Lupinenmehl der Lupine
Im Lupinenmehl der Lupine sind alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten, die Körper benötigt. Diese sind besonders leicht verwertbar!
Veröffentlichung am
10.04.2007 um
18:00 Uhr / Aktualisierung am
16.04.2012 um
11:23 Uhr
Lupinenmehl enthält hochwertiges pflanzliches Eiweiß.Das Eiweiß aus Lupinensamen hat ähnliche Eigenschaften wie das Sojaprotein. Eine neue Züchtung aus Deutschland, die kaum noch Bitterstoffe enthalte, soll den Durchbruch der Lupine als Lebensmittel bringen. "Sie hat das Potenzial, die Sojabohne Europas zu werden", so Peter Eisner.
Der Anbau der Lupine ist überall in Deutschland möglich. Die Pflanze ist anspruchslos, gedeiht auch auf sandigen und trockenen Böden. Sind die Kerne der Lupine gepresst, werden die übrig gebliebenen Flakes eingeweicht, damit sich das Eiweiß aus den Strukturen der Fasern löst. Wird die Flüssigkeit dann erhitzt und verdampft, bleibt das hochwertige Eiweiß zurück.
Eiweiße zählen - neben den Kohlenhydraten und Fetten - zu unseren Hauptnährstoffen. Die Lupine ist ein vollwertiges Lebensmittel, da sie alle drei Makronährstoffe beinhaltet. Sie besitzt einen Kohlenhydrat- sowie einen Fettanteil von ca 3,3% und ist mit 18% (18 g pro 100 g verzehrbarer Anteil) ein sehr eiweißreiches Lebensmittel.
Jede Pflanze besitzt wenigstens zwei verschiedene Eiweißarten, und innerhalb des menschlichen Körpers gibt es über 100.000 verschiedene Arten!
Obwohl sich alle Eiweiße in ihrem Molekülgefüge unterscheiden, weisen sie eine ähnliche chemische Zusammensetzung auf: 53% Kohlenstoff, 22% Sauerstoff, 17% Stickstoff, 7% Wasserstoff und 1% Schwefel. Jod und andere Stoffe. Die hauptsächlichen Pflanzeneiweiße sind Albumin (in Früchten und Gemüse enthalten), Gluten (im Weizen und Getreide), Legumin (in Erbsen und Bohnen), Globulin (in Nüssen) und Muko-Eiweiß (in Erbsen, Bohnen und Samen). Tierische Eiweiße sind z.B. Kasein (in Milch und Molkereiprodukten enthalten), Gelatine (in Knochen und Sehnen), Fibrin (im Blut) und Myosin (im Fleisch von Tieren). Alle diese Eiweiße setzen sich aus Aminosäuren zusammen.
Eiweiße bilden sich aus Ketten von Aminosäuren. die miteinander verbunden eine Struktur bilden. Es existiert eine Fülle von Eiweißarten, die aber alle aus nur zwanzig verschiedenen Aminosäuren aufgebaut sind. Diese Aminosäuren sind die Bausteine aller Pflanzen- und Tiereiweiße. Ein Eiweißmolekül kann hunderte oder sogar tausende einzelner Aminosäurenverbindungen enthalten. Diese Aminosäuren sind im Eiweißmolekül auf eine einzigartige Weise miteinander verbunden (Peptidbindungen). Jedes Eiweiß enthält eine Vielzahl an Aminosäuren, die in einer typischen Reihenfolge für jedes Eiweiß vorliegen.
Der Körper kann die Eiweiße aus den Lebensmitteln, bis auf wenige Ausnahmen, nicht direkt verwenden. Das Eiweiß muss zuerst verstoffwechselt und in seine Aminosäuren zerlegt werden. Der Körper kann dann über diese Aminosäuren das von ihm benötigte Eiweiß aufbauen. Der tatsächliche Wert eines Nahrungseiweißes liegt in der Zusammensetzung seiner Aminosäuren. Je hochwertiger die Qualität des ursprünglichen Eiweißes ist, umso leichter verwertbar sind die Aminosäuren für den Organismus.
Alle Aminosäuren zirkulieren im Blut und im Lymphsystem des Körpers. Sobald die Zellen diese Aminosäuren benötigen, werden sie dort entnommen. Dieser fortwährend zirkulierende, verfügbare Vorrat von Aminosäuren nennt man den "Aminosäuren-Pool".
Von 20 Aminosäuren sind 8 Aminosäuren "essentiell" bzw. unentbehrlich. Eine "essentielle Aminosäure" ist eine Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Zu den essentiellen Aminosäuren gehören: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Es wird auch angenommen, dass eine neunte Aminosäure, Histidin, für Säuglinge unentbehrlich ist und eine zehnte im Kindesalter: Arginin. Die verbleibenden 12 Aminosäuren werden als "nicht essentiell" bezeichnet. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind auch diese unentbehrlich. Es ist allerdings nicht unbedingt erforderlich, dass sie in unseren Lebensmitteln vorhanden sind, da der Körper sie selber herstellen kann, sofern er mit den essentiellen Aminosäuren aus der Nahrung ausreichend versorgt wird.
Auch Früchte und Gemüse enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren, allerdings in einem sehr unterschiedlichen Mengenverhältnis.
| Früchte | Gemüse | Nüsse |
| Äpfel | Alfalfasprossen | Nüsse |
| Erdbeeren | Bohnensprossen | Kokosnüsse |
| Feigen | Karotten | Haselnüssen |
| Apfelsinen | Auberginen | Sonnenblumenkrene |
| Pfirsiche | Süßkartoffeln | Walnüsse |
| Weintrauben | Brokkoli | Paranüsse |
| Weiß- und Rotkraut | Pecannüsse | |
| Gerste | ||
| Okra | ||
| Kürbisse | ||
| Kartoffeln | ||
| Spinat | ||
| Tomaten |
"Die Süßlupine ist besonders eisenhaltig. Sie liefert das besonders leicht resorbierbare zweiwertige Eisen, das rasch vom Körper aufgenommen, für die Hämoglobinherstellung verwertet werden und damit zur Verbesserung der Blutqualität beitragen kann."
Die Lupine hat einen sehr hohen Anteil an gesunden, ungesättigten Fettsäuren, nämlich fast 85% der Gesamtfettsäuren. Dies erleichtert den Abbauprozess im Fettstoffwechsel und spart viel Energie ein. Die Lupine ist auffallend leicht verdaulich und gänzlich cholesterinfrei. Sie ist daher sehr gut für Menschen geeignet, die Probleme mit der Eiweißverdauung haben oder deren Blutfettwerte zu hoch sind.
Die Süßlupine ist im Gegensatz zur Sojabohne ein an Harnsäurepurinen freies Lebensmittel. Durch ihren hohen Basenanteil schadet sie nicht bei Erkrankungen, denen eine Übersäuerung des Körpers zugrunde liegt, wie beispielsweise Gicht, Rheuma oder hohem Harnsäurespiegel.
Quelle: Eiweißwunder Lupine von Paul Bremer
| Aminosäuren pro 100g | Referenzprotein FAO-WHO | Lupine |
| Methionin-Cystein: | 3,5g | 2,7g |
| Lysin: | 5,5g | 5,8g |
| Threonin: | 4,0g | 3,9g |
| Tryptophan: | 1,0g | 1,2g |
| L-Valine: | 5,0g | 4,0g |
| L-Isoleucine: | 4,0g | 3,7g |
| L-Leucine: | 7,0g | 6,8g |
| Phenylalanin + Tyrosin: | 6,0g | 8,0g |
Quelle: biologische-wertigkeit.de
(Zentrum der Gesundheit) – Kräftig und voll soll es sein, widerstandsfähig und glänzend: die wilde Mähne. Ist die Proteinversorgung jedoch unzureichend, kann Haarausfall drohen. Zu dieser Erkenntnis gelangten Wissenschaftler der Harvard University. Doch Vorsicht: Protein ist nicht gleich Protein und zu viel Protein kann dem Haar eher schaden, als dass es ihm hilft. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Proteinbedarf auf eine gesunde Weise decken und welche Faktoren Ihr Haar ausserdem gefährden können!
Eine proteinreiche Ernährung erhöht das Risiko, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln. Eine im American Journal of Gastroenterology veröffentlichte Studie des Hospitalier Universitaire de Bicetre in Paris ergab, dass von 67.000 Studienteilnehmerinnen diejenigen Frauen, deren Ernährung den höchsten Anteil tierischer Proteine enthielt, ein dreimal so hohes Risiko aufwiesen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln als Frauen, die nur wenig tierisches Protein zu sich nahmen.
Bei einer Eiweißspeicherkrankheit ist das Bindegewebe durch eingelagerte saure Stoffwechselschlacken - in Form von nicht verwerteten tierischen Eiweissen (hauptsächlich Milch- und Käse-Produkte) extrem belastet.
Ohne Proteine, auch Eiweiss genannt, ist kein Leben möglich. Die lebenswichtigen Aminosäuren, aus denen die Eiweisse aufgebaut sind sollten ausschließlich in natürlicher, gut verdaulicher Form zugeführt werden. Pflanzliche Eiweisse sind wesentlich leichter zu verstoffwechseln, als Eiweisse tierischer Herkunft. Durch den geringeren Energieaufwand bei der Verstoffwechselung des pflanzlichen Eiweisses, baut der Körper Energiereserven auf, die ihm zusätzliche Power geben.
(Zentrum der Gesundheit) - In Sportlerkreisen ist es längst bekannt: Die Aminosäure L-Arginin bringt innerhalb kürzester Zeit eine deutliche Leistungssteigerung - nicht nur in der Sporthalle und im Fitnessstudio, sondern auch im Bett.
(Zentrum der Gesundheit) - Viele Protein-Konzentrate sind mit Schwermetallen belastet. Wer eine höhere Eiweißversorgung anstrebt, sollte daher sorgfältig auf die Qualität des Protein-Präparates achten und möglichst ein Produkt pflanzlichen Ursprungs wählen.
(Zentrum der Gesundheit) - Hanf gehört zu jenen Lebensmitteln, die sich durch ihre ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte auszeichnen und deren Nähr- und Vitalstoffe in so ausgewogener Form vorliegen, dass man sie auch Superfoods nennt. Superfoods sind also Lebensmittel, die uns bereits durch den Verzehr geringer Mengen eine große Bandbreite gesundheitlicher Vorteile bieten können. Hanf eignet sich jedoch nicht nur als Lebensmittel. Hanf ist ein nachwachsender Rohstoff für so vielfältige Einsatzgebiete, dass er zu Recht als Wunderpflanze bezeichnet wird.
(Zentrum der Gesundheit) - Das Reiskorn steckt voller Überraschungen. Besonders seine Randschichten, die sog. Reiskleie enthält nicht nur ein besonders hochwertiges Eiweiß (das sich hervorragend für den Muskelaufbau eignet), sondern außerdem eine Fülle lebenswichtiger Vitalstoffe. Im Vergleich zu manch anderem Proteinprodukt ist Reiskleie als Proteinpulver zudem äußerst wohlschmeckend.
(Zentrum der Gesundheit) - Ein muskulöser Body verlangt nach Eiweiß. Das natürliche Reisprotein von Sun Warrior besticht nicht nur durch seinen 85prozentigen Proteingehalt, sondern auch durch eine außergewöhnlich lebendige Qualität, die von keinem anderen Proteinpulver erreicht wird.
Proteinpulver werden von Sportlern und Bodybuildern schon lange zur Optimierung der Eiweissversorgung genutzt. Proteinpulver maximieren Trainingseffekte, beschleunigen und intensivieren den Muskelaufbau und sorgen dafür, dass Sie in Form bleiben. Hochwertige Proteine können jedoch auch eiweissarme Ernährungsweisen ergänzen oder in Regenerationsphasen die Heil- und körpereigenen Reparaturprozesse beschleunigen. Allerdings sollte dazu nicht einfach irgendein Proteinpulver gewählt werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Die pflanzliche Proteinmischung Sun Warrior Blend liefert das vollständige Aminosäurespektrum in einzigartiger Rohkostqualität. Frei von künstlichen Zusätzen versorgt es nicht nur mit hochwertigem und leicht verdaulichem Protein, sondern überzeugt ausserdem durch eine Fülle an Vitalstoffen und Antioxidantien. Sun Warrior Blend ist ein Superfood der Spitzenklasse und eignet sich daher nicht nur für jene, die Muskeln aufbauen möchten, sondern für alle, die super gesund und super fit werden möchten.
(Zentrum der Gesundheit) - Woher bekommst du denn dein Eiweiss? Diese Frage wird Vegetariern sehr häufig gestellt. Die weitaus berechtigtere Gegenfrage könnten jedoch lauten: Wie kommst du eigentlich mit deinem gesundheitsbedenklichen Eiweissüberschuss klar? Vegetarier müssen sich bei der überaus vielfältigen Auswahl gesunder pflanzlicher Lebensmittel sicher nicht den Kopf über ihre Eiweissversorgung zerbrechen. Nicht-Vegetarier dagegen sollten sich sehr wohl den Kopf darüber zerbrechen, wie sie ihren Körper vor den Folgen ihres täglichen Eiweissüberschusses schützen können.
Veganer werden immer wieder gefragt: Wie decken Sie Ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen Sie Ihr Eisen, woher Ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach decken können.
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
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Zentrum der Gesundheit:
Liebe Suse,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Frage.
Im Text steht, "dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt". Das bedeutet, dass die andere Hälfte offenbar hohe Cholesterinwerte zeigt. Im anderen Text steht "zuviel Cholesterin kann zu Arteriosklerose führen" mit der Betonung auf "zuviel" und "kann". Inwieweit sich die Zufuhr von Cholesterin oder bestimmten Fetten auf die Gesundheit auswirkt, hängt von der Gesamtlebensweise des Einzelnen ab und nicht nur von der Wahl der Fette. Die Lösung lautet - wie in vielen unseren Texten vermittelt wird - solche Lebensmittel zu wählen, die möglichst naturbelassen sind. So gilt beispielsweise eine hochwertige unpasteurisierte Butter direkt vom Erzeuger als deutlich gesünderes Fett als Margarine. Wird eine solche Butter abwechselnd mit hochwertigen Pflanzenölen wie Leinöl, Hanföl, Olivenöl oder auch Kokosöl im Rahmen einer vitalstoffreichen, basischen Ernährung gegessen, dann sollte man sich über Cholesterinwerte, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen sicher keine Gedanken machen müssen.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
ich bin hier auf die Seite Lupine-basische Eiweiße geraten und jetzt möchte ich doch sehr gerne wissen, was der Unterschied zwischen Lupine-Pulver KBA und dem Lupine-Pulver konv. ist.
Mein Sohn ist Vegetarier, ißt aber auch so gut wie kein Gemüse, Salate ißt er gerne und morgens gibt es immer einen frisch gepreßten Saft (Karotten, Äpfel, Orangen, Ananas, Zitronen, Kiwis usw.) dafür futtert er aber Käse in Massen. Ich hab nun gelesen, daß das Lupine Pulver auch zum Brotbacken genommen werden kann, da ich genau das mache, nämlich Brot selber backen, wäre das doch eine hervorragende Möglichkeit seinen Speicher aufzufüllen, zumal seine Gesichtsfarbe mausgrau ist und seine Konzentration und Lernfähigkeit, genauso auch sein Durchhaltevermögen seit zwei Monaten stetig bergab geht gepaart von Müdigkeit, die sich mit ausreichend Schlaf nicht in den Griff bekommen läßt, im Gegenteil, es ist eher so, daß er aufpaßen muß, daß er nicht ins Koma fällt, also einfach so vom Stuhl kippt. Er ist 21 Jahre alt und steht kurz vor dem Abitur......die Ärzte finden nichts bei ihm.
Vieleicht haben Sie ja noch eine Idee.
Danke für Ihre Antwort
Gabriele Ricken
Zentrum der Gesundheit:
Lupine in QBA-Qualität heißt= kontrolliert biologisch angebaut
Konventionell= konventionell angebaut
ist schon eine Weile her ... aber gut. Vielleicht sollte sich ihr Mann einmal mit Carl Lewis beschäftigen. Wenn ihr Mann ins Fitness-Center geht, dann müsste er eigentlich den Leichtathlethen des letzten Jahrtausends kennen, der viele Weltrekorde aufgestellt hat ... und raten Sie mal ... Vegetarier war, genau genommen Veganer. Erklären Sie mal Lewis, dass das unmöglich ist, so zu seinem Eiweiß zu kommen. Entscheidend ist letztendlich die biologische Wertigkeit (als Folge der Kombination mit anderen pflanzlichen Eiweißarten).
Mit freundlichen Grüßen
Ernst R.
Ich müsste da schon genauer wissen, wie ich das langsam elemenieren kann. Quark ist er ja auch noch, wenn auch schon viel weniger.
Vielen Dank für Ihre Auskunft
Gruss
Jutta Paproth