Gewürznelken mit grosser Heilkraft
Gewürznelken gehören zu den besten natürlichen Antioxidantien und tragen zur Stärkung der eigenen Abwehrkraft bei. Zudem wirken Sie entzündungshemmend und helfen dabei die Figur zu verbessern.
Gewürznelken - Ein hochwirksames natürliches Antioxidant.Gewürznelken sind die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes und haben mit der bei uns bekannten Blume namens Nelke nichts zu tun. Der Gewürznelkenbaum ist die Heilpflanze des Jahres 2010.
Zu Recht wie Untersuchungen der Miguel Hernandez Universität im spanischen Elche ergaben. Dort fanden Wissenschaftler heraus, dass Gewürznelken (Syzygium aromaticum) zu den besten natürlichen Antioxidantien gehören. Bei der Studie wurden fünf für Antioxidantien typische Eigenschaften untersucht. Die Gewürznelke schnitt bei allen überdurchschnittlich ab.(1)
Die spanischen Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Gewürznelken einen hohen Gehalt an Phenolverbindungen aufweisen, die antioxidative, entzündungs- und gerinnungshemmende Eigenschaften besitzen. Diese Antioxidantien in Gewürznelken können vor allem unsere Zellmembranen vor freien Radikalen schützen.
Freie Radikale sind bestimmte Stoffe, die durch einen natürlichen chemischen Prozess entstehen und in einem normalen Mass auch wichtige Funktionen im Körper erfüllen. Bei jedem Atemzug entstehen beispielsweise freie Radikale durch die Reaktion mit Luftsauerstoff. Solange die Produktion von freien Radikalen in einem normalen Rahmen stattfindet, ist das kein Problem für unseren Körper. Doch vor allem durch Stress oder verschiedene Mangelerscheinungen – wie Coenzym Q10 Mangel – werden freie Radikale in zu grossen Mengen produziert, was gravierende Zellschäden verursachen kann.
Freie Radikale zeichnen sich dadurch aus, dass sie unausgeglichen und aggressiv sind. Ein Radikal ist chemisch betrachtet ein Molekül, welchem ein Elektron „geklaut“ wurde. Normalerweise sind Elektronen immer paarweise vorhanden, doch bei den Radikalen ist ein Elektron alleine und versucht um jeden Preis ein zweites an sich zu reissen. Wenn das freie Radikal nun auf eine Zellmembran, auf ein Protein oder auf die DNA trifft, entreisst es sich hier ein Elektron und schadet so der Zelle.
Den Prozess des „Elektronenklaus“ nennt man Oxidation und Antioxidantien wirken – wie der Name schon sagt – dem Elektronenklau entgegen. Sie fangen die freien Radikale ab, geben ihnen ein Elektronen zurück und verhindern damit den Schaden an unseren Zellen. Solange genügend Antioxidantien vorhanden sind, sind auch freie Radikale kein Problem für den Körper. Doch wenn zu viele freie Radikale gebildet werden, schadet das sowohl Haut- als auch Gefäss- oder Nervenzellen. Daher ist eine ausgeglichene Menge an Antioxidantien sehr wichtig für unsere gesamte Gesundheit und Gewürznelken sind ein zum Beispiel ein idealer Antioxidantien-Lieferant.
Gewürznelken können ausserdem den Eisengehalt reduzieren. Das hört sich seltsam an, da viele Menschen darum bemüht sind, ihre Eisenwerte im Blut zu erhöhen. Doch gibt es auch das umgekehrte Phänomen: Menschen, die an Eisenüberschuss leiden.
Ein Eisenüberschuss – auch Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) genannt – kommt durch eine übermässige Aufnahme und Speicherung von Eisen zustande. Die Ursachen für Hämochromatitis können sowohl genetische Defekte als auch andere Erkrankungen wie beispielsweise eine Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen) oder auch Alkoholmissbrauch sein. Das überschüssige Eisen lagert sich in Organen und Gelenken ab, was vor allem zu schweren Leberschäden, Arthritis, Diabetes oder gar Herzversagen führen kann.(2)
Während ein Eisenmangel relativ leicht mit einer entsprechenden Ernährung oder bestimmten Nahrungsergänzungen behoben werden kann, ist ein Eisenüberschuss ziemlich schwer zu behandeln. Die Behandlung beinhaltet vor allem das Abfangen von überschüssigem Eisen im Blut, um die schweren Folgeerscheinungen der Eisenablagerungen zu verhindern. In der Untersuchung der Miguel Hernandez Universität zeigte sich neben anderen mediterranen Kräutern auch die Gewürznelke als effektiver Eisenfänger.(1)
Die Gewürznelke stammt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik, die einst unter dem Namen „Gewürzinseln“ bekannt war. Zwar werden Nelken und Gewürzmischungen mit Nelken bevorzugt in der indischen Küche verwendet, inzwischen ist die kleine getrocknete Knospe aber weltweit als Küchengewürz im Einsatz.
In der chinesischen und ayurvedischen Heilkunde hat die Nelke ihren festen Platz. Chinesische Ärzte verordneten sie bereits im
3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.
Doch auch die westliche Pflanzenheilkunde empfiehlt gelegentlich Nelken z.B. bei Zahnschmerzen, denn die aromatische Pflanze enthält Stoffe mit schmerzlindernden Eigenschaften.(3) Dazu legt man eine oder zwei Gewürznelken auf den schmerzenden Zahn und beisst darauf. Wenn das nicht möglich ist, legt man die Gewürznelken neben den Zahn. Man behält die Nelken so lange im Mund, bis sie sich fast auflösen. Dann werden sie ausgespuckt, können aber auch geschluckt werden.
Das Aroma von Gewürznelken wird hauptsächlich durch den Inhaltsstoff Eugenol bestimmt, der unter anderem eine antiseptische (keimtötende) Wirkung hat. Aufgrund dieser stark desinfizierenden Wirkung können Gewürznelken auch bei Entzündungen eingesetzt werden, so auch bei solchen im Nieren-Blasen-Bereich. Ausserdem können Gewürznelken die Gehirnleistung steigern und die Figur verbessern. Letzteres, weil sie in der Lage sind, den Körper zum Abbau von Wassereinlagerungen zu motivieren. Auch wirken Nelken regulierend auf die Magen-Darm-Tätigkeit und können sogar helfen, Darmparasiten zu vertreiben.
Gewürznelken enthalten zahlreiche Inhaltstoffe, die für ihre gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich sind. Eine Studie, die im Jahre 1998 im Fachmagazin Pharmacology veröffentlicht wurde, hat beispielsweise auch gezeigt, dass der Inhaltsstoff Eugeniin in Gewürznelken gegen Herpes wirkt.(4)
In einer anderen Studie aus dem Jahre 2005 wurde darüber spekuliert, ob Gewürznelken nicht auch bei der Behandlung von Diabetes helfen könnten. Die Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass die Inhaltsstoffe von Gewürznelken bestimmte Gene in Leberzellen regulieren können – ähnlich wie es auch Insulin tut.(5)
Insulin ist das Hormon, welches für die Aufnahme von Zucker (Glukose) in die Zellen und die Speicherung von Zucker in Leberzellen verantwortlich ist. Bei Diabetes funktioniert der Zuckerstoffwechsel nicht mehr richtig, da entweder zu wenig Insulin von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird (Diabetes Typ 1) oder die Körperzellen nicht mehr auf Insulin reagieren (Insulinresistenz bzw. Diabetes Typ 2).
Die Suche nach pflanzlichen Stoffen, die an Stelle von Insulin den Zuckerstoffwechsel regulieren können, dauert schon Jahrzehnte an. In der genannten Studie von 2005 konnte der Insulin-ähnliche Wirkmechanismus, den die Inhaltsstoffe der Gewürznelke in der Leber auslösen, zu einem gewissen Grad aufgeklärt werden. Die Stoffe sind offenbar in der Lage den Stoffwechsel der Leberzellen so zu beeinflussen, dass sie Zucker aufnehmen und speichern. Da Insulin genau die gleiche Wirkung auf Leberzellen hat, könnten Gewürznelken möglicherweise in irgendeiner Art als natürlicher Regulator des Zuckerstoffwechsels bei Diabetes eingesetzt werden.(5)
Gewürznelken sind überaus günstig und können leicht in die tägliche Ernährung integriert werden. So passen sie in viele Suppen, Saucen, Marinaden, Gemüsegerichte (insbesondere Rotkohlgerichte), in Getränke wie Glühwein, Früchtepunsch (geht auch alkoholfrei) und Mixgetränke sowie in sämtliche Kuchen und Süssspeisen. Wer den Geschmack von Nelken partout nicht mag, kann auch auf Kapseln mit pulverisierten Gewürznelken zurückgreifen, um auf diese Weise dennoch in den Genuss der exzellenten Fähigkeiten dieser Pflanze zu gelangen.
Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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Hallo ich habe Ihren Bericht über die Heilkraft der Gewürznelke gelesen. Als ich dann leicht Halsweh bekam habe ich mir gedacht das die Wirkung der Öle vielleicht hilft die Bakterien zu töten. Dies hat auch wunderbar funktionier, das Halsweh ist nicht richtig aufgekommen und gleich wieder verschwunden.
Ich habe dann auch am Mittag und Abend eine genommen. Meine Frage ist jetzt darf man überhaupt soviele Nelken essen und direkt in den Mund nehmen und lutschen und ein bischen zerbeissen oder ist das gefährlich? Oder wieviel am Tag sollte man höchstens essen?
Danke schon im Voraus für Ihre Antwort.
Lieber Sebastian,
vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht :-)
Präparate auf Basis des ätherischen Öls der Gewürznelke können - wenn sie überdosiert werden - besonders bei kleinen Kindern problematisch werden. Setzt man jedoch direkt die Gewürznelken ein, dann ist eine Überdosierung sehr schwierig, da es meist zu einem starken Brennen der Mundschleimhaut kommt, noch bevor die giftige Dosis erreicht ist. Erfahrungsgemäss kann man - in Zeiten mit z. B. akuten Zahnschmerzen oder anderen akuten Gesundheitsproblemen, die sich für den Einsatz der Gewürznelke eignen - kurzfristig mehrere Nelken täglich zerkauen und auch problemlos schlucken.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Abend, ich kaue seit längerer Zeit Bio-Nelken. Meine Rheumaschmerzen in 2 Fingergelenken sind wie weggeblasen. Doch nun beschäftigt mich die Frage, wie vertragen sich die Nelken in der Auswirkung mit Marcumar?
Liebe Mia,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir freuen uns sehr, dass sich Ihr Rheuma verflüchtigt hat :-)
Uns sind keine Wechselwirkungen zwischen Gewürznelken und Marcumar bekannt. Nichtsdestotrotz sollten Sie dazu vorsichtshalber Ihren Therapeuten, zur Not den Hersteller (MEDA Pharma GmbH) persönlich befragen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren, Zum Thema "Gewürznelken und Diabetes" mit dem Auszug: "Da Insulin genau die gleiche Wirkung auf Leberzellen hat, könnten Gewürznelken möglicherweise in irgendeiner Art als natürlicher Regulator des Zuckerstoffwechsels bei Diabetes eingesetzt werden.(5)" möchte ich auf diese Weise die Wissenschaft animieren, auch die "ostindische Nelke" als homöopathisches Produkt, vertrieben in "westdeutschen" homöopathischen Apotheken, zumindest in den 70er bis 80iger Jahren, mit der alten "Erfahrungswirkung" in Zusammenhang mit Diabetes neu aufzuarbeiten. Als med. techn. Assistentin in der Sportmedizin Cottbus hatte ich bei meinem Vater und noch einer Bekannten deren Zuckerteste ausgewertet für die behandelnden Ärzte. Die langfristigen Ergebnisse über mehrere Jahre hinweg zeigten bei Beiden, dass eine ärtzlich v o r dieser homöopatischen Behandlung "angedrohte" klinische Umstellung auf das "Insulin - Spritzen" n i c h t und auch n i e mehr notwendig wurde, weil die Urinzuckerwerte für immer im "vertretbaren" Bereich blieben. Diesen Rat zur Einnahme der homöopathischen "ostindische Nelke" bekam mein Vater von einem sehr bekannten alten weisen Mann, er wohnte in Cottbus -Branitz am Fürst-Pückler Park und hieß damals überall "Der Branitzer". Es ist mir deshalb so sehr in Erinnerung geblieben, weil es ja diese "Medizin" damals nur im "Westen" unter schwierigen Umständen und damit für uns nur mit "harter Währung" zu bekommen war. Damit kann aber auch die Wissenschaft wegen der "homöopathischen" Seite gleichzeitig der modernen B i o i n f o r m a t i o n mit der Bioresonanz gerecht werden, z.B. unter
Homöophatische Wirkung wissenschaftlich belegt
, was die homöophatische Erfahrungswirkung nun auch n e u wissenschaftlich belegen hilft. Liebe Grüße und vielen Dank für Ihren interessanten Newsletter.
Liebe Angelika,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren interessanten Erfahrungs- und Erfolgsbericht :-)
Da der Begriff "ostindische Nelke" in der Homöopathie nicht geläufig ist, möchten wir an dieser Stelle - damit unsere anderen Leser u. U. von Ihrem Hinweis profitieren können - auf den botanischen Namen der Pflanze verweisen: Syzygium jambolana. In homöopathischen Niedrigpotenzen wird das Mittel schon seit vielen Jahren von Homöopathen bei Diabetes mellitus eingesetzt.
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit