Lupinenmehl


Im Lupinenmehl sind alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten, die Kröper benötigt. Diese sind besonders leicht verwertbar!

Lupinenmehl - Das basische Eiweiß

Unter vollwertigem Eiweiß versteht man eine Eiweißquelle, die alle 8 essentiellen Aminosäuren enthält. Das Lupinenmehl aus der Süßlupine enthält diese essentiellen Aminosäuren - und zwar in einer für den Körper besonders leicht verwertbaren Form.

Lupine Lupinenkerne enthalten hochwertiges Eiweiß.

Lupinenmehl: Natürliches Eiweiß

Das Eiweiß aus Lupinensamen hat ähnliche Eigenschaften wie das Sojaprotein. Eine neue Züchtung aus Deutschland, die kaum noch Bitterstoffe enthalte, soll den Durchbruch der Lupine als Lebensmittel bringen. "Sie hat das Potenzial, die Sojabohne Europas zu werden", so Peter Eisner.

Der Anbau der Lupine ist überall in Deutschland möglich. Die Pflanze ist anspruchslos, gedeiht auch auf sandigen und trockenen Böden. Sind die Kerne der Lupine gepresst, werden die übrig gebliebenen Flakes eingeweicht, damit sich das Eiweiß aus den Strukturen der Fasern löst. Wird die Flüssigkeit dann erhitzt und verdampft, bleibt das hochwertige Eiweiß zurück.

Lupine - ein vollwertiges Lebensmittel

Eiweiße zählen - neben den Kohlenhydraten und Fetten - zu unseren Hauptnährstoffen. Die Lupine ist ein vollwertiges Lebensmittel, da sie alle drei Makronährstoffe beinhaltet. Sie besitzt einen Kohlenhydrat- sowie einen Fettanteil von ca 3,3% und ist mit 18% (18 g pro 100 g verzehrbarer Anteil) ein sehr eiweißreiches Lebensmittel.

Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße

  • Der menschliche Körper besteht zu 17% (!) aus Eiweißen. Somit ist der Anteil an Eiweißen in unserem Körper weitaus größer als der jeder anderen Substanz. Eiweiße dienen dem Körper als Baustoff, Transportmittel, Strukturgeber und vielem mehr.
  • Kohlenhydrate stellen die für den Körperhaushalt erforderliche Energie zur Verfügung und sind unentbehrlich für einen reibungslosen Stoffwechsel sowie das zentrale Nervensystem. Kohlenhydrate stellen zusammen mit Eiweiß und Fetten die Hauptbestandteile von Lebensmitteln dar.
  • Fette dienen dem Körper ebenfalls als Brennstoff zur Energiegewinnung. Die Nahrung sollte überwiegend gesunde, ungesättigte Fettsäuren enthalten. Tierische Fette haben einen hohen Anteil an ungesunden, gesättigten Fettsäuren - hierzu zählt auch das Cholesterin. Zuviel Cholesterin kann zu Arteriosklerose führen, da es sich an den Gefäßwänden ablagern und somit zur Verengung der Blutgefäße führen kann. Herzkreislauferkrankungen sind die Folge. Der Verzehr erhöhter Mengen an gesättigten Tierfetten belastet die Gesundheit in vielfältiger Hinsicht.

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Aminosäuren bilden Eiweiße

Jede Pflanze besitzt wenigstens zwei verschiedene Eiweißarten, und innerhalb des menschlichen Körpers gibt es über 100.000 verschiedene Arten!

Obwohl sich alle Eiweiße in ihrem Molekülgefüge unterscheiden, weisen sie eine ähnliche chemische Zusammensetzung auf: 53% Kohlenstoff, 22% Sauerstoff, 17% Stickstoff, 7% Wasserstoff und 1% Schwefel. Jod und andere Stoffe. Die hauptsächlichen Pflanzeneiweiße sind Albumin (in Früchten und Gemüse enthalten), Gluten (im Weizen und Getreide), Legumin (in Erbsen und Bohnen), Globulin (in Nüssen) und Muko-Eiweiß (in Erbsen, Bohnen und Samen). Tierische Eiweiße sind z.B. Kasein (in Milch und Molkereiprodukten enthalten), Gelatine (in Knochen und Sehnen), Fibrin (im Blut) und Myosin (im Fleisch von Tieren). Alle diese Eiweiße setzen sich aus Aminosäuren zusammen.

Eiweiße bilden sich aus Ketten von Aminosäuren. die miteinander verbunden eine Struktur bilden. Es existiert eine Fülle von Eiweißarten, die aber alle aus nur zwanzig verschiedenen Aminosäuren aufgebaut sind. Diese Aminosäuren sind die Bausteine aller Pflanzen- und Tiereiweiße. Ein Eiweißmolekül kann hunderte oder sogar tausende einzelner Aminosäurenverbindungen enthalten. Diese Aminosäuren sind im Eiweißmolekül auf eine einzigartige Weise miteinander verbunden (Peptidbindungen). Jedes Eiweiß enthält eine Vielzahl an Aminosäuren, die in einer typischen Reihenfolge für jedes Eiweiß vorliegen.

Aminosäuren entscheiden über die Qualität des Eiweißes

Der Körper kann die Eiweiße aus den Lebensmitteln, bis auf wenige Ausnahmen, nicht direkt verwenden. Das Eiweiß muss zuerst verstoffwechselt und in seine Aminosäuren zerlegt werden. Der Körper kann dann über diese Aminosäuren das von ihm benötigte Eiweiß aufbauen. Der tatsächliche Wert eines Nahrungseiweißes liegt in der Zusammensetzung seiner Aminosäuren. Je hochwertiger die Qualität des ursprünglichen Eiweißes ist, umso leichter verwertbar sind die Aminosäuren für den Organismus.

Alle Aminosäuren zirkulieren im Blut und im Lymphsystem des Körpers. Sobald die Zellen diese Aminosäuren benötigen, werden sie dort entnommen. Dieser fortwährend zirkulierende, verfügbare Vorrat von Aminosäuren nennt man den "Aminosäuren-Pool".

Essentielle Aminosäuren müssen dem Körper zugeführt werden

Von 20 Aminosäuren sind 8 Aminosäuren "essentiell" bzw. unentbehrlich. Eine "essentielle Aminosäure" ist eine Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Zu den essentiellen Aminosäuren gehören: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Es wird auch angenommen, dass eine neunte Aminosäure, Histidin, für Säuglinge unentbehrlich ist und eine zehnte im Kindesalter: Arginin. Die verbleibenden 12 Aminosäuren werden als "nicht essentiell" bezeichnet. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind auch diese unentbehrlich. Es ist allerdings nicht unbedingt erforderlich, dass sie in unseren Lebensmitteln vorhanden sind, da der Körper sie selber herstellen kann, sofern er mit den essentiellen Aminosäuren aus der Nahrung ausreichend versorgt wird.

Auch Früchte und Gemüse enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren, allerdings in einem sehr unterschiedlichen Mengenverhältnis.



Früchte Gemüse Nüsse
Äpfel Alfalfasprossen Nüsse
Erdbeeren Bohnensprossen Kokosnüsse
Feigen Karotten Haselnüssen
Apfelsinen Auberginen Sonnenblumenkrene
Pfirsiche Süßkartoffeln Walnüsse
Weintrauben Brokkoli Paranüsse
  Weiß- und Rotkraut Pecannüsse
  Getreide  
  Okra  
  Kürbisse  
  Kartoffeln  
  Spinat  
  Tomaten  

1.hoher Eisenanteil

Die Süßlupine ist besonders eisenhaltig. Das an Hämoglobin gebundene Eisen ist zweiwertig und kann daher besonders leicht vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

2.Cholesterinfrei

Die Lupine hat einen sehr hohen Anteil an gesunden, ungesättigten Fettsäuren, nämlich fast 85% der Gesamtfettsäuren. Dies erleichtert den Abbauprozess im Fettstoffwechsel und spart viel Energie ein. Die Lupine ist auffallend leicht verdaulich und gänzlich cholesterinfrei. Sie ist daher sehr gut für Menschen geeignet, die Probleme mit der Eiweißverdauung haben oder deren Blutfettwerte zu hoch sind.

3. Purinfrei

Die Süßlupine ist im Gegensatz zur Sojabohne ein an Harnsäurepurinen freies Lebensmittel. Durch ihren hohen Basenanteil schadet sie nicht bei Erkrankungen, denen eine Übersäuerung des Körpers zugrunde liegt, wie beispielsweise Gicht, Rheuma oder hohem Harnsäurespiegel.

Quelle: Eiweißwunder Lupine von Paul Bremer

Chemical Score

Aminosäuren pro 100g Referenzprotein FAO-WHO Lupine
     
Methionin-Cystein: 3,5g 2,7g
Lysin: 5,5g 5,8g
Threonin: 4,0g 3,9g
Tryptophan: 1,0g 1,2g
L-Valine: 5,0g 4,0g
L-Isoleucine: 4,0g 3,7g
L-Leucine: 7,0g 6,8g
Phenylalanin + Tyrosin: 6,0g 8,0g

Quelle: biologische-wertigkeit.de



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(4)

Suse
geschrieben am: Donnerstag, 23. Dezember 2010, 17:05
eMail-Adresse hinterlegt
Gerade gelesen auf http://www.zentrum-der-gesundheit.de/margarine.html: "Na klar, wer hätte noch nicht von mehrfach gesättigten Fettsäuren gehört, von Cholesterin und den schrecklichen Nebenwirkungen wie Arterienverkalkung, Herzattacken oder Schlaganfällen? Dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt, ist in der von der Margarine-Industrie angezettelten Cholesterinhysterie kaum jemand aufgefallen. " Und nun lese ich oben: "Die Nahrung sollte überwiegend gesunde, ungesättigte Fettsäuren enthalten. Tierische Fette haben einen hohen Anteil an ungesunden, gesättigten Fettsäuren - hierzu zählt auch das Cholesterin. Zuviel Cholesterin kann zu Arteriosklerose führen, da es sich an den Gefäßwänden ablagern und somit zur Verengung der Blutgefäße führen kann. Herzkreislauferkrankungen sind die Folge." Ja, was denn nun?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suse,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Frage.
Im Text steht, "dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt". Das bedeutet, dass die andere Hälfte offenbar hohe Cholesterinwerte zeigt. Im anderen Text steht "zuviel Cholesterin kann zu Arteriosklerose führen" mit der Betonung auf "zuviel" und "kann". Inwieweit sich die Zufuhr von Cholesterin oder bestimmten Fetten auf die Gesundheit auswirkt, hängt von der Gesamtlebensweise des Einzelnen ab und nicht nur von der Wahl der Fette. Die Lösung lautet - wie in vielen unseren Texten vermittelt wird - solche Lebensmittel zu wählen, die möglichst naturbelassen sind. So gilt beispielsweise eine hochwertige unpasteurisierte Butter direkt vom Erzeuger als deutlich gesünderes Fett als Margarine. Wird eine solche Butter abwechselnd mit hochwertigen Pflanzenölen wie Leinöl, Hanföl, Olivenöl oder auch Kokosöl im Rahmen einer vitalstoffreichen, basischen Ernährung gegessen, dann sollte man sich über Cholesterinwerte, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen sicher keine Gedanken machen müssen.

Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Gabriele
geschrieben am: Freitag, 20. November 2009, 10:38
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo Frau Muthmann,

ich bin hier auf die Seite Lupine-basische Eiweiße geraten und jetzt möchte ich doch sehr gerne wissen, was der Unterschied zwischen Lupine-Pulver KBA und dem Lupine-Pulver konv. ist.
Mein Sohn ist Vegetarier, ißt aber auch so gut wie kein Gemüse, Salate ißt er gerne und morgens gibt es immer einen frisch gepreßten Saft (Karotten, Äpfel, Orangen, Ananas, Zitronen, Kiwis usw.) dafür futtert er aber Käse in Massen. Ich hab nun gelesen, daß das Lupine Pulver auch zum Brotbacken genommen werden kann, da ich genau das mache, nämlich Brot selber backen, wäre das doch eine hervorragende Möglichkeit seinen Speicher aufzufüllen, zumal seine Gesichtsfarbe mausgrau ist und seine Konzentration und Lernfähigkeit, genauso auch sein Durchhaltevermögen seit zwei Monaten stetig bergab geht gepaart von Müdigkeit, die sich mit ausreichend Schlaf nicht in den Griff bekommen läßt, im Gegenteil, es ist eher so, daß er aufpaßen muß, daß er nicht ins Koma fällt, also einfach so vom Stuhl kippt. Er ist 21 Jahre alt und steht kurz vor dem Abitur......die Ärzte finden nichts bei ihm.

Vieleicht haben Sie ja noch eine Idee.

Danke für Ihre Antwort

Gabriele Ricken

Zentrum der Gesundheit:

Lupine in QBA-Qualität heißt= kontrolliert biologisch angebaut
Konventionell= konventionell angebaut
Ernst
geschrieben am: Montag, 23. Februar 2009, 21:45
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo Frau Paproth,

ist schon eine Weile her ... aber gut. Vielleicht sollte sich ihr Mann einmal mit Carl Lewis beschäftigen. Wenn ihr Mann ins Fitness-Center geht, dann müsste er eigentlich den Leichtathlethen des letzten Jahrtausends kennen, der viele Weltrekorde aufgestellt hat ... und raten Sie mal ... Vegetarier war, genau genommen Veganer. Erklären Sie mal Lewis, dass das unmöglich ist, so zu seinem Eiweiß zu kommen. Entscheidend ist letztendlich die biologische Wertigkeit (als Folge der Kombination mit anderen pflanzlichen Eiweißarten).

Mit freundlichen Grüßen

Ernst R.
Jutta Paproth
geschrieben am: Samstag, 04. August 2007, 21:17
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe mal meine immer noch nicht ganz geklärte Frage des Komsums bei extremen Sportlern die ja auch vermehrt Eiweiss brauchen. mein Mann glaubt nicht daran das er alle Aminosäuren die er braucht anders zu bekommen als durch sein Eiweiss. Er fährt Mountinbike und geht 3 mal die Woche ins Fitnesstudio.
Ich müsste da schon genauer wissen, wie ich das langsam elemenieren kann. Quark ist er ja auch noch, wenn auch schon viel weniger.
Vielen Dank für Ihre Auskunft


Gruss

Jutta Paproth