Leseraum
Herzlich willkommen in unserem Leseraum.
Dieses Portal lebt von den Beiträgen seiner Besucher. Hier können Sie selbst aktiv werden: Kommentieren Sie unsere Texte oder senden Sie uns eigene Beiträge zu, die wir gern veröffentlichen. Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit.
Dieser Text wurde veröffentlicht am 22.01.2009 um 09:11 Uhr

Das Kreislauf- und das Lymphsystem sind dafür verantwortlich, dass sowohl Sauerstoff, als auch Nährstoffe zu den Zellen gelangen und Stoffwechselabbauprodukte und Giftstoffe aus den Zellen entfernt werden. Geschieht dies nicht in ausreichendem Maße, kann sich im laufe der Zeit Krebs entwickeln.
Eine Studie, die im European Journal of Cancer veröffentlicht wurde, hat sich mit den Faktoren, die zur Entstehung von Brustkrebs beitragen können befasst. In der Studie wurde festgestellt, dass Frauen, die keinen BH tragen, ein um mehr als die Hälfte verringertes Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken. Schon der leichteste BH verursacht einen Druck auf das Lymphsystem.
Andere Forschungen, die in der Fachzeitschrift Chronobiology International veröffentlicht wurden, haben herausgefunden, dass das regelmäßige Tragen eines BHs die Produktion von Melatonin verringert. Melatonin ist ein starkes, natürliches Antioxidans und reguliert zudem u.a. den Schlafrhythmus, stärkt das Immunsystem und verhindert das vorzeitige Altern.
Die amerikanischen Wissenschaftler Singer und Grismaijer haben 4.500 Frauen bezüglich ihres Umgangs mit dem Büstenhalter befragt. Dabei fanden sie heraus, dass 3 von 4 Frauen, die ihren BH 24 Stunden täglich trugen, an Brustkrebs erkrankten. Frauen, die ihren BH mehr als 12 Stunden pro Tag trugen, hatten ein Risiko von 1:7, Brustkrebs zu entwickeln. Trugen Frauen nur selten oder nie einen BH, bekam nur eine von 168 Frauen Brustkrebs.
Dieselben Wissenschaftler haben eingeborene Völker in Neuseeland und Australien untersucht. Die Maoris in Neuseeland sind fast vollständig in den westlichen Lebensstil integriert und haben auch genau dasselbe Risiko, Brustkrebs zu entwickeln. Die australischen Aborigines haben sich hingegen nicht dieser Lebensweise angepasst und bei ihnen konnte praktisch kein Brustkrebs festgestellt werden.
Außerdem konnte belegt werden, dass auch Frauen anderer Kulturkreise, wie z.B. aus Japan oder Fiji, die angefangen haben, einen BH zu tragen, ein deutlich höheres Risiko für Brustkrebs entwickelten.
Interessanterweise gibt es auch eine sehr kleine Anzahl von Männern, die Brustkrebs bekommen und zwar in genau der gleichen Größenordnung wie Frauen, die keinen BH tragen.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Der Inhalt dieser Webseite darf ohne Genehmigung weder kopiert noch verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden. Verstöße werden verfolgt.
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Hinweis:
Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen.