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat versetzte Speisen isst, riskiert sein Augenlicht. Das fanden Wissenschaftler um Prof. Dr. Hiroshi Ohguro von der Universität Hirosaki, Japan, laut einem aktuellen Bericht der Fachzeitschrift New Scientist heraus. Danach konnten die Forscher in Experimenten mit Ratten zeigen, dass Tiere, die sechs Monate lang Futter mit hohem Glutamat-Anteil erhielten, deutlich dünnere Netzhäute entwickelten und nach und nach sogar ihre Sehkraft verloren.
Forschungsleiter Ohguro bestätigte zwar, dass in der Studie teilweise sehr hohe Glutamat-Mengen eingesetzt wurden, wollte aber keine genaue Untergrenze für eine völlige Unbedenklichkeit des Stoffes nennen. Bei geringeren Dosen in der Nahrung könnte sich die Wirkung möglicherweise erst nach einigen Jahrzehnten zeigen. Ohguros Ansicht nach erklären die neuen Forschungsergebnisse vielleicht auch, warum in Ostasien - wo Mononatriumglutamat (MSG) vielen Speisen beigemengt wird - eine spezielle Form des Grüner Stars (Glaukom) ohne den üblicherweise erhöhten Augeninnendruck so stark verbreitet ist.
Der Neurotransmitter Glutamat ist verantwortlich für die Entwicklung von Ödemen bei malignen Gliomen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Ilker Eyüpoglu der Neurochirurgischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg in der Zeitschrift Nature Medicine (doi:10.1038/nm1772).
Flüssigkeitsansammlungen in intaktem Körpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebeveränderungen verursacht sind, werden als perifokale Ödeme bezeichnet. Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausfällen.
Nach dem Genuss von asiatischen Speisen leiden manche Menschen unter gesundheitlichen Beschwerden wie Übelkeit oder Kopfschmerzen. Die Probleme werden meist durch den Geschmacksverstärker Glutamat verursacht, der für die Zubereitung des Essens verwendet wird.
Zu den Unverträglichkeitsreaktionen durch Glutamat zählen beispielsweise Hautrötungen, ein Engegefühl in der Burst oder Zittern. Häufig werden die Betroffenen auch von Übelkeit, Kopf- oder Muskelschmerzen geplagt. Bei Kindern kann es zu Fieber, Angstzuständen oder Verwirrtheit kommen.
[...]Die Forscher des International Headache Genetics Consortiums fanden nun heraus, dass Glutamat einer der beteiligten Botenstoffe(Neurotransmitter) zur Migräneauslösung sein kann.
Lesen Sie auch in unserem Blog Glutamat ist giftig und macht abhängig
Der Geschmacksverstärker Glutamat hat bereits einen eher schlechten Ruf, weshalb die Hersteller seine Erwähnung auf dem Etikett am liebsten vermeiden. Mit Hilfe modernster High-Tech wird aus fettfreier Milchtrockenmasse ein Pulver gezaubert, das von Natur aus viel Glutaminsäure enthält. Diese wandelt sich während des Herstellungsprozesses in Glutamat um. Auf dem Etikett steht letztendlich aber nur „Trockenmilcherzeugnis“ und keiner weiß, dass er in Wirklichkeit Glutamat verspeist. Empfindliche merken es dann früh genug.
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Noch immer wird der Geschmacksverstärker Glutamat in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt obwohl bekannt ist, dass Glutamat gesundheitsschädlich ist. Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut- Hirnschranke z.T. problemlos überwinden.
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Seit geraumer Zeit ist Glutamat als Zusatzstoff, der nicht unbedingt positive Auswirkungen auf den Menschen hat, in die Schlagzeilen geraten. Der Nahrungsmittelexperte Hans Ulrich Grimm nennt Glutamat sogar den Zusatzstoff für Nahrungsmittel, der den größten negativen Einfluss auf den Menschen, sein Leben und sein Gehirn hat. Dies geschieht alles, ohne dass der Mensch davon überhaupt etwas ahnt.
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Der Geschmacksverstärker Glutamat ist inzwischen der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln. Es ist beispielsweise in Salzgebäck, Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen aber auch in vielen anderen Fertiggerichten enthalten. Achtung: Glutamat ist auf den Verpackungen häufig nicht deklariert. Die Nahrungsmittelindustrie versteckt das gefährliche Glutamat auch hinter Begriffen wie Würzsalz oder Geschmacksverstärker.
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Das Glutamat ist der Nahrungszusatz Nr. 1. Dieser Geschmacksverstärker entwickelte sich zum wichtigsten Zusatzstoff in der industriellen Lebensmittelproduktion. Es ist in zahlreichen Fertigprodukten enthalten. Glutamat wird auf der Verpackung von Lebensmitteln oft nicht deklariert und verbirgt sich häufig hinter Begriffen wie "Würzsalz" oder "Geschmacksverstärker".
