Yoga
Yoga ist eine indische philosophische Lehre und umfasst eine Reihe von geistiger und körperlicher Übungen. Manche Yoga-Formen legen ihren Schwerpunkt auf geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen.
Yoga ist eine extrem vielseitige Praktik sowohl für Männer als auch für Frauen. Yoga fördert die Beweglichkeit, stählt die Muskeln, verbessert die mentale Schärfe und stärkt sogar das Selbstbewusstsein. Es gibt etliche verschiedene Yoga-Arten, aus denen man diejenige wählen kann, die zu einem passt und die zum gewünschten Ziel führt.
Es soll tatsächlich Leute geben, die Yoga nicht für eine richtige „sportliche Betätigung“ halten. Sie glauben, es handle sich eher um eine Entspannungsmethode, allerhöchstens noch um eine Art Stretching bis sie dann am eigenen Leibe nach nur wenigen anspruchsvollen Yoga-Sitzungen die unglaubliche Energie, Beweglichkeit und geistige Ruhe erleben.
Yoga ist eine philosophische Lehre mit Ursprung in Indien. Es handelt sich also nicht nur um eine Reihe körperlicher Übungen. Zu Yoga gehören auch Atemübungen, Askese und insbesondere geistige Konzentration (Meditation). Das Ziel ist, Körper und Seele in Einklang zu bringen und mit Gott eins zu werden.
Die verschiedenen Yoga-Arten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Yoga gibt es in jedem Schwierigkeitsgrad angefangen bei ganz einfachen und bedächtigen Übungen bis hin zu Bewegungen, die eher an ein anspruchsvolles Aerobic-Training erinnern. Je nach den persönlichen Voraussetzungen und Vorlieben sucht man sich eine Yoga-Art aus, die am besten zu einem passt.
Für Anfänger, die erst die Grundlagen des Yoga erlernen, eignet sich Hatha Yoga sehr gut. Hatha Yoga gilt als Voraussetzung für alle anderen Yoga Praktiken. Die Übungen des Hatha Yoga auf denen dann die fortgeschrittenen Yogaübungen aufbauen sind für jeden leicht erlernbar. Besonders wichtig dabei ist das richtige Atmen. Die langsamen und einfachen Bewegungen helfen, den Körper einerseits zu fordern und andererseits Gelenke, Muskeln und auch die Seele während der Übungen zu entspannen.
Kundalini Yoga ist bereits ein wenig komplizierter und beinhaltet Bewegungen und Atemübungen, die sich auf die Wirbelsäule als Zentrum konzentrieren. Es tauchen außerdem Gesänge und Meditationen auf. Es handelt sich also mehr um eine Praktik, die Ruhe herbei führen soll und eignet sich für all jene, die sich danach sehnen, friedliche Gelassenheit zu finden. Wer also stets das Gefühl hat, nie die Seele baumeln lassen und den Moment genießen zu können, sollte sich im Kundalini Yoga versuchen.
Ashtanga Yoga ist sehr dynamisch und eine gute Wahl für Leute, die mehr nach einem anspruchsvollen Aerobic-Training suchen. Es beinhaltet nahezu ununterbrochene Bewegung. Man wechselt ständig die Yogaposen, die von einfach bis schwierig reichen. All jene, die Yoga nicht als richtige sportliche Betätigung betrachten, würden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ihre Ansicht ändern, sobald sie Ashtanga Yoga ausprobiert haben.
Ashtanga Yoga ist eine körperlich sehr anstrengende Yoga-Methode. Sie steigert die Fähigkeit der Lungen, Sauerstoff zu verarbeiten, erhöht die körperliche Ausdauer, formt die Muskeln und ist sehr gut für den Aufbau eines kräftigen, schlanken Körpers geeignet. Für Yoga-Anfänger ist Ashtanga Yoga jedoch nichts, da sehr solide Grundlagen im Yoga vorausgesetzt werden.
Falls jemand auf der Suche nach etwas körperlich Anspruchsvollem ist, den wird Bikram Yoga begeistern. Diese Yoga-Art wird auch „Heißes Yoga“ genannt, da die Übungen bei hohen Temperaturen ausgeführt werden nämlich in Räumen, in denen etwa 35 bis 38 Grad herrschen.
Diese hohen Temperaturen haben den Zweck, die Muskeln flexibler und formbarer zu machen. Sie lassen sich dadurch leichter beugen und strecken, ohne dass Verletzungen entstehen. Man wird nach einer körperlich anstrengenden Bikram-Yoga-Sitzung kaum Muskelkater am nächsten Tag verspüren. Der Grund dafür ist, dass die Muskeln von den hohen Temperaturen rechtzeitig und durchdringend aufgewärmt wurden.
Bikram Yoga hat außerdem noch einen wunderbaren Nebeneffekt: Da man stark schwitzt, können Giftstoffe und Schlacken den Körper leicht und in großer Menge verlassen. Achten Sie darauf, dass Sie vor und nach einer Bikram-Yoga-Sitzung viel reines Wasser trinken. Dann nämlich kann die körperliche Entgiftung noch schneller und effektiver vonstattengehen.
Es gibt noch viele weitere Yoga-Arten. Jede einzelne weist einen anderen Schwierigkeitsgrad und die ihr eigenen ganz besonderen Gesundheitsvorteile auf. Doch egal, welche Yoga-Art Sie wählen: Yoga ist der perfekte Weg, den Körper in Einklang mit seinem natürlichen Rhythmus zu bringen, Seelenfrieden zu finden und das Bewusstsein zu erweitern.
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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