Xylitol
Xylitol ist ein natürlich vorkommender Zuckeraustauschstoff, der paradoxerweise sowohl in Diätprodukten als Zuckerersatz, als auch in der Mundhygiene zur Kariesprophylaxe verwendet wird.
Veröffentlichung am 29.09.2011 um 12:43 Uhr / Aktualisierung am 28.02.2012 um 12:00 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Xylitol ist sicherlich den meisten von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch erfolgreich zur Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden der positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist im Laufe der Zeit natürlich auch das Interesse an Xylitol gewachsen. Doch wissen Sie auch, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol gedeckt wird? In diesem Artikel werden alle wichtigen Punkte über Xylitol zusammengefasst und sowohl die Vor-, als auch die Nachteile aufgezeigt.
Xylitol bietet viele Vorteile sowohl als Zuckeraustauschstoff, als auch in der MundhygieneXylitol - auch als Xylit, Pentanpentol oder E 967 bekannt - ist prinzipiell ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol, der sowohl in Pflanzen, als auch im Menschen innerhalb des Zuckerstoffwechsels gebildet werden kann. Das ist auch der Vorteil von Xylitol im Vergleich zu synthetisch hergestellten Süssstoffen wie Aspartam. Da es sich um einen natürlich vorkommenden Stoff handelt, kann unser Körper Xylitol normalerweise erkennen, in unseren Stoffwechsel aufnehmen und verwerten.
Xylitol wird jedoch nicht einfach aus Pflanzen isoliert und anschliessend in Lebensmittel oder Zahncremes beigemischt. Die Herstellung von Xylitol ist ein aufwändigerer Prozess, der über verschiede Wege ablaufen kann.
Die ursprüngliche Gewinnung von Xylitol, die schon vor vielen Jahren entwickelt wurde, basiert auf einer chemischen Veränderung von Holzzucker (Xylose). Holzzucker kommt zum Beispiel in Birkenholz, Stroh, Kokosnüssen oder Maiskolben vor und ist auch ein Abfallprodukt der Papierherstellung. Die klassische Xylitol-Herstellung aus Holzzucker ist ein sehr aufwändiges Verfahren, was natürlich auch teuer ist.
Auf Grund der steigenden Nachfrage an Xylitol wurden mit der Zeit alternative Herstellungsverfahren entwickelt. Diese sind zwar für die Produzenten weitaus effizienter und günstiger, aber nicht zwangsläufig besser für den Endverbraucher.
Xylitol kann heutzutage industriell auch aus Glukose hergestellt werden. Diesen Prozess hat man vom menschlichen Zuckerstoffwechsel abgeleitet: Xylitol wird im Menschen, wie auch während dieses Verfahrens, mit Hilfe bestimmter Enzyme (Amylase, Glukose-Isomerase, Pullulanase, etc.) aus Glukose produziert. Doch woher kommen die Enzyme und die Glukose für diesen Prozess?
Die benötigte Glukose wird beispielsweise aus Maisstärke gewonnen, die auch von gentechnisch verändertem Mais stammen kann. In der EU ist der Anbau von Genmais im Vergleich zu den USA recht gering, doch auch hier gibt es Xylitol, welches aus Genmais-Stärke gewonnen wurde. Nun denken Sie vielleicht „Sowas würde ich ja nicht kaufen. Das muss doch gekennzeichnet sein.“ Doch das ist es eben nicht unbedingt.
Es besteht hier zwar eine Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen, die direkt aus Stärke von gentechnisch verändertem Mais hergestellt wurden, doch diese besteht nicht zwangsläufig für Zusatzstoffe, die über verschiedene Zwischenprodukte aus der Stärke hergestellt wurden. Da Xylitol jedoch über mehrere Schritte entsteht, ist hier die rechtliche Situation nicht eindeutig geklärt und man kann sich nicht darauf verlassen, dass Xylitol gekennzeichnet ist, wenn es aus Genmais-Stärke hergestellt wurde.
Hinzu kommt, dass die Enzyme, die bei der Xylitol-Herstellung verwendet werden, hauptsächlich aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden. Auch diese Tatsache unterliegt keinerlei Kennzeichnungspflicht.
Neben der Gewinnung aus Glukose kann Xylitol auch direkt von gentechnisch veränderten Bakterien gebildet werden. Diese wurden genetisch so verändert, dass sie gewissermassen nichts anderes mehr machen, als Xylitol zu produzieren. Doch über den Nutzen dieses Verfahrens in der Industrie ist kaum etwas bekannt. Die häufigste Methode der Xylitol-Produktion in der Industrie ist immer noch der enzymatische Prozess über Glukose.
Generell kann man sagen, dass Hersteller von BIO-Produkten Wert darauf legen, dass verwendete Stoffe nicht über Wege hergestellt werden, die in irgendeiner Hinsicht auf gentechnisch veränderten Organismen basieren. Wenn Ihnen wichtig ist, dass verwendetes Xylitol nicht über solche Verfahren hergestellt wurde, setzen Sie sich am besten direkt mit dem entsprechenden Hersteller in Verbindung und fragen dort nach. Tipps dazu, wie Sie beim Einkauf gentechnisch veränderte Produkte meiden können, finden Sie auch in diesen Artikeln:
Abgesehen von der Herstellung, die für manche Menschen mit Sicherheit einen Nachteil darstellt, hat Xylitol durchaus positive Eigenschaften. Dabei sollte man jedoch zwischen dem Verzehr und der Mundhygiene unterscheiden.
Herkömmlicher Haushaltszucker kann viele negative Eigenschaften mit sich bringen, weshalb wir Menschen immer wieder auf der Suche nach gesunden Zuckeraustauschstoffen sind. Xylitol bietet sich hier an, da Xylitol ein natürlich vorkommender Stoff ist, der geschmacklich sehr nahe an die Süsskraft von herkömmlichem Zucker (Saccharose) herankommt, den Blutzuckerspiegel jedoch kaum beeinflusst und zudem weniger Kalorien als Haushaltszucker hat. Kaugummis wird durch Xylitol - neben dem süssen Geschmack - zusätzlich eine zahnpflegende und erfrischende Wirkung verliehen und anders als für Aspartam sind für Xylitol keine negativen Nebenwirkungen bekannt.
Das hört sich doch alles sehr positiv an. Wenn man beachtet, dass Xylitol - wie auch andere Zuckeraustauschstoffe - in grösseren Mengen abführend wirkt, sollte der Verzehr also recht unbedenklich - wenn nicht sogar förderlich - für die Gesundheit sein.
Die abführende Wirkung von Xylitol beruht darauf, dass unser Dünndarm nur geringe Mengen des Stoffes aufnehmen kann. Dadurch gelangt ein Grossteil in den Dickdarm, wo Xylitol auf Grund seiner wasserbindenden Eigenschaft zu Durchfall führen kann. Wenn wir unseren Körper jedoch an Xylitol gewöhnen, also häufiger Xylitol zu uns nehmen, dann lassen diese negativen Wirkungen mit der Zeit nach.
Ob jedoch der Austausch von Zucker durch Xylitol der richtige Weg ist, um sich von einem zu hohen Zuckerkonsum oder gar einer Zuckersucht zu lösen, wagen wir zu bezweifeln. Wir würden eher dazu raten das Verlangen nach Süssem, das man sich meist über viele Jahre angewöhnt hat, zu überwinden und den Süssigkeiten-Konsum allgemein zu reduzieren.
Die moderne Ernährungsweise mit Geschmacksverstärkern, Zuckerzusätzen und anderen künstlichen Nahrungsmittelzusätzen hat den Geschmack vieler Menschen verdorben. Das traurigste Beispiel sind hierbei die Kinder, die beispielsweise künstliche, extrem süsse Fruchtaromen echten, gesunden Früchten mit natürlicher Süsse vorziehen oder teilweise nicht einmal mehr deren natürlichen Geschmack kennen.
Eine Zuckersucht mit ihren negativen Folgen ist für Kinder mit einem solch gestörten Geschmacksinn gewissermassen vorprogrammiert. Diese Entwicklung kann jedoch verhindert werden, indem man den Geschmackssinn der Kinder mit Hilfe einer gesunden Ernährung auf natürliche Lebensmittel einstellt. In einem gesunden Rahmen ist der Verzehr von Xylitol durchaus eine gute Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker.
Grundsätzlich raten wir zu einem sehr moderaten Einsatz von Süssungsmitteln - ganz gleich, wie gesund sie zu sein scheinen mögen. Für den gelegentlich süssen Genuss oder auch auf dem Weg zu einer gesünderen Ernährung (für alle, die sich den Haushaltszucker abgewöhnen möchten) ist Xylitol eine interessante Alternative.
Xylitol kann als Zuckerersatz - zum Backen, Kochen, Süssen von Desserts etc. - verwendet werden. Allerdings kann Xylit ab einer Menge von 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht abführend wirken. Schon bei kleineren Mengen können - je nach Empfindlichkeit bzw. nach individueller Xylit-Adaption des betreffenden Menschen - Blähungen auftreten. Bekannt ist jedoch (wie bereits erwähnt), dass sich der menschliche Organismus schrittweise an grössere Xylitmengen (bis zu 200 Gramm pro Person und Tag) gewöhnen kann. Beginnen Sie also beispielsweise mit vorsichtig gesüssten Desserts oder Getränken und erhöhen Sie dann die Xylitmengen langsam. Wenn in einem Kuchenrezept z.B. 200 Gramm Xylit enthalten sind, dann fällt davon auf jedes Kuchenstück (bei 12 Stücken) etwa 17 Gramm Xylit. Mehr als ein Stück sollte davon anfangs nicht gegessen werden. Für Kinder können jedoch diese 17 Gramm schon deutlich zu viel sein und - je nach Körpergewicht der Kinder - zu Blähungen und/oder Durchfall führen.
Mengenmässig wird Xylit genau wie Zucker verwendet. Man tauscht also den Zucker einfach gegen Xylit - jedoch (wie oben erwähnt) immer in jenem Mass, das man gut verträgt bzw. an das man gewöhnt ist. Bei Hefeteig muss allerdings etwas Zucker zusätzlich dazu gegeben werden (1 bis 2 TL), da die Hefe ja "Futter" braucht.
Achten Sie ferner darauf, dass sich kein Hund etwas von den mit Xylit gesüssten Speisen stibitzen kann, da - wie oben erwähnt - Xylit auf den Hunde-Organismus anders wirkt als auf den menschlichen Körper und Hunden schaden kann.
Abgesehen von der Süsskraft, hat Xylitol noch weitere positive Eigenschaften, die sich in der Mundhygiene und Zahnpflege einsetzen lassen.
Nachdem in den 1970er Jahren die Karies reduzierende Wirkung von Xylitol entdeckt wurde, gelangte der Zuckeraustauschstoff immer mehr ins Rampenlicht der Wissenschaft. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien darüber, dass Xylitol Karies bei Kindern und Erwachsenen reduzieren kann. Interessanterweise kann scheinbar sogar das Kauen von Kaugummis mit Xylitol während der Schwangerschaft das Kariesrisiko des ungeborenen Kindes verringern. [Quelle]
Aber wieso ist Xylitol trotz des süssen Geschmacks hilfreich gegen Karies?
Herkömmlicher Zucker wird von den Bakterien unserer Mundflora zu sauren Endprodukten verwandelt. Diese Säuren entziehen unseren Zähnen wiederum die Mineralstoffe. Die Folgen sind brüchige Zähne, Karies und Mundgeruch. Im Vergleich zu Zucker, kann Xylitol von diesen Kariesbakterien nicht verwertet werden und liefert ihnen somit auch keinen Nährboden. Xylitol hat antibakterielle Eigenschaften und bewirkt, dass sich weniger Kariesbakterien im Zahnbelag ansiedeln.
Um in den Genuss der überzeugenden zahnschützenden Eigenschaften des Xylits zu gelangen, gibt es kaum eine bessere Anwendungsmöglichkeit als die mehrmals tägliche Mundspülung mit Xylit. Dazu wird ein halber Teelöffel Xylit in den Mund genommen. Das Xylit löst sich im Speichel auf. Bewegen Sie jetzt die Xylitlösung mindestens zwei Minuten lang im Mund und spucken Sie sie dann aus. Spülen Sie den Mund im Anschluss daran jedoch nicht mit Wasser aus und trinken Sie in der ersten halben Stunde nach der Xylit-Mundspülung nichts. Das Xylit soll in aller Ruhe im Mund wirken können.
Die Mundspülung sollte idealerweise nach jeder Mahlzeit (auch nach jeder Zwischenmahlzeit) und ganz besonders nach zuckerhaltigen Snacks durchgeführt werden. Am Abend kann die Mundspülung auch noch kurz vor dem Zubettgehen eingesetzt werden - und zwar NACH dem Zähneputzen.
Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren auch Versuche mit Xylitol an Ratten durchgeführt, die zeigen konnten, dass der Zuckeraustauschstoff nicht nur eine positive Wirkung auf die Zähne sondern auch auf die Knochendichte und den Mineralstoffgehalt der Knochen haben kann.
[Quelle 1] [Quelle 2]
Doch an Menschen wurden solche Versuche unserem Wissen nach bis jetzt noch nicht durchgeführt. Wenn man das folgende Beispiel betrachtet, wird einem klar, dass man wissenschaftliche Studien an Tieren nicht zwangsläufig auf den Menschen übertragen kann.
Bei Hunden kann Xylitol nämlich sehr negative Effekte hervorrufen. Im Gegensatz zu uns Menschen wird bei Hunden die Insulinausschüttung durch Xylitol enorm gesteigert, was zum Abfallen des Blutzuckerspiegels führt und erhebliche Folgen für das Tier haben kann. [Quelle]
Xylitol bietet für uns Menschen viele Vorteile sowohl als Zuckeraustauschstoff, als auch in der Mundhygiene. Wenn man jedoch Wert darauf legt, dass Xylitol nicht mit Hilfe gentechnischer Verfahren hergestellt wurde, sollte man besser nochmal nachfragen. Xylitol ist zwar ein natürlich vorkommender Stoff, doch muss er für Lebensmittel oder Pflegeprodukte durch aufwändige industrielle Verfahren hergestellt werden.
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Fruchtzucker wird nicht aus Früchten gewonnen, sondern aus Inulin. Das ist ein stärkeähnlicher Stoff, der wiederum von speziellen Enzymen zu Fruchtzucker verarbeitet wird. Süße Diabetikerprodukte enthalten statt gewöhnlichem Haushaltszucker ausschließlich Fruchtzucker.
(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.
(Zentrum der Gesundheit) - Der natürliche Süssstoff aus der Stevia-Pflanze war lange Zeit ein umstrittenes Thema. In einigen Ländern wie der Schweiz und den USA waren Stevia-Stüssstoffe längst zugelassen - nur in der EU war die Verwendung von Stevia in Lebensmitteln bis zum Dezember 2011 verboten. Doch dann gab es Hoffnung für Stevia-Fans: Im September 2011 hatte ein Gericht in Bayern entschieden, dass Stevia-Tee in Joghurts sehr wohl verwendet werden durfte. Das war der Anfang vom Ende des jahrzehntelangen Stevia-Verbots.
(Zentrum der Gesundheit) - In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen (unbewussten) Sucht geworden. Man kippt Sirup oder Zucker über Pfannkuchen, rührt Zucker in Kaffee und Tee, schmiert sich Zucker in Form von süßen Aufstrichen aufs Brot, vertilgt Unmengen Kuchen, Kekse und sonstigen Süßkram und schüttet sich unentwegt gesüßte Getränke in den Hals - von all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Dippsaucen, Backwaren, Konserven, Milchprodukten etc. einmal ganz abgesehen. Mit dieser absolut üblichen Ernährungsweise schafft es der deutsche Durchschnittsbürger auf gut 36 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr, was früher oder später zu Fettleibigkeit und einer langen Liste mit gesundheitlichen Problemen führt.
(Zentrum der Gesundheit) - Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker.
Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendes Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren, die schnellstens wieder ausgeschieden werden müssen. Der Darm sammelt rasch Wasser an, um die Säuren zu verdünnen und schon meldet sich Stuhlgang...
Stevia ist eine süss schmeckende Pflanze aus Südamerika, die in vielen Ländern weltweit zu einem gesunden Süssungsmittel verarbeitet wird. Sie enthält weder Kalorien noch Zucker, reguliert den Blutzuckerspiegel, schützt die Zähne vor Kariesbefall und ist im Gespräch, den Blutdruck zu senken. In der EU war der Verkauf von Stevia als Süssstoff bis zum Dezember 2011 verboten. Der Grund für das jahrzehntelange Verbot war eine zweifelhafte Studie, die von Monsanto - einst Hersteller des Süssstoffes Aspartam - finanziert wurde und deren Ergebnisse sich schliesslich als falsch herausstellten.
Traubenzucker wird nicht etwa - wie man meinen sollte - aus süßen Trauben gewonnen, sondern aus Maisstärke, Kartoffeln oder Weizen. Stärke an sich besteht aus zahllosen aneinander-geketteten Traubenzuckermolekülen, die dann mit Hilfe von Enzymen in einzelne Teilchen gespalten werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der in den meisten Ländern bis vor wenigen Jahren nahezu völlig unbekannt war. Dann wurden die faszinierenden Ergebnisse finnischer Studien veröffentlicht, die sich mit der kariesfeindlichen Wirkung des Xylits beschäftigt hatten. Die skandinavischen Forscher verkündeten, dass Xylit die Zahngesundheit enorm verbessern könne - und zwar auch dann (zur Freude aller Naschkatzen), wenn die Ernährung kaum geändert wurde. Wie Sie mit Xylit Ihre Zähne vor Karies schützen können, erfahren Sie jetzt.
Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.
(Zentrum der Gesundheit) - Damit Sie möglichst viel Zucker essen, lässt sich die Lebensmittelindustrie einiges einfallen. Lassen Sie den (Zucker-)Köder am Haken! Zucker, wie er in natürlichen Lebensmitteln in ausgewogener Menge und im Verbund mit vielen Vital- und Nährstoffen vorkommt, ist wichtig und gesund. Raffinierter Industriezucker jedoch, der nur noch vernachlässigbare Spuren von Vitalstoffen enthält, wird von der Lebensmittelindustrie mittlerweile in nahezu alle Fertigprodukte gemischt – aus nur einem Grund: um Käufer anzulocken.
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Hallo, ich bins nochmals! Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort! Meine vormals gestellte Frage hatte folgenden Hintergrund: Ich möchte generell vermeiden Xylit aufzunehmen, da ich mich vollwertig nach Dr. Max O. Bruker ernähren möchte (was ich natürlich nicht immer schaffe) und nun befürchte, dass durch das Mundspülen mit dem raffinierten Zuckeraustauschstoff Xylit zu viel davon in meinen Körper gelangen könnte und somit für dessen Verstoffwechselung zu viele Ballaststoffe usw. dem Körper entzogen werden könnte und somit Zivilisationskrankheiten entstehen könnten! Deshalb nochmals meine Frage: Gelangt Xylit beim Mundspülen über die Schleimhäute in den Körper? mfg Chrisuhl
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Christian,
vielen Dank für Ihre erneute Fragestellung, die es uns ermöglicht, Ihnen konkreter zu antworten :-)
Es wäre möglich, dass geringe Mengen des bei Mundspülungen eingesetzten Xylits über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen, doch würde es sich dabei - wenn überhaupt - nur um Spuren handeln.
Sehr viel höher wäre da die Menge des versehentlich verschluckten Xylits, da der Mund nach der Xylit-Spülung ja nicht mit Wasser nachgespült wird und daher immer auch Reste des Xylits in das Verdauungssystem gelangen. Wenn Sie also industriell gefertigte Lebensmittel/Süssungsmittel hundertprozentig vermeiden möchten, sollten Sie auf Xylit-Mundspülungen verzichten. Trotzdem möchten wir noch darauf hinweisen, dass bei der Verstoffwechslung von Xylit dem Organismus keinerlei Ballaststoffe "entzogen" werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo! Können Sie mir bitte mitteilen, inwieweit Xylit beim Mundspülen für die Kariesprophylaxe über die Mundschleimhäute in den Körper gelangen kann? Da es sich ja bei Xylit um eine Art raffinierten Zucker handelt, nehme ich an, dass auch die Aufnahme von Xylit zu Zivilisationskrankheiten führt. Vielen Dank im Voraus! mfg Chrisuhl
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Chris,
vielen Dank für Ihre Mail.
