Trinkwasser
Trinkwasser ist mit Abstand das wichtigste Lebensmittel was unser Organismus benötigt. Ohne ausreichende Wassversorgung funktioniert unser Körper nicht!
Die steigenden Absätze der Getränkehersteller und der Hersteller von Wasserfiltern zeigen, dass eine zunehmende Zahl von Verbrauchern der Qualität des Wassers, welches aus ihrem häuslichen Wasserhahn fließt, nicht mehr trauen.
Die Wasserwerke behaupten dennoch, dass Wasser aus dem Wasserhahn unbedenklich getrunken werden kann. Ist es den Getränkeherstellern und Wasserwerken tatsächlich nicht bekannt, dass sich gesundheitlich bedenkliche Stoffe, Gifte und Keime im Wasser befinden, oder werden wir - die Verbraucher - in diesem Punkt nicht richtig informiert, oder sogar irregeführt?
Trinkwasser ist für uns ein unersetzlicher Grundstoff, zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen im Körper, der in relativ großen Mengen benötigt wird. Decken wir unseren Wasserbedarf aus Leitungswasser, können sich die darin enthaltene Schadstoffe im Körper ansammeln und ihm erheblich schaden. Es ist deswegen von höchster Wichtigkeit, dass zumindest unsere Trink- und Kochwasserversorgung mit reinem, unbelastetem Wasser gewährleistet ist.
In einem 1997 erschienenen Artikel im "Deutschen Ärzteblatt" heißt es: "Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualität des Trinkwassers."
Das Problem der Wasserwerke ist, dass nur etwa 5% des von ihnen gelieferten Wassers von uns als Trinkwasser genutzt wird, der Rest wird als Brauchwasser zum Duschen, Spülen, etc. genutzt. Wasserwerke müssen das von ihnen gelieferte Wasser immer in der gleichen Qualität zu Verfügung stellen und dabei zusätzlich wirtschaftlich arbeiten. Jede neu entwickelte Aufbereitungsform und jede Modernisierung der Rohrleitungen kostet Unsummen. Dieses Geld ist in der Regel nicht vorhanden.
Um die Versorgung mit Trinkwasser aufrecht erhalten zu können, arbeiteten zahlreiche Wasserwerke bereits direkt nach Einführung der neuen Trinkwasserverordnung (1990) mit Ausnahmegenehmigungen; denn in dem von ihnen gelieferten Wasser konnten die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden. Es mussten bisher viele Wasserwerke und Brunnen geschlossen werden, weil sie die im Grundwasser befindliche Giftflut nicht mehr bewältigen konnten. Hinzu kommt, dass das Grundwasser aus immer tieferen Schichten und weit entfernten Regionen herangeschafft werden muss.
Probleme bereitet den Wasserwerken auch der sinkende pH-Wert des Wassers, durch den sauren Regen, der im Übrigen in den Medien leider keinen Widerhall findet. Das Trinkwasser wird durch den sauren Regen zunehmend saurer. Durch diese Säuren im Wasser werden die Transport-Leitungen verstärkt angegriffen und insbesondere Blei, Kupfer und Asbestfasern aus ihnen gelöst, die unseren Organismus auf Dauer erheblich belasten.
Auch die im Boden enthaltenen Schadstoffe werden vom sauren Regen vermehrt gelöst und gelangen ins Grundwasser. Die Folgen des sauren Regens sind von den Wasserwerken kaum in den Griff zu bekommen, da Entsäuerungsanlagen ausgesprochen teuer sind.
Das Wasser wird zwar gereinigt, es wird dann allerdings mit hohem Druck durch lange Rohrleitungen aus dem Wasserwerk bis in unsere Küche geleitet und dabei wieder verunreinigt. Der hohe Druck sorgt seinerseits dafür, dass das Wasser sich in seiner Struktur verändert, die kristalline Struktur bricht auf und die Qualität des Trinkwassers verändert sich negativ.
Reines, lebendiges Trinkwasser wird immer mehr zur Mangelware. Es ist empfehlenswert, den Trinkwasserbedarf von Tiefenquellen zu kaufen, wie sie z.B. von der St. Leonhards-Quelle, Plose oder Hornberger genutzt werden. Wichtig ist zu beachten, dass das in Frage kommende Mineralwasser - möglichst stilles Wasser - in Glasflaschen abgefüllt wurde.
Bei stillen Flaschenwässern in Kunststoffflaschen kann es zu einer Verkeimung kommen. Bei einer Untersuchung im Auftrag von RTL-Extra im Oktober 1995 hat Prof. F. Daschner vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene in Freiburg in 30% der getesteten stillen Wässer unter anderem Erreger von Hirnhaut-, Harnwegs- und Lungenentzündungen nachgewiesen.
Lebendiges Trink-Wasser - egal in welcher Form - ist ein Löse-, Schwemm- und Reinigungsmittel für unseren Körper. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung werden die Mineralien und die so genannten wertvollen Inhaltsstoffe in Mineralwässern in keiner Art und Weise vom Körper verwertet. Im Gegenteil, sie können uns schaden.
Merke: Je weniger Mineralstoffe das Mineralwasser enthält, desto besser für Ihre Gesundheit.
Der Körper behandelt die Mineralien aus dem Wasser jedoch wie alle anderen nutzlosen Stoffe: Er versucht sich davon zu befreien, d. h., er will sie ausscheiden. Dies gelingt jedoch nur zu einem sehr kleinen Teil. Der weitaus größere Anteil kann in den Venen, Arterien, Lymphen und dem Zellzwischengewebe abgelagert werden.
Mineralwasser unterliegt zwar der Mineralwasserverordnung. Diese weicht jedoch von der bestehenden Trinkwasserverordnung erheblich ab. Das Mineralwasser wird in einem wesentlich geringeren Umfang kontrolliert (so sind z.B. Untersuchungen auf Pestizide und Nitrat gar nicht vorgeschrieben) und es sind bei Mineralwässern zum Teil wesentlich höhere Grenzwerte als bei Trinkwasser erlaubt.
Trinkwasser darf höchstens 10µg/Liter Blei und Arsen enthalten, während Mineralwasser bis 50µg Arsen und 40 µg Blei pro Liter enthalten darf. Es wird leider immer noch oft belastetes Trinkwasser für die Zubereitung von Getränken (Kaffee, Tee, Säfte) und als Kochwasser verwendet.
Rund dreizehn Prozent der Mineralwassermarken, für die foodwatch Daten vorliegen, enthalten für Säuglinge und Kleinkinder kritische Mengen Uran. Darunter bekannte Marken wie San Pellegrino und Perrier von Nestlé oder Überkinger. foodwatch hat für mehr als 400 Marken Daten zur Uranbelastung zusammengetragen. Die Liste sehen Sie hier.
Trinkwasser soll Russlands drittgrößte Einnahmequelle werden.
Reines Trinkwasser kann laut Parlamentschef Boris Gryslow zukünftig zur drittgrößten Einnahmequelle für den russischen Staatshaushalt nach Öl und Gas werden.
Reines Trinkwasser könne schon jetzt als "strategische Quelle" betrachtet werden, sagte Gryslow, Vorsitzender der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments), am Mittwoch in einer Regierungsberatung in Moskau. "Es beginnen bereits Kriege um das Wasser", äußerte er. Russland verfüge über immense Reserven an Trinkwasser und müsse es zum Exportartikel machen.
Das Trinkwasser in Deutschland gilt als besonders sauber. Und doch finden sich Arzneimittelrückstände in dem kostbaren Lebensmittel. Experten schlagen Alarm - und forschen an besseren Aufbereitungsmethoden.
