Fermentiertes Gemüse - Gesundheit pur


Rohes fermentiertes Gemüse ist lebendige Nahrung, die natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien enthält. Gerade diese nützlichen Winzlinge harmonisieren unsere Darmflora.



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Fermentiertes Gemüse

letzte Aktualisierung am 29.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Seit Jahrhunderten ist die Heilkraft von rohem fermentiertem Gemüse in vielen Kulturen auf der Welt bekannt. Fermentiertes Gemüse war auch bei uns einst wichtiger Bestandteil der Wintervorräte. Sie sorgten in der gemüse- und salatarmen Jahreszeit für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben ihrem köstlichen Geschmack liefern fermentierte Gemüse ausserdem lebendige Bakterienkulturen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora, stärken unsere Abwehrkräfte und machen immun gegen viele Krankheiten. Leider ist vielen Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, die keinerlei Lebendigkeit mehr enthält.

Fermentiertes Gemuese © czekma1313 - Fotolia.com

Lebendige Nahrung für einen gesunden Darm

Rohes fermentiertes Gemüse ist lebendige Nahrung, die natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien enthält. Gerade diese nützlichen Winzlinge können Grosses vollbringen. Sie schaffen ein gesundes ausgewogenes Milieu in unseren Verdauungsorganen und harmonisieren unsere Darmflora. Ein grosser Teil unseres Immunsystems befindet sich im Darm. Wenn der Darm gesund ist, haben unwillkommene Eindringlinge (schädliche Bakterien, Parasiten, Pilze), aber auch viele chronische Krankheiten keine Chance mehr.

Die aktiven nützlichen Mikroorganismen in frischem fermentiertem Gemüse können daher bei zahlreichen Verdauungs- und Gesundheitsstörungen ausserordentlich hilfreich sein. Candida (Darmpilzbefall), Magengeschwüre, Colitis ulcerosa (eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung), Koliken, eine Vielzahl von Lebensmittelallergien, Blasenentzündung oder vaginale Pilzinfektionen sind einige der zahlreichen Einsatzgebiete dieser nützlichen Bakterien.

Unkontrollierter Appetit verschwindet

Wenn im Darm die schädlichen Mikroorganismen dominieren, dann entwickeln wir oft ein unkontrolliertes Verlangen nach bestimmten – meist ungesunden – Nahrungsmitteln, wie z. B. Süssigkeiten oder Nudeln. Wer verstärkt rohes fermentiertes Gemüse in seine Ernährung einbaut, der wird bald feststellen, dass sich diese seltsamen Gelüste im Laufe der Zeit verflüchtigen.

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Vitamine und Phytonährstoffe

Ausserdem ist in frischen fermentierten Lebensmitteln ein sehr hoher Gehalt an Vitaminen und Phytonährstoffen vorhanden. Phytonährstoffe werden manchmal auch als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet. Es handelt sich um natürliche bioaktive Substanzen, die nur in pflanzlicher Nahrung vorkommen und in unserem Körper antioxidativ, immunstimulierend und gerinnungshemmend zur Tat schreiten. Mit diesen Eigenschaften wirken sie den wichtigsten aller heutigen Todesursachen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen.

Fermentiertes Gemüse im Handel ist oft wertlos

Im Handel ist fermentiertes Gemüse selten geworden. Oft gibt es in den Läden nur noch Sauerkraut – in Gläsern oder Dosen. Dieses Sauerkraut ist pasteurisiert, also nicht mehr roh und enthält daher auch keine nützlichen Eigenschaften mehr. Manche Naturkostläden, Feinkostgeschäfte oder Hofläden bieten noch den Verkauf von frischem rohem Sauerkraut an.

Sie können fermentierte Gemüse aber auch selbst herstellen. Das Ergebnis sind hochwertige Produkte, die Sie in dieser Qualität nirgends kaufen können. Produkte, mit denen Sie Ihre Gesundheit unterstützen und Ihr Leben verlängern können.

