Bifidobakterien – Bestandteil der Darmflora
Zu den wichtigen Bestandteilen einer gesunden Darmflora gehören die Bifidobakterien. Sie bewirken im Darm das dort erwünschte saure Milieu und sorgen auf diese Weise dafür, dass sich schädliche Darmbakterien erst gar nicht ansiedeln können.
Bifidobakterien sind ein wichtiger Bestandteil der DarmfloraJapanische Forscher haben bereits vor mehr als zwanzig Jahren erkannt, dass Bifidobakterien zu den wichtigsten Bestandteilen der Darmflora gehören. Bei erwachsenen Menschen beträgt ihr Anteil an der gesamten Darmflora etwa 25 Prozent, während er bei Neugeborenen sogar 95 Prozent erreicht.
Die Wissenschaftler hatten gezeigt, dass die Anzahl der Bifidobakterien gezielt erhöht werden kann, wenn reichlich unverdauliche Kohlenhydrate wie z. B. Inulin gegessen werden.
Vor 15 Jahren untersuchten europäische Wissenschaftler den Einfluss von Inulin auf die Bifidobakterien der Darmflora. Die Zahl der Bifidobakterien verdreifachte sich, als die Studienteilnehmer täglich drei Teelöffel Inulin einnahmen.
Und schon bei einem Drittel dieser Menge (3 bis 6 Gramm) konnten die Forscher eine deutliche Vermehrung der Bifidobakterien und gleichzeitig – innerhalb von vier Wochen – eine Reduktion der schädlichen Bakterien um mindestens vierzig Prozent feststellen.
Bifidobakterien senken im Dickdarm den pH-Wert, indem sie Glucose zu Milchsäure und Essigsäure abbauen. Unerwünschte Darmbakterien und Krankheitserreger wie etwa Salmonellen, Fäulnisbakterien oder Kolibakterien mögen ein solch saures Milieu im Dickdarm nicht und können sich daher kaum ansiedeln, und wenn doch, so können sie sich nicht übermäßig vermehren und werden von den „guten“ Darmbakterien – wie den Bifidobakterien – unter Kontrolle gehalten.
Dieser kontrollierende Einfluss der Bifidobakterien ergibt sich aus dem sog. Bifidin. Dabei handelt es sich um ein von den Bifidobakterien gebildetes Toxin, welches das Wachstum und die Vermehrung der gesundheitsschädigenden Darmbakterien wie beispielsweise Listerien oder auch Clostridien verhindern kann. Betrachtet man nun die möglichen Auswirkungen der schädlichen Darmbakterien, wovon Durchfall noch eine der harmlosesten ist, dann wird erst klar, welche unglaublichen Verdienste wir den Bifidobakterien zu verdanken haben. Weitere Informationen finden Sie im Text "Dysbakterie".
Aktuelle Studien untersuchen derzeit die vorbeugende Wirkung der Bifidobakterien auf Durchfallerkrankungen sowie ihren Einfluss auf das Reizdarmsyndrom. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Bifidobakterien die Stuhlkonsistenz normalisierten und der Entstehung von Darmwinden auffallend entgegenwirken konnten.
Eine Ernährung die reich an Fett und Fleisch ist, füttert die schädlichen Darmbakterien, die aus ungesunden Nahrungsmitteln zahlreiche giftige Stoffe produzieren. Hierzu gehören die Lebergifte Ammoniak und unterschiedliche Amine ebenso wie Nitrosamine, Phenole, krebserregende Kresole sowie endogene Östrogene, die primär zur Bildung von Brustkrebs beitragen können.
Zusätzlich können Gallensäuren entstehen, welche die Entwicklung von Darmkrebs begünstigen. Wenn dann auch noch Alkohol genossen wird, dann kurbelt das die Produktivität der schlechten Darmbakterien nur noch an und immer mehr darmgiftige Substanzen entstehen. Eine gesunde basische Ernährung mit Präbiotika ist also ganz besonders deshalb wichtig, um die richtigen Darmbakterien zu fördern und die falschen verhungern zu lassen.
Bei den Bifidobakterien handelt es sich zweifellos um die wichtigste Gruppe der nützlichen Darmbakterien, doch sind sie nicht die einzigen, deren Anwesenheit unserer Gesundheit förderlich ist. Von außerordentlicher Wichtigkeit ist es daher, dass die Darmflora aus einem harmonischen Verbund aller gesundheitlich relevanter Darmbakterien besteht. Nur so kann unsere Abwehrkraft auf eine optimale Art und Weise gestärkt werden.
Glücklicherweise lassen sich nicht nur die Bifidobakterien durch eine präbiotische Ernährung (Ernährung, die reich an unverdaulichen Kohlenhydraten ist – siehe Text "Präbiotika") fördern, sondern auch die anderen erwünschten Darmbakterien, wie beispielsweise die Laktobakterien. Zu diesem Zweck sollte die Nahrung reich an Inulin und anderen nützlichen Ballaststoffen sein.
Zu den Folgen einer gestörten Darmflora lesen Sie bitte den Text "Dysbakterie".
So sorgsam wie wir unser Körperäußeres pflegen, sollten wir auch unser Körperinneres behandeln. Besonders der Darm wird in der heutigen Zeit tagtäglich starken Belastungen ausgesetzt. Ungeeignete Nahrung, aber auch Stress oder bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika) irritieren unser Verdauungssystem. Es macht sich folglich nicht selten mit den entsprechenden Symptomen bemerkbar. Zur Pflege und Sanierung eines solchen Darmes eignet sich eine Darmreinigung, die Sie leicht zu Hause durchführen und gleichzeitig auch in den Berufsalltag integrieren können.
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Glaubt man der Schulmedizin, so wirken sich Antibiotika kaum auf den Zustand der Darmflora und schon gar nicht auf die allgemeine Gesundheit aus – zumindest nicht negativ. Eine Studie jedoch ergab, dass Antibiotika sehr wohl einen negativen Einfluss auf die Darmflora ausüben – und zwar über einen deutlich längeren Zeitraum, als bislang angenommen wurde.
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Bei der Colon-Hydro-Therapie wird der Dickdarm mit Wasser durchgespült und dabei gründlich gereinigt. Die natürliche Darmbewegung soll wieder hergestellt und mögliche Ablagerungen beseitigt werden. Erfolge in Gestalt verschwundener Darmbeschwerden sind nach mehreren Sitzungen (deren Anzahl individuell variiert) keine Seltenheit.
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Im Dickdarm wie auch in der Scheide ist ein saures Milieu eine der wichtigsten Voraussetzungen für Gesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Dieses saure Milieu ist nur mit der richtigen Besiedlung der Schleimhäute zu erreichen. Laktobakterien beispielsweise sind einer der zahlreichen Bakterienstämme, die sich für unsere Gesundheit einsetzen und sowohl zu einer gesunden Darmflora als auch zu einer gesunden Scheidenflora gehören. Bei einer Störung oder Fehlbesiedlung der Darm- oder Scheidenflora kann diese mit Sorgfalt und über einen längeren Zeitraum hinweg wieder aufgebaut werden.
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Die körpereigene Abwehrkraft ist abhängig von einer gesunden Darmflora. Ein gesunder Darm und eine ausgeglichene Darmflora sind daher für unseren Organismus lebenswichtig. Je nach Lebens- und Ernährungsweise sollte man sich daher in regelmäßigen Abständen der Pflege seiner Darmflora widmen bzw. sie im Falle einer Fehlbesiedlung (mit schädlichen Bakterien) wieder neu aufbauen.
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Eine ganzheitliche Darmreinigung wird durchgeführt, um dem gesamten Körper zu nutzen. Zwar denkt man besonders bei vorhandenen Beschwerden über eine Darmreinigung nach, doch sollte eine solche nicht erst zur Therapie von gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden, sondern vielmehr – ähnlich wie das Zähneputzen – zu einer ganz normalen Hygienemaßnahme werden, um möglichen Unannehmlichkeiten von vornherein auf intelligente Weise aus dem Wege zu gehen.
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Früher gehörte die Darmreinigung zum üblichen Repertoire einer Therapie. Viele Naturvölker wenden noch heute bei gesundheitlichen Problemen erst einmal reinigende Kräuter und Einläufe an. Und so sind ihnen viele Krankheiten fremd, die in zivilisierten Ländern weit verbreitet sind. Verlassen sich moderne Menschen auf ihre Ärzte, werden sie in den seltensten Fällen in den Genuss jenen Wohlgefühls gelangen, das eine gründliche Darmreinigung mit sich bringt.
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Früher gehörte die Darmreinigung zum üblichen Repertoire einer Therapie. Viele Naturvölker wenden noch heute bei gesundheitlichen Problemen erst einmal reinigende Kräuter und Einläufe an. Und so sind ihnen viele Krankheiten fremd, die in zivilisierten Ländern weit verbreitet sind. Verlassen sich moderne Menschen auf ihre Ärzte, werden sie in den seltensten Fällen in den Genuss jenen Wohlgefühls gelangen, das eine gründliche Darmreinigung mit sich bringt.
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Immer mehr Menschen leiden unter Darmproblemen wie Darmträgheit, weichem oder gar flüssigem Stuhl, Gasbildung oder einer Dysbakterie und deren vielfältigen Folgen. Mit schulmedizinischen Untersuchungsmethoden können oft keine hilfreichen Diagnosen gestellt werden und nicht jeder möchte sich mit nebenwirkungsreichen Tabletten abspeisen lassen. Und so finden immer mehr Leidtragende zu einer natürlichen Darmsanierung, die zu Hause als Bestandteil einer sorgfältigen inneren Körperhygiene durchgeführt werden kann.
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Da wir von Anbeginn der Zeit in Symbiose mit bestimmten Bakterien leben, sind wir auf deren Existenz in uns angewiesen. Verändert sich die Bakterienflora und entwickelt sich eine Dysbakterie, dann können wir krank werden. Doch verändert sich unsere Bakterienflora nicht aus heiterem Himmel, sondern nur dann, wenn wir selbst die dazu nötigen ungünstigen Voraussetzungen dafür schaffen.
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Eine natürliche Darmreinigung sollte bei aller Natürlichkeit selbstverständlich auch effektiv und gründlich sein. Kraftvolle Komponenten machen die natürliche Darmreinigung zu einem überragenden Handwerkszeug für all jene, die sich nach einer einfachen, natürlichen und dennoch sorgfältigen Darmreinigung mit gleichzeitiger Sanierung der Darmflora sehnen.
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Die natürliche Darmsanierung dient dazu den Verdauungsapparat zu säubern und zu entschlacken. Sie kann bei bereits bestehenden Darmproblemen, aber auch als präventive Maßnahme zur effektiven Entlastung des Körpers eingesetzt werden. Bei den meisten Varianten der natürlichen Darmsanierung ist ein strenges Fasten, ein Verzicht auf schwer verdauliche Lebensmittel oder zumindest eine komplette Einstellung der Schleimbildenden Lebensmittel notwendig.
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Während der Begriff Probiotika die für unsere Gesundheit förderlichen Bakterienstämme bezeichnet, ist mit dem Wort Präbiotika(oder Prebiotika) die Nahrung gemeint, die diese für unsere Gesundheit so wichtigen Bakterienstämme für ein aktives und langes Leben benötigen. Der Nutzen einer Probiotika-Einnahme ist folglich zweifelhaft, wenn nicht ausreichend Präbiotika zugeführt werden. Folglich kann eine gesunde und ausgeglichene Darmflora nur dann Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend hochwertige Präbiotika enthält.
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Welche Darmreinigung ist für Sie die richtige? Aus welchen Komponenten besteht eine wirksame Darmreinigung? Wie wird eine Darmreinigung durchgeführt? Wie lange dauert sie? Wie ernährt man sich während einer Darmreinigung und welche begleitenden und unterstützenden Maßnahmen kann man während einer Darmreinigung einsetzen, um den Erfolg zu beschleunigen und zu vertiefen? Die Antworten auf all diese Fragen rund um die Darmreinigung, finden Sie hier.
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Eine Darmsanierung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gesundheit. Mit den folgenden zehn Tipps lässt sich Ihr Organismus sanft und dennoch wirkungsvoll auf eine natürliche Darmsanierung einstimmen. Ja, sie werden den vollen Erfolg einer Darmsanierung eigentlich erst ermöglichen und deren Wirkung enorm steigern. Und wenn Sie den einen oder anderen Programmpunkt so "lieb gewinnen", dass Sie auch nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Darmreinigung nicht mehr davon ablassen mögen, dann werden sich Ihre Verdauungsorgane um so mehr darüber freuen.
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Sie erhalten auf diesen Seiten wertvolle Hinweise zur Darmgesundheit. Für viele Krankheiten liegt die Ursache in einer Erkrankung des Darms. An chronischen Darmentzündungen leidet ein Großteil der Bevölkerung. Die nicht direkt den Darm betreffenden Erkrankungen werden häufiger vom Darm verursacht als bislang vermutet; sogar das ADS-Syndrom lässt sich möglicherweise auf einen erkrankten Darm als Mitverursacher zurückführen.
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Verschiedene wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren bestätigt, dass unser Darm direkt mit unserem Gefühlszentrum im Gehirn in Kontakt steht. Nicht nur die Ernährung, sondern auch das Immunsystem und sogar die Darmflora sind wohl in der Lage unsere Emotionen zu steuern.Erfahren Sie hier, wie Sie mit Hilfe einer gesunden Ernährung Ihren Darm und dadurch auch Ihre Psyche unterstützen können.
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Eine gesunde Darmflora besteht aus etwa 400 verschiedenen Bakterien-Stämmen. Diese bilden in Symbiose mit uns unser Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche. Im Laufe des Lebens verändert sich die optimale Zusammensetzung der Darmflora zu unseren Ungunsten. Ursachen hierfür sind Fehlernährung sowie Antibiotika.
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Übergewicht und Fettleibigkeit haben ihre Ursache unter anderem auch in einer gestörten Darmflora. Schwedische, wie auch amerikanische Forscher konnten belegen, dass sich eine spezielle Bakterienart im Darm besonders gut vermehren kann, wenn die Nahrung überwiegend zucker- und fettreich ist.
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Eine Darmerkrankung enstehen durch eine ungesunde Ernährung, durch Medikamenteneinnahme, Zahngifte und andere Toxine, durch psychische Belastungen uvm. Zuerst findet eine Fehlbesiedelung der Darmflora statt, die in der Regel im weiteren Verlauf eine Störung der Darmfunktion zur Folge hat. Dass der Darm auf eine qualitativ schlechte und in zu großen Mengen zugeführte Nahrung mit einem übel riechenden Stuhl, Durchfall, Verstopfung oder Reizdarmsyndrom reagiert, ist in der Bevölkerung bekannt und betrifft mittlerweile sehr viele Menschen.
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Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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