Verhütung für den Mann


Was lange den Frauen vorbehalten war hat nun ein Ende. Auf dieser Seite finden Sie Methoden zur natürlichen Verhütung für den Mann.

Natürliche Verhütung für den Mann

Veröffentlichung am 24.08.2010 um 15:18 Uhr / Aktualisierung am 31.01.2012 um 14:26 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Frauen haben die längste Zeit verhütet. Jetzt sind die Männer dran! Wir stellen eine natürliche, vollkommen nebenwirkungsfreie Verhütungsmethode für den Mann vor. Sie wurde früher in etlichen afrikanischen und fernöstlichen Ländern erfolgreich praktiziert.

Verhütung für den Mann Auch Männer können natürlich verhüten - ganz ohne Nebenwirkungen!

Hormonelle Verhütung kann dramatische Nebenwirkungen haben

Meistens gehen Männer ja davon aus, Verhütung sei Aufgabe der Frauen. Das, liebe Männer, ist – seit heute – passée. Bei Frauen ist Verhütung eine wirklich komplizierte Angelegenheit, da der gesamte Hormonhaushalt täglich medikamentös unter Kontrolle gehalten werden muss.

Ein derart drastischer Eingriff in solch ein empfindliches System bleibt in den wenigsten Fällen ohne Nebenwirkungen. Je moderner die Hormonpräparate, umso gefährlicher werden sie. Die neueste Generation der Antibabypille zum Beispiel ist mittlerweile – nach einigen dramatischen Todesfällen – dafür bekannt, bei Frauen das Risiko von Thrombosen und Lungenembolien deutlich zu erhöhen.

Verhütung ist bei Frauen also nicht nur kompliziert, sondern auch mit einer enormen Gesundheitsgefahr verbunden. Kein Mann kann guten Gewissens von seiner Gefährtin erwarten, dass sie vorsätzlich ihre Gesundheit aufs Spiel setzt – schon gar nicht, wenn es eine vollkommen einfache, natürliche und nebenwirkungsfreie Methode gibt. Nur ist diese nicht für die Frau, sondern für den Mann!

Verhütung mit heißem Wasser und Papayasamen

Mehr als heißes Wasser und die Samen von Papaya-Früchten sind bei dieser Art der Verhütung nicht nötig. Beginnen wir mit dem heißen Wasser: Falls Sie sich je darüber gewundert haben sollten, warum sich die Hoden des Mannes außerhalb seines Körpers und nicht in ihm befinden, dann hat das Wundern jetzt ein Ende. Spermien vertragen absolut keine Hitze.

Während normale Zellen erst bei etwa 42,2 Grad absterben, sind Spermazellen bereits ab 35 Grad hitzschlaggefährdet. Daher werden die Spermazellen schön luftig außerhalb des Körpers gelagert. Dort ist es immer um einige Grad kühler als im Körper selbst und die Spermazellen bleiben lebensfähig.

Hitze killt Sperma für bis zu 6 Monate

Diese Tatsache kann Mann jetzt ganz einfach dazu nutzen, sich für einen begrenzten Zeitraum unfruchtbar zu machen. Dazu werden die Hoden täglich für 45 Minuten lang in ca. 46 Grad Celsius heißes Wasser (kurz vor der Schmerzgrenze) getaucht. Nach 21 Tagen täglicher Anwendung ist der Mann unfruchtbar. Diese Unfruchtbarkeit soll bis zu sechs Monaten erhalten bleiben können – dann kehrt die Fruchtbarkeit wieder in aller Frische zurück.

Führt man diese Methode mit nur etwa 44 Grad durch, dann sorgt sie für eine viermonatige Unfruchtbarkeit. Ist die entsprechende Zeit abgelaufen, so wird die Prozedur einfach wiederholt. Schon Hippokrates soll von dieser Verhütungsmethode gewusst haben. Besonders seine wohlhabenden Patienten profitierten davon, da sie jetzt einer Schar ungewollter Erben eigenmächtig vorbeugen konnten.

Verhüten mit Papayasamen

Verhütung für den Mann

Sicherheitshalber kombiniert man die Heißwasser-Methode mit einer weiteren natürlichen Verhütungsmethode. Sie wurde früher offenbar in Pakistan, Indien, Sri Lanka und Südostasien höchst erfolgreich praktiziert und ist noch einfacher als die Heißwasser-Methode: Man muss nichts weiter tun, als täglich einige Papayasamen zu kauen. Das war’s schon.

Affen, Ratten und Kaninchen steril mit Papayasamen

Papayasamen bzw. ihre Wirkstoffe können Spermien offenbar regelrecht auflösen. In einem Versuch mit männlichen Affen hat die Verfütterung von Papayasamen jedenfalls dazu geführt, dass das Ejakulat der Affen vollständig frei von Spermien war. Auch bei Ratten wurden entsprechende Tests durchgeführt. Gab man ihnen nur eine geringe Dosis Papayasamen, war das Ergebnis zwar keine vollständige Entfernung der Spermien, aber immerhin noch eine signifikante Reduzierung ihrer Anzahl.

Bei höheren Dosen des Papayasamen-Präparats wurden die Ratten jedoch komplett unfruchtbar. Die Ratten-Forscher erklärten schließlich, dass Papayasamen, sofern sie über einen längeren Zeitraum und täglich gekaut würden, eine effektive und gleichzeitig unbedenkliche Methode der männlichen Empfängnisverhütung darstellten.

Auch an Kaninchen verfütterte man Extrakte aus Papayasamen. Nachdem die Kaninchen drei Monate lang täglich Papayasamenextrakt eingenommen hatten, waren sie nahezu komplett unfruchtbar. Der Extrakt zeigte übrigens keinerlei Auswirkung auf die Libido der Tiere und hatte auch keine nachteiligen Wirkungen auf ihre Organe. Setzte man die Behandlung aus, so waren die Tiere nach 45 Tagen wieder zu hundert Prozent fruchtbar und konnten sich endlich wieder wie die Kaninchen vermehren.

Auch Frauen verhüteten mit Papayasamen

Jene Urvölker Afrikas und Asiens, die in alten Zeiten mit Papayasamen verhüteten, sollen täglich etwa einen Teelöffel der Samen eingenommen haben. Wer neu einsteigt, muss natürlich berücksichtigen, dass die zuverlässig verhütende Wirkung erst nach einer Anlaufzeit von drei vollen Monaten einsetzt.

Die Auswirkung von Papayasamen auf die Fruchtbarkeit wurde hauptsächlich bei Männern untersucht. In den genannten Kulturen jedoch wurden die kleinen pfefferähnlichen Samen sowohl von Männern als auch von Frauen zur Verhütung eingesetzt.

Papayas sind preiswert

Papayasamen kann man in getrockneter Form kaufen. Noch besser ist es, sich frische Papayafrüchte zu kaufen und die Samen teilweise als Vorrat zu trocknen und teilweise – so lange sie sich im Kühlschrank lagern lassen (einige Tage) – frisch einzunehmen.

Zwar gehören Papayas nicht gerade zu den preisgünstigsten Früchten, aber zu den preiswertesten, das heißt, sie sind ihren Preis absolut wert. Natürlich essen Sie nicht nur die Samen, wenn Sie die Früchte schon kaufen, sondern das köstliche Fruchtfleisch ebenfalls.

Beide – Fruchtfleisch und Samen – haben eine fast schon unschlagbar vitalisierende Wirkung auf den gesamten Organismus des Menschen und werden sogar bei ernsthaften Erkrankungen zur Förderung des Heilprozesses empfohlen.

Papaya macht’s möglich: Heißes Liebesleben ohne Folgen

Barbara Simonsohn schreibt in ihrem Buch „Papaya – Heilen mit der Wunderfrucht“, dass der regelmäßige Verzehr von Papayafrüchten Menstruationsprobleme verschwinden ließe, das Liebesleben aktiviere, Leber und Nervensystem stärke, die Stimmung aufhelle, den Haarwuchs anrege sowie Muskeln, Nerven und Zellen regeneriere und daher äußerst verjüngende Auswirkungen habe.

Barbara Simonsohn zitiert einen Arzt, der zu Papayakuren folgende Meinung hat: „Papaya vitalisiert die Zellen und wirkt auf sie wie der lang ersehnte Regen auf ein ausgetrocknetes Stück Land.“ Diese Belebung könne man – laut Frau Simonsohn – schon nach wenigen Tagen an folgenden wunderbaren Konsequenzen spüren: Man brauche weniger Schlaf, fühle sich geistig wacher, insgesamt besser gelaunt und – schon am frühen Morgen – beträchtlich fitter! Außerdem werde der Darm entschlackt und die Ansiedlung einer gesunden Darmflora durch Papaya gefördert.

Papayasamen wirkten außerdem sowohl gegen Bakterien als auch gegen Parasiten im Darm. Die gesamte Frucht werde sehr basisch verstoffwechselt, helfe uns zu entsäuern und wieder in ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht zurückzufinden. Schon in alten chinesischen Medizinbüchern werde die Papaya als „Frucht des langen Lebens“ bezeichnet, und Vasco da Gama habe sie „Baum der ewigen Jugend“ genannt.

Die Papaya bietet also die ideale Kombination für ein künftig zwar heißes, aber folgenloses Liebesleben:

Das Fruchtfleisch steigert die Fitness und aktiviert die Libido, die Kerne verhüten – was will Mann mehr?

Zubereitung

Papayasamen schmecken pfefferähnlich, weshalb man sie getrocknet in eine Pfeffermühle füllen und statt Pfeffer verwenden kann. Zwecks besserer Dosierung eignet sich jedoch ganz hervorragend ein Papayasamen-Drink.

Die Originalrezeptur lautet wie folgt:

Mixen Sie eine halbe Papaya, zwei oder drei Bananen und 20-40 Papayasamen. Süßen Sie – falls gewünscht – mit ein wenig Stevia. Unserer Meinung nach jedoch verliert sich das köstliche Papayaaroma in Mixgetränken und Smoothies. Papayafrüchte sollten lieber pur genossen werden (z. B. in Form von Obstsalat).

Den Papayasamendrink hingegen haben wir so abgewandelt:

Nehmen Sie den Saft von vier Apfelsinen und mixen darin die Papayasamen. Nach einigen Sekunden geben Sie zwei Bananen, einen Schuss Zitronensaft und Stück frischen Ingwer dazu und mixen noch einmal einige Sekunden lang. Nie war Verhütung köstlicher...

Beachten Sie bitte:

Auf Hawaii werden bereits gentechnisch veränderte Papayasorten angebaut. Kaufen Sie daher nur Papayas, deren Herkunft Sie kennen und die nicht aus Hawaii stammen. Am besten kaufen Sie afrikanische oder südamerikanische Papayas aus biologischem Anbau.

Verhütung mittels Ultraschall

Während die oben beschriebene häusliche Anwendung der Hoden-Überhitzung äusserst aufwändig ist, könnte die Angelegenheit in naher Zukunft auf eine zweimalige Behandlung von jeweils 15 Minuten verkürzt werden. Darauf lässt zumindest der Wissenschaftler James Tsuruta von der Universität von North Carolina in Chapel Hill hoffen. Er und sein Team testeten einen so genannten Ultraschall-Transducer, mit dessen Hilfe sich die Hoden in kürzester Zeit überhitzen lassen können.

Die Behandlung - so Tsuruta - sei nicht allzu kostspielig und habe - zumindest bei Rattenmännern - zur erfolgreichen Sterilisierung geführt. Die Spermienbildung sei bei den Tieren fast zum Erliegen gekommen. Die wenigen ausgebildeten Spermien waren ausserdem zu schwach, um die Eizelle jemals erreichen zu können. Nun muss Herr Tsuruta nur noch nachweisen, dass die auf diese Weise erzielte Unfruchtbarkeit auch wieder reversibel ist und dem neuen Kontrazeptivum für den Mann steht nichts mehr im Wege.
[Quelle als PDF]
 

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(7)

Jean Pierre
geschrieben am: Montag, 24. Oktober 2011, 15:17
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Die verhütung mit papaya samen ist sehr interessant,aber bleibt die frage über die langzeitstudien bei menschen.gibt so ein studien oder ist was geplant??




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Jean Pierre,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Uns ist leider nichts über Langzeitstudien an Menschen bekannt, aber wenn uns etwas zu Ohren kommt, werden wir mit Sicherheit davon berichten.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Michael
geschrieben am: Dienstag, 16. August 2011, 00:10
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Wir, beide 37 Jahre, haben zwei Kinder. Meine Frau war ein drittes mal Schwanger, verlor jedoch leider das Baby. Jetzt sind wir uns sicher, dass unsere Fam.-Planung abgeschlossen ist und suchen nach einer sehr sicheren Verhütungsmethode. Ihre scheint ja äußerst interessant, ist jedoch fern jeglicher Realität im Tages-Zeit-Management....fast eine Frechheit, dass diese Seite ganz oben in der Google Liste steht...
MfG

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michael,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wenn es Ihnen "nur" um eine "sehr sichere" Verhütungsmethode geht und Ihre Familienplanung abgeschlossen ist, dann wäre die Sterilisation die beste Lösung. Kommt dies für Sie oder Ihre Frau nicht in Frage, dann können Sie sich - wie Ihnen sicher bekannt ist - nach dem Pearl-Index richten. Den niedrigsten Wert hat unseren Informationen zufolge derzeit das Verhütungsstäbchen (Implanon) mit 0 bis 0,08.

Auf unserer Seite geht es jedoch um Informationen zu einer gesünderen Lebensweise. Da hormonelle Verhütungsmethoden (die jedoch gleichzeitig sehr sicher sind) oft mit negativen Nebenwirkungen verbunden sind, stellen wir Methoden vor, die frei von schädlichen Nebenwirkungen sind, z. B. die "Natürliche Familienplanung". Welche Methode nun in wessen Tagesablauf passt und welche gesundheitliche Risiken man/frau zugunsten einer sicheren Verhütung eingehen möchte, liegt selbstverständlich im Ermessen des einzelnen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Christine
geschrieben am: Freitag, 11. März 2011, 16:16
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Bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es Papayas der Firma Plump. Sie stammen aus Brasilien. Auch in einem Supermarkt in meiner Nähe gibt es Papayas mit der Bezeichnung XXL. Sie stammen auch aus Brasilien. Wissen Sie, ob diese (anscheinend in größeren Mengen angebauten) Papayas auch genetisch verändert sind? Papayas aus Bioanbau habe ich noch nicht bekommen können, obwohl ich in einer Großstadt wohne. Ich habe auch schon nach Anbietern im Internet rechechiert. Meine allererste Papaya aß ich erst vor ca. 4 Monaten. Setdem hat sich in mir ein regelrechtes Bedürfnis nach dieser Fraucht aufgebaut. Ich würde mich über eine Antwort freuen!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Christine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gentechnisch veränderte Papayas dürfen unseren Informationen zufolge EIGENTLICH nicht in Deutschland in den Verkauf gelangen, da Ihr Import illegal ist. Nichtsdestotrotz sind vor einigen Jahren genau solche Früchte (aus den USA) in Deutschland aufgetaucht, weshalb wir Ihnen im Zweifel raten, den Filialleiter des betreffenden Supermarktes um einen Qualitätsnachweis zu bitten. Falls er dazu nicht in der Lage ist, bitten Sie ihn um die Kontaktadresse des Importeurs und fragen dort nach. Die von Ihnen genannte Firma ist uns nicht bekannt, so dass wir Ihnen leider hier nicht weiter helfen können, sind uns aber sicher, dass Sie mit der beschriebenen Methode an die nötigen Infos gelangen werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Alex
geschrieben am: Mittwoch, 09. März 2011, 23:46
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Hab alles soweit durchgelesen... Die Seite sieht aus als ob sie von Ököemnzen erstellt wurde... War mit meiner Freundin beim Frauenarzt und so so n dreck wie hier beschrieben tritt in seltensten Fällen ein... Eine Frage frage hat sich mir aber gestellt nachdem ich den Artikel mit Alternativverhütung gelsesen habe... In welchen Scince Fiction Buch/Film hab ihr das rausgesucht? :)

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Ein Frauenarzt ist wohl die am wenigsten hilfreiche Adresse, wenn es um die Nebenwirkungen der Antibabypille geht. Schließlich lebt er von ihrer Verschreibung. Die im Artikel vorgestellte Methode ist direkt aus dem Leben einfallsreicher und aktiver Männer genommen. Keine Spur von Science Fiction ;-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Steffen
geschrieben am: Donnerstag, 28. Oktober 2010, 10:10
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Wollte schon fragen ob es ein Hodenwärmergerät gibt... wie soll man denn sonst das Wasser auf konstant auf 46 Grad für 45 Minuten halten?
Wie "wissenschaftlich" erwiesen sind die Papayasamen, mir feht bei diesem Artikel zumindest die Quellenangabe?
So wie ich das lese würde die Papaya ja auch alleine funktionieren? Wie viel sind denn die Angabe "einige Papayasamen kauen täglich" gnau?
Ich such verzweifelt nach einer Alternative für Kondome...bin denen echt überdrüssig und möchte nicht dass meine Partnerin Hormone nehmen muss. Die anderen alternative Methoden bei Ihr würden nicht wirklich funktionieren, daher meine Verantwortung.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Steffen,

vielen Dank für Ihre Mail. Offenbar ist bei der thermischen Verhütung Einfallsreichtum von Seiten des Anwenders erforderlich. Entweder man hat beim Hodenbaden eine Assistentin (oder einen Assistenten), die/der dem Hodenbadenden ständig neues heißes Wasser bringt. Oder man platziert sich so geschickt, dass man die entsprechende "Badewanne" selbst auf der erforderlichen Temperatur halten kann. Wie wäre es ferner, mit Wasserthermometer und einer Art Tauchsieder zu arbeiten? In der Rubrik FAQ beantworteten wir die Frage eines Lesers, der sich ebenfalls für die thermische Verhütung interessierte. Ihm rieten wir zum Buch "Die sichere Lust - Verhütung für den Mann" von Heilpraktiker Heiko Pust (oder zum Kontakt mit Herrn Pust), wo auf diese Art der Verhütung näher eingegangen wird.
Was die Papayasamen betrifft, so wird in verschiedenen völkerkundlichen Abhandlungen von ihrem verhütenden Einsatz bei Naturvölkern berichtet. Leider verhält man sich verdeckt, was die konkrete Dosis angeht. Wir sind des Rätsels Lösung jedoch auf der Spur und werden Sie sofort benachrichtigen, sobald wir Näheres wissen.

Viele liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Tine Hauber
geschrieben am: Dienstag, 12. Oktober 2010, 14:07
eMail-Adresse hinterlegt
Warum sollte er das nicht tun? Der Artikel beschreibt doch sehr sinnvoll, dass man bei Verhütung partnerschaftlich zu denken hat und diese Methode keinem schadet und auch nicht teuer ist.
Ich würde mich ja erst darauf verlassen, wenn das auf wissenschftlichen Untersuchungen gestützt ist und man z.B. noch erfährt, wie lange ein Spermium erhitzt werden muss, wie lange es dauert, bis die Hoden bis ins Innere warm genug sind, und wie lang die Entwicklungsphasen der Spermien dauern.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tine,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Anregung, die Sache mit der sog. thermischen Verhütung für den Mann wissenschaftlich zu beweisen. Warum sich die Wissenschaft für diese Art der Verhütung nicht interessiert, dürfte klar auf der Hand liegen: Man könnte damit - selbst wenn sie sich als 100prozentig sicher herausstellte - kaum einen Cent verdienen. Es sei denn, man produzierte spezielle Hodenwärmer o.ä. ;-) Gleichzeitig werden nur wenige Männer bereit sein, über einige Wochen hinweg täglich 45 Minuten in eine Verhütungsmethode zu investieren, solange ihre Frauen bereitwillig mit der Pille o. a. verhüten.

Nichtsdestotrotz unternahmen vor einigen Jahren 6 Männer aus der Schweiz einen Selbstversuch. Sie richteten sich ein Labor ein, um alle drei Tage die Qualität ihrer Spermien untersuchen zu können. Bei diesen sechs "Hodenbadern" funktionierte die Methode zufriedenstellend. Sie blieben allerdings (nach den vorgeschlagenen 3 Wochen mit einem täglichen 45-Minuten-Hodenbad bei 45 Grad) nur zwischen vier und acht Wochen lang unfruchtbar. Die Spermienmenge reduzierte sich in weiteren Versuchen nach der dritten bis vierten Bade-Woche am stärksten. Teilweise waren keine Spermien mehr auffindbar. Verbliebene Spermien waren so deformiert, dass sie nicht mehr als befruchtungsfähig einzustufen waren. Zwei Monate nach der Bade-Aktion begannen sich die Werte bereits wieder zu normalisieren. In diesem Versuch zeugte keiner der Hodenbader ein Kind, obwohl deren Frauen in dieser Zeit nicht verhüteten.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Erika
geschrieben am: Dienstag, 31. August 2010, 15:29
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Täglich 45 Minuten die Hoden in heißem Wasser baden? Das ist ganz schön lang. Wenn der Mann die Zeit nutzen würde, um gesundes Essen für seine Familie zuzubereiten, wäre es ja noch akzeptabel.
Ich denke dieser Artikel ist interessant, aber die Methoden sind nicht sehr realitätsnah. Welcher Mann "killt" außerdem freiwillig seine Spermien?