Vegane Ernährung versorgt mit Vitalstoffen


Mit welchen veganen Lebensmitteln kann man seinen Nähr- und Vitalstoffbedarf decken? Unsere nachfolgende Zusammenstellung macht die richtige vegane Lebensmittelauswahl leicht.

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Vegane Ernährung versorgt perfekt mit allen Nähr- und Vitalstoffen

letzte Aktualisierung am 13.09.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Veganer werden immer wieder gefragt: Wie decken Sie Ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen Sie Ihr Eisen, woher Ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach decken können.

Vegetarische vegane Ernährung Die vegane Ernährung ist vital- und nährstoffreich

Vegane Ernährung liefert ein Vielfaches der empfohlenen Vitalstoff-Werte

Bitte beachten Sie: Wenn von "Bedarf" die Rede ist, dann sind damit die allgemein gültigen Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) gemeint, die im Bereich der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – unserer Meinung nach – äusserst niedrig angesetzt sind, so dass man getrost von höheren Werten ausgehen kann, die aber – wie Sie gleich sehen werden – mit einer veganen Ernährung genauso leicht erreicht werden können.

Oft deckt schon eine einzige vegane Mahlzeit den von der DGE angegebenen Vitalstoffbedarf, so dass man mit zwei bis drei veganen Mahlzeiten pro Tag rundum bestens versorgt ist.

Proteine

Natürlich sind Proteine in nahezu allen Pflanzen und daher auch in allen Gemüsearten, in allen Früchten und in allen Samen enthalten. Besonders üppig mit Proteinen ausgestattet sind jedoch die folgenden pflanzlichen Lebensmittel:

  • Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse),
  • Hülsenfrüchte (Erdnüsse und Erdnussmus, Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen etc.),
  • Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Mohn, Sesam), Vollkornprodukte (insbesondere Quinoa und Amaranth) und
  • Sojaprodukte wie z. B. Tempeh
  • ReisproteinHanfprotein oder Lupinenprotein

Mit zu den proteinreichsten Gemüsearten gehören Kohlgemüse (besonders Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing), aber auch Gartenkresse, Kräuter, Wildpflanzen und Pilze.

In Früchten ist im Verhältnis zur Gesamtmasse wenig Eiweiss vorhanden (meist unter 1 Gramm pro 100 Gramm), trocknet man sie jedoch, so erhält man auf eine geringere Menge Frucht einen höheren Eiweissgehalt, weshalb auch Trockenfrüchte interessante Mengen an Proteinen (teilweise die fünffache Menge im Vergleich zur frischen Frucht) liefern können. Hier eignen sich besonders Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Trockenbananen und Trockenpfirsiche.

Beta-Carotin

Die Spitzenreiter heissen hier Trockenaprikosen und Grünkohl. Es folgen Süsskartoffeln, Karotten, Kürbis, Fenchel, Chicoree, Paprika sowie alle grünen Blattgemüse wie Feldsalat, Spinat, Rucola und Mangold, besonders aber Wildgemüse wie Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer.

Ausgesprochen Beta-Carotin-reiche Früchte sind Hagebutten, Honigmelonen, Kakis, Guaven, Mandarinen, Mangos, Sanddorn, Brombeeren und frische Aprikosen.

Coenzym Q10

Coenzym Q10 mag keine Hitze, weshalb die folgenden Lebensmittel das Enzym nur dann liefern können, wenn sie roh verzehrt werden: Erdnüsse, Sesam, Pistazien, Broccoli, Blumenkohl und Spinat.

Vitamin C

Wer sich von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt, wird nicht in der Lage sein, einen Vitamin-C-Mangel zu entwickeln – es sei denn, man konzentrierte sich ausschliesslich auf Getreideprodukte, die so gut wie Vitamin-C-frei sind.

Früchte und Gemüse dagegen enthalten alle in unterschiedlichen Mengen Vitamin C, z. B.

Vitamin D

Sonnenschein und diese Lebensmittel versorgen uns mit Vitamin D: Champignons, Morcheln, Pfifferlinge, Steinpilze, Avocados und in geringen Mengen kommt Vitamin D auch in Wildpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Brunnenkresse und vielen weiteren vor.

Glutathion

Die schwefelhaltige Aminosäure Glutathion, die als einer der wichtigsten Antioxidantien gilt und unseren Körper vor Schadstoffen schützt, ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • In grünem Blattgemüse, Chlorella, Spargel, Broccoli, Spinat, Zucchini, Rosenkohl, Blumenkohl, Grünkohl und Walnüssen.
  • Früchte, die Glutathion enthalten sind Wassermelonen, Avocados, Grapefruits, Orangen, Honigmelonen und Pfirsiche.

Thiamin (Vitamin B1)

Dieses Vitamin ist in Fisch, Milchprodukten und auch in Eiern eher spärlich vorhanden, weshalb sich Veganer in Bezug auf die Vitamin-B1-Versorgung auf der absoluten Gewinnerseite befinden.

Besonders viel Vitamin B1 st in Sonnenblumenkernen enthalten. Bereits etwa 60 Gramm genügen von den leckeren Kernchen, um den Tagesbedarf an Vitamin B1 eines Erwachsenen zu decken. Des Weiteren ist viel Vitamin B1 in den folgenden Nüssen und Samen enthalten: Pinienkerne, Paranüsse, Mohn, Pekannüssen, Pistazien, Erdnüsse, Cashewkerne und Sesam.

Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Erdnüsse sind ebenfalls reich an Vitamin B1, sollten aber in Form von Sprossen (oder im Falle von Erdnüssen ungeröstet) verzehrt werden, da Vitamin B1 äusserst hitzeempfindlich ist und daher beim Kochen teilweise zerstört wird. Dies sollte auch berücksichtigt werden, wenn man Getreideprodukte zur Deckung des Vitamin-B1-Bedarfs isst, da diese ja meist erhitzt gegessen werden.

Lebensmittel, von denen eine 100-Gramm-Portion mindestens 10 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B1 decken, sind die folgenden: Zuckermais, Artischocken, Bambussprossen, Römersalat, Spargel, Spinat, Blumenkohl, Broccoli, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Gartenkresse, Petersilienwurzel und Gartenkräuter.

Auch Orangen oder Trockenfrüchte wie Sultaninen, Trockenfeigen und getrocknete Pflaumen tragen zur Deckung des Vitamin-B1-Bedarfs bei.

Riboflavin (Vitamin B2)

Das Vitamin B2 hat ähnliche Lieferanten wie Vitamin B1. Auch Vitamin B2 erhält man bevorzugt aus Nüssen (Mandeln und Kokosraspeln), Samen (Kürbiskerne und Sesam), Hülsenfrüchten (auch Sojaprodukten wie Tempeh), Pilzen (besonders Champignons) sowie – in deutlich geringeren Mengen – aus den folgenden Gemüsen: Spinat, Spargel, Mangold, Broccoli, Grünkohl, Kohlrabi, grüne Bohnen, Kohl, Blumenkohl, Rosenkohl und Kürbis.

Kräuter wie Petersilie und Dill sind ebenfalls Vitamin-B2-reich und können – auch in grösseren Mengen – wunderbar in Form grüner Smoothies oder frischer Kräutersuppen genossen werden.

Niacin (Vitamin B3)

Vitamin B3 finden Sie in Erdnüsse, Erdnussbutter, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Pinienkerne, Sesam, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Vollkornprodukte (Hirse, Vollkornreis etc.), Trockenfrüchte (z. B. getrocknete Banane, Trockenaprikosen, Trockenfeigen), Guaven und schwarze Holunderbeeren sind gute Vitamin-B3-Lieferanten.

Extrem hohe Mengen sind in getrockneten Pfifferlingen (57,6 mg Nicacin pro 100 Gramm) und getrockneten Steinpilzen (31,3 mg) enthalten. Aber auch frische Pilze liefern so viel Niacin, dass bereits 100 Gramm genügen, um 30 Prozent des täglichen Bedarfs zu decken. Die übrigen 70 Prozent lassen sich leicht mit einer Handvoll Erdnüsse verzehren.

Pyridoxin (Vitamin B6)

Bereits eine Mahlzeit aus einer Avocado, einer Paprika, einer Portion gemischter Gemüse wie z. B. Broccoli, Blumenkohl, Spinat und Zuckermais sowie einem Salat aus Linsensprossen deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B6. Würde man noch ein paar Walnüsse dazu essen, hätte man den offiziellen Tagesbedarf um Längen überschritten.

Quinoa, Hirse und Buchweizen sind Vitamin-B6-Lieferanten aus dem Bereich der Kohlenhydrate. Darüber hinaus sind neben Hülsenfrüchten sowie Nüssen und Samen die folgenden Früchte und Gemüse empfehlenswert:

Bananen, Rosinen, Mangos, Kaktusfeigen, Möhren, Lauch, Sauerkraut, Rosenkohl, Broccoli, grüne Bohnen, Feldsalat, Grünkohl, Kartoffeln und Schnittlauch.

Biotin (Vitamin B7)

Biotin isst man mit Erdnüssen und anderen Hülsenfrüchten (Erbsen, Sojasprossen u. a.), Avocados, Haferflocken, Möhren, Chicoree, Spinat, Champignons, Tomaten, Süsskartoffeln, Haselnüssen und Mandeln.

Folsäure (Vitamin B9)

Folsäure findet sich überreichlich in pflanzlichen Lebensmitteln. Bei 400 Mikrogramm liegt zwischenzeitlich der empfohlene Tagesbedarf. Vor zwanzig Jahren lag er noch bei 150 Mikrogramm. Das heisst natürlich nicht, dass man früher weniger Folsäure brauchte, sondern dass man inzwischen ein bisschen klüger geworden ist und erkennt, dass wir deutlich mehr Vitalstoffe brauchen, als ursprünglich angenommen wurde.

Folsäurereiche Lebensmittel sind: Erdnüsse (100 Gramm decken bereits die Hälfte des Tagesbedarfs), grüne Gemüse wie Grünkohl, Rosenkohl, Erbsen, grüne Bohnen, Endiviensalat, Feldsalat, Spinat, grüner Spargel, Lauch, Petersilie, Kopfsalat, Fenchel und Broccoli, aber auch viele andere Gemüse wie Blumenkohl, Sellerie und Kohlrabi, ausserdem Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln.

Folsäurereiche Früchte sind: Erdbeeren, Sauerkirschen, Weintrauben, Avocados und Orangen. Mit einem Schälchen Erdbeeren (250 Gramm) hat man schon fast die Hälfte seines Folsäurebedarfs gedeckt.

Methylcobalamin (Vitamin B12)

Vitamin B12 wird von einer gesunden Darmflora selbst produziert. Da eine Beurteilung des Gesundheitszustandes der eigenen Darmflora jedoch alles andere als leicht ist und sich dieser je nach Art und Qualität der Ernährung ändern kann, sollte man sich bei einer hundertprozentig veganen Ernährung auf diese Vitamin-B12-Quelle nicht allzu sehr verlassen.

Jedoch zeigte eine Studie, dass Veganer, die Algen zu sich nahmen, einen höheren Vitamin-B12-Spiegel aufwiesen als solche, die keine Algen zu sich nahmen. Algen kann man in Form von Spirulina-Algen, AFA-Algen und Chlorella-Algen oder als Meeresgemüse zu sich nehmen. Bitte lesen Sie zum Thema "Vitamin B12 und Veganismus" in jedem Falle das Fazit dieses Vitamin-B12-Artikels

Magnesium

Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Mohn, Sonnenblumenkerne, Mandeln und die Sango Meeres Koralle sind die Magnesiumstars unter den pflanzlichen Lebensmitteln.

Getreide wie Gerste, Hafer, Dinkel, Hirse und Vollkornreis enthalten etwa so viel Magnesium, dass eine 100-Gramm-Portion etwa ein Viertel des offiziellen Tagesbedarfs (ca. 350 – 400 Gramm) decken kann.

Weitere magnesiumreiche Lebensmittel sind: grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Brennnessel und Portulak sowie Kräuter wie Basilikum, Majoran und Salbei. Ausserdem Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Sojabohnen sowie reiner Kakao und Ingwer.

Selen

Paranüsse sind besonders reich an Selen. Eine Handvoll davon und Sie brauchen sich keine Gedanken mehr über Selen zu machen. Selen ist ausserdem sehr reichlich in Steinpilzen enthalten und in geringeren Mengen auch in Champignons, Linsen, Sojabohnen sowie in Hafer, Vollkornreis und Mais. Weitere tiefergehende Informationen über Selenmangel finden Sie hier.

Kalium

In allen Früchten und besonders in Gemüse findet sich sehr viel Kalium, so dass eine Aufzählung endlos lang wäre, daher hier nur einige ausgewählten pflanzlichen Lebensmittel, die besonders reich an Kalium sind: Mangold, Spinat, Salate, Kräuter, Sellerie, Grünkohl, Broccoli, Fenchel, Kürbis, Aubergine, Grünkohl, Rosenkohl, Kurkuma, rote Rüben, Spargel, Blumenkohl, Bohnen, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Paprika, Avocados, Wassermelonen, Pflaumen, Kiwis, Aprikosen, Feigen, Bananen, Orangen, Rosinen, Ingwer und Melasse.

Eisen

Viele Menschen sind der Meinung, dass Veganer früher oder später an Blutarmut (Anämie) erkranken, wenn sie kein Fleisch essen mögen. Das ist natürlich nur dann der Fall, wenn man zwar Fleisch isst, aber keines der folgenden Lebensmittel. Dann hat der Körper keine andere Wahl und muss das Eisen aus Fleisch verwerten.

So richtig schön viel Eisen ist allerdings nur in Leber und Blutwurst enthalten. Wer aber mag Leber und Blutwurst und wer isst das jeden Tag? Ausserdem enthält Fleisch (Muskelfleisch) ein bisschen Eisen, aber nichts von all den anderen wunderbaren Stoffen (insbesondere die u. a. krebsschützenden sekundären Pflanzenstoffe), die – neben Eisen – in den nachfolgenden pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind:

Die Eisen-Spitzenreiter sind Kürbiskerne (12,5 Milligramm – der Tagesbedarf liegt bei etwa 15 Milligramm) und Sesam (10), des weiteren Amaranth (9), Quinoa (8), Hirse, Mohn, Leinsamen, Pfifferlinge, Basilikum, Sonnenblumenkerne und getrocknete Pfirsiche.

Das Gewürz Kurkuma enthält über 40 Milligramm Eisen. Wenn man bedenkt, dass Menschen in Asien täglich etwa 5 Gramm Kurkuma in ihren Speisen, aber auch in Form von Tee zu sich nehmen, dann kann dort die gelbe Wurzel zur Deckung des Eisenbedarfes beitragen.

Eisenreich sind ausserdem grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Wegerich, Portulak, Brennnessel, Kresse, Löwenzahn, Feldsalat und andere grüne Blattsalate sowie Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Thymian, Dill, Rosmarin und das Gewürz Zimt.

Viele Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen etc.) und Gemüse wie Erbsen, Shiitake-Pilze, Schwarzwurzeln, Topinambur, Oliven, Hijiki-Algen (Meeresgemüse) und Lauch enthalten ebenfalls lohnenswerte Eisenmengen.

Zu beachten ist, dass die Resorption des in der Nahrung enthaltenen Eisens von zahlreichen Faktoren abhängt, wie z. B. vom Eisenbedarf (je höher der Bedarf, desto besser die Resorption, vom Zustand des Verdauungssystems (z. B. pH-Wert im Darm, Magensäureproduktion u. a.) sowie nicht zuletzt von den übrigen Lebensmitteln. Vitamin-C-reiche Lebensmittel beispielsweise fördern die Eisenaufnahme extrem, während Kaffee, Schwarztee, phosphatreiche Fertigprodukte und Softdrinks sowie calciumreiche Milchprodukte die Eisenresorption hemmen.

Zink

Hervorragende Zinklieferanten sind Nüsse und Samen. Kürbiskerne enthalten beispielsweise 7030 Mikrogramm Zink pro 100 Gramm. Schweineleber dagegen – und diese gehört zu den zinkreichsten tierischen Lebensmitteln – enthält nur 6350 Mikrogramm.

Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse und Mandeln enthalten in etwas so viel Zink wie Fleisch. Hülsenfrüchte, Buchweizen und Hirse liefern ebenfalls interessante Mengen an Zink. Und Avocados, Kräuter, grüne Blattgemüse (besonders Wildgemüse) enthalten immer noch 600 bis 900 Mikrogramm Zink, was dem Zinkgehalt von Fisch gleich kommt. Auch Miso versorgt mit Zink. Es enthält immerhin 500 Mikrogramm des Spurenelements.

Von den folgenden Lebensmitteln isst man für gewöhnlich nur kleine Mengen, doch können diese aufgrund ihres überragenden Zinkreichtums ganz auffallend zur Deckung des Zinkbedarfs beitragen:

Ein wunderbarer Zinklieferant ist die Mikroalge Spirulina, die über 10.000 Mikrogramm Zink enthält. Ähnlich zinkreich sind Bucheckern und Mohn. Ausserdem Bierhefe und Sesam. Auch Kakaopulver ist ein prima Zinklieferant, wobei es natürlich niemals in Kombination mit Milch verzehrt werden sollte.

Melatonin

Das Hormon Melatonin ist für seinen grossartigen Anti-Aging- und Krebs-Schutz-Effekt bekannt und wird im Körper aus dem Botenstoff Serotonin hergestellt.

Serotonin wiederum entsteht aus der Aminosäure Tryptophan, so dass man, um möglichst viel Melatonin zu erhalten, am besten Lebensmittel isst, die viel Serotonin bzw. Tryptophan enthalten. Dazu gehören Quinoa, Amaranth, Inka Gold (das alle Bausteine für die Bildung von Serotonin enthält und damit auch für Melatonin), Topinambur, Ananas, Bananen, AFA-Algen und Sesam. Melatonin selbst soll besonders in Walnüssen vorkommen, aber auch in Hafer, Naturreis, Ingwer, Tomaten, Gerste und Kirschen.

Inka Gold

Calcium

Bei Calcium fällt den meisten Menschen als erstes die Milch ein. Und in der Tat, zwar nicht so sehr die Milch, wohl aber Hartkäse ist unglaublich calciumreich. Hier stellen sich aber zwei Fragen:

  • 1. Können wir das Calcium aus Milchprodukten vollständig nutzen?
  • 2. Benötigen wir überhaupt so viel Calcium wie beispielsweise in Käse enthalten ist?

Die Antwort auf die 1. Frage finden Sie in unseren Texten zum Thema Kuhmilch.

Die 2. Frage ist fast noch interessanter.

Mittlerweile gibt es Hinweise dafür, dass die Menschheit eher an einem Magnesiummangel leidet, der – mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit – von Calciumüberschüssen begünstigt wird (Milchprodukte enthalten im Vergleich zu Calcium sehr wenig Magnesium).

Calcium und Magnesium sollten zur optimalen Verwertung immer im Verhältnis 2 : 1 aufgenommen werden, was mit Milchprodukten nicht möglich ist, mit pflanzlichen Lebensmitteln jedoch durchaus.

Calcium findet sich in pflanzlichen Produkten in für den Menschen vollkommen ausreichender Menge und in einem idealen Calcium-Magnesium-Verhältnis in Sesam (z. B. in Form von Sesam“milch“ und Sesammus), Mandeln (z. B. in Form von Mandel“milch“, Mandelmus, Mandelcracker, Mandelpasteten etc.), Haselnüssen und Leinsamen, in der Sango Meereskoralle sowie in grünem Gemüse und Wildgemüse wie z. B. Grünkohl, Löwenzahn, Gartenkresse, Brunnenkresse, Brokkoli, Fenchel, Mangold, Möhren und in vielen weiteren mehr.

Calciumreich sind ausserdem Mohn, Kräuter und Küchengewürze (getrocknete Kräuter), Meeresgemüse, Spirulina, Brennnesseln, Kichererbsen (und andere Hülsenfrüchte), Trockenfrüchte (Feigen, Aprikosen), Sojamilch, Reismilch, Hanfmilch, Tofu und Tempeh.

Fleischlose Ernährung bei Atherosklerose & Herz-Kreislauf-Erkrankung

Sowohl präventiv als auch als Therapie ist eine fleischlose Ernährung bei Atherosklerose & Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll und hilfreich. Lesen Sie dazu den ausführlichen Artikel von Dr. Markus Keller, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Vegetarierbund Deutschland.

Vegane Ernährung macht also nicht nur Spass, schenkt nicht nur höchste kulinarische Genüsse bei reinem Gewissen, sondern versorgt unseren Körper mit allen Nähr- und Vitalstoffen deutlich besser als das jede sog. gemischte Kost bewerkstelligen könnte. Worauf warten Sie noch? Go vegan! :-)

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Geschlossen...

Liebe LeserInnen,

da unsere Kommentarfunktion in letzter Zeit grösstenteils entweder für Werbezwecke oder sinnentleerte Fragen missbraucht wurde, aber nicht für tatsächlich sinnvolle Ergänzungen, wird unser Frage-Antwort-Service vorerst eingestellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(23)

astory
geschrieben am: dienstag, 11. februar, 13:23
eMail-Adresse hinterlegt

Und was ist mit Vitamine K und K2. Habe sehr wenige Imfos leider bekommen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Astory
Bitte nutzen Sie bei Fragen auch unsere interne Suchfunktion. So finden Sie Informationen zum Vitamin K z. B. hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gabi 1
geschrieben am: mittwoch, 29. januar, 11:42
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, allgemeine Frage: Kann man sich Ihre Texte zuschicken lassen (gegen Gebühr)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gabi
Vielen Dank für Ihre Frage :-)
Das Zuschicken von gedruckten Artikeln unserer Seite ist leider nicht möglich. Sie können sich die von Ihnen präferierten Artikel jedoch gerne für den Eigengebrauch ausdrucken und dann in aller Ruhe lesen. Ganz unten auf unserer Seite finden Sie rechts die Möglichkeit zum Ausdrucken der Druckversion.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gabi 1
geschrieben am: mittwoch, 29. januar, 11:39
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Liebes Team, ganz herzlichen Dank für ihre wertvollen Infos + ein großes Lob an das ganze Team. Ich bin so froh, dass ich auf ihre Seite gestoßen bin.
Frage 1: Gibt es all ihre Texte auch auf Englisch?
Frage 2: Habe mir viele gesunde Lebensmittel aus ihren Texten herausgesucht, nun bekomme ich es aber für mich noch nicht geregelt, einen gesunden, aber halt ausgewogenen, wo ich mit allem versorgt bin, Essensplan für mich aufzustellen.. (wobei leinsamen, sesam, mandeln, kürbiskerne, sonnenblumenkerne, rosinen, feigen, olivenöl, äpfel, ingwer täglich auf meinem Speiseplan stehen) ...nun bin ich auf der Suche nach so einem ausgewogenen Speiseplan (für mehrere Wochen). (+ jeder kann dann ja noch , je nachdem ob nun eher herzkrankheiten oder krebs etc. in der Familie vorliegen zusätzlich noch verstärkt, die passenden Lebensmittel oder Ergänzungsmittel zu sich nehmen). Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gabi
Vielen Dank für Ihre Fragen.
Unsere Artikel gibt es noch nicht in Englisch, doch können Sie rechts von der Überschrift unserer Artikel den Google-Übersetzer in verschiedenen Sprachen aktivieren.
Zu Ihrer zweiten Frage: Möglicherweise werden wir einen solchen Beispielplan in der Zukunft einmal zur Verfügung stellen. Doch wäre ein solcher ja niemals für alle Menschen geeignet. Dabei geht es auch nicht nur um spezielle Krankheiten, die beim ein oder anderen auftreten könnten, sondern um die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse, Vorlieben und Geschmäcker jedes einzelnen Menschen.

Der eine ist Leistungssportler, der andere ein Schreibtischtäter, der sich kaum bewegt. Der eine liebt Rohkost, der andere fühlt sich am wohlsten mit warmen Speisen. Der eine isst morgens nur spartanisch, der andere wacht mit Bärenhunger auf, der eine erholt sich von einer Krankheit und muss zunehmen, der andere hat starkes Übergewicht usw. usf.
Es ist also nicht möglich, einen Speiseplan aufzustellen, der diese unterschiedlichen Kriterien auch nur annähernd erfüllen könnte. Ideal wäre es daher, wenn Sie im Zweifel einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufsuchten, der dann für Sie ganz persönlich einen Speiseplan zusammenstellt.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mary George
geschrieben am: montag, 28. oktober 2013, 20:25
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Hallo, ich finde die hier veröffentlichten Texte alle sehr interessant und probiere mich seit einiger Zeit auch selbst an verschiedenen Ernährungsmodellen aus. Bei vielen ihrer Artikel sind die Quellen ausführlich aufgeführt, bei anderen weniger. Woher ziehen Sie all ihre Informationen, z.B. auch bei diesem Text über die vegane Ernährung? Und inwiefern werden die Quellen geprüft? Ich arbeite daraufhin, mich komplett vegan zu ernähren, möchte aber über die richtige Vorgehensweise genau Bescheid wissen und mir über die Nährstoffversorgung einzelner Produkte sicher sein. Liebe Grüße Mary George




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mary George
Beim vorliegenden Artikel handelt es sich um eine Zusammenstellung von veganen Lebensmitteln, die zur Deckung des Mikronährstoffbedarfs eingesetzt werden können. Wenn Sie die Angaben überprüfen möchten, raten wir Ihnen zur Lektüre ernährungswissenschaftlicher oder orthokularmedizinischer Literatur und Nachschlagewerke. Doch nicht einmal dort werden Sie zu jeder Nährwertangabe den Link zur entsprechenden Analyse finden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

r.kabelitz
geschrieben am: samstag, 14. september 2013, 12:05
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Ich bin nicht ganz einverstanden. Egal woman nachliest Wikipedia oder DGE überall wird von Problemen berichtet.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo R. Kabelitz
Wenn Sie sich auf die von Ihnen genannten Quellen beschränken, verstehen wir Ihre derzeitige Meinung. Gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass heutzutage insbesondere nicht-vegan und nicht-vegetarisch lebende Menschen an ernährungsbedingten Erkrankungen leiden - wobei hier selbstverständlich zu betonen ist, dass man sich mit jeder Ernährungsweise - auch mit der veganen/vegetarischen Ernährung - ungesund ernähren kann. Es kommt also massgeblich auf die Art der Umsetzung an.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ramotzkie
geschrieben am: mittwoch, 23. januar 2013, 14:12
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Hallo, der Bundeslebensmittelschlüssel sowie die Danish Food Composition Databank beziffern die enthaltene Menge von Vitamin D in Avocados auf 0 Mikrogramm. In zahlreichen anderen Artikeln auf weiteren Webseiten fand ich auch immer die Information, dass Avocados Vitamin-D enthalten. Was stimmt denn nun? Viele Grüße Stephan




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ramotzkie,
die unterschiedlichen Angaben beruhen möglicherweise auf unterschiedliches Ausgangsmaterial. Vitalstoffgehalte schwanken bekanntlich beträchtlich - je nach Herkunft, Reifegrad, Erntezeitpunkt, Klima, Lagerzeit etc. der einzelnen Früchte/Gemüse.
Bedenken Sie in jedem Fall, dass der Vitamin-D-Bedarf (mind. 20 Mikrogramm pro Tag) allein mit der Ernährung heutzutage eher schwierig zu decken ist und man in jedem Falle das Sonnenlicht oder notfalls Supplemente nutzen sollte.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mjata
geschrieben am: freitag, 02. november 2012, 21:43
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Liebes Team, danke für Ihre Artikel! Ich finde sie alle sehr interessanat. Nun meine Frage: Wie kann ich Samen und Kerne: Kürbiskerne, Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne (die so an Calczium reich sind) in meinen Speiseplan \"lecker\" integrieren? Mit Salaten kann man von dennen nicht so viel essen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mjata,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie können die genannten Kerne keimen lassen und als Sprossen essen. Sie können die Kerne in der Küchenmaschine/Mixer hacken und lecker gewürzt, mit frischen Kräutern, gehackten getrockneten Tomaten und Oliven o. ä. für Füllungen verwenden (in Tomaten, Champignons, Auberginen, Zucchini, Paprika etc.). Sie können die Kerne (besonders Kürbiskerne) keimen lassen, mit etwas Kanne Brottrunk mixen, die Masse fermentieren lassen (bei Zimmertemperatur 1 bis 2 Tage stehen lassen), würzen und den so entstandenen Kürbiskern"käse" als Pastete oder Brotaufstrich verwenden. Aus Sesam können Sie eine leckere Sesammilch zubereiten. Dazu nehmen Sie beim Rezept Mandelmilch einfach Sesam statt Mandeln. Auch Cracker können Sie aus den Kernen und Saaten herstellen. Rezepte dazu finden Sie z. B. hier: Basisch frühstücken (unter "Rote Leinsamen Cracker" und "Sonnenblumen-Mandel-Brot").
Sicher finden Sie noch weitere Rezepte und Anregungen, besonders in vegetarischen Kochbüchern oder Rohkost-Rezepte-Büchern. Noch einfacher ist es, wenn Sie in unsere Suchmaschine "Sesam" oder einen anderen Begriff eingeben. Sie gelangen dann zu zahlreichen Rezepten aus unserer Rezepte-Datenbank.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Monika
geschrieben am: sonntag, 28. oktober 2012, 07:41
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Was sie über die Vegane Ernährung hier erzählen ist nicht nur gelogen sondern auch gefährlich. Ich bin Veganerin und durch Informationen wie ihres habe ich mein Vitamin B12 mit Sauerkraut, Algen und nicht gereinigte Bio-Obst und -Gemüse zu decken versucht. Nichts half; ich wurde so schwer Krank, dass ich zu sterben glaubte. Heute nehme ich künstliches Vitamin B12 zu mir, bin aber weiter Veganer und mir geht es fast ganz gut, denn ich bin auch noch sehr empfindlich und merke, dass auf dauer Vitamine zu nehmen, mein Körper nicht gut tut. Ich werde es wieder mit algen Probieren, allerdings nur die deren Betreiber "echte Vitamin B12" versprechen -Afa z.B.- und dabei, zu Sicherheit, ein mal im Jahr meine Bluttwerte untersuchen lasen. Bitte, informieren sie sich besser, denn sie spielen mit das Leben viele Menschen und löschen sie diese Seite noch Heute! Ihre Infos sind völlig falsch!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Maties,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht.
Wir haben unsere Informationen zum Thema "Vitamin B12 in der veganen Ernährung" schon vor langer Zeit aktualisiert, so dass dort nahezu alle (auch kritische) Aspekte einer Vitamin-B12-Versorgung bei einer veganen Ernährungsweise deutlich werden und im Zweifel Vitamin-B12-Präparate empfohlen werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bonnie2000
geschrieben am: montag, 15. oktober 2012, 11:08
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Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine Kombination ist sicher in gewissem Umfang möglich - sozusagen von allem die gesündesten Aspekte auswählen. Dennoch ist Quark ein Milchprodukt, also laut veganer Ernährung ungesund (und un-ethisch). Wie beurteilen Sie grundsätzlich die Low-Carb-Ernährung? Bzgl. der veganen Ernährung noch folgende Frage bzgl. des Honigs. Was ist bei dessen Verzehr un-ethisch? Üblicherweise wird er doch als sehr gesund hervorgehoben. Ist dem nicht so?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bonnie,
selbstverständlich ist Quark kein veganes Lebensmittel, doch schrieben Sie ja, dass Ihnen Frau Budwigs Ernährungsweise sympathisch sei. Daraus resultierte unser Tipp, die Ihnen sympathischen Ernährungsformen zu kombinieren und beim Quark wenigstens auf hohe Qualität zu achten.
 
Ferner besteht ein enormer Unterschied zwischen unethisch und ungesund. Lebensmittel, die unethisch sind, müssen nicht ungesund sein. Umgekehrt ist es genauso: Ethische Lebensmittel müssen nicht automatisch auch gesund sein.
 
Honig kann in kleinen Mengen gesund sein. Ob es jedoch besonders freundlich (ethisch vertretbar) ist, den Bienen ihren mühsam gesammelten Honig zu entwenden, den sie meist euphorisch verteidigen, bleibt dahingestellt. Da Bienen, die Bestäuber unserer Frucht- und Gemüsepflanzen, jedoch immer mehr bedroht sind und die Bienenvölker zahlenmässig immer mehr abnehmen, scheint die Unterstützung jener Imker, die ihre Bienen so optimal wie möglich behandeln (Bio-Imker), durch Honigkauf mehr als gerechtfertigt zu sein.
 
Zur Low-Carb-Ernährung: Wie wir in einer unserer letzten Mails schrieben, ist diese Ernährungsweise wunderbar gesund zu gestalten. Da sie jedoch zumeist einen nicht unerheblichen Anteil an tierischen Produkten enthält, geht sie nicht gleichzeitig mit den ethischen Massstäben der veganen Sichtweise konform.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit 

Bonnie2000
geschrieben am: samstag, 13. oktober 2012, 15:47
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Die vegane Ernährungsform überzeugt mich sehr. Allerdings habe ich vor kurzem die Öl-Eiweiß-Kost von Dr. Budwig entdeckt und fand das Konzept auch sehr überzeugend. Ebenso liefert die "Low Carb-Ernährungsform" gute Argumente gegen zu hohen Kohlenhydratkonsum. Wie soll man das nun alles einordnen, wenn man sich gesund ernähren möchte? Was ist denn nun das richtige?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Bonnie,
warum kombinieren Sie nicht einfach diese drei Ernährungsformen, wenn sie Ihnen sympathisch sind? Frau Budwigs Ernährungsweise besteht zum grossen Teil aus rein pflanzlichen Lebensmitteln und wird lediglich von hochwertigen Quarkgerichten ergänzt. Die Low-Carb-Ernährung könnten Sie insofern integrieren, indem Sie isolierte Kohlenhydrate vollkommen meiden und statt den üblichen Getreideprodukten einfach glutenfreie Lebensmittel wählen wie z. B. Quinoa, Buchweizen, Hirse etc. Alle drei Ernährungsformen lassen sich in jedem Fall hervorragend gesund gestalten, da sie allesamt aus hochwertigen und frischen naturbelassenen Lebensmittel zusammengestellt werden können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

NoCa
geschrieben am: donnerstag, 03. mai 2012, 08:00
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Ich hätte eine weitere Frage zum Thema vegane Ernährung: Ist es wirklich realistisch hinzureichend Mineralstoffe aus pflanzlicher Nahrung zu erhalten? Immer wieder sehe ich tierische Nahrung (Innereien, Muscheln, Fisch, spez. Fleisch, etc..) die Spitzen von Eisen-, Zink-, Selen- oder dergleichen Tabellen anführen! Was meinen Sie? Vielen Dank für Ihre Mühe, die ich zu schätzen weiss! Herzlich, Noemi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Noemi,
bitte beachten Sie unsere Antwort auf eine Ihrer letzten Fragen, die hier beantwortet wurde: Vegane Ernährung Kinder 
Auch diese Artikel liefern Ihnen weitere Informationen, z. B. zum Thema Eisen:

Eisenmangel

Grünes Blattgemüse

Generell ist festzuhalten, dass wir Lebensmittel nicht nur auf Ihren Gehalt an EINZELNEN Nährstoffen oder Spurenelementen reduzieren sollten. Die Gesamtheit ist zu sehen und hier insbesondere die Tatsache, dass sich die Inhaltsstoffe eines natürlichen Lebensmittels perfekt ergänzen und in ihrer Wirkung auch gegenseitig verstärken können (Synergie). Darüber hinaus führt eine gesunde Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln dazu, dass der Organismus einerseits mit jenen Stoffen vollumfänglich versorgt ist, die in einer "normalen" Ernährung fehlen (antioxidativ wirksamen sek. Pflanzenstoffe, Chlorophyll etc.) und dass andererseits der Bedarf an vielen Vital- und Mineralstoffen sinkt, da eine solche Ernährung keine (oder wenige) schädlichen Bestandteile liefert, die andernfalls unter Einsatz und Verschleiss von Vital- und Mineralstoffen entgiftet und ausgeleitet werden müssten. Das wäre die ganzheitliche Sicht.
 
Wenn Sie sich jedoch an Tabellen orientieren möchten, dann berücksichtigen Sie bitte, dass keine dieser Tabellen der anderen gleicht, dass die Gehalte an Mikronährstoffen in Lebensmitteln extrem schwanken und von der Region, der Bodenqualität, der Düngmethode etc. abhängen. Berücksichtigen Sie ausserdem, dass kein Experte den genauen Bedarf eines Mikronährstoffs kennt.
 
Nehmen wir das Beispiel Selen. Die DGE gibt 0,02 bis 0,1 Milligramm als täglichen Bedarf an. Andere Experten glauben, wir bräuchten 0,2 mg, wieder andere raten zu 0,3 mg. Wem glauben Sie? Fakt ist, dass Sie um so mehr Selen (andere Mikronährstoffe) brauchen, je mehr Gifte und Schadstoffe Sie zu sich nehmen, je schwächer Ihr Immunsystem ist, je kränker Sie sind. Der Bedarf schwankt also von Mensch zu Mensch.
 
Zurück zu Ihrer Frage: Ja, es ist sogar mehr als realistisch, den für den einzelnen Menschen erforderlichen Bedarf an Mikronährstoffen mit einer vegetarischen und auch mit einer veganen Ernährung zu decken - und zwar besser als mit der herkömmlichen Ernährungsweise.
 
Überprüfen Sie die von Ihnen konsultierten Tabellen auch auf die Selengehalte von Kokosnuss (Kokosmus): über 400 Mikrogramm pro 100 g, Sonnenblumenkerne: 70, Kürbiskerne: 40 und Vollkornreis ebenfalls 40 Mikrogramm. Dazu die bereits erwähnten Paranüsse und andere im Artikel aufgeführten Lebensmittel und Sie erreichen schwindelerregende Selenwerte ;-)

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

NoCa
geschrieben am: donnerstag, 03. mai 2012, 07:58
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Guten Tag liebes Team Folgende Informationen konnte ich einem Bericht über Soja übernehmen. Was halten Sie davon? Die Fakten: · Soja ist kein natürliches Nahrungsmittel für den Menschen. · Soja-Protein ist kein komplettes Protein. · Unfermentierte Soja-Produkte sind unverdaulich und wertlos bis schädlich. · Industriell verarbeitete Soja-Produkte enthalten mehrere kanzerogene / karzinogene (krebserregende oder krebsauslösende) Substanzen und gesundheitsschädliche Stoffe. · 90 % (neunzig Prozent) der Welt-Soja-Ernte sind von Monsanto & Co. gentechnisch verändert (ähnlich wie bei Mais und Raps). Soja-Bohnen enthalten eine große Zahl für den Menschen schädlicher Substanzen und Gifte. Vielen Dank für Ihre Antwort! Noemi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo NoCa,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte nehmen Sie künftig auch die Suchfunktion auf unserer Seite in Anspruch, damit Sie unsere Informationen noch umfassender nutzen können. Sie finden dann u. a. diesen Artikel:

Soja-Burger
 
Die Sojabohne ist die Frucht einer Pflanze und kann auch genauso wie andere Hülsenfrüchte genutzt werden - WENN einige Punke beachtet werden, die im obigen Artikel erklärt werden. Das bedeutet, die Sojabohne ist weder ein Grund- noch ein Alleinnahrungsmittel, kann aber - in der entsprechenden Qualität - als Beilage gelegentlich verzehrt werden.
 
Sojaprotein enthält alle essentiellen Aminosäuren (ist also ein komplettes Protein), so dass es - anteilweise - zur Deckung des Eiweissbedarfes genutzt werden kann. Die biologische Wertigkeit ähnelt derjenigen von Kuhmilch.
 
Wenn verarbeitete Sojaprodukte gegessen werden, dann sollten diese unbedingt von namhaften Bio-Herstellern stammen, die Wert auf (zumindest teilweise) europäische Herkunft der Sojabohnen, in jedem Fall auf Non-GMO-Sojabohnen und auf eine Sojabohnen-Verarbeitung legen, die frei von Chemikalien ist. Mit der Wahl der richtigen Produkte können also bereits einige Gesundheitsrisiken ausgeschalten werden, die im Zusammenhang mit Sojabohnen gerne genannt werden.

Die oft so gescholtenen sekundären Pflanzenstoffe der Sojabohne können - wie wohl jeder Stoff, wenn er isoliert für sich betrachtet und in hohen Dosen gegessen wird (z. B. Sojaisoflavone in Kapseln) - langfristig Probleme bereiten. Werden vollwertige Sojaprodukte jedoch aus einwandfreier Produktion (siehe oben) in kleinen Mengen in einen Speiseplan eingebaut, der reich an vitalstoffreichen Lebensmitteln (Gemüse, Salate, Nüsse etc.) ist, dann dürfen die zurzeit kursierenden Soja verdammenden Artikel getrost als Panikmache bezeichnet werden.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei verarbeiteten Sojaprodukten wie z. B. Tofuprodukten und Sojamilch um Lebensmittel, die sehr stark industriell verarbeitet sind, die aus konzentrierten und darüberhinaus leicht allergenen Proteinen bestehen (was nicht bei jedem Gesundheitszustand empfehlenswert ist) und die von Natur aus nicht zu einer optimalen Ernährung des Menschen gehören.


Letztendlich werden jedoch nur 2 Prozent der Sojaernte vom Menschen direkt verzehrt. 98 Prozent hingegen wird an das Nutzvieh verfüttert bzw. zu Öl und Treibstoff verarbeitet. Das bedeutet, dass besonders jene, die Fleisch, Milchprodukte und Eier essen, sich um die Herkunft ihrer Lebensmittel Gedanken machen sollten. Schliesslich stammen diese wohl fast ausnahmslos (ausser Bio-Produkte) von Tieren, die u. a. mit Gen-Soja ernährt und gemästet werden.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Higgi_09
geschrieben am: dienstag, 24. april 2012, 09:30
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Hallo liebe ZDG-Team, ich informiere mich schon länger über ihre tolle und sehr informative Seite! Vielen Dank für die kostbaren Infos und das sie die vegane Ernährung in das richtige Licht rücken ;-) Ich bin seit 16 Jahren Vegetarier und seit 1,5 Jahren Veganerin.

Nun bin ich im 5. Monat schwanger und hab doch ein paar Fragen bzw. Bedenken. Und zwar geht es mir um das B12 und Jod. Ich hab von meinem Arzt Tabletten bekommen wo alle wichtige Vitamine und Spurenelemten drinnen sind, und habe diese auch 3 Monate genommen, obwohl ich doch sehr skeptisch bin ob die künstlichen Vitamine überhaupt was bringen. Nun sind sie fertig und ich mach mir Gedanken ob ich durch meine Ernährung schon alles bekomme gerade was B12 angeht. Ich nehme auch kein jodiertes Salz, sonder nur Ur- und Steinsalz das ja eigentlich natürliches Jod enthält. Die Frage ist ob dies ausreicht?

B12 - ist nun mein Problem oder vielleicht auch nicht. Es ist ja immer noch nicht 100% belegbar ob man dies auch aus pflanzlichen Lebensmittel bekommt. Ich nehme schon seit längerer Zeit 3 Spirulina-Algen-Tabletten und 1x Täglich Sango Meereskoralle zu mir. Reicht dies aus oder kann bzw. soll ich die \"Dosis\" erhöhen. Hab da nur ein bisschen Bedenken wegen der Schwermetallausleitung... Spirulina enthalten zwar B12, die Frage ist aber ob es sich um das B12 Analog handelt, das der Körper scheinbar nicht verwerten kann? Auch nehme ich von der Firma Ringana hin- und wieder Packs zum trinken, wo auch B12 enthalten ist. Alles ganz natürlich und vegan. Vielleicht kennen sie diese österreichische Firma.

Mir ist einfach wichtig das mein Kind gesund auf die Welt kommt und es ihm an nichts fehlt. Es geht mir selber sehr gut und von daher denke ich auch geht es dem Baby gut. Meinen Frauenarzt kann ich dazu nicht fragen, da er sich mit Ernährung nicht auskennt, er wusst nicht mal was ein Veganer ist ;-) Ich schau drauf das ich jeden Tag Gemüse, Obst, Vollkornprodukte etc. zu mir nehme. Gebe aber auch offen zu das ich in meiner Schwangerschaft auch oft Lust auf Ungesundes habe (Süss und Salzig) und dem auch nachgebe. Aber ich fühl mich eigentlich wie immer fit und leistungsstark. Meine Blutuntersuchung im Herbst 2011 gab auch nur die besten Werte. Vielleicht habt ihr ein paar Tipps oder Infos für mich. Es ist meine erste Schwangerschaft, da ist man wahrscheinlich immer ein bisschen ängstlich und möchte alles richtig machen! Vielen Dank, Higgi_09 PS: Macht weiter so! Eure Seite ist wie eine Bibel für mich ;-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Higgi,
lieben Dank für Ihre nette Mail :-)
 
In Bezug auf Vitamin B12 lesen Sie bitte diesen Artikel, besonders das Fazit am Ende.
 
Natürliches Jod ist in den folgenden Lebensmitteln enthalten:
 
Grüne Blattgemüse wie z. B. Brunnenkresse, Feldsalat, Spinat usw.
Champignons
Brokkoli
Erdnüsse
Cashewnüsse

Algen wie z. B. Dulse und Nori (die aber nur in seeehr kleinen Mengen gegessen werden und in diesen kleinen Mengen auch schon den Jodbedarf decken), es gibt sie z. B. als Salat des Meeres, der über Salate gestreut werden kann. Auch die Sango Meeres Koralle enthält Jod und trägt zur Deckung des Jodbedarfs bei.
 
Gleichzeitig enthalten diese Lebensmittel reichlich Folsäure und andere Vitalstoffe, so dass Sie sich keine Sorgen machen müssen und sich ganz entspannt auf Ihr Baby freuen können :-)

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

tricker91
geschrieben am: mittwoch, 21. mã¤rz 2012, 09:30
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Wenn man sich gesund ernähren möchte, wird man überall mit dem Wort Gewichtsabnahme konfrorntiert. Ich erinnere an den Artikel \"Stoffwechsel anregen\" welcher u.a.eine weitere Methode des gesunden Abnehmens beschreibt. Jedoch wünschte ich mir eine Methode, welche meinen, auf hochtour eingestellten, Stoffwechsel leicht stagnieren lässt und ich somit nicht noch mehr abnehme muss. Vielleicht haben das "Leptsomen" so an sich?

Was ich damit sagen möchte ist: Gibt es eine Ernährungstheorie auf veganer Basis, welche auf die Art von Mensch abgestimmt ist, der in Sachen gesunde Lebensweise das Problem hat, einfach nicht zunehmen kann ? Mein derzeitiges Gewicht liegt bei 60kg und ich bin ca. 186cm groß bei einem Alter von 20 Jahren. Als starkes Untergewicht würde ich es nicht bezichnen, aber man sieht mir die fehlende Masse schon an. Mein Blutbild inklusive der Schilddrüse hatte ich schon grob testen lassen - Alles in Ordnung. Woran kann es denn noch liegen, das ich einen so extremen Stoffwechsel habe ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo tricker91,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerade der von Ihnen erwähnte Artikel (Stoffwechsel anregen) weist darauf hin, dass die vorgestellten Tipps den Stoffwechsel harmonisieren, das heisst, dass sie nicht nur einen zu langsamen Stoffwechsel beschleunigen können, sondern auch einen zu zügigen Stoffwechsel zu mehr Effektivität verhelfen können. Eine gesunde Ernährung ist nur dann eine gesunde Ernährung, wenn sie den Menschen nicht nur gesund macht/hält, sondern ihm auch das ideale Körpergewicht beschert. Führt eine Ernährung zu Untergewicht, dann stimmt etwas in der Ausführung nicht.

Abgesehen davon, dass wir in nächster Zeit einen Artikel zum Thema "Gesund zunehmen" veröffentlichen werden, der für Sie sicher viele interessante Informationen bereit halten wird, könnten Sie uns einen Beispielplan Ihrer Ernährung senden, so dass wir Sie vorab auf manche verbesserungswürdigen Details aufmerksam machen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ramotzkie
geschrieben am: samstag, 04. februar 2012, 21:12
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Hallo und guten Abend. Nach dem Lesen dieses Artikels bin ich auf die Idee gekommen meinen Tagesbedarf an Vitaminen und Nährstoffen (laut DGE) und meinen tatsächlichen Tagesbedarf miteinander zu vergleichen. Als Grundlage für den Nährstoffgehalt der zu mir genommenen Lebensmittel habe ich den Bundeslebensmittelschlüssel verwendet, welcher Ihnen ein Begriff sein dürfte. Auch aus diesem habe ich die Lebensmittel einzeln aufgeteilt in ihre Rohform.

Allerdings hat mich stark verwundert, dass ich trotz nahezu idealer (zumindest gehe ich davon aus) Ernährung den Tagesbedarf in Calcium, Folsäure und einigen B-Vitaminen um Längen verfehle. Und zwar jeden Tag. Mein Frühstück besteht im Moment aus einem grünen Smoothie: 1 Banane 1 Apfel ca. 150g grünes Blattgemüse meist Spinat etwas Avocado etwas Gewürze wie Zimt, Kurkuma, Ingwer Das Obst variiert auch, mal Waldbeeren (Him- Brom-, Johannis, Heidel-, Erdbeeren), Kiwi o.ä. aber immer in etwa die gleiche Menge. Zwischendurch esse ich immer ein Stück Obst wie: Sharon, Kiwi ein paar Datteln oder Feigen. Später nochmal eine handvoll Nüsse, abgewogen ca.: 40 Gramm Mandeln 30 Gramm Kürbiskerne 20 Gramm Sonnenblumenkerne Mehr kann man davon wirklich nicht essen. Die Kerne wiegen ja fast nichts.

Die unter Vitamin B1 vorgeschlagenen 60g Sonnenblumenkerne täglich sind für mich fast unmöglich zu essen. Das wären riesige Mengen. Zu Abend esse ich dann leicht angedünstetes Gemüse (Karotten, Zucchini, Paprika, Zwiebel, Lauch, Sellerie, Kohl, Bohnen, Pilze) immer etwas gemischt. Dazu ein Stück Hähnchenbrust. Tagsüber trinke ich stilles Wasser oder Kräutertee (& grüner Tee). Werte ich diese Ernährung mit DGE und Bundeslebensmittelschlüssel aus komme ich bei Folsäure nicht einmal auf 50%, bei Pantothensäure (Vitamin B5) und Biotin (Vitamin B7) auf knapp mehr als 50% und bei Calcium gerade mal auf 30% der empfohlenen Tagesdosis.

Welche laut Ihnen ja noch zu niedrig angesetzt ist. Iod, Fluor, Vitamin B12, Vitamin D vernachlässige ich mal hierbei, da ich weiß dass diese durch z.b. über Sonnenlicht, Darmbakterien, Trinkwasser etc. zu Genüge aufgenommen werden. Was mich nun verwundert, dass ich den Tagesbedarf von Vitamin B7 trotz Verzehr von Bohnen, Avocados, Möhren, Spinat, Pilzen und Mandeln nicht erreiche. Das sind ca. die Hälfte der unter Biotin aufgeführten Punkte. Bei Folsäure und Calcium verhält es sich ähnlich. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich zweifel gar nicht an dem Wahrheitsgehalt des Artikels. A

llerdings bin ich doch etwas verwundert und versuche meinen Denk- oder Handlungsfehler zu finden. Ich hoffe Sie können mir mit einem nützlichen Kommentar hilfreich sein. P.S. Die Ernährung war jetzt für einige Tage auf diese Lebensmittel beschränkt, natürlich wird sie auch durch andere Speisen noch erweitert. Da mir diese Lebensmittel aber am nährstoffreichsten vorkamen habe ich mich zu den Testzwecken auch auf diese beschränkt. Vielen Dank im voraus Stephan




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ramotzkie,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Ohne nun Ihren konkreten Energiebedarf zu kennen, erscheint uns Ihr Speiseplan, der im Grunde sehr abwechslungsreich gestaltet ist - selbst für einen Menschen mit geringer Aktivität - als nicht ausreichend. Doch schreiben Sie ja selbst, dass Sie Erweiterungen planen.
   
Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass sich Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, etc.), Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse etc.), Pinienkerne, Pistazien, Mandeln etc. nicht nur zum "So-essen" eignen, sondern, dass sich daraus sehr leicht Pasteten, Dips, Sossen, Desserts, Shakes, Sprossen etc. herstellen lassen, so dass der Verzehr von 60 Gramm Sonnenblumenkernen (entspricht etwa 6 EL) kein Problem darstellen dürfte. Sie könnten z. B. 20 Gramm in Form von Sprossen in einen Salat geben, 20 Gramm zu einer Sosse zum Gemüse verarbeiten und 20 Gramm so - wie bisher - knabbern. Interessante Anregungen dazu finden Sie auch hier:

Milchersatz

Mandelmilch
 
Wir greifen aus den von Ihnen genannten Mikronährstoffen, die Sie mit Ihrer Ernährung Ihren Aussagen zufolge in nur ungenügenden Mengen zu sich nehmen, zwei heraus: Das Biotin und die Folsäure.
 
Der Biotinbedarf des Menschen ist nicht bekannt, man geht von 30 bis 60 Mikrogramm für einen Erwachsenen aus.
Mit einem Salat aus 50 Gramm grünem Blattgemüse, 100 Gramm Möhre, 50 Gramm Paprika, 1 Avokado und 10 Gramm Haselnüssen
sowie am Abend mit Ihrem Gemüse aus z. B. 100 Gramm Kohlgemüse (Blumenkohl, Brokkoli o. ä.), 50 Gramm Kohlrabi, 50 Gamm Fenchel, 100 Gramm Pilze und 100 Gramm Süsskartoffel sowie Ihrem grünen Smoothie erreichen Sie bereits eine Biotinmenge von 62,1 Mikrogramm.
 
Der Folsäurebedarf wird mit 300 (für "Normalbürger") bis 400 Mikrogramm (für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch) angegeben. Da die natürliche Folsäure nur zu 50 Prozent verwertet können soll, gehen wir von 600 bis 800 Mikrogramm Folsäure aus, die man/frau täglich zu sich nehmen sollte - wobei diese Menge vermutlich zu hoch angesetzt ist, wenn die folsäurereichen Lebensmittel roh verzehrt werden. (Folsäure ist hitzeempfindlich und da die meisten Menschen sehr viele Mahlzeiten gekocht zu sich nehmen, wird der erforderliche Folsäuregehalt der Nahrung vorsichtshalber sehr hoch angesetzt, da man von grossen Verlusten bei der Zubereitung angeht). Mit einer "normalen" Ernährung wird diese Menge niemals erreicht. Mit den von uns genannten Lebensmitteln erreichen Sie jedoch bereits 666,5 Mikrogramm Folsäure.
 
Und dabei gilt zu berücksichtigen, dass das noch nicht ein vollständiger Speiseplan ist. Werden jetzt noch - natürlich nicht alles an einem Tag, sondern im Wechsel in verschiedenen Kombinationen - Mandeln (z. B. in Form von Mandelmilch), Sonnenblumenkerne (oder andere Ölsaaten), Erdnüsse, Hülsenfrüchte, Quinoa, Kräuter und Trockenfrüchte verzehrt, dann steigen die Werte noch weiter. Fleisch, Fisch, Eier und Getreide, was von vielen Menschen ja in jedem Fall als Beilage ebenfalls noch gegessen wird, haben wir dabei noch gar nicht in unsere Berechnungen integriert.
 
Wenn Sie also Ihre Kern/Mandel-Zwischenmahlzeit mengenmässig reduzieren, mit einem Salat ergänzen, gelegentlich eine Mandelmilch trinken, Sprossen verwenden und als Beilage am Abend - im Wechsel mit dem Huhn - Hülsenfrüchte, Quinoa oder Pasteten aus Erdnüssen/Mandeln/Sonnenblumenkernen essen, dann dürften Sie kein Versorgungsproblem mehr haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulrike
geschrieben am: sonntag, 29. januar 2012, 12:12
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Guten Tag Zurzeit bin ich am schreiben meiner Maturarbeit die das Thema „Vegane Ernährung und Sport“ umfasst. Ich selbst habe meine Ernährung zwecks „Selbstversuch“ seit 2 Monaten auf Vegan umgestellt. Um nicht nur auf meine eigene Erfahrung zurückgreifen zu müssen, bin ich auf der Suche nach möglichst vielen Meinungen zu dieser sehr umstrittenen Ernährungsform. Welche Vor- bzw. Nachteile sehen Sie in der veganen Ernährung? Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mich bei meiner Arbeit unterstützen könnten. Mit freundlichen Grüssen




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre Mail.
Tolles Thema, dass Sie ausgesucht haben :-) Allerdings auch sehr umfangreich. Wollten wir so dazu Stellung nehmen, wie es das Thema erfordert, dann würde das den Rahmen einer Mail sprengen. Gerne machen wir Sie daher auf den folgenden Artikel aufmerksam:

Vitamin B12   (siehe insbesondere das Fazit).

Grundsätzlich jedoch sehen wir die Sache so: Eine hundertprozentige vegane Ernährung ist nicht natürlich. Sie wurde erst in unserer hygienischen Welt möglich. Normalerweise essen auch vegan lebende Tiere (und so taten es unsere Vorfahren auch) - versehentlich - Insekten, Würmer und Bakterien, so dass ein Vitamin-B12-Mangel kein Problem darstellte. Hier gilt jedoch zu beachten, dass ein Vitamin-B12-Mangel bevorzugt bei Menschen mit Magen-Darm-Problemen (Magensäuremangel, chronischer Gastritis etc.) auftritt oder auch bei Menschen, die regelmässig PPI (Protonenpumpenhemmer) einnehmen, also unabhängig davon, ob die Ernährung nun vegan ist oder nicht-vegan.

Vielleicht finden Sie ferner noch die Zeit, einen Blick in die Bücher "Vegan & Sport" von Arnold Wiegand und "Der Lauf meines Lebens" von Ruth Heidrich zu werfen. Ruth Heidrich beschreibt auf sehr mitreissende Weise, wie Sie sich mit Hilfe (u. a.) einer veganen Ernährung von ihrem Brustkrebs heilte, um anschliessend am härtesten Triathlon-Wettkampf der Welt teilzunehmen, dem Ironman.

Viel Erfolg und liebe Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

krawallo
geschrieben am: montag, 26. september 2011, 20:28
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Hallo Jetzt mag ich hier zwar anecken, aber das ist mir egal. Ihr habt in eurem Schlußsatz folgendes geschrieben: "Vegane Ernährung macht also nicht nur Spaß, schenkt nicht nur höchste kulinarische Genüsse bei reinem Gewissen, sondern versorgt unseren Körper mit allen Nähr- und Vitalstoffen deutlich besser als das jede sog. gemischte Kost bewerkstelligen könnte". Wie kann eine rein pflanzliche Ernährung "Mehr geben" als eine Gemischte?

Schon die Geschmackserlebnisse, die ein gut gebratenes, oder geräuchertes Stück Fleisch gibt, kann kein Obst und Gemüse geben. Nicht mal die vegane Wurst, oder das Veganerschnitzel kann das. Und wozu braucht ein Veganer ein veganes Schnitzel, das "wie Fleisch" schmecken soll??? Wenn ich als "Allesesser" sowohl Salat, als auch Kohl, Paprika, Gurken, Tomaten, Erbsen und Bohnen, Möhren und Sellerie esse und das mit einem Stück Steak oder einer Hähnchenkeule bereichere, wie soll ich damit weniger Nährstoffe haben, als wenn ich auf das Steak und die Hähnchenkeulen verzichte? Wenn ich verzichte, habe ich doch weniger...oder ist das ein Denkfehler? Und mein Gewissen macht mir keine Probleme.

Die Tiere wurden für die Ernährung gezüchtet. Sie sind nicht in einem Krieg umgebracht worden um irgendwo sinnlos zu verrotten. Sie dienen als Lebensmittel mit extrem viel Geschmack. Pflanzen sind auch Lebewesen, mit Gefühlen, ob ihr wollt oder nicht. Nur weil Pflanzen nicht schreien können, heißt es nicht, das es ihnen NICHT weh tut, wenn man sie abreißt. Schlußendlich müssen auch wir Menschen zugeben, das wir trotz aller Zivilisation ein Teil der Natur sind, in der das Gesetz "Fressen und gefressen werden" gilt. Auch wenn wir alles künstlich erzeugen, so ist es doch Leben, pflanzliches, als auch tierisches Leben.

Egal wovon wir uns ernähren, es hat alles mal gelebt. Wir haben es getötet. Ich wäre doch sehr dafür, jedem das zu gönnen, was ihm gut tut. Ich werde niemals auf mein Stück Fleisch verzichten. Auch der eine oder andere Fisch wird durch meine Kiefer zerkleinert werden. Diese Geschmackserlebnisse werde ich mir niemals entgehen lassen. Und jetzt werde ich Abendbrot essen. Ja, Brot mit Butter und Wurst. Die Wurst werde ich mir mit Tomatenscheiben garnieren und dazu werde ich einen Gurkensalat essen. Wenn das weniger sein sollte, als Brot mit Tomate und Gurkensalat, dann ja....
beste Grüße Krawallo.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Krawallo,
vielen Dank auch für diese Mail :-)
 
Unter "sog. gemischter Kost" verstehen wir die heute übliche Ernährungsweise auf Basis von Getreide, Milch- und Fleischprodukten und auf Basis von meist stark verarbeiteten, vitalstoffarmen Nahrungsmitteln, die mit reichlich synthetisch-chemischen Lebensmittelzusatzstoffen so behandelt werden, dass sie auch nach längerer Lagerzeit noch hübsch aussehen.
 
Eine solche Ernährungsweise belastet den Körper oft mehr als dass sie ihn unterstützen würde. Die Gründe dafür finden Sie in zahlreichen Artikeln auf unserer Seite. Eine natürliche Ernährungsweise hingegen, die rein pflanzlich sein kann, aber auch gemässigte Mengen tierischer Bestandteile - jedoch von bester Qualität - enthalten kann, versorgt den Organismus mit allem, was der Organismus braucht - ohne ihn zu belasten.
 
Übrigens sollte GERADE die Tatsache, dass und insbesondere WIE Tiere heute extra für die menschliche Ernährung gezüchtet werden, das menschliche Gewissen belasten. Nicht nur die Tiere leiden bei der heute üblichen Nutztierhaltung, sondern auch die Körper der Konsumenten, da das Vieh in Massentierhaltung neben anderen nachteiligen Behandlungsmethoden auch artfremde Nahrung erhält, was zu einer deutlich schlechteren Qualität der Endprodukte führt. Aus diesem Grunde raten wir stets zum Bezug tierischer Lebensmittel aus extensiver Haltung mit artgerechter Fütterung.
 
Das Thema "Auch Pflanzen leiden" wird von Menschen mit Feindbild "militante Veganer" ;-) häufig angesprochen. Wenn Sie an dieser Stelle ein bisschen weiter denken, dann wird Ihnen auffallen, dass jene Tiere, deren Produkte von Menschen gerne gegessen werden, Pflanzenfresser sind und während ihres Lebens bzw. ihrer Mastzeit ein Vielfaches an Pflanzen verzehren als der vegane Teil der Weltbevölkerung. Wer also tierische Produkte isst, der fördert damit ein viel größeres "Pflanzenleid" als jener, der die Pflanzen direkt verzehrt.
 
Letztendlich möchten wir Sie noch darauf hinweisen, dass unsere Seite lediglich Informationen, Tipps und Hinweise liefert, sich jedoch niemals anmassen würde, akribisch zu befolgende Vorschriften zu erlassen. Das bedeutet, dass - selbstverständlich - jeder das essen darf und soll, was er möchte.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 02. mai 2011, 11:19
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hallo zentrum der gesundheit

es tut gut, wenn man ab und zu etwas lesen kann, dass sich mit den eigenen meinungen und gedanken über die menschlich ernährung deckt.
seit ich allen carrs \"endlich wunschgewicht\" gelesen habe, ist für mich auch klar, dass unsere ernährung vegan und roh ist. die ängste über proteinmangel und all das, sind gewiss resultat einer lebenslanger gehirnwäsche. dies verdeutlicht er ganz eindeutig.
sie favoriesieren ja auch eine fleisch- und milchlose ernährung.
was mir aber probleme bereitet sind die getreide fragen. alles was als ernährung für uns gedacht ist, sollte ja roh zu verfügung und roh essbar sein.
reis beispielsweise kann aber nicht roh gegessen werden oder?
ich trainiere sehr oft und hart (krafttraining) und habe in den letzten 3 monaten fast ausschliesslich vegan gegessen und darauf geachtet vorwiegend früchte, salate und gedünstetes gemüse und praktisch keine kohlenhydrate wie reis oder brot zu essen. das lief lief super und ich wurde bei wachsenden muskeln immer schlanker, was mein ziel war. in den letzten wochen aber machte ich massive rückschritte und habe aufgebaute muskeln wieder verloren. mehr als einmal wurde ich komisch angesprochen was mit mir los sei (magersüchtig?).
ich habe angst, dass ich zuwenig kohlenhydrate zu mir nahm und mein körper die energie aus der muskulatur zu gewinnen begann, da mein fettanteil mittlerweile so tief war, dass man alle bauchmuskeln bis zum gesäss erkennen konnte.
aber es sollte doch roh und ohne gekochtes zeug gehen oder?
oder habe ich zuwenig früchte gegessen? sollte die energiezufuhr von früchten reichen wenn man sport im leistungsbereich macht? oder ist das unnatürlich und erfordert darum unnatürliche ernährung?
ich kann niemanden über so was befragen. stellen sie sich vor was man für antworten bekommt gerade an einem ort wie einem kraftraum. keine chance. gar nicht erst fragen!

ich würde mich über eine antwort freuen und bin sehr gespannt.
vielen dank für webseite und ihre zeit meine nachricht zu lesen.
gruss


Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre freundliche Mail und die Beschreibung Ihrer Situation :-)

Sie erwähnen im Zusammenhang mit Ihrer Ernährung nur Früchte, gedünstete Gemüse und Salate.

Zwar nehmen die meisten Menschen in den Industrieländern heute viel zu viel Eiweiß zu sich, doch ist zu wenig Eiweiß - insbesondere, wenn Sie sportlich aktiv sind und Muskelaufbau anstreben - kontraproduktiv. Wir vermuten also, dass Ihre Ernährung sowohl zu eiweißarm als auch zu fettarm ist.

Früchte enthalten zwar Kohlenhydrate, aber nur wenig Eiweiß. Gemüse hingegen weisen einen deutlich höheren Eiweißgehalt auf, besonders grüne Blattgemüse (Spinat, Mangold, Kresse sowie Kräuter und Wildkräuter wie z. B. Sauerampfer, Löwenzahn, Wegerich etc.) und Kohlgemüse (Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl,...). Normalerweise wären diese Gemüse in relativ großen Mengen unsere Hauptnahrungsmittel. Da sie aber - wenn man sie roh isst - besonders ausgiebig gekaut werden müssen, um optimal verwertet zu werden, müssten wir sehr viel Zeit in unsere täglichen Mahlzeiten investieren. An dieser Stelle sind grüne Smoothies eine wundervolle Idee, um dennoch große Mengen eiweißreiches Blattgemüse verzehren zu können. Infos zu grünen Smoothies finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html.

Wenn Sie unsere Meinung zum Thema Getreide interessiert, so finden Sie hier einen informativen Artikel dazu:

www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html

Dabei wird klar, dass Getreide kein für den Menschen vorteilhaftes Grundnahrungsmittel ist - besonders nicht in der heute verzehrten Menge und Form (wie z. B. Back- und Teigwaren). In Form von Sprossen und Keimlingen jedoch kann Getreide Ihre Ernährung deutlich bereichern. Das beantwortet dann auch Ihr Reis-Frage. Sobald Getreide keimt, kann es vom Menschen ohne weitere Hilfsmittel gegessen werden und ist dann auch ein feines Lebensmittel.

In diesem Text finden Sie Anregungen für ein "Brot" aus Keimlingen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

Wenn Sie kein Hunderpro-Rohköstler sind/sein wollen, dann können Sie jedoch Quinoa, Amaranth und gelegentlich auch Hirse in Ihre Ernährung integrieren. Die ersten beiden gehören nicht einmal zu den Getreiden, sind also einfach Pflanzensamen von relativ ursprünglichen Pflanzen. Wenn Sie möchten können Sie diese Samen vor dem schonenden Kochen auch über Nacht in Wasser einweichen und auf diese Weise ankeimen.

Eine weitere wichtige sehr eiweißreiche Lebensmittelgruppe, die Sie nicht erwähnen, ist jene der Nüsse und Ölsaaten. Aus Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen oder auch anderen Nüssen können genau wie aus Sonnenblumenkernen köstliche Getränke (Rezepte hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandeln.html oder hier

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandel-milch-ia.html

oder auch ganz leicht leckere Pasteten zubereitet werden (Nüsse mahlen und mit etwas Apfelessig oder Kanne Brottrunk, Kräutersalz und frischen Kräutern vermengen).

Steigern Sie also nicht die Früchtemenge (es sei denn, es handelt sich um Avokados), sondern die Menge von grünem Blattgemüse, von Nüssen, Ölsaaten, ursprünglichen Samen und Sprossen. Für anstrengende Trainingsphasen oder für Tage, an denen schnelle Mahlzeiten gewünscht werden, empfehlen wir Shakes mit Lupineneiweiß (z. B. von der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitalpulver-lupine-kba.html oder Reisprotein (Infos dazu hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/reisprotein-muskelaufbau-sunwarrior-ia.html

Mit Hilfe dieser Tipps sollte es Ihnen gelingen, nicht nur Ihre tägliche Kalorienzahl deutlich zu erhöhen, sondern auch Ihre Eiweißversorgung zu optimieren - und zwar auf gesunde Art und Weise.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Alles Liebe
Ihr Team vom

Peter
geschrieben am: mittwoch, 13. april 2011, 11:43
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Anstatt 30-50 Euro für Nahrungsergänzungsmittel / Pillen etc. auszugeben, sollte man dieses Geld lieber in frisches Obst und Gemüse investieren. Am besten aus "friedfertigem Anbau" (ohne Nutztiere und ohne Mist und Gülle) mit Dreifelder-Wirtschaft. Da kostet jeweils das Kilo mehr als im Bioladen, aber dafür sind dort alle Vitamine und Mineralstoffe enthalten wie sie gedacht waren. Und trotz des höheren Preises wird man überrascht sein, wieviel Obst und Gemüse man für dieses Geld trotzdem erhält. Der Mensch kann nämlich garnicht abschätzen was er mit separierten Vitaminen im Körper anrichtet. Viele Grüße
Peter
(P.S. tolle Seite hier)
Christine Heidt
geschrieben am: sonntag, 10. april 2011, 19:31
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Ich bin seit 30 Jahren Vegetarierin und seit einigen Monaten Veganer und das nicht wegen meiner körperlichen Gesundheit, sondern aus ethischen Gründen. Meine seelishe Gesundheit kann der Leid der Tiere nicht mehr ertragen. Ansonsten bin kerngesund, trotz meiner 70 Jahre, und dies wohl weil ich mich auch körperlich fit halte, indem ich freiwilliger Helfer für Tierheime im rückständigen Kanada bin.
Christine Heidt,
Montreal, QC / Canada
Ralf Kuhweide
geschrieben am: montag, 04. april 2011, 14:01
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Ein wichtiger Hinweis in puncto B12: Bei Algen und Bierhefe wurde lange Zeit vermutet, dass sie B12 liefern, jedoch handelt es sich hierbei lediglich um sogenannte B12-Analoga! Um über die Jahre gesund zu bleiben, ist es dafür für einen Veganer zwingend erforderlich, dass B12 über Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ralf,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Im Text steht unter der Überschrift "Methylcobalamin (Vitamin B12)" u. a. das Folgende: "Außerdem zeigte eine Studie, dass Veganer, die Algen zu sich nahmen, einen höheren Vitamin-B12-Spiegel aufwiesen als solche, die keine Algen aßen."

Ob Algen nun eine verwertbare Form des Vitamin B12 enthalten oder ob sie auf eine noch unbekannte Art und Weise zu einer Erhöhung des Vitamin-B12-Spiegels führen, ist nicht hundertprozentig geklärt, ist aber vielleicht auch nicht wichtig für jene, die gerne vegan leben und dennoch keine Vitamin-B12-Präparate einnehmen möchten. Es genügt zu wissen, dass man die Ernährung so gestalten kann, dass man als vegan lebender Mensch sehr gut ohne Vitaminpillen auskommen kann.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Muhamad
geschrieben am: sonntag, 27. februar 2011, 22:16
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vegan hat man sich doch vor million jahren ernährt, der mensch wurde geboren und die zeit hat die heutige ernährung mit sich gebracht. warum sollte man heute essen was man vor milion jahren gegessen hat. ich denke man sollte natubelassene produkte essen aber einbißchen kochen, grillen das ist ok....deshalb hat man heute solche zähne und so ein darm weil man die nahrung kochte und grillte, garte...das ist meine meinung...mfg
Isabel Overdiek
geschrieben am: dienstag, 01. februar 2011, 19:56
eMail-Adresse hinterlegt
Ich ernähre mich seit 10 jahren vegan und bin kern gesund !

Zentrum der Gesundheit:

Danke für den Kommentar. So ist es richtig!

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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