Brot aus Keimlingen


Brot ist ein schädliches Nahrungsmittel geworden. Gesundes Brot gibt es kaum zu kaufen. Backen Sie Ihr eigenes Brot aus Keimlingen.

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Brot aus Keimlingen

letzte Aktualisierung am 10.07.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Brot ist längst kein gesundes Lebensmittel mehr. Wirklich gesundes Brot (Brot aus Keimlingen) gibt es kaum zu kaufen. Daher macht man sich sein tägliches Brot am besten selbst!

Brot aus Keimlinge

Brot macht satt – und krank

Brot wurde einst aus frisch gemahlenem Getreide, etwas Salz, Wasser und hauseigenem Sauerteig oder etwas Hefe hergestellt. Diese Ära ist längst vorbei. Heute ist Brot zu einer Mischung aus vitalstoffarmen Auszugsmehlen und einer Ladung Lebensmittelzusatzstoffen verkommen. Solch ein Brot macht satt – und krank. Wer wirklich gesundes Brot essen will, macht sich sein Brot selbst – im Idealfall ein Brot aus Keimlingen.

Chemie im Getreideanbau

Die Misere beginnt bereits beim Anbau. Das Getreide wächst in der konventionellen Landwirtschaft niemals ohne chemische Pilz-, Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel und auch nicht ohne Kunstdünger. Natürlich ist all das Gift anschließend nicht nur im Boden oder im Stroh, sondern auch im Korn selbst. Diese gesundheitsschädlichen Rückstände schluckt der Verbraucher dann mit jedem Bissen Brot.

Null Nährwert

Alles, was im Getreidekorn für unsere Gesundheit von Wert wäre, wird aus kommerziellen Gründen daraus entfernt. Die wertvollen Ballaststoffe (Kleie) und der höchst vitalstoffreiche Keim werden an das Vieh verfüttert. Für die Menschen bleibt nur mehr ein zwar prima lagerfähiges, sehr stärkereiches, aber leider vollkommen vitamin- und mineralstoffarmes Auszugsmehl übrig. Es stillt den Hunger, nicht aber die wirklichen Bedürfnisse des Körpers.

Brot und chronisch-degenerative Erkrankungen

Leider ist Brot aus solch einem Mehl nicht nur nutzlos, sondern auch außerordentlich schädlich, da es den Organismus nicht minder übersäuert und verschleimt als das z. B. auch Milchprodukte tun. Die Folgen sind Raubbau an den körpereigenen Mineralienvorräten und Ablagerungen in den Atemwegen und Gelenken.

Brot ist also maßgeblich an der Entstehung von chronischen Erkältungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Problemen mit den Bronchien und chronisch-degenerativen Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose, Osteoporose, Diabetes etc. beteiligt.

Hoher glykämischer Index bei Brot

Gleichzeitig besitzt das heute übliche Brot einen hohen glykämischen Index (GI). Der Glykämische Index (GI) – manchmal auch einfach nur Glyx genannt – gibt die blutzuckersteigernde Wirkung von Lebensmitteln an. Dabei dient Traubenzucker mit einem GI von 100 als höchstmöglicher Referenzwert. Je höher der GI, umso schneller steigt der Blutzuckerspiegel an und umso eher trägt das betreffende Lebensmittel zu Übergewicht und Fettleibigkeit bei.

Ernährungsformen wie z. B. die Glyx-Diät wählen Lebensmittel anhand ihres GI aus. Als empfehlenswert gelten Lebensmittel mit einem GI von weniger als 50, Lebensmittel mit einem GI zwischen 50 und 70 sollten nur selten gegessen werden, während Lebensmittel mit einem GI von über 70 vollständig zu meiden sind.

Weißbrot hat beispielsweise einen GI von 70, während Vollkornbrot einen GI von 40 besitzt. Auch die Verarbeitungsmethoden beeinflussen den GI. So haben Bratkartoffeln oder Pommes einen GI von 95, Pellkartoffeln aber nur einen GI von 65. Der GI von gekochten Karotten liegt bei stolzen 85, derjenige von rohen nur bei 30. Daher glänzt Brot aus Keimlingen, also Brot aus gekeimtem Getreide, das zudem nur bei sehr niedrigen Temperaturen getrocknet wurde, mit einem GI von 15 bis 30 (mit fortschreitender Keimdauer sinkt der GI).

Chemische Bleichmittel in den USA

Das chemische Bleichen von Mehl ist in Europa glücklicherweise seit den Fünfziger Jahren verboten – in den USA und manchen anderen Ländern jedoch nach wie vor an der Tagesordnung. Auch als Vollkornbrot etikettiertes Brot kann neben etwas Vollkornmehl auch chemisch gebleichtes Weißmehl enthalten.

Chemisch gebleichtes Mehl hat eine höhere Haltbarkeitsdauer, lässt sich leichter verarbeiten und bietet natürlich eine strahlendweiße Optik. Beim Bleichprozess entsteht ungünstigerweise ein Nebenprodukt namens Alloxan. Es wird in der Diabetesforschung dazu benutzt, bei den bemitleidenswerten Versuchstieren Diabetes auszulösen.

Alloxan zerstört irreversibel die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Und was bei Versuchstieren Diabetes auslöst, kann das – in der richtigen Dosis – natürlich auch beim Brotesser tun. Denken Sie bei Ihrem nächsten USA-Aufenthalt daran.

Lebensmittelzusätze im Brot

Schon vor zehn Jahren schrieb Greenpeace, dass 98 Prozent aller Bäcker für nahezu jedes ihrer Produkte Fertigmischungen bei Backmittelherstellern einkaufen – und diese liefern ihnen die Aufkleber „Aus eigener Herstellung“ gleich mit. Das gilt natürlich heute mehr denn je und zwar für den Großbäcker, der die großen Supermarktketten beliefert, genauso wie für den kleinen Bäcker um die Ecke. Einzige Ausnahme: Bio-Bäckereien.

Die Fertigmischungen enthalten allerlei Zusätze, die zwar das Backverhalten, die Verarbeitungs- oder auch die Lagerfähigkeit verbessern, die Gesundheit der Verbraucher aber nicht unbedingt.

Dabei handelt es sich beispielsweise um Konservierungsstoffe, Aromen, Säureregulatoren, Mehlbehandlungsmittel, Molkepulver, Emulgatoren, gentechnisch hergestellte Enzyme, Gensoja, Stärke aus Gen-Mais, Phosphate, Zucker und vieles andere mehr. Diese schaden dem Körper auf zweierlei Arten.

Einerseits irritieren sie etliche Stoffwechselprozesse im Organismus, andererseits hat der Körper alle Hände voll damit zu tun, sie wieder auszuscheiden. Dafür benötigt er Nährstoffe. Da diese im Brot aber nicht vorhanden sind, muss er sie aus seinen eigenen meist spärlichen Vorräten borgen und für die Entsorgung der unnatürlichen Brotzusatzstoffe opfern.

Das Zutatenetikett verrät viel, aber nicht alles

Viele Mehlzusätze erscheinen auf dem Etikett eines abgepackten Brotes, aber nicht alle. Alloxan zum Beispiel steht natürlich nicht auf den Produktetiketten. Alloxan ist ja „nur“ ein Nebenprodukt des Bleichungsprozesses und kein (beabsichtigter) Bestandteil der Brotrezeptur. Auch gentechnisch hergestellte Enzyme werden nicht erwähnt.

Also erfahren Sie auch nicht, dass all diese unberechenbaren Zutaten, deren langfristige Folgen niemand kennt, in Ihrem Brot vorhanden sind. Kaufen Sie unverpacktes Brot, dann wissen Sie überhaupt nicht, was dort alles enthalten ist, weil es weit und breit keine Zutatenliste gibt. Daher ist es äußerst empfehlenswert, Brot in bestmöglicher Qualität zu kaufen oder es selbst herzustellen.

Bio-Brot

Wenn Sie Ihr Brot NICHT selbst backen möchten, dann kaufen Sie Brot in kleinen Familienbetrieben, die außerdem Mitglied in einem Bio-Anbauverband wie z. B. Bioland oder Demeter sind. Sie können frisches Brot auch in Naturkostläden kaufen.

Essener Brot

In manchen Naturkostläden oder Reformhäusern ist so genanntes Essenerbrot erhältlich. Es wurde nach den Essenern, einer jüdischen Glaubensgemeinschaft benannt, die vor etwa 2000 Jahren gegründet wurde und sehr gesundheitsbewusst gelebt haben soll.

Essenerbrot wird aus gekeimtem Korn und meistens bei niedrigen Temperaturen (um 100 Grad) gebacken. Es enthält viele Nährstoffe und hat einen niedrigen glykämischen Index. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede: Es gibt abgepacktes Essenerbrot und frisches Essenerbrot. Wählen Sie möglichst letzteres.

Brot aus Keimlingen selber machen

Gekeimtes Getreide

 

Die beste Garantie für wirklich gesunde Lebensmittel haben Sie nur dann, wenn Sie sie selbst zubereiten und somit die Lebensmittelindustrie mit all ihren Hilfschemikalien und nährwertmindernden Verarbeitungsverfahren weiträumig umgehen.

Brot aus frisch gemahlenem Vollkorngetreide kann jeder ganz einfach selbst backen. Dazu genügen eine kleine Getreidemühle und ein Backofen. Wer möchte, kauft sich einen Backautomaten, was aber nicht nötig ist. Die Zutaten (Getreide, Hefe und/oder Sauerteig) besorgt man sich im Bioladen.

Besser als jedes Vollkornbrot ist aber Brot aus Keimlingen. Dieses wird nicht aus dem Mehl von trockenen, harten Getreidekörnern zubereitet, sondern aus gekeimtem Getreide. Dazu lässt man Getreide (am besten Dinkel oder andere alte Getreidesorten wie Emmer, Einkorn oder Ur-Roggen) zwei bis drei Tage keimen, schüttet sie mit etwas Wasser in einen Mixer und mixt wenige Sekunde lang. Der entstandene Brei wird jetzt nach Wunsch mit Brotgewürzen und Kristallsalz gewürzt.

Ganz nach Lust und Laune kann man Sonnenblumenkerne (am besten ebenfalls gekeimt), Leinsamen oder Sesam dazugeben. Auch gemahlene Nüsse oder Mandeln eignen sich und verleihen dem Brot einen herrlich würzigen Geschmack. Je nach Konsistenz des Teiges formt man kleine Fladen mit den Händen oder setzt sie mit dem Löffel auf ein Backblech. Bei sehr niedrigen Temperaturen (50 Grad) werden die Fladen jetzt eher getrocknet als gebacken. An sonnigen Tagen, können Sie Ihr Brot aus Keimlingen auch an der Sonne trocknen.

Warum Brot aus Keimlingen?

Normales Getreide „schläft“ praktisch noch. Brot daraus – ob Vollkorn oder nicht – ist sehr schwer verdaulich und löst daher bei vielen Menschen – wenn es nicht ausgiebig gekaut wird (und das wird es nie) – Verdauungsstörungen der verschiedensten und unangenehmsten Art aus.

Der Kauprozess würde dafür sorgen, dass die Stärke bereits im Mund von einem speziellen Verdauungsenzym (Ptyalin), welches nur im Speichel vorhanden ist, vorverdaut wird. Essen wir schnell, dann gelangt die Stärke unverdaut in den Magen. Dort aber fehlen Enzyme, welche Kohlenhydrate verdauen könnten.

Jetzt liegt der Stärkekleister namens Brot stundenlang im Magen, gärt vor sich hin und blockiert die Verdauung. Blähbauch und Sodbrennen sind noch die harmlosen Folgen einer Ernährung, die sich auf Brot und Backwaren konzentriert.

Die Vorteile von Brot aus Keimlingen

Wenn man aber das Getreide keimen lässt, dann wacht das Korn auf und wird leicht verdaulich. Tannine, Phytinsäuren und andere Stoffe, die die Verdauung des Korns so schwer machen, werden beim Keimprozess abgebaut. Der Nährwert und Vitamingehalt steigt während des Keimens enorm. Auch der Gesamteiweißgehalt nimmt zu – und zwar um 20 Prozent.

Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Zink und Eisen vervielfachen sich und liegen außerdem in einer viel besser verwertbaren Form vor als zuvor im trockenen Getreidekorn. Der Gesamtfettgehalt nimmt ab, andererseits steigt der Gehalt an wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren stark an. Gleichzeitig sinkt der Kaloriengehalt.

Ein solches Brot macht ebenfalls satt, zusätzlich aber nährt, schützt und versorgt es den Organismus, ohne ihn im Geringsten zu belasten. Brot aus Keimlingen ist wie eine Rückkehr zum gesunden Brot unserer Vorfahren.

Brot aus Keimlingen wird auch "basisches Brot" genannt. Nähere Informationen dazu sowie Rezepte zu Brot aus Keimlingen finden Sie hier:

Basisches Brot

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Geschlossen...

Liebe LeserInnen,

da unsere Kommentarfunktion in letzter Zeit grösstenteils entweder für Werbezwecke oder sinnentleerte Fragen missbraucht wurde, aber nicht für tatsächlich sinnvolle Ergänzungen, wird unser Frage-Antwort-Service vorerst eingestellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(55)

Esther
geschrieben am: freitag, 27. juni, 11:22
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Hi, ich bin neu hier und interessiere mich sehr für gesunde Ernährung. Dachte auch immer gutes Vollkornbrot wäre gesund, merke aber, das ich mit vielen Unverträglichkeiten kämpfe. Ihr habt ein Rezept für gekeimtes Getreidebrot reingeschrieben, allerdings keine Mengenangaben, hättet ihr welche für mich? Außerdem schreibt ihr braucht man eine Getreidemühle, wofür? Danke im Voraus für die Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Esther
Eine Getreidemühle braucht man, um Vollkornbrot aus frisch gemahlenem Mehl herstellen zu können, da dieses sehr viel besser ist als Brot aus gelagertem (gekauftem) Mehl.

Für Keimbrot, das eine weitere Verbesserung zu Vollkornbrot aus frisch gemahlenem Mehl darstellt, benötigt man natürlich keine Getreidemühle - es sei denn, man würde das Korn keimen lassen, hernach wieder trocknen und nun zu Mehl verarbeiten, was jedoch ein grosser Aufwand ist.

Nach Rezepten für Keimbrot wurde schon häufiger gefragt. Sie finden ein solches in den Kommentaren, z. B. vom 27. Juli 2010.
Doch werden wir auch unseren Artikel entsprechend ergänzen, damit man passende Rezepte leichter finden kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annathe
geschrieben am: montag, 23. juni, 15:53
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Ich habe folgende Frage: Um stets gekeimtes Getreide vorrätig zu haben, lasse ich gekeimtes Getreide wieder einige Tage trocknen und lagere es dann luftig und trocken. Gibt es dazu irgendetwas zu beachten? Ist diese Vorgehensweise ok? Vielen Dank an das gesamte Team!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Annathe
Das Getreide muss wirklich völlig trocken sein, um es - einmal angekeimt - wieder lagern zu können. Andernfalls könnte es zu Schimmelbefall kommen, was unbedingt vermieden werden muss.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Radi
geschrieben am: montag, 24. mã¤rz, 21:56
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Liebes ZDG-Team, Weizen soll nun zu den glutenhaltigen Lebensmitteln gehören. Sind die im Handel üblichen Weizenkeime noch glutenhaltig oder wird durch den Keimprozess Gluten abgebaut? Ich bedanke mich für die Antwort im Voraus und grüße freundlich. Radi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Radi
Weizenkeime sind glutenhaltig. Im konventionellen Handel erhältliche Weizenkeime sind nicht etwa gekeimte Weizenkörner. Es handelt sich um den winzigen Keim, der in jedem ungekeimten Korn enthalten ist.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

veggieprincess
geschrieben am: dienstag, 18. februar, 09:58
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hallo ich habe die artikel gelesen, doch jetzt hier meine frage: sollten pseudogetreide wenn möglich auch gekeimt als brot gegessen werden, oder ist dies bei ihnen unbedenklich? ich möchte mit körper,geist,seele in einklang durch ernährung kommen, deswegen möchte ich die ernährung umstellen.vielen dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Veggieprincess
Der Keimprozess macht Getreide und auch Pseudogetreide leichter verdaulich. Doch spricht ebenfalls nichts dagegen, Pseudogetreide ungekeimt zu verwenden, da man davon ausgehen kann, dass unsere Vorfahren in der Natur natürlich auch reife Samen ungekeimt gegessen haben werden. Der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele steht also hier nichts im Wege. Denken Sie jedoch daran, insbesondere Quinoa vor dem Verzehr ausgiebig zu spülen, um die Saponine auf den Schalen zu entfernen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jawed
geschrieben am: montag, 10. februar, 09:27
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Hallo, vielen Dank für diese wundervolle Seite. Ich bin neu hier und ich finde die Informationen recht viel und da ich vorher mich sehr ungesund ernährt habe, muss ich so vieles umstellen.Zurzeit mache ich die Darmsanierung von euch. Ich backe mir aber mein Brot immer selbst aus Dinkelvollkorn Mehl,gemischt mit hellem Dinkelmehl von Alnatura. Ist dieses Brot jetzt basisch oder säurehaltig? da es nicht aus Keimlingen hergestellt ist. Es überfordert mich einwenig das z.B. Dinkel ungekeimt bei den säurehaltigen Lebensmittel steht. Heißt das, das mein Brot trotz BIO Dinkelmehl und eigener Herstellung trotzdem ungesund ist?... Vielen Dank und LG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jawed
Bitte lesen Sie diesen Artikel.

Dort wird beschrieben, dass säurebildende Lebensmittel 20 - 30 % der täglichen Nahrung ausmachen können, wenn es sich um vorteilhafte säurebildende Lebensmittel handelt. Ein hochwertiges Dinkelvollkornbrot kann man in diese Kategorie dazu zählen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mumin
geschrieben am: mittwoch, 11. dezember 2013, 14:39
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Hallo, vielen Dank für den Artikel. Ich möchte dieses Brot gern ausprobieren, habe vorweg nur noch eine Frage. Ich vertrage kein Getreide (als Brot, Grütze, etc.). Bisher habe ich aber immer nur das ungekeimte Korn probiert. Ich kann scheinbar die KH in dem Korn nicht gut verwerten, bekomme Herzklopfen und extreme Müdigkeit. Kartoffeln vertrage ich. Wie sieht es in dem gekeimten Korn denn mit den Kohlenhydraten aus? Wissen Sie, wie sehr sie sich verringern? Kann man sich ein gemeintes Korn in seinem KH-Anteil wie Gemüse vorstellen? Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mumin
Beim Keimvorgang wird die Kohlenhydratmenge natürlich reduziert. In welchem Mass sie reduziert wird, hängt von der Keimdauer ab. Da man für das Keimbrot jedoch weniger Sprossen als vielmehr nur kurz angekeimte Körner verwendet, dürfte der Kohlenhydratanteil schon noch recht hoch sein. Allerdings ist der enzymatische Prozess im Korn ja bereits in Fahrt, so dass es sein könnte, dass Sie mit dem Keimbrot keine Probleme haben. Am besten wird es sein, wenn Sie einfach einmal eine kleine Menge Getreidekeimlinge probieren, um Ihre persönliche Verträglichkeit zu testen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mimi123
geschrieben am: montag, 18. november 2013, 17:27
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Toller Beitrag! Vielen Dank. Ich möchte gern wissen ob vegetarischer Aufschnitt der u. a. auf Basis von Weizeneiweiß, Hefeextrakt und Weizenstärke besteht, eher eine ungesunde Alternative ist und wenn ja, wie sieht es mit der Soja-Variante aus?? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mimi
Gesund ist ein solcher Aufschnitt nicht unbedingt. Gelegentlich kann er jedoch sicher verzehrt werden, wenn keine Beschwerden vorliegen. Tofuaufschnitt ist in jedem Fall leichter verdaulich und nicht so belastend, wenn auch er nicht jeden Tag gegessen werden sollte. Das Ideal wären Gemüseaufstriche. Auch Aufstriche aus Hülsenfrüchten (z. B. Hummus) oder Sonnenblumenkernen sind eine bekömmliche Aufstrichlösung :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundhe

Cayleene
geschrieben am: mittwoch, 23. oktober 2013, 21:19
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Super Beitrag! Ich habe in meinem Kühlschrank noch eine Riesenschüssel mit Mungobohnenkeimen, weil ich mich mit dem Volumen nach dem Keimen leicht verschätzt habe :D Kann ich daraus auch ein Keimbrot machen? Ist es generell egal, welche Keimlinge man verarbeitet (ausgenommen glutenhaltige)? Und noch eine Frage: Wie viel Keimlingsbrot sollte man höchstens verzehren, kann es ab einer bestimmten Menge ungünstig werden (wegen zu viel Eiweiß o.ä.) Vielen Dank schonmal im Voraus :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Cayleene
Mungbohnenkeimlinge sind Hülsenfrüchte und eignen sich - auch aus geschmacklichen Gründen - nicht sooo sehr gut für Keimlingsbrot. In kleinen Mengen können die Sprossen untergemischt werden, als Grundzutat eignen sie sich jedoch nicht so gut.
Mungbohnenkeimlinge halten sich im Kühlschrank recht gut und wachsen dort - je nach Temperatur - noch ein bisschen, so dass Sie die nächsten zwei Tage noch roh davon essen könnten.

Sie könnten die Keimlinge aber auch blanchieren und sie in Suppen geben oder einen Salat daraus zubereiten (blanchiert lassen sich grössere Mengen davon essen als roh). Mungbohnenkeimlinge kann man auch im Dörrgerät trocknen. Sie sind auf diese Weise für längere Zeit haltbar. Wenn man sie dann roh verzehren möchte, weicht man sie zuvor 1 bis 2 Stunden ein. Andernfalls dünstet man die getrockneten Keimlinge gemeinsam mit Gemüse.

Von Keimlingsbrot aus z. B. Sonnenblumenkernkeimlingen, Buchweizenkeimlingen, Sesamkeimlingen etc. können Sie keinen Proteinüberschuss erleiden, da Sie vorher satt werden :-) und sich überdies nicht von Keimbrot allein ernähren, sondern von anderen Dingen mehr.

Die verwendeten Saaten sollten roh essbar sein, Kernbohnenkeimlinge wären also keinesfalls geeignet. Ölsaaten und Getreide sowie Pseudogetreide können Sie jedoch bedenkenlos verwenden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

6Michaela6
geschrieben am: mittwoch, 23. oktober 2013, 12:04
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Hallo, gestern war ich in der Zoohandlung und hab gesehen, dass es dort unendlich viele Saaten gibt, für alle möglichen Vögel. Zu Preisen, die mein sparsames Hausfrauenherz höher schlagen lassen. Frage: Sind diese Saaten für den menschlichen Genuss geeignet? Alle? Könnte ich die für so ein Keimlingsbrot verwenden? Könnte ich auch verschiedene Körner in einer Mühle kaufen? Oder brauchts spezielle Sorten, die für Keimgeräte geeignet sind? Danke und freundliche Grüsse Michaela




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michaela
Saatgut für Keimbrot muss natürlich keimfähig sein. Sie könnten sich nun beim Hersteller der Vogelsaaten nach der Keimfähigkeit der Saaten erkundigen oder - wenn möglich - eine kleine Menge kaufen und die Keimfähigkeit selbst testen. Probieren Sie - wenn erhältlich - Dinkel oder Gerste oder auch geschälte Sonnenblumenkerne. Hafer und Hirse brauchen Sie höchstwahrscheinlich nicht kaufen, da diese als Vogelfutter meist nicht geschält sind und für den menschlichen Verzehr daher nicht geeignet sind. In geschälter Variante wiederum sind sie nicht keimfähig.
Theoretisch sind manche Vogelsaaten für den Menschen also durchaus geniessbar. Oft sind sie nicht so genau gereinigt, so dass das eine oder andere Steinchen enthalten sein könnte.
Aus biologischer Erzeugung werden die Vogelsaaten wohl leider auch nicht stammen.
Sie können natürlich auch in einer Mühle verschiedene Saaten kaufen. Erklären Sie dort, dass Sie auf keimfähiges Korn Wert legen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schnib
geschrieben am: sonntag, 03. februar 2013, 12:56
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Ist gekeimtes Brot basisch oder sauer ?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Schnib

Ihre Frage wurde bereits am 18.12.2011 (siehe weiter unten) beantwortet.

Liebe Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tomate22
geschrieben am: mittwoch, 02. januar 2013, 23:26
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Hallo ZDG-Team, ich hab Ihre Artikel, unter anderem dieser hier, mit großem Interesse gelesen. Nun habe ich jedoch folgendes Problem: Ich bin 15 Jahre alt und gehe deshalb noch zur Schule. In der Mittagspause gehe ich mit Freunden normalerweise in den Supermarkt, wo ich mir Brötchen beim Bäcker kaufe, da ich einfach nicht weiß, was ich sonst innerhalb von weniger als 45 Minuten essen sollte. Nun raten Sie hier vom Verzehr ab und ich brauche nun mehrere gesunde Alternativen, die sich auch in der Hand verzehren lassen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tomate22,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wichtig ist in erster Linie, dass Sie nicht irgendein Brot oder irgendwelche Brötchen kaufen, sondern wenigstens ein hochwertiges Vollkornbrot von einem Biobäcker, idealerweise ein Dinkelbrot. Dieses können Sie sich dann bereits zu Hause als Pausenbrot vorbereiten und müssen sich keine minderwertigen Backwaren im Supermarkt kaufen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anschmidt480
geschrieben am: mittwoch, 02. januar 2013, 22:06
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Mich würde mal noch interessieren, wie ich am Besten und Einfachsten Getreide keime, z. B. zum Backen von Brot? Braucht man da ein spezielles Gerät oder geht es auch ohne? Kann man gekeimtes Getreide auch zur Herstellung von Baby-Getreide-Brei verwenden?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo anschmidt480,
wie man Keimlinge bzw. Sprossen herstellt, können Sie hier nachlesen: Wie stellt man Keimlinge/Sprossen her?
Babys sollten noch keine Sprossen bekommen, da sie für den Babydarm viel zu schwer verdaulich sind. Ideal für Babys unter einem Jahr sind die speziellen Babyflocken, die Sie im Biohandel erhalten (z. B. von Holle).
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

cobra04
geschrieben am: mittwoch, 19. dezember 2012, 12:41
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Hallo zusammen, können Sie mir vielleicht sagen, ob gebackenes Brot aus Buchweizenmehl, evtl. auch Leinmehl oder Süßlupinenmehl eine ähnliche Wirkung hat wie \"normales\" Brot? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Cobra04,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ob ein Brot positiv oder negativ für die Gesundheit sein kann, hängt von vielen Dingen ab. Die von Ihnen genannten Zutaten sind glutenfrei und daher schon einmal günstiger als z. B. Weizen. Backen Sie nun z. B. ein Brot aus weissem Buchweizenmehl, dann ist auch hier die glykämische Last hoch, also eher ungünstig. Wählen Sie hingegen die Vollkornvariante, dann ist sie niedriger. Backen Sie Ihr Brot selbst, dann wird es keine schädlichen künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe enthalten. Kaufen Sie hingegen ein fertig gebackenes glutenfreies Brot, so ist dieses zwar glutenfrei, kann aber eine Menge künstlicher Lebensmittelzusätze und anderer unerwünschter Zutaten enthalten.

Wertvolle Informationen zur Wahl des richtigen Mehls finden Sie auch hier: Welches Mehl ist das Richtige?

Lupinenmehl eignet sich als Zutat bis zu 15 Prozent sehr gut für nahezu jedes gesunde Brotrezept.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Elli
geschrieben am: dienstag, 30. oktober 2012, 16:13
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich hoffe diese Nachricht findet Sie wohlauf. Ich habe seit Jahren Verdauungsprobleme, fuehle mich muede und schlapp. Vor kurzem bin ich auf Ihre Seite gestossen und habe mir saemtliche Artikel mit Aufmerksamkeit gelesen. Ich habe mir jetzt vorgenommen auf basische Ernaehrung umzusteigen. Ich wuerde gerne das Brot aus Keimlingen nachbacken. Koennten Sie mir da genau die Mengenangaben und Backzeit geben? Ich waere Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Gruessen, Elli




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Buller,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Mengenangaben zum Brot aus Keimlingen fehlen deshalb im entsprechenden Artikel, weil sie für die Herstellung im Grunde nicht in dem Mass wichtig sind, wie das bei einem gebackenen Brot der Fall ist. Es geht einfach darum, einen streichfähigen Teig zu bereiten. Ein Beispielrezept finden Sie jedoch in unserem Artikel zum Thema "Basisch frühstücken" im Abschnitt "Brot aus Keimlingen mit basischem Brotaufstrich". Das "Brot" ist übrigens vom Erscheinungsbild eher mit Knäckebrot zu vergleichen und wird nicht gebacken, sondern nur getrocknet.
Wir wünschen Ihnen gute Besserung und viel Spass bei der Zubereitung des Keimlingsbrotes!
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

angiephoto
geschrieben am: samstag, 20. oktober 2012, 16:44
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Hallo, wuerden Sie uns allen bitte ein schoenes Rezept geben fuer Brot aus Sprossen? Danke sehr!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Angie, im obigen Text finden Sie unter"Brot aus Keimlingen selber machen" ein Rezept.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Matze
geschrieben am: sonntag, 07. oktober 2012, 20:46
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Hallo, ich trinke gerne alkoholfreies Weizenbier. Können Sie mir sagen, ob das hinsichtlich des Weizens ebenfalls problematisch ist oder handelt es sich hier um so geringe Mengen bzw. eine andere Verarbeitung des Weizens, so dass diese Form des Weizenkonsums unbedenklich ist. Besten Dank...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Matze,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die üblichen Probleme mit Weizen (hoher Proteingehalt, Glutengehalt, Lektine, Phytinsäure,...) sind im Bier nicht mehr in dem Mass relevant, da Bier ja durch den Gärprozess verändert wurde und der Flüssigkeitsgehalt hoch ist. Falls Sie kohlenhydratarme Ernährungsformen bevorzugen, könnten Sie sog. LC-Biere wählen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

NoCa
geschrieben am: donnerstag, 19. april 2012, 07:56
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Seit einiger Zeit mache ich regelmäßig Sauerteigbrot und zwar mit biologischem Weissmehl und Roggenmehl. Ich habe gelesen, dass Sauerteigbrot die gesündeste Form von Brot ist, deshalb kaufe ich kein Brot im Supermarkt mehr. Ich werde nun auch versuchen, die Menge an herkömmlichem Mehl zu verringern. Schade ist nur, dass man in Supermärkten (ich lebe ich Australien im Moment) fast keine Getreidevarianten bekommen kann, man muss sich sozusagen auf eine Detektiv-Mission oder so begeben :).

Sobald ich wieder in der Schweiz bin, möchte ich versuchen, Getreide und Getreidealternativen selbst anzupflanzen.. Richtige Ernährung und (=) Gesundheit ist ein riesiger Aufwand und alles scheint in unserer modernen Gesellschaft dagegen anzukämpfen. Das kann schon sehr frustrierend sein! Aber ich glaube auch, dass mehr und mehr Bewusstsein geweckt wird! Halleluja! :) Soll ich beim Sauerteigbrot bleiben und kann ich es getrost weiter essen (in Massen)? Ich habe gelesen, dass der Vorteil von Weissmehl der niedrige Getreidetoxin-Gehalt ist. Ist dies überhaupt relevant? Vielen Dank für Ihre Hilfe.. Ich könnte noch hunderte von weiteren Fragen stellen:))




Zentrum der Gesundheit:

Hallo NoCa,
vielen Dank auch für diese Mail :-)
Zum Thema "Weissmehl oder Vollkornmehl" haben wir hier einen interessanten Informationstext, der Ihnen sicher einige, wenn nicht die meisten Fragen beantworten wird:

Mehl - Vor- und Nachteile

Wenn Sie gesund sind, also keine Verdauungsbeschwerden und auch keine chronischen Erkrankungen haben, dann können Sie Ihr Sauerteigbrot sicher in gewissem Mass weiter essen.

Eine leckere und einfach herzustellende Brot-Alternative haben wir hier vorgestellt (unter Brot aus Keimlingen):

Basisches Frühstück

Gibt es in Ihrer Gegend eine Bezugsquelle des traditionellen Bush Breads der Aborigines oder der Zutaten dazu? Dieses Buschbrot soll aus Hirse und verschiedenen Samen von Wildpflanzen aus dem Outback hergestellt worden sein.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

El
geschrieben am: donnerstag, 05. april 2012, 15:47
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Hallo und danke für Eure Seite. Meine Frage zum gekeimten Brot: Habe Dinkelkörner in einer großen Schüssel nach Eurer Anweisung keimen lassen. Jetzt las ich, dass es bei zu engem Nebeneinanderliegen zu Schimmelbildung kommen kann. Bei mir lagen sie haufenweise aufeinander. Woran kann ich jetzt Schimmel erkennen? Oder muß das nicht zwangsläufig sein? Sie sehen gekeimt aus und riechen auch nicht schlecht. Danke fürs Beantworten und freundliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo El,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn die Körner mindestens zweimal täglich mit frischem Wasser gespült und gut abgetropft wurden, ist es nahezu unmöglich (auch wenn sie mehrschichtig lagen, was übrigens die Schimmelbildung nicht mehr begünstigt als einschichtiges Keimen), dass sich Schimmel oder Fäulnisbakterien ansiedelten. Gerade bei Getreide entstehen bei längeren Keimprozessen oft winzige Faserwurzeln, die man mit Schimmel verwechseln könnte, die aber definitiv kein Schimmel sind. Körner für Keimbrot lässt man jedoch nicht so lange keimen, bis diese Wurzeln entstehen. Schimmel entsteht erfahrungsgemäss nur dann, wenn das Spülen vergessen wird und wenn die Körner mehr als eine Woche liegen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

melanie
geschrieben am: dienstag, 13. mã¤rz 2012, 10:58
eMail-Adresse hinterlegt

Ich habe ebend eine Frage zu dem Eisengehalt von Brot gestellt. Dabei ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich meine natürlich: Ob es mehrere Milligramm (!) Eisen und nicht Gramm enthält :)




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Melanie,
vielen Dank für Ihre nette Mail.
Das Dinkelkorn liefert rund 4 Milligramm Eisen pro 100 Gramm Korn. Wird daraus ein Brot gebacken reduziert sich der Eisengehalt pro 100 Gramm, da das Dinkelmehl ja noch mit Wasser und ggfs. anderen Zutaten vermischt und damit "verdünnt" wird. Auch beim Keimprozess reduziert sich der Eisengehalt, da sich das Korn mit Wasser vollsaugt und es damit ebenfalls zu einer "Verdünnung" der Inhaltsstoffe kommt. Beim Dinkelmehlbrot mag diese "Verdünnung" negativ sein, beim Dinkelsprossenbrot führt jedoch der Keimprozess dazu, dass das Eisen - auch wenn im Verhältnis gesehen jetzt weniger vorhanden ist als im trockenen Korn - vom Körper besser verwertet und folglich auch besser aufgenommen werden kann. Konkrete Messwerte zu Dinkelsprossen liegen uns jedoch nicht vor, da der Eisengehalt ja abhänigig von der Keimdauer schwankt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Valerie
geschrieben am: samstag, 14. januar 2012, 21:39
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Hey liebes ZdG-Team! Erstmal ein großes Lob zu dieser gelungenen und sehr hilfreichen Website. In diesem Artikel unter dem Absatz \"Brot aus Keimlingen selber machen\" stehen zwar die Zutaten zum Selbermachen,aber keine genauen Mengenangaben. Ich würde das oben beschriebene Brot echt gerne herstellen, deswegen wäre es sehr nett, wenn ihr mir weiterhelfen könntet und die genauen Gramm-Angaben auflisten würdet. Danke!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Valerie,
lieben Dank für Ihre nette Mail :-)
Die Mengenangaben zum Brot aus Keimlingen fehlen deshalb, weil sie für die Herstellung im Grunde nicht in dem Mass wichtig sind, wie das bei einem gebackenen Brot der Fall ist. Es geht einfach darum, einen streichfähigen Teig zu bereiten. Tipps zur Herstellung und auch ein Rezept mit Mengenangaben finden Sie bei unseren Antworten auf bereits ähnliche Fragen am Ende des Textes (bei den Kommentaren, z. B. vom 27. Juli 2010).
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Harkan
geschrieben am: mittwoch, 11. januar 2012, 14:18
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Hallo liebes ZdG-Team, Ich finde Ihre Seite toll! Seit dem ich meine Ernährung vor 1 Jahr umgestellt habe - aufgrund vieler Ihrer Artikel - bin ich nicht mehr krank und habe Blutwerte wie ein 15-Jähriger. Dankeschön. Nun 2 Fragen. Welche guten Öle kann ich bei Ihnen zum Kochen und Backen bestellen? Gerade beim Backen bin ich völlig orientierungslos.

Und dann würde ich gern mal selbst gekeimtes Dinkelbrot backen. Bestelle zwar auch bei Bettinas Keimbackstube - aber ich würde gern mal einen Kuchen (nur mit gesunden Lebensmitteln) und ein gutes Brot backen. Haben Sie da Rezepte und Tipps? Also konkret: Kann ich bei Ihnen Dinkel kaufen, der keimt? Wie machen ich das? Wie verarbeite ich nachher alles weiter? Also Teigerstellung? Darf ich Hefe benutzen? Oder Backpulver? Oder gibt es gesundes Alternativen? Bei welcher Temperatur und ist ein Backautomat hilfreich? Danke für die Tipps und WEITER SO! MfG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Francis,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre tolle Erfolgsmeldung :-)
Gerne beantworten wir Ihre Fragen.
Zum Braten und Backen (also zum Erhitzen bei hohen Temperaturen) eignet sich vorzüglich Bio-Kokosöl (es ist bei Temperaturen unter ca. 23 Grad fest, darüber flüssig). Zum gemässigten Braten (also bei nicht zu hohen Temperaturen) eignet sich auch das carotinoidreiche rote Palmöl. Eine andere Möglichkeit ist Ghee, das ayurvedische Butterschmalz, das ebenfalls auf hohe Temperaturen erhitzt werden kann, ohne dass sich schädliche Nebenprodukte (Peroxide, freie Radikale o. ä.) bilden würden. Alle anderen Öle (Leinöl, Hanföl, am besten auch Olivenöl etc.) sollten den Speisen erst im Nachhinein zugegeben werden. Bio-Kokosöl und Bio-Ghee verleihen gerade Backwaren einen köstlichen Geschmack.

 
Beim Keimbrot aus Bettinas Keimbackstube handelt es sich nicht um ein "echtes" naturbelassenes Keimbrot, das bei 50 Grad getrocknet wurde (da es ganz normal gebacken wird), doch ist es ein Kompromiss gerade für Menschen, die sich von liebgewonnenen Gewohnheiten nicht gänzlich verabschieden möchten, da das Brot ganz normal in Scheiben geschnitten und belegt werden kann.
 
Das echte Keimbrot hingegen ist kein Brot im herkömmlichen Sinne. Es liegt nicht in Form eines Laibes vor und kann daher auch nicht in Scheiben geschnitten werden. Stellen Sie sich das echte Keimbrot bitte wie Cracker vor. Da keine Backtriebmittel verwendet werden, geht es nicht auf, sondern bleibt fladenförmig. Da der Teig ferner nicht wie gewöhnlicher Brotteig klebt, werden nur kleine Fladen auf das Backblech gelegt. Sie haben höchstens einen Durchmesser von 10 Zentimetern oder werden zu Knabberstangen geformt. Daher nützt auch ein Backautomat hier nichts. Für die echten Keimbrote ist eher ein Dörrgerät nützlich.

Konkrete Rezepturen zum Keimbrot haben wir noch nicht veröffentlicht. Das Buch von Elysa Markowitz "Leben mit Green Life" bietet hier hervorragende Ideen. Allerdings wird im Buch die Green Life-Saftpresse (die heute Green Star heißt) verwendet, also ein besonderes Küchengerät. Nichtsdestotrotz können die Rezepturen teilweise auch mit dem gewöhnlichen Mixer hergestellt werden.
 
Hier ein Beispiel (Roggen-Brotstangen): 2 Tassen Roggen und 1 Tasse Sonnenblumenkerne keimen lassen. Die Keimlinge mit dem Green Star oder einer anderen Küchenmaschine pürieren. Mit Kümmelpulver, Zwiebelpulver und Kräutersalz nach Geschmack würzen, zu kleinen Fladen oder Knabberstangen formen und bei niedrigen Temperaturen backen oder - noch besser - im Dörrgerät trocknen lassen.
 
Weitere Rezepte zu Keimbroten finden sich in den Büchern von Gabriele Mauz.
 
Keimfähigen Dinkel erhalten Sie in jedem Naturkostfachgeschäft. Für Keimbrote können Sie jedoch auch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Nüsse und Mandeln verwenden.
 
Wie man Keimlinge herstellt (die dann als Grundlage für die Keimbrote dienen) lesen Sie hier:

Infos Sprossenzucht

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kristina
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:16
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Hallo liebes ZDG-Team, ich habe Ihren Artikel über das Brot aus Keimlingen gelesen. Nur ging für mich nicht ganz daraus hervor, ob dieses Brot dann auch basisch verstoffwechselt wird? Weiter esse ich gerne Gemüse mit Dips, welche ja eigentlich immer aus tierischem Eiweiß (Joghurt, Quark etc.) bestehen. Gibt es da eine basische Alternative? Bislang war meine Suche noch nicht erfolgreich. Vielen Dank für das Beantworten meiner vielen blöden Fragen. MfG Kristina




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kristina,
vielen Dank für Ihre Mail.
Keimlinge (und so auch das Brot daraus) werden basisch verstoffwechselt, da der Keimvorgang aus dem Getreide quasi ein Gemüse macht. Köstliche rein pflanzliche Dips gibt es in vielen verschiedenen Sorten jedem Bioladen, z. B. auf der Basis von Sonnenblumenkernen (z. B. "Streich" von der Fa. Zwergenwiese). Dips können auch selbst aus Nüssen oder Ölsaaten wie den genannten Sonnenblumenkernen gemacht werden. Nüsse/Kerne mahlen oder mixen, würzen, etwas Zitronensaft oder Sauerkrautsaft und weitere Zutaten nach Wahl (gehackte Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika etc.) dazugeben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Maria
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:01
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Sehr geehrtes Team, zunächst vielen Dank für Ihre und Geduld, mit der Sie diese Seiten aufgebaut haben und Fragen beantworten. Ich habe Ihre Seiten erst heute entdeckt und lese nun schon seit mind. 2 Stunden. Von der idee des keimbrotes bin ich fasziniert. Was ich mir noch nicht so recht vorstellen kann ist, wiel ich meinem Mann morgens seine \"Brote\" schmieren soll. Geht das, wenn ich den Teig 3 Stunden bei 50° im Backofen trockne? Kann ich dann Scheiben schneiden? Vielleicht steht das auch schon irgendwo, aber dann habe ich es noch nicht gefunden . Da ich - wie Sie sihcer schon bemerkt haben - sehr langsam lese, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mit Ihrer Antwort den Link zu \"richtigen Rezepten\" mitschicken wrden. Ihnen allen danke ich und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg! Eine besinnliche Adventszeit wünscht Ihnen mit herzlichen Grüßen Maria




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Maria
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Im Anschluss an unseren Brottext   finden Sie einen Link zu einem Keimbrot, das Sie bestellen können. Dabei handelt es sich zwar nicht um ein "echtes" naturbelassenes Keimbrot, das bei 50 Grad getrocknet wurde (da es ganz normal gebacken wird), doch ist es ein Kompromiss gerade für Menschen, die sich von liebgewordenen Gewohnheiten nicht gänzlich verabschieden möchten. Es kann ganz normal in Scheiben geschnitten und belegt werden.
 
Das echte Keimbrot hingegen ist kein Brot im herkömmlichen Sinne. Es liegt nicht in Form eines Laibes vor und kann daher auch nicht in Scheiben geschnitten werden. Stellen Sie sich das echte Keimbrot bitte wie Cracker vor. Da keine Backtriebmittel verwendet werden, geht es nicht auf, sondern bleibt fladenförmig. Da der Teig ferner nicht wie gewöhnlicher Brotteig klebt, werden nur kleine Fladen auf das Backbleck gelegt. Sie haben höchstens einen Durchmesser von 10 Zentimetern.

Konkrete Rezepturen zum Keimbrot haben wir noch nicht veröffentlicht. Das Buch von Elysa Markowitz "Leben mit Green Life" bietet hier hervorragende Ideen. Allerdings wird im Buch die Green Life-Saftpresse (die heute Green Star heißt) verwendet, also ein besonderes Küchengerät. Nichtsdestotrotz können die Rezepturen teilweise auch mit dem gewöhnlichen Mixer hergestellt werden.
 
Hier ein Beispiel (Roggen-Brotstangen): 2 Tassen Roggen und 1 Tasse Sonnenblumenkerne keimen lassen. Die Keimlinge mit dem Green Star oder einer anderen Küchenmaschine pürieren. Mit Kümmelpulver, Zwiebelpulver und Kräutersalz nach Geschmack würzen, zu kleinen Fladen oder Knabberstangen formen und bei niedrigen Temperaturen backen oder - noch besser - im Dörrgerät trocknen lassen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dirk
geschrieben am: freitag, 11. november 2011, 22:49
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Ich möchte gerne zu den untenstehenden Bedenken von Ina etwas sagen. Während der Keimung von Getrede werden durch die Schale(Aleuronschicht) die im Mehlkörper enthaltene Stärke und Eiweißmoleküle gespalten. Dabei wird das womöglich schhädliche Gluten abgebaut. dies ermöglicht dem Keimling sich von dieser zu ernähren, genauso wie dem Menschen!! Man kann dies mit einem Embryo vergleichen ;) Außerdem enthält der Keimling gesunde Fette.


Ina
geschrieben am: donnerstag, 10. november 2011, 17:25
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Überall wird von dem erhöhten Minerialiengehalt in gekeimtem Getreide gesprochen. Welche aussagekräftigen Studien gibt es dafür? Sind Unterschiede zwischen den Substraten Erde und Wasser bekannt? Wie ist der höhere Gehalt an Mineralien zu erklären wenn nicht zusätzliche Mineralien durch das Substrat z.B. ERde aufenommen und verstoffwechselt werden? Bin gespannt auf Ihre Antwort und bedanke mich schon jetzt. Freundliche Grüße Ina




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ina,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Uns liegen keine Studien für die Erhöhung des Mineralstoffgehalts im Laufe des Keimprozesses (in Bezug auf Sprossen) vor. In David A. Phillips "Gesunder Boden, Gesunde Seele", Aurum-Verlag erscheint eine Tabelle, die bei der Mungbohne auf erhöhte Calcium-, Kalium-, Natrium-, Eisen- und Phosphorwerte beim Keimling im Vergleich zur trockenen Bohne hinweist. Allerdings gehen wir persönlich davon aus, dass die vorhandenen Mineralstoffe während des Keimprozesses aufgeschlossen werden und damit für den menschlichen Organismus erst optimal verfügbar werden.
 
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bettina Carstens
geschrieben am: samstag, 29. oktober 2011, 14:16
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Ich bitte um eine Kontaktstelle in Hamburg Othmarschen




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Bettina,

vielen Dank für Ihre Frage. leider können wir Ihnen keine Kontaktstelle nennen. Welche Fragen haben Sie? Bitte senden Sie uns eine Email unter diesem Link.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alina
geschrieben am: montag, 17. oktober 2011, 19:38
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Hallo, An einem etwas wärmeren Tag habe ich letztens auch mal die Keimlings-Kräcker ausprobiert. Leider musste ich sie ganze 24 stunden liegen lassen bis sie trocken waren. Gerochen haben sie daraufhin sehr lecker, richtig würzig nach Kräutern. Beim Probieren waren sie zuerst auch ganz okay aber entwickelten nach einigem Kauen einen fiesen säuerlichen Nachgeschmack.

Jetzt wollte ich mal fragen ob das normal ist dass sie so schmecken, vielleicht aufgrund einer Zutat die enthalten ist. Ich habe hauptsächlich gehackte Walnüsse, etwas Mandeln und die vielen Leinsamen hinzu gegeben. Oder lag es vielleicht an der zu langen Trockenzeit wodurch die Kräcker säuerlich geworden sind? Ich fänd es wirklich schade wenn ich es dabei belassen würde und dem ganzen nicht nochmal einen Versuch gönnen würde. Wenn die Kräcker so schmecken wie riechen würden hätte ich überhaupt kein Problem :) Dann würde ich aber mal eine schnellere Trockenmethode wählen, vielleicht mit Heizung.

Was meinen Sie, soll ich es nochmal probieren? Viele liebe Grüße, Alina




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Alina,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die Trockenzeit war keineswegs zu lang. Normalerweise verhält es sich so, dass man die Fladen - je nachdem, wie trocken sie wurden - sehr lange bei Zimmertemperatur lagern kann, ohne dass Verderb einsetzt. Vermutlich hat bei Ihren Fladen eine Fermentation aufgrund von Milchsäurebakterien eingesetzt. Das ist oft der Fall, wenn die Trockentemperatur nicht hoch genug ist. Meist ist der leicht säuerliche Geschmack jedoch angenehm, erinnert eher an ein Sauerteigbrot, ist also keineswegs "fies". Darüber hinaus sind milchsauer fermentierte Speisen bekanntlich äusserst gesund und fördern eine gesunde Darmflora.
 
Doch gibt es vielerlei Mikroorganismen, die sich bei zu niedrigen Temperaturen ansiedeln können, so dass sich dadurch vielleicht der in Ihren Fladen entstandene unangenehme Geschmack erklären liesse.
 
Unter Umständen führten auch die Walnüsse zu einem seltsamen Geschmack. Als Basiszutat eignen sich insbesondere Mandeln oder Sonnenblumenkerne.
 
Zuverlässige Ergebnisse lassen sich im deutschen Klima entweder direkt über der Heizung (auf ein Kuchengitter legen, damit die warme Luft um die Fladen zirkulieren kann), in einem Dörrgerät oder im Backofen bei 50 Grad erzielen. Sie sollten es also in jedem Falle mit den genannten Tipps noch einmal probieren :-)
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Rita A.
geschrieben am: dienstag, 20. september 2011, 16:25
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Liebes ZDG,
wie lange dauert es ca. bis die Keimlingsfladen an der Luft getrocknet sind? Ich habe sie ohne zusätzliches Wasser püriert und ein wenig Salz und Kräuter hinzugefügt. Ich habe meine Keimlingsfladen 3 Stunden im Backofen bei 50°C getrocknet, aber mein Freund meinte das sei Energieverschwendung und hat den Ofen abgestellt :( Wo soll ich die Fladen am besten hinlegen, wenn ich sie an der Luft trockne? Die Heizung ist noch nicht an und Sonne gibt es im Moment auch nicht sehr viel...

Danke für Ihre Antwort!
Gruß Rita A.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Rita,
vielen Dank für Ihre Mail.

Eine Möglichkeit zum Trocknen der Keimbrote ist ein Dörrgerät. Dessen Energieverbrauch ist niedriger als der eines Backofens. An der Luft trocknen die Fladen nur an wirklich warmen Tagen.
Darüber hinaus könnten Sie Ihrem Freund mitteilen, dass Aktionen, die der Gesundheit dienen, enorm lohnende Investitionen, jedoch niemals Verschwendungen sind. Ferner dürfte der Stromverbrauch beim Trocknen der Fladen (3 Std. bei 50 Grad) nur unwesentlich über jenem liegen, der anfällt, wenn ein Brot 1 Stunde lang bei 180 bis 200 Grad gebacken wird.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

M. Hafner
geschrieben am: sonntag, 18. september 2011, 18:03
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Hallo, Die getrockneten Essenerbrote werden ja auch von Henning Müller-Burzler als Heilnahrung propagiert. Er sagt aber, dass sich Salz und rohes Getreide im Magendarmtrakt nicht vertragen. Also ungebackene Keimbrote nie salzen. Wie stehen Sie zu dieser Aussage? Gruss M. Hafner




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr/Frau Hafner,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wer Probleme mit dem Verdauungssystem hat, kann einen Versuch wagen, ob der Tipp, Salz im Keimbrot zu meiden, dessen Verträglichkeit verbessert. Allerdings darf laut Herrn Müller-Burzler zur Zubereitung der Brote auch kein mineralienhaltiges Wasser verwendet werden, da auch diese Mineralien, die Aktivierungsenergie des gekeimten Getreides blockieren würden.

Unser Hinweis auf Keimbrote war jedoch nicht ausschliesslich für Menschen mit Gesundheitsproblemen gedacht, sondern auch für solche Menschen, die sich einfach gerne gesund ernähren möchten. Da Keimbrot ohne Salz für moderne Gaumen nicht übermässig verlockend ist, sind wir der Meinung, dass hier Salz durchaus seine Berechtigung hat, letztendlich aber natürlich jeder nach seinem Befinden entscheiden sollte.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: sonntag, 18. september 2011, 11:43
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Hallo und Guten Tag, ich habe Ihre Seite gerade entdeckt und mich schon ein bisschen eingelesen. Aktuell fällt mir bereits eine Frage zum Brot ein, ist Brot aus Keimlingen das Essener Brot und ist es somit basisch?!

Wie ist es außerdem, wenn ich aus Hirsemehl und Backpulver selbst Brot backe, ist es dann auch basisch, da Hirse ja grundsätzlich basisch bzw. basenbildend ist?

Wissen Sie außerdem, wie sich Stevia als Süßungsmittel verhält, ist es sauer (wie alle anderen künstlichen Süßstoffe) oder ist es vielleicht basisch, da es pflanzlich ist? Vielen Dank im Voraus für ihre Rückanworten.
MfG




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.

Bei dem von uns beschriebenen "Brot aus Keimlingen" handelt es sich um "Brot", dass aus einem Teig aus Keimlingen bereitet und hernach luft- bzw. sonnengetrocknet wird. Ziel ist hier nicht nur ein basisches Brot, sondern ein Brot, das uns - aufgrund der niedrigen Herstellungstemperatur und der Verwendung von Keimlingen anstatt von Mehlen - mit einer aussergewöhnlichen Vielfalt und Menge an Vitalstoffen, organischen Mineralien, Antioxidantien und Enzymen versorgt. Darüberhinaus ist der Gehalt an Kohlenhydraten eines solchen Brotes deutlich niedriger, da Keimlinge weniger zu den Getreiden als vielmehr zu den Gemüsen gehören.

Der Begriff "Essener Brot" war ursprünglich die Bezeichnung eines solchen Brotes. Inzwischen werden aber bereits Brote als Essener Brote bezeichnet, wenn sie nur mit ein paar Keimlingen dekoriert sind. Hier gilt es also beim Hersteller konkret nachzufragen, welche Zutaten bei welchen Temperaturen verarbeitet wurden - zumindest wenn man Wert auf ein echtes Essener Brot legt.

Wenn es Ihnen allein um ein geringeres Säurepotential geht, dann können Sie auch Brot aus Hirsemehl bereiten. Denken Sie jedoch daran, dass Hirsemehl allein kein günstiges Brotgetreide darstellt und das Brot aufgrund der fehlenden klebenden Eigenschaften der Hirse auseinanderfallen wird. Ein Rezept, das im Gegensatz zu den üblichen Hirserezepturen, die meist sehr viel Stärke oder Eier enthalten, fast ausschliesslich empfehlenswerte Zutaten enthält, ist dieses:

Rezept Basisches Brot mit Hirse

Stevia in Form des getrockneten Pflanzenpulvers ist in jedem Falle ein basisches Süssmittel. Doch auch das reine extrahierte Steviosid scheint in der Hauptsache basisch verstoffwechselt zu werden, so sorgt es zumindest dafür, dass im Mund der pH-Wert nicht sinkt und sich folglich auch keine kariogene Plaque an den Zähnen bildet - wie das beim Verzehr zuckerhaltiger Speisen der Fall ist.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marcus
geschrieben am: mittwoch, 24. august 2011, 21:48
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Ich muss sagen, dass ich diese Fladenbrotidee sehr interessant... Eine Frage stellt sich mir aber: Auf dieser Seite wird an anderer Stelle die Hirse ja als sehr gutes Getreide beworben. Kann man diese Fladenbrote auch aus Hirse? Im Internet finde ich sogar die Information, dass die ersten Fladenbrote der Menschheit aus Hirse gebacken (bzw. passender eher "getrocknet") worden seien... Aber lässt sich Hirse genauso keimen? Gibt da evt. für das Fladenbrot einen Nachteil, den ich gerade nicht berücksichtige? Und wenn es auch mit Hirse geht...gibt es von der Hirse auch irgendeine "Ur-Form", die empfehlenswerter ist, oder ist die normale Hirse bereits ein altes Getreide, weil - so laut Hirse-Artikel - erst sein kurzen wieder Einzug hält?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Marcus,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ja, natürlich können Fladenbrote auch aus Hirse zubereitet werden. Allerdings kann man die Hirse in den meisten Fällen nicht mehr keimen lassen, da sie - als Lebensmittel für den Menschen - geschält in den Handel kommt (Hirse im Vogelfutter ist ungeschälte Hirse). Aus Hirse kann also kein Keimbrot mehr bereitet werden. Die Hirse muss folglich zunächst gemahlen werden. Denkbar wäre aber auch, die Hirse als ganzes Korn zu kochen und dann mit etwas Hirsemehl oder gemahlenen Sonnenblumenkernen zu einem Teig zu verarbeiten und schliesslich zu trocknen oder zu backen. Hier müssten Sie einfach etwas experimentieren.

Hirse ist die älteste kultivierte Getreideart des Menschen. Eine Ursorte ist uns nicht bekannt. Von der Hirse gibt es jedoch - je nach Region - sehr viele verschiedene Sorten.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Olga Slatwizki
geschrieben am: montag, 22. august 2011, 10:25
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Hallo, ich habe noch so einige Fragen.

Mein Versuch das Korn keimen zu lassen ist nämlich fehl gelaufen, hat am 2ten Tag schon verdorben gerochen. Ich muss sagen, ich hatte aber auch SEHR viel Korn in der Metallschüssel und Licht war auch nicht unbedingt vorhanden. Könnten sie die Keimbedingungen genau beschreiben? Und wie ist es mit den 50Grad im Backofen, da gehen sie Enzyme doch auch verloren? Wirkt sich das Trochnen in der Mittagssonne nicht auch negativ aus? Und wenn ich Brot bei heißen Temperaturen backe wie 200Grad, was bleibt an Gesundem noch vorhanden?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Olga,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Anleitung für Sprossenzucht finden Sie u. a. in diesem Artikel: Sprossen - im Abschnitt "Sprossen-Anzucht ist kinderleicht". Licht ist nicht nötig, da das Korn für Keimbrot keine Sprossen bilden muss, sondern nur ankeimen soll. Sie können das Korn also bereits verwenden, auch wenn Sie noch keinen Spross erkennen, das Korn aber Zeit hatte (mind. 24 - 36 Stunden lang), sich mit Wasser vollzusaugen, so dass der Keimprozess in Gang kam.

Die meisten Enzyme gehen ab 50 Grad verloren. In der Mittagshitze im Hochsommer sollte das Keimbrot natürlich nicht in der Sonne getrocknet werden. Das kann man jedoch einfach regeln, indem man das Brot in den Halbschatten stellt.

Nach Backtemperaturen verliert das Brot seine Lebendigkeit und sämtliche hitzeempfindlichen Vitalstoffe. Mineralien und Spurenelemente bleiben erhalten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Wioletta
geschrieben am: dienstag, 16. august 2011, 09:04
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Hallo,durch welche Lebensmittel kann man Brot am besten ersetzen? Ich arbeite täglich min 8 Stunden und ich brauche etwas ,was auch satt macht. Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Wioletta,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es gibt viele Möglichkeiten, "normales" Brot zu ersetzen, z. B. mit Keimbrot, mit Quinoa, mit Hirse, mit Kartoffeln, mit Nüssen und Mandeln, mit Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen. Gerade das im Text erwähnt Keimbrot lässt sich auch mit Nüssen und Kernen herstellen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Hanne
geschrieben am: freitag, 12. august 2011, 23:57
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Mein Essener Brot ist am 2. Tag noch nicht trocken und riecht säuerlich. Hat der Vorgang evtl. schon zu lange gedauert und das Brot ist ungenießbar geworden?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hanne,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wenn Ihr Brot säuerlich riecht, dann liegt das an der Milchsäurebildung, was keine nachteilige Wirkung hat, aber nicht jedermanns Geschmack ist. Das im Text beschriebene Brot wird zu sehr flachen (höchstens 0,5 cm) Fladen mit einem Durchmesser von höchstens 10 cm verarbeitet und in der Sonne oder auf der Heizung oder - noch besser - im Dörrgerät/Trockengerät zu einer Art Cracker getrocknet.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne Bach
geschrieben am: montag, 08. august 2011, 12:24
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Hallo ZDG,
vielen Dank für die wertvollen Tipps :-) Ich möchte das Keimbrot unbedingt mal selbst herstellen und gerne wissen, wie denn das Mischverhältnis von Wasser und Keimlingen ist. Wie dick können denn die Brotfladen gemacht werden, so wie ein "normales" Brot? Und lässt sich das Keimbrot dann auch einfrieren, oder wird es dannach wertlos?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Bach,
vielen Dank für Ihre Mail.

Das Keimbrot - wie es im Text beschrieben wird - ist eher fladenförmig und so flach wie Cracker oder Knäckebrot, also keinesfalls wie ein Laib geformt. Die Fladen sollen möglichst schnell an der Luft, in der Sonne oder auf der Heizung trocknen, was nicht möglich ist, wenn das Brot in Form eines Laibes vorliegt. Das Mischverhältnis ist nicht so wichtig. Man nimmt so wenig Wasser wie möglich, im Grunde nur so viel, damit der Mixer die Keimlinge mixen kann. Manche sehr leistungsfähige Mixer benötigen gar kein Wasser dazu. Auch wenn man die Keimlinge durch einen Fleischwolf lässt oder durch eine Green Star Saftpresse (bzw. deren Pürier- oder Gebäckteigeinsatz), wird kein Wasser benötigt. Die Keimlinge sind wasserhaltig genug. Je weniger Wasser man verwendet, um so schneller ist das Brot getrocknet. Theoretisch können Sie die Fladen einfrieren, doch schmecken sie frisch am besten.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

B.Jensch
geschrieben am: freitag, 29. juli 2011, 16:18
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Ich möchte gerne einen Teil des Teiges für Brötchen durch Dinkelkeimlinge ersetzen.

Kann mir jemand bzgl. der Zutaten weiterhelfen? Wieviel Mehl, Flüssigkeit?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Jensch,
vielen Dank für Ihre Mail.
Pro 450 - 500 Gramm Mehl und 500 ml Wasser können 100 Gramm fertige Sprossen unter den Teig geknetet werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Daniela
geschrieben am: samstag, 16. april 2011, 10:02
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Hallo,
ich fange gerade an, mich mit diesem Thema zu befassen. Ich habe schon früher Brot selber gebacken, was aber in vergessenheit geriet, weil ich so viel brauchte und auch noch jetzt brauche. Auch jetzt noch sind wir vier Personen. Da werde ich mit den Fladenbroten nicht weit kommen. Auch müsste der Backofen ständig laufen, welches auf Dauer nicht gerade günstig ist. Kann ich auch richtiges Brot in Kastenformen backen?

Zentrum der Gesundheit:
Leider nicht, weil die Keimlinge nach dem Backen wertlos sind


Und was ist dann mit dem Brot von Bettina Edmeier? Ist das auch wertlos? Das widerspricht sich ja jetzt gewaltig.

Gruß
Daniela

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Daniela,
vielen Dank für Ihre Mail.

Aus Keimlingen Brote in Kastenform zu backen, die wie herkömmliche Brote aufgehen, erfordert eine ganz bestimmte Methode, die Frau Edmeier offenbar beherrscht, uns aber nicht bekannt ist. Vom gesundheitlichen Aspekt her sind bei niedrigen Temperaturen getrocknete Keimlingsfladen deutlich positiver zu bewerten. Frau Edmeiers Adresse gaben wir jedoch als Kompromiss-Lösung für jene an, die sich mit den luftgetrockneten Fladen nicht anfreunden konnten/wollten, da ein gebackenes Keimlingsbrot ohne jede Zusätze (wie das von Frau Edmeier) immer noch sehr viel vorteilhafter ist als ein herkömmliches Mehlbrot.

Allerdings empfehlen wir stets, die Menge der verzehrten Getreideprodukte stark zu reduzieren, Getreide also nicht mehr als Grundnahrungsmittel zu betrachten, sondern als kleine Beilage zu Gemüsegerichten und Salaten.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Dani F.
geschrieben am: samstag, 16. april 2011, 09:39
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Hallo,
ich möchte gerne ein wirkliches Keimbrot und keine Fladen machen. Wie lange und bei welcher Temperatur muß das dann in den Ofen?
Viele Grüße
Dani F.

Hallo Dani,
lieben Dank für Ihre Mail.
Da uns zwar ausgiebige Erfahrungen und Rezepturen für Brot/Fladen aus Keimlingen vorliegen, dies aber im Zusammenhang mit gebackenem Keimbrot nicht der Fall ist, müssten wir Sie bitten, Ihr Glück z. B. bei Bettinas Keimbackstube zu versuchen

http://www.bettinas-keimbackstube.de/.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Johanna J.
geschrieben am: freitag, 25. mã¤rz 2011, 13:50
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Hallo,

wenn ich nun das "Brot aus Keimlingen" (an dieser Stelle einen großen Dank für den Link - das Brot schmeckt fabelhaft) kaufe oder auch Brot selbst backe. Wirkt DIESES Brot dann im Körper sauer und ich sollte es trotzdem immer mit basischen Lebensmitteln kombinieren, oder kann ich es auch "so" essen und muss mir über meinen Säure-Basen-Haushalt jedenfalls während des Brotessens keine Gedanken machen?
Viele Grüße
Johanna J.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Johanna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das von Ihnen erwähnte Keimbrot ist als neutral bzw. schwach säurebildend zu werten, da es - wie herkömmliche Brote auch - bei hohen Temperaturen gebacken wurde. Das Keimlingsbrot, das im Text beschrieben wird, trocknet man bei niedrigen Temperaturen (höchstens 50 Grad), woraus sich seine basische Wirkung ergibt. Das gebackene Keimbrot ist jedoch im Vergleich zu herkömlichen Broten um Welten vorteilhafter. Die Beurteilung eines Lebensmittels hängt also auch immer vom Blickwinkel ab. Grundsätzlich ist es ratsam, Brot immer mit basischen Elementen zu kombinieren. Denn säurebildende Brotaufstriche (z. B. Marmelade, Wurst, Käse) hätten nicht nur den Säurenachteil, sondern viele weitere Nachteile, wozu ganz besonders die Irritation der Darmflora gehört.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anja
geschrieben am: freitag, 04. februar 2011, 22:23
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Ist Brot aus gekeimten Körnern dann auch gleichzeitig glutenfrei?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anja,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre sehr wichtige Frage. Brot aus Keimlingen ist nur dann glutenfrei, wenn glutenfreie Keimlinge verwendet werden, wie z. B. Sonnenblumenkeimlinge, Linsenkeimlinge, Hanfkeimlinge etc. Werden jedoch Keimlinge aus glutenhaltigem Korn gezogen wie z. B. aus Weizen, Roggen, Dinkel etc., dann ist auch das Keimbrot glutenhaltig. Zwar verringert sich im Laufe des Keimprozesses der Glutengehalt, für Keimbrot jedoch werden Keimlinge verwendet, die höchstens 3 bis 5 Tage lang keimten, so dass dort auf jeden Fall noch deutliche Glutenmengen enthalten sind. Würden Sie jedoch beispielsweise Weizen so lange keimen lassen, dass man den Spross vom Korn abschneiden kann und würden Sie dann nur diesen Spross mit ins Keimbrot verarbeiten, so wäre dieser glutenfrei. Das Gluten ist also ausschließlich im Korn enthalten, nicht in der daraus entstehenden Pflanze.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mario W.
geschrieben am: montag, 13. dezember 2010, 13:02
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Hallo Team vom ZdG,
ich möchte einmal Brot aus Keimlingen herstellen. Wie lange dauert das Keimen, müssen schon grüne Triebe erkennbar sein, wenn ja, wie groß?, bis zum Mixen? Ich hatte es einmal versucht, aber irgenwie dauert es sehr lange, bis aus Dinkelsaat z.B. grüne Keime werden, oder ist das Saatgut aus dem BIO Laden
behandelt( Fa. KARO in Schwerin), dass es so schwer keimt?

Über eine Antwort freut sich Mario W.


Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr W.,

vielen Dank für Ihre Mail :-)
Brot aus Keimlingen lässt sich sehr einfach herstellen. Zum Keimen eignen sich am besten sog. Keimgläser oder einfach kleine offene Schüsselchen. Die Körner werden über Nacht in Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag wird das Wasser weg geschüttet. Die Körner werden unter fließendem Wasser abgespült (Sieb) und wieder in das Glas/Schüsselchen zurückgegeben, jetzt aber ohne zusätzliches Wasser. Die Restfeuchtigkeit genügt.

Zweimal täglich werden die Körner auf diese Weise gespült. Für die Weiterverarbeitung zu Brotfladen müssen sich nicht einmal sichtbare Keimlinge zeigen. Der Keimprozess ist bereits nach 36 bis 48 Stunden durch Feuchtigkeit, Wasser und Wärme aktiviert, die enzymatische Umwandlung der Inhaltsstoffe ist in vollem Gange und die Körner sind weich genug, um sie verarbeiten zu können. Keimlinge, die bereits grün sind, lassen sich eher in Salaten oder Gemüsegerichten verwenden. Für Keimlingsbrot sind sie zwar auch noch verwendbar, es ergeben sich aber für die Brotherstellung keine umwerfenden Vorteile daraus, die Körner so lange keimen zu lassen.

Neben der Art des verwendeten Keimgefäßes hängt die Geschwindigkeit des Keimprozesses von weiteren Faktoren ab: von der Temperatur (18 bis 20 Grad wäre ideal), der Feuchtigkeit (zweimal täglich wässern nicht vergessen) und der Keimfähigkeit des Getreides. Normalerweise ist das Saatgut aus dem Bioladen nicht behandelt. Das aber müssten Sie direkt in Ihrem Laden erfragen.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Martina Martinov
geschrieben am: sonntag, 05. dezember 2010, 19:02
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ich bin per zufall auf eure seite gestossen und bin positiv überrascht, wieviel wertvolle und sehr gute infos man hier findet! macht weiter so...
ich backe mein brot auch selbst, vom mahlen bis zum essen! und achte inzwischen auch sehr auf gesunde ernährung. fertigprodukte und industrielle nahrungsmittel sind aus unserem haushalt bereits seit etwa 2 jahren komplett verschwunden.
danke für eure mühe.
liebe grüße
martina
Peter Schings
geschrieben am: donnerstag, 02. dezember 2010, 20:23
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Einfach Super!!

Gruß!!
Maria
geschrieben am: donnerstag, 02. dezember 2010, 14:17
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Gehört Brot aus Keimlingen zu den basischen oder sauren Lebensmitteln?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Maria,
lieben Dank für Ihre Frage. Da Keimlinge nicht mehr zu den Getreideprodukten, sondern zu den Gemüsen zählen, wird Brot aus Keimlingen basisch verstoffwechselt.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Brigitte
geschrieben am: donnerstag, 18. november 2010, 22:25
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Vielen Dank für diese wichtigen Infos, die MIR auch absolut stimmig zu sein scheinen. Leider kann ich meinen Biologie studierenden Sohn nicht davon überzeugen, daß sich durch den Keimprozess die Mineralien und Spurenelemente vervielfachen. (Bei Vitaminen und Eiweißen erkennt er diesen Vorgang übrigens an) Könnten Sie mir bitte ein paar Argumente geben, wodurch es zu einer Vermehrung der Mineralien kommt. Liegt es daran, dass der Keimling diese Substanzen im Keimprozess von anorganisch in organisch verwandelt ? Und wenn ja, wieso werden es mehr?
Vielen Dank im voraus von einer dankbaren, lernwilligen Leserin.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Brigitte,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage, die offenbar auch in Fachkreisen noch nicht eindeutig geklärt ist. Während es etliche Tabellen gibt, die den Vitamin- und Mineralstoffgehalt des Samenkorns mit dem des Keimlings vergleichen und dabei zu sehr uneinheitlichen Ergebnissen gelangen (mal ist der Mikronährstoffgehalt des Keimlings höher, mal ist er sogar niedriger als der des Samenkorns), ist man sich dahingehend einig, dass die vorhandenen Mineralstoffe während des Keimprozesses aufgeschlossen werden und damit für den menschlichen Organismus erst optimal verfügbar werden - was ja auch Sie bereits vermutet hatten.

Leider wird in den erwähnten Tabellen weder die Keimdauer der untersuchten Keimlinge erwähnt noch das Milieu (in welchem Substrat keimten sie, bei welcher Temperatur, bei welchen Lichtverhältnissen etc.) was natürlich ausschlaggebend wäre. So wird beispielsweise behauptet, dass der Vitalstoffgehalt nach 48 Stunden Keimdauer besonders vorteilhaft sei. Danach würden die Keimlinge die gebildeten Vitalstoffe wieder für ihr eigenes Wachstum verbrauchen (bilden dann aber andere wertvolle Substanzen wie z. B. Chlorophyll). Wird fruchtbares Substrat oder mineralstoffreiches Wasser verwendet, dann erhöht sich der Mineralstoffgehalt entsprechend des Angebotes.

Dass in Keimlingen teilweise ein niedrigerer Mikronährstoffgehalt gemessen wurde als in den entsprechenden Samen, liegt natürlich auch daran, dass Keimlinge einen sehr viel höheren Wassergehalt aufweisen als ihre Samen und daher natürlich der auf das Gewicht bezogene Vitalstoffgehalt hier niedriger ausfällt. Fakt ist jedenfalls, dass Keimlinge und aus ihnen hergestellte Brote, Kekse etc. nicht nur aufgrund ihrer leicht verwertbaren Mineralien und ihres Enzymreichtums, sondern auch aufgrund ihrer Stärkearmut und ihrer basischen Wirkung auf den Organismus sehr viel vorteilhafter für unsere Gesundheit sind als Produkte aus dem ungekeimten Korn.
Herzliche Grüße, auch an Ihren Sohn
Ihr ZDG-Team
Jaynold Brack
geschrieben am: freitag, 12. november 2010, 08:04
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Ich würde euch mal vorschlagen, etwas besser nachzuforschen.
Ich finde dies ziemlich unglaubwürdig.
Könnte mich jemand mal biite mit diesem "Kack" überzeugen, dass es stimmt.? Jeder ist jeden Tag Brot.
Dann wäre schon jeder tot, wenn Brot krank machen würde!!!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jaynold,
vielen Dank für die Mitteilung Ihrer Überlegungen. Unsere Aufgabe ist nicht die Überzeugung an sich, sondern die Verbreitung von Informationen, die es nicht an jeder Straßenecke gibt. Was der Einzelne damit anfängt, bleibt jedem selbst überlassen. Sie können weiterhin gutgläubig und kritiklos dem Lemmingheer hinterher rennen, sprich das tun, was alle tun. Sie können sich aber auch objektiv neuen Gedankengängen öffnen, den Gesundheitszustand Ihrer Mitmenschen beobachten und daraufhin unter Umständen heraus finden, dass das, was alle tun, nicht gleichzeitig richtig oder gar gesund sein muss. Zum Thema "Brot" empfehlen wir Ihnen außerdem diesen Text: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team

Manuela
geschrieben am: sonntag, 31. oktober 2010, 15:37
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Hallo,

eine Frage: wie lange sind die Fladen aus Keimlingbrot haltbar?

Vielen Dank
Manuela Zimmer

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Manuela,

lieben Dank für Ihre Frage. Die Haltbarkeit der Keimlingsbrote hängt davon ab, wie stark sie getrocknet wurden. Sind sie vollkommen trocken und knusprig wie etwa Cräcker oder Knäckebrot, dann halten sie - luftig gelagert - einige Wochen lang. Werden sie jedoch nur bis zum halbfeuchten Zustand getrocknet (sie schmecken dann besonders lecker und saftig), sollten sie frisch verzehrt oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wir empfehlen, halbfeuchte Keimlingsbrote nicht länger als zwei Tage aufzubewahren, sondern lieber kleine Mengen immer frisch zuzubereiten.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team

Andrea
geschrieben am: mittwoch, 28. juli 2010, 11:08
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Hallo,
bin durch einen Bekannten auf diese Seite gestoßen,
habe überall durchgestöbert und bin hier hengen geblieben. Ich backe seit Jahren mein Brot selber, vom Korn mahlen bis zum essen :-)
Aber aus Keimlingen das Brot zu mache würde ich gerne ausprobieren, wo finde ich Rezepte?
Vielen Dank schon mal im Voraus.
Gruß Andrea
Mathias
geschrieben am: dienstag, 27. juli 2010, 15:57
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Hallo ZdG-Team, danke für Euere tolle Aufklärungsarbeit und die vielen Tipps zu gesunder Ernährung. Seit zwei Jahren backen wir unser Brot aus selber gemahlenem Korn selbst. Jetzt habe ich mich an dem Brot aus Keimlingen versucht, jedoch ohne Erfolg. Mein Korn ist während der 2 Tage Keimzeit schimmlig und sauer geworden. Dabei hatte ich es auf einem Backblech feucht ausgebreitet. Könnt Ihr mir bitte einen Tipp geben, wie es besser geht und das Korn keimt statt schimmelt. Vielleicht auch eine genauere Mengenangabe zu Korn+Wasser+Salz für einen 4 Personen Haushalt. Danke.
Viele Grüße

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Mathias,
die einfachste und preiswerteste Methode zum Keimen ist folgende:
Getreide oder andere Samen in ein eine Schüssel geben, mit Wasser so weit auffüllen, dass die Samen komplett mit Wasser bedeckt sind. Über Nacht quellen lassen. Am nächsten Morgen die Samen in ein Sieb kippen, mit Wasser gut abspülen und wieder in die Schüssel geben - diesmal aber ohne Wasser. Zwei- bis dreimal täglich werden die Samen jetzt auf diese Weise immer wieder mit Wasser gespült und das Wasser wird jedesmal wieder abgegossen. Je nach Temperatur keimen die Samen bereits nach einem Tag (Getreide) oder nach zwei bis drei Tagen.

Im Biohandel gibt es außerdem spezielle Keimgläser (um die 5 Euro pro Glas). Sie ähneln Einmachgläsern, haben jedoch einen Deckel mit integriertem Sieb. Das macht die Sache sehr einfach, weil man zum Spülen der Keimlinge nur noch Wasser ins Glas gießt und dann das Glas auf den Kopf stellt, so dass das Wasser abtropfen kann.

Natürlich könnte man aus Einmachgläsern, einem Stück Fliegennetz und einem Gummi ein ähnliches Keimglas basteln.

Zur Rezeptur: Bei "Brot", das ausschließlich aus Keimlingen (und andere naturbelassene Zutaten wie Nüsse, Ölsaaten, Kräuter, Gemüse etc.) besteht, ist eine konkrete Mengenangabe der Zutaten eigentlich überflüssig. Bei Brot, das gebacken wird, ist das natürlich anders, da dieses eine bestimmte Form bekommen soll, nicht zu fest und nicht zu locker oder nicht zu flach etc. werden soll. Das ist bei "Brot" aus Keimlingen nicht der Fall. Da nicht gebacken wird, erübrigen sich außerdem Backtriebmittel. Das Ergebnis sind kleine (ca. 7 x 7 cm große) flache Fladen, die ganz nach Lust und Laune geformt werden können und die eher an große Kräcker erinnern, als an einen Brotlaib. Die Teigmasse kann nach Geschmack gewürzt werden, kann also immer wieder während der Zubereitung probiert werden. Salzen Sie vorsichtig, da sich der Geschmack beim Trocknen (wenn Wasser verdunstet) ja weiter konzentriert. Wenn der Teig zu flüssig werden würde, wäre das im Grunde nicht schlimm. Das Brot braucht dann nur länger, bis es trocken ist.

Hier eine Beispielrezeptur für ein Dinkel-Kräuter-Keimbrot

200 Gramm Dinkel (2 bis 3 Tage gekeimt und abgetropft)
100 Gramm gemahlene Nüsse oder Mandeln
1/4 Teelöffel Meer- oder Steinsalz oder auch mehr - je nach persönlicher Vorliebe
1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Oregano o. ä.) fein gehackt
50 Gramm Leinsamen

Dinkelkeimlinge mit etwas Wasser im Mixer ganz kurz pürieren (nur soviel Wasser nehmen, damit der Mixer läuft. Wenn Sie einen leistungsfähigen Mixer haben oder eine entsprechende Küchenmaschine, brauchen Sie evtl. kein Wasser, da die Keimlinge wasserhaltig genug sind).

Alle weiteren Zutaten untermischen und mind. 15 Minuten stehen lassen, damit der Leinsamen quellen kann. Kleine Fladen formen (je nach Größe und gewünschter Dicke werden das 10 bis 15 Stück) und auf ein Backpapier legen. Entweder in einem Dörrapparat (Lebensmitteltrockner) bei 40 Grad oder im Backofen bei niedrigstmöglicher Temperatur oder in der Sonne trocknen. Sobald sich die Fladen leicht vom Papier lösen lassen, wenden.

Für wie viele Personen diese Menge ausreicht, müssten Sie mit Ihrer Familie testen. Die Fladen sind jedenfalls sehr sättigend. Guten Appetit :-)

Herzliche Grüße


Dagmar
geschrieben am: donnerstag, 10. juni 2010, 19:25
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Hallo,
ich fange gerade an, mich mit diesem Thema zu befassen. Ich habe schon früher Brot selber gebacken, was aber in vergessenheit geriet, weil ich so viel brauchte und auch noch jetzt brauche. Auch jetzt noch sind wir vier Personen. Da werde ich mit den Fladenbroten nicht weit kommen. Auch müsste der Backofen ständig laufen, welches auf Dauer nicht gerade günstig ist. Kann ich auch richtiges Brot in Kastenformen backen?

Zentrum der Gesundheit:
Leider nicht, weil die Keimlinge nach dem Backen wertlos sind
Karl Kallenborn
geschrieben am: dienstag, 01. juni 2010, 19:01

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Wir sind begeistert, schon der erste Versuch war ein Erfolg! Meine Frau Irene hat Ihre Anleitung "Brot aus Keimlingen selber machen" genau befolgt und die Fladen 10 Stunden lang bei 50 Grad getrocknet. Scheinbar war sie in die Essenerbrot-Idee so verliebt, dass sie ein klein wenig zuviel Salz nahm. Auch unsere Kinder haben die Fladen trotzdem gerne gegessen. Das aromatische Brot ist schmackhaft und sicher ein Gipfel der gesunden Ernährung. Vielen Dank für Ihre Seiten mit so vielen wertvollen Gesundheitstipps. Wir haben sie schon weiter empfohlen.
Herzliche Grüße,
Karl Kallenborn
Linda
geschrieben am: donnerstag, 27. mai 2010, 18:59
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In einigen Berichten wird der Verzehr von Broten aus Natursauerteig empfohlen, um der "Phytingefahr" zu entgehen. Diese Forderung ist nicht gerechtfertigt, da alle Brotsorten produktionsbedingt auch phytinsäurearm hergestellt werden können. In den letzten Jahren mehren sich vielmehr die Hinweise, dass Phytinsäure gesundheitsfördernde Wirkungen bezüglich der Regulation des Blutglucosespiegels sowie der Prävention von Krebs besitzt. Auch der in Medien angeführte "häufig diagnostizierte Zinkmangel bei Vollwertköstlern" kann auf verschiedenen Ursachen beruhen. Diese gehen nicht mit einem Vollkornverzehr und einer damit verbundenen Phytinsäureaufnahme einher, sondern z.B. mit einer unzureichenden Zufuhr an Zink.


Zentrum der Gesundheit:
Hallo Linda,
dankesehr für Ihren Kommentar.

Um vorab auf Ihren ersten Satz einzugehen: Wir haben im betreffenden Text ("Brot aus Keimlingen") NICHT zum Verzehr von Broten aus Natursauerteig geraten, um der Phytingefahr zu entgehen.

Ihr Kommentar ist ein Auszug eines Textes, der auch auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu finden ist. Dort bezieht man die Erkenntnisse, Vollkorn könne manchen Krebsarten vorbeugen u. a. aus einer Analyse von 40 Studien. Diese Analyse wurde im Jahre 1998 von David R. Jacobs, Jr., Leonard Marquart, Joanne Slavin, und Lawrence H. Kushi von der University of Minnesota, Minneapolis durchgeführt und veröffentlicht.

Im von Ihnen zitierten Textabschnitt ist von der angeblichen gesundheitsfördernden Wirkung von Phytinsäuren sowie einem damit möglicherweise in Zusammenhang stehenden Zinkmangel die Rede. Bitte beachten Sie, dass in unserem Text "Brot aus Keimlingen" Zinkmangel überhaupt nicht und Phytin lediglich am Rande erwähnt wurde.

Selbst wenn sich Phytin als unbedenklich erweisen sollte, dann sind damit nicht gleichzeitig alle anderen erwähnten Nachteile herkömmlichen Brotes wie auch Vollkornbrotes aus der Welt geschafft. Selbst wenn Phytin also ganz prima für die Gesundheit wäre, dann hätte das inmitten all dieser Nachteile kaum eine Bedeutung. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viel einfacher, wertvoller und gesünder es ist, Brot aus Keimlingen zuzubereiten und zu genießen.

In der oben genannten Analyse, auf die sich Ihr Textabschnitt bezieht, wurden nur Studien AUSGEWERTET. Man führte diese also nicht selbst durch. Aus diesen Studien lagen Fragebögen vor, in denen die Teilnehmer u. a. nach der Häufigkeit ihres Verzehrs von 10 bis 250 verschiedenen Lebensmitteln gefragt wurden. In der betreffenden Analyse wurde jedoch nur die Art und Häufigkeit des verzehrten BROTES in die Auswertung mit einbezogen. Man interessierte sich nicht dafür, ob die Personen, die viel Vollkornbrot aßen und weniger häufig an beispielsweise Darmkrebs litten, nicht womöglich auch besonders viel Obst und Gemüse gegessen haben. Niemand wollte wissen, wie viel Fleisch und Wurst diese Personen gegessen haben, wie viel Alkohol sie tranken und ob sie Fertiggerichte liebten oder diese lieber mieden. Normalerweise verhält es sich aber so, dass Menschen, die Vollkornprodukte bevorzugen, generell ernährungsbewusster sind, als solche, die Weißmehlprodukte essen. Vollkorn-Leute essen meistens sehr viel Obst und Gemüse, meiden aber Fleisch und Fertiggerichte. Es besteht also vielmehr der Verdacht, dass das Weglassen schädlicher Nahrungsmittel und der Verzehr von Obst und Gemüse Darmkrebs (oder andere Krebsarten) verhindern helfen und nicht unbedingt das Vollkornbrot. Im Gegenteil, bei Personen, die Brot UND Obst und Gemüse essen, können die Nachteile des Brotes vom Obst und Gemüse kompensiert werden.

Dennoch ist selbst gebackenes Vollkornbrot oder frisches Vollkornbrot aus dem Bioladen/der Bio-Bäckerei selbstverständlich - wenn man unbedingt Brot essen möchte - weitaus besser als herkömmliches industriell produziertes Brot aus dem Discounter oder vom "normalen" Bäcker, der Backmischungen verwendet.

Brot aus Keimlingen ist übrigens kein "Brot" mehr, sondern eher der Kategorie "Gemüse" zuzuordnen, da es ja aus frischen Keimlingen hergestellt und nicht gebacken, sondern lediglich getrocknet wird.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Camirai
geschrieben am: donnerstag, 27. mai 2010, 09:17
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Guten Tag,

sehr interessant Ihr Beitrag und vollkommen richtig, würden Sie bitte noch ein paar Tips zum Keimen geben, geht es zBsp. auch ohne Erde, wegen den Schimmelpilzen usw.?
Das wäre sehr nett, danke,
freundliche Grüße,
Camirai

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Camirai,
die einfachste und preiswerteste Methode zum Keimen ist folgende:
Getreide oder andere Samen in ein Schüsselchen geben, mit Wasser so weit auffüllen, dass die Samen komplett mit Wasser bedeckt sind. Über Nacht quellen lassen. Am nächsten Morgen die Samen in ein Sieb kippen, mit Wasser gut abspülen und wieder in das Schüsselchen geben - diesmal aber ohne Wasser. Zwei- bis dreimal täglich werden die Samen jetzt auf diese Weise immer wieder mit Wasser gespült und das Wasser wird jedesmal wieder abgegossen. Je nach Temperatur keimen die Samen bereits nach einem Tag (Getreide) oder nach zwei bis drei Tagen.

Im Biohandel gibt es außerdem spezielle Keimgläser (um die 5 Euro pro Glas). Sie ähneln Einmachgläsern, haben jedoch einen Deckel mit integriertem Sieb. Das macht die Sache sehr einfach, weil man zum Spülen der Keimlinge nur noch Wasser ins Glas gießt und dann das Glas auf den Kopf stellt, so dass das Wasser abtropfen kann.

Natürlich könnte man aus Einmachgläsern, einem Stück Fliegennetz und einem Gummi ein ähnliches Keimglas basteln.

Keimen in Erde empfiehlt sich nur, wenn man beispielsweise Weizen- oder Gerstengras ziehen möchte.
Viele Grüße
M.Jennewein
geschrieben am: mittwoch, 26. mai 2010, 12:04
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Wie lange muss man das Fladenbrot bei 50° trocknen? Geht es auch mit höherer Temperatur ohne Vitamine zu zerstören?

Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau Jennewein,
Vitamine sind - was Hitze anbelangt - unterschiedlich empfindlich. B-Vitamine einschl. Folsäure und Pantothensäure sind sehr hitzeempfindlich. Vitamin C ebenfalls. Vitamin A, D und E weniger. Allerdings geht es nicht nur um Vitamine! Hitze zerstört (bereits ab 40 bis 50 Grad) sämtliche Enzyme. Enzyme aber sind unglaubliche Gesundheitsboten. Sie sind an allen Stoffwechselvorgängen beteiligt, stärken das Immunsystem, lindern Entzündungen und fördern Heilprozesse aller Art. Wenn nicht unbedingt nötig, sollten sie nicht zerstört werden.

Aber: Im Vergleich zu handelsüblichem Brot oder auch im Vergleich zu selbst gebackenem Brot aus normalen Mehlen, ist ein Brot aus Keimlingen, auch wenn es bei höheren Temperaturen getrocknet/gebacken wurde, allemal vorteilhafter. Versorgen Sie sich dann aber auf jeden Fall anderweitig mit lebenden Enzymen (viel Rohkost).

Die Dauer der Trocknung hängt natürlich von der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und - wenn man draußen trocknet - von den Windverhältnissen ab. An einem sonnigen Tag mit Wind sind die kleinen Fladen (nur wenige Millimeter hoch und im Durchmesser etwa 5 bis 7 Zentimeter) innerhalb von höchstens 6 - 8 Stunden fertig. Sie haben dann noch eine Restfeuchtigkeit und schmecken schön saftig. Im Backofen bei 50 Grad (Umluft) sind sie weitaus schneller fertig. Möchten Sie die Keimbrote ganz normal backen, dann behandeln Sie sie einfach wie Kekse oder Weihnachtsplätzchen ;-) Das bedeutet: 15 Minuten bei ca. 175 Grad. Je mehr Sie die Temperatur drosseln, um so besser. Experimentieren Sie selbst. Beachten Sie: Die Fladenbrote schmecken definitiv besser, wenn sie innen nicht ganz trocken sind.
Herzliche Grüße

Daniel
geschrieben am: dienstag, 25. mai 2010, 17:02
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Sehr schön. Kommt in den Keimlings-Brei denn auch Sauerteig o.ä. hinein, oder wird er wirklich nur gewürzt und gebacken/getrocknet?

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Daniel,
nein in die Keimlingsmischung kommt keinesfalls Sauerteig. Sauerteig besteht aus gemahlenen UNgekeimten Roggenkörnern, weshalb er in einem KEIMbrot nichts zu suchen hat. Sauerteig ist außerdem ein Backtriebmittel. Das Keimbrot muss aber nicht "aufgetrieben" werden. Es handelt sich um kleine flache Fladen, die bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden. Man kann diese Fladen auch nur antrocknen, so dass sie innen noch feucht bleiben und dann bei Raumtemperatur 1 bis 2 Tage liegen lassen. Sie bekommen dann einen leicht säuerlichen Geschmack und erinnern (entfernt) an frisches Sauerteigbrot. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.
Liebe Grüße

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