Hustenbonbons sind schnell selbst gemacht


Hustenbonbons lassen sich sehr leicht selbst herstellen. Lesen Sie bei uns, wie es geht.


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letzte Aktualisierung am 22.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Hustenbonbons – selber machen

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(Zentrum der Gesundheit) – Wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und der Kopf schmerzt, können Hustenbonbons eine Wohltat sein. Denn in guten Hustenbonbons stecken viele heilsame Zutaten: Kräuter, Zitrone, Ingwer, Honig und vieles mehr. In käuflichen Hustenbonbons aber stecken meist mehr Zucker oder Süssstoffe als wirklich sinnvolle Zutaten. Daher macht man seine Hustenbonbons am besten selbst – und zwar nicht nur aus den besten Zutaten, sondern auch in Rekordzeit.

Selbst gemachte Hustenbonbons © Printemps - Fotolia.com

Hustenbonbons und Halsbonbons – selbst gemacht

Hustenbonbons lutscht man, damit sich der Hustenreiz beruhigt, der Schleim sich löst und der Rachen nicht mehr so schmerzt. Hustenbonbons sind ausserdem sehr lecker, erfrischen den Atem und machen den Kopf klar. Sie sind also nicht nur in der Grippesaison im Einsatz – und das Selbermachen von Hustenbonbons lohnt sich gleich mehrfach.

Herkömmliche Hustenbonbons – Zucker, so weit das Auge reicht

Wenn Sie Hustenbonbons kaufen, dann bestehen diese aus sehr oft mehr als drei verschiedenen Zucker- und Süssstoffarten, dazu Aromen, Farbstoffe, Säuerungsmittel, synthetische Vitamine und allenfalls etwas Eukalyptusöl oder auch Kräuterextrakte. Das ätherische Öl oder die Extrakte und somit die tatsächlichen Wirkstoffe machen dabei meist nicht viel mehr als 1 Prozent der Gesamtrezeptur aus.

Kein Wunder lindern Hustenbonbons die Beschwerden gerade noch ein bisschen während des Lutschens (wahrscheinlich aufgrund der verstärkten Speichelbildung), von einer tatsächlichen Heilwirkung aber spürt man – wenn man ehrlich ist – nicht besonders viel. Und wenn das Bonbon auch noch mit Zucker oder Honig gesüsst ist, mangelt es nicht nur an Wirkung. Man versorgt beim Lutschen des Hustenbonbons auch noch vorhandene Kariesbakterien. Gerade aber wenn man erkältet ist, lutscht man die Bonbons auch nachts und steht bestimmt nicht nach jedem Bonbon auf, um die Zähne putzen.

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Besser Hustenbonbons selber machen

Aus allen diesen Gründen ist es sicherer, Hustenbonbons selbst zu machen. Dann weiss man nicht nur, was drin ist, sondern auch wie viel drin ist. Man sorgt also zunächst für Zahnfreundlichkeit, indem man Xylit verwendet – ein Zuckeraustauschstoff, der die Zähne und das Zahnfleisch schont und pflegt. Weiterhin kümmert man sich dafür, dass auch wirklich eine wirksame Dosis der heilenden Substanzen enthalten ist. Welche Substanzen bzw. Heilkräuter das sind, bleibt Ihnen, Ihrem Geschmack und Ihren Beschwerden überlassen.

Kräuter für Hustenbonbons

Rezept für selbst gemachte Hustenbonbons

Sobald Sie sich für eine Heilpflanze oder eine Heilkräutermischung entschieden haben, geht’s auch schon los:

Zutaten für Husten- und Halsbonbons

  • 100 Gramm Xylit (Achtung: Xylit ist für Hunde tödlich! Achten Sie darauf, dass kein Hund Ihre Hustenbonbons stibitzen kann!)
  • 2 EL fein pulverisierte Heilkräuter, z. B. eine Mischung einiger der oben genannten
  • Um das Aroma und die Heilwirkung zu verstärken, können Sie noch 1 – 2 Tropfen eines ätherischen Öls dazu geben, z. B. Salbeiöl, Thymianöl oder Eukalyptusöl.

Zubereitung

  • Xylit in einem Topf langsam und vorsichtig erwärmen, bis es flüssig geworden ist.
  • Topf von der Herdplatte nehmen und mit einem Kochlöffel die pulverisierten Heilpflanzen und Gewürze einrühren.
  • Die entstandene Bonbonmasse entweder in Candyformen (Bonbonförmchen aus Silikon) giessen oder aber mit einem Löffelchen kleine Portionen (so gross, wie die Bonbons werden sollen) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  • Nach einer Stunde sind die Bonbons fest geworden. Warten Sie, bis Ihre Hustenbonbons völlig weiss sind. Jetzt können Sie sie aus der Form oder vom Papier lösen und dunkel und trocken aufbewahren (z. B. in einer Bonbon-/Keksdose).

Selbst gemachte Hustenbonbons mit Xylit

Da die Hustenbonbons Xylit enthalten, können diese ab einer gewissen Menge abführend wirken. Wenn Sie Xylit nicht gewöhnt sind, kann es daher sein, dass Sie nach fünf oder sechs Bonbons eine gewisse Wirkung auf den Darm verspüren. Der Körper gewöhnt sich jedoch im Laufe der Zeit an Xylit, so dass jene, die häufig Xylit verwenden, nicht auf die genaue Zahl der verzehrten Bonbons achten müssen.

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Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit

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