Zehn Wirkstoffe seien mehrfach nachgewiesen worden, darunter der Blutfettsenker Bezafibrat, das Antirheumatikum Diclofenac, Röntgenkontrastmittel oder das Antischmerzmittel Ibuprofen, sagt der renommierte Toxikologe Hermann Dieter vom Umweltbundesamt. Bei anderen gebe es einen oder einige wenige Befunde. Wie viele der 3000 zugelassenen Wirkstoffe im Trinkwasser vorkommen, könne nicht angegeben werden. «Das ist schwer abzuschätzen, wissenschaftliche Aussagen kann man dazu nicht machen.» Verbesserte Analysemethoden würden künftig wohl Rückstände weiterer Arzneien zutage fördern.
Artikel über verseuchtes Trinkwasser komplett lesen
Saures Trinkwasser mit hohen Aluminiumwerten und einem Mangel an Kieselsäure, Kalzium und Magnesium scheint besonders gefährlich zu sein. Hier weiterlesen
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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Heut zu Tage gibt es ja auch schon Wasserfiltersysteme mit der Kombination von Kohlenstoffblock- und UV-Licht-Technologie. Ist es richtig, dass die Aktivkohle- Filterpatrone den Gehalt an Partikeln reduziert und das das UV-Licht über 99,99°% der wassergebundenen Mikroorganismen vernichtet? Ich bedanke mich im Vorraus
Liebe Tatjana,
vielen Dank für Ihre Mail.
UV-Wasserfiltersysteme sind schon sehr lange auf dem Markt, insbesondere in der Aquaristik, wo sie oft bei zu hohem Fischbesatz und damit in Verbindung stehenden Wasserproblemen eingesetzt werden. In diesen Fällen sorgen UV-Filter für klares Wasser, reduzieren Algenbefall und können ferner zu einem Verschwinden von bakterienbedingten Krankheiten führen. Besonders Globetrotter, die in Regionen unterwegs sind, in denen sich nicht immer keimfreies und sauberes Wasser finden lässt, führen immer öfter mobile UV-Filter mit sich, die äusserst zuverlässig auch jene Bakterien entfernen, welche die übliche chemische Wasserreinigung oft überleben.
Ob die Leistung tatsächlich 99,99 Prozent beträgt, wird vom jeweiligen Gerät und auch von der übrigen Wasserqualität abhängen (auf Reisen gilt: Je schmutziger das Wasser (Sand, Erde) um so geringer die Wirksamkeit des UV-Filters, so dass hier das Wasser zuerst mit einem Kohlefilter oder zumindest mit einem Tuch vorgereinigt werden muss). In jedem Fall sollten Sie sich vom Hersteller glaubwürdige Laboranalysen vorlegen lassen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Bin öfters in euren Seiten und lese die Artikel, unteranderem übers Wasser. Nun meine Frage: Ich trinke seit einiger Zeit Wasser aus der Heilquelle Hedwigsbründl in Bad Zell. Das Quellwasser ist Radonhältig, da ich fast nur dieses Wasser trinke würde ich gerne wissen ob das Radon irgendwelche auswirkungen auf den Körper hat. Da ich zur Quelle einige Kilometer fahren muß nehme ich mir einige Glasflaschen voll Wasser mit nach Hause, die ich dann im Keller lagere. Wie lange kann man das Wasser lagern, der Keller ist kühl und dunkel.
Lieber Karl,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.
Radon soll - wenn es eingeatmet wird und natürlich dosisabhängig - das Risiko für die Entstehung von Lungenkrebs fördern. Beim Trinkwasser gibt es keine Grenzwerte. Lediglich eine Empfehlung der Stahlenschutzkommission (SSK) vom Dezember 2003 liegt vor, nach der 100 Bq/l nicht überschritten werden sollten.
Allerdings gilt die Strahlenbelastung durch Radon im Wasser als Bestandteil der natürlichen Radioaktivität. Doch kann selbstverständlich auch eine "natürliche Radioaktivität" ab einer bestimmten Dosis problematisch werden und sollte - so gut wie möglich - vermieden werden. Dennoch heisst es, dass eine Gefährdung der Bevölkerung durch Radon im Trinkwasser nicht bestehe. Sie könnten sich sicherheitshalber nach dem konkreten Radongehalt des Wassers erkundigen. Andererseits - aber das hängt vom persönlichen Glauben ab - könnte die Heiligkeit des Wassers eine mögliche Gefahr durch das enthaltene Radon neutralisieren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sie schreiben, daß die Inhaltsstoffe des Mineralwassers vom Körper in keiner Weise verwertet werden. Aber gerade die Mineralien sind ja das Verkaufsargument für diese \'Art\' Wasser. - Deshalb habe ich es auch immer getrunken und habe geglaubt, ich würde meinem Körper damit etwas Gutes tun. Nachdem ich nun zwei gegenteilige Meinungen gelesen habe, die ich selbst nicht zu Überprüfen imstande bin, bin ich natürlich verunsichert. Wenn Sie mir die Quelle nennen könnten, auf die Sie Ihre Aussage stützen, wäre mir sehr geholfen; Weil ich dann sicher sein könnte... Für Ihre Mühe, meinen besten Dank im voraus.
Lieber Andi,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Mineralien im Wasser liegen bekanntlich in anorganischer Form vor. Sie zu verwerten, gelingt dem Körper zwar, doch können Mineralien in organischer Form, also gebunden an andere Nähr- und Mikronährstoffe besser resorbiert werden.
Dass Mineralstoffe in keiner Weise aus Mineralwasser aufgenommen werden können, schreibt zwar der Autor des betreffenden Artikels, da wir damit jedoch nicht vollumfänglich einverstanden sind, wird der entsprechende Text in absehbarer Zeit aktualisiert werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit, ich bin vor einem Monat umgezogen und habe seit dem Probleme mit der Haut auf meiner Stirn und meinen Augenlidern. Dies äußert sich in extrem trockener Haut, die sogar bröckelt. Eine Behandlung mit einer Feuchtigkeitscreme, die auch bei Neurodermitis angewendet werden kann, bringt keine Besserung.
Seit ich herausgefunden habe, dass das Wasser die Quelle sein muss, verwende ich das Leitungswasser nun nur noch zum Hände waschen und wischen. Seit dem ist meine Gesichtshaut wieder normal. Jedoch ist dies kein dauerhafter Zustand für mich, da ich gerne hier duschen und kochen möchte.. Haben sie einen Rat für mich?
Ich mag meine Wohnung und würde ungern wieder ausziehen. (Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus, andere Bewohner haben keine Probleme.) In freudiger Erwartung auf eine Antwort ihrerseits verbleibe ich bis auf weiteres
mit freundlichen Grüßen, Helena
Liebe Helena,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie könnten Ihr Problem mit einem Umweltmediziner besprechen und ausserdem Ihr Wasser bei einem unabhängigen Institut analysieren lassen. Möglicherweise können Sie die Analyse dann mit Ihrem Umweltmediziner besprechen, um hinter die Ursache der Hautreaktion zu gelangen. Langfristig könnte Ihnen dann eventuell ein Wasserfilter helfen. Aus der Ferne können wir jedoch leider nicht sehr viel mehr zur Auflösung des Problems beitragen, hoffen aber, dass Sie bald zu einem Ergebnis gelangen werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo, wir sind gerade erst in einen Ort gezogen. Jetzt haben wir gehört, dass mehrere Nachbarn an Blasenkrebs erkrankt sind. Vor unserem Einzug haben wir eine Wasserenthärtungsanlage rausgeworfen. Leitungswasser trinken wir nicht. Leider wissen wir nicht, ob die Nachbarn auch eine Wasserenthärtungsanlage haben oder hatten, die Blasenkrebs hatten. Weiterhin überlegen wir, ob vielleicht städtische Rohrleitungen belastet sind.
Der Ort selbst scheint aber nicht belastet zu sein, nur eben 3-4 Häuser um uns herum. Vielleicht auch ein Grundwasserproblem in unmittelbarer Umgebung (Früchte aus Garten nicht essen?) Wo bekommt man unabhängige Wasseranalysen her? Wissen Sie, wie schädlich (und ob) diese Wasserenthärtungsanlagen sind? Danke, beste Grüße
Vielen Dank für Ihre Mail.
Sicher haben Sie inzwischen bereits weitere Nachforschungen betrieben. Dennoch hier unsere Vorschläge zu Ihrem Problem:
Erkundigen Sie sich in der Nachbarschaft nach möglichen Gemeinsamkeiten zwischen den betroffenen Häusern bzw. ihren Bewohnern. Möglicherweise könnten Sie einen Baubiologen kontaktieren, der Ihnen erste Ratschläge erteilen kann.
Auch Umweltmediziner können Sie über mögliche Zusammenhänge aufklären und Ihnen Tipps für zuverlässige und unabhängige Wasser-Analysen in Ihrer Gegend geben. Uns selbst liegen keine Informationen in Bezug auf die mögliche Schädlichkeit von Wasserenthärtungsanlagen auf die Gesundheit vor, weshalb wir Sie hier an die genannten Stellen weiter verweisen möchten.
Wir hoffen, dass Sie bald hinter die Ursache der Begebenheiten kommen und senden
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
hallo, vielen dank für eure informative seite. weil wir deutlich erhöhte bleiwerte haben, gebe ich meinem baby seit beginn der beikost mineralwasser. cih verwende vilsa - ist das eurer kenntnis nach in ordnung?
Hallo Klara Mai,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie das Vilsa Wasser ohne Kohlensäure nehmen, dann können Sie es für die Beikostzubereitung verwenden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hey, erstmals großes Lob an Eure informative Seite! Ich werd gleich auf Glasflaschen umsteigen. Meinen Sie das wäre unbedenklicher als PET-Flaschen? Ich such mal direkt nach Wasser aus der St. Leonhards-Quelle im Getränkemarkt. Das mit dem Östrogenen macht mir etwas sorgen, weil ich mache ja kraftsport. Vielen Dank für die Antwort! Schöne Grüße,
Hallo SMP,
vielen Dank für Ihre Mail.
Glasflaschen als Verpackung für Trink- bzw. Mineralwasser haben in jedem Fall Vorteile gegenüber PET-Flaschen. Einerseits war bei den im Video erwähnten Versuchen die Östrogenkonzentration in Wasser, das in PET-Flaschen abgefüllt war, deutlich höher als in Wasser aus Glasflaschen. Darüber hinaus ist PET grundsätzlich kein besonders vorteilhaftes Material, um Lebensmittel zu lagern, da es nicht gasdicht ist, also Sauerstoff oder auch Geschmackstoffe von aussen eindringen können. Ferner fanden sich in Wasser aus PET-Flaschen auch Antimonrückstände.
Diese Chemikalie und ihr Einfluss auf die menschliche Gesundheit ist nicht ausreichend untersucht. Man vermutet, dass sie krebserregend sein könnte und die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen könnte. Obwohl man also hier nichts Genaues weiss, sah sich das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR in der Lage zu entscheiden, dass dies kein Grund sei, auf Glasflaschen umzusteigen.
Ein weiteres Problem bei PET-Flaschen ist, dass die Verbraucher darin oft andere Flüssigkeiten abfüllen und lagern, etwa Reinigungsmittel, Chemikalien oder auch sehr geschmacksintensive Lebensmittel (z. B. knoblauchhaltige Sossen etc.). Irgendwann gelangen die auf diese Weise "missbrauchten" PET-Flaschen wieder in den Recycling-Kreislauf und die nächsten Verbraucher wundern sich, warum ihre Getränke einen solch merkwürdigen (manchmal auch ungeniessbaren) Beigeschmack haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag, ich trinke seit einiger Zeit Gerolsteiner Medium, da ich meiner Übersäuerung entgegenwirken will. Was halten Sie von diesem Wasser? Ist ein stilles Wasser wie St. Leonhardt mit weniger Mineralien wirklich besser und kann der Urangehalt dieser Quelle negativ wirken? Vielen Dank für die Antwort
Hallo Herr Spörer,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie das Gerolsteiner Wasser mögen, empfehlen wir Ihnen die Naturell-Variante, also ohne Kohlensäure. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass der Mineralstoffbedarf mit der Nahrung gedeckt werden sollte und erst zweitrangig mit Mineralwasser. Wasser sollte eher als "Lösungsmittel" fungieren, um die Entgiftung und Entschlackung zu fördern. Von der Leonhardsquelle gibt es verschiedene Wässer.
Die "normale" Leonhardsquelle hat mit 1,4 Mikrogramm Uran pro Liter noch relativ niedrige Werte (allerdings ist die Messung bereits einige Jahre her und Schwankungen sind infolgedessen denkbar) und wäre - in Bezug auf die gesetzlichen Grenzwerte (2 Mikrogramm/Liter) - für Babynahrung geeignet. Falls Ihnen jedoch bereits dieser Wert zu hoch ist, so spricht nichts dagegen auf uranfreie Wässer auszuweichen, wie z. B. Lauretana, Plose o. ä.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
vielen Dank für Ihre tollen Artikel zum Thema Wasser. Dennoch habe ich eine kurze Frage: wir haben uns eine Umkehrosmoseanlage von BESTWATER gekauft. Nun lese ich, dass dieses Wasser sehr sauer ist und kann das bestätigen. Mit Indikatorpapier habe ich es getestet, der ph-Wert ist unter 6.
Sie schreiben etwas von Mineralstofftabletten um basisch machen des Wassers. Welche sind das und wo bekomme ich diese? Kann man eigentlich auch unbedenklich oft Kaiser Natron trinken? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten. Viele liebe Grüße
Hallo,
kann man Wasser teilweise mit Kräutertee ersetzen (Ingwertee,Fencheltee)?
Liebe Wioletta,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Kräutertees können nicht nur bei einer Erkältungen oder bei Magenschmerzen gut für den Körper sein. Sie liefern dem Körper wertvolle pflanzliche Inhaltsstoffe. Tees sollten jedoch nicht ausschliesslich als Flüssigkeitsquelle dienen. Ein durchschnittlicher Erwachsener sollte täglich mindestens 2 Liter reines Wasser zu sich nehmen.
Auch bei Tee - insbesondere bei Heiltee - sollte man eine gewisse Grenze kennen und nicht nur eine einzige Teesorte über einen längeren Zeitraum in grossen Mengen trinken. Halten Sie sich bei Heiltees an die empfohlene Verzehrmenge des Herstellers und gestalten Ihren Teegenuss insgesamt recht abwechslungsreich.
Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
noch immer gibt es zuviel schlechte und falsche Informationen über das Thema Wasser. Wie lange noch sollen wir glauben das ein Wasser welches nach der gültigen Trinkwasserverordnung mit Chlor, Chlordioxid und 8 weiteren Behandlungsmethoden "trinkfähig" gemacht wird und danach kilometerlang mit einem Druck von ca. 4 bar durch Rohrleitungen gepresst wird besser sein soll als ein natürliches Mineralwasser. Bitte lesen sie die Verordnungen zur Beurteilung der Wasserart. Wer danach immer noch glaubt das ein Unbehandeltes Leitungswasser seiner Gesundheit dient, solle liebe Märchen schauen oder die Zeitung lesen. Und wer Emoto nicht verstanden hat, solle doch bitte noch einmal die Bilder vom Leitungwasser aus Paris und London anschauen. Jedes Natürliche Quellwasser hat eine wunderschöne Struktur und demzufolge einen wunderschönen Kristall. Wasser was behandelt werden muss um es trinkfähig zu machen verliert an Lebendigkeit und schadet somit dem Körper. Ich Lade sie alle gerne ein an meinen Wasservorträge teilzunehmen, danach wissen sie wirklich welche Wässer ihrer Gesundheit dienen und welche nicht. Mit den besten Wünschen an ihre Gesundheit. Gesundheit durch lebendiges Wasser. Ihr Otto Bauer