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Glutamat ist für die einen unverzichtbare Zutat im täglichen Essen, für die anderen ein strikt zu meidendes Nervengift. Jetzt scheint der umstrittene Geschmacksverstärker nach Fertiggerichten und Restaurantküchen auch die Kochtöpfe in Privathaushalten erobern zu wollen. Die neue Geschmacksrichtung namens Umami beschreibt nichts anderes als den Geschmack von Glutamat. Und diesen gibt es jetzt in Form einer Gewürzpaste mit modisch-schickem Image in den britischen Supermärkten.
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Was ist von diesem Auszug von der Alnatura-Seite zu halten? Wird der Konsument hier belogen? Hefeextrakt ist ein seit Langem beliebtes Würzmittel im Reform- und Bio-Bereich. Der in Alnatura Produkten eingesetzte Hefeextrakt wird aus frischer Hefe gewonnen: Diese wird zusammen mit Kochsalz und Wasser erwärmt. Dabei werden die Hefe-Eiweiße in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, zerlegt. Der entstandene Zellsaft wird von unverdaulichen Bestandteilen abgetrennt und schonend konzentriert. Dieses Verfahren bezeichnet man als Autolyse. Hefeextrakt enthält von Natur aus – wie die meisten tierischen und pflanzlichen Lebensmittel auch – den Eiweißbestandteil Glutaminsäure.
Glutaminsäure wird im menschlichen Körper auch zum Aufbau des körpereigenen Eiweißes verwendet. Während die in Eiweißen gebundene Glutaminsäure keinen Einfluss auf das Geschmacksempfinden hat, bewirkt die freie Glutaminsäure den Geschmackseindruck „umami“. „Umami“ bedeutet im Japanischen „wohlschmeckend“ und wird von vielen Verbrauchern sehr geschätzt. Wie Hefeextrakt enthalten auch zum Beispiel Tomaten, Parmesan, Fleisch oder fermentierte Sojaprodukte (z. B. Sojasauce) einen recht hohen Anteil an freier Glutaminsäure. Auch die Muttermilch enthält freie Glutaminsäure. Bei einzelnen Personen kann Glutaminsäure eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen.
Wir deklarieren alle Zutaten auf unseren Produkten und geben auch damit unseren Kunden die Möglichkeit, sich selbst für das für sie passende Lebensmittel zu entscheiden. Die isolierten Salze der Glutaminsäure werden als Geschmacksverstärker bezeichnet. Auf Etiketten wird zum Beispiel Mononatriumglutamat genannt, der am häufigsten eingesetzte Geschmacksverstärker. Der Zusatz von diesen Geschmacksverstärkern ist in Bio-Lebensmitteln verboten.
Liebe Regine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Alnatura informiert ordnungsgemäß über Hefeextrakt.
Die Information sagt zusammengefasst folgendes aus: Hefeextrakt wird mit Hilfe u. a. der Autolyse gewonnen, ist ein Konzentrat aus freien Glutaminsäuren und zeichnet sich durch den (für Geschmacksverstärker typischen) Umami-Geschmack aus. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Geschmacksverstärker in Bio-Lebensmitteln verboten sind. Das stimmt ebenfalls. Hefeextrakt gehört - obwohl es wie ein Geschmacksverstärker schmeckt - laut Gesetz nicht zu den Geschmacksverstärkern. Hier liegt das Problem also in der gesetzlichen Definition, die Hefeextrakte nicht mit einschliesst.
Immer wieder interessant ist der Hinweis auf die Tatsache, dass manche Lebensmittel ebenfalls grosse Mengen an freien Glutaminsäuren enthalten würden, wie etwa Tomaten, Fleisch oder Muttermilch. Schmecken diese Lebensmittel (natürlich ungewürzt verzehrt) etwa "umami"? Nein! Denn sonst würde kein Mensch die Tomaten salzen und das Fleisch würzen wollen. Diese Lebensmittel enthalten also im Vergleich zu anderen Lebensmittel höhere Mengen an freien Glutaminsäuren, jedoch nicht annähernd jene Mengen, die im KONZENTRIERTEN, mittels Autolyse hergestellten Hefeextrakt vorhanden sind, ja nicht einmal jene Mengen, die in Gerichten enthalten sind, die mit Hefeextrakt gewürzt wurden.
Es wird also niemand angelogen. Man formuliert lediglich intelligent ;-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Kann sich auch hinter der Bezeichnung "natürliches Aroma" Glutamat verbirgen?
Liebe Regine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Nach der Aromenverordnung könnte Glutamat tatsächlich auch als Aroma gekennzeichnet werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit