Zentrum der Gesundheit
  • Junge Frau mit guter Laune dank der Basentherapie
12 min

Die Basentherapie zur Prävention und Therapie

Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Osteoporose, Mundgeruch und viele Beschwerden mehr werden in der Naturheilkunde häufig auf eine chronische Übersäuerung zurückgeführt. Eine Basentherapie kann die Übersäuerung rückgängig machen und somit auch viele Beschwerden aufhalten oder lindern. Vorab hilft Ihnen ein Test, der zeigt, ob und wie stark Sie übersäuert sind.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 26 September 2025
Hinweis: Alle weiterführenden Artikel finden Sie unterhalb der Kommentare.

Basentherapie hilft bei diesen Beschwerden

Eine Basentherapie wird in der Naturheilkunde insbesondere dann durchgeführt, wenn chronische Beschwerden vorliegen, die auf eine chronische Übersäuerung hindeuten könnten.

Zu diesen Beschwerden können Gelenkbeschwerden gehören, wie Rheuma, Gicht, Arthrose sowie unspezifische Gelenkschmerzen, aber auch Muskel- und Nervenschmerzen.

Genauso weisen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, chronische Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Karies, Mundgeruch, Haarausfall, Magenprobleme und Sodbrennen darauf hin, dass der Körper nicht mehr im Gleichgewicht ist.

Eine Basentherapie kann aber auch zur Prävention durchgeführt werden, um also Krankheiten gar nicht erst auftreten zu lassen.

Auch zur Entgiftung, etwa vor einer geplanten Schwangerschaft ist eine Basentherapie geeignet.

Und natürlich dann, wenn der im übernächsten Abschnitt vorgestellte Säure-Basen-Test eine Übersäuerung anzeigt.

Übersäuerung - Die Definition

Eine chronische latente Übersäuerung ist nicht mit der akuten Übersäuerung zu verwechseln. Eine akute Übersäuerung des Blutes ist häufig ein Fall für die Intensivstation und kann z. B. im Rahmen eines Diabetes oder bei Herzerkrankungen auftreten.

Zwar kommt auch hier eine Basentherapie zum Einsatz, doch werden die Basen in diesem Fall meist intravenös verabreicht, um den pH-Wert des Blutes möglichst rasch wieder in gesunde Bereiche zu heben. Diese Basentherapie kann also nicht zu Hause durchgeführt werden und ist auch nicht Thema dieses Artikels.

Als latente Übersäuerung des Gewebes hingegen – und nur darum geht es hier – wird in der Naturheilkunde ein chronischer Zustand bezeichnet, der sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg entwickelt und zu einem langsamen Abbau der Vitalität und des Wohlbefindens und schließlich zu chronischen Krankheiten beiträgt.

Details dazu lesen Sie auch in unserem Artikel Übersäuerung aus Sicht der Wissenschaft.

Die Ursachen der Übersäuerung

Die Ursache für eine chronische Übersäuerung findet man in der modernen Ernährungs- und Lebensweise.

Sie liefert einerseits zu viele Säuren über eine ungesunde Ernährung und ungesunde Getränke sowie durch die Einnahme von Medikamenten.

Andererseits bietet sie dem Körper zu wenige Möglichkeiten zur Säureausleitung. Denn meist bewegt man sich zu wenig, atmet zu flach, nimmt zu wenige Mineralstoffe zu sich und trinkt zu wenig Wasser.

(Die 4-7-8-Atemtechnik ist eine gute Übung für gesundes Atmen. Sie beruhigt das Nervensystem und unterstützt indirekt Entgiftungs- und Entsäuerungsprozesse. Ganz unten bei den weiterführenden Artikeln finden Sie unseren Artikel Die 4-7-8-Atemtechnik mit einer genauen Anleitung.)

Kann man eine Übersäuerung messen?

Nun können manche Beschwerden natürlich auch andere Ursachen haben, wobei in den meisten Fällen eine Übersäuerung zumindest als Mitursache beteiligt ist.

Im Zweifel kann man vor einer Basentherapie jedoch einen Test durchführen lassen (den Säure-Basen-Test nach Sander), um genau zu wissen, ob eine Basentherapie überhaupt sinnvoll ist oder ob eine solche vielleicht gar nicht nötig ist. Diesen Test können Sie in aller Ruhe bei sich zu Hause machen. Sie müssen dazu also keinen Arzt aufsuchen.

Oft versucht man den Zustand des Säure-Basen-Haushaltes über die pH-Wert-Bestimmung des Urins mit Hilfe von Teststreifen einzuschätzen.

Diese Methode kann aber nur erste Hinweise auf eine mögliche Übersäuerung geben, viel aussagekräftiger ist der genannte Säure-Basen-Test nach Sander, den Sie im Netz online bestellen können, z. B. hier:

* Der Säure-Basen-Test nach Sander

Ein Großteil der Bevölkerung ist massiv übersäuert

Dr. Friedrich F. Sander war Arzt und Biochemiker und widmete sich bereits in den 1950er Jahren dem Säure-Basen-Haushalt und entsprechenden Testmethoden. Im Laufe der Jahre entwickelte er den heute zur Verfügung stehenden Säure-Basen-Test, den auch viele ganzheitliche Ärzte inzwischen nutzen.

Dr. med Michael Worlitschek beispielsweise – Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren – empfiehlt den Test nach Sander in seinem Werk Praxis Säure-Basen-Haushalt – Grundlagen und Therapie (2015) und schreibt dazu:

"Inzwischen liegen ca. 17 000 Urinmessungen nach Sander vor. Der Durchschnittswert des mittleren Aziditätsquotienten (mAQ) beträgt ca. +44 Prozent. Dieser Wert entspricht einer mittelmäßigen Übersäuerung."

* Sie finden hier das Buch von Worlitschek Praxis Säure-Basen-Haushalt.

Welche Werte sind normal?

Normal wären Werte zwischen -10 und +10 Prozent. Werte bis +30 Prozent zeigen eine leichte Übersäuerung an, Werte bis +50 Prozent eine mittelschwere Übersäuerung und Werte bis +100 Prozent eine schwere Übersäuerung.

Ähnliche Ergebnisse erbrachte in der Vergangenheit die Messmethode nach Jörgensen. Hier misst man die Pufferkapazität des Blutes (PB) und die Pufferkapazität des Plasmas (PPL).

Daraus wird nun wiederum der Wert des Intrazellulärpuffers (IZP) errechnet. Dieser sollte beim gesunden Menschen höher als 80 mmol/l sein, lag jedoch in den letzten Jahren durchschnittlich bei nur 69 mmol/l.

Normalerweise ist es ratsam, bei Werten zwischen 78 – 80 mml/l bereits mit einer basischen und basenüberschüssigen Ernährung der bestehenden Übersäuerung entgegenzuwirken, bei Werten zwischen 72 und 78 mmol/l werden Basenmittel empfohlen und bei Werten von unter 72 mmol/l sind Baseninfusionen mit Kalium zu überdenken.

Die Ergebnisse beider Messmethoden bestätigen, worauf naturheilkundliche Therapeuten immer wieder hinweisen: Ein Großteil der Bevölkerung ist chronisch übersäuert – und zwar nicht etwa nur ein bisschen, sondern ganz massiv, nämlich so, dass ein eindeutiger Therapiebedarf besteht.

Der Säure-Basen-Test nach Sander

Der Test nach Sander hat nun im Vergleich zu den üblichen Teststreifen den großen Vorteil, dass nicht nur der pH-Wert des Urins bestimmt wird, sondern dass auch die Säurepufferkapazitäten des Körpers im Tagesverlauf ermittelt werden können.

Denn die Urin-pH-Werte können noch recht normal sein, wenn die Pufferkapazitäten des Organismus schon fast erschöpft sind. In diesem Falle misst man also im Urin zufriedenstellende pH-Werte und ist dennoch übersäuert.

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Kosten erstattet werden können, was insbesondere bei privaten Versicherern in manchen Fällen möglich ist.

So funktioniert der Test nach Sander

Sie erhalten mit dem Test-Kit neben einem Urin-Sammelbecher, der Anleitung und einem Formular, in das Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten eintragen, auch fünf Röhrchen für fünf Urinproben.

Die Proben werden zu fünf verschiedenen Zeitpunkten an ein und demselben Tag genommen: um 6.00, 9.00, 12.00, 15.00 und um 18.00 Uhr – und zwar bei drei Mahlzeiten pro Tag (um 6.00, 12.00 und 18.00 Uhr), wobei stets vor den Mahlzeiten der Urin gesammelt wird.

Anschließend verpacken Sie die Röhrchen in der mitgelieferten Versandtasche und senden diese an das entsprechende Labor. Innerhalb weniger Tage (5 – 7 Werktage) erhalten Sie Ihre Testauswertung per Post zu sich nach Hause. Natürlich können Sie die Ergebnisse auch online abrufen.

Die Auswertung des Tests

Die Auswertung umfasst u. a. eine Kurve, die Ihre sog. Ästuation deutlich macht. Ästuation bedeutet Schwankung. Je stärker nämlich die Werte im Tagesverlauf schwanken, umso besser, da Schwankungen auf eine starke Eigenregulationsfähigkeit des Körpers schließen lassen.

Oft zeigt die Kurve aber keine Schwankung an oder nur eine geringe – ein Zeichen für eine Übersäuerung, denn der Körper ist in diesem Fall nicht mehr in der Lage, Säuren umfassend auszuleiten und auch nicht mehr fähig, ausreichend eigene Basen zu bilden.

Sie erfahren ferner Ihren mittleren Aziditätsquotienten (mAQ), der ein Maß für Ihre Säurebelastung darstellt, darüberhinaus ein Wert, der die tägliche Menge der ausgeschiedenen Säuren wiedergibt und etliche Werte mehr.

Dr. Worlitschek zeigt in seinem o. g. Buch ferner eine Abbildung, wie gut eine Basentherapie die nach der Sander-Methode bestimmten Werte bessern kann. Sie können also, wenn Sie die Wirkung Ihrer Basentherapie überprüfen möchten, vor und nach der Basentherapie einen Test durchführen und so Ihren Therapieerfolg dokumentieren.

Basentherapie bei positivem Test

Liegen nun eindeutige Hinweise für eine Übersäuerung vor und fällt der Sander-Test positiv aus, können Sie mit einer gezielten Basentherapie gegen das Problem vorgehen.

Nun gibt es natürlich sehr viele Formen einer Basentherapie. Wählen Sie jene, die am besten zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.

* Hier erhalten Sie eine komplette Basenkur, die bereits die wichtigsten Komponenten zur Entsäuerung enthält - inkl. dem basischen 7-Tages-Ernährungsplan.

1. Die Ernährung während der Basentherapie

Die basische oder basenüberschüssige Ernährung ist fast der wichtigste Bestandteil einer Basentherapie. Denn schon allein mit diesen beiden Ernährungsformen kann der Organismus in den Entsäuerungszustand gelangen.

Basenfasten

In den ersten 7 bis 10 Tagen wird kurweise rein basisch gegessen, anschließend essen Sie basenüberschüssig. In unserem Artikel Basische Ernährung - darum ist sie gesund finden Sie alle Informationen über die basenüberschüssige und basische Ernährung.

Bei der rein basischen Ernährung essen Sie nur Gemüse, Salate, Früchte, Kartoffeln und Sprossen (und etwas Fett). Man spricht hier auch vom Basenfasten.

Bei der basenüberschüssigen Ernährung können Sie zusätzlich Nüsse, Saaten, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und Vollkornprodukte in Ihre Ernährung integrieren.

Die basische und die basenüberschüssige Ernährung liefert keine schädlichen Säuren mehr, so dass der Körper rundum entlastet wird und aufatmen kann.

Gleichzeitig liefern beide Ernährungsformen basische Mineralstoffe zur Kompensation der Säuren, sie liefern Bitterstoffe, die die körpereigene Basenproduktion anregen und Vitalstoffe zur Förderung der körpereigenen Entgiftung.

Unsere Säure-Basen-Tabelle (mit allen basischen und säurebildenden Lebensmitteln) können Sie gerne per Mail kostenlos bei uns anfordern.

Damit die praktische Umsetzung problemlos funktioniert, haben wir einen 7-tägigen basischen Ernährungsplan entwickelt. Sie erhalten ihn über folgenden Link oder als Komponente der oben genannten Basenkur.

* Der basische Ernährungsplan für 7 Tage zum sofortigen Download.

Sie können in unserer online Kochschule aber auch einen Kochkurs absolvieren. Dabei lernen Sie die Feinheiten der basischen Küche und können auf diese Weise Ihre basische Zeit noch ausdehnen - ganz einfach, weil Sie so viele köstliche Rezepte lernen werden, die aus der Basenzeit eine Genusszeit machen.

* Hier finden Sie unseren Kochkurs Basisch kochen.

Die Entschlackungskur zur Ernährungsumstellung

Anschließend können Sie mit Hilfe der * Entschlackungskur Ihre Ernährung auf basenüberschüssig umstellen. Die Kur ist für einen Zeitraum von vier Wochen konzipiert. Teilnehmer erhalten allwöchentlich einen Speiseplan mit vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Rezepten für die nächsten sieben Tage inkl. der erforderlichen Einkaufsliste. Auch für Berufstätige ist die Kur problemlos durchführbar.

2. Die Getränke während der Basentherapie

Natürlich muss bei der Basentherapie auch ausreichend Flüssigkeit getrunken werden. Denn je mehr Sie trinken, umso leichter und schneller können die Säuren Ihren Körper verlassen.

In Frage kommen Mineralwasser (mit oder ohne Kohlensäure) oder gefiltertes Leitungswasser sowie ein- bis zweimal täglich eine Tasse basischen Kräutertee.

Die Gesamtmenge dieser beiden Getränke (Wasser und Tee) sollte etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag betragen oder – wenn Sie es individueller mögen – 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht.

Schon allein die basische und basenüberschüssige Ernährung liefert über den hohen Gemüse- und Obstanteil reichlich Flüssigkeit. Daher genügen in Form von Wasser und Tee 1,5 bis 2 Liter täglich.

Die oben genannte Basenkur enthält bereits einen basischen Kräutertee aus 33 verschiedenen Kräutern und Blüten.

3. Das richtige Basenmittel während der Basentherapie

Dieser Punkt interessiert oft ganz besonders, da es sehr viele Basenmittel auf dem Markt gibt und die Entscheidung für das richtige Präparat nicht gerade leicht fällt.

Hydrogencarbonate

Besonders preiswert und daher beliebt ist reines Natriumhydrogencarbonat, auch Natron genannt (z. B. Kaiser Natron). Natron entsäuert zunächst den Magen, neutralisiert also die Magensäure (je nach Dosis zu einem Teil).

Der Magen wird nun neue Magensäure bilden – und da bei der Magensäurebildung immer gleichzeitig auch körpereigenes Natriumhydrogencarbonat entsteht, kann auf diese Weise das Gewebe entsäuert werden.

Denn das basische Natriumhydrogencarbonat bleibt natürlich nicht im Magen (der ja sauer sein soll), sondern wird in den Blutkreislauf geleitet und von dort im Gewebe verteilt.

Natron kann jedoch zu Verdauungsproblemen führen (Völlegefühl, Aufstoßen u. ä.) und ist daher nicht ideal.

Reine Carbonate aus Magnesium- und Calciumcarbonat

Wie schon die Hydrogencarbonate, so neutralisieren auch Carbonate (Magnesiumcarbonat und Calciumcarbonat) die Magensäure, entsäuern daher über den Magen (aber milder) und liefern gleichzeitig Mineralstoffe.

Wer an Sodbrennen leidet, fühlt sich mit Carbonaten meist sogleich deutlich besser.

Magnesium- und Calciumcarbonat liefert z. B. die Sango Meeres Koralle, die Teil der oben genannten Basenkur ist.

Basencitrate

Basencitrate entsäuern direkt das Gewebe, umgehen also den Magen-Darm-Trakt, schonen somit die Magensäure und führen auch nur selten zu Verdauungsbeschwerden.

Sie entsäuern und liefern sehr gut bioverfügbare Mineralstoffe, wie z. B. der Mineralstoffkomplex von effective nature. Er ist Bestandteil der o. g. Basenkur und enthält Calciumcitrat, Magnesiumcitrat, Kaliumcitrat sowie zusätzlich bioverfügbares Zink, Silicium, Eisen, Selen, Bor und weitere Spurenelemente.

Die Mineralstoffversorgung ist somit - kombiniert mit der basischen Ernährung - gesichert.

Basenkonzentrate

Eine weitere Möglichkeit der Entsäuerung bieten Basenkonzentrate, die auch dann empfohlen werden, wenn bisherige entsäuernde Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg hatten.

In solchen Fällen wird in der Naturheilkunde häufig von einem sog. Säurestau gesprochen. Damit ist eine Art Blockade der Zellen aufgrund jahrelanger Übersäuerung gemeint. Dann - so heißt es - könnten die Zellen nicht mehr so leicht entsäuern und entschlacken.

Der Zellstoffwechsel funktioniere nicht mehr reibungslos. Das heißt, Nährstoffe können nicht mehr so gut aufgenommen werden, auch keine Basen. Gleichzeitig können Säuren und andere Stoffwechselabbauprodukte nicht mehr so gut ausgeleitet werden.

Die Zelle muss aus Sicht der Naturheilkunde nun erst aus ihrem Säurestau befreit werden, wobei Basenkonzentrate helfen. Ein Aktiv-Basenkonzentrat ist daher Bestandteil der oben genannten Basenkur.

Basentherapie: Mögliche weitere Maßnahmen

Eine Basentherapie kann mit weiteren Maßnahmen ergänzt werden, die die Entsäuerung unterstützen und fördern, z. B. mit den folgenden:

Bitterstoffe

Zur Anregung der körpereigenen Basenbildung kann man Bitterstoffe einnehmen - auf einfache und preiswerte Weise z. B. mit dem * Bitterpulver von Sonnentor.

Man nimmt davon 10 Minuten vor den Mahlzeiten eine Messerspitze ein und lässt die Bitterstoffe vor dem Schlucken möglichst lange im Mund einwirken, da diese schon über die Mundschleimhaut wirken.

Mineralerden

Heilerden wie Bentonit oder Zeolith können zur Bindung von Säuren und Giftstoffen im Darm eingesetzt werden. Dadurch gelangen viele Schadstoffe gar nicht erst in den Blutkreislauf.

Mineralerden sind also hier insbesondere ein präventives Mittel, um eine weitere Anhäufung von Säuren im Organismus zu vermeiden.

* Hier erhalten Sie z. B. Zeolith-Kapseln.

Basenbäder

Basenbäder sind ein Wohlfühlelement und gehören zu jedem guten Stressmangement dazu. Schon allein die Entspannung trägt dazu bei, dass der Organismus sich leichter regenerieren und unnötige Schlacken loslassen kann.

Auch Fußbäder sind möglich; es muss also nicht immer gleich ein Vollbad sein.

In der oben genannten Basenkur ist auch ein Basenbad-Pulver enthalten.

Basenpulver für Mahlzeiten

Basenpulver wie das * Basenpulver von M. Reich (aus 107 pulverisierten Kräutern, Gewürzen, Gräsern, Früchten etc.) erhöhen das Basenpotential der Mahlzeiten und werden dazu einfach über die Mahlzeiten gestreut.

Trockenbürstenmassage

Eine Trockenbürstenmassage fördert die Durchblutung der Haut, beschleunigt den Lymphfluss und damit die Säureausleitung über Darm und Nieren, z. B. mit der * veganen Klosterbürste aus Sisalborsten von Kost Kamm.

Alles rund um Wirkung und Durchführung lesen Sie in unserem Artikel Die Trockenbürstenmassage.

Basentherapie – Die Dauer

Eine Basentherapie wird meist über einen Zeitraum von vier Wochen durchgeführt. Achten Sie jedoch stets darauf, wie es Ihnen geht und was Ihr Körper signalisiert.

Sollten sich Symptome zeigen, die auf eine Entgiftungskrise hinweisen (Durchfall, Kopfschmerzen, Übelkeit etc.), pausieren Sie einfach oder reduzieren die Dosis der Basenpräparate, bis es wieder besser geht.

Dann können Sie bei der niedrigen Dosis, bei der es Ihnen noch gut ging, bleiben oder aber die Dosis wieder langsam steigern.

Basentherapie während Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Basentherapie ist eine Form der Entschlackung. Idealerweise sollte man eine solche VOR einer geplanten Schwangerschaft durchführen.

Wann und in welchem Umfang eine Entschlackung auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit durchgeführt werden kann, erklären wir in unserem Artikel Entschlacken während Schwangerschaft und Stillzeit.

Basentherapie bei Krankheit

Die Basentherapie ist eine hervorragende Möglichkeit der Prävention und kann jährlich ein- bis zweimal durchgeführt werden – je nach Lebensstil und Ernährungsweise.

Wenn Sie jedoch bereits an einer chronischen Krankheit leiden oder/und bereits Medikamente einnehmen müssen, dann besprechen Sie die Durchführung der Basentherapie bitte mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.

Insbesondere wenn Sie eine Mineralerde wie Zeolith in Ihre Basentherapie integrieren, müssen Sie darauf achten, die Mineralerden im Abstand von etwa 3 Stunden zu Ihren Medikamenten einzunehmen.

Die Mineralerden könnten andernfalls u. U. auch Ihre Medikamente "entgiften" und somit unwirksam machen.

Fazit: Basentherapie - ganzheitlich, natürlich und wirksam

Eine Basentherapie ist somit ein ganzheitliches Therapiekonzept, bei dem nicht nur natürliche und wirksame Präparate genommen werden.

Stattdessen wird der Lebens- und Ernährungsstil insgesamt optimiert, so dass der Organismus über ganz unterschiedliche Mechanismen unterstützt und entlastet wird.

🌟 Bewerten Sie unsere Arbeit 🌟

Auf unserem Portal Zentrum der Gesundheit haben wir mittlerweile mehr als 2700 Artikel zu zahlreichen Themen rund um Gesundheit, Ernährung und Naturheilkunde veröffentlicht. Wenn Sie Zeit und Lust haben, freuen wir uns über Ihre Bewertung unseres Portals bei Trustpilot.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

Kürzlich gestellte Fragen

* Auf unseren Internetseiten finden Sie Werbung. Mehr Informationen zu diesen Affiliate-Links erhalten Sie Ende dieser Seite.