Kolloidales Silber
Kolloidales Silber ist in der Lage etwa 650 verschiedene Krankheitserreger innerhalb von sechs Minuten abzutöten. Kollidales Silber greift jedoch keine lebensnotwendige Bakterie im Körper an.
Veröffentlichung am 24.10.2006 um 17:41 Uhr / Aktualisierung am 11.11.2011 um 15:57 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Schon Jahrhunderte bevor sich die Pharmazeutische Industrie entwickelte, wurden mit einem einzigen Mittel viele Krankheiten behandelt: dem kolloidalen Silber. Es besitzt die Eigenschaft, gegen bösartige Bakterien, Viren und Pilze wirksam zu sein. Innerhalb von sechs Minuten kann es bis zu 650 verschiedene Krankheitserreger abtöten, ohne dabei jedoch lebenswichtige gesunde Bakterien im Körper anzugreifen.
Viele Viren, Bakterien und Pilze greifen das menschliche Immunsystem an. Sie führen zu Krankheiten, die sich zu Epidemien und Pandemien entwickeln können. Geschichtliche Beweise gibt es genügend: Aus dem elften Jahrhundert ist der Ergotismus bekannt, im zwölften Jahrhundert herrschten die Pocken- und Blattern, im dreizehnten Jahrhundert wütete die Lepra, im vierzehnten die Pest, im fünfzehnten die Syphilis. Die Ruhr ist aus dem sechzehnten Jahrhundert bekannt, die Tuberkulose aus dem siebzehnten, der Typhus aus dem achtzehnten und die Cholera aus dem neunzehnten.
Im letzten Jahrhundert herrschten Krebs, Ebola, Hanta, Milzbrand, Spanische Grippe und Vogelgrippe. Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts verbreitet momentan die Schweinegrippe neue Angst.
Im zwanzigsten Jahrhundert wurden Antibiotika entwickelt. Doch durch deren exzessiven Einsatz haben sich auch die Erreger verändert und sind immer mehr immun und resistent gegen Antibiotika geworden. Dies ist unter anderem ein Grund dafür, warum in jüngster Zeit wieder verstärkt mit Silber gearbeitet wird. Nach wie vor kann es Bakterien abtöten, die gegen Antibiotika immun geworden sind.
Schon im alten Ägypten, in Griechenland und in Rom, im frühen China, in Indien und Persien kannte man die Heilwirkung des Silbers. Viele berühmte Ärzte und Heiler des Mittelalters wie Paracelsus und die Äbtissin Hildegard von Bingen verwendeten das Silber. Zur Prophylaxe benutzten Adlige und Reiche Bestecke und Geschirr aus Silber. Amerikanische Goldgräber konservierten ihre Trinkmilch, indem sie Silbermünzen hinein legten. Erst viele Jahre später wurde entdeckt, dass Silber - in kolloidaler Form - noch viel mehr nutzen konnte.
Seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ist die therapeutische Verwendung von kolloidalem Silber bekannt. Renommierte amerikanische Medizin-Fachzeitschriften wie Lancet, das Journal of the American Medical Association und das in England erscheinende British Medical Journal berichteten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts von ersten wissenschaftlichen Untersuchungen. Auch die pharmazeutische Industrie intensivierte zur selben Zeit ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Sie erfand Antibiotika und ließ sie patentieren. Sehr hohe Geldbeträge wurden in Werbemaßnahmen investiert. So begann der wirtschaftliche Siegeszug der Antibiotika.
Gleichzeitig verschwand das kolloidale Silber aus dem Bewusstsein vieler Mediziner und Patienten. Das Interesse jedoch wächst in der heutigen Zeit wieder stark, denn Antibiotika haben nicht nur eine Menge, sondern zum Teil auch gravierende Folgewirkungen. Dabei überwinden die "Biotica" das "Anti" durch verschiedenste Formen der Mutation, und machen sich anschließend wieder im Körper breit.
Die kleinsten Teile, in die eine Materie zerlegt werden können ohne ihre individuellen Eigenschaften zu verlieren, werden als Kolloidpartikel bezeichnet. Die nächste Stufe der Zerkleinerung wäre dann das Atom selbst.
Bei kolloidalem Silber handelt es sich um eine Verwendungsform von reinem Silber in reinem Wasser. Die Zerkleinerung in mikroskopisch kleine Teile vergrößert die Gesamtoberfläche des Silbers dabei um ein Vielfaches. In dieser winzigen Form kann das Silber bis in die entlegensten Körperregionen vordringen und dort seine Wirkung entfalten. Diese Wirkung beruht auf einer Doppelstrategie: Sie vernichtet Lebensfeindliches und fördert gleichzeitig das Lebenswachstum.
Silber ist der beste natürliche elektrische Leiter. Deshalb eignen sich Silberkolloide auch sehr gut für therapeutische Anwendungen. In seiner kolloidalen Form kann es sogar in einzellige Bakterien eindringen und dort das für die Sauerstoffgewinnung zuständige Enzym blockieren. So kommt der Stoffwechsel des Parasiten zum Erliegen und er stirbt ab.
Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass intakte Hautzellen und gesundheitsfördernde Bakterien durch die Verwendung von kolloidalem Silber nicht geschädigt werden, "wobei hierfür noch keine überzeugende Erklärung vorliegt", wie es die Heilsteine-Forscher Werner Kühni und Walter von Holst formulieren.
Dr. Robert O. Becker, Autor des Buches "The Body Electric" und bekannter Biomedizinforscher der amerikanischen Syracuse University fand heraus, dass kolloidales Silber gleichzeitig vernichtend auf lebensfeindliche Formen und unterstützend auf lebensnotwendige Gewebe wirkt.
Über seine allgemein bekannte Wirkungsweise hinaus hat kolloidales Silber auch einen starken Heilstimulus auf die Haut und auf anderes Gewebe. "Es förderte in besonderer Weise das Knochenwachstum und beschleunigte die Heilung von verletztem Gewebe um mehr als fünfzig Prozent."
Dr. Becker stellte ebenfalls fest, dass kolloidales Silber das Zellwachstum in einem Maße fördert, wie es bei der Bildung von Körperzellen bei Kindern existiert: "Diese Zellen wachsen schnell und produzieren dabei eine erstaunliche Sammlung primitiver Zellformen, die in der Lage sind, sich mit hoher Geschwindigkeit zu multiplizieren und sich dann in die spezifischen Zellen eines Organs oder eines verletzten Gewebes zu differenzieren, selbst bei Patienten über fünfzig Jahren."
Aktuelle Studien zeigen, dass kolloidales Silber bei Einzellern, Pilzen und Plasmodien sowie bei Pilzsporen und Würmern die Phosphataufnahme und die Durchlässigkeit der Zellmembranen hemmt oder verhindert. So kann kolloidales Silber entzündliche und allergische Reaktionen im menschlichen Organismus abmildern, indem es die Ausschüttung von Histaminen und Prostaglandinen unterdrückt. Darüber hinaus bindet kolloidales Silber überschüssige Elektronen und kann so einen mit Schwermetallen belasteten Körper entgiften.
Auch bei der Behandlung von offenen Wunden kann kolloidales Silber eingesetzt werden, da es eine bakterielle Infektion verhindern kann. Durch das Zusammenziehen der Wundoberfläche beschleunigt das kolloidale Silber den Heilungsprozess. Dadurch bleibt die Haut sehr elastisch und reißt auch bei mechanischen Belastungen weniger leicht wieder ein.
Kolloidales Silber wird pur und unverdünnt eingenommen. Keinesfalls sollte es gemeinsam mit Wasser getrunken werden, da es - falls das Wasser Mineralstoffe enthält - zur Entstehung von Silbersalzen kommen kann, was nicht erwünscht ist. Aus demselben Grund sollte es in mindestens einstündigem Abstand zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Kolloidales Silber wird am besten über die Mundschleimhaut aufgenommen und wird zu diesem Zweck so lange wie möglich im Mund behalten. Wird es zu schnell geschluckt, besteht die Gefahr, dass es in den Darm gelangt und dort auch die hilfreichen Darmbakterien schwächt. Daher empfehlen wir die Anwendung des kolloidalen Silbers in erster Line rein äusserlich oder zur kurzzeitigen Behandlung akuter Infekte.
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Die Forschung weiss seit langem, dass die Mutans Streptokokken für Karies verantwortlich sind. Mit Chlorhexidin kann dieses Bakterium relativ einfach mit 0,2% Mundspülungen oder 1% Gels erfolgreich bekämpft werden. Ist bereits getestet ob die Mutans Streptokokken auch mit kolloidalem Silber bekämpft werden können ?
Hallo Herr Stein,
vielen Dank für Ihre Mail.
Selbst wenn kolloidales Silber Kariesbakterien töten würde (abhängig von der Qualität und Konzentration des kolloidalen Silbers), wäre eine Anwendung für diesen Zweck auf Dauer nicht ratsam, da kolloidales Silber natürlich nicht nur die lästigen Bakterien tötet, sondern annähernd die gesamte Mundflora aus dem Gleichgewicht befördern und folglich die Regenerationsfähigkeit des Organismus (in Bezug auf die Zahn- und Zahnfleischgesundheit) negativ beeinflussen würde.
Chlorhexidin jedoch kann darüber hinaus noch sehr viel mehr unangenehme (wenn auch größtenteils nach Absetzen des Präparates reversible) Nebenwirkungen mit sich bringen, deren Auflistung Sie in jedem Beipackzettel von Chlorhexidin-Fertiglösungen finden (z. B. Beeinträchtigung der Geschmackswahrnehmung, Taubheitsgefühle auf der Zunge, Zahnfleischbluten, Mundschleimhautreizungen etc.).
Als erfahrungsgemäß deutlich sinnvoller hat sich in der Kariesbekämpfung - selbstverständlich neben einer Ernährung, die arm/frei von isolierten Kohlenhydraten ist - der Einsatz von täglich mehrmaligen Mundspülungen mit Xylit gezeigt. Dazu wird jeweils ein halber Teelöffel Xylit in den Mund genommen und damit einige Minuten lang die Mundhöhle "gespült". Anschliessend wird das Xylit ausgespuckt. Mehr Infos zu Xylit/Xylitol finden Sie hier:
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich möchte gern wissen, ob ich kolloidales Silber gegen Darmpilze verwenden kann und wie man es einnimmt. Was kostet es?
Vielen Dank für Ihre Mail.
Kolloidales Silber kann zwar bei Darmpilzen angewandt werden, ist hier jedoch nicht DAS optimale Mittel der Wahl, da kolloidales Silber normalerweise möglichst so eingenommen werden sollte, dass es am besten bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, also soweit wie möglich gar nicht erst im Darm ankommt. Dies aus dem einfachen Grund, da kolloidales Silber nicht nur pathogene Keime, sondern auch die gesunde Darmflora beeinträchtigen kann.
Statt dessen nehmen viele Betroffene Grapefruitkernextrakt ein, da dieser zwar antimykotisch wirkt, jedoch offenbar die erwünschten Darmbakterien nicht schädigt. Gleichzeitig sollte jedoch in jedem Falle eine Sanierung der Darmflora ins Auge gefasst werden, da nur eine gesunde Darmflora den Pilz langfristig in seine Schranken verweisen kann. Selbstverständlich gehört ausserdem eine basenüberschüssige und vitalstoffreiche Ernährung aus frischen Zutaten mit zu jedem Anti-Pilz-Programm. Eine Schwermetallbelastung sollte vor Beginn eines solchen Programms ausgeschlossen worden sein.
Interessante Informationen zum Thema Pilze finden Sie hier:
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Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
hallo, habe seit 3 wochen Hals u. Schluckbeschwerden, der Arzt hat gerötete Gaumenmandeln entdeckt, der rechte Strang ist gerötet. Antibitoka hat nix gebracht. Kann ich gleichzeitig mit kolliodalem Silber gurgeln oder verträgt sich das nicht. Danke für Anregungen
Hallo Klaus,
vielen Dank für Ihre Mail.
Halsbeschwerden werden normalerweise nur dann mit Antibiotika behandelt, wenn ein bakterieller Befall nachgewiesen ist. Bakterien führen jedoch sehr viel seltener zu Hals- und Schluckbeschwerden als Viren. Viren lassen sich wiederum von Antibiotika keineswegs beeinträchtigen. Auch Pilzinfektionen kommen im Hals- und Speiseröhrenbereich immer häufiger vor. Auch diese bleiben von Antibiotika völlig unbeeindruckt. Kolloidales Silber hingegen wirkt sowohl gegen Bakterien als auch gegen Viren und Pilze. Gurgeln Sie ausgiebig damit. Anfangs alle halbe Stunde. Tritt eine erste Besserung ein, gurgeln Sie nur noch stündlich und vergrössern Sie dann die Abstände zwischen den Anwendungen. Denken Sie in jedem Fall an das Trinken von sehr viel Wasser oder Kräutertee (Salbei und/oder Thmyian und/oder Zistrose) und versorgen Sie sich mit frischer vitalstoffreicher Nahrung. Trinken Sie jedoch nie direkt nach dem Gurgeln!
Wir wünschen Ihnen gute Besserung und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Liebes Zentrum der Gesundheit, ist kolloidales Silber nicht gleichbeduetend mit Nanosilber? Während Sie kolloidales Silber loben (es soll schlechte Bakterien töten und gute unangetastet lassen), stellen Sie Nanosilber in ganz anderem Lichte dar. Erklären Sie mir bitte den Unterschied. Freundliche Grüsse, Monika
Liebe Monika aus Wien,
Ihre Frage ist berechtigt, da es viel Verwirrung gibt bezüglich Nano-Partikeln, Nano-Silber und Nano-Silver.
Zur Begriffsbestimmung:
Nanoteilchen die gesundheitsschädlich sein können haben eine Größe von 0,65 bis 2 nm (=nm ist Nanometer, daher Nanoteilchen). Die Schädlichkeit dieser Teilchen wird dadurch begründet, dass sie wegen ihrer geringen Größe in sämtliche Zellen des Körpers eindringen können und nicht abgewehrt werden können. Das gilt für alle Nano-Teilchen, nicht nur für Silber.
Nano-Silber beschreibt Silberteilchen in Nano-Größe. Diese sind natürlich bedenklich. Nano-Silver ist eine amerikanische Produktbezeichnung, die für eine Mischung aus angeblich Nano-Silber (das wäre bedenklich) und Silberionen verwendet wird.
Kolloidales Silber höchster Qualität wird im Elektrolyseverfahren hergestellt. Dabei entstehen ca 20% Silber-Kolloide und ca 80% Silber-Ionen. Silber-Kolloide und Silber-Ionen haben hier eine Größe von 5 bis 15 nm, und dies ist nicht mehr bedenklich. Silber-Kolloide sind metallische Silberteilchen, Silber-Ionen sind Silberteilchen, die eine positive elektrische Ladung enthalten und so im Körper ebenso wie Nährstoffe transportiert werden können. Letztendlich werden Bakterien, Viren und Pilze (natürlich keine Speisepilze) durch Silber-Kolloide, Silber-Ionen und Nano-Silber abgetötet, aber von der Verwendung von Nano-Silber ist abzuraten.
Wir hoffen, zur Aufklärung beigetragen zu haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit