Multiple Sklerose


Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems und trifft meist junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren.



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Vitamin D bei Multiple Sklerose

(Zentrum der Gesundheit) - Vitamin D könnte – laut einer Studie – bei der Therapie von Multipler Sklerose (MS) außerordentlich hilfreich sein. Dazu muss man sich nicht einmal in Unkosten stürzen, da bereits eine regelmäßige Dosis Sonnenlicht die körpereigene Vitamin-D-Produktion so anregen kann, dass sich die Symptome von Multipler Sklerose damit lindern lassen.

Multiple Sklerose © mangostock - Shutterstock.com

Multiple Sklerose – Symptome und Krankheitsverlauf

Multiple Sklerose (MS) ist eine verheerende Krankheit mit bislang wenig Hoffnung auf echte Heilung. In Deutschland sind rund 150 von 100.000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt. Meistens trifft es junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, die in der Blüte ihres Lebens stehen. Die Krankheit macht sie unfähig, für sich selbst zu sorgen und bringt manche letztendlich in den Rollstuhl.

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die das Zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark, gelegentlich auch die Sehnerven) betrifft. Im Krankheitsverlauf verhärtet sich langsam die äußere Schicht des Rückenmarks. Dadurch können die elektrischen Impulse der Nervenzellen (die vom Gehirn zum Rest des Körpers und umgekehrt unterwegs sind) nicht mehr passieren, sie werden unterbrochen.

Es kommt zu verschiedenen Symptomen, wie zum Beispiel Gefühlsstörungen, Lähmungen, Schmerzen, Schluckproblemen und Sehstörungen (Schleier vor den Augen, Doppeltsehen o. ä.). Mit der Zeit lässt die Kraft merklich nach und Bewegungen werden langsamer, bis sie schließlich gar nicht mehr möglich sind. Allerdings müssen MS-Kranke nicht zwangsläufig im Rollstuhl enden. Die Mehrheit ist auch noch Jahre nach Krankheitsausbruch in der Lage, selbst zu gehen.

MS verläuft außerdem in den meisten Fällen schubweise, das heißt, die Symptome können sich nach einem Schub vollständig zurückbilden (bis zum nächsten Schub). Es können jedoch auch neurologische Schäden dauerhaft bestehen bleiben und sich von Schub zu Schub weiter verstärken.

Multiple Sklerose – Schulmedizinische Therapien von zweifelhafter Wirksamkeit

Die schulmedizinische Behandlung von Multipler Sklerose führt nicht zur Heilung, sondern – mit viel Glück – zu einer Linderung der Symptome. Während eines Schubs verabreicht man hochdosierte Cortisonpräparate und eventuell Medikamente, die das Zellwachstum und die Zellteilung hemmen (Zytostatika, die auch Krebskranken unter der Bezeichnung Chemotherapie verabreicht werden).

Außerdem werden Medikamente gegen die individuellen Symptome verordnet (Mittel gegen Depressionen, Mittel gegen Schmerzen, etc.). Langfristig versucht man das Immunsystem mit bestimmten Medikamenten einerseits zu verändern, andererseits aber auch zu unterdrücken. Bekannt ist, dass nicht für alle bei Multipler Sklerose eingesetzten Medikamente ein überzeugender Wirksamkeitsnachweis geführt werden kann.

Manche dieser Medikamente darf ein Mensch in seinem ganzen Leben nicht länger als zwei bis fünf Jahre einnehmen, weil andernfalls lebensgefährliche Zustände erwartet werden müssen. Andere typische MS-Arzneimittel (Beta-Interferon) sollen das Krebsrisiko erhöhen und wieder andere können Entzündungen im Gehirn hervorrufen.

Beta-Interferon soll außerdem ganz nebenbei zu Depressionen führen, wogegen dann rasch Antidepressiva verschrieben werden. Diese haben in der Regel wiederum eine lange Liste mit Nebenwirkungen, gegen die es aber selbstverständlich ebenfalls Medikamente gibt...

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Neue Studie zeigte: Vitamin D beugt MS-Schüben vor

Die Therapiesituation für Multiple-Sklerose-Betroffene ist also alles andere als befriedigend. Eine neue Studie der Universität von Toronto über den Einfluss von Vitamin D auf den Verlauf und die Entwicklung von Multipler Sklerose gibt allen Grund zu Hoffnung.

Multiple-Sklerose-Kranke, die während dieser Studie sehr hohe Dosen Vitamin D eingenommen hatten (durchschnittlich 14.000 IE pro Tag, 1 IE – Internationale Einheit – entspricht bei Vitamin D3 0,025 Mikrogramm), konnten erfolgreich neuen Schüben vorbeugen. Ihre Körperfunktionen verschlechterten sich außerdem nicht weiter und sie bemerkten keinerlei negative Nebenwirkungen.

Forscher warnen vor wirksamen Vitamin-D-Dosen

Trotz diesen äußerst positiven Ergebnissen warnt man MS-Kranke davor, mehr als 4.000 IE Vitamin D einzunehmen, da die Therapie mit höheren Dosen noch nicht als sicher gelte. Gleichzeitig jedoch wurde in eben dieser Studie nachgewiesen, dass die Einnahme einer Dosis von nur 4.000 IE pro Tag bei Multipler Sklerose absolut keine Wirkung gezeigt hatte.

Außerdem wurde bereits in mehreren Studien nachgewiesen, dass hohe Vitamin-D-Dosen durchaus sicher sind. Ja, es war sogar die Universität von Toronto höchstpersönlich, die in einer Vitamin-D-Studie bekannt gegeben hatte, dass es „keinen Hinweis auf negative Effekte bei der Einnahme von täglich 10.000 IE Vitamin D“ gäbe. Generell gilt, dass eine chronische Überdosierung nur dann auftreten kann, wenn man über viele Monate hinweg 40.000 IE in Form von Präparaten einnehmen würde.

Lesen Sie dazu auch: Die Wirkkraft von hochdosiertem Vitamin D3

Sonnenlicht statt Pillen

Dennoch machen Warnungen dieser Art natürlich skeptisch. Vitamin D muss aber nun nicht zwangsläufig in Form von Pillen eingenommen werden. Da Vitamin D vom menschlichen Organismus unter dem Einfluss von Sonnenlicht selbst produziert werden kann, genügt es, die Haut täglich der Sonne auszusetzen. Auf diese Weise kann man sich vollkommen kostenlos mit ausreichend Vitamin D versorgen – und geht gleichzeitig nicht das geringste Risiko einer Vitamin-D-Überdosierung ein.

Sonnenbäder sichern die Vitamin-D-Versorgung

Ziehen Sie sich also Badehose oder Bikini an und begeben Sie sich in die Sonne. Sollte es für Badekleidung zu kühl sein, dann achten Sie einfach darauf, dass Sie so viel Haut wie möglich dem direkten Sonnenlicht präsentieren.

Wenn Sie helle Haut haben und so lange in der Sonne bleiben, bis Ihre Haut ein kleines bisschen rosa wird, dann entspricht das etwa 20.000 IE Vitamin D. Unser eigener Körper produziert also innerhalb kürzester Zeit eine unwahrscheinlich große Menge Vitamin D – und noch NIE wurde von einer Überdosis Vitamin D wegen zu viel Sonnenlicht berichtet.

Genauso interessant ist die Tatsache, dass Multiple Sklerose um so seltener auftritt, je näher ein Volk am Äquator lebt. Daraus schließen manche Wissenschaftler, dass Multiple Sklerose unter anderem die Folge eines chronischen Vitamin-D-Mangels sein könnte, einfach deshalb, weil Menschen aus nördlichen Gefilden ihre Haut viel seltener dem Sonnenlicht aussetzen und ihre Körper daher auch kaum Vitamin D bilden können.

Gleichzeitig ist die Ernährung in den nördlichen Industrieländern heutzutage äußerst Vitamin-D-arm. Die Inuit (Eskimos) in Grönland beispielsweise erfreuen sich trotz chronischen Sonnenlichtmangels eines optimalen Vitamin-D-Spiegels, da sie täglich frisch gefangenen oder selbst getrockneten Fisch sowie Innereien essen.

Wer dagegen im Süden bzw. näher am Äquator lebt, der genießt den Großteil des Jahres in Shorts und Sandalen und braucht sich – auch ohne Fisch und Innereien – über seine Vitamin-D-Versorgung keine Sekunde lang den Kopf zu zerbrechen.

Für Menschen in den mitteleuropäischen Industrieländern bedeutet all das: Bewusst und regelmäßig so viel Haut wie nur möglich in natürlichem Sonnenlicht zu baden.

Die Schutzwirkung des Vitamin D

Vitamin D hat Einfluss auf über 1000 Gene im menschlichen Organismus. Immer wieder beweisen Studien, dass ein Mangel an Vitamin D maßgeblich bei der Entstehung vieler Krankheiten beteiligt ist. Dazu gehören Rachitis, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes, Knochenbrüche, verschiedene Krebsarten – und Multiple Sklerose. Das bedeutet, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin D bei der Vorbeugung dieser Krankheiten unverzichtbar ist.

Je höher der Vitamin-D-Spiegel im Blut, um so geringer das MS-Risiko

Schon im Jahre 2006 wurde im Journal of the American Medical Association (JAMA 2006; 296: 2832-2838) eine Studie veröffentlicht, die den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel im Blut und MS deutlich machte.

Dr. Kassandra Munger von der Harvard School of Public Health hatte mit ihrem Team aus einer Datenbank, die sieben Millionen Personen umfasste, 257 Multiple-Sklerose-Kranke ausgewählt, von denen mindestens zwei Blutproben vorlagen, die etwa fünf Jahre vor dem Ausbruch der Krankheit abgenommen worden waren.

Der Vitamin-D-Spiegel dieser Blutproben wurde mit dem Vitamin-D-Spiegel einer gesund gebliebenen Kontrollgruppe verglichen. Es stellte sich heraus, dass sich das Risiko, an MS zu erkranken, (bei Menschen mit weißer Hautfarbe) mit steigendem Vitamin-D-Spiegel verminderte.

Vitamin D mindert Zahl der Entmarkungsherde

Eine andere Studie zeigte, dass bei MS-Betroffenen die Anzahl der sog. Entmarkungsherde (verhärtete Stellen) im Rückenmark durch die Einnahme von etwa 7.000 IE Vitamin D pro Tag verringert werden konnte. Und so drängen viele Forscher – hauptsächlich in Schottland, wo Multiple Sklerose besonders verbreitet ist – seit Jahren dazu, die Vitamin-D-Versorgung der Menschen zu sichern, um MS bereits im Vorfeld abwehren zu können.

Während die Pharmaindustrie also fieberhaft nach neuen Medikamenten gegen Multiple Sklerose sucht, während Großbritannien seinen Premierminister dazu drängt, Millionen von Pfund der Stammzellforschung zu widmen, um mit deren Hilfe eines Tages Multiple Sklerose bekämpfen zu können, während die Multiple Sclerosis Society in Kanada immer mehr Schulungszentren für Multiple-Sklerose-Forscher einrichtet, könnten Sie sich möglichst leicht bekleidet in die Sonne setzen, dort völlig kostenlos Ihren Vitamin-D-Spiegel erhöhen und auf diese Weise immun werden gegen Multiple Sklerose.

Lesen Sie hier: Wie Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel bestimmen

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(8)

joggler
geschrieben am: dienstag, 21. januar 2014, 17:30
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Hallo, ich wurde letzte Woche auf MS diagnostiziert und würde gerne die Studie an der Uni von Toronto irgendwo lesen können, finde jedoch keinen Link. Da die erste Cortison Kur schwer anschlug (Nebenwirkungen) möchte ich gerne meinen Arzt von der hohen Dosierung des Vitamin D überzeugen, da es sonst nicht zurückbezahlt wird. Können Sie mir den Link zu der Studie, mit Details, zusenden? Ich finde es im Netz sonst leider nicht. Mit freundlichen Grüßen, Jörg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Joggler
Unter diesem Link gelangen Sie zu den entsprechenden Informationen.
Weitere Studien finden Sie über google scholar mit dem Suchwort "Vitamin D multiple sclerosis".
Ganz aktuell auch dieser Artikel aus dem gestrigen Ärzteblatt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lehner
geschrieben am: montag, 14. januar 2013, 13:24
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Bei keinem meiner MS Patienten(Neurologe und med.Laborangestellten) war die Ernährung die Ursache non MS. Ja sie wurden alle nach Auflösung der seelisch/geistigen Ursachen sogar spontan geheilt. Der Neurologe ging 15 Jahre auf 2 Krücken, nach meiner Seelentherapie steht er auf und geht sofort und hat seine Krücken bei mir vergessen, Die Freudentränen liefen ihm von den Wangen. Dieser wollte in seiner Euphorie mit mir eine gemeinsame Praxis mit meiner Therapie machen, worauf er von der Ärztekammer mit dem Entzug der Approbation bedroht wurde. Liebe Grüße, Josef Lehner

trittico
geschrieben am: sonntag, 08. april 2012, 20:39
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Hallo, welche Ernährung ist bei MS zu empfehlen? Habe gehört es sollen nicht zu viele Hülsenfrüchte verzehrt werden. ? Stimmt das? Wäre als pflanzliche Eiweißquelle Lupinenmehl, Hanfprotein und Reisproteiin zu empfehlen? Man hört leider soviel verschiedenes und verwirrendes... Wäre eine Darmreinigung empfehlenswert zur Stärkung des Immunsystems oder ist das bei MS zu gefährlich und kann einen Schub auslösen? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Trittico,
vielen Dank für Ihre Mail.

Eine Darmsanierung soll in Kombination mit einer basenüberschüssigen und naturbelassenen Ernährungsweise die Regenerationsfähigkeiten und Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und stärken, so dass dies natürlich auch bei MS wünschenswert wäre. Ob eine Darmsanierung einen Schub auslösen kann, ist leider nicht pauschal zu beantworten und dürfte von sehr vielen individuellen Faktoren abhängen.  Allgemeine Informationen zur Darmsanierung und deren Durchführung finden Sie hier:

Wie funktioniert eine Darmreinigung

 
Da Multiple Sklerose eine Krankheit ist, die mit chronischen Entzündungsprozessen einhergeht, wird eine antientzündliche Ernährung empfohlen. Die basenüberschüssige und naturbelassene Ernährungsweise, so wie wir sie anraten, ist automatisch auch eine antientzündliche Ernährungsweise, da Omega-3-Fettsäurenreiche Öle und Lebensmittel verzehrt werden und die Omega-6-Fettsäurenmenge reduziert wird.
 
Hülsenfrüchte enthalten einen gewissen Anteil an Linolsäure, die im Körper zur entzündungsfördernden Arachidonsäure (Omega-6) umgewandelt werden kann. Allerdings ist der Linolsäureanteil z. B. von Getreide weitaus höher als der von Hülsenfrüchten, so dass Letztere sicher nicht gemieden werden müssen. Auch sollten Lebensmittel nicht nur nach der Art ihrer Fettsäuren ausgewählt werden, sondern nach ihrer Gesamtqualität. So sind z. B. Nüsse zwar sehr linolsäurereich, aber gleichzeitig auch reich an sehr vorteilhaften Stoffen, so dass eine Meidung von Nüssen sicher nicht sinnvoll wäre. Es geht also eher um die Wahl von naturbelassenen, hochwertigen und wenig verarbeiteten Lebensmitteln, die möglichst frisch zubereitet werden.
 
Falls Sie jedoch befürchten, dass Ihre Ernährung einen Linolsäureüberschuss aufweist, dann könnten Sie ein hochwertiges Bio-Leinöl (täglich 1 EL) in Ihren Speiseplan integrieren, so dass Ihr Omega-6/Omega-3-Verhältnis wieder ausgeglichen ist.
 
Wenn Sie Ihre Proteinversorgung mit einem Proteinpulver optimieren möchten, wäre Hanfprotein das in Bezug auf das ideale Fettsäurenverhältnis empfehlenswerteste Protein.
 
Achten Sie in jedem Fall auch auf andere entzündungsfördernde Faktoren, wie z. B. konkrete Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. gegen Milch- oder Getreideeiweiss). Hier muss sich der Betroffene genau beobachten und evtl. ein Ernährungstagebuch führen. Zucker kann ebenfalls entzündungsfördernd wirken. Auch ein Östrogenüberschuss begünstigt Entzündungen, weshalb das hormonelle Gleichgewicht von äusserster Wichtigkeit ist.
 
Besonders wichtig ist hier ausserdem, dass freie Radikale eliminiert werden. Freie Radikale können im Übermass einerseits zu Entzündungen führen, andererseits bestehende Entzündungen fördern. Sie lassen sich nur dann auf ein erträgliches Mass reduzieren, wenn eine vitalstoffreiche Ernährungsweise, die gleichzeitig äusserst antioxidantienreich ist, dauerhaft praktiziert wird. Nähere Informationen zur antioxidantienreichen Ernährung finden Sie hier:

Antioxidantien

Falls Sie Ihre Ernährung mit zusätzlichen Antioxidantien anreichern möchten, interessiert Sie vielleicht dieser Informationstext:

Astaxanthin

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sebastian
geschrieben am: sonntag, 29. januar 2012, 11:36
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich bin auf der Suche nach fundiertem Wissen über die sog. Autoimmunkrankheit. Gibt es nach Ihrem Wissen Studien, die einen \"Krankheitsverlauf\" belegen? Ich würde mich über Informationen freuen. Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sebastian,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.
DIE Autoimmunerkrankung gibt es nicht. Unter dem Begriff Autoimmunerkrankungen werden sehr viele verschiedene Krankheiten zusammengefasst, welche die unterschiedlichsten Gewebe und Organe betreffen können und welche sehr unterschiedliche Verläufe zeigen. Verläufe, die sich nicht nur je nach Art der Autommunerkrankung unterscheiden können, sondern auch bei jedem Patienten unterschliedlich beobachtet werden können. Insofern ist es uns leider nicht möglich, mit speziellen Studien zu dienen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

bernd
geschrieben am: donnerstag, 29. september 2011, 20:12
eMail-Adresse hinterlegt

Wie lange sollte ich mich denn in der Sonne auf halten um die wirksam nötige Menge Vitamin D zu erhalten? Gibt es eine bestimmte Uhrzeit (von wann bis wann) wo die Vitaminproduktion am stärksten in der Sonne ist? Muss man das täglich tun und wie lange speichert der Körper Vitamin D? Was ist mit den Jahreszeiten, wieviel länger muss ich in der Sonne bleiben, im Herbst und Winter, um die gleich hohe Dosis wie im Sommer zu bekommen? Was mache ich wenn Tage lang keine Sonne scheint, wie bekomme ich dann trotzdem die täglich ausreichende gewünschte Menge Vitamin D ? Danke!!!




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Bernd,

vielen Dank für Ihre Fragen. Diese Fragen werden in diesem

Artikel über Vitamin D

ausreichend beantwortet. Am Fuss des Textes finden Sie noch weitere Links zu Artikeln, die sich mit Vitamin D auseinandersetzen.

Alles Gute
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hansjörg Hörseljau
geschrieben am: freitag, 10. juni 2011, 23:16
eMail-Adresse hinterlegt
Ich nehme seit mehr als einem Jahr 8000 i.E. Vitamin D täglich. Seitdem habe ich kein Cortison mehr benötigt, auch meine Leistungsfähigkeit scheint etwas besser zu werden.

Antwort:

Lieber Herr Hörseljau,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren motivierenden Erfahrungsbericht.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Fr. Weise
geschrieben am: mittwoch, 05. januar 2011, 18:28
eMail-Adresse hinterlegt
Liebe Zentrum für Gesundheit

vielen Dank für diesen Artikel. Es wäre jedoch gerade von ihrer Website wünschenswert, die unzähligen anderen vorbeugenden und sehr hilfreichen alternativen Mittel und Methoden bei MS vor zustellen. Die Krankheit ist auf körperlicher und BESONDERS seelischer Ebene vielschichtig genug, um nicht nur den Aspekt des Vitamin D-Mangels zu berücksichtigen, wenn gleich dies natürlich wichtig ist. Trotzdem es viele Menschen stört, gibt es durch aus wertvolle Dinge, die zu tun sind, auch wenn dies bedeutet sich intensiv mit seiner Lebensweise auseinander zu setzen.
MS ist wie viele andere Krankheiten dazu da, um uns zu hinterfragen. MfG

Zentrum der Gesundheit:



Liebe Frau Weise,
vielen Dank für Ihre Mail. Sie haben die Vielschichtigkeit der MS und ihre alternativen Therapie-Möglichkeiten betreffend selbstverständlich Recht. In unserem Text über MS und Vitamin D ging es uns hauptsächlich darum, die Erkenntnisse der erwähnten Studie aus Toronto bekannt zu machen. Ein ausführlicher Text über MS, der alle Bereiche abdecken wird, ist bereits in Planung.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
lbmedien
geschrieben am: montag, 04. oktober 2010, 16:26

eMail-Adresse hinterlegt
Zum Thema Sonne, Vitamin D und MS haben wir ein halbes Dutzend aktueller Studien im Laufe der vergangenen drei Jahre vorgestellt (s.o.)
Einfach im Suchfeld MS oder Multiple Sklerose eingeben.

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