Vegane Ernährung versorgt mit Vitalstoffen
Mit welchen veganen Lebensmitteln kann man seinen Nähr- und Vitalstoffbedarf decken? Unsere nachfolgende Zusammenstellung macht die richtige vegane Lebensmittelauswahl leicht.
Veröffentlichung am 13.01.2011 / Aktualisierung am 27.03.2013 
LinseneintopfBitte beachten Sie: Wenn von „Bedarf“ die Rede ist, dann sind damit die allgemein gültigen Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) gemeint, die im Bereich der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – unserer Meinung nach – äußerst niedrig angesetzt sind, so dass man getrost von höheren Werten ausgehen kann, die aber – wie Sie gleich sehen werden – mit einer veganen Ernährung genauso leicht erreicht werden können.
Oft deckt schon eine einzige vegane Mahlzeit den von der DGE angegebenen Vitalstoffbedarf, so dass man mit zwei bis drei veganen Mahlzeiten pro Tag rundum bestens versorgt ist.
Natürlich sind Proteine in nahezu allen Pflanzen und daher auch in allen Gemüsearten, in allen Früchten und in allen Samen enthalten. Besonders üppig mit Proteinen ausgestattet sind jedoch die folgenden pflanzlichen Lebensmittel:
Mit zu den proteinreichsten Gemüsearten gehören Kohlgemüse (besonders Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing), aber auch Gartenkresse, Kräuter, Wildpflanzen und Pilze.
In Früchten ist im Verhältnis zur Gesamtmasse wenig Eiweiss vorhanden (meist unter 1 Gramm pro 100 Gramm), trocknet man sie jedoch, so erhält man auf eine geringere Menge Frucht einen höheren Eiweißgehalt, weshalb auch Trockenfrüchte interessante Mengen an Proteinen (teilweise die fünffache Menge im Vergleich zur frischen Frucht) liefern können. Hier eignen sich besonders Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Trockenbananen und Trockenpfirsiche.
Die Spitzenreiter heißen hier Trockenaprikosen und Grünkohl. Es folgen Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Fenchel, Chicoree, Paprika sowie alle grünen Blattgemüse wie Feldsalat, Spinat, Rucola und Mangold, besonders aber Wildgemüse wie Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer.
Ausgesprochen Beta-Carotin-reiche Früchte sind Hagebutten, Honigmelonen, Kakis, Guaven, Mandarinen, Mangos, Sanddorn, Brombeeren und frische Aprikosen.
Coenzym Q10 mag keine Hitze, weshalb die folgenden Lebensmittel das Enzym nur dann liefern können, wenn sie roh verzehrt werden: Erdnüsse, Sesam, Pistazien, Broccoli, Blumenkohl und Spinat.
Wer sich von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt, wird nicht in der Lage sein, einen Vitamin-C-Mangel zu entwickeln – es sei denn, man konzentrierte sich ausschließlich auf Getreideprodukte, die so gut wie Vitamin-C-frei sind.
Früchte und Gemüse dagegen enthalten alle in unterschiedlichen Mengen Vitamin C, z. B.
Sonnenschein und diese Lebensmittel versorgen uns mit Vitamin D: Champignons, Morcheln, Pfifferlinge, Steinpilze, Avocados und in geringen Mengen kommt Vitamin D auch in Wildpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Brunnenkresse und vielen weiteren vor.
Die schwefelhaltige Aminosäure Glutathion, die als einer der wichtigsten Antioxidantien gilt und unseren Körper vor Schadstoffen schützt, ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:
Dieses Vitamin ist in Fisch, Milchprodukten und auch in Eiern eher spärlich vorhanden, weshalb sich Veganer in Bezug auf die Vitamin-B1-Versorgung auf der absoluten Gewinnerseite befinden.
Besonders viel Vitamin B1 st in Sonnenblumenkernen enthalten. Bereits etwa 60 Gramm genügen von den leckeren Kernchen, um den Tagesbedarf an Vitamin B1 eines Erwachsenen zu decken. Des Weiteren ist viel Vitamin B1 in den folgenden Nüssen und Samen enthalten: Pinienkerne, Paranüsse, Mohn, Pekannüssen, Pistazien, Erdnüsse, Cashewkerne und Sesam.
Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Erdnüsse sind ebenfalls reich an Vitamin B1, sollten aber in Form von Sprossen (oder im Falle von Erdnüssen ungeröstet) verzehrt werden, da Vitamin B1 äußerst hitzeempfindlich ist und daher beim Kochen teilweise zerstört wird. Dies sollte auch berücksichtigt werden, wenn man Getreideprodukte zur Deckung des Vitamin-B1-Bedarfs isst, da diese ja meist erhitzt gegessen werden.
Lebensmittel, von denen eine 100-Gramm-Portion mindestens 10 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B1 decken, sind die folgenden: Zuckermais, Artischocken, Bambussprossen, Römersalat, Spargel, Spinat, Blumenkohl, Broccoli, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Gartenkresse, Petersilienwurzel und Gartenkräuter.
Auch Orangen oder Trockenfrüchte wie Sultaninen, Trockenfeigen und getrocknete Pflaumen tragen zur Deckung des Vitamin-B1-Bedarfs bei.
Das Vitamin B2 hat ähnliche Lieferanten wie Vitamin B1. Auch Vitamin B2 erhält man bevorzugt aus Nüssen (Mandeln und Kokosraspeln), Samen (Kürbiskerne und Sesam), Hülsenfrüchten (auch Sojaprodukten wie Tempeh), Pilzen (besonders Champignons) sowie – in deutlich geringeren Mengen – aus den folgenden Gemüsen: Spinat, Spargel, Mangold, Broccoli, Grünkohl, Kohlrabi, grüne Bohnen, Kohl, Blumenkohl, Rosenkohl und Kürbis.
Kräuter wie Petersilie und Dill sind ebenfalls Vitamin-B2-reich und können – auch in größeren Mengen – wunderbar in Form grüner Smoothies oder frischer Kräutersuppen genossen werden.
Vitamin B3 finden Sie in Erdnüsse, Erdnussbutter, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Pinienkerne, Sesam, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Vollkornprodukte (Hirse, Vollkornreis etc.), Trockenfrüchte (z. B. getrocknete Banane, Trockenaprikosen, Trockenfeigen), Guaven und schwarze Holunderbeeren sind gute Vitamin-B3-Lieferanten.
Extrem hohe Mengen sind in getrockneten Pfifferlingen (57,6 mg Nicacin pro 100 Gramm) und getrockneten Steinpilzen (31,3 mg) enthalten. Aber auch frische Pilze liefern so viel Niacin, dass bereits 100 Gramm genügen, um 30 Prozent des täglichen Bedarfs zu decken. Die übrigen 70 Prozent lassen sich leicht mit einer Handvoll Erdnüsse verzehren.
Bereits eine Mahlzeit aus einer Avocado, einer Paprika, einer Portion gemischter Gemüse wie z. B. Broccoli, Blumenkohl, Spinat und Zuckermais sowie einem Salat aus Linsensprossen deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B6. Würde man noch ein paar Walnüsse dazu essen, hätte man den offiziellen Tagesbedarf um Längen überschritten.
Quinoa, Hirse und Buchweizen sind Vitamin-B6-Lieferanten aus dem Bereich der Kohlenhydrate. Darüber hinaus sind neben Hülsenfrüchten sowie Nüssen und Samen die folgenden Früchte und Gemüse empfehlenswert:
Bananen, Rosinen, Mangos, Kaktusfeigen, Möhren, Lauch, Sauerkraut, Rosenkohl, Broccoli, grüne Bohnen, Feldsalat, Grünkohl, Kartoffeln und Schnittlauch.
Biotin isst man mit Erdnüssen und anderen Hülsenfrüchten (Erbsen, Sojasprossen u. a.), Avocados, Haferflocken, Möhren, Chicoree, Spinat, Champignons, Tomaten, Süßkartoffeln, Haselnüssen und Mandeln.
Folsäure findet sich überreichlich in pflanzlichen Lebensmitteln. Bei 400 Mikrogramm liegt zwischenzeitlich der empfohlene Tagesbedarf. Vor zwanzig Jahren lag er noch bei 150 Mikrogramm. Das heißt natürlich nicht, dass man früher weniger Folsäure brauchte, sondern dass man inzwischen ein bisschen klüger geworden ist und erkennt, dass wir deutlich mehr Vitalstoffe brauchen, als ursprünglich angenommen wurde.
Folsäurereiche Lebensmittel sind: Erdnüsse (100 Gramm decken bereits die Hälfte des Tagesbedarfs), grüne Gemüse wie Grünkohl, Rosenkohl, Erbsen, grüne Bohnen, Endiviensalat, Feldsalat, Spinat, grüner Spargel, Lauch, Petersilie, Kopfsalat, Fenchel und Broccoli, aber auch viele andere Gemüse wie Blumenkohl, Sellerie und Kohlrabi, außerdem Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln.
Folsäurereiche Früchte sind: Erdbeeren, Sauerkirschen, Weintrauben, Avocados und Orangen. Mit einem Schälchen Erdbeeren (250 Gramm) hat man schon fast die Hälfte seines Folsäurebedarfs gedeckt.
Vitamin B12 wird von einer gesunden Darmflora selbst produziert. Da eine Beurteilung des Gesundheitszustandes der eigenen Darmflora jedoch alles andere als leicht ist und sich dieser je nach Art und Qualität der Ernährung ändern kann, sollte man sich bei einer hundertprozentig veganen Ernährung auf diese Vitamin-B12-Quelle nicht allzu sehr verlassen.
Jedoch zeigte eine Studie, dass Veganer, die Algen zu sich nahmen, einen höheren Vitamin-B12-Spiegel aufwiesen als solche, die keine Algen zu sich nahmen. Algen kann man in Form von Spirulina-Algen, AFA-Algen und Chlorella-Algen oder als Meeresgemüse zu sich nehmen. Bitte lesen Sie zum Thema "Vitamin B12 und Veganismus" in jedem Falle das Fazit dieses Vitamin-B12-Artikels
Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Mohn, Sonnenblumenkerne, Mandeln und die Sango Meeres Koralle sind die Magnesiumstars unter den pflanzlichen Lebensmitteln.
Getreide wie Gerste, Hafer, Dinkel, Hirse und Vollkornreis enthalten etwa so viel Magnesium, dass eine 100-Gramm-Portion etwa ein Viertel des offiziellen Tagesbedarfs (ca. 350 – 400 Gramm) decken kann.
Weitere magnesiumreiche Lebensmittel sind: grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Brennnessel und Portulak sowie Kräuter wie Basilikum, Majoran und Salbei. Außerdem Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Sojabohnen sowie reiner Kakao und Ingwer.
Paranüsse sind besonders reich an Selen. Eine Handvoll davon und Sie brauchen sich keine Gedanken mehr über Selen zu machen. Selen ist außerdem sehr reichlich in Steinpilzen enthalten und in geringeren Mengen auch in Champignons, Linsen, Sojabohnen sowie in Hafer, Vollkornreis und Mais.
In allen Früchten und besonders in Gemüse findet sich sehr viel Kalium, so dass eine Aufzählung endlos lang wäre, daher hier nur einige ausgewählten pflanzlichen Lebensmittel, die besonders reich an Kalium sind: Mangold, Spinat, Salate, Kräuter, Sellerie, Grünkohl, Broccoli, Fenchel, Kürbis, Aubergine, Grünkohl, Rosenkohl, Kurkuma, rote Rüben, Spargel, Blumenkohl, Bohnen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Paprika, Avocados, Wassermelonen, Pflaumen, Kiwis, Aprikosen, Feigen, Bananen, Orangen, Rosinen, Ingwer und Melasse.
Viele Menschen sind der Meinung, dass Veganer früher oder später an Blutarmut (Anämie) erkranken, wenn sie kein Fleisch essen mögen. Das ist natürlich nur dann der Fall, wenn man zwar Fleisch isst, aber keines der folgenden Lebensmittel. Dann hat der Körper keine andere Wahl und muss das Eisen aus Fleisch verwerten.
So richtig schön viel Eisen ist allerdings nur in Leber und Blutwurst enthalten. Wer aber mag Leber und Blutwurst und wer isst das jeden Tag? Außerdem enthält Fleisch (Muskelfleisch) ein bisschen Eisen, aber nichts von all den anderen wunderbaren Stoffen (insbesondere die u. a. krebsschützenden sekundären Pflanzenstoffe), die – neben Eisen – in den nachfolgenden pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind:
Die Eisen-Spitzenreiter sind Kürbiskerne (12,5 Milligramm – der Tagesbedarf liegt bei etwa 15 Milligramm) und Sesam (10), des weiteren Amaranth (9), Quinoa (8), Hirse, Mohn, Leinsamen, Pfifferlinge, Basilikum, Sonnenblumenkerne und getrocknete Pfirsiche.
Das Gewürz Kurkuma enthält über 40 Milligramm Eisen. Wenn man bedenkt, dass Menschen in Asien täglich etwa 5 Gramm Kurkuma in ihren Speisen, aber auch in Form von Tee zu sich nehmen, dann kann dort die gelbe Wurzel zur Deckung des Eisenbedarfes beitragen.
Eisenreich sind außerdem grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Wegerich, Portulak, Brennnessel, Kresse, Löwenzahn, Feldsalat und andere grüne Blattsalate sowie Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Thymian, Dill, Rosmarin und das Gewürz Zimt.
Viele Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen etc.) und Gemüse wie Erbsen, Shiitake-Pilze, Schwarzwurzeln, Topinambur, Oliven, Hijiki-Algen (Meeresgemüse) und Lauch enthalten ebenfalls lohnenswerte Eisenmengen.
Zu beachten ist, dass die Resorption des in der Nahrung enthaltenen Eisens von zahlreichen Faktoren abhängt, wie z. B. vom Eisenbedarf (je höher der Bedarf, desto besser die Resorption, vom Zustand des Verdauungssystems (z. B. pH-Wert im Darm, Magensäureproduktion u. a.) sowie nicht zuletzt von den übrigen Lebensmitteln. Vitamin-C-reiche Lebensmittel beispielsweise fördern die Eisenaufnahme extrem, während Kaffee, Schwarztee, phosphatreiche Fertigprodukte und Softdrinks sowie calciumreiche Milchprodukte die Eisenresorption hemmen.
Hervorragende Zinklieferanten sind Nüsse und Samen. Kürbiskerne enthalten beispielsweise 7030 Mikrogramm Zink pro 100 Gramm. Schweineleber dagegen – und diese gehört zu den zinkreichsten tierischen Lebensmitteln – enthält nur 6350 Mikrogramm.
Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse und Mandeln enthalten in etwas so viel Zink wie Fleisch. Hülsenfrüchte, Buchweizen und Hirse liefern ebenfalls interessante Mengen an Zink. Und Avocados, Kräuter, grüne Blattgemüse (besonders Wildgemüse) enthalten immer noch 600 bis 900 Mikrogramm Zink, was dem Zinkgehalt von Fisch gleich kommt. Auch Miso versorgt mit Zink. Es enthält immerhin 500 Mikrogramm des Spurenelements.
Von den folgenden Lebensmitteln isst man für gewöhnlich nur kleine Mengen, doch können diese aufgrund ihres überragenden Zinkreichtums ganz auffallend zur Deckung des Zinkbedarfs beitragen:
Ein wunderbarer Zinklieferant ist die Mikroalge Spirulina, die über 10.000 Mikrogramm Zink enthält. Ähnlich zinkreich sind Bucheckern und Mohn. Außerdem Bierhefe und Sesam. Auch Kakaopulver ist ein prima Zinklieferant, wobei es natürlich niemals in Kombination mit Milch verzehrt werden sollte.
Das Hormon Melatonin ist für seinen großartigen Anti-Aging- und Krebs-Schutz-Effekt bekannt und wird im Körper aus dem Botenstoff Serotonin hergestellt.
Serotonin wiederum entsteht aus der Aminosäure Tryptophan, so dass man, um möglichst viel Melatonin zu erhalten, am besten Lebensmittel isst, die viel Serotonin bzw. Tryptophan enthalten. Dazu gehören Quinoa, Amaranth, Inka Gold (das alle Bausteine für die Bildung von Serotonin enthält und damit auch für Melatonin), Topinambur, Ananas, Bananen, AFA-Algen und Sesam. Melatonin selbst soll besonders in Walnüssen vorkommen, aber auch in Hafer, Naturreis, Ingwer, Tomaten, Gerste und Kirschen.
Bei Calcium fällt den meisten Menschen als erstes die Milch ein. Und in der Tat, zwar nicht so sehr die Milch, wohl aber Hartkäse ist unglaublich calciumreich. Hier stellen sich aber zwei Fragen:
Die Antwort auf die 1. Frage finden Sie in unseren Texten zum Thema Kuhmilch.
Die 2. Frage ist fast noch interessanter.
Mittlerweile gibt es Hinweise dafür, dass die Menschheit eher an einem Magnesiummangel leidet, der – mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit – von Calciumüberschüssen begünstigt wird (Milchprodukte enthalten im Vergleich zu Calcium sehr wenig Magnesium).
Calcium und Magnesium sollten zur optimalen Verwertung immer im Verhältnis 2 : 1 aufgenommen werden, was mit Milchprodukten nicht möglich ist, mit pflanzlichen Lebensmitteln jedoch durchaus.
Calcium findet sich in pflanzlichen Produkten in für den Menschen vollkommen ausreichender Menge und in einem idealen Calcium-Magnesium-Verhältnis in Sesam (z. B. in Form von Sesam“milch“ und Sesammus), Mandeln (z. B. in Form von Mandel“milch“, Mandelmus, Mandelcracker, Mandelpasteten etc.), Haselnüssen und Leinsamen, in der Sango Meereskoralle sowie in grünem Gemüse und Wildgemüse wie z. B. Grünkohl, Löwenzahn, Gartenkresse, Brunnenkresse, Brokkoli, Fenchel, Mangold, Möhren und in vielen weiteren mehr.
Calciumreich sind außerdem Mohn, Kräuter und Küchengewürze (getrocknete Kräuter), Meeresgemüse, Spirulina, Brennnesseln, Kichererbsen (und andere Hülsenfrüchte), Trockenfrüchte (Feigen, Aprikosen), Sojamilch, Reismilch, Hanfmilch, Tofu und Tempeh.
Sowohl präventiv als auch als Therapie ist eine fleischlose Ernährung bei Atherosklerose & Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll und hilfreich. Lesen Sie dazu den ausführlichen Artikel von Dr. Markus Keller, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Vegetarierbund Deutschland.
Vegane Ernährung macht also nicht nur Spaß, schenkt nicht nur höchste kulinarische Genüsse bei reinem Gewissen, sondern versorgt unseren Körper mit allen Nähr- und Vitalstoffen deutlich besser als das jede sog. gemischte Kost bewerkstelligen könnte. Worauf warten Sie noch? Go vegan! :-)
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(Zentrum der Gesundheit) - Das alte Sprichwort "Man ist, was man isst" hat schon vor langer Zeit vorweggenommen, was die wissenschaftliche Forschung zunächst sehr zaghaft, doch mittlerweile immer mehr zu bestätigen scheint. Es besteht tatsächlich - und das wurde vielfach wissenschaftlich bewiesen - ein kausaler Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Ausbruch von Depressionen. Nicht nur als Präventiv-Massnahme ist daher auf eine gesunde Ernährungsweise zu achten, sondern auch bei bestehender Erkrankung hat sie die Macht, den Verlauf einer Depression positiv zu beeinflussen.
(Zentrum der Gesundheit) - Bohnen liefern grössere Mengen an Ballaststoffen, als jedes andere Gemüse. Eine einzige Portion Bohnen macht bereits 20% des empfohlenen Tagesbedarfs an Ballaststoffen aus. Aber Bohnen können noch viel mehr. Sie weisen eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften auf. Insbesondere zur Krebsprophylaxe ist der Verzehr von Bohnen sehr zu empfehlen.
Bio-Lebensmittel haben gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln zahlreiche – gesundheitliche, ökologische und ethische Vorteile. Sorgten die Mainstream-Medien in der letzten Zeit womöglich dafür, dass Sie begannen, das Gegenteil zu glauben? Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen! Sogar jene Studie, auf die sich die Medien in ihrer Anti-Bio-Kampagne berufen, zeigt: Bio ist besser! Lesen Sie jetzt, warum Bio einfach besser ist. Ja, warum Bio nicht nur einfach, sogar mehrfach besser ist.
Die Fernausbildung zum Ernährungsberater ist eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsausbildung für alle naturheilkundlich interessierten Menschen. Diese Ernährungsberater Ausbildung vermittelt ein fundiertes, umfangreiches Wissen, das Sie befähigt, als ganzheitlicher Ernährungsberater und/oder Gesundheitsberater eine individuelle, ganzheitliche Beratung auf höchstem Niveau zu tätigen.
(Zentrum der Gesundheit) - Grüne Smoothies sind DIE perfekte Mahlzeit für moderne Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist. Mit grünen Smoothies macht gesunde Ernährung unglaublich viel Spaß. Die grünen Mixgetränke aus Früchten, grünem Blattgemüse und Wasser schmecken köstlich, sind im Nu zubereitet und liefern hochkonzentrierte Vital- und Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form.
(Zentrum der Gesundheit) - Manche Lebensmittel haben das Potential, Krebszellen zu eliminieren oder aber den Körper so zu stärken, dass er selbst mit den entarteten Zellen fertig wird. Wer diese Lebensmittel regelmäßig in seinen Speiseplan einbaut, kann Krebs und vielen anderen Krankheiten rechtzeitig und wirkungsvoll vorbeugen.
"Wenn Ihr Leben so verbittert wäre wie meins, und Sie Tag für Tag dieses Massaker an unschuldigen Kindern durch eine völlig ungeeignete Ernährung mit ansehen müssten, dann glaube ich, würden Sie genau wie ich empfinden: Diese fehlgeleitete Propaganda über Säuglingsnahrung sollte als Mord an den Kindern betrachtet werden. Jeder, der aus Unwissenheit oder auch leichtfertig dafür sorgt, dass ein Baby mit ungeeigneter Nahrung gefüttert wird, kann an dem Tod des Babys für schuldig befunden werden."- Dr. Cicely Williams, Milk and Murder , 1939
(Zentrum der Gesundheit) - Go Green! Essen Sie „grün“, trinken Sie „grün” und leben Sie „grün“! Go Green! Das ist das Motto einer neuen Generation von Menschen, die mit der grünen Partei nicht unbedingt etwas zu tun hat, stattdessen aber voller Freude und Begeisterung im Einklang mit der Natur lebt. Wer „grün“ lebt, hat erkannt, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmitteln steckt. Grüne Lebensmittel sind jene sog. Superfoods, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann. Worauf warten Sie noch? Go Green!
(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Menschen sind von Typ-II-Diabetes betroffen. In Deutschland gibt es annähernd 10 Millionen Diabetiker, deren Zahl rasch zunimmt. In den USA werden mittlerweile jedes Jahr 1,6 Millionen neue Diabetes-Diagnosen gestellt und die amerikanische Diabetikervereinigung schätzt, dass in ihrem Land mehr als 25 Millionen Kinder und Erwachsene entweder kurz vor der Erkrankung an Diabetes stehen oder bereits an der Krankheit leiden. Trotz dieser wenig erfreulichen Tendenz zeigt eine Studie, dass Diabetes vorgebeugt werden kann. Man muss nur wissen wie...
Wissenschaftliche Erkenntnisse haben dazu beigetragen, dass die gesundheitlichen Aspekte der Lebensmittel endlich mehr Beachtung finden. Durch die Forschungsarbeit wurde deutlich, dass einige Lebensmittel sowohl eine vorbeugende, als auch eine lindernde Wirkung auf bereits vorhandene Symptome haben.
Eine falsche Ernährung ist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen. Doch was genau bedeutet „falsche Ernährung“? In diesem Teil unserer Internetseite informieren wir Sie über weit verbreitete Ernährungs-Irrtümer, über deren mögliche Folgen für die Gesundheit und nicht zuletzt über die Möglichkeiten, wie man es besser und gesünder machen kann.
(Zentrum der Gesundheit) – Wissen ist Macht. Dieses Sprichwort lässt sich auch auf unsere Gesundheit anwenden. Denn viele sogenannte Zivilisations-krankheiten wie Diabetes (Typ 2), Übergewicht, Herz-Kreislauf-Störungen und Magen-Darm-Erkrankungen sind einem mangelnden Ernährungswissen geschuldet. Welche präventiven als auch therapeutischen Kräfte in einer vitalstoffreichen vegetarischen Ernährung stecken, brachten neue internationale Untersuchungen ans Licht.
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Falsche und nährstoffarme Ernährung ist an der Entstehung von Haarausfall mitbeteiligt. Auch wenn in manchen Fällen die falsche Ernährung nicht der Hauptverursacher von Haarausfall ist, so kann sie aber durchaus Verursacher jener Krankheit oder Fehlfunktion im Organismus sein, die dann letztendlich zu Haarausfall führt. Die richtige Ernährung ist daher nicht nur in der Lage, Haarausfall zu stoppen, sondern kann in vielen Fällen auch die ursächliche Krankheit beheben.
Neben den unterschiedlichen Krebstherapien ist es wichtig, Möglichkeiten der Vorbeugung zu berücksichtigen. Hierzu gehören neben den bekannten Vorsorgeuntersuchungen ein gesunder Lebenswandel, Bewegung, Stressreduzierung und Vermeidung von Übergewicht. Speziell bei der Ernährung kann jedermann aktiv Krebsprophylaxe betreiben.
Es ist allgemein bekannt, dass unsere Nahrung nicht nur einen großen gesundheitlichen Einfluss hat, sondern zudem auch unser Verhalten beeinflusst. So neigt jemand, der zuviel gegessen hat, zu Müdigkeit und Trägheit. Wird zuwenig gegessen, macht sich häufig ein unruhiger, nervöser Zustand bemerkbar. Wichtig ist jedoch nicht nur die Menge der zugeführten Nahrung. Auch was wir essen, wirkt sich entsprechend auf unser Verhalten aus.
(Zentrum der Gesundheit) - Wir berichteten bereits über jene Studien, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Fleischverzehr hinwiesen. Nun zeigten erneute Untersuchungen, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch wie Schinken, Wurst, Salami, Hot Dogs oder Frühstücksfleisch auch mit einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Diabetes und Herzproblemen in Verbindung gebracht werden kann.
Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit großen Einfluss auf seine Gesundheit. Nur weiß eigentlich keiner so genau, was gesunde Ernährung in Wirklichkeit ist. Und gleichzeitig werden immer wieder dieselben zwei Ammenmärchen erzählt: Erstens die übliche Ernährung sei ideal für den Menschen oder gar zweitens, nämlich dass Ernährung mit Gesundheit nicht viel zu tun habe.
(Zentrum der Gesundheit) - Eine kohlenhydratarme Kost übt einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel aus. Aber auch auf anderen Gebieten hat sich die ketogene Diät bewährt. Das wurde zum Anlass genommen, die Wirkungsweise der kohlenhydratarmen Ernährung, wie beim experimentellen Einsatz bei der Krebsbehandlung, auch auf andere Krankheiten zu überprüfen.
Bei uns finden Sie kostenlose ayurvedische Rezepte. Diese Datenbank wird ständig erweitert.
Vegane Ernährung - verbunden mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln - sind für eine dauerhafte Gesundheit untrennbar miteinander verbunden. Die genannte Verknüpfung sorgt für die Aufrechterhaltung der biologischen Ordnungsform im menschlichen Körper.
Bei uns finden Sie kostenlose Rezepte mit Kokosöl. Diese Datenbank wird ständig erweitert
Mikronährstoffe(1) wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erledigen in unserem Körper rund um die Uhr unzählige lebenswichtige Aufgaben. Eine ganz besonders wichtige Aufgabe ist die Reparatur und Instandhaltung der DNA(2), die eine gesunde Zellneubildung gewährleistet. Fehlen die wichtigen Nährstoffe, die für die Reparatur der DNA zuständig sind, kann es sein, dass statt gesunder Körperzellen plötzlich Krebszellen gebildet werden.
"Heutzutage nehmen viele Menschen mehr industrielle Lebensmittelzutaten zu sich, als echte Lebensmittel." Laut Hans-Ulrich Grimm („Aus Teufels Topf“) verspeisen die Deutschen pro Kopf und Jahr beispielsweise 11 Kilo Bananen und 16,6 Kilo Tomaten. Dem gegenüber stehen 18,8 Kilo industrielle Lebensmittelzutaten.
Das Wort Makrobiotik hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet "langes Leben". Die makrobiotische Ernährung kombiniert die Einfachheit beim Essen und die Vermeidung von Giften in Lebensmitteln mit den Prinzipien des Zen-Buddhismus.
(Zentrum der Gesundheit) - Aktuelle Studien haben eindeutig bewiesen, dass eine natürliche Ernährung aus möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln, die reich an Antioxidantien und Ballaststoffen sind, Zivilisationskrankheiten vorbeugen und lindern kann. Schon geringfügige positive Veränderungen in der Ernährungsweise erwiesen sich über einen kurzen Zeitraum als so wirkungsvoll, dass sie die Lebensqualität verbessern und das Erkrankungsrisiko senken konnten.
Hochwertige Lebensmittel in biologischer Qualität haben immer eine positive Wirkung auf den Organismus - und somit auf die Gesundheit -, da sie über eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen verfügen.
Ballaststoffe, die bisher als außerordentlich gesund und wichtig galten, sollen einzelnen Studien und Wissenschaftlern zufolge neuerdings schädlich sein. Was stimmt davon nun wirklich?
(Zentrum der Gesundheit) - Eine vegane Ernährung hat viele Vorteile. Oft haben Eltern jedoch Zweifel an der Ausgewogenheit einer veganen Kinderernährung. Diese Zweifel sind unbegründet, denn Kinder können mit kaum einer anderen Ernährungsweise so vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden und gleichzeitig ethisch korrekt aufwachsen.
Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit leicht aufnehmbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Gleichzeitig verschont die basische Ernährung den Menschen mit all jenen sauren Stoffwechselrückständen, die durch die übliche Ernährungsweise im Körper entstehen. Auf diese Weise wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, so dass in allen Körperbereichen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann.
(Zentrum der Gesundheit) - Nicht jeder schreit sofort "hier", wenn es darum geht, die bisherige Ernährung komplett umzugestalten. Doch genügen oft schon kleine, aber wirksame Änderungen, um ein besseres Körpergefühl zu erzielen und in den Genuss eines höheren Energiepegel zu gelangen.
Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

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Hallo, der Bundeslebensmittelschlüssel sowie die Danish Food Composition Databank beziffern die enthaltene Menge von Vitamin D in Avocados auf 0 Mikrogramm. In zahlreichen anderen Artikeln auf weiteren Webseiten fand ich auch immer die Information, dass Avocados Vitamin-D enthalten. Was stimmt denn nun? Viele Grüße Stephan
Hallo Ramotzkie,
die unterschiedlichen Angaben beruhen möglicherweise auf unterschiedliches Ausgangsmaterial. Vitalstoffgehalte schwanken bekanntlich beträchtlich - je nach Herkunft, Reifegrad, Erntezeitpunkt, Klima, Lagerzeit etc. der einzelnen Früchte/Gemüse.
Bedenken Sie in jedem Fall, dass der Vitamin-D-Bedarf (mind. 20 Mikrogramm pro Tag) allein mit der Ernährung heutzutage eher schwierig zu decken ist und man in jedem Falle das Sonnenlicht oder notfalls Supplemente nutzen sollte.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Liebes Team, danke für Ihre Artikel! Ich finde sie alle sehr interessanat. Nun meine Frage: Wie kann ich Samen und Kerne: Kürbiskerne, Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne (die so an Calczium reich sind) in meinen Speiseplan \"lecker\" integrieren? Mit Salaten kann man von dennen nicht so viel essen.
Hallo Mjata,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie können die genannten Kerne keimen lassen und als Sprossen essen. Sie können die Kerne in der Küchenmaschine/Mixer hacken und lecker gewürzt, mit frischen Kräutern, gehackten getrockneten Tomaten und Oliven o. ä. für Füllungen verwenden (in Tomaten, Champignons, Auberginen, Zucchini, Paprika etc.). Sie können die Kerne (besonders Kürbiskerne) keimen lassen, mit etwas Kanne Brottrunk mixen, die Masse fermentieren lassen (bei Zimmertemperatur 1 bis 2 Tage stehen lassen), würzen und den so entstandenen Kürbiskern"käse" als Pastete oder Brotaufstrich verwenden. Aus Sesam können Sie eine leckere Sesammilch zubereiten. Dazu nehmen Sie beim Rezept Mandelmilch einfach Sesam statt Mandeln. Auch Cracker können Sie aus den Kernen und Saaten herstellen. Rezepte dazu finden Sie z. B. hier: Basisch frühstücken (unter "Rote Leinsamen Cracker" und "Sonnenblumen-Mandel-Brot").
Sicher finden Sie noch weitere Rezepte und Anregungen, besonders in vegetarischen Kochbüchern oder Rohkost-Rezepte-Büchern. Noch einfacher ist es, wenn Sie in unsere Suchmaschine "Sesam" oder einen anderen Begriff eingeben. Sie gelangen dann zu zahlreichen Rezepten aus unserer Rezepte-Datenbank.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Was sie über die Vegane Ernährung hier erzählen ist nicht nur gelogen sondern auch gefährlich. Ich bin Veganerin und durch Informationen wie ihres habe ich mein Vitamin B12 mit Sauerkraut, Algen und nicht gereinigte Bio-Obst und -Gemüse zu decken versucht. Nichts half; ich wurde so schwer Krank, dass ich zu sterben glaubte. Heute nehme ich künstliches Vitamin B12 zu mir, bin aber weiter Veganer und mir geht es fast ganz gut, denn ich bin auch noch sehr empfindlich und merke, dass auf dauer Vitamine zu nehmen, mein Körper nicht gut tut. Ich werde es wieder mit algen Probieren, allerdings nur die deren Betreiber "echte Vitamin B12" versprechen -Afa z.B.- und dabei, zu Sicherheit, ein mal im Jahr meine Bluttwerte untersuchen lasen. Bitte, informieren sie sich besser, denn sie spielen mit das Leben viele Menschen und löschen sie diese Seite noch Heute! Ihre Infos sind völlig falsch!
Liebe Frau Maties,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht.
Wir haben unsere Informationen zum Thema "Vitamin B12 in der veganen Ernährung" schon vor langer Zeit aktualisiert, so dass dort nahezu alle (auch kritische) Aspekte einer Vitamin-B12-Versorgung bei einer veganen Ernährungsweise deutlich werden und im Zweifel Vitamin-B12-Präparate empfohlen werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine Kombination ist sicher in gewissem Umfang möglich - sozusagen von allem die gesündesten Aspekte auswählen. Dennoch ist Quark ein Milchprodukt, also laut veganer Ernährung ungesund (und un-ethisch). Wie beurteilen Sie grundsätzlich die Low-Carb-Ernährung? Bzgl. der veganen Ernährung noch folgende Frage bzgl. des Honigs. Was ist bei dessen Verzehr un-ethisch? Üblicherweise wird er doch als sehr gesund hervorgehoben. Ist dem nicht so?
Hallo Bonnie,
selbstverständlich ist Quark kein veganes Lebensmittel, doch schrieben Sie ja, dass Ihnen Frau Budwigs Ernährungsweise sympathisch sei. Daraus resultierte unser Tipp, die Ihnen sympathischen Ernährungsformen zu kombinieren und beim Quark wenigstens auf hohe Qualität zu achten.
Ferner besteht ein enormer Unterschied zwischen unethisch und ungesund. Lebensmittel, die unethisch sind, müssen nicht ungesund sein. Umgekehrt ist es genauso: Ethische Lebensmittel müssen nicht automatisch auch gesund sein.
Honig kann in kleinen Mengen gesund sein. Ob es jedoch besonders freundlich (ethisch vertretbar) ist, den Bienen ihren mühsam gesammelten Honig zu entwenden, den sie meist euphorisch verteidigen, bleibt dahingestellt. Da Bienen, die Bestäuber unserer Frucht- und Gemüsepflanzen, jedoch immer mehr bedroht sind und die Bienenvölker zahlenmässig immer mehr abnehmen, scheint die Unterstützung jener Imker, die ihre Bienen so optimal wie möglich behandeln (Bio-Imker), durch Honigkauf mehr als gerechtfertigt zu sein.
Zur Low-Carb-Ernährung: Wie wir in einer unserer letzten Mails schrieben, ist diese Ernährungsweise wunderbar gesund zu gestalten. Da sie jedoch zumeist einen nicht unerheblichen Anteil an tierischen Produkten enthält, geht sie nicht gleichzeitig mit den ethischen Massstäben der veganen Sichtweise konform.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Die vegane Ernährungsform überzeugt mich sehr. Allerdings habe ich vor kurzem die Öl-Eiweiß-Kost von Dr. Budwig entdeckt und fand das Konzept auch sehr überzeugend. Ebenso liefert die "Low Carb-Ernährungsform" gute Argumente gegen zu hohen Kohlenhydratkonsum. Wie soll man das nun alles einordnen, wenn man sich gesund ernähren möchte? Was ist denn nun das richtige?
Liebe Bonnie,
warum kombinieren Sie nicht einfach diese drei Ernährungsformen, wenn sie Ihnen sympathisch sind? Frau Budwigs Ernährungsweise besteht zum grossen Teil aus rein pflanzlichen Lebensmitteln und wird lediglich von hochwertigen Quarkgerichten ergänzt. Die Low-Carb-Ernährung könnten Sie insofern integrieren, indem Sie isolierte Kohlenhydrate vollkommen meiden und statt den üblichen Getreideprodukten einfach glutenfreie Lebensmittel wählen wie z. B. Quinoa, Buchweizen, Hirse etc. Alle drei Ernährungsformen lassen sich in jedem Fall hervorragend gesund gestalten, da sie allesamt aus hochwertigen und frischen naturbelassenen Lebensmittel zusammengestellt werden können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich hätte eine weitere Frage zum Thema vegane Ernährung: Ist es wirklich realistisch hinzureichend Mineralstoffe aus pflanzlicher Nahrung zu erhalten? Immer wieder sehe ich tierische Nahrung (Innereien, Muscheln, Fisch, spez. Fleisch, etc..) die Spitzen von Eisen-, Zink-, Selen- oder dergleichen Tabellen anführen! Was meinen Sie? Vielen Dank für Ihre Mühe, die ich zu schätzen weiss! Herzlich, Noemi
Hallo Noemi,
bitte beachten Sie unsere Antwort auf eine Ihrer letzten Fragen, die hier beantwortet wurde: Vegane Ernährung Kinder
Auch diese Artikel liefern Ihnen weitere Informationen, z. B. zum Thema Eisen:
Grünes Blattgemüse
Generell ist festzuhalten, dass wir Lebensmittel nicht nur auf Ihren Gehalt an EINZELNEN Nährstoffen oder Spurenelementen reduzieren sollten. Die Gesamtheit ist zu sehen und hier insbesondere die Tatsache, dass sich die Inhaltsstoffe eines natürlichen Lebensmittels perfekt ergänzen und in ihrer Wirkung auch gegenseitig verstärken können (Synergie). Darüber hinaus führt eine gesunde Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln dazu, dass der Organismus einerseits mit jenen Stoffen vollumfänglich versorgt ist, die in einer "normalen" Ernährung fehlen (antioxidativ wirksamen sek. Pflanzenstoffe, Chlorophyll etc.) und dass andererseits der Bedarf an vielen Vital- und Mineralstoffen sinkt, da eine solche Ernährung keine (oder wenige) schädlichen Bestandteile liefert, die andernfalls unter Einsatz und Verschleiss von Vital- und Mineralstoffen entgiftet und ausgeleitet werden müssten. Das wäre die ganzheitliche Sicht.
Wenn Sie sich jedoch an Tabellen orientieren möchten, dann berücksichtigen Sie bitte, dass keine dieser Tabellen der anderen gleicht, dass die Gehalte an Mikronährstoffen in Lebensmitteln extrem schwanken und von der Region, der Bodenqualität, der Düngmethode etc. abhängen. Berücksichtigen Sie ausserdem, dass kein Experte den genauen Bedarf eines Mikronährstoffs kennt.
Nehmen wir das Beispiel Selen. Die DGE gibt 0,02 bis 0,1 Milligramm als täglichen Bedarf an. Andere Experten glauben, wir bräuchten 0,2 mg, wieder andere raten zu 0,3 mg. Wem glauben Sie? Fakt ist, dass Sie um so mehr Selen (andere Mikronährstoffe) brauchen, je mehr Gifte und Schadstoffe Sie zu sich nehmen, je schwächer Ihr Immunsystem ist, je kränker Sie sind. Der Bedarf schwankt also von Mensch zu Mensch.
Zurück zu Ihrer Frage: Ja, es ist sogar mehr als realistisch, den für den einzelnen Menschen erforderlichen Bedarf an Mikronährstoffen mit einer vegetarischen und auch mit einer veganen Ernährung zu decken - und zwar besser als mit der herkömmlichen Ernährungsweise.
Überprüfen Sie die von Ihnen konsultierten Tabellen auch auf die Selengehalte von Kokosnuss (Kokosmus): über 400 Mikrogramm pro 100 g, Sonnenblumenkerne: 70, Kürbiskerne: 40 und Vollkornreis ebenfalls 40 Mikrogramm. Dazu die bereits erwähnten Paranüsse und andere im Artikel aufgeführten Lebensmittel und Sie erreichen schwindelerregende Selenwerte ;-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag liebes Team Folgende Informationen konnte ich einem Bericht über Soja übernehmen. Was halten Sie davon? Die Fakten: · Soja ist kein natürliches Nahrungsmittel für den Menschen. · Soja-Protein ist kein komplettes Protein. · Unfermentierte Soja-Produkte sind unverdaulich und wertlos bis schädlich. · Industriell verarbeitete Soja-Produkte enthalten mehrere kanzerogene / karzinogene (krebserregende oder krebsauslösende) Substanzen und gesundheitsschädliche Stoffe. · 90 % (neunzig Prozent) der Welt-Soja-Ernte sind von Monsanto & Co. gentechnisch verändert (ähnlich wie bei Mais und Raps). Soja-Bohnen enthalten eine große Zahl für den Menschen schädlicher Substanzen und Gifte. Vielen Dank für Ihre Antwort! Noemi
Hallo NoCa,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte nehmen Sie künftig auch die Suchfunktion auf unserer Seite in Anspruch, damit Sie unsere Informationen noch umfassender nutzen können. Sie finden dann u. a. diesen Artikel:
Soja-Burger
Die Sojabohne ist die Frucht einer Pflanze und kann auch genauso wie andere Hülsenfrüchte genutzt werden - WENN einige Punke beachtet werden, die im obigen Artikel erklärt werden. Das bedeutet, die Sojabohne ist weder ein Grund- noch ein Alleinnahrungsmittel, kann aber - in der entsprechenden Qualität - als Beilage gelegentlich verzehrt werden.
Sojaprotein enthält alle essentiellen Aminosäuren (ist also ein komplettes Protein), so dass es - anteilweise - zur Deckung des Eiweissbedarfes genutzt werden kann. Die biologische Wertigkeit ähnelt derjenigen von Kuhmilch.
Wenn verarbeitete Sojaprodukte gegessen werden, dann sollten diese unbedingt von namhaften Bio-Herstellern stammen, die Wert auf (zumindest teilweise) europäische Herkunft der Sojabohnen, in jedem Fall auf Non-GMO-Sojabohnen und auf eine Sojabohnen-Verarbeitung legen, die frei von Chemikalien ist. Mit der Wahl der richtigen Produkte können also bereits einige Gesundheitsrisiken ausgeschalten werden, die im Zusammenhang mit Sojabohnen gerne genannt werden.
Die oft so gescholtenen sekundären Pflanzenstoffe der Sojabohne können - wie wohl jeder Stoff, wenn er isoliert für sich betrachtet und in hohen Dosen gegessen wird (z. B. Sojaisoflavone in Kapseln) - langfristig Probleme bereiten. Werden vollwertige Sojaprodukte jedoch aus einwandfreier Produktion (siehe oben) in kleinen Mengen in einen Speiseplan eingebaut, der reich an vitalstoffreichen Lebensmitteln (Gemüse, Salate, Nüsse etc.) ist, dann dürfen die zurzeit kursierenden Soja verdammenden Artikel getrost als Panikmache bezeichnet werden.
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei verarbeiteten Sojaprodukten wie z. B. Tofuprodukten und Sojamilch um Lebensmittel, die sehr stark industriell verarbeitet sind, die aus konzentrierten und darüberhinaus leicht allergenen Proteinen bestehen (was nicht bei jedem Gesundheitszustand empfehlenswert ist) und die von Natur aus nicht zu einer optimalen Ernährung des Menschen gehören.
Letztendlich werden jedoch nur 2 Prozent der Sojaernte vom Menschen direkt verzehrt. 98 Prozent hingegen wird an das Nutzvieh verfüttert bzw. zu Öl und Treibstoff verarbeitet. Das bedeutet, dass besonders jene, die Fleisch, Milchprodukte und Eier essen, sich um die Herkunft ihrer Lebensmittel Gedanken machen sollten. Schliesslich stammen diese wohl fast ausnahmslos (ausser Bio-Produkte) von Tieren, die u. a. mit Gen-Soja ernährt und gemästet werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo liebe ZDG-Team, ich informiere mich schon länger über ihre tolle und sehr informative Seite! Vielen Dank für die kostbaren Infos und das sie die vegane Ernährung in das richtige Licht rücken ;-) Ich bin seit 16 Jahren Vegetarier und seit 1,5 Jahren Veganerin.
Nun bin ich im 5. Monat schwanger und hab doch ein paar Fragen bzw. Bedenken. Und zwar geht es mir um das B12 und Jod. Ich hab von meinem Arzt Tabletten bekommen wo alle wichtige Vitamine und Spurenelemten drinnen sind, und habe diese auch 3 Monate genommen, obwohl ich doch sehr skeptisch bin ob die künstlichen Vitamine überhaupt was bringen. Nun sind sie fertig und ich mach mir Gedanken ob ich durch meine Ernährung schon alles bekomme gerade was B12 angeht. Ich nehme auch kein jodiertes Salz, sonder nur Ur- und Steinsalz das ja eigentlich natürliches Jod enthält. Die Frage ist ob dies ausreicht?
B12 - ist nun mein Problem oder vielleicht auch nicht. Es ist ja immer noch nicht 100% belegbar ob man dies auch aus pflanzlichen Lebensmittel bekommt. Ich nehme schon seit längerer Zeit 3 Spirulina-Algen-Tabletten und 1x Täglich Sango Meereskoralle zu mir. Reicht dies aus oder kann bzw. soll ich die \"Dosis\" erhöhen. Hab da nur ein bisschen Bedenken wegen der Schwermetallausleitung... Spirulina enthalten zwar B12, die Frage ist aber ob es sich um das B12 Analog handelt, das der Körper scheinbar nicht verwerten kann? Auch nehme ich von der Firma Ringana hin- und wieder Packs zum trinken, wo auch B12 enthalten ist. Alles ganz natürlich und vegan. Vielleicht kennen sie diese österreichische Firma.
Mir ist einfach wichtig das mein Kind gesund auf die Welt kommt und es ihm an nichts fehlt. Es geht mir selber sehr gut und von daher denke ich auch geht es dem Baby gut. Meinen Frauenarzt kann ich dazu nicht fragen, da er sich mit Ernährung nicht auskennt, er wusst nicht mal was ein Veganer ist ;-) Ich schau drauf das ich jeden Tag Gemüse, Obst, Vollkornprodukte etc. zu mir nehme. Gebe aber auch offen zu das ich in meiner Schwangerschaft auch oft Lust auf Ungesundes habe (Süss und Salzig) und dem auch nachgebe. Aber ich fühl mich eigentlich wie immer fit und leistungsstark. Meine Blutuntersuchung im Herbst 2011 gab auch nur die besten Werte. Vielleicht habt ihr ein paar Tipps oder Infos für mich. Es ist meine erste Schwangerschaft, da ist man wahrscheinlich immer ein bisschen ängstlich und möchte alles richtig machen! Vielen Dank, Higgi_09 PS: Macht weiter so! Eure Seite ist wie eine Bibel für mich ;-)
Hallo Higgi,
lieben Dank für Ihre nette Mail :-)
In Bezug auf Vitamin B12 lesen Sie bitte diesen Artikel, besonders das Fazit am Ende.
Natürliches Jod ist in den folgenden Lebensmitteln enthalten:
Grüne Blattgemüse wie z. B. Brunnenkresse, Feldsalat, Spinat usw.
Champignons
Brokkoli
Erdnüsse
Cashewnüsse
Algen wie z. B. Dulse und Nori (die aber nur in seeehr kleinen Mengen gegessen werden und in diesen kleinen Mengen auch schon den Jodbedarf decken), es gibt sie z. B. als Salat des Meeres, der über Salate gestreut werden kann. Auch die Sango Meeres Koralle enthält Jod und trägt zur Deckung des Jodbedarfs bei.
Gleichzeitig enthalten diese Lebensmittel reichlich Folsäure und andere Vitalstoffe, so dass Sie sich keine Sorgen machen müssen und sich ganz entspannt auf Ihr Baby freuen können :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Wenn man sich gesund ernähren möchte, wird man überall mit dem Wort Gewichtsabnahme konfrorntiert. Ich erinnere an den Artikel \"Stoffwechsel anregen\" welcher u.a.eine weitere Methode des gesunden Abnehmens beschreibt. Jedoch wünschte ich mir eine Methode, welche meinen, auf hochtour eingestellten, Stoffwechsel leicht stagnieren lässt und ich somit nicht noch mehr abnehme muss. Vielleicht haben das "Leptsomen" so an sich?
Was ich damit sagen möchte ist: Gibt es eine Ernährungstheorie auf veganer Basis, welche auf die Art von Mensch abgestimmt ist, der in Sachen gesunde Lebensweise das Problem hat, einfach nicht zunehmen kann ? Mein derzeitiges Gewicht liegt bei 60kg und ich bin ca. 186cm groß bei einem Alter von 20 Jahren. Als starkes Untergewicht würde ich es nicht bezichnen, aber man sieht mir die fehlende Masse schon an. Mein Blutbild inklusive der Schilddrüse hatte ich schon grob testen lassen - Alles in Ordnung. Woran kann es denn noch liegen, das ich einen so extremen Stoffwechsel habe ?
Hallo tricker91,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerade der von Ihnen erwähnte Artikel (Stoffwechsel anregen) weist darauf hin, dass die vorgestellten Tipps den Stoffwechsel harmonisieren, das heisst, dass sie nicht nur einen zu langsamen Stoffwechsel beschleunigen können, sondern auch einen zu zügigen Stoffwechsel zu mehr Effektivität verhelfen können. Eine gesunde Ernährung ist nur dann eine gesunde Ernährung, wenn sie den Menschen nicht nur gesund macht/hält, sondern ihm auch das ideale Körpergewicht beschert. Führt eine Ernährung zu Untergewicht, dann stimmt etwas in der Ausführung nicht.
Abgesehen davon, dass wir in nächster Zeit einen Artikel zum Thema "Gesund zunehmen" veröffentlichen werden, der für Sie sicher viele interessante Informationen bereit halten wird, könnten Sie uns einen Beispielplan Ihrer Ernährung senden, so dass wir Sie vorab auf manche verbesserungswürdigen Details aufmerksam machen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo und guten Abend. Nach dem Lesen dieses Artikels bin ich auf die Idee gekommen meinen Tagesbedarf an Vitaminen und Nährstoffen (laut DGE) und meinen tatsächlichen Tagesbedarf miteinander zu vergleichen. Als Grundlage für den Nährstoffgehalt der zu mir genommenen Lebensmittel habe ich den Bundeslebensmittelschlüssel verwendet, welcher Ihnen ein Begriff sein dürfte. Auch aus diesem habe ich die Lebensmittel einzeln aufgeteilt in ihre Rohform.
Allerdings hat mich stark verwundert, dass ich trotz nahezu idealer (zumindest gehe ich davon aus) Ernährung den Tagesbedarf in Calcium, Folsäure und einigen B-Vitaminen um Längen verfehle. Und zwar jeden Tag. Mein Frühstück besteht im Moment aus einem grünen Smoothie: 1 Banane 1 Apfel ca. 150g grünes Blattgemüse meist Spinat etwas Avocado etwas Gewürze wie Zimt, Kurkuma, Ingwer Das Obst variiert auch, mal Waldbeeren (Him- Brom-, Johannis, Heidel-, Erdbeeren), Kiwi o.ä. aber immer in etwa die gleiche Menge. Zwischendurch esse ich immer ein Stück Obst wie: Sharon, Kiwi ein paar Datteln oder Feigen. Später nochmal eine handvoll Nüsse, abgewogen ca.: 40 Gramm Mandeln 30 Gramm Kürbiskerne 20 Gramm Sonnenblumenkerne Mehr kann man davon wirklich nicht essen. Die Kerne wiegen ja fast nichts.
Die unter Vitamin B1 vorgeschlagenen 60g Sonnenblumenkerne täglich sind für mich fast unmöglich zu essen. Das wären riesige Mengen. Zu Abend esse ich dann leicht angedünstetes Gemüse (Karotten, Zucchini, Paprika, Zwiebel, Lauch, Sellerie, Kohl, Bohnen, Pilze) immer etwas gemischt. Dazu ein Stück Hähnchenbrust. Tagsüber trinke ich stilles Wasser oder Kräutertee (& grüner Tee). Werte ich diese Ernährung mit DGE und Bundeslebensmittelschlüssel aus komme ich bei Folsäure nicht einmal auf 50%, bei Pantothensäure (Vitamin B5) und Biotin (Vitamin B7) auf knapp mehr als 50% und bei Calcium gerade mal auf 30% der empfohlenen Tagesdosis.
Welche laut Ihnen ja noch zu niedrig angesetzt ist. Iod, Fluor, Vitamin B12, Vitamin D vernachlässige ich mal hierbei, da ich weiß dass diese durch z.b. über Sonnenlicht, Darmbakterien, Trinkwasser etc. zu Genüge aufgenommen werden. Was mich nun verwundert, dass ich den Tagesbedarf von Vitamin B7 trotz Verzehr von Bohnen, Avocados, Möhren, Spinat, Pilzen und Mandeln nicht erreiche. Das sind ca. die Hälfte der unter Biotin aufgeführten Punkte. Bei Folsäure und Calcium verhält es sich ähnlich. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich zweifel gar nicht an dem Wahrheitsgehalt des Artikels. A
llerdings bin ich doch etwas verwundert und versuche meinen Denk- oder Handlungsfehler zu finden. Ich hoffe Sie können mir mit einem nützlichen Kommentar hilfreich sein. P.S. Die Ernährung war jetzt für einige Tage auf diese Lebensmittel beschränkt, natürlich wird sie auch durch andere Speisen noch erweitert. Da mir diese Lebensmittel aber am nährstoffreichsten vorkamen habe ich mich zu den Testzwecken auch auf diese beschränkt. Vielen Dank im voraus Stephan
Hallo Ramotzkie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ohne nun Ihren konkreten Energiebedarf zu kennen, erscheint uns Ihr Speiseplan, der im Grunde sehr abwechslungsreich gestaltet ist - selbst für einen Menschen mit geringer Aktivität - als nicht ausreichend. Doch schreiben Sie ja selbst, dass Sie Erweiterungen planen.
Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass sich Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, etc.), Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse etc.), Pinienkerne, Pistazien, Mandeln etc. nicht nur zum "So-essen" eignen, sondern, dass sich daraus sehr leicht Pasteten, Dips, Sossen, Desserts, Shakes, Sprossen etc. herstellen lassen, so dass der Verzehr von 60 Gramm Sonnenblumenkernen (entspricht etwa 6 EL) kein Problem darstellen dürfte. Sie könnten z. B. 20 Gramm in Form von Sprossen in einen Salat geben, 20 Gramm zu einer Sosse zum Gemüse verarbeiten und 20 Gramm so - wie bisher - knabbern. Interessante Anregungen dazu finden Sie auch hier:
Milchersatz
Mandelmilch
Wir greifen aus den von Ihnen genannten Mikronährstoffen, die Sie mit Ihrer Ernährung Ihren Aussagen zufolge in nur ungenügenden Mengen zu sich nehmen, zwei heraus: Das Biotin und die Folsäure.
Der Biotinbedarf des Menschen ist nicht bekannt, man geht von 30 bis 60 Mikrogramm für einen Erwachsenen aus.
Mit einem Salat aus 50 Gramm grünem Blattgemüse, 100 Gramm Möhre, 50 Gramm Paprika, 1 Avokado und 10 Gramm Haselnüssen
sowie am Abend mit Ihrem Gemüse aus z. B. 100 Gramm Kohlgemüse (Blumenkohl, Brokkoli o. ä.), 50 Gramm Kohlrabi, 50 Gamm Fenchel, 100 Gramm Pilze und 100 Gramm Süsskartoffel sowie Ihrem grünen Smoothie erreichen Sie bereits eine Biotinmenge von 62,1 Mikrogramm.
Der Folsäurebedarf wird mit 300 (für "Normalbürger") bis 400 Mikrogramm (für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch) angegeben. Da die natürliche Folsäure nur zu 50 Prozent verwertet können soll, gehen wir von 600 bis 800 Mikrogramm Folsäure aus, die man/frau täglich zu sich nehmen sollte - wobei diese Menge vermutlich zu hoch angesetzt ist, wenn die folsäurereichen Lebensmittel roh verzehrt werden. (Folsäure ist hitzeempfindlich und da die meisten Menschen sehr viele Mahlzeiten gekocht zu sich nehmen, wird der erforderliche Folsäuregehalt der Nahrung vorsichtshalber sehr hoch angesetzt, da man von grossen Verlusten bei der Zubereitung angeht). Mit einer "normalen" Ernährung wird diese Menge niemals erreicht. Mit den von uns genannten Lebensmitteln erreichen Sie jedoch bereits 666,5 Mikrogramm Folsäure.
Und dabei gilt zu berücksichtigen, dass das noch nicht ein vollständiger Speiseplan ist. Werden jetzt noch - natürlich nicht alles an einem Tag, sondern im Wechsel in verschiedenen Kombinationen - Mandeln (z. B. in Form von Mandelmilch), Sonnenblumenkerne (oder andere Ölsaaten), Erdnüsse, Hülsenfrüchte, Quinoa, Kräuter und Trockenfrüchte verzehrt, dann steigen die Werte noch weiter. Fleisch, Fisch, Eier und Getreide, was von vielen Menschen ja in jedem Fall als Beilage ebenfalls noch gegessen wird, haben wir dabei noch gar nicht in unsere Berechnungen integriert.
Wenn Sie also Ihre Kern/Mandel-Zwischenmahlzeit mengenmässig reduzieren, mit einem Salat ergänzen, gelegentlich eine Mandelmilch trinken, Sprossen verwenden und als Beilage am Abend - im Wechsel mit dem Huhn - Hülsenfrüchte, Quinoa oder Pasteten aus Erdnüssen/Mandeln/Sonnenblumenkernen essen, dann dürften Sie kein Versorgungsproblem mehr haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag Zurzeit bin ich am schreiben meiner Maturarbeit die das Thema „Vegane Ernährung und Sport“ umfasst. Ich selbst habe meine Ernährung zwecks „Selbstversuch“ seit 2 Monaten auf Vegan umgestellt. Um nicht nur auf meine eigene Erfahrung zurückgreifen zu müssen, bin ich auf der Suche nach möglichst vielen Meinungen zu dieser sehr umstrittenen Ernährungsform. Welche Vor- bzw. Nachteile sehen Sie in der veganen Ernährung? Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mich bei meiner Arbeit unterstützen könnten. Mit freundlichen Grüssen
Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre Mail.
Tolles Thema, dass Sie ausgesucht haben :-) Allerdings auch sehr umfangreich. Wollten wir so dazu Stellung nehmen, wie es das Thema erfordert, dann würde das den Rahmen einer Mail sprengen. Gerne machen wir Sie daher auf den folgenden Artikel aufmerksam:
Vitamin B12 (siehe insbesondere das Fazit).
Grundsätzlich jedoch sehen wir die Sache so: Eine hundertprozentige vegane Ernährung ist nicht natürlich. Sie wurde erst in unserer hygienischen Welt möglich. Normalerweise essen auch vegan lebende Tiere (und so taten es unsere Vorfahren auch) - versehentlich - Insekten, Würmer und Bakterien, so dass ein Vitamin-B12-Mangel kein Problem darstellte. Hier gilt jedoch zu beachten, dass ein Vitamin-B12-Mangel bevorzugt bei Menschen mit Magen-Darm-Problemen (Magensäuremangel, chronischer Gastritis etc.) auftritt oder auch bei Menschen, die regelmässig PPI (Protonenpumpenhemmer) einnehmen, also unabhängig davon, ob die Ernährung nun vegan ist oder nicht-vegan.
Vielleicht finden Sie ferner noch die Zeit, einen Blick in die Bücher "Vegan & Sport" von Arnold Wiegand und "Der Lauf meines Lebens" von Ruth Heidrich zu werfen. Ruth Heidrich beschreibt auf sehr mitreissende Weise, wie Sie sich mit Hilfe (u. a.) einer veganen Ernährung von ihrem Brustkrebs heilte, um anschliessend am härtesten Triathlon-Wettkampf der Welt teilzunehmen, dem Ironman.
Viel Erfolg und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo Jetzt mag ich hier zwar anecken, aber das ist mir egal. Ihr habt in eurem Schlußsatz folgendes geschrieben: "Vegane Ernährung macht also nicht nur Spaß, schenkt nicht nur höchste kulinarische Genüsse bei reinem Gewissen, sondern versorgt unseren Körper mit allen Nähr- und Vitalstoffen deutlich besser als das jede sog. gemischte Kost bewerkstelligen könnte". Wie kann eine rein pflanzliche Ernährung "Mehr geben" als eine Gemischte?
Schon die Geschmackserlebnisse, die ein gut gebratenes, oder geräuchertes Stück Fleisch gibt, kann kein Obst und Gemüse geben. Nicht mal die vegane Wurst, oder das Veganerschnitzel kann das. Und wozu braucht ein Veganer ein veganes Schnitzel, das "wie Fleisch" schmecken soll??? Wenn ich als "Allesesser" sowohl Salat, als auch Kohl, Paprika, Gurken, Tomaten, Erbsen und Bohnen, Möhren und Sellerie esse und das mit einem Stück Steak oder einer Hähnchenkeule bereichere, wie soll ich damit weniger Nährstoffe haben, als wenn ich auf das Steak und die Hähnchenkeulen verzichte? Wenn ich verzichte, habe ich doch weniger...oder ist das ein Denkfehler? Und mein Gewissen macht mir keine Probleme.
Die Tiere wurden für die Ernährung gezüchtet. Sie sind nicht in einem Krieg umgebracht worden um irgendwo sinnlos zu verrotten. Sie dienen als Lebensmittel mit extrem viel Geschmack. Pflanzen sind auch Lebewesen, mit Gefühlen, ob ihr wollt oder nicht. Nur weil Pflanzen nicht schreien können, heißt es nicht, das es ihnen NICHT weh tut, wenn man sie abreißt. Schlußendlich müssen auch wir Menschen zugeben, das wir trotz aller Zivilisation ein Teil der Natur sind, in der das Gesetz "Fressen und gefressen werden" gilt. Auch wenn wir alles künstlich erzeugen, so ist es doch Leben, pflanzliches, als auch tierisches Leben.
Egal wovon wir uns ernähren, es hat alles mal gelebt. Wir haben es getötet. Ich wäre doch sehr dafür, jedem das zu gönnen, was ihm gut tut. Ich werde niemals auf mein Stück Fleisch verzichten. Auch der eine oder andere Fisch wird durch meine Kiefer zerkleinert werden. Diese Geschmackserlebnisse werde ich mir niemals entgehen lassen. Und jetzt werde ich Abendbrot essen. Ja, Brot mit Butter und Wurst. Die Wurst werde ich mir mit Tomatenscheiben garnieren und dazu werde ich einen Gurkensalat essen. Wenn das weniger sein sollte, als Brot mit Tomate und Gurkensalat, dann ja....
beste Grüße Krawallo.
Hallo Krawallo,
vielen Dank auch für diese Mail :-)
Unter "sog. gemischter Kost" verstehen wir die heute übliche Ernährungsweise auf Basis von Getreide, Milch- und Fleischprodukten und auf Basis von meist stark verarbeiteten, vitalstoffarmen Nahrungsmitteln, die mit reichlich synthetisch-chemischen Lebensmittelzusatzstoffen so behandelt werden, dass sie auch nach längerer Lagerzeit noch hübsch aussehen.
Eine solche Ernährungsweise belastet den Körper oft mehr als dass sie ihn unterstützen würde. Die Gründe dafür finden Sie in zahlreichen Artikeln auf unserer Seite. Eine natürliche Ernährungsweise hingegen, die rein pflanzlich sein kann, aber auch gemässigte Mengen tierischer Bestandteile - jedoch von bester Qualität - enthalten kann, versorgt den Organismus mit allem, was der Organismus braucht - ohne ihn zu belasten.
Übrigens sollte GERADE die Tatsache, dass und insbesondere WIE Tiere heute extra für die menschliche Ernährung gezüchtet werden, das menschliche Gewissen belasten. Nicht nur die Tiere leiden bei der heute üblichen Nutztierhaltung, sondern auch die Körper der Konsumenten, da das Vieh in Massentierhaltung neben anderen nachteiligen Behandlungsmethoden auch artfremde Nahrung erhält, was zu einer deutlich schlechteren Qualität der Endprodukte führt. Aus diesem Grunde raten wir stets zum Bezug tierischer Lebensmittel aus extensiver Haltung mit artgerechter Fütterung.
Das Thema "Auch Pflanzen leiden" wird von Menschen mit Feindbild "militante Veganer" ;-) häufig angesprochen. Wenn Sie an dieser Stelle ein bisschen weiter denken, dann wird Ihnen auffallen, dass jene Tiere, deren Produkte von Menschen gerne gegessen werden, Pflanzenfresser sind und während ihres Lebens bzw. ihrer Mastzeit ein Vielfaches an Pflanzen verzehren als der vegane Teil der Weltbevölkerung. Wer also tierische Produkte isst, der fördert damit ein viel größeres "Pflanzenleid" als jener, der die Pflanzen direkt verzehrt.
Letztendlich möchten wir Sie noch darauf hinweisen, dass unsere Seite lediglich Informationen, Tipps und Hinweise liefert, sich jedoch niemals anmassen würde, akribisch zu befolgende Vorschriften zu erlassen. Das bedeutet, dass - selbstverständlich - jeder das essen darf und soll, was er möchte.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.