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Bisphenol A

Dieser Text wurde veröffentlicht am 15.08.2008 um 15:45 Uhr Drucken Sie diese Seite

Bisphenol A wird als Hauptbestandteil bei der Herstellung von Kunststoffen eingesetzt. Es wird weltweit zur Beschichtung von Konservendosen und Folienverpackungen verwendet. Außerdem macht es Plastikschüsseln und Babyfläschchen hart und lichtdurchlässig.

Bisphenol A - unser tägliches Gift?

Bisphenol A löst sich durch den Kontakt mit heißen Flüssigkeiten, sowie Säuren und Laugen von den Kunststoffbeschichtungen ab und wird so vom Menschen über die Mundschleimhäute aufgenommen.

Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet

Bisphenol A in Verpackungen

Es ist bekannt, dass Bisphenol A äußerst gesundheitsschädlich ist. Es hat einen sehr negativen Einfluss auf das Hormonsystem, und kann zu Fortpflanzungs- und Entwicklungsstörungen, bis hin zu irreparablen Hirnschäden führen. Auch die immer häufiger auftretende Fettleibigkeit wird mit Bisphenol A in Verbindung gebracht.

Ungeborene und Kleinkinder sind gefährdet

Besonders gefährlich ist es jedoch in der Entwicklungsphase, wenn also Ungeborene während der fötalen Entwicklung oder Kleinkinder mit Bisphenol A in Berührung kommen.
Nach Ermittlungen der EWG ist 1 von 16 Kleinkindern, die mit dieser Flüssignahrung gefüttert wurden, bereits höheren Dosen an Bisphenol A ausgesetzt, als die, die bei Tieren nachweislich zu Schäden geführt haben.

Hersteller von Babynahrung ignorieren die Gefahr

In einer Untersuchung der amerikanischen Umweltorganisation, Environmental Working Group (EWG), wurde festgestellt, dass fast jede Säuglingsanfangsnahrung in Behältern (Plastikflaschen, Plastikdosen oder Metalldosen) verpackt wird, die das giftige Bisphenol A enthalten.

Die EWG hat die 5 größten Hersteller von Babynahrung bezüglich deren Gebrauch von Bisphenol A überprüft. Das Ergebnis: Alle 5 Hersteller, darunter auch Nestlé, haben zugegeben, dass sie für die Beschichtung der Konservendosen in denen die flüssige Babynahrung abgefüllt wird, Bisphenol A verwenden.

Bei der Babynahrung in Pulverform haben 4 der 5 Hersteller zugegeben, Bisphenol A für die Beschichtung der Metallteile in den Behältern zu verwenden.
Nestlé hat zwar den Gebrauch von Bisphenol A bei der Verpackung der Pulvernahrung bestritten, hat der EWG aber bislang keine verlässlichen Informationen über ihre alternative Verpackungsmethode zukommen lassen.

Bisphenol A ist gesundheitsschädlich

Da jede Aufnahme von Bisphenol A als gesundheitlich sehr bedenklich eingestuft wird, und insbesondere Säuglinge und Kleinkinder in ihrer Entwicklungsphase vor diesem Gift geschützt werden müssen, sollten alle Mütter ihre Kinder so lange wie möglich stillen. Muttermilch ist die einzige natürliche Nahrung für Säuglinge und somit die beste Nährstoffquelle für alle Babys.

Lesen Sie auch diese Meldung über Bisphenol, die wir bereits im Jahre 2005 veröffentlicht haben.

Kanada verbietet Babyflaschen aus Polycarbonat

Kaum eine Substanz ist in der Welt der Wissenschaft so umstritten wie Bisphenol A. Die Chemikalie, kurz BPA, ist als Weichmacher in Polycarbonat enthalten – einem harten, transparenten und fast unzerbrechlichen Kunststoff, aus dem Babyflaschen gemacht werden, aber auch CD und viele andere Alltagsgegenstände. Weil sie befürchtet, die Substanz könnte die gesunde Entwicklung von Babys beeinträchtigen, hat die kanadische Gesundheitsbehörde kürzlich angekündigt, sie wolle Babyflaschen aus Polycarbonat verbieten.

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Sehen Sie auch diesen Film über Bisphenol A




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Dirk S.
geschrieben am: Donnerstag, 03. September 2009, 15:05
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Als Mitarbeiter der Chemischen Industrie weiß ich viele der Befürchtungen leider zu bestätigen.

Als Vater gebe ich meinem Kind nur Bisphenol A - freie Produkte, was selbst für mich als Kenner der Materie nicht immer leicht zu bewerkstelligen ist.



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