Basen-Kur
Eine erfolgreiche Basenkur sollte über einen Zeitraum von mindestens drei Monate durchgeführt werden. Nur durch einen langen Zeitraum kann eine tiefgehende Entsäuerung erreicht werden.
Veröffentlichung am 25.10.2006 um 12:22 Uhr / Aktualisierung am 13.09.2011 um 16:15 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Die ideale Entsäuerungs-Kur! Sie ist einfach in der Anwendung und effektiv in der Wirkung. Die Basen-Kur enthält einen basischen Tee zur inneren Entsäuerung,ein basisches Bad zur Entsäuerung über die Haut sowie einen Mineralstoffkomplex zur Remineralisierung des Körpers. Mit der Unterstützung Ihres Säure-Basen-Haushaltes sind Sie auf dem richtigen Weg - zurück zur Gesundheit.
Ein wichtiges Regulationssystem im menschlichen Körper ist der Säure-Basen-Haushalt. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin sehr unterschiedlich ist. Im Magen herrscht zum Beispiel ein pH-Wert von 1 bis 5, damit die Nahrung und insbesondere das Eiweiß aufgespaltet werden kann.
Im Dünndarm liegt der pH-Wert über 7, so dass hier Enzyme zur Kohlenhydratverdauung aktiv werden können. Der Dickdarm hat einen pH-Wert von 6-7. Der pH-Wert liegt in den meisten Körperzellen bei etwa 7 und im Blut bei 7,4. pH-Werte unter 7 sind sauer, pH-Werte über 7 basisch. In verschiedenen Körperflüssigkeiten wie dem Blut muss der pH-Wert konstant gehalten werden, denn kleinste Verschiebungen können den Stoffwechsel gravierend beeinträchtigen und den Körper stark belasten.
Über den nachfolgenden Link geht es zur Kur, mit der Sie Ihren Köper entsäuern.
Ist der Körper in einem Bereich (Blut, Dünndarm usw.) "übersäuert", muss er sich schützen und diesen Säureüberschuss neutralisieren, da es sonst zu ernsthaften Schädigungen kommt. Er greift zum Notprogramm und die Säuren werden einfach dort abgelagert, wo sie den geringsten Schaden anrichten können, vor allem im Bindegewebe.
Säuren sind Stoffwechselprodukte, die im Zellinneren beim Abbau von Kohlenhydraten (Zucker, Stärke), bei der Fettverbrennung und im Eiweißstoffwechsel entstehen. Vor allem der Abbau von tierischem Eiweiß (Verzehr von reichlich Wurst Käse und Eiern) führt zu einem Säureüberschuss. Getränke, die Phosphorsäure enthalten wie Limonaden, süße Sprudel und Colagetränke, tragen Schluck für Schluck zur Säurebelastung bei. Auch Diäten und Fastenkuren erhöhen die Säurebelastung. Nimmt der Körper weniger Energie durch Nahrung auf, versorgt er sich durch Depotfett. Dabei entstehende Abbauprodukte sind belastende Ketonsäuren. Erhöhte Säurebildung kann ebenso durch einen Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und körperlicher Bewegung ausgelöst werden.
Für einen ersten Überblick messen Sie morgens nüchtern den Mittelstrahlurin mit einem Teststäbchen. Ist der pH-Wert unter 6,8 sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Für eine genauere Messung testen Sie den Mittelstrahlurin eine Woche lang jeweils morgens, mittags und abends. Notieren Sie sich alle Werte. Am Ende der Messperiode zählen Sie alle Werte zusammen und teilen die Summe durch die Anzahl der Messungen. Ist das Resultat unter 7, sind Sie übersäuert. Sie sollten eine Basenkur durchführen.
Eine Basenkur sollte über drei Monate durchgeführt werden um eine ausreichende Entsäuerung zu erreichen. Kurangebote über 3 bis 9 Tage sind unseriös, denn eine Übersäuerung des Körpers entwickelt sich i.d.R. über einen langen Zeitraum (Jahre und Jahrzehnte) und kann nicht innerhalb weniger Tage ausgeglichen werden.
Die hauptsächlich im Bindegewebe abgelagerten Säuren müssen gelöst und ausgeschieden werden. Erst wenn Ihr Bindewebe von diesen Säuren befreit ist, stimmt die Zellversorgung und der Abtransport von Schlacken wieder. Hierfür verwenden Sie einen basischen Kräutertee, der sich besonders gut zur Säurelösung eignet. Wir empfehlen den Alvito Basentee. Dieser basische Tee ist schmackhaft und gut bekömmlich. Trinken Sie täglich 1 Liter über den Tag verteilt.
Wichtig: Wenn Sie die Säuren im Bindegewebe lösen, müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass diese sofort neutralisiert werden können, da sie sonst zu einer neuen Säurenflut beitragen und sofort wieder abgelagert werden.
Um überschüssige Säuren zu neutralisieren statt sie abzulagern, benötigt der Körper zusätzlich zur basenüberschüssigen Ernährung eine ausreichende Menge an Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Diese Mineralien werden vom Körper am Besten aufgenommen, wenn sie in organischer Form und im natürlichen Verbund vorliegen. Wir empfehlen zur Neutralisation die Sango Meereskorallen. Dieser basische Mineralstoffkomplex versorgt den Körper mit über 70 leicht verertbaren Mineralien und Spurenelementen. Sie unterstützen den Körper beim Ausgleich des Säure-Basenhaushaltes und tragen gleichzeitig zur Remineralisierung bei.
Um die gelösten Säuren auszuscheiden, sollten Sie
Ihre Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, die Säuren betreffend. Sie können das daran erkennen, dass ein basisches Vollbad zu Beginn einen ph-Wert von 8,5 (also stark basisch) hat und nach Beendigung einen Wert von 7,5 (schwach basisch). Die Säureausscheidung Ihrer Haut hat eine ganze Badewannenfüllung um einen pH-Wert reduziert.
Vollbäder und Fußbäder sollten mindestens 45 Minuten - besser 60 bis 120 Minuten - dauern, da die Entsäuerung über die Haut erst nach ca. 30 Minuten beginnt.
Wichtig für ein Basenbad ist, ein basisches Badesalz zu verwenden, welches die Haut nicht angreift. Es sollte ergiebig und preiswert sein und die Selbstfettung der Haut anregen. Hier empfehlen wir das Basenbad Sango Koralle.
Damit es uns gut geht, muss unser Körper über eine ausreichende Menge an Basen verfügen, mit denen er die anfallenden Säuren neutralisieren kann. Dafür gibt es eine einfache Faustregel: Essen Sie im Vergleich zu säurebildenden Nahrungsmitteln eine vier Mal so große Menge an basischen Nahrungsmitteln.
Trinken Sie - unabhängig von Tee und Gemüsesäften - mindestens 2,5 Liter stilles Wasser am Tag. Naturreine Gemüsesäfte sorgen zusätzlich für einen Basenüberschuss. Sie sollten allerdings möglichst frisch gepresst sein.
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Hallo, würdet ihr Basica (magensaftresistente Tabletten) als gleichwertigen Ersatz für ein Basenpulver (Sango Meereskoralle) sehen? Basica nehme ich gerade nämlich schon und würde die Kur dann mit Basentee und Bädern ergänzen. Vielen Dank im Voraus. Grüße
Hallo thebigbird,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Sango Meeres Koralle kann nicht nur - wie die von Ihnen genannten Tabletten - die Entsäuerung unterstützen. Sie hat noch eine Zusatzfunktion: Sie sorgt für die Remineralisierung des Organismus.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Wie viel gesünder, denken Sie, ist es, ganze Haferkörner ca. 24 Stunden lang in Wasser einzuweichen und dann zu verzehren, als im Handel gekaufte Vollkornhaferflocken (die ja bekanntlich gedämpft werden) zu schroten und nach 10 minütiger Einweichzeit zu verzehren? Wissen Sie zufällig den Nährstoffgehalt von 24 Stunden eingeweichtem Hafer im Gegensatz zu gekauften Vollkornhaferflocken? Potenzieren sich die Vitamine in 1-tägig eingeweichtem Getreide? (beim Ankeimen von Getreide ist dieses Phänomen ja bekannt)
Vielen Dank für Ihr erneute Mail :-)
Der Keimprozess beginnt - abhängig von der Temperatur - bereits nach wenigen Stunden. Nach 24 Stunden sind in jedem Falle bereits Enzyme aktiv, die den Vitalstoffgehalt erhöhen. Normalerweise gilt, dass Keimlinge - was ihren Vitalstoffgehalt betrifft - nach 48 Stunden ihren Peak erreichen.
Der Nährstoffgehalt von eingeweichtem Hafer im Vergleich zu gekauften Haferflocken ist uns in Zahlen nicht bekannt. Möglicherweise gibt es keinen nennenswerten Unterschied im Nährstoffgehalt (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate), einen Unterschied in Bezug auf den Vitalstoffgehalt aber sehr wohl. Mit Vitalstoffen sind hier Enzyme, Vitamine, Antioxidantien - kurzum aktive sekundäre Pflanzenstoffe gemeint.
Diese sind im lebendigen, angekeimten (eingeweichten) Korn grundsätzlich reichlich vorhanden, im erhitzten gekauften Flockenprodukt jedoch nur noch in geringen Mengen. Das Einweichen bringt bei den Flocken vom Vitalstoffgehalt her nichts mehr, da es sich ja um ein bereits "totes" Produkt handelt. Es ist kein Keimling mehr vorhanden, der einen Keimprozess einleiten könnte. Das Einweichen macht nur das Essen angenehmer...
Falls Sie das eingeweichte Haferkorn ungeschrotet verzehren, achten Sie darauf, ausführlich zu kauen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo!
Ich habe gelesen, dass, wenn man Hafer(schrot) länger als 20 Minuten einweicht, sich das Haferfett zersetzt und somit ein bitterer Geschmack entsteht. Ist dieser bittere Geschmack das einzig Nachteilige an zu lange eingelegtem Hafer, oder wird die Werthaftigkeit des Hafers durch die Fettzersetzung gemindert?
MfG
Hallo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hafer ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Wird das Korn geschrotet und Licht, Wärme und Sauerstoff ausgesetzt, dann kommt es zur Oxidation der Fettsäuren und freie Radikale entstehen. Abgesehen davon, dass man oxidiertes Fett auch als ranziges Fett bezeichnet (daher der bittere Geschmack), haben diese freien Radikale natürlich auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen.
Die Oxidation der Fettsäuren kann reduziert werden, wenn das Schrot im Kühlschrank quillt. Eine aufwändigere Möglichkeit wäre: Sie könnten das Korn als Ganzes quellen lassen (dann kommt es nicht zur Fettsäuren-Oxidation), es trocknen lassen, anschließend schroten oder im Flocker weiter verarbeiten und dann nur noch kurz einweichen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit