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Aspartam – Süssstoff mit Nebenwirkungen

Aspartam, der Süssstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.

Fachärztliche Prüfung: Dr. med. Jochen Handel
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12 August 2021

Der Süssstoff Aspartam verursacht Gesundheitsstörungen

Aspartam ist ein Süssstoff, der genau wie Zucker vier Kilokalorien pro Gramm hat. Da Aspartam aber 200mal süsser ist als weisser Haushaltszucker, benötigt man von diesem Süssstoff nur einen Bruchteil der Zuckermenge und so spielen Kalorien in diesem Fall keine Rolle. Aspartam ist auch als "NutraSweet", "Canderel" oder einfach als E 951 bekannt. Es handelt sich um einen beliebten Süssstoff, weil er so "natürlich" nach Zucker schmeckt. Andere Süssstoffe, wie zum Beispiel Saccharin, haben oft einen leicht bitteren Beigeschmack.

Der Süssstoff Aspartam befindet sich in sehr vielen Nahrungsmitteln

Aspartam wurde 1965 in Chicago von einem Chemiker der Searle Company, einer Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, entdeckt. Mittlerweile ist der Süssstoff in über 90 Ländern weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten. Überall, wo zwar süsser Geschmack, aber kein Zucker erwünscht ist, kann Aspartam zum Einsatz kommen. Wenn irgendwo "Light", "Wellness" oder "Zuckerfrei" draufsteht, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Aspartam enthalten ist.

Aspartam und Phenylketonurie

Die drei Grundsubstanzen von Aspartam sind die beiden Aminosäuren Phenylalanin (50 Prozent) und Asparaginsäure (40 Prozent) sowie der Alkohol Methanol. Im menschlichen Körper zerfällt Aspartam wieder in diese drei Ausgangsstoffe. Produkte, die Aspartam enthalten, müssen mit einem Warnhinweis versehen sein: "Enthält Phenylalanin".

Diese Aminosäure kann für Menschen lebensgefährlich sein, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden. Sie können Phenylalanin nicht abbauen und so reichert es sich in deren Gehirn an. Die Folgen einer PKU können schwere geistige Behinderungen sein. PKU ist jedoch eine äusserst seltene Krankheit: Lediglich eines von 7000 Neugeborenen wird in Deutschland mit diesem Gendefekt geboren (1, 2).

Nun hat sich aber gezeigt, dass auch Menschen, die definitiv nicht von PKU gezeichnet sind, sondern einfach nur gerne mit Süssstoff gesüsste Limonaden geniessen, grosse Mengen Phenylalanin im Gehirn anreichern können.

Als Symptome treten daraufhin Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust auf, aber auch emotionale Krankheiten wie heftige Stimmungsschwankungen, Depressionen bis hin zu Schizophrenie und einer Empfänglichkeit für Anfälle können zum Vorschein kommen – je nach Veranlagung und körperlicher Konstitution (3, 4, 5, 6).

Aspartam ist erlaubt – natürliches Stevia war bis 2011 verboten

Während Aspartam also trotz offizieller Zulassung nicht unumstritten ist, durften Süssstoffe aus der süssen Pflanze Stevia in der EU bis zum Dezember 2011 lediglich dem Viehfutter zugesetzt werden. Eine Zulassung als Lebensmittelzusatzstoff blieb Stevia – zumindest in der EU – jahrzehntelang verwehrt.

In Ländern wie der Schweiz, der USA oder Japan wird dagegen teilweise schon seit vielen Jahren mit Stevia gesüsst, so dass die dortigen Bewohner längst in den Genuss der karieshemmenden, blutzuckerstabilisierenden und möglicherweise auch blutdrucksenkenden Wirkung der süssen Pflanze kamen, während sich die EU mit einer Zulassung noch Zeit liess. Seit Dezember 2011 jedoch dürfen auch EU-Bürger auf ganz legale Weise Stevia nutzen.

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Zulassung für den Giftcocktail Aspartam

Doch auch Aspartam hat eine lange Zulassungsgeschichte: Einst hatte die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA) eine Liste mit Nebenwirkungen von Aspartam veröffentlicht. Nachfolgend eine kleine Auswahl der 92 angeblich gut dokumentierten Symptome, die auf eine Aspartamvergiftung zurückgeführt werden können:

  1. Angstzustände
  2. Arthrose
  3. asthmatische Reaktionen
  4. Juckreiz und Hautirritationen
  5. Schwindelanfälle
  6. Zittern
  7. Unterleibsschmerzen
  8. Schwankungen des Blutzuckerspiegels
  9. Brennen der Augen und des Rachens
  10. Schmerzen beim Urinieren
  11. Chronische Müdigkeit
  12. Migräne
  13. Impotenz
  14. Haarausfall
  15. Durchblutungsstörungen
  16. Tinnitus (=Ohrensausen)
  17. Menstruationsbeschwerden
  18. Augenprobleme
  19. Gewichtszunahme

Ein Review von 2017 stellte fest, dass Aspartam sich auf beinahe alle Organe schädlich auswirkt, so etwa auf das Gehirn, das Herz, die Nieren, den Darm usw. – und zwar nicht nur in hohen Dosen, sondern auch in Dosen die als unbedenklich gelten (weniger als 40 mg pro kg Körpergewicht) (7).

Limonade mit Aspartam oder gleich Formaldehyd?

Trotzdem wurde Aspartam von eben derselben Behörde als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Trotzdem werden die Menschen im Glauben gelassen, sie würden sich besonders gesund ernähren, wenn sie Light- oder Diätprodukte bevorzugten. Und trotzdem wird in gemeingefährlicher Augenwischermanier behauptet, selbst Kinder dürften ohne Bedenken mit Süssstoff wie Aspartam "gefüttert" werden.

Methanol, das bei der Aspartam-Aufspaltung im Körper entsteht, zerfällt im Organismus weiter – und zwar in Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd findet sich in Holzleim und wird als Konservierungsmittel in Kosmetika eingesetzt; ja sogar in Baby-Shampoos darf es gemixt werden. Zwar wurde es offiziell als erbgutverändernde Substanz eingestuft, aber verboten ist sein Einsatz deshalb noch lange nicht (8).

Die Menge Formaldehyd, die man sich als Dauerkonsument von Aspartam automatisch zuführt, ist übrigens weitaus höher, als neue Sperrholzmöbel es jemals auszudünsten vermögen. Symptome einer Methanol bzw. Formaldehyd-Vergiftung sind neben Kopfschmerzen und Schwindel Schleimhautreizungen bis hin zu Störungen des Zentralnervensystems sowie Augenstörungen (9).

Wichtig für Diabetiker in Bezug auf Aspartam

Letzteres ist besonders für Diabetiker von Bedeutung. Diabetes gilt gemeinhin als Krankheit, die Augenprobleme und nicht selten Erblindung mit sich bringen kann. Doch wenn man nun den Süssstoff-Konsum eines durchschnittlichen Diabetikers betrachtet, könnte sich einem die Frage aufdrängen, ob es wohl tatsächlich die Zuckerkrankheit ist, die zu den Augenproblemen führt oder nicht eher die grossen Mengen an Aspartam, die tagtäglich verzehrt werden. Darüber, dass Aspartam das Diabetesrisiko erhöht, berichten wir unter vorigem Link.

Das Nervengift Asparaginsäure

Der dritte Bestandteil von Aspartam – Asparaginsäure – hat es ebenfalls in sich: Wenn diese Aminosäure die Blut-Hirn-Schranke durchbricht, beginnt sie langsam die dortigen Nervenzellen zu vernichten. Gedächtnisverlust, Epilepsie, Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson und viele andere Probleme, für welche die Schulmedizin bis heute noch keine eindeutige Ursache gefunden hat, treten jetzt in Erscheinung (7).

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Ramona, Absolventin

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Quellen
  1. (1) van Wegberg AMJ, MacDonald A, Ahring K, Bélanger-Quintana A, Blau N, Bosch AM, Burlina A, Campistol J, Feillet F, Giżewska M, Huijbregts SC, Kearney S, Leuzzi V, Maillot F, Muntau AC, van Rijn M, Trefz F, Walter JH, van Spronsen FJ. The complete European guidelines on phenylketonuria: diagnosis and treatment. Orphanet J Rare Dis. 2017 Oct 12;12(1):162.
  2. (2) Koletzko B, Hrsg. Kinder- und Jugendmedizin. Heidelberg: Springer; 2013.
  3. (3) Van den Eeden SK et al., "Aspartame ingestion and headaches: a randomized crossover trial." Neurology. 1994 Oct;44(10):1787-93.
  4. (4) Abdel-Salam O, Salem N, El-Shamarka M, et al. Studies on the effects of aspartame on memory and oxidative stress in brain of mice. Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2012;16:2092–2101
  5. (5) Ashok I, Sheeladevi R. Neurobehavioral changes and activation of neurodegenerative apoptosis on long-term consumption of aspartame in the rat brain. J Nutr Intermed Metabol. 2015;2:76–85.
  6. (6) Pretorius E, Humphries P. Ultrastructural changes to rabbit fibrin and platelets due to aspartame. Ultrastruct Pathol. 2007;31:77–83.
  7. (7) Choudhary, A. K., & Pretorius, E. (2017). Revisiting the safety of aspartame. Nutrition Reviews, 75(9), 718–730. doi:10.1093/nutrit/nux035
  8. (8) Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V. (AGÖF), Formaldehyd, Stand: Oktober 2015.
  9. (9) Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Formaldehyd NIS-Nr.: 12, Stand: März 2005.