So stellen Sie sich Ihr eigenes fermentiertes Gemüse her:

Hobeln oder reiben Sie Kohl, Karotten, Rote Bete, Rüben, Knoblauch, Zwiebeln, etc. so fein wie möglich. Geben Sie dann etwas hochwertiges Kristallsalz und/oder Meeresgemüse (z. B. Dulse-Algen, Salat des Meeres o. ä.), Wacholderbeeren oder einige Kümmelkörner hinzu. Rühren Sie die Mischung (ungefähr zehn Minuten lang), damit sich Saft (Lake) bildet.

Schichten Sie jetzt das Gemüse dicht in ein geeignetes Gefäss, z. B. einen Topf aus Keramik. Bedecken Sie das Gemüse mit einem Teller oder einem anderen Deckel, der gut auf das Gefäss passt, so dass keine Luft an das Gemüse kommen kann. Der Teller bzw. Deckel muss direkt auf dem Gemüse aufliegen.

Darauf kommt ein sauberes Gewicht (z. B. ein mit Wasser gefülltes Einmachglas), welches die Gemüsemischung nach unten drückt und die Lake aufsteigen lässt, so dass die Lake das Gemüse (und evtl. auch den Deckel/Teller) bedeckt. Über das Gefäss spannen Sie ein sauberes Tuch oder ein engmaschiges Mückennnetz, um Staub und Fliegen fernzuhalten.

Das Gefäss sollte für 3 bis 7 Tage, möglicherweise auch noch länger – das hängt von der Lufttemperatur und Ihrem Geschmack ab – an einem Ort aufbewahrt werden, wo die Temperatur zwischen 15 und 22 Grad Celsius beträgt. (Je länger das Gemüse fermentiert, desto intensiver wird Ihr geschmackliches Erlebnis sein.)

Während der Zeit der Fermentation vermehren sich die nützlichen Bakterien und wandeln den Zucker und die Stärke, die natürlicherweise im Gemüse vorkommen, in Milchsäure um. Schauen sie jeden Tag nach Ihrem Gemüse und schöpfen Sie jegliche Unreinheiten ab. Dem Kraut selber kann nichts passieren, da es unter der Lake durch die anaerobe (sauerstofffreie) Umgebung sicher ist. Sobald der gewünschte Geschmack erreicht ist, füllen Sie das Gemüse in Schraubverschluss- oder Einmachgläser ab, verschliessen diese und bewahren sie im Kühlschrank auf.

Fermentiertes Gemüse können Sie mit jeder Mahlzeit kombinieren. Es kann gekühlt bis zu sechs Monaten aufbewahrt werden. Dieses Gemüse ist preiswerter als probiotische Produkte und es enthält lebenswichtige Enzyme sowie wertvolle lebendige Milchsäurebakterien, die auch nach einer längeren Lagerzeit in Ihrem Vorratsschrank noch vorhanden und für Ihre Gesundheit aktiv werden.

Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

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Liebe LeserInnnen

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(13)

Smiley
geschrieben am: freitag, 27. mai, 22:05
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Guten Abend, müssen Bluthochdruck-Patienten auf Fermentiertes verzichten wegen des Salz-Gehalts? - Funktioniert Fermentation auch mit wenig Salz? Gibt es eine alternative Zubereitungsmethode ohne Salz - evtl. durch Zusatz von Milchsäure? Wenn ja: wie macht man das? Vielen Dank für die Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Smiley
Salz sorgt dafür, dass das Fermentgut länger haltbar ist. Für den Fermentierungsprozess aber ist Salz nicht erforderlich. Bitte geben Sie einfach in die Suchmaschine "Fermentieren ohne Salz" ein. Sie finden dann eine Reihe an Anleitungen und Rezepte. Milchsäure entsteht beim Fermentierungsprozess, muss also nicht zugesetzt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: freitag, 01. januar, 23:10
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Hallo! Ein ausführlicher und hilfreicher Artikel ist das. Der Sonderfall Kartoffel: Gekocht ein basischer Stärkelieferant, Roh ein kalorienarmes Rohkost-Gemüse, dessen Stärke nicht aufgenommen wird. Interessant wäre hier, zu wissen, ob die resistente Stärke roher Kartoffeln von Milchsäurebakterien aufgeschlossen wird, oder die Kalorienarmut auch bei Fermentation bestehen bleibt. Mit besten Wünschen für das Jahr Freundliche Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund
Resistente Stärke wird zwar nicht von den Verdauungsenzymen gespalten, aber Milchsäurebakterien (z. B. auch jene im Darm) freuen sich meist sehr über die resistente Stärke und nutzen sie als Nahrungsquelle.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Aisi
geschrieben am: montag, 24. mã¤rz 2014, 11:05
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Muss man das fermentierte Gemüse dann noch kochen, oder isst man es direkt aus dem Kühlschrank?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Aisi
Sie können fermentiertes Gemüse direkt aus dem Kühlschrank essen. Sie können es auf Zimmertemperatur bringen und als Salat zubereiten. Sie können es aber auch leicht erwärmen und somit warm essen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Grünling
geschrieben am: sonntag, 23. mã¤rz 2014, 17:22
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Hallo liebes Team, ich habe gerade (nur lesenderweise) eine alternative Methode gefunden. Spricht etwas dagegen, statt eines Gärtopfes ein Einmachglas zu nehmen, dieses zu 3/4n mit dem Gemüse und das letzte 4tel mit Wasser zu füllen? Wenn ja, macht es dann mehr Sinn, das Glas mittels des Bügelverschlusses oder eines entsprechenden Tuchs zu verschließen? Schön, dass Sie nach der Frühlingspause wieder da sind! :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Grünling
Im obigen Artikel steht nichts davon, dass man unbedingt einen Gärtopf nehmen müsste :-) Sie können also durchaus Einmachgläser verwenden. Wasser sollten Sie jedoch nicht verwenden. Die benötigte Flüssigkeit sollte aus dem zerstampften Gemüse selbst stammen. Allerhöchstens Salzwasser (15 g Salz auf 1 Liter Wasser).
Dicht verschlossen werden sollte das Gefäss erst nach Beendigung des Gärprozesses, damit die entstehenden Gase entweichen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kimsta
geschrieben am: dienstag, 23. april 2013, 16:20
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Hallo liebes ZdG-Team! Bin dank Ihrer informativen Seite auf dem Wege der gesundheitlichen Besserung! :-) Allerdings ergeben sich Fragen über Fragen wenn man sich mal etwas intensiver mit dem Thema Ernährung beschäftigt... Durch den Fermentationsprozess wird doch die Stärke, durch enzymatische Verfahren, durch Milchsäurebakterien aufgeschlüsselt und für den Menschen vorverdaut und verfügbar gemacht, oder? Da ich an einer Fruktosemalabsorption "leide" dachte ich mir, die lieben kleinen Bakterien könnten mir das leben vereinfachen und ein wenig, leicht absorbierbare, Glukose aus fermentierter Stärke aus Gemüse bereitstellen. Liege ich da richtig, oder wird kein Einfachzucker hergestellt? Habe auf dieser Webseite noch nichts genaues diesbezüglich gefunden und hätte gerne mal Ihre patente Meinung dazu :-). Übrigens habe ich mal den Versuch gemacht, die Darmbakterienstämme aus den "flora...-Kapseln" als Starter zu benutzen. Ein voller Erfolg! Und stimmt es eigentlich, dass Mineralien aus Gemüse durch das Kochen anorganisch werden und somit eher suboptimal bis gar nicht vom Körper verwendet werden können? Sollte das so sein, wäre das Fermentieren ja ideal für Menschen, die mit unbehandelter Rohkost ihre kleinen bis großen Verdauungschwierigkeiten haben. Fröhliche Grüße und vielen Dank im Voraus




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kimsta,
vielen Dank für Ihre Mail. Sie haben auf der ganzen Linie Recht. Bei der Fermentation entstehen auch Einfachzucker. Milchsäurebakterien aus hochwertigen Probiotika können als Starterkultur verwendet werden und fermentierte Rohkost ist oft leichter verdaulich als unfermentierte Rohkost.

Leicht gedämpftes Gemüse ist nach wie vor gesund und liefert organische Mineralstoffe.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: sonntag, 18. mã¤rz 2012, 13:44
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dieser Satz: Leider ist vielen Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, die keinerlei Lebendigkeit mehr enthält. Das stimmt einfach SO nicht!! Konserven haben zwar keinen Nährwert, mit denen sie noch "Preise" gewinnen könnten, sondern eben nur noch halbe bis 1/4 und z.T. weniger gegenüber frisch zubereitetem. Daher wäre es nett, wenn man gewisse Tatsachen nicht verdrehen würde. Sagen sie einfach, das NUR von Konserve zu leben nichts taugt, dies aber durchaus als \\\"Lückenfüller\\\" brauchbar ist und man sich jetzt nicht gleich furchtbar mies fühlen muss, nur weil man nun mal ein paar Monate von der Dose lebt.. Irgendwie trägt nämlich meiner Ansicht nach all das "das ist gut" und "das ist schlecht"- Denken nämlich zur völligen Desorientierung bei und verwirrt den Verbraucher mehr, als das es ihm nützt...




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.

Bitte beachten Sie den Zusammenhang, in dem der von Ihnen erwähnte Satz steht. Der Absatz lautete: "Neben ihrem köstlichen Geschmack liefern fermentierte Gemüse ausserdem lebendige Bakterienkulturen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora, stärken unsere Abwehrkräfte und machen immun gegen viele Krankheiten. Leider ist vielen Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, die keinerlei Lebendigkeit mehr enthält."
 
Der von Ihnen zitierte Satz bezieht sich folglich nicht auf den Nährwert, sondern auf die LEBENDIGEN Bakterienkulturen - und diese sind in Konserven nun einmal nicht vorhanden.
 
Nichtsdestotrotz würden wir definitiv davon abraten, "ein paar Monate von der Dose zu leben". Dies empfehlen wir nur in Zeiten solcher Katastrophen, die den Nachschub frischer Nahrung unterbinden. Solange dies jedoch nicht der Fall ist und es frische Lebensmittel in grossen Mengen auf jedem Wochenmarkt und nahezu jedem Supermarkt gibt, sehen wir keinen Sinn darin, Konserven in irgendeiner Art schön zu reden.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Chris
geschrieben am: dienstag, 10. januar 2012, 21:08
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Im Bioladen wurde mir heute ein Gärtopf angeboten, speziell für diesen Zweck hergestellt. Der innere Deckel kann durch eine Schraubmechanik leicht nach unten gedreht werden, so dass immer das optimale Gewicht vorhanden ist. Allerdings ist der Behälter nicht aus Ton, sondern aus Kunststoff.

Ich habe nun Bedenken, dass die Säure mit der Zeit den Kunststoff angreift bzw. der Kunststoff irgendwann seinen Weichmacher an das Gemüse abgibt. Was meinen Sie dazu? Noch eine andere Frage: In einem Artikel las ich, dass fermentiertes Gemüse insofern nicht zu empfehlen sei, da sich spezielle Gase sowie Alkohol bilden, die den Körper eher belasten. Wie sehen Sie die Sache?
Mit lieben Grüßen Chris




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Chris,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Gewisse Weichmacher können zwar durch Säure gelöst werden, doch ist fraglich, ob der Gärtopfhersteller überhaupt solche Kunststoffe verwendete, die Weichmacher enthalten. Fragen Sie daher am besten im Geschäft oder noch besser beim Hersteller direkt nach, ob seine Produkte Weichmacher enthalten.
 
Bei der Fermentation entstehen naturgemäss in sehr geringen Mengen Alkohol sowie u. a. Methan. Daher und weil fermentierte Lebensmittel in der Natur normalerweise eher nicht vorkommen, werden sie von manchen Menschen - die eine konsequent naturnahe Ernährungsweise praktizieren - abgelehnt. Solange frische Lebensmittel in ausreichender Qualität und Menge vorhanden sind und der Mensch gesund ist, ist der Verzehr von fermentierten Lebensmitteln auch nicht nötig.
 
Im Winter jedoch wird oft sehr wenig vitalstoff- und enzymreiche Rohkost verzehrt und die Auswahl an regionalem Gemüse und regionalen Früchten nimmt ab. Fermentierte Lebensmittel können diese Engpässe helfen auszugleichen. Die Vorteile dieser Lebensmittel wiegen in jedem Falle mögliche Nachteile durch die minimalen Alkohol- und Methanmengen aus. Rohes Sauerkraut enthält darüber hinaus nur unwesentlich mehr Alkohol (5g/kg) als natürlicherweise z. B. in Früchten, Fruchtsäften (bis 4g/Liter) oder auch in Brot (2 bis 3g/kg) enthalten ist.
 
Die äusserst positive Wirkung von fermentierten Lebensmitteln (insbesondere auf die Darmflora und somit auch auf das Immunsystem) kann jedoch schon bereits dann erzielt werden, wenn täglich nur 1 bis 2 Esslöffel der fermentierten Lebensmittel verzehrt werden, so dass sich bei dieser Dosierung tatsächlich niemand mehr Sorgen wegen möglicher Alkohol- oder Methanschäden machen muss.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tanja
geschrieben am: mittwoch, 04. januar 2012, 21:38
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Hallo, Kann man das mit jedem gemüse machen,auch Zucchini und Aubergine? Danke!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tanja,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie sollten solche Gemüse verwenden, die man problemlos roh essen kann. Zucchini eignen sich dafür sehr gut. Auberginen könnten ebenfalls verwendet werden, schmecken jedoch fermentiert nicht soo überwältigend. Es eignen sich am besten Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulrike Kuhnert
geschrieben am: samstag, 29. oktober 2011, 05:22
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Nachdem ich letzte Woche den Artikel ueber fermentierte Gemüse gelesen hatte, was ich so von der Idee begeistert, dass ich gleich am nächsten Tag alle vorgeschlagenen Gemüse gekauft und mich ans Werk gemacht habe. Zufälligerweise fand ich auch geich noch den richtigen Tontopf in meinem Haushalt.



Ich hatte einige Bedenken, den Topf eine Woche stehen zu lassen, da es hier, wo ich wohne, immer so um die 30*C sind. ...nach 5 Tagen wollte ich nicht laenger warten und habe das Gewicht vom Gemuese genommen, um mir das Ergebnis auf die Gabel zu haeufen :-). Ein toller Erfolg und echt lecker! Was fuer eine klasse Idee ! Danke fuer Eure Anregungen, sowas selbst herzustellen. Ich bin begeistert!!


Ivonne
geschrieben am: freitag, 26. august 2011, 15:37
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Hallo,

man kann bspw. Sauerkraut auch direkt in Schraubdeckelgläser füllen. Einfach das gehobelte, gesalzene Kraut schichtweise in das Glas füllen und fest andrücken, ist das Glas ca. zur Hälfte gefüllt entsteht die Lake. Anschließend etwas Frischhaltefolie über das Glas und den Deckel nicht zu fest aufschrauben. Die Gläser stellt man dann entweder auf Küchenpapier oder in eine Schüssel weil durch das fermentieren in den ersten Tagen immer wieder Flüssigkeit austritt. Und keine Angst, die Gläser platzen nicht, das Rezept habe ich von jemandem der das schon seit 20 Jahren so macht. Sobald keine Flüssigkeit mehr austritt kann man den Deckel richtig fest ziehen, sofern er nicht schon fest ist, und die Gläser in den Vorratskeller stellen. Das Kraut soll bis zu einem Jahr haltbar sein. Im Übrigen empfiehlt Dr. Klinghardt Sauerkraut als Alternative zur Chlorella-Alge bei der Ausleitung von Schwermetallen.



Beste Grüße

Ivonne


Anna
geschrieben am: sonntag, 03. juli 2011, 17:22
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Hallo liebes ZDG-Team,

kann man beim Abfüllen des fermentierten Gemüses die Lake mit abfüllen? Oder wird diese schlecht und sollte besser weggekippt werden?
Und was meinen Sie genau mit "Schauen sie jeden Tag nach Ihrem Gemüse und schöpfen Sie jegliche Unreinheiten ab"? Soll man dazu den Deckel abnehmen? Schadet der dabei an das Gemüse herankommende Sauerstoff dem Fermentationsprozess?
Und *muss* man das Gemüse salzen?

Liebe Grüße,
Anna

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Lake sollte in jedem Fall mit abgefüllt werden, da diese das Gemüse komplett abdecken muss, andernfalls verdirbt es sehr schnell. Auch das Salz hat - abgesehen vom Geschmack - lediglich konservierende Funktion. Die Milchsäuregärung kann auch ohne Salz gelingen, doch ist das Risiko einer Fehlbesiedlung (mit Hefen) deutlich größer, wenn das Salz fehlt. Mit "Unreinheiten" sind die sog. Chamhefen gemeint, die sich in einem weißen Belag äußern. Sie sind zwar nicht unbedingt schädlich, beeinträchtigen jedoch den Geschmack. Um diese zu entfernen, müssen Sie den Deckel abnehmen. Allerdings haben Sie Recht, dass der Sauerstoff beim ständigen Nachsehen die Bildung dieser Hefen noch fördern kann. Aus diesem Grunde empfehlen sich tatsächlich sog. Gärtöpfe, bei deren Verwendung sich keine Chamhefen bilden.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
André
geschrieben am: freitag, 13. mai 2011, 09:36
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Hallo liebes ZdG Team,

ich frage mich ob ich das Gemüse nicht auch überportioniert in eine Tupperschüssel geben und mit deren Deckel pressen kann? Somit ist es auch sicher vor Staub und Fliegen.
Denn was ich nicht ganz verstand: Wenn ein Deckel gut auf ein Gefäß passen soll, lässt sich dieser doch durch das Gewicht nicht mehr nach unten drücken und abgedichtet vor Staub und Fliegen ist es doch auch?

Viele Grüße
André

Zentrum der Gesundheit:

Hallo André,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Beschreibung bzgl. der Deckelpassgrösse ist möglicherweise nicht klar genug gewählt. Mit "gut passen" ist gemeint, dass der Deckel haargenau IN das Gefäss, also direkt auf dem Gemüse aufliegend, passen sollte. Es geht darum, dass der Deckel oder ein Teller o. ä. das Gemüse nach unten pressen soll, so dass sich die dann aus dem Gemüse austretende Flüssigkeit quasi über dem Deckel ansammelt. Daher auch die Sache mit dem Netz, das über das Gefäss gespannt werden soll, damit keine Insekten an die milchsauer vergärende Flüssigkeit gelangen können.

Insofern eignet sich eine Tupperschüssel zu diesem Zweck also nicht. Viel besser ist es (vor allem, wenn man regelmässig Gemüse einlegen möchte), einen richtigen sog. Gärtopf anzuschaffen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit


Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Allangovan Sabastian
geschrieben am: freitag, 19. november 2010, 11:50
eMail-Adresse hinterlegt
Wirklich, sehr informativ!

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(Zentrum der Gesundheit) - Die Infektion mit dem Candida Albicans Pilz ist eine jener Krankheiten, die weltweit am häufigsten unerkannt bleiben bzw. fehldiagnostiziert werden. Das ist deshalb so, weil sie sich in den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen äußern kann. Granatäpfel enthalten einen Stoff, der dem schwer zu bekämpfenden Pilz das Fürchten lehrt.

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Inulin beugt Osteoporose vor

(Zentrum der Gesundheit) – Inulin ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Calcium und Magnesium erhöhen kann und dafür sorgt, dass der Körper diese Mineralstoffe auch besser speichern kann. Damit trägt Inulin entscheidend zu einem gesunden Knochenapparat bei. Insbesondere bei der Vorbeugung gegen Osteoporose spielen diese Mineralstoffe eine wichtige Rolle. Da vor allem Frauen nach der Menopause von Osteoporose betroffen sind, erforschten Wissenschaftler nun, inwieweit diese von einer Nahrungsergänzung mit Inulin bzw. generell mit Ballaststoffen profitieren können.

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Was ist eine Darmreinigung?

(Zentrum der Gesundheit) - So sorgsam wie wir unser Körperäußeres pflegen, sollten wir auch unser Körperinneres behandeln. Besonders der Darm wird in der heutigen Zeit tagtäglich starken Belastungen ausgesetzt. Ungeeignete Nahrung, aber auch Stress oder bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika) irritieren unser Verdauungssystem. Es macht sich folglich nicht selten mit den entsprechenden Symptomen bemerkbar. Zur Pflege und Sanierung eines solchen Darmes eignet sich eine Darmreinigung, die Sie leicht zu Hause durchführen und gleichzeitig auch in den Berufsalltag integrieren können.

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Verdauungsprobleme natürlich beheben

(Zentrum der Gesundheit) – Verdauungsprobleme treten vor allem in den westlichen Ländern immer häufiger auf. Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Diarrhöe und Verstopfung sind mittlerweile weit verbreitet. Die moderne westliche Ernährungsweise ist mit Sicherheit der Hauptgrund für diese Entwicklung. Erfahren Sie mit welchen Massnahmen Sie Verdauungsprobleme gezielt und auf natürliche Weise bekämpfen können.

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Dysbakterie - Wenn Sie die falschen Bakterien füttern!

(Zentrum der Gesundheit) - Da wir von Anbeginn der Zeit in Symbiose mit bestimmten Bakterien leben, sind wir auf deren Existenz in und auf uns regelrecht angewiesen. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um die Mundflora, die Darm- und die Scheidenflora sowie die Flora auf der Haut. Verändert sich diese Bakterienflora auf unerwünschte Weise, spricht man von einer Dysbakterie. Eine Dysbakterie kann krank machen. Doch entsteht eine Dysbakterie nicht aus heiterem Himmel, sondern nur dann, wenn wir selbst die dazu nötigen ungünstigen Voraussetzungen schaffen.

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Welches Mittel hilft bei Durchfall?

(Zentrum der Gesundheit) - Durchfall kann viele Ursachen haben. Erfahren Sie jetzt, wie Sie Durchfall mit welchem Mittel auf natürliche und ganzheitliche Weise begegnen können. Durchfall bedarf kaum einer näheren Erklärung. Jeder kennt die äußerst lästigen Symptome der unangenehmen Darmproblematik. Dennoch sind die Kenntnisse über mögliche natürliche Mittel, die bei Durchfall eingesetzt werden können, in der Bevölkerung eher beschränkt.

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Die ganzheitliche Darmreinigung

Eine ganzheitliche Darmreinigung wird durchgeführt, um dem gesamten Körper zu nutzen. Zwar denkt man besonders bei vorhandenen Beschwerden über eine Darmreinigung nach, doch sollte eine solche nicht erst zur Therapie von gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden, sondern vielmehr – ähnlich wie das Zähneputzen – zu einer ganz normalen Hygienemaßnahme werden, um möglichen Unannehmlichkeiten von vornherein auf intelligente Weise aus dem Wege zu gehen.

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Die Darmschleimhaut

(Zentrum der Gesundheit) - Eine gesunde Darmflora besteht aus etwa 400 verschiedenen Bakterien-Stämmen. Diese bilden in Symbiose mit uns unser Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche.

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15 Tipps gegen Blähungen

(Zentrum der Gesundheit) - Blähungen betreffen zwar inzwischen so viele Menschen, dass ihr Auftreten längst nichts Außergewöhnliches mehr ist, peinlich und unangenehm sind sie aber trotzdem. Der Hauptauslöser für Blähungen ist eine unpassende Ernährungsweise, so dass bereits die Einhaltung gewisser Ernährungsregeln, das Verwenden spezieller Gewürze und die Einnahme einer hochwertigen Mineralerde in den meisten Fällen zu einem dauerhaften Verschwinden der sog. Flatulenzen führen.

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Darmpilz verursacht Ekzeme

(Zentrum der Gesundheit) - Ekzeme sehen hässlich aus. Sie jucken. Sie nerven. Sie können sogar hässliche Narben hinterlassen. Sie verschonen kaum eine Altersgruppe und belästigen Babys, Kleinkinder, Teenager und Erwachsene gleichermassen. Oft erscheinen Ekzeme infolge eines Pilzbefalles im Darm – ohne dass der Patient von diesem Pilz wüsste. Wird der Pilz jedoch bekämpft, verschwindet auch das Ekzem.

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Die natürliche Darmsanierung – Mehr Power fürs Leben

(Zentrum der Gesundheit) – Eine natürliche Darmsanierung ist die beste Form aller Darmsanierungen. Je natürlicher eine Darmsanierung ist, umso verträglicher ist sie. Eine natürliche Darmsanierung muss bei aller Natürlichkeit effektiv und gründlich sein, damit die hochgesteckten Ziele einer Darmsanierung auch erreicht werden können: Das Verdauungssystem wird vollständig gereinigt, das Gewebe entgiftet, die Darmflora aufgebaut und das Immunsystem unterstützt. Gleichzeitig werden sämtliche Organe entlastet und in ihrer Selbstheilungskraft gestärkt. Probieren Sie es aus und geniessen Sie ein ganz neues Wohlgefühl!

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Darmerkrankung

(Zentrum der Gesundheit) Eine Darmerkrankung ensteht durch eine ungesunde Ernährung, durch Medikamenteneinnahme, Zahngifte und andere Toxine, durch psychische Belastungen uvm. Zuerst findet eine Fehlbesiedelung der Darmflora statt, die in der Regel im weiteren Verlauf eine Störung der Darmfunktion zur Folge hat.

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Morbus Crohn

Aufgrund der entzündlichen Stellen im gesamten Verdauungsbereich kann bei diesem Krankheitsbild eine entsprechend eingestellte Ernährung zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führen.

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Der Darmeinlauf mit einem Irrigator

(Zentrum der Gesundheit) - Mit einem Einlauf, der Darmspülung, wird der Darm entlastet. Das weiss jeder. Wussten Sie jedoch, dass Einläufe auch unmittelbare Erleichterung bei Kopfschmerzen und Erkältungen bringen können? Dass Einläufe Schmerzen lindern können? Fieber senken? Die Gefahr von Allergien reduzieren? Und dass Einläufe chronische Entzündungen und damit sehr viele der heute weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten eindämmen können? Eine Darmspülung kann übrigens jeder ganz einfach und kostenlos bei sich zu Hause durchführen. Wie’s geht, erklären wir hier.

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Die Heilwirkung der Pilze

(Zentrum der Gesundheit) – Ob Pfifferling, Steinpilz, Champignon oder Austernpilz – mindestens zwei Dinge haben unsere heimischen Speisepilze gemein: Sie schmecken lecker und sind sehr gesund! Lesen Sie bei uns, welche Pilze besonders viel Eisen liefern und welche besonders eiweissreich sind, wie viele Pilze Sie essen müssen, um Ihren Selenbedarf zu decken und natürlich auch, welche Heilwirkungen von Pilzen erwartet werden können. Manche Pilze helfen beispielsweise bei Gebärmutterhalskrebs, andere bei Diabetes und wieder andere senken den Cholesterinspiegel. Ausserdem erfahren Sie viele Details über das richtige Sammeln, Aufbewahren und Zubereiten von Pilzen.

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