Xylit muss zum Zwecke der Kariesprophylaxe keinesfalls über die Mundschleimhaut in den Körper gelangen. Im Gegenteil. Es genügt, wenn das Xylit Zähne und Mundraum benetzt. Die Kariesbakterien versuchen, das Xylit zu verstoffwechseln, was ihnen jedoch nicht gelingt. Sie verhungern. Xylit hemmt die Vermehrung der Kariesbakterien also auf mindestens zweierlei Arten: 1. isst jener Mensch, der Xylit-Mundspülungen macht (oder Xylit statt Zucker isst), weniger oder keinen Zucker mehr und 2. sterben die Kariesbakterien, wenn sie nur noch Xylit als Nahrung präsentiert bekommen.
Falls ferner die Vermutung stimmen sollte, dass der Verzehr von Xylit auch auf die Knochendichte einen positiven Effekt haben kann, dann würde dies die Zähne natürlich auch von innen stärken. Die in unseren Informationstexten zum Thema Xylit genannten Studien wiesen jedoch darauf hin, dass Xylit bereits dann antikariogen und äußerst positiv auf die Zahngesundheit wirkt, wenn es in Form von Mundspülungen und/oder Kaugummis eingesetzt wird. Es muss also nicht gegessen werden.
Was nun unsere Ansicht zum Verzehr von Xylit betrifft betrifft, so finden Sie diese ausführlich hier erläutert:
Infos über Xylit
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
können sie mir sagen wie der zuckerstoff d-ribose auf den körper wirkt?? und ob das gesund ist oder zusätzlich benötigt wird? danke
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau Lenz,
vielen Dank für Ihre Mail.
D-Ribose kommt in nahezu jeder Zelle vor, nämlich in Form der RNA. Darüber hinaus ist die D-Ribose für die ATP-Bildung in der Zelle nötig. ATP ist die Energiequelle der Zelle und wird für viele Stoffwechselvorgänge benötigt. Fehlt ATP, fehlt es dem gesamten Menschen an Energie.
In einigen Untersuchungen will man festgestellt haben, dass die Einnahme von D-Ribose Patienten mit CFS (Chronischem Müdigkeits-Syndrom), mit Fibromyalgie und mit Herzinsuffizienz helfen konnte, ihre Beschwerden zu reduzieren.
Persönliche Erfahrungsberichte von Anwendern jedoch sind eher ernüchternd und sprechen in nur sehr wenigen Fällen von spürbaren Erfolgen.
Gleichzeitig handelt es sich bei D-Ribose natürlich um einen isolierten Einzelstoff, was auch Nachteile mit sich bringen kann - insbesondere dann, wenn die Probleme des betreffenden Patienten evtl. nicht auf einem Mangel an Ribose beruhen, sondern andere Ursachen haben. Berichtet wird über Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen und erhöhte Harnsäurewerte. Diabetiker müssen darüber hinaus mit der Anwendung vorsichtig sein und sollte diese nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen. Ferner heisst es, dass Schwangere und Stillende von einer Einnahme Abstand nehmen sollen.
Ausserdem soll D-Ribose die Glykierung von Proteinen fördern (daher keinesfalls gemeinsam mit Proteindrinks oder eiweissreichen Mahlzeiten einnehmen). Glykierte Proteine gelten als förderlich für den Alterungsprozess.
Folglich wäre die Einnahme von D-Ribose dann denkbar, wenn konkret ein ATP-Mangel nachgewiesen wäre und auch hier sollte vorsichtig dosiert werden. Von einer rein prophylaktischen Einnahme jedoch raten wir ab.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit