Lupinenmehl
Im Lupinenmehl sind alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten, die Kröper benötigt. Diese sind besonders leicht verwertbar!
Lupinenkerne enthalten hochwertiges Eiweiß.Das Eiweiß aus Lupinensamen hat ähnliche Eigenschaften wie das Sojaprotein. Eine neue Züchtung aus Deutschland, die kaum noch Bitterstoffe enthalte, soll den Durchbruch der Lupine als Lebensmittel bringen. "Sie hat das Potenzial, die Sojabohne Europas zu werden", so Peter Eisner.
Der Anbau der Lupine ist überall in Deutschland möglich. Die Pflanze ist anspruchslos, gedeiht auch auf sandigen und trockenen Böden. Sind die Kerne der Lupine gepresst, werden die übrig gebliebenen Flakes eingeweicht, damit sich das Eiweiß aus den Strukturen der Fasern löst. Wird die Flüssigkeit dann erhitzt und verdampft, bleibt das hochwertige Eiweiß zurück.
Eiweiße zählen - neben den Kohlenhydraten und Fetten - zu unseren Hauptnährstoffen. Die Lupine ist ein vollwertiges Lebensmittel, da sie alle drei Makronährstoffe beinhaltet. Sie besitzt einen Kohlenhydrat- sowie einen Fettanteil von ca 3,3% und ist mit 18% (18 g pro 100 g verzehrbarer Anteil) ein sehr eiweißreiches Lebensmittel.
Jede Pflanze besitzt wenigstens zwei verschiedene Eiweißarten, und innerhalb des menschlichen Körpers gibt es über 100.000 verschiedene Arten!
Obwohl sich alle Eiweiße in ihrem Molekülgefüge unterscheiden, weisen sie eine ähnliche chemische Zusammensetzung auf: 53% Kohlenstoff, 22% Sauerstoff, 17% Stickstoff, 7% Wasserstoff und 1% Schwefel. Jod und andere Stoffe. Die hauptsächlichen Pflanzeneiweiße sind Albumin (in Früchten und Gemüse enthalten), Gluten (im Weizen und Getreide), Legumin (in Erbsen und Bohnen), Globulin (in Nüssen) und Muko-Eiweiß (in Erbsen, Bohnen und Samen). Tierische Eiweiße sind z.B. Kasein (in Milch und Molkereiprodukten enthalten), Gelatine (in Knochen und Sehnen), Fibrin (im Blut) und Myosin (im Fleisch von Tieren). Alle diese Eiweiße setzen sich aus Aminosäuren zusammen.
Eiweiße bilden sich aus Ketten von Aminosäuren. die miteinander verbunden eine Struktur bilden. Es existiert eine Fülle von Eiweißarten, die aber alle aus nur zwanzig verschiedenen Aminosäuren aufgebaut sind. Diese Aminosäuren sind die Bausteine aller Pflanzen- und Tiereiweiße. Ein Eiweißmolekül kann hunderte oder sogar tausende einzelner Aminosäurenverbindungen enthalten. Diese Aminosäuren sind im Eiweißmolekül auf eine einzigartige Weise miteinander verbunden (Peptidbindungen). Jedes Eiweiß enthält eine Vielzahl an Aminosäuren, die in einer typischen Reihenfolge für jedes Eiweiß vorliegen.
Der Körper kann die Eiweiße aus den Lebensmitteln, bis auf wenige Ausnahmen, nicht direkt verwenden. Das Eiweiß muss zuerst verstoffwechselt und in seine Aminosäuren zerlegt werden. Der Körper kann dann über diese Aminosäuren das von ihm benötigte Eiweiß aufbauen. Der tatsächliche Wert eines Nahrungseiweißes liegt in der Zusammensetzung seiner Aminosäuren. Je hochwertiger die Qualität des ursprünglichen Eiweißes ist, umso leichter verwertbar sind die Aminosäuren für den Organismus.
Alle Aminosäuren zirkulieren im Blut und im Lymphsystem des Körpers. Sobald die Zellen diese Aminosäuren benötigen, werden sie dort entnommen. Dieser fortwährend zirkulierende, verfügbare Vorrat von Aminosäuren nennt man den "Aminosäuren-Pool".
Von 20 Aminosäuren sind 8 Aminosäuren "essentiell" bzw. unentbehrlich. Eine "essentielle Aminosäure" ist eine Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Zu den essentiellen Aminosäuren gehören: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Es wird auch angenommen, dass eine neunte Aminosäure, Histidin, für Säuglinge unentbehrlich ist und eine zehnte im Kindesalter: Arginin. Die verbleibenden 12 Aminosäuren werden als "nicht essentiell" bezeichnet. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind auch diese unentbehrlich. Es ist allerdings nicht unbedingt erforderlich, dass sie in unseren Lebensmitteln vorhanden sind, da der Körper sie selber herstellen kann, sofern er mit den essentiellen Aminosäuren aus der Nahrung ausreichend versorgt wird.
Auch Früchte und Gemüse enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren, allerdings in einem sehr unterschiedlichen Mengenverhältnis.
| Früchte | Gemüse | Nüsse |
| Äpfel | Alfalfasprossen | Nüsse |
| Erdbeeren | Bohnensprossen | Kokosnüsse |
| Feigen | Karotten | Haselnüssen |
| Apfelsinen | Auberginen | Sonnenblumenkrene |
| Pfirsiche | Süßkartoffeln | Walnüsse |
| Weintrauben | Brokkoli | Paranüsse |
| Weiß- und Rotkraut | Pecannüsse | |
| Getreide | ||
| Okra | ||
| Kürbisse | ||
| Kartoffeln | ||
| Spinat | ||
| Tomaten |
Die Süßlupine ist besonders eisenhaltig. Das an Hämoglobin gebundene Eisen ist zweiwertig und kann daher besonders leicht vom Körper aufgenommen und verwertet werden.
Die Lupine hat einen sehr hohen Anteil an gesunden, ungesättigten Fettsäuren, nämlich fast 85% der Gesamtfettsäuren. Dies erleichtert den Abbauprozess im Fettstoffwechsel und spart viel Energie ein. Die Lupine ist auffallend leicht verdaulich und gänzlich cholesterinfrei. Sie ist daher sehr gut für Menschen geeignet, die Probleme mit der Eiweißverdauung haben oder deren Blutfettwerte zu hoch sind.
Die Süßlupine ist im Gegensatz zur Sojabohne ein an Harnsäurepurinen freies Lebensmittel. Durch ihren hohen Basenanteil schadet sie nicht bei Erkrankungen, denen eine Übersäuerung des Körpers zugrunde liegt, wie beispielsweise Gicht, Rheuma oder hohem Harnsäurespiegel.
Quelle: Eiweißwunder Lupine von Paul Bremer
| Aminosäuren pro 100g | Referenzprotein FAO-WHO | Lupine |
| Methionin-Cystein: | 3,5g | 2,7g |
| Lysin: | 5,5g | 5,8g |
| Threonin: | 4,0g | 3,9g |
| Tryptophan: | 1,0g | 1,2g |
| L-Valine: | 5,0g | 4,0g |
| L-Isoleucine: | 4,0g | 3,7g |
| L-Leucine: | 7,0g | 6,8g |
| Phenylalanin + Tyrosin: | 6,0g | 8,0g |
Quelle: biologische-wertigkeit.de
Eine proteinreiche Ernährung erhöht das Risiko, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln. Eine im American Journal of Gastroenterology veröffentlichte Studie des Hospitalier Universitaire de Bicetre in Paris ergab, dass von 67.000 Studienteilnehmerinnen diejenigen Frauen, deren Ernährung den höchsten Anteil tierischer Proteine enthielt, ein dreimal so hohes Risiko aufwiesen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln als Frauen, die nur wenig tierisches Protein zu sich nahmen.
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Bei einer Eiweißspeicherkrankheit ist das Bindegewebe durch eingelagerte saure Stoffwechselschlacken - in Form von nicht verwerteten tierischen Eiweissen (hauptsächlich Milch- und Käse-Produkte) extrem belastet. Wer regelmäßig tierische Eiweiße in Form von Fleisch, Fisch, Eiern oder Milchprodukten zu sich nimmt, führt seinem Körper ständig ein Übermaß an Eiweißen zu. Der Organismus gerät in eine Übersäuerung.
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Ohne Proteine, auch Eiweiss genannt, ist kein Leben möglich. Die lebenswichtigen Aminosäuren, aus denen die Eiweisse aufgebaut sind sollten ausschließlich in natürlicher, gut verdaulicher Form zugeführt werden. Pflanzliche Eiweisse sind wesentlich leichter zu verstoffwechseln, als Eiweisse tierischer Herkunft. Durch den geringeren Energieaufwand bei der Verstoffwechselung des pflanzlichen Eiweisses, baut der Körper Energiereserven auf, die ihm zusätzliche Power geben.
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In Sportlerkreisen ist es längst bekannt: Die Aminosäure L-Arginin bringt innerhalb kürzester Zeit eine deutliche Leistungssteigerung - nicht nur in der Sporthalle und im Fitnessstudio, sondern auch im Bett. L-Arginin ist eine nicht-essentielle Aminosäure. Das bedeutet, unser Körper kann L-Arginin zur Not auch selbst herstellen. Doch klappt das nicht immer in ausreichender Menge.
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In Protein-Pulvern und Protein-Drinks werden immer wieder giftige Schwermetalle gefunden: Arsen, Cadmium, Blei und Quecksilber. Die amerikanische Verbraucher-Zeitschrift Consumer Reports testete 15 verschiedene Protein-Konzentrate und entdeckte in allen messbare Mengen, in einigen Marken sogar sehr hohe Dosen der erwähnten Schwermetalle. In Deutschland ist die Situation ähnlich.
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Hanfsamen bestehen zu 20 bis 24 Prozent aus reinem hochwertigen Protein in Form aller essentieller Aminosäuren, die der Mensch benötigt, um daraus körpereigenes Eiweiß aufzubauen. Damit gehört Hanf zu den wenigen Pflanzen, die einerseits ein für den Menschen vollständiges Aminosäureprofil bieten und andererseits dieses wertvolle bioverfügbare Protein auch in ausreichender Menge bereithalten.
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Das Reiskorn steckt voller Überraschungen. Besonders seine Randschichten, die sog. Reiskleie enthält nicht nur ein besonders hochwertiges Eiweiß (das sich hervorragend für den Muskelaufbau eignet), sondern außerdem eine Fülle lebenswichtiger Vitalstoffe. Im Vergleich zu manch anderem Proteinprodukt ist Reiskleie als Proteinpulver zudem äußerst wohlschmeckend.
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Ein muskulöser Body verlangt nach Eiweiß. Das natürliche Reisprotein von Sun Warrior besticht nicht nur durch seinen 85 prozentigen Proteingehalt, sondern auch durch eine außergewöhnlich lebendige Qualität, die von keinem anderen Proteinpulver erreicht wird. Es ist hundertprozentig vegan, wird während des Herstellungsprozesses nicht über ca. 46 Grad erhitzt und schmeckt besser als jedes andere natürliche Proteinpulver, das sie je probiert haben.
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Woher bekommst du denn dein Eiweiß? Diese Frage wird Vegetariern sehr häufig gestellt. Die weitaus berechtigtere Gegenfrage könnten jedoch lauten: Wie kommst du eigentlich mit deinem gesundheitsbedenklichen Eiweißüberschuss klar? Vegetarier müssen sich bei der überaus vielfältigen Auswahl gesunder pflanzlicher Lebensmittel sicher nicht den Kopf über ihre Eiweißversorgung zerbrechen. Nicht-Vegetarier dagegen sollten sich sehr wohl den Kopf darüber zerbrechen, wie sie ihren Körper vor den Folgen ihres täglichen Eiweißüberschusses schützen können.
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Veganer werden immer wieder gefragt: Wie decken Sie Ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen Sie Ihr Eisen, woher Ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach decken können.
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