Buchweizen-Keimlinge – basisch und delikat


Buchweizen-Keimlinge schmecken nussig zart, passen in viele Gerichte und ergänzen hervorragend eine vitalstoffreiche und basische Ernährung.


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Buchweizen - Die gesunde Alternative

letzte Aktualisierung am 13.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Buchweizen hilft bei Diabetes, Krampfadern und Bluthochdruck. Gekeimter Buchweizen ist ausserdem ein bequemes Superfood für die schnelle und gesunde Küche. Buchweizenkeimlinge sind reich an lebendigen Enzymen, Vitalstoffen, hochwertigen Mineralien und leicht verdaulichen Proteinen. Streuen Sie die geschmackvollen Keimlinge in Salate und in Suppen oder servieren Sie sie zum Müsli, zu Gemüsegerichten oder auch pur als basischen Snack für zwischendurch.

Buchweizen schmeckt lecker und ist gesund © Gayvoronskaya_Yana - Shutterstock

Buchweizen ist kein Getreide

Buchweizen ist ein aussergewöhnliches Lebensmittel. Er schmeckt wie ein Getreide, ist aber keines. Buchweizen hat mit Weizen oder anderen Getreidearten nicht viel zu tun. Buchweizen gehört nicht – wie die üblichen Getreidearten – zu den Süssgräsern.

Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie etwa Sauerampfer. Folglich ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen.

Buchweizen ist glutenfrei und lektinfrei

Lektine sind Proteine, die man – im Falle des Weizens – auch Weizenagglutinine nennt. Sie können in die Blutbahn gelangen, sich mit roten Blutkörperchen verbinden und auf diese Weise das Blut dickflüssig machen.

Das wiederum kann die Gefahr für Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöhen. Weizenlektine können auch den Darm negativ beeinflussen, indem sie die Entstehung von chronischen Entzündungsprozessen fördern, die Darmflora irritieren und zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut führen können.

Letzteres wird als Mitursache für Autoimmunerkrankungen diskutiert und sollte in jedem Fall vermieden werden.

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Buchweizen – die gesunde Getreide-Alternative

Buchweizen kann also ganz hervorragend den Speiseplan bereichern, wenn der Verzehr von Getreide reduziert werden soll – mit dem Ziel, die persönliche Gesundheit zu steigern und Krankheitsrisiken zu minimieren.

Buchweizen liefert hochwertiges Eiweiss

Buchweizen ist jedoch nicht nur frei von schädlichen Substanzen, sondern ist gleichzeitig deutlich reicher an hochwertigen Nähr- und Vitalstoffen als unsere üblichen Getreidearten. So enthält Buchweizen zwar prozentual geringfügig weniger Protein als zum Beispiel Weizen, doch liefert Buchweizen alle acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigeren Aminosäureprofil als Getreide, so dass er sehr viel besser als dieses zur Deckung des Eiweissbedarfes dienen kann.1

Buchweizen senkt den Blutzuckerspiegel

Buchweizen gilt ausserdem als ein perfektes Lebensmittel für Diabetiker und für Menschen, die sich um Ihre Blutzuckerwerte Sorgen machen, da er mindestens einen Stoff enthält (Chiro-Inositol), der den Blutzuckerspiegel regulieren kann.

In einer Studie mit Ratten sank der Blutzuckerspiegel bei einer Ernährung, die reich an Buchweizen war, um bis zu 19 Prozent. Studienleiterin Dr. Carla G. Taylor vom Department of Human Nutritional Sciences an der Universität von Manitoba/Kanada schlussfolgerte, das eine Ernährungsweise, die regelmässig Buchweizen enthalte, eine sichere, leichte und preiswerte Möglichkeit darstelle, den Blutzuckerspiegel zu senken und das Risiko von Diabetes-Folgeerkrankungen wie z. B. Herz-, Nerven- und Nierenprobleme zu minimieren.2

Buchweizen senkt den Blutdruck

In Buchweizen steckt ausserdem Rutin, eine Substanz mit vielfältigen Wunderwirkungen. So zeigte sich in einer Studie mit dem Extrakt aus gekeimtem Buchweizen, dass dieser ganz signifikant oxidative Schäden in den Blutgefässwänden reduzierte und infolgedessen bestehender Bluthochdruck sank.3

Buchweizen gegen Krampfadern

Dasselbe Rutin ist ferner der Grund dafür, dass Buchweizen ein Superfood für Menschen ist, die an Krampfadern oder verhärteten Arterien leiden. Rutin stärkt bekanntlich die Blutgefässwände und so auch die Kapillarwände – Krampfadern und Hämorrhoiden wird vorgebeugt.

Wenn hingegen die Blutgefässe schwächer werden, sammeln sich Blut und Flüssigkeit an und gelangen in das angrenzende Gewebe, was schliesslich zu Krampfadern oder Hämorrhoiden führen kann.

Buchweizen reguliert den Cholesterinspiegel

Buchweizen liefert darüber hinaus einerseits Ballaststoffe und andererseits grosse Mengen an Lezithin. Beides hilft bei der Regulierung des Cholesterinspiegels. Lezithin hemmt den Mechanismus, der für die Resorption des Cholesterins durch die Darmschleimhaut verantwortlich ist.

Auf diese Weise wird das Cholesterin einfach wieder ausgeschieden und belastet einen hohen Cholesterinspiegel nicht noch weiter.

Buchweizen schützt die Leber

Lezithin ist auch ein wichtiger Nährstoff für Leberzellen. Fehlt Lezithin in der Nahrung, dann arbeiten Leberzellen nicht mehr mit voller Kraft und können ihrer Hauptaufgabe, der Entgiftung des Körpers, nicht mehr ordnungsgemäss nachkommen. Somit hilft der Buchweizen auch der Leber, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Buchweizen für aktive Denker

Da unser Gehirn zu 20 bis 25 Prozent aus Phospholipiden besteht, wie sie auch im Lezithin enthalten sind, kann Buchweizen – besonders gekeimter Buchweizen – die Hirnaktivität steigern. Man vermutet, dass der regelmässige Verzehr von lezithinhaltigen Nahrungsmitteln möglicherweise vorbeugend gegen Angstgefühle, Depressionen und mentale Erschöpfung helfen sowie die geistigen Fähigkeiten verbessern könne.

Buchweizenkeimlinge – Die Explosion der Vitalstoffe

Normalerweise wird Buchweizen vor dem Verzehr in irgendeiner Weise erhitzt, z. B. als Beilage gekocht, als Zutat in Bratlingen gebraten, als Brotbestandteil gebacken etc. Buchweizen gehört jedoch zu jenen Körnchen, die besonders schnell und einfach keimen.

Der Keimprozess ist für den Samen das, was für Dornröschen der Prinz war. Er weckt den "schlafenden" Samen auf. Ein Samen kann also monate- oder jahrlang unverändert im Vorratsschrank verharren. Wird er dann von Wasser benetzt, entwickelt sich aus ihm binnen kürzester Zeit ein Keimling und bald darauf eine Pflanze.

Während der Keimung explodiert der Vitalstoffgehalt des Körnchens, seine Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Zink etc.) erreichen eine höhere Bioverfügbarkeit und seine Proteine werden leicht verdaulich. Gekeimter Buchweizen ist besonders reich an Bioflavonoiden und Coenzym Q10.

Er enthält alle Vitamine des B-Komplexes, Magnesium, Mangan und Selen sowie viele andere gesundheitsfördernde Bestandteile.

Buchweizenkeimlinge sind basisch

Gekeimter Buchweizen ist deutlich stärkeärmer als ungekeimter Buchweizen, was ihn zu einem wunderbar basischen Lebensmittel macht, das jetzt die hochwertige basische Küche um eine weitere köstliche Zutat bereichert.

Buchweizenkeimlinge in der Küche

Buchweizenkeimlinge können noch vielseitiger eingesetzt werden als das trockene ungekeimte Korn. Sie können nach wie vor in Brote, Bratlinge und andere gekochte Speisen gemischt werden. Sie können jedoch auch – um ihre Lebendigkeit und ihren Vitalstoffgehalt vollumfänglich zu geniessen – roh gegessen werden.

Buchweizenkeimlinge passen in Salate, in Müslis und in Süssspeisen oder sie können einfach so geknabbert werden.

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Wie man Buchweizen zum Keimen bringt

Geben Sie eine Zweidritteltasse Buchweizen in eine Schüssel und giessen Sie die zwei bis dreifache Menge an Wasser (Raumtemperatur!) hinzu. Rühren Sie die Mischung gut durch, damit keine Buchweizenkörnchen an der Wasseroberfläche verbleiben.

Lassen Sie den Buchweizen für ungefähr eine Stunde einweichen. Zwar müssen Sie den Körnchen genügend Zeit zum Einweichen geben, doch kann ein überlanges Überweichen den Keimprozess verhindern.

Giessen Sie das Wasser mit einem feinen Abtropfsieb ab und lassen Sie den Buchweizen etwas stehen. Spülen Sie ihn dann zwei Tage lang zwei- bis dreimal am Tag mit kaltem Wasser ab. Sie werden nach einiger Zeit eine klebrige Substanz auf dem Buchweizen bemerken – dabei handelt es sich um Stärke. Diese Stärke müssen sie gründlich abspülen!

Zunächst werden Sie einen kleinen braunen Punkt auf den Buchweizenkörnchen sehen können. Daraus keimt schon bald eine kleine Sprosse.

Buchweizenkeimlinge gibt es auch getrocknet im Bio-Handel.

Schoko-Bananen-Becher mit gekeimtem Buchweizen:

Zutaten:

  • 1 Banane
  • 1 Tasse Buchweizenkeimlinge
  • 1 Teelöffel ungesüsstes Kakaopulver
  • 1 Teelöffel Maca
  • wenn gewünscht: 1 Teelöffel Bio-Honig
  • Etwas warmes Wasser

Zubereitung:

Zerdrücken Sie die Banane in einer Schüssel, geben Sie die restlichen Zutaten dazu, vermischen Sie alles gut miteinander und servieren Sie den Schoko-Bananen-Becher zum Frühstück, als Dessert oder als Zwischenmahlzeit. Guten Appetit :-)

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Quellen:


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Liebe LeserInnnen

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(5)

SabrinaSchl
geschrieben am: montag, 25. mai 2015, 13:58
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Hallo, was passiert wenn man ungereimtes Buchweizen roh isst? Beispielsweise, wenn man es einfach zu Mehl verarbeitet hat und nur so kurz in der Pfanne angebraten hat, dass der Teig quasi noch roh ist? Bei meinem Versuch Wraps zu machen, was bisher immer geklappt hat und ich sie von beiden Seiten ca 7 Minuten auf niedriger Hitze gebraten habe, hat es nicht so funktioniert wie sonst und der Teig hat an der Pfanne festgeklebt und dann habe ich die Stückchen nur für ca 2 Minuten in der Pfanne gehabt. Ich wollte den Teig aber nicht wegwerfen und so hab ich es weiterversucht und die Teilstückchen dann trotzdem noch zu meinem Salat und Gemüse gegessen. Sollte ich es lieber wegwerfen falls nochmal sowas passieren sollte? Oder ist die Verwendung von Buchweizenmehl sowieso eher nicht gesundheitsfördernd?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sabrina
Auch gekochter Buchweizen oder Buchweizenmehl und Gerichte daraus können sehr gut Bestandteil der basenüberschüssigen Vitalkostküche sein. Sie müssen also nicht ausschliesslich Buchweizenkeimlinge verwenden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Rosala
geschrieben am: donnerstag, 13. mã¤rz 2014, 15:58
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Hallo, ich möchte gern meine Ernährung umstellen, ganz weg vom Weizen oder Getreide im allgemeinen, und hin zu Quinoa, Hirse, Buchweizen und Co. Quinoa hat seit längerem bei mir in der Ernährung bestand, allerdings nur in kleinen Mengen, da mir - wenn ich zuviel davon konsumieren, trotz des mehrfachen Waschens vor dem Kochen - leider etwas übel wird. Nun versuchte ich mich an Buchweizen. Im Reformhaus kaufte ich Buchweizen-Knusperbrot aus 100% Buchweizen. 10 min später erfolgte eine unterschwellige Übelkeit mit Bauchschmerzen sowie einen langanhaltenden bitteren Geschmack, der nach Stunden noch präsent war. Das kann doch nicht so gesund sein...oder bin ich eine der wenigen, die so auf die Bitterstoffe reagiert?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rosala
Individuelle Unverträglichkeiten sind natürlich immer möglich und sollten auch keinesfalls ignoriert werden. Jeder hat eine andere Toleranzschwelle für bestimmte Pflanzenstoffe. Ist man sie zudem nicht gewöhnt, kann es auch eher zu Unverträglichkeiten kommen. Sie können eine glutenfreie Ernährung jedoch auch mit Hirse, Polenta, Reisgerichten, Esskastanien und Kartoffeln gestalten. Liegen keinerlei Beschwerden vor, können Sie auch immer wieder Gerichte mit Dinkel oder Einkorn einplanen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

miriam
geschrieben am: mittwoch, 12. mã¤rz 2014, 22:02
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Hallo, ist es schlimm, wenn man Buchweizen nicht abspült? Ich vermahle Buchweizen fürs Brotbacken, das waschen und dann trocknen wäre sehr, sehr umständlich.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miriam
Bitte lesen Sie unsere Antwort auf den Kommentar vom 29. Oktober 2013.
Danke und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

blume
geschrieben am: sonntag, 02. mã¤rz 2014, 10:01
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Hallo zusammen! Ich habe mir vor kurzem auch Buchweizen gekauft und jetzt bemerkt, dass dies "geschälte" Buchweizen sind. Sind diese Buchweizen auch gesund? :) Oder ist das wie bei Getreide, so mit "normalen Nudeln" und Vollkornnudeln? Schon jetzt Danke für die Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Blume
Buchweizen besitzt eine sehr harte und daher nicht essbare Schale und muss daher - ähnlich wie Nüsse - geschält werden. Es ist also ganz normal und völlig in Ordnung, wenn auf Ihrer Buchweizenpackung "geschält" steht. Andernfalls würde es sich um Vogelfutter handeln.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Calmness
geschrieben am: dienstag, 29. oktober 2013, 16:17
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team,

  • 1. beim kochen des Buchweizen färbt sich das Wasser rot. Nun habe ich gelesen das dieser Stoff nicht gesund sein soll. Sind gesundheitliche Risiken auszuschließen? Und kann der rote Stoff ("Fagopyrin" ?) durch kurzes kochen, rotes Wasser wegkippen und dann mit neues frischen Wasser hinzufügen, entfernt werden?
  • 2. Sollte der Stoff bedenklich sein, wie gehe ich dann beim keimen vor? Buchweizen anköcheln und dann wie beschrieben keimen lassen? 3. Wie oft kann Buchweizen bedenkenlos gegessen werden? (evtl. auch wie viel)
  • 3.a) gekochter normaler Buchweizen.
  • 3.b) roher gekeimter Buchweizen.
  • 4. Sind die Gerbstoffe in Amaranth und Hirse sowie die Bitterstoffe in Quinoa ebenfalls bedenklich? Können diese Stoffe ggf. durch das Waschen im kochenden Wasser entfernt werden?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank für Ihre vielen Gesundheitstipps :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Calmness
Buchweizen wird - genau wie Quinoa auch - traditionell vor dem Kochen in heissem Wasser gewaschen, womit der Fagopyrinanteil (bzw. Saponinanteil) enorm reduziert wird. Buchweizen ist ferner in vielen Ländern ein wichtiges Grundnahrungsmittel und kann auch regelmässig gegessen werden. Konkrete Zahlen können wir Ihnen hier jedoch nicht nennen. Doch jene Menge Buchweizen, die in einer basenüberschüssigen abwechslungsreichen Ernährung verzehrt wird, wird genauso wenig eine negative Auswirkung haben wie der Verzehr von Hirse, Reis, Kartoffeln etc.

Nahezu jedes pflanzliche Lebensmittel enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die in gewissen Mengen und in isolierter Form im Tierversuch negative Auswirkungen zeigen können. Und genau Experimente dieser Art führen zu Warnungen vor Lebensmitteln, die in Wirklichkeit äusserst wertvoll und gesund sind! Ob Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine oder was auch immer - im natürlichen Lebensmittel haben diese keine negativen Auswirkungen, wenn das Lebensmittel wie erwähnt im Rahmen einer ausgewogenen und basenüberschüssigen Ernährung verzehrt wird. Im Gegenteil. Gerbstoffe und Saponine gelten sogar als krebsfeindlich und Bitterstoffe als gallen- und leberunterstützend.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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