Zucker ist eine Droge
Zucker macht nicht nur süchtig und fett, nicht nur hyperaktiv und verhaltensgestört, er macht schlicht und ergreifend krank.
Veröffentlichung am 03.12.2010 um 12:39 Uhr / Aktualisierung am 22.05.2012 um 11:03 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Damit Sie möglichst viel Zucker essen, lässt sich die Lebensmittelindustrie einiges einfallen. Lassen Sie den (Zucker-)Köder am Haken! Zucker, wie er in natürlichen Lebensmitteln in ausgewogener Menge und im Verbund mit vielen Vital- und Nährstoffen vorkommt, ist wichtig und gesund. Raffinierter Industriezucker jedoch, der nur noch vernachlässigbare Spuren von Vitalstoffen enthält, wird von der Lebensmittelindustrie mittlerweile in nahezu alle Fertigprodukte gemischt – aus nur einem Grund: um Käufer anzulocken.
Im Durchschnitt nehmen wir täglich 31 Teelöffel Zucker zu unsDas Ergebnis ist, dass wir den Geschmack des Zuckers inzwischen so sehr lieben, dass wir es als Zumutung empfinden, wenn uns jemand vorschlägt, doch einmal ein Weilchen OHNE Zucker zu leben. Und das, obwohl die schädlichen Auswirkungen des Industriezuckers auf unsere Gesundheit hinlänglich bekannt sind.
Wir verhalten uns also im Grunde wie echte Junkies. Denn auch ein Süchtiger spielt seine Sucht herunter, behauptet, keineswegs süchtig zu sein, während er aber gleichzeitig nicht in der Lage ist, ohne sein Suchtmittel zu leben. Der Lebensmittelindustrie kann unsere Sucht nach Zucker nur recht sein, da ein Süchtiger niemals aufhören wird, seiner Droge hinterher zu jagen. Der Lebensmittelindustrie gefällt es überdies natürlich auch, wenn wir immer MEHR Zucker essen möchten, weil wir dann auch immer mehr Produkte kaufen. Natürlich belastet es die Lebensmittelindustrie so gut wie gar nicht, wenn wir dabei kugelrund und krank werden.
In den USA werden offenbar bereits so große Mengen kalorienreicher Nahrungsmittel produziert, dass jeder Amerikaner täglich 3900 Kalorien zu sich nehmen könnte – was fast dem doppelten Tagesbedarf eines normal aktiven (bzw. inaktiven) Erwachsenen entspricht.
Das Geheimnis hinter all den kalorienreichen Produkten ist nicht – wie man vielleicht denken könnte – Fett, sondern Zucker. Ja, auf den Verpackungen prangt sogar in großen Lettern „FETTARM“ und alle Welt glaubt automatisch, ein kalorienarmes Produkt zu erwerben. Wer guckt bei einem fettarmen Produkt schon auf die Kalorienmenge? Keiner. Und weil das Produkt so wahnsinnig fettarm ist, wird gleich doppelt so viel davon verspeist.
Auf den Gedanken, dass dort zwar kaum Fett enthalten ist, statt dessen aber eine irrsinnige Menge Zucker, kommt nur selten jemand. Die Rechnung geht auf. Nein, nicht die des Verbrauchers, sondern jene der Industrie.
Zucker oder auch Süßungsmittel auf Maisbasis sind unglaublich billig herzustellen. Auch das ist ein Grund, warum die Lebensmittelindustrie so verschwenderisch damit umgeht. Denn je mehr billige Rohstoffe verwendet werden, umso niedriger sind die Herstellungskosten und umso höher ist der Gewinn.
Von Nahrungsmitteln und Getränken, die reichlich gezuckert sind, können Sie Unmengen essen und trinken – ohne sich hinterher sonderlich satt zu fühlen. Ein Softdrink mit 1000 Kalorien ist im Nu getrunken. Von den 1000 Kalorien merken Sie dabei nicht viel und können anschließend ohne Probleme die nächste Mahlzeit verschlingen. Auf diese Weise nehmen Sie viel mehr Kalorien zu sich, als in Wirklichkeit nötig wäre.
Wer dick und rund werden will, schafft das auf diese Weise in Lichtgeschwindigkeit, während es mittlerweile einfacher ist, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, als wieder abzunehmen.
Im Durchschnitt essen wir jeden Tag eine Zuckermenge, die 31 Teelöffeln voll entspricht. Das sind etwa 500 zusätzliche Kalorien pro Tag. Bei einem Tagesbedarf von 2000 Kalorien verzehren wir also ein Viertel davon in Form von Zucker, der uns zwar Kalorien, aber sonst nichts weiter beschert. Keine Vitamine, keine Mineralstoffe, keine Ballaststoffe und keine sekundären Pflanzenstoffe.
Glücklicherweise – so könnte man denken – ist die Lebensmittelindustrie dazu verpflichtet, auf der Verpackung eines jeden Produktes die genauen Inhaltsstoffe und so auch den enthaltenen Zucker zu deklarieren. Wenn wir also keinen Zucker wollen, genügt ein kritischer Blick aufs Etikett und schon wissen wir, welches Produkt Zucker enthält und welches nicht.
Was aber, wenn Zucker einfach andere Namen erhält? Namen, die wir gar nicht unbedingt mit Zucker in Verbindung bringen, was dazu führt, dass wir u. U. Zucker essen, ohne dass uns das bewusst ist. Wir wissen vielleicht noch, dass sich hinter Melasse und Honig zuckerhaltige Süßungsmittel verbergen. Aber wie steht es mit Maissirup, HFCS (fruktosereichem Maissirup), Fructose, (Lesen Sie auch hierzu: Krebs liebt Fructose) Lactose, Dextrose, Glucosesirup, Amazake, Sucrose, Galactose oder Maltose?
Der Durchschnittsbürger würde nicht im Traum darauf kommen, diese wissenschaftlich klingenden Namen auch nur ansatzweise mit Zucker in Verbindung zu bringen. Und dabei handelt es sich um nichts anderes als um Zucker, genauer gesagt um blütenweißen raffinierten Industriezucker, also gerade um das, was wir eigentlich meiden wollten.
Wenn wir Glück haben, steht auf dem Etikett auch die Zuckermenge. Leider steht sie dort in Gramm. Die Information, dass sich in einer Dose Cola oder Limonade 40 Gramm Zucker befinden, beunruhigt nicht automatisch jeden. Die Zahl 40 hört sich nicht sonderlich bedrohlich an. Wie aber würde die Mehrzahl unter uns reagieren, wenn auf der Dose stünde, dass sie 10 Teelöffel Zucker enthalte?
Was würden Sie denken, wenn Sie in einem Restaurant in der Nähe eines Typen säßen, der sich in seine Tasse Kaffee zehn Löffel Zucker rührt? Sie würden denken, der Kerl ist nicht ganz bei Trost. Für die Zukunft wissen Sie jetzt also: Vier Gramm Zucker entsprechen einem Teelöffel.
Leider ist Zucker überdies nicht nur in Produkten enthalten, die man unweigerlich mit Zucker in Verbindung bringt wie Kekse, Schokolade, Kuchen, Marmelade und Doughnuts, sondern auch in Lebensmitteln, bei denen man nicht leise an Zucker denkt. Lesen Sie in jedem Fall das Etikett.
So kann bereits eine Portion Nudelsauce drei Teelöffel Zucker enthalten und Ketchup kann gleich bis zu 20 Prozent aus Zucker bestehen. Auch Salatdressings, Fertigsuppen, Dipsaucen, Essiggurken, Wurst und praktisch alle Fertiggerichte enthalten Zucker.
Wenn die Industrie die erwähnten fettarmen Produkte herstellt, wie etwa fettarme Kekse oder fettarmes Salatdressing, dann fehlt mit dem Fett ein wichtiger Geschmacksträger. Also braucht man irgendeinen Ersatzstoff, der wieder etwas Geschmack in das Produkt bringt. Und dazu eignet sich kaum etwas so gut wie die Kombination Zucker mit Salz (und/oder Geschmacksverstärker). Was nun die Kalorien angeht, so haben diese Produkte nicht viel weniger als die „fetten“ Versionen.
Zucker ist auch ein wichtiger Bestandteil von ganz normalem Brot. Ja es gibt sogar (Industrie-)Brotsorten, die zu einem Großteil aus Zucker und Eiern bestehen. Natürlich auch aus Weißmehl, was allerdings den Gesundheitswert des Brotes nicht sonderlich steigert. Wussten Sie zum Beispiel, dass Weizenmehl bei der Herstellung von Flugzeuglack verwendet wird, da es ganz wunderbar extreme Temperaturen aushält?
Ein weiteres zuckerreiches Produkt sind Kartoffelchips. Sie sind zwar ziemlich salzig, aber mit all dem Salz würde sie niemand essen wollen, wenn sie nicht auch großzügig gezuckert wären. Oder die so beliebten besonders proteinhaltigen Energieriegel. Diese Teile können bis zu 300 Kalorien besitzen und viel, ja sehr viel Zucker enthalten.
Die Frage ist eigentlich nur, warum in aller Welt essen wir so etwas überhaupt? Warum mögen wir eine Pampe aus Zucker, Mehl und Käfigeiern (Brot, Kekse, Plätzchen, Pfannkuchen, etc.)? Warum gezuckerte Glutamat-Kartoffelmehlscheiben (Chips)? Warum ein buntes Sammelsurium aus industriell verarbeitetem Pulver (Milchpulver, Sahnepulver, Molkepulver, Eipulver etc.) und verschiedenen Zuckerarten, das man dann Kuchen, Torte, Schokosnack, Powerriegel oder wie auch immer nennt?
Am American College of Neuropsychopharmacology wurde eine Studie durchgeführt, die eine Antwort auf all diese Fragen fand: Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen wie Morphine, Kokain und Nikotin aus. Um es anders auszudrücken: Zucker ist ein Suchtmittel!
Wir essen gezuckerten Kram also nicht, weil wir all das süße Zeug wirklich mögen, sondern, weil wir davon abhängig sind und uns daher lediglich einbilden, wir würden es mögen. Wenn wir einen Schokoriegel kaufen, dann ist das nicht die Folge einer freien Entscheidung, sondern einer Sucht, die uns gar keine andere Wahl mehr lässt. Wir MÜSSEN kaufen – bedauerlicherweise ohne dass uns dieser innere Zwang bewusst wäre.
Bei Alkohol oder Zigaretten verhält es sich ja normalerweise so, dass ein Mensch erst in einem gewissen Alter den ersten Drink nimmt oder die erste Zigarette raucht. Er entscheidet sich also ganz bewusst dafür, die eine oder andere Droge zu konsumieren und weiß gewöhnlich auch über die damit in Verbindung stehende Suchtgefahr Bescheid. Bei Zucker ist das jedoch anders.
Da Zucker leider als harmloses Lebensmittel gilt, wird es bereits kleinsten Kindern (schon in der Klinik kurz nach der Geburt in Form gesüßter Tees) eingeflößt. Wir müssen uns also nicht erst lang und breit darüber Gedanken machen, ob wir mit dem Verzehr von Zucker die Gefahr einer Zuckersucht nun eingehen möchten oder nicht. Diese Entscheidung nahm man uns bereits, als wir noch in den Windeln lagen (zumindest in den meisten Fällen).
Gesüßte Tees, gesüßte Babynahrung, gesüßtes Gebäck und natürlich Süßigkeiten trainieren den Geschmackssinn frühzeitig auf Zucker. Bei Babys funktioniert das hervorragend. Ihr Geschmackssinn befindet sich noch in der Entwicklung. Gibt man ihnen regelmäßig Zucker, dann wird die Reizschwelle für das Süßempfinden künstlich in die Höhe geschraubt.
Die Süße eines Apfels oder einer Mandarine reicht solchen Menschen dann nicht mehr aus. Sie brauchen zum Glücklichsein Zucker in Reinstform. Da Zuckriges außerdem oft als Belohnung gegeben wird, sind wir innerhalb kürzester Zeit perfekt konditioniert. Wir lieben Zucker, verteidigen ihn bis aufs Blut und hassen alle, die ihn uns madig machen wollen.
Die Lebensmittelindustrie freut sich da natürlich. Sie weiß vermutlich ganz genau, dass Zucker süchtig und abhängig macht – und nützt diese Tatsache für sich aus. Sie packt immer mehr Zucker in ihre Produkte, schafft immer mehr Süchtige und außerdem immer mehr Süchtige, die immer schlimmer süchtig werden. Während also Leute wie Sie und ich immer mehr und mehr essen, immer fetter und fetter und irgendwann auch noch krank werden, häuft die Lebensmittelindustrie – mit Hilfe unserer sauer verdienten Kohle – satte Gewinne an.
Natürlich werden nicht ALLE Kinder von Zucker hyperaktiv. Sollten Sie jedoch ein hyperaktives Kind in der Familie haben und streichen unauffällig jeglichen Industriezucker aus dessen Ernährung, werden sie plötzlich ein vollkommen anderes, nämlich ein ausgeglichenes Kind haben.
Zucker kann bei manchen Kindern zu kurzzeitiger quirliger, überreizter Hyperaktivität führen. Im Anschluss an diese Phase zeigen sich Konzentrations- und Lernschwächen, eine emotionale Instabilität sowie Verhaltensstörungen. So fand der Kinderarzt Dr. Lendon Smith in Untersuchungen heraus, dass Kinder, die Zucker und/oder Weißmehlprodukte während der Schulpausen zu sich nahmen, Lernschwierigkeiten in der Schule aufwiesen.
Genauso stellte K.-D.-Müller, Pädagoge an der Universität Hannover fest, dass Kinder mit gesunder und vollwertiger Ernährung bessere Noten aufwiesen als Kinder, die sich „überwiegend von hellem Brot, kaum Frischobst und vielen Süßigkeiten“ ernährten.
Aber Zucker macht nicht nur süchtig und fett, nicht nur hyperaktiv und verhaltensgestört, er macht schlicht und ergreifend krank. Die auffälligste Wirkung von Zuckerverzehr ist sein enormer Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, was – je nach Höhe des persönlichen Zuckerkonsums – schließlich zu Diabetes führen kann.
Wussten Sie, dass der regelmäßige Verzehr einer einzigen Dose Limonade am Tag Ihr Erkrankungsrisiko für Diabetes um 85 Prozent erhöht und Sie insgesamt zwischen 11 und 20 Jahre Ihres Lebens kosten kann? Doch damit nicht genug: Zucker steht praktisch mit allen Zivilisationskrankheiten direkt in Verbindung.
Zucker stört eine gesunde Verdauung, fördert Pilzbefall im Darm und schwächt so das Immunsystem. Die relativ bald eintretenden Folgen sind Allergien, Vitalstoffmangel, Müdigkeit, Leistungsschwäche und depressive Verstimmungen.
Die Spätfolgen – die nicht allein vom Zucker rühren, sondern generell in einer Ernährung aus vorwiegend industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln ihre Ursache haben – sind Knochen- und Gelenkprobleme, chronische Verdauungsbeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunkrankheiten, Sehstörungen, Leberschwäche und viele weitere Gesundheitsprobleme mehr.
Nein, es ist leider kein Kinderspiel, sein Konsumverhalten rund um den Zucker zu verändern. Aber es lohnt sich und Sie werden unbeschreiblich stolz auf sich sein, wenn Sie es geschafft haben werden. Eine der üblichen Entzugserscheinungen wird sein, dass Sie unglaublich zickig sein werden.
Ihre Stimmung wird am Boden sein und Sie werden eine ziemlich niedrige Reizschwelle haben. Informieren Sie am besten Ihre Mitmenschen von Ihrem Vorhaben, damit sich jeder vor Ihnen in Sicherheit bringen kann.
Proteinreiche Mahlzeiten helfen, um künftige Hungerattacken vorzubeugen. Dabei muss es sich keineswegs um tierische Proteine handeln. Quinoa beispielsweise ist ein sog. Pseudogetreide aus Südamerika. Es ist ein vollkommener Proteinlieferant und außerdem reich an wertvollen Ballaststoffen.
Ballaststoffe helfen Ihnen wunderbar dabei, Ihren Blutzuckerspiegel konstant zu halten, so dass Fressanfälle immer seltener werden. Quinoa ist schnell und einfach zubereitet und passt zu allen Gemüse- und Salatarten. Tierische Produkte hingegen sind völlig ballaststofffrei und verzögern unter anderem deshalb die Verdauung.
Denken Sie also bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel an folgende Regel:
„Wenn ein Produkt ein Gesicht oder eine Mutter hatte, dann sind keine Ballaststoffe in dem Produkt enthalten.“
Sobald Sie Lust auf Süßes bekommen, essen Sie lieber frische oder getrocknete Früchte, machen Sie sich Cocktails aus Früchten oder mit Datteln gesüßte Nussdrinks.
Synthetische Süßstoffe sind kein gesunder Ersatz für Zucker, da sie oft das Verlangen nach Süßem noch mehr steigern. Eine Untersuchung ergab, dass das Risiko auf Fettleibigkeit bei einem Menschen um 41 Prozent ansteigt, wenn dieser täglich eine Dose LIGHT-Limonade trinkt. Sie kämen damit also vom Regen in die Traufe.
Der Süßstoff Aspartam wird im Organismus wieder in seine Ausgangsbestandteile gespalten. Einer davon ist Methanol. Aus Methanol jedoch wird schon bei einer Temperatur von 29 Grad Celsius Formaldehyd, was als äußerst krebserregender und erbgutverändernder Stoff gilt.
Ein weiterer Süßstoff ist Sucralose. Dieser wird aus Chlor gewonnen und sollte am besten Verwendung bei der Reinigung von Schwimmbädern finden. Merken Sie sich einfach eines: Kein Mensch braucht – um gesund zu bleiben – Süßungsmittel, im Gegenteil, Süßungsmittel stören die gesunden Körperfunktionen und machen langfristig krank.
Also geben Sie Ihr Bestes, und verringern Sie Ihren Zuckerkonsum. Wenn Sie irgendwann bemerken, dass Sie an Gewicht verlieren und Ihre Stimmung sich langsam aber sicher verbessert, dann wissen Sie, dass Sie es geschafft haben. Und Sie werden es schaffen, ich weiß es!
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Fruchtzucker wird nicht aus Früchten gewonnen, sondern aus Inulin. Das ist ein stärkeähnlicher Stoff, der wiederum von speziellen Enzymen zu Fruchtzucker verarbeitet wird. Süße Diabetikerprodukte enthalten statt gewöhnlichem Haushaltszucker ausschließlich Fruchtzucker.
(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.
(Zentrum der Gesundheit) - Der natürliche Süssstoff aus der Stevia-Pflanze war lange Zeit ein umstrittenes Thema. In einigen Ländern wie der Schweiz und den USA waren Stevia-Stüssstoffe längst zugelassen - nur in der EU war die Verwendung von Stevia in Lebensmitteln bis zum Dezember 2011 verboten. Doch dann gab es Hoffnung für Stevia-Fans: Im September 2011 hatte ein Gericht in Bayern entschieden, dass Stevia-Tee in Joghurts sehr wohl verwendet werden durfte. Das war der Anfang vom Ende des jahrzehntelangen Stevia-Verbots.
(Zentrum der Gesundheit) - In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen (unbewussten) Sucht geworden. Man kippt Sirup oder Zucker über Pfannkuchen, rührt Zucker in Kaffee und Tee, schmiert sich Zucker in Form von süßen Aufstrichen aufs Brot, vertilgt Unmengen Kuchen, Kekse und sonstigen Süßkram und schüttet sich unentwegt gesüßte Getränke in den Hals - von all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Dippsaucen, Backwaren, Konserven, Milchprodukten etc. einmal ganz abgesehen. Mit dieser absolut üblichen Ernährungsweise schafft es der deutsche Durchschnittsbürger auf gut 36 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr, was früher oder später zu Fettleibigkeit und einer langen Liste mit gesundheitlichen Problemen führt.
(Zentrum der Gesundheit) - Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker.
Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendes Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren, die schnellstens wieder ausgeschieden werden müssen. Der Darm sammelt rasch Wasser an, um die Säuren zu verdünnen und schon meldet sich Stuhlgang...
Stevia ist eine süss schmeckende Pflanze aus Südamerika, die in vielen Ländern weltweit zu einem gesunden Süssungsmittel verarbeitet wird. Sie enthält weder Kalorien noch Zucker, reguliert den Blutzuckerspiegel, schützt die Zähne vor Kariesbefall und ist im Gespräch, den Blutdruck zu senken. In der EU war der Verkauf von Stevia als Süssstoff bis zum Dezember 2011 verboten. Der Grund für das jahrzehntelange Verbot war eine zweifelhafte Studie, die von Monsanto - einst Hersteller des Süssstoffes Aspartam - finanziert wurde und deren Ergebnisse sich schliesslich als falsch herausstellten.
Traubenzucker wird nicht etwa - wie man meinen sollte - aus süßen Trauben gewonnen, sondern aus Maisstärke, Kartoffeln oder Weizen. Stärke an sich besteht aus zahllosen aneinander-geketteten Traubenzuckermolekülen, die dann mit Hilfe von Enzymen in einzelne Teilchen gespalten werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der in den meisten Ländern bis vor wenigen Jahren nahezu völlig unbekannt war. Dann wurden die faszinierenden Ergebnisse finnischer Studien veröffentlicht, die sich mit der kariesfeindlichen Wirkung des Xylits beschäftigt hatten. Die skandinavischen Forscher verkündeten, dass Xylit die Zahngesundheit enorm verbessern könne - und zwar auch dann (zur Freude aller Naschkatzen), wenn die Ernährung kaum geändert wurde. Wie Sie mit Xylit Ihre Zähne vor Karies schützen können, erfahren Sie jetzt.
(Zentrum der Gesundheit) - Xylitol ist sicherlich den meisten von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch erfolgreich zur Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden der positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist im Laufe der Zeit natürlich auch das Interesse an Xylitol gewachsen. Doch wissen Sie auch, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol gedeckt wird? In diesem Artikel werden alle wichtigen Punkte über Xylitol zusammengefasst und sowohl die Vor-, als auch die Nachteile aufgezeigt.
Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.
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Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.
Hallo, ist es besser seine Ernährung Stück für Stück umzustellen oder radikal? Wie schnell ungefähr? Ich kann das gar nicht einschätzen. Aber das Wichtigste: Wie soll ich sie umstellen? Einfach Zucker meiden? Mein Frühstück sieht folgendermaßen aus: Dinkelflocken mit Sojajoghurt und Früchte. Was kann man da noch verbessern? Danke im Voraus.
Zentrum der Gesundheit:
Hallo C. D.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Geschwindigkeit der Ernährungsumstellung hängt ganz von Ihnen, Ihrer Motivation, Ihrer jetzigen Ernährung und Ihrem Gesundheitszustand ab. Auch kommt es darauf an, was Sie erreichen möchten und was Ihnen wichtig ist. Möchten Sie lediglich den Zuckerverzehr einschränken, dann raten wir zur Radikalmethode, also ab sofort keinen Haushaltszucker mehr essen und auch keine Fertigprodukte, die Haushaltszucker oder andere Industriezuckerarten enthalten. Doch auch hier können Sie - ganz nach Gusto - zunächst noch alternative Süssungsmittel (Dicksäfte, Honig, Kokosblütenzucker, Stevia o. ä.) nehmen und irgendwann gar keine Süssungsmittel mehr.
Anregungen für ein gesundes basisches Frühstück finden Sie z. B. hier:
Basisches Frühstück
Falls Ihr Sojajoghurt Zucker o. ä. enthält (was meist der Fall ist, wenn es sich um ein Früchtejoghurt handelt), würden wir davon abraten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo, ich habe eine Frage. In der Umgewöhnungszeit bzw als Alternative würde ich gerne auf lokalen Biohonig zurückgreifen, auch um mir selber Gebäck herzustellen, mit Vollkorndinkelmehl. Wenn ich nun von heute auf morgen radikal breche mit meinen Gewohnheiten, oder mir teuere Sachen wie Agavenmelasse und co. zulege, dann weiss ich dass ich früher oder später wieder 100% der alte sein werde. Auch Stevia war nichts für mich, schmeckt eher wie Süßstoff-ersatz. Also, wie stehts mit mäßigem Honigkonsum? Und über Dinkel habe ich auch nicht viel Informationen finden können auf dieser interessanten Seite. Beste Grüße, J.
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Rival del Cheo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Honig enthält ausser Glucose/Fructose zwar noch interessante Begleitstoffe, jedoch in so geringen Mengen (unter 3 Prozent), dass es sich eindeutig um ein hochkonzentriertes Süssungsmittel handelt, das im Körper ähnliche Probleme wie Zucker verursachen kann - natürlich abhängig von der verzehrten Menge. So kann Honig beispielsweise ein sehr wirkungsvolles Heilmittel mit antibiotischer Wirkung sein, sollte dazu jedoch wirklich nur teelöffelweise verzehrt werden. Setzt man Honig zum Backen ein, dann werden schnell 100 bis 200 ml oder mehr verwendet, was die empfehlenswerte Honigdosis deutlich überschreitet. Wer sich jedoch nur zu besonderen Gelegenheiten oder nur für kleine tägliche Mengen ein solches mit Honig gesüsstes Gebäck zubereitet, kann das sicher nach eigenem Ermessen tun, insbesondere dann, wenn keine Gesundheitsbeschwerden vorliegen. Vom grossangelegten Honig-Einsatz bei reichlichem Kuchen-/Gebäck-Verzehr raten wir jedoch ab.
Ein Infotext über die Zubereitung gesunder Kuchen und Leckereien ist in Vorbereitung. Wenn Sie unseren Newsletter erhalten, dann werden Sie informiert, sobald der Artikel online geht. Zur Newsletter-Anmeldung geht es hier lang:
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Was den Dinkel angeht, so haben Sie Recht, dazu gibt es noch keinen Informationstext auf unserer Seite. Dinkel sollte in jedem Fall - wenn Getreide verzehrt wird - den Weizen ersetzen. Einige Informationen zu Getreide allgemein und auch zur Getreideauswahl/-zubereitung finden Sie hier:
Ist Getreide gesund?
und hier:
Ist Mehl gesund?
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich esse schon seit längerem gar keinen Zucker mehr.
Bis vor kurzem habe ich noch mit Stevia meinen Tee gesüßt, aber inzwischen brauche ich keine Süße mehr in meiner Nahrung.
Ich habe gemerkt, dass sich meine Geschmacksnerven "weiterentwickelt" haben - so fühlt es sich zumindest für mich an. Ich schmecke alle Nahrungsmittel nun viel intensiver.
Aufgrund vieler Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist mein Speiseplan zwar sehr eingeschränkt, aber ich kann nun jeden Bissen genießen.
Mein neues Leibgericht - Buchweizen mit Brokkoli und Blumenkohl und einem Schuss kaltgepresstem Olivenöl, gewürzt mit einer Prise Meersalz - ist für mich ein wahres Geschmackserlebnis.
Für andere ist das nicht nachvollziehbar, aber wenn ich mir ansehe, was sie so essen, wundert mich das keineswegs.
Seit meiner Ernährungsumstellung habe ich ein völlig anderes Verhältnis zur Nahrung bekommen - für mich bedeutet es, meinen Körper zu NÄHREN, d.h. ihn mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen; für die meisten Menschen hingegen ist Essen ausschließlich dazu da, ihren Hunger zu stillen und ihre (Fress)Lust zu befriedigen - vor allem mit stark zuckerhaltigen Lebensmitteln.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe,r S. H.,
vielen Dank für Ihren wunderschönen Erfahrungsbericht :-)
Genau darum geht es: Um die Bewusstwerdung, was "Nahrung" wirklich bedeutet und die Wertschätzung des eigenen Körpers, die mit der üblichen Ernährungsweise vollkommen untergraben wird.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich freue mich auf Ihre Meinung und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau K. A.,
vielen Dank für Ihre Mail. Die Zuckersucht ist ein weit verbreitetes Problem, dessen sich die meisten Betroffenen gar nicht bewusst sind. Wie bei jeder anderen Sucht ist Bewusstwerdung der erste Schritt zur Überwindung :-)
Da sich eine Strategie zur Überwindung der Zuckersucht nicht in wenige Worte fassen lässt, arbeiten wir derzeit an einem Text mit dem Titel "Die Zuckersucht überwinden", der alle nötigen Informationen enthalten wird. Bei Fertigstellung dieses Textes werden wir Sie umgehend informieren.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
es ist mal wieder die Zuckerphobie :-(
Sie sollten auch dazu anmerken, daß jede einzelne Zelle im menschlichen Körper auf Zucker "läuft". Das Gehirn ist überwiegend darauf angewiesen, die roten Blutkörperchen ausschließlich.
Es ist nicht der Zucker, der die Menschen fett macht, sondern das Fett. Fructose fließt teilweise in den Fettstoffwechsel ein, aber die Erhöhung von Triglyceriden ist nicht durch den Zuckerstoffwechsel bedingt, sondern duch das überschüssige Nahrungsfett, was chronische, schleichende Entzündungen auslöst (siehe ALA:LA-Ratio!).
Man sollte das Nahrungsfett reduzieren, seine Kalorien aus ganzen, reifen, süßen Früchten beziehen, und damit senkt man bereits das Risiko für die häufigsten Todesursachen erheblich.
Mit freundlichen Grüßen
Amir Soltanzadeh
Zentrum der Gesundheit:
Lieber Herr Soltanzadeh,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im betreffenden Text schreiben wir bereits im dritten Satz: "Zucker, wie er in natürlichen Lebensmitteln in ausgewogener Menge und im Verbund mit vielen Vital- und Nährstoffen vorkommt, ist wichtig und gesund. Raffinierter Industriezucker jedoch, der nur noch vernachlässigbare Spuren von Vitalstoffen enthält, wird von der Lebensmittelindustrie mittlerweile in nahezu alle Fertigprodukte gemischt..." Damit dürfte klar sein, von welchem Zucker wir abraten und welcher Zucker zu einer gesunden Ernährung gehört. Von einer "Zuckerphobie" also keine Spur ;-)
Ab einer gewissen Kohlenhydratzufuhr (vor allem bei gleichzeitiger und heutzutage typischer Bewegungsunlust) können auch Kohlenhydrate in Körperfett umgewandelt werden. Gerade der Triglyceridspiegel wird durch zuckerhaltige Speisen und Getränke deutlich erhöht. Ferner wird in vielen Fertigprodukten ja gerade nicht nur Zucker eingesetzt, sondern meistens automatisch die Kombination Zucker und Fett. Da es sich hierbei nicht nur um minderwertigen Zucker, sondern außerdem - wie Sie es ebenfalls ansprechen - auch um minderwertige Fette bzw. um Fette im falschen Verhältnis handelt, sind die Folgen doppelt dramatisch.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Zentrum der Gesundheit:
Lieber Herr Dr. Frenz,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im Text http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html finden Sie unter 8. die Erklärung, wie man sich Schritt für Schritt zu einem gesunden (und daher auch zuckerfreien) Frühstück vorarbeiten kann.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
OK - ich habe den Artikel "quergelesen" (Uhrzeit !)
ABER....
dem ""Durchschnitts-Publikum"" drängt sich DANN ja wohl die **Alternative** Süßstoff auf !!?
Überlege ersnsthaft, den 'Newsletter' abzubestellen !!
Zentrum der Gesundheit:
Lieber Abonnent,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Im Text unter der letzten Unterüberschrift "Süßstoffe? Besser nicht!" sind wir bereits auf das Thema Süßstoffe eingegangen, um die Leser vor der "Alternative" Süßstoffe zu bewahren. Einige wirkliche Alternativen, um den Hunger auf Süßes zu stillen (Früchte, Trockenfrüchte, süße Nussdrinks), nannten wir bereits im Text. Weitere Alternativen sind Stevia oder in kleinen Mengen die fast schon unübersichtliche Auswahl an verschiedenen Süßungsmitteln, die es im Naturkostladen oder Reformhaus gibt. Ferner dürfte der Anspruch an den Verbraucher, einen Blick auf die Zutatenliste der von ihm gekauften Produkte zu werfen, nicht zu hoch geschraubt sein, so dass sich jeder problemlos für zucker- und süßstofffreie Produkte entscheiden kann.
Bestimmte Produkte, die es in herkömmlichen Läden nicht ohne Zucker gibt, können oft selbst gemacht werden oder wiederum in zuckerfreier Version im Naturkostladen gekauft werden. Im Text ging es jedoch nicht primär darum, wie man dann - wenn man schon keinen Zucker essen "darf" - seine Lust auf Süßes befriedigen kann, sondern um die Tatsache, dass wir und unser Geschmackssinn an unnatürlich große Zuckermengen gewöhnt wurden, wir uns jedoch, wenn wir bewusster und öfter zuckerfrei essen, sehr schnell umgewöhnen können und nach einer gewissen Umstellungsphase gar nicht mehr so viel Zucker brauchen und stark gesüßte Speisen kaum mehr mögen.
Wir hoffen, damit etwaige Unklarheiten beseitigt zu haben und Ihnen auch weiterhin interessante Texte senden zu dürfen. Über Kommentare - ob positiv oder kritisch - freuen wir uns jederzeit :-)
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
ich bitte Sie um Ihre Meinung zu Reissirup, den ich meinem Sohn seit Kleinkind gebe, in der Mandelmilch und im Tee.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau Huwiler,
vielen Dank für Ihre Frage.
Reissirup ist ein konzentriertes Süßungsmittel, das zu 80 Prozent aus Zucker besteht. Gelobt wird Reissirup im Allgemeinen besonders deshalb, weil er zu 20 Prozent sog. Oligosaccharide enthält, also Zuckerarten, die langsamer ins Blut gehen als Einfachzucker. Dennoch liegen 60 Prozent des Zuckers im Reissirup in Form von Einfachzuckern (Glucose und Maltose) vor. Zwar enthält Reissirup mehr Mineralstoffe als Zucker, ist tatsächlich als nicht so dramatisch als jener anzusehen und kann in der Umstellungszeit hin zu einem zuckerfreien Leben gelegentlich verwendet werden.
Da er ausschließlich aus Stärke des Reiskorns gewonnen wird, kann jedoch von einem vollwertigen Lebensmittel nicht mehr die Rede sein - worauf der eine oder andere vielleicht Wert legen mag. Tee oder andere Getränke für Kinder würden wir generell nicht mit konzentrierten Süßungsmitteln süßen, da diese den Geschmackssinn der Kinder - genau wie Zucker - in Richtung süß trimmen.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team