Lupinenmehl aus der Lupine


Das Lupinenmehl aus der Lupine enthält bis zu 40 Prozent Eiweiss, ist leicht verdaulich, basisch, kohlenhydratarm, nahezu purinfrei und stammt dazu noch aus einheimischen Gefilden.


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Lupinenmehl - Das basische Protein

letzte Aktualisierung am 09.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - In der Lupine steckt ein hochwertiges basisches Eiweiss. Das Lupineneiweiss enhält alle acht essentiellen Aminosäuren, die der Mensch benötigt. Das Lupineneiweiss ist ein basisches Eiweiss, da es nahezu frei von harnsäurebildenden Purinen ist. Lupinenmehl ist vielseitig einsetzbar. Es kann als Proteindrink getrunken oder aber auch ganz einfach in viele Back-Rezepte integriert werden. Auf diese Weise können Sie den Kohlenhydratgehalt dieser Rezepturen senken und deren Proteingehalt erhöhen.

Lupine © Naruedom Yaempongsa - Shutterstock.com

Lupinenmehl – Zur Deckung des Eiweissbedarfs

Der menschliche Körper besteht zu 17 Prozent aus Eiweissen. Somit ist der Anteil an Eiweissen in unserem Körper weitaus grösser als der jeder anderen Substanz (mit Ausnahme von Wasser).

Eiweisse sorgen für schönes Haar, für straffe und zarte Haut, für starke Muskeln und da aus Eiweissen auch Antikörper hergestellt werden, für ein leistungsfähiges Immunsystem. Auch viele Hormone und körpereigene Enzyme bestehen vorwiegend aus Eiweissen.

Da Eiweisse darüber hinaus die Baustoffe einer jeden einzelnen Zelle sind, gibt es im Körper keine einzige Struktur, die nicht in irgendeiner Form aus Eiweissen bestehen würde.

Der menschliche Organismus ist folglich auf eine hochwertige Eiweissversorgung angewiesen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nun wahllos und in übergrossen Mengen eiweissreiche Lebensmittel essen müssten.

Stattdessen sollte die Auswahl der eiweissreichen Lebensmittel sehr sorgfältig geschehen.

Lupinenmehl - Hervorragende Eiweissquelle

Die Lupine beispielsweise ist eine hervorragende Eiweissquelle. Ihr Kohlenhydrat- und Fettanteil ist mit jeweils 3,3 Prozent sehr niedrig.

Ihr Proteingehalt hingegen ist mit stolzen 18 Prozent (18 Gramm pro 100 Gramm verzehrbarer Anteil) sehr hoch, so dass die Lupine bereits ein sehr eiweissreiches Lebensmittel darstellt.

Das Mehl der Lupine ist aufgrund der höheren Konzentration mit 32 bis 41 Prozent Eiweiss (abhängig von der Lupinensorte bzw. Hersteller) noch weit eiweissreicher.

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Lupinenmehl - Basisches Eiweiss

Trotz seines hohen Eiweissgehaltes handelt es sich beim Lupineneiweiss um ein basisches Eiweiss, da es – im Vergleich zu tierischen Eiweissquellen und zu anderen Hülsenfrüchten – äusserst arm an Harnsäure produzierenden Purinen ist.

Infolgedessen kann das Lupinenmehl auch die purinarme Ernährungsweise bei rheumatischen Erkrankungen ergänzen.

Lupinenmehl - Ein Eiweiss mit hoher biologischer Wertigkeit

Lupinenmehl liefert alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen muss.

Das Lupineneiweiss weist ausserdem annähernd dieselbe hohe biologische Wertigkeit auf wie das Sojaprotein – allerdings ohne gentechnisch manipuliert zu sein und ohne die übrigen Nachteile der Sojabohne mit sich zu bringen.

Besonders hervorzuheben ist ferner die Tatsache, dass das Lupinenmehl auch reichlich jener Aminosäuren (Lysin und Tryptophan) enthält, die im Getreide nur spärlich enthalten sind. Daher ergänzt die Lupine ganz hervorragend Rezepturen aus Getreide und kann deren biologische Wertigkeit enorm erhöhen.

Dazu werden in der Rezeptur (z. B. von Brot, Kuchen, Plätzchen, Keksen, Pfannkuchen, Waffeln etc.) einfach 15 Prozent der Mehlmenge mit Lupinenmehl ersetzt. Die Vorteile sind enorm: Der Kohlenhydratgehalt der entsprechenden Mahlzeit sinkt und die Eiweissqualität steigt.

Lupinenmehl - hoher Eisenanteil

Die Lupine ist jedoch nicht nur eiweissreich, sondern auch besonders eisenhaltig. Sie liefert das besonders leicht resorbierbare zweiwertige Eisen, das rasch vom Körper aufgenommen, für die Hämoglobinherstellung verwertet werden und damit zur Verbesserung der Blutqualität beitragen kann.

Lupinenmehl ist cholesterinfrei

Im Gegensatz zu tierischen Eiweissquellen ist das Lupinenmehl gänzlich cholesterinfrei. Stattdessen verfügt es über einen sehr hohen Anteil an gesunden ungesättigten Fettsäuren (fast 85 Prozent der Gesamtfettsäuremenge) und ist daher sehr gut für Menschen geeignet, deren Blutfettwerte zu hoch sind.

Lupinenmehl ist reich an Antioxidantien

Die Lupine ist ferner reich an Beta-Carotin und Vitamin E. Lupinenmehl reduziert daher mit der antioxidativen Kraft dieser Vitalstoffe oxidativen Stress und eliminiert freie Radikale.

Lupinenmehl - Natürliches Eiweiss

Das Lupinenmehl ist also ein zuverlässiger und gesunder Eiweisslieferant. Es eignet sich sowohl für die cholesterinarme, die purinarme als auch für die basische Ernährung.

Das Lupinenmehl passt ausserdem in die kohlenhydratreduzierte (low carb) und schlanke Küche und daher besonders gut zu jeder gesundheitsbewussten Ernährungsweise.

Lupinenmehl aus Europa

Während wir zur Versorgung mit Sojaprotein die Sojabohnen aus tropischen Regionen importieren müssen, ist der Anbau der Lupine in Deutschland, Österreich und der Schweiz problemlos möglich.

Die Pflanze ist anspruchslos und gedeiht auch auf sandigen und trockenen Böden. Das Lupineneiweiss ist folglich ein regionales pflanzliches Eiweiss, für das keine Importe aus den Entwicklungsländern nötig sind.

Lupinenmehl - Echt ökologisch

Da Lupinen sehr gut auf ungedüngtem Boden wachsen, eignen sie sich ganz besonders gut für eine ökologische Anbauweise.

Die Lupine lockert sogar den Boden und reichert ihn mit Stickstoff an, so dass nachfolgende Kulturen einerseits besser wachsen und andererseits weniger gedüngt werden müssen. Die Lupine ist daher schon seit vielen Jahren ein wichtiger Helfer in der biologischen Landwirtschaft.

Lupinenmehl - Die Herstellung

Für die Herstellung des Lupinenmehls werden die Lupinenkerne zunächst gepresst. Die entstehenden Flocken werden anschliessend eingeweicht, damit sich das Eiweiss aus den Strukturen der Fasern löst.

Wird die Flüssigkeit dann erhitzt und verdampft, bleibt das hochwertige Eiweiss zurück – das Lupinenmehl.

Lupinenmehl - Was macht man damit?

  • Lupinenmehl kann in Getränke gerührt und als Eiweissshake genossen werden.

  • Lupinenmehl kann aber auch zum Backen verwendet werden. Wie oben erwähnt, ersetzt man mit dem Lupinenmehl bis zu 15 Prozent der Gesamtmehlmenge von Rezepten aller Art. Brot- und Kuchenteige werden mit Lupinenmehl lockerer und fluffiger.

  • Lupinenmehl eignet sich auch als Ei-Ersatz.

  • Lupinenmehl kann in Rezepten, in denen Sojamehl enthalten ist, das Sojamehl ersetzen.

Lupine und Allergien

Die Lupine kann - wie fast jedes eiweissreiche Lebensmittel (Milch, Weizen, Soja etc.)- bei besonders empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, weshalb diese Personengruppe (wenn noch nie Lupinenprodukte gegessen wurden) zunächst nur mit kleinen Mengen die Verträglichkeit der Lupine testen sollte.

Die Lupine enthält beispielsweise bestimmte Eiweisse, die den Eiweissen von Erdnüssen ähneln. Erdnuss-Allergiker sollten daher den Verzehr von Lupinenprodukten besser meiden, da es zu einer Kreuzallergie kommen könnte.

Tests haben jedoch ergeben, dass die Lupine und ihr Eiweiss über kein höheres Allergiepotential verfügen als andere Hülsenfrüchte wie z. B. Erdnüsse, Erbsen oder Sojabohnen.

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Eiweisstabletten und Eiweisstabs

Für eine einfache Eiweisseinnahme bieten sich die Eiweisstabletten, hergestellt aus 95% BIO-Lupine und 5 % BIO-Kartoffelstärke, an.

Chemical Score

Aminosäuren pro 100g Referenzprotein FAO-WHO Lupine
     
Methionin-Cystein: 3,5g 2,7g
Lysin: 5,5g 5,8g
Threonin: 4,0g 3,9g
Tryptophan: 1,0g 1,2g
Valin: 5,0g 4,0g
Isoleucin: 4,0g 3,7g
Leucin: 7,0g 6,8g
Phenylalanin + Tyrosin: 6,0g 8,0g

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Quellen:

  • Bremer P. "Eiweisswunder Lupine" (ISBN 978-3-89881-504-8)

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gsund
geschrieben am: samstag, 26. mã¤rz, 23:23
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Herzlichen Dank für die rasche Mitteilung! Meiner Erfahrung nach gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Verdaulichkeit von Lupinenmehl deutlich zu erhöhen: Zwei Stunden lang rösten. Dabei wird die Farbe des Mehls dunkler und seine klebrige Konsistenz (bei Kontakt mit Wasser) wird viel schwächer.

Wie ich nun aber gelesen habe, zerstört eine solche Erhitzung essentielle Aminosäuren. Angenommen, das geröstete Lupinenmehl wird mit Wasser angerührt und wie ein Sauerteig einige Tage fermentiert: Kann dies die zerstörten Aminosäuren zufällig reparieren/wiederbeleben?

Vermutlich ist diese Zubereitungsart vielen LeserInnen zu aufwändig, aber Naturkosthersteller könnten sich nebst mir allenfalls für diese Info interessieren. Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo gsund
Wie von uns erklärt, liegen viele Lupinenmehle bereits in erhitzter Form vor, wobei mit "erhitzt" geröstet gemeint war. Wie lange der Röstprozess bei welchen Temperaturen stattfindet, müssten Sie beim Hersteller direkt erfragen. Erst dann kann man beurteilen, inwieweit Aminosäuren beschädigt werden. Gerne leiten wir ebenfalls eine solche Nachfrage in die Wege. Dass sich bei einer anschliessenden Fermentation neue Aminosäuren bilden, ist nicht ausgeschlossen. In welchem Mass dies stattfindet, ist uns nicht bekannt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz, 22:18
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Herzlichen Dank für den ausführlichen Artikel zur Lupine und ihrem Mehl! Was mich noch sehr wundernehmen würde: Erhöht sich durch Keimen die Verdaulichkeit von Lupinensamen? Herkömmliches, rohes Bio-Lupinenmehl liegt mir ziemlich schwer im Magen, mehrere Stunden lang. Ich wünsche Ihnen und allen LeserInnen einen erholsamen Sonntag




Zentrum der Gesundheit:

Hallo gsund
Unseres Wissens nach liegt das Lupinenmehl meist in erhitzter Qualität vor. Selbstverständlich erhöht der Keimprozess immer die Verdaulichkeit. Doch würden wir vom Verzehr der rohen gekeimten Lupinensamen abraten, da uns dazu noch zu wenige Informationen vorliegen. So soll sich beispielsweise das Allergiepotential der Lupine erhöhen, wenn diese roh verzehrt wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bruce
geschrieben am: freitag, 30. oktober 2015, 19:10
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Ich antworte nochmal zu hier drunter : „Unter Eiweissspeicherkrankheiten versteht man ernährungsabhängige Krankheitsbilder, die aufgrund von Eiweissablagerungen in Binde- und Stützgeweben, sowie an den Wänden der Blutgefässe entstehen.“ Da ich mehrere Jahre übermässig Proteine zu mir genommen habe, habe ich gedacht, während der Darmreinigung keine zusätzlichen Proteine (zb Lupine) zu essen.. Treffen die Nebenwirkungen von zuviel Eiweiss ( zb Eiweissspeicherkrankheit) nur bei tierischem Eiweiss (Fleisch, Milch etc.)auf,oder auch bei pfanzlichen Proteinen  ? Denn hier sprechen Sie nur von tierischem Eiweiss : « Überschüssiges tierisches Eiweiss wird im Körper gespeichert, in das Bindegewebe und die Blutgefässe eingelagert. » Dann noch eine weitere Frage:Sie sagen, dass man durch Eiweiss, einen Calciumverlust hat.Trifft dies auch wieder nur bei tierischem Protein oder auch bei pflanzlichem Protein, wie zb Lupinenprotein zu ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bruce
Mit tierischem Protein kann man sehr viel schneller und leichter in den Überschuss geraten, weshalb auch hier eher die negativen Folgen eintreten. Pflanzliche Proteine aus der Nahrung kann man kaum im Überschuss zu sich nehmen - es sei denn, man würde sehr viele Soja- oder Seitanprodukte essen. Nimmt man pflanzliche Proteinpulver, dann handelt es sich hier um sehr hochkonzentriertes pflanzliches Protein, mit dem man selbstverständlich ebenfalls in einen Überschuss geraten kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bruce
geschrieben am: samstag, 24. oktober 2015, 22:12
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Hallo, ich mache zurzeit die Entsäuerung und möchte anschliessend eine Darmreinigung machen. Ich habe jetzt fast die ersten 3 Wochen um und habe schon ca 8 kg verloren(was ich nicht unbedingt möchte). Leider habe ich dadurch auch sehr viele Muskeln verloren. Ich würde gerne jetzt regelmässig Lupinenprotein zu mir nehmen um die letzten Muskeln zu erhalten und später wieder aufzubauen. und genau hier kommt meine frage: ich habe öfters gelesen,dass durch den überhöhten Proteinverzehr (was ja bei Kraftsportlern der Fall ist) die Darmwände verkleistert werden. Trifft dies auch bei Lupinenprotein zu und würde dies die Darmreinigung behindern? Oder nur bei Proteinen, die durch Fleisch, Milchprodukte usw zugenommen werden?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bruce
Die Frage ist, warum Sie bei einer Entsäuerung abnehmen. Eine Entsäuerung geht nicht automatisch mit einer Verringerung der benötigten Nährstoffmenge einher. Es sei denn, man will dies so, weil man Übergewicht abbauen möchte. Auch sollte während einer Entsäuerung oder sonst einer Reinigungskur natürlich nach wie vor Sport betrieben werden. Andernfalls setzt selbstverständlich ein Muskelabbau ein. Dieser kann auch von Proteinpräparaten nicht übermässig aufgehalten werden, wenn nicht zusätzlich Sport betrieben wird.
Ob Proteinpräparate den Darm belasten, hängt von der eigenen Konstitution ab (z. B. Menschen mit Milcheiweissunverträglichkeit würden Molkeprotein nicht vertragen und mit Verschleimungen reagieren), von der Menge des Proteins, das man einnimmt und vom Proteinbedarf bzw. dem Proteingehalt der übrigen Ernährung.
Liegt jedoch keine Unverträglichkeit vor bzw. wird ein allergenfreies Präparat verwendet und nimmt man die erforderliche Menge (also auch nicht zu viel) ein, dann kommt es zu keinen Problemen mit dem Verdauungsapparat.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Steffi87
geschrieben am: samstag, 20. juni 2015, 11:39
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Hallo liebes ZdG-Team, Ich habe auf anderen Seiten gelesen Süßlupinen seien von Natur aus giftig und ließen sich erst durch die Verarbeitung genießbar machen. Sind Lupinenprodukte nun wirklich unbedenklich und wenn ja, warum? Als Rohkost kommen Sie auf jeden Fall nicht in Betracht. Lieben Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Steffi

Es gibt Wildlupinensorten, die nicht geniessbar sind. Bei Lupinen aber, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, handelt es sich um essbare Lupinensorten, also um solche, die keine Giftstoffe mehr enthalten. Lupinenpulver jedoch liegt meist nicht mehr in Rohkostqualität vor, da es in manchen Fällen aus geschmacklichen Gründen geröstet wird.

Viele Grüsse

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: donnerstag, 19. juni 2014, 01:43
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Hallo, liebes ZDG-Team, ich hätte noch eine kurze Frage zu den pflanzlichen Proteinen, diesmal im Zusammenhang mit Mineralstoffen. :-) In Ihrem Artikel mit dem Titel "Magnesiummangel – kaum beachtet aber folgenschwer" schreiben Sie: "Eine proteinreiche Ernährung mit viel Fleisch, Fisch, Eiern und Milch- oder Sojaprodukten mindert die Magnesiumaufnahme derart, dass bei solch einer Ernährungsweise sogar die Ernährungsfachleute eine Ergänzung der Nahrung mit täglich 300 Milligramm Magnesium empfehlen."

Sollte man also, als einer der unzähligen Magnesiummangel-Kandidaten, von einer Aufwertung der Ernährung durch Lupinenmehl, Hanf- und Reisprotein lieber die Finger lassen? Denn mit einer Magnesiumverwertungsstörung hat man ohnehin schon alle Hände voll zu tun, um seinen Mg-Spiegel einigermaßen im grünen Bereich zu halten. Mit den pflanzlichen Proteinen wollte ich mir eigentlich etwas Gutes tun, aber nachdem ich den oben zitierten Abschnitt gelesen habe, mache ich mir Sorgen, dadurch meine Mineralstoff-Imbalance noch zu verstärken! Danke für die Auskunft! Koko




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Wenn man seine eiweissarme Ernährung mit einem Proteinpulver ergänzt, dann wird daraus keine derart proteinreiche Ernährung, die zu einem Mg-Mangel beitragen würde. Eine proteinreiche Ernährung ist dann vorhanden, wenn täglich grössere Mengen Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte verzehrt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: mittwoch, 07. mai 2014, 01:08
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Nach jahrelanger Odyssee durch unzählige Enährungsberater- und andere Praxen habe ich nun keine bestimmte "Ernährungsrichtung" mehr. Mir reicht es. ;-) Ich versuche jetzt, mich ganz prinzipiell so gut wie möglich über die verschiedenen "Spielarten" der Ernährung bzw. Lebensweise zu informieren – dabei hilft mir Ihre Seite sehr! Und dann esse und trinke ich so, wie es mir gefühlsmäßig richtig erscheint.

Eines der wenigen "Grundprinzipien" ist für mich dabei, die konventionelle Säureflut möglichst zu stoppen. Dazu gehört nach Möglichkeit das Vermeiden von Säurebomben (daher versuche ich, Brot und Gebäck völlig zu umgehen), stattdessen möglichst viel Gemüse und Naturbelassenes, ein täglicher grüner Smoothie mit Grünzeug vom Bioladen bzw. Bauernmarkt und dazu täglich ausreichend pures Wasser.

Das wars schon mit meinem ausgeklügelten Ernährungsplan. :-) Ich werde jetzt einfach mal Lupinen-, Reis- und Hanfprotein im Wechsel probieren, wie immer ganz nach Gefühl. Muss ohnehin erst mal sehen, wie ich es vertrage, das ist nicht so ganz einfach bei mir. Ihre Antworten haben mir jedenfalls sehr geholfen, dankeschön nochmals! Auch für die Antworten, die Sie mir schon früher zu anderen Themen gegeben haben. Dieser Service ist wirklich Gold wert! Alles Gute weiterhin und liebe Grüße, Koko




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Koko
Vielen Dank für Ihr nettes Feedback :-)
Auch Ihre persönliche ganz individuelle Ernährungsweise ist eine "bestimmte" Ernährungsweise/Ernährungsrichtung, die sich an konkreten Kriterien und Richtlinien orientiert - eben nach jenen, die Sie selbst aufgestellt haben und mit denen es Ihnen persönlich am besten geht.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: dienstag, 06. mai 2014, 01:31
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Mir ging es in erster Linie darum zu klären, ob ich risikolos TÄGLICH eines der von Ihnen empfohlenen Proteinpulver zu mir nehmen kann. Soweit ich das jetzt verstanden habe, ist das Ihrer Ansicht nach ohne weiteres möglich, was mich sehr freut. Danke für Ihre Einschätzung!

Allerdings hat sich aus Ihrer letzten Äußerung eine neue Frage für mich ergeben: Ich habe das so verstanden, dass man die Proteine besser nicht in ein "Trägermaterial" mischt, das man extra zu sich nimmt, um dessen Nährstoffe zu gewinnen. Also besser etwas verwenden, das nichts enthält, was man dringend braucht. Aber was außer Mandelmilch eignet sich dafür (denn auch meine selbst gemachte Mandelmilch trinke ich hauptsächlich wegen des enthaltenen Magnesiums, das ich dringend benötige)?

Ich habe gelesen, auch Fruchtsäfte würden sich eignen. Sonst noch Anregungen (abgesehen vonTeig- bzw. Backwaren, die ich nicht esse)? Und gibt es etwas, womit man die Proteinpulver auf keinen Fall mischen sollte? Gibt es Rezepte für so eine Art basisches Proteinpulver-Abendessen bzw. einen basischen Protein-Snack (ohne Teig) oder Shake? Und wie groß sollte der zeitliche Abstand sein zwischen Mahlzeiten zur Nährstoffaufnahme und dem Proteinpulver? Und noch eine Frage: Woher weiß ich, welches Proteinpulver (Lupine, Reis, Hanf, ...) ich zu mir nehmen soll und in welcher Menge bzw. welchem Mischverhältnis? Ich bin kein Kraftsportler, habe aber aufgrund langer chronischer Krankheit(en) einen stark erhöhten Nährstoffbedarf. Danke nochmals für Ihre Auskünfte! Koko




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Wir empfehlen Ihnen, bei der grossen Zahl Ihrer Fragen, einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufzusuchen, der Ihnen in all Ihren Belangen so weiter helfen kann, dass Ihre individuelle Situation und Ihr individuelles Befinden in die Antworten mit einbezogen wird.

Allein über die Kommentarfunktion unseres Infoportals ist dies leider nicht möglich. Daher bitten wir um Verständnis für die Kürze unserer Antwort:
Selbstverständlich können Sie - bei einem entsprechenden Bedarf - ein hochwertiges pflanzliches Proteinpulver täglich einnehmen, was ja ausführlich in unserer letzten Antwort dargelegt wurde.

Da die genannten Proteine nicht die Aufnahme von Mineralien z. B. aus Mandelmilch oder anderen Lebensmitteln erschweren - im Gegenteil, diese häufig noch verbessern - können Sie die Proteinpulver in nahezu alle Speisen mischen, in denen Ihnen die Kombination schmeckt.

Lediglich der original grüne Smoothie stellt eine Ausnahme dar. Er sollte möglichst für sich getrunken werden.

Unter "Backwaren" können Sie gerne auch - je nach Ihrer persönlichen Ernährungsrichtung - Keimbrot, Essener Brot oder auch Rohkostcracker verstehen. Es muss sich hier also nicht zwingend um erhitzte Kohlenhydratbomben handeln ;-)

Da man Proteinpulver in besagte Rezepturen mischen kann, ist es auch nicht zwingend nötig, einen Abstand zwischen Proteinpulveraufnahme und anderen Mahlzeiten einzurichten. Doch kann ein Proteinpulvershake natürlich auch allein - als Mahlzeitenersatz - eingenommen werden.

Für Proteinpulver-Rezepte, die zu Ihrer persönlichen Ernährungsweise passen, wenden Sie sich bitte an den genannten Berater, da wir Ihre Ernährungsrichtung nicht kennen und daher auch keine konkreten Vorschläge unterbreiten können.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: montag, 05. mai 2014, 05:30
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Mit den "Antinährstoffen" sind hier offenbar Phytinsäure und Lektine gemeint. Ich beziehe mich in meiner Frage auf die Grundlagen der sogenannten "Paleo"- bzw. Steinzeit-Ernährung, wobei ich aber gleich von vorneherein betonen möchte, dass ich diese Art der Kost für äußerst problematisch halte (viel zu viel Säure!). Daher kommt diese Art der Ernährung prinzipiell ohnehin für mich nicht in Frage.

Trotzdem hat es mich ausgesprochen irritiert, was ich hier (auf der "paleo360"-Seite) über Hülsenfüchte im allgemeinen gelesen habe, nämlich: "Einige Hülsenfrüchte enthalten einen erheblichen Anteil an Phytinsäure, ein Antinährstoff, der die enthaltenen Mineralstoffe in den Hülsenfrüchten bindet und sie somit für unseren Körper unnutzbar macht. Deshalb sind die in Nährstofftabellen angegebenen Mineralstoffmengen nicht wirklich interessant, denn unserem Körper steht diese Menge nicht zur Verfügung.

Ein weiteres Problem stellen enthalten Lektine dar, die wir nicht verdauen können. Sie sind in der Lage die Darmdurchlässigkeit zu erhöhen, wodurch sie selbst und andere problematische Substanzen in unseren Körper gelangen können. Dort aktivieren sie das Immunsystem, was zu Entzündungen führt und im schlimmsten Falle zur Auslösung von Autoimmun-Reaktionen. Dazu kommt, dass einige der in Hülsenfrüchte enthaltenen kurzgliedrigen Kohlenhydrate nicht komplett verdaut werden können – und sich davon Bakterien im Darm ernähren und fortpflanzen können.

Diese Bakterien fermentieren die Kohlenhydrate quasi – das führt zu den bekannten Nebenwirkungen “Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen”. Blähungen sind aber noch die harmloseste Form, je nach Empfindlichkeit können hier auch Darmreizungen entstehen." Auch auf dieser "paleo"-Seite gibt es die Möglichkeit, in Form von Kommentaren Fragen zu stellen, und auf meine Nachfrage hin wurde mir von Lupinenmehl und Reisprotein aufgrund der "Antinährstoffe" dringend abgeraten.

Diese Aussagen sind für mich alarmierend, weil ich schon öfter über die positiven Wirkungen von Lupinenmehl bezüglich Nährstoffbilanz gelesen hatte (nicht zuletzt auf Ihrer Seite) und eigentlich geplant hatte, meine täglichen grünen Smoothies mit Lupinenmehl und Reisprotein (abwechselnd) "aufzubessern". Aber natürlich will ich nicht riskieren, damit meinen "Nährstoffspiegel" noch weiter in den Keller zu treiben. Und leider merkt man soetwas ja nicht gleich, sondern erst als Langzeitschäden.

Außerdem wären zusätzliche Autoimmunreaktionen (wie sie im Zusammenhang mit Lektinen im vorletzten Absatz angesprochen werden) das letzte, was ich noch gebrauchen könnte. Wie gesagt, es ging mir ja nicht um den gelegentlichen Genuss dieser Proteine, sondern ich hatte ja eine regelmäßige Zufuhr im Sinn. Deshalb bin ich jetzt sehr verunsichert. Danke und liebe Grüße Koko




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Bitte betrachten Sie die Angelegenheit differenzierter! Niemand lebt ausschliesslich von Hülsenfrüchten. Nur dann könnten die genannten Eigenschaften der dort enthaltenen sek. Pflanzenstoffe evtl. negativ zum Tragen kommen - und auch nur dann, wenn die Hülsenfrüchte falsch zubereitet wären.

Phytinsäure lässt sich beispielsweise durch den Keimprozess oder auch durch einen Fermentationsprozess reduzieren, weshalb man Hülsenfrüchte vor dem Kochen mind. 24 Stunden in Wasser einweicht. (Reisprotein wird aus fermentiertem Reis hergestellt!)

Doch auch ohne Einweichen, liegt die Resorption z. B. von Calcium aus Hülsenfrüchten immer noch zwischen 20 und 25 Prozent. Die Resorption von Calcium aus Milch - die als besonders hoch gilt - liegt bei 32 Prozent.
Es ist also offensichtlich, dass sog. Anti-Nährstoffe niemals ALLE Nährstoffe unbrauchbar machen, sondern nur einen relativ kleinen Teil.

Was Lektine betrifft, so können diese gefährlich werden, wenn man sie isoliert und konzentriert und in hohen Mengen täglich zu sich nehmen würde. In jenen Mengen aber, in denen Lektine in natürlichen Nahrungsmitteln vorhanden sind, sind sie sogar sehr nützlich für die Gesundheit und gelten als sekundäre Pflanzenstoffe, die nachweislich gegen Krebs wirken, insbesondere gegen Darmkrebszellen.

Folglich ist das Integrieren von hochwertigen pflanzlichen Proteinpulvern in der empfohlenen Menge überhaupt kein Problem. Im Gegenteil! Die Proteinversorgung wird auf gesunde Weise optimiert. Zusätzlich liefern die Proteinpulver - da es sich nicht um Proteinisolate handelt - noch zahlreiche Mikronährstoffe, Ballaststoffe und (besonders beim Hanfprotein) wertvolle Fettsäuren.

Um die Resorption der hochwertigen Vitalstoffe von grünen Smoothies nicht zu beeinträchtigen, ist es jedoch empfehlenswerter, Proteine separat, z. B. in einer Mandelmilch als leckeren Proteinshake einzunehmen, oder auch die Proteinpulver in Back- oder Kochrezepte zu verwenden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: mittwoch, 30. april 2014, 19:42
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Hallo, mir wurde kürzlich von Lupinenmehl und Reisprotein abgeraten, da diese angeblich sogenannte "Antinährstoffe" enthalten, die die Nährstoffaufnahme behindern sollen. Stimmt das aus Ihrer Sicht? Danke für die Auskunft, Koko




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko
Bitte teilen Sie uns mit, um welche "Antinährstoffe" es sich dabei handeln soll und inwiefern sich diese auswirken sollen.
Vielen Dank!
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

janu
geschrieben am: donnerstag, 06. mã¤rz 2014, 23:38
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hallo,ich habe ihnen schon eine frage,zu bentonit gestellt und möchte mich auf diesem weg für die antwort bedanken.ihre seite ist echt super und sehr umfangreich.nun meine frage zu lupinenmehl:um meine verdaung zu entlasten,achte ich gerade darauf eiweis und kohlenhydrate getrennt zu essen.jetzt frage ich mich,wie das mit lupinenmehl ist.klahr es ist eiweis,aber wenn es basisch ist,wird es dann nicht alkalisch verdaut und sollte desahalb nicht mit sauren eiweisen,dafür aber ruhig mit kohlenhydraten,zb kartoffeln oder hirse gegessen werden?oder wo teile ich das jetzt ein?und wenn ich ein drink daraus machen will:bisher habe ich immer gerne soja-reisdrink getrunken.wiederspricht das nicht auch der trennung von eiweis und kohlenhydraten?oder ist das ihrgendwie reisprotein oder sowas?und passt das lupinenmehl dann in soja-reismilch oder in soja-oder reismilch?vielen dank für die antwort :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Janu
Lupinenmehl besteht zu grossen Teilen aus Eiweiss. Auch Eiweiss, das basische Wirkung haben kann, wird im Körper nun einmal wie Eiweisse verdaut, nämlich mit Hilfe von Proteasen in einzelne Aminosäuren. Lupinenmehl zählt also in der Trennkost zu den Eiweissen - und nicht zu den Kohlenhydraten. Wobei viele Kohlenhydrate ja sogar säurebildend sind.
Soja-Reisdrink passt nicht zur Trennkost, da Sojadrink eiweisslastig ist, während Reisdrink sehr kohlenhydratreich ist.
Wenn Sie also die Trennkost praktizieren möchten, dann sollten Sie das Lupinenmehl eher in Sojadrink mischen und nicht in Reisdrink.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Basti
geschrieben am: dienstag, 18. februar 2014, 15:13
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Hallo ZdG Team, ich bereite mir in letzter Zeit nach dem Krafttraining einen Shake aus Lupinenmehl, Soja-Milch und Banane zu (manchmal auch mit Blaubeeren oder Leinsamen). Ist diese Kombination auch in hohen Mengen von Lupinenmehl (ca 50-80 gramm) empfehlenswert und für den Muskelaufbau ein ausreichender Ersatz für andere Eiweiße an wichtigen Amminosäuren? Ich hoffe Sie können mir Auskunft geben :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Basti
Um das Aminosäureprofil Ihres Shakes zu verbessern, könnten Sie die Lupineneiweissmenge reduzieren und stattdessen Reisprotein dazu geben. Reisprotein ergänzt die Aminosäureprofile der beiden Hülsenfruchtproteine (Lupine und Soja) sehr gut und liefert die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein, die in den Hülsenfruchtproteinen immer ein wenig ins Hintertreffen geraten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Chrissy
geschrieben am: dienstag, 05. november 2013, 19:59
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Hallo liebes ZDG Team, Kann ich abends als Nachtisch oder "Betthupferl" einen Shake aus Lupinenmehl und selbstgemachter Mandelmilch (Wasser, Mandeln, Datteln) trinken ohne dass dieser auf den Hüften landet? Vielen Dank für Eure Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Chrissy
Ihr Nachtisch-Rezept klingt gut :-) Ob es allerdings "auf den Hüften landet", ist schwer zu sagen. Das nämlich hängt ganz von Ihrer Gesamternährung ab, davon, was Sie sonst noch assen am Tag und natürlich auch von Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Konstitution.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Chrissy
geschrieben am: dienstag, 05. november 2013, 18:33
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Hallo liebes ZDG Team, Kann ich abends als Nachtisch oder "Betthupferl" einen Shake aus Lupinenmehl und selbstgemachter Mandelmilch (Wasser, Mandeln, Datteln) trinken ohne dass dieser auf den Hüften landet? Vielen Dank für Eure Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Chrissy
Ihr Nachtisch-Rezept klingt gut :-) Ob es allerdings "auf den Hüften landet", ist schwer zu sagen. Das nämlich hängt ganz von Ihrer Gesamternährung ab, davon, was Sie sonst noch assen am Tag und natürlich auch von Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Konstitution.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Cosma
geschrieben am: sonntag, 13. oktober 2013, 08:35
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Hallo, mich interessiert, ob ich bei einer Dialysediät die phosphat und kaliumarm sein muß, Lupinenmehl nutzen kann. Generell ist es nicht möglich sich vegan zu ernähren, wenn man eine Niereninsuffizienz hat, denn die P+K Werte übersteigen weitaus die tägliche Bedarfsempfehlung und führen zu Folgeerkrankungen. Lupinenmehl könnte für mich wegen dem hohen Eiweißanteil interessant sein, aber, mir fehlen die Phosphat und Kaliumwerte. Cosma




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Cosma

Bei einer Niereninsuffizienz sollten gewisse individuell unterschiedliche Kalium- und Phosphatwerte nicht überschritten werden, das stimmt. Allerdings sind in Bezug auf Kalium nur manche Gemüse oder z. B. manche Kartoffelprodukte zu meiden, während es auch viele kaliumarme Gemüse und Früchte gibt. Kaliumreich sind indessen auch Fleischprodukte. In Bezug auf Phosphor sind deutlich weniger pflanzliche Lebensmittel das Problem (Ausnahme Nüsse und Hülsenfrüchte) als vielmehr manche Käsezubereitungen, Fisch- und Wurstsorten sowie natürlich insbesondere Getränke, die mit Phosphaten versetzt sind.

Da bei einer Niereninsuffizienz ferner sehr auf die verzehrte Eiweissmenge und -qualität geachtet werden muss und hier pflanzliche Proteine deutlich empfehlenswerter sind, ist eine Ernährung mit Schwerpunkt auf pflanzliche Lebensmittel deutlich zu bevorzugen.

Lupinenmehl enthält ca. 850 mg/100 g Kalium und 290 mg/100 g Phosphor. Da diese Werte jedoch nach Hersteller und Charge schwanken kann, sollten Sie hier den für Sie in Frage kommenden Händler nochmals befragen.

Empfehlenswerter wäre hier evtl. ein Hanfprotein mit möglichst geringem Anteil der schwefelhaltigen Aminosäuren, um die Übersäuerung, die bei deren Abbau entstehen kann, möglichst gering zu halten.

Viele Grüsse
Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Wolfgang1968
geschrieben am: samstag, 14. september 2013, 01:27
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Guten Tag, ich möchte gerne wissen, ob man das Süßlupinen-Mehl auch einfach so - ohne Erhitzen - essen kann, ohne dass man dadurch unerwünschte schädliche Stoffe zu sich nimmt? Wurde das Süßlupinen-Mehl, das in den Fertigmüslis oder den Tabletten steckt vorher bereitz erhitzt, um etwas unschädlich zu machen? Vielen Dank und mit freundlichem Gruß, Wolfgang




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Wolfgang
Vielen Dank für Ihre Frage.
Das Süsslupinenmehl kann man verzehren, ohne es zuvor zu erhitzen. Man kann es also theoretisch auch roh essen, da die Süsslupine - im Gegensatz zu Wildlupinen, aber auch im Gegensatz zu Bohnen - keine problematischen Stoffe enthält, die ein Erhitzen erforderlich machen würden. Allerdings ist Süsslupinenmehl oft bereits erhitzt, nämlich geröstet, wenn man es kauft, was besonders aus geschmacklichen Gründen geschieht.
Das Süsslupinenmehl in Müslis kann also roh oder geröstet sein.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nicole
geschrieben am: donnerstag, 20. dezember 2012, 14:12
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Ahh, vielen Dank! Einen Punkt kann ich aber so nicht nachvollziehen: Warum soll die Lupine weniger Purine bilden? Im AS-Profil der Eiweiße sind doch auch die schwelhaltigen AS Methionin und Cystein ebenfalls enthalten. Und die Konzentrationen entsprechen in etwa denen von Erbsen- und Reisprotein. Auch im Vergleich zum Referenzprotein (vmtl Whey-Isolat) FHO-WHO ist Lupine mit 2,7 vs. 3,5 mg beider AS nicht viel besser (Quelle: siehe oben) Hier eine Quelle zum AS-Profil von Whey: lsp-sports.net/CFM-Whey-Protein-ISOLAT Hier findet man z.B. Infos zum AS Profil der Erbse: veganfitness.de/print_product_info.php/products_id/108 Ich hoffe sie können etwas Licht in meine Unklarheit bringen. Besten Dank für eine Klärung und viele Grüße Nicole




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nicole,
der Anteil von schwefelhaltigen Aminosäuren in einem Lebensmittel lässt unseres Wissens nach nicht auf die Anzahl der enthaltenen Purine schliessen. Die Lupine ist ein äusserst purinarmes Lebensmittel. Zur Frage, WARUM sie purinarm ist, müssten Sie evtl. einen Experten für Pflanzenphysiologie befragen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nicole
geschrieben am: donnerstag, 20. dezember 2012, 14:09
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Vielen Dank, das hat mir sehr weitergeholfen! Ich nehme an, dass Reis- und Erbsenprotein dann ebenfalls nicht basisch wirken, korrekt? Lupine ist also dies Ausnahme unter allen Proteinen? Das Hinzufügen von 1 Banane oder 1 Apfel oder sonstigem Obst und etwas Magensiumpulver dürfte den Proteinshake dann allerdings wieder basisch wirken lassen, oder reicht dies nicht aus? Und noch mal kurz ein Schwenker zu diesen grünen Smoothies von denen sie auf ihrer Seite erzählen: Welches Blattgemüse würde sie denn da empfehlen? Also leicht verfügbar ist Karottengrün und Kohlrabigrün. Wobei die Blätter beim Kohlrabi oft total trocken/welk braun und mit schwarzen punkten übersehen sind. An Wildkräuter kommt man ja nicht so leicht ran. Rote Beete und Sellerie Grün nur bei Saison. Also zur Zeit geht Sellerie ganz gut, ist aber auch sehr streng im Geschmack. Was wäre noch leicht möglich (außer TK-Blattspinat)? Und wenn ich sie richtig verstanden habe, hat dieses Grün einen vielfach höheren Gehalt an Vitaminen, Mineralien etc. als Salate? Oder nur leicht mehr und es ist einfach sinnvoll davon täglich große Menge zu nehmen? Ich halte es bisher nämlich so, dass ich nur eine handvoll (ca. 30-50g) in meinen Proteinshake gebe. Von Salat ist man aber in der Regel 100-200g. Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe! Grüße Nicole




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nicole,
dankesehr für Ihr Feedback :-)
Reisprotein wird von manchen Herstellern als basisches Protein bezeichnet (wenn es aus dem gekeimten, fermentierten Korn hergestellt wurde und die natürlichen Vital- und Mineralstoffe des Reiskeims enthalten sind), da es im Vergleich zum ungekeimten Reis ein deutlich geringeres Säurepotential aufweist. Dennoch sind geringe Purinanteile enthalten, was u. U. zu einer leichten Säurebildung führen könnte. Ähnlich verhält es sich mit dem Erbsenprotein. Das Lupinenprotein ist hier also tatsächlich eine Ausnahme unter den Proteinen.

Ob und inwieweit andere Lebensmittel oder Mineralstoffpräparate ein Säurepotential reduzieren können, ist schwer zu sagen, da dies ja nicht zuletzt vom Gesamtzustand des jeweiligen Menschen abhängt.

Welche grüne Blattgemüse Sie für grüne Smoothies verwenden können, finden Sie in den beiden folgenden Info-Texten:

Grüne Smoothies - Die perfekte Mahlzeit

Grünes Blattgemüse

 

Selbstverständlich nehmen Sie nur solche Blätter für einen grünen Smoothie, die optisch auch gesund, frisch und appetitlich aussehen. Sie können jederzeit auch Kultursalate nehmen, wenn möglich aus biologischer Landwirtschaft. Natürlich ist deren Vitalstoffgehalt geringer als jener von Wildpflanzen. Es gilt aber im Zweifel: Lieber Salate als gar nichts Grünes.

 

Wildpflanzen wachsen in jedem Park, Wald, Garten, auf Wiesen,... Falls Sie gerne Wildpflanzen essen möchten, aber keine Möglichkeit haben, selbst welche zu pflücken, gibt es inzwischen die Möglichkeit, sich frische Wildpflanzen der Saison von entsprechenden Kräuterhöfen per Post schicken zu lassen (einfach googeln nach "essbare Wildkräuter bestellen"). Sie können auch auf Wochenmärkten Kräutersträusschen kaufen und diese verwenden. Wenn der Geschmack von manchen Kräutern/Wildkräutern zu intensiv ist, dann nehmen Sie davon weniger und puffern mit Salaten oder Früchten. Man kann die Rezeptur sehr flexibel variieren :-)

Tiefkühlspinat ist meist blanchiert, also erhitzt und eignet sich daher nicht mehr für Smoothies.

Welche Menge Grünzeug man verwenden sollte, hängt tatsächlich von der Art des Grünzeuges ab. Wählen Sie Wildkräuter, genügen davon schon 50 Gramm, bei Kultursalaten sollten es schon mindestens 150 Gramm sein, wobei diese nie die Vitalstoffvielfalt der Wildkräuter erreichen werden.


Liebe Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nicole
geschrieben am: donnerstag, 20. dezember 2012, 14:07
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Hallo liebes Team, ich bin ein großer Fan ihrer Seite und lese gerne die Artikel, auch per RSS. Ich bestelle auch gerne passende Dinge im Shop. Ein super Konzept, alles aus einer Hand. Nun habe sich bei mir ein paar Fragen angehäuft. Ich hoffe sie können mir eine baldige Antwort geben: 1.) Ist Hanfprotein auch basisch wie Lupine? Und wenn Hanf so gut wie keine Schädlingsbekämpfungsmittel benötigt, da es Fraßfeinde so gut abwehren kann, sind dann nicht in den hohen Ballaststoffanteilen viele Phytine und ähnliche Stoffe drin, die die Fraßfeinde fernhalten, aber auch für den Menschen nicht so gut sind? 2.) Wie sieht es mit ROHEN Leinsamen, Flohsamen(schalen), Hafer oder Amaranth und Phytinen aus? Wenn ich diese Produkte für meinen Darm nehme, weil sie z.B. Quellen oder einfach gesund sind wie Amaranth und Quinoa, muss ich mir dann um Phytine sorgen machen? Ist es ähnlich wie auch bei anderem unfermentiertem Getreide? Oder sind die Werte deutlich geringer/unbedenklich? Haben sie Zahlen zu dem Phytingehalt oder zu anderen unerwünschten Ballaststoffen? Würde es helfen, wenn ich Hafer, Leinsamen & Co über Nacht einweichen würde? Kann man damit die unliebsamen Bestandteile leichter verdaulich machen? Und wenn ja, wenn diese dann aber schon vorquellen und eine Geleeartige Masse bilden, wie z.B. beim Flohsamen, bringt es dann überhaupt noch etwas für den Bauch, da ja nicht im Darm gequellt wird, sondern schon zuvor in der \"Schüssel\"? Fragen über Fragen. ich hoffe sie können mir weiterhelfen. ich danke Ihnen vielmals für ihre Zeit. Beste Grüße Nicole




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nicole,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Fragen, die wir gerne - sofern uns möglich - beantworten.

1. Hanfprotein ist kein basisches Protein, verfügt jedoch über ein deutlich geringeres Säurepotential als Proteinprodukte aus tierischen Quellen.
Bei Ölsaaten wie Hanf spielt der Phytingehalt keine nennenswerte Rolle, da erstens Phytinsäure auch beachtliche Vorteile hat (wie wir in diesem Artikel http://www.zentrum-der-gesundheit.de/phytinsaeure-ia.html beschrieben haben) und zweitens die Vorteile der Ölsaaten (u. a. ihr ungewöhnlicher Mineralstoff- und Spurenelementereichtum) die möglichen Nachteile durch die Phytinsäure kompensieren würden.

2. Leinsamen und Flohsamen werden ja oft als ganze Samen gequollen und verspeist. Diese Samen werden also nicht verdaut, so dass auch nur wenig Phytinsäure daraus gelöst wird. Und selbst wenn (wie im Falle der Flohsamenschalen), so sind die aufgenommenen Mengen ja sehr gering (teelöffelweise), da die Produkte als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als Grundnahrungsmittel verzehrt werden.

Wie im oben angegebenen Artikel beschrieben, verringert Einweichen (also Ankeimen) den Phytinsäuregehalt. Wenn das Einweichwasser weggeschüttet wird, verringert sich die verzehrte Phytinsäuremenge weiter.
Eine Liste zum Phytinsäuregehalt von Lebensmitteln liegt uns nicht vor. Eine solche kann jedoch leicht ergoogelt werden :-)

Quinoa enthält im Vergleich zu anderen Samen eher wenig Phytinsäure (Reis enthält knapp doppelt so viel). Wenn Sie das Quinoa dann auch noch über Nacht einweichen und das Einweichwasser wegschütten, dann sinkt der Phytinsäuregehalt weiter.
Getreide wie Hafer weichen Sie natürlich nur als ganzes Korn ein und nicht als Schrot, da ja Schrot nicht mehr keimt und nur der Keimprozess die Phytinsäure abbaut. Denken Sie aber auch immer daran, dass Phytinsäure ja nicht rundweg schlecht ist.
Auch vorgequollene Lein- bzw. Flohsamen wirken, vielleicht nicht mehr so stark reinigend, aber aufgrund der Schleimstoffe wunderbar verdauungsregulierend.

Noch kurz etwas in eigener Sache:
Wir - die Firma Neosmart Consulting AG - betreiben den informativen Teil der Webseite www.zentrum-der-gesundheit.de, also keinen Shop. Wir bieten jedoch Händlern die Möglichkeit, auf dieser Seite einen eigenen Shop zu integrieren und selbst zu verwalten. Wir können Ihnen daher nur allgemeine Fragen zu unseren Texten beantworten. Bei konkreten Fragen zu bestimmten Produkten, bitten wir Sie, sich direkt an den Shop-Betreiber zu wenden.

 

Liebe Grüsse :-)

 

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Nadia
geschrieben am: sonntag, 28. oktober 2012, 07:50
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Ich lebe seit Monaten als Veganerin, was aber negativ meine sportliche Aktivitäten beeinträchtigt (meine Muskulatur hatte sich zurückgebildet). Aus diesem Grund bin Ich auf der Suche nach rein pflanzlichen proteinreichen Lebensmittel, die wieder mein Appetit auf das Sportliche wecken. In einem Shop habe Ich Süßlupine entdeckt. Wie lange darf man sie zu sich nehmen? Und warum ist der Proteinanteil bei dem Lebensmittel so hoch? Vielen Dank für meine Antworten,




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Nadia,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Süsslupine ist eine von Natur aus eiweissreiche Hülsenfrucht. Sie kann dauerhaft in die Ernährung integriert werden - entweder, wenn die Ernährung an sich proteinarm ist oder wenn die Ernährung für die angestrebten Ziele (Muskelaufbau) zu proteinarm ist.
Allerdings ist eine vegane Ernährung nicht zwingend proteinarm.
Vegane Proteinquellen sind beispielsweise: Nüsse, Kerne, Hülsenfrüchte (z. B. Linsen), Quinoa, Hanfsamen, Leinsamen, Erdnüsse, Sojaprodukte etc. Von den Gemüsearten sind besonders die Kohlgemüse proteinreich.
Um die Zwischenmahlzeiten proteinreicher zu gestalten, können Sie ausserdem auf hochwertige vegane und mit Reisprotein angereicherte Energieriegel zurückgreifen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Suse
geschrieben am: donnerstag, 23. dezember 2010, 17:05
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Gerade gelesen auf http://www.zentrum-der-gesundheit.de/margarine.html: "Na klar, wer hätte noch nicht von mehrfach gesättigten Fettsäuren gehört, von Cholesterin und den schrecklichen Nebenwirkungen wie Arterienverkalkung, Herzattacken oder Schlaganfällen? Dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt, ist in der von der Margarine-Industrie angezettelten Cholesterinhysterie kaum jemand aufgefallen. " Und nun lese ich oben: "Die Nahrung sollte überwiegend gesunde, ungesättigte Fettsäuren enthalten. Tierische Fette haben einen hohen Anteil an ungesunden, gesättigten Fettsäuren - hierzu zählt auch das Cholesterin. Zuviel Cholesterin kann zu Arteriosklerose führen, da es sich an den Gefäßwänden ablagern und somit zur Verengung der Blutgefäße führen kann. Herzkreislauferkrankungen sind die Folge." Ja, was denn nun?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suse,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Frage.
Im Text steht, "dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt". Das bedeutet, dass die andere Hälfte offenbar hohe Cholesterinwerte zeigt. Im anderen Text steht "zuviel Cholesterin kann zu Arteriosklerose führen" mit der Betonung auf "zuviel" und "kann". Inwieweit sich die Zufuhr von Cholesterin oder bestimmten Fetten auf die Gesundheit auswirkt, hängt von der Gesamtlebensweise des Einzelnen ab und nicht nur von der Wahl der Fette. Die Lösung lautet - wie in vielen unseren Texten vermittelt wird - solche Lebensmittel zu wählen, die möglichst naturbelassen sind. So gilt beispielsweise eine hochwertige unpasteurisierte Butter direkt vom Erzeuger als deutlich gesünderes Fett als Margarine. Wird eine solche Butter abwechselnd mit hochwertigen Pflanzenölen wie Leinöl, Hanföl, Olivenöl oder auch Kokosöl im Rahmen einer vitalstoffreichen, basischen Ernährung gegessen, dann sollte man sich über Cholesterinwerte, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen sicher keine Gedanken machen müssen.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Gabriele
geschrieben am: freitag, 20. november 2009, 10:38
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Hallo Frau Muthmann,

ich bin hier auf die Seite Lupine-basische Eiweiße geraten und jetzt möchte ich doch sehr gerne wissen, was der Unterschied zwischen Lupine-Pulver KBA und dem Lupine-Pulver konv. ist.
Mein Sohn ist Vegetarier, ißt aber auch so gut wie kein Gemüse, Salate ißt er gerne und morgens gibt es immer einen frisch gepreßten Saft (Karotten, Äpfel, Orangen, Ananas, Zitronen, Kiwis usw.) dafür futtert er aber Käse in Massen. Ich hab nun gelesen, daß das Lupine Pulver auch zum Brotbacken genommen werden kann, da ich genau das mache, nämlich Brot selber backen, wäre das doch eine hervorragende Möglichkeit seinen Speicher aufzufüllen, zumal seine Gesichtsfarbe mausgrau ist und seine Konzentration und Lernfähigkeit, genauso auch sein Durchhaltevermögen seit zwei Monaten stetig bergab geht gepaart von Müdigkeit, die sich mit ausreichend Schlaf nicht in den Griff bekommen läßt, im Gegenteil, es ist eher so, daß er aufpaßen muß, daß er nicht ins Koma fällt, also einfach so vom Stuhl kippt. Er ist 21 Jahre alt und steht kurz vor dem Abitur......die Ärzte finden nichts bei ihm.

Vieleicht haben Sie ja noch eine Idee.

Danke für Ihre Antwort

Gabriele Ricken

Zentrum der Gesundheit:

Lupine in QBA-Qualität heißt= kontrolliert biologisch angebaut
Konventionell= konventionell angebaut
Ernst
geschrieben am: montag, 23. februar 2009, 21:45
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Hallo Frau Paproth,

ist schon eine Weile her ... aber gut. Vielleicht sollte sich ihr Mann einmal mit Carl Lewis beschäftigen. Wenn ihr Mann ins Fitness-Center geht, dann müsste er eigentlich den Leichtathlethen des letzten Jahrtausends kennen, der viele Weltrekorde aufgestellt hat ... und raten Sie mal ... Vegetarier war, genau genommen Veganer. Erklären Sie mal Lewis, dass das unmöglich ist, so zu seinem Eiweiß zu kommen. Entscheidend ist letztendlich die biologische Wertigkeit (als Folge der Kombination mit anderen pflanzlichen Eiweißarten).

Mit freundlichen Grüßen

Ernst R.
Jutta Paproth
geschrieben am: samstag, 04. august 2007, 21:17
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Ich habe mal meine immer noch nicht ganz geklärte Frage des Komsums bei extremen Sportlern die ja auch vermehrt Eiweiss brauchen. mein Mann glaubt nicht daran das er alle Aminosäuren die er braucht anders zu bekommen als durch sein Eiweiss. Er fährt Mountinbike und geht 3 mal die Woche ins Fitnesstudio.
Ich müsste da schon genauer wissen, wie ich das langsam elemenieren kann. Quark ist er ja auch noch, wenn auch schon viel weniger.
Vielen Dank für Ihre Auskunft


Gruss

Jutta Paproth

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