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Johanneskraut oder Arpeginin gegen Winterblues - Was wirkt schneller?

Guten Tag, ich leide in den Wintermonaten unter depressiven Verstimmungen (Schlafstörungen, Erschöpfung, weniger Interesse).Nun überlege ich, es mit o.g. Mitteln zu versuchen. Gibt es dazu Erfahrungswerte, was schneller und effektiver wirkt? Habe mir auch einen Vit.B-Komplex bestellt.

Dann habe ich noch eine Frage zum Lithiumorothat (1mg)..Kann es sein, dass das auf die Schilddrüse wirkt; mein Wert ist in kürzerer Zeit runtergegangen und ich habe so ein Druckgefühl Hals, Hüsteln..?> Lithium und Apigenin scheinen ähnliche Wirkungen zu haben lt.Ihrem Newsletter..Ich möchte es präventiv nehmen (Dr.Nehls)..

30. September 2025
1 Antwort
Carina Rehberg
Carina Rehberg
ZDG-Redaktion
30. September 2025

Hallo,

zur möglichen Nebenwirkung von Lithiumorotat auf die Schilddrüse schreiben wir in unserem entsprechenden Artikel. Interessant wäre, welcher Wert in welchem Umfang gesunken ist und ob eine SD-Erkrankung vorlag. Wir würden in jedem Fall Lithiumorotat absetzen und beobachten, wie und ob sich die Schilddrüse nun wieder verändert.

Zur kombinierten Lithium-Apigenin-Einnahme hatten wir Ihnen schon kürzlich hier im Forum geantwortet.

Eine Vergleichsstudie mit Johanniskraut und Apigenin bei Depressionen gibt es unseres Wissens nach nicht. Wie so oft, müsste man selbst testen, welches individuell besser anschlägt.

Bei einem "Winterblues" würden wir in jedem Fall erst einmal nach möglichen Ursachen suchen, abgesehen von einem Vitamin-D-Mangel käme auch eine schlechte Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und Eisen in Frage. Auch B-Vitamine sind wichtig, doch darum kümmern Sie sich ja bereits.

Selbst die Darmflora spielt eine wichtige Rolle im Neurotransmitterstoffwechsel (über die Darm-Hirn-Achse). Gab es in letzter Zeit Faktoren in Ihrem Leben, die der Darmflora schaden konnten, dann könnten * Probiotika u. U. helfen.

Oft ist ein Lichtmangel beteiligt. Daher wenn möglich, so viel wie möglich ins Freie gehen, am besten gleich am Morgen wenn es hell wurde (Spaziergang, auch wenn es bewölkt ist). Alternativ gibt es sog. Lichtduschen (Lampen mit 10.000 Lux bei 20 cm Abstand (wichtig! denn oft wird die Beleuchtungsstärke bei 10 cm Abstand angegeben, was natürlich nicht praktikabel ist).

Die Lichttherapie gleich morgens durchführen (30 Minuten lang), was den Cortisolspiegel hebt, insgesamt den zirkadianen Stoffwechsel unterstützt, also abends dann auch den Melatoninspiegel für guten Schlaf steigen lässt. Lichtduschen helfen nachweislich bei saisonalen Stimmungstiefs. Wir empfehlen * diese Lampe.

Alles Gute und viele Grüße, Ihr ZDG-Team

travelines
travelines
30. September 2025
Ich bedanke mich vielmals..Für mich ist das ZdG zu einer der Hauptinformationsquellen geworden. Man merkt, dass das sehr kompetent und durchdacht ist.. Ich konnte nur das Sinken des TSH-Wertes feststellen..Möglicherweise gab es auch eine Wechselwirkung mit einem spagyrischen Spray gegen Wechseljahresbeschwerden..Habe jetzt alles pausiert und gehe demnächst zum Bioscan..Viele Grüße..
Carina Rehberg
Carina Rehberg
30. September 2025
Danke schön für Ihr Feedback 🙂