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Die gesundheitlichen Nachteile durch Fertiggerichte

Die Liste der gesundheitlichen Nachteile von Fertiggerichten ist lang und so überzeugend, dass die eigenhändige Zubereitung der Mahlzeiten aus frischen Zutaten letztendlich wieder verlockender denn je erscheint.

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15 Oktober 2021

Krank durch Fertiggerichte

Aromen, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel, Stabilisatoren, Emulgatoren und vieles mehr sorgen für ansehnliche, haltbare und für den Fertiggerichte-Liebhaber geschmacklich akzeptable Dosengerichte, Tütensuppen und vakuumverpackte Schnellgerichte. Sie sind praktisch. Mehr nicht. Die Liste der Nachteile ist lang und so überzeugend, dass die eigenhändige Zubereitung der Mahlzeiten aus frischen Zutaten letztendlich wieder verlockender denn je erscheint.

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Fertiggerichte werden aus billigen Rohstoffen hergestellt

Hochwertige Rohstoffe sind für Fertiggerichte nicht nötig. Eine reichhaltige Auswahl der verschiedensten Lebensmittelchemikalien zur Schönung steht zur Verfügung. Mit ihnen lässt sich alles – Aussehen, Konsistenz, Aroma und Geschmack – kaschieren und wunschgemäss verändern. Also können getrost die billigsten Zutaten verarbeitet werden. Billige Zutaten – auch wenn sie mit Hilfe der synthetischen Zusätze optisch und geschmacklich gestylt wurden – haben natürlich dennoch Nachteile. So sind sie oft mit Pestiziden oder anderen Agrargiften belastet.

Fertiggerichte enthalten kaum Vitalstoffe

Billige Rohstoffe sind häufig überlagert, also nicht mehr frisch oder finden im Fertiggericht gar nicht als Frischware, sondern als Konserve ihren Einsatz (z. B. pulverisiertes Huhn statt frisches Hühnerfleisch, Kartoffelpulver statt frischer Kartoffeln etc.). Solche Zutaten aber sind äusserst arm an Vitalstoffen.

Bei der industriellen Verarbeitung zum ewig haltbaren Fertigmenü verabschiedet sich dann noch der allerletzte Vitalstoffrest. Wer sich also regelmässig mit Fertigprodukten verköstigt, hat grosse Erfolgsaussichten, früher oder später in den Genuss sämtlicher Symptome von Mangelernährung zu gelangen. Da nützen auch die gelegentlich vom Hersteller zugefügten synthetischen Vitamine nichts mehr. Falls sie in ihrer Unnatürlichkeit überhaupt noch von Nutzen sind, dürfte ihre Wirkung wie der Tropfen auf dem heissen Stein verpuffen.

Zu viel Fett in Fertiggerichten

Fertigprodukte enthalten ausserdem viel ungesundes Fett. Fett konserviert und ist ein wunderbarer Geschmacksträger. Natürlich ist Fett auch billig. Leider hat Fett eine Menge Kalorien, auf die nicht jeder Wert legt. Und selbst das beste Fett wird unter Einwirkung der hohen Temperaturen, die beim Herstellungsprozess von Fertigprodukten eingesetzt werden, zu einem für die Gesundheit schädlichen Fett. Welches Fett für welchen Zweck verwenbdet werden sollte, haben wir hier beschrieben.

Zu viel Zucker

Zucker verirrt sich bekanntlich ebenfalls in Fertigprodukte. Teilweise in solche, wo man ihn gar nicht vermutet hätte und dazu noch in unerwartet hohen Mengen. Die Nachteile von Zucker sind weltbekannt: Zucker schwächt das Immunsystem, macht den Körper anfällig für Infektionskrankheiten, kann Schlafstörungen, Zahnprobleme, Konzentrationsschwäche, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Magen- und Darmprobleme, unerklärliche Müdigkeit, Depressionen, Diabetes und vieles mehr begünstigen, wenn nicht gar in vielen Fällen überhaupt erst auslösen.

Schädliche Süssstoffe

Ist Zucker selbst nicht vor Ort, dann sind seine Vertreter nicht weit: Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe. Aspartam zum Beispiel. Dieser Süssstoff lässt bei der Verdauung starke Nervengifte entstehen. Gedächtnisverlust, Depressionen und Probleme mit den Augen können sich bei regelmässigem Aspartamgenuss entwickeln. Zudem machen Süssstoffe auch noch dick. Auch können diese Nervengifte Krankheitsbilder heraufbeschwören, die keiner mit dem Süssstoff je in Verbindung bringen würde. Das wiederum kann zu Fehldiagnosen und in der Folge davon zu Therapien führen, die nie von Erfolg gekrönt sein werden.

Leider erfährt der Patient niemals, dass es der Konsum von süssstoffreichen Getränken und Fertigprodukten ist, der für seinen miserablen Gesundheitszustand verantwortlich ist. Andere Süssstoffe wie Saccharin und Cyclamat galten einst als krebserregend, waren verboten, wurden wieder zugelassen oder sind nur in manchen Ländern zugelassen, in anderen aber verboten. Was die (Un-) Bedenklichkeit der Süssstoffe angeht, herrscht also allgemeine Uneinigkeit. Trotzdem dürfen sie in Lebensmittel gemischt werden und in den Körpern mancher Esser ihr Unheil anrichten.

An Salz und Jod wird nicht gespart

Auch Salz wird in Fertigprodukten grosszügig eingesetzt. Bluthochdruck und Nierenprobleme werden durch Kochsalz gefördert. Dazu kommt, dass in den meisten Fällen jodiertes Speisesalz zum Einsatz kommt, um uns „arme“ Bewohner eines (angeblichen) Jodmangelgebietes vor Schilddrüsenerkrankungen und Kröpfen zu bewahren. Leider gibt es immer mehr Schilddrüsenerkrankungen – trotz „von oben“ verordneter flächendeckender Jodprophylaxe. Schlimmer noch: Es gibt plötzlich immer mehr Menschen, die an Jodunverträglichkeit leiden – meist ohne den Auslöser zu kennen. Die Symptome sind mannigfaltig: Akne, Hautausschläge, Asthma, Herzrhythmus- und Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Potenzstörung und vieles mehr.

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Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel

Ein Mindesthaltbarkeitsdatum in ferner Zukunft verlangt Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel. Manche Konservierungsstoffe (E310, E311, E312, E320, E321) können das Blut so verändern, dass es keinen Sauerstoff mehr transportieren kann. Sauerstoffmangel ist die Folge. In extremen Fällen – insbesondere bei Kindern – kann das zum Erstickungstode führen.

Andere Konservierungsstoffe (E280, E281, E282, E283) sollen bei Kindern zu Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Lernschwäche und Schlafstörungen führen. Auch sollen diese Lebensmittelzusätze in der Lage sein, den Blutzucker- und Cholesterinspiegel negativ zu beeinflussen. Wieder andere (E200, E202, E203, E210 – E213) lösen Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien aus.

Wer bereits empfindlich ist oder unter Asthma leidet, den ereilen allergische Attacken oder Asthmaanfälle. Sulfite, die besonders gerne Fertigprodukte aus Kartoffeln (z. B. Pommes, Kartoffelpüree, Chips) konservieren, können allerlei Unwohlsein von Bauch- bis Kopfweh, Asthmaanfälle und möglicherweise auch Geschwüre und chronische Darmentzündungen auslösen. Sulfite locken ausserdem gewisse Bakterien in den Darm, die dort ein höchst aggressives Milieu schaffen. Dieselben Bakterien sind übrigens den grossen Ölfirmen wohlbekannt, da sie deren Pipelines angreifen und dabei erheblichen Schaden anrichten können. Dass sie den menschlichen Darm ebenfalls besiedeln können, war lange Zeit unbekannt.

Auch wenn auf der Verpackung „ohne Konservierungsstoffe“ steht, ist das kein Grund zu unbändiger Freude. Denn meistens sind statt dessen dann konservierende Antioxidationsmittel enthalten, die oft keinesfalls harmloser sind.

Farbstoffe sind das Make Up der Fertigprodukte

Sie sind dringend nötig, weil die maschinelle Verarbeitung die Optik der Rohstoffe verständlicherweise etwas leiden lässt. Leider können einige der häufig verwendeten Lebensmittelfarbstoffe (z. B. E102, 104, 110) Allergien wie z. B. Hautekzeme auslösen. Sie sind unter anderem in Pasteten, Backwaren, Fertigsuppen und Fertigsaucen. Asthmatiker können durch künstliche Farben Anfälle und Atemnot bekommen, Neurodermitis oder Aufmerksamkeitsdefizite bei Kindern werden verschlimmert. Die erwähnten Farbstoffe schwächen die Abwehrkräfte und gelten als krebserregend. Manche Farbstoffe können auch aluminiumhaltig sein, ohne dass dies auf dem Etikett stehen muss. Aluminium steht im Verdacht, Demenzerkrankungen wie Alzheimer und die Parkinson-Krankheit zu fördern.

Geschmacksverstärker und Aromen

Der Geschmacksverstärker Glutamat hat bereits einen eher schlechten Ruf, weshalb die Hersteller seine Erwähnung auf dem Etikett am liebsten vermeiden. Mit Hilfe modernster High-Tech wird aus fettfreier Milchtrockenmasse ein Pulver gezaubert, das von Natur aus viel Glutaminsäure enthält. Diese wandelt sich während des Herstellungsprozesses in Glutamat um. Auf dem Etikett steht letztendlich aber nur „Trockenmilcherzeugnis“ und keiner weiss, dass er in Wirklichkeit Glutamat verspeist. Empfindliche merken es dann früh genug.

Eine noch vergleichsweise harmlose Folge ist, dass unter seiner Einwirkung das natürliche Sättigungsgefühl ausser Gefecht gesetzt werden kann, was der schlanken Linie nicht gerade förderlich ist. Bei manchen Personen kann es Übelkeit und Erbrechen auslösen. Migränepatienten ereilt nach Glutamatgenuss häufig eine Kopfschmerzattacke. Es gilt ausserdem als gefährliches Nervenzellgift, das die Blut-Hirn-Schranke überwinden und Gifte ins Gehirn schleusen kann.

Der Einsatz von Aromen hilft dem Hersteller, teure Zutaten wie Früchte oder Gewürze einzusparen. Bei der Zubereitung muss ausserdem nicht sonderlich aromaschonend vorgegangen werden, da ja sowieso nachträglich Kunstaroma dazu gegeben wird.

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Es gibt tausende chemische Aromen: Suppengrünaroma, Fleischsaftaroma, Apfelstrudelaroma,... Hergestellt werden sie von Mikroorganismen, in der Hauptsache von Schimmelpilzen. Manche davon sind gentechnisch manipuliert, was nicht kennzeichnungspflichtig ist.

Zitronensäure in Fertigprodukten

Auch die Zitronensäure wird von Schimmelpilzen produziert. Sie ist ein äusserst viel verwendeter Zusatzstoff. Sie konserviert, stabilisiert und verleiht fruchtigen Geschmack. Die meisten Fruchtsaftgetränke, Marmeladen, aber auch Backwaren, Konserven und Fertigprodukte kommen ohne Zitronensäure nicht mehr aus. Bei der Gewinnung der Säure können Schimmelsporen oder andere Stoffwechselgifte der Pilze samt der Zitronensäure in das Endprodukt gelangen.

Abgesehen von ihrer schädlichen Wirkung auf die Zähne, schleust Zitronensäure auch Metalle wie Blei und Aluminium durch die Darmwand ins Blut. Die Hirntätigkeit wird dadurch beeinträchtigt, was wiederum zu den bekannten Lern- und Gedächtnisstörungen führen kann und langfristig sogar mit Alzheimer und Parkinson in Zusammenhang gebracht wird. Auch Nieren- und Leberschäden sind durch Zitronensäure möglich.

Phosphathaltige Säuerungsmittel

Andere Säuerungsmittel – Phosphorverbindungen – können die Calcium-Aufnahme in die Knochen behindern. Fertigprodukte mit Phosphaten schwächen also langfristig die Knochen und führen zu deren Entkalkung (Osteoporose).

Technische Hilfsstoffe und Enzyme

Technische Hilfsstoffe können beispielsweise zur Schaumverhütung, Reaktionsbeschleunigung, als Klärmittel und zu vielen weiteren Zwecken eingesetzt werden. Rückstände davon können im Lebensmittel enthalten sein, ohne dass davon etwas auf dem Etikett erscheinen würde. Gesetzlich ist die Angelegenheit so geregelt, dass alles bei der Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet werden darf, solange es nachher eben „ausreichend“ aus diesen wieder entfernt wird. Was „ausreichend“ bedeutet, darf sich jeder selbst ausdenken.

Enzyme werden ebenfalls während der Verarbeitung zugesetzt und im Nachhinein wieder entfernt. Sie dürfen aber auch (nachdem sie zuvor deaktiviert wurden) im Lebensmittel verbleiben. Enzyme sind in der Lebensmittelproduktion nicht zulassungspflichtig, da man ihre Rückstände als unbedenklich einstuft. Abgesehen davon, dass viele Enzyme inzwischen gentechnisch manipuliert sind, können sie aber giftige Stoffe ins Lebensmittel einschleusen, etwa Toxine aus Schimmelpilzen oder aus Bakterien.

Auswirkungen auf die Gesundheit sind gar nicht erforscht

Neben den erwähnten Zusätzen finden sich noch unendlich weitere in all den hübsch verpackten Fertigpizzen, Tütensuppen, vakuumierten Sandwiches, etc. Da gibt es noch Geliermittel, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, Emulgatoren, Backtriebmittel, Komplexbildner, Farbstabilisatoren, Mehlbehandlungsmittel, Schaumverhüter, Schmelzsalze, Füllstoffe, Süssstoffe, Trennmittel und Überzugsmittel.

Bei manchen kennt man die gesundheitlichen Risiken, bei manchen nicht. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ihre Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nur im Rohzustand geprüft werden. Wenn ein Fertiggericht produziert wird, entstehen aber hohe Temperaturen. Für die meisten Lebensmittelzusatzstoffe liegen bis heute keine Untersuchungen darüber vor, was mit ihnen im Backofen geschieht. Aus so manch harmlosem Stoff können beim Erhitzen aber ganze Schwärme fragwürdiger Abbauprodukte entstehen. Ihre möglichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus sind weitgehend unbekannt!

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Inzwischen weiss man jedoch, dass Fertigprodukte das Krebsrisiko steigen lassen.

Mikrowelle fördert den Verzehr von Fertigprodukten

Dazu kommt die Tatsache, dass die meisten Fertigprodukte routinemässig in der Mikrowelle essfertig gemacht werden. Lesen Sie mehr zu den negativen Auswirkungen der Mikrowelle.

Fertiggerichte befinden sich in giftigen Verpackungen

Nicht einmal die Verpackungen der Fertiggerichte sind völlig gefahrlos. Vakuum-Verpackungen begünstigen das Wachstum des gefährlichen Botulismus-Erregers. Er kann Sehstörungen bis hin zu Hirnschäden auslösen. Auch in Verpackungen mit Kohlendioxid (die sog. modifizierte Atmosphäre - z. B. Backwaren, Sandwiches etc. in Zellophan oder auch in Plastik verpackte Mischsalate) wachsen bakterielle Erreger und sondern ihre Gifte ab. Dosen sind mit Chemikalien beschichtet, die z. B. das Aufreissen des Deckels erleichtern sollen. Die Chemikalien, die als krebserregend und erbgutschädigend gelten, bleiben selten nur im Deckel, sondern wandern auch in den Doseninhalt und mit diesem in den Bauch des Konsumenten. Auch giftige Mineralöldämpfe aus den Verpackungsmaschinen gelangen als „Extra“ oft mit in die Packung hinein.

Die Zeiten, in denen man sich Fertigprodukte guten Gewissens (weil unwissend) munden lassen konnte, sind also längst vorbei und wer sich nicht gerade gerne in der Rolle des Versuchskaninchens für Lebensmittelzusatzstoffe sehen möchte, der bereitet sich seine Mahlzeiten aus frischen, sorgfältig ausgewählten Zutaten künftig lieber selbst zu.

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