Gerstengras
Warum bis zur Reife des Korns warten, wenn das GerstenGRAS um so vieles gesünder ist?
Veröffentlichung am 07.04.2011 um 15:27 Uhr / Aktualisierung am 24.04.2012 um 16:54 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Gerstengras ist eines der kostbarsten Lebensmittel unseres Planeten. Sein überdurchschnittlicher Vitalstoffreichtum gepaart mit einer ungewöhnlichen Nährstoffdichte sorgt dafür, dass Gerstengras nicht nur ein wunderbares Lebensmittel ist, sondern auch ein äußerst wirkungsvolles Heilmittel sein kann. Wie wissenschaftliche Studien unlängst zeigten, lindert Gerstengras die Symptome der chronischen Darmerkrankung Colitis Ulcerosa und schützt außerdem vor Blutgerinnseln, was wiederum Herzinfarkt und Schlaganfall verhindern hilft.
GerstengrasDie Gerste (Hordeum vulgare) gehört - wie viele andere Getreidearten ebenso - zur Familie der Süßgräser. Pflanzt man das Gerstenkorn in die Erde, so wächst daraus in Windeseile ein langer grüner Halm - das Gerstengras. So schlicht und bescheiden die Pflanze auch scheint, dieser Schein trügt.
Das Gerstengras vereint in sich eine so unglaubliche Fülle an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Antioxidantien, dass sich kein Lebensmittel, ja kaum ein Nahrungsergänzungsmittel finden lässt, das hier auch nur annähernd mithalten kann.
Mit der heute üblichen Ernährung - so ausgewogen diese auch immer sein mag - ist das Vitalstoffprofil des Gerstengrases jedenfalls nicht zu erreichen.
Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor vielen Jahrzehnten über 200 grüne Blattgemüse untersucht und miteinander verglichen.
Er stellte fest, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthält als alle übrigen analysierten Grünpflanzen.
Nicht nur die Quantität seiner Inhaltsstoffe faszinierten Hagiwara, sondern auch deren Ausgewogenheit. Er sagte, in den Blättern der jungen Gerstenpflanze habe er die balancierteste Nährstoffkonzentration aller bisher untersuchten Pflanzen entdeckt.
Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln liefert Gerstengras beispielsweise:
Gleichzeitig fehlen dem Gerstengras all die negativen Eigenschaften, die sowohl Getreide als auch tierische Produkte mit sich bringen, sei es nun deren übersäuernde Wirkung auf den Organismus (siehe nächster Abschnitt), deren teilweise problematischen Proteine oder - wie im Falle des Getreides - dessen Lektine, die chronische Entzündungen in unterschiedlichster Ausprägung verursachen können.
Der Säure-Basen-Haushalt des durchschnittlichen Neuzeitmenschen hat alle Gründe, sich lauthals zu beschweren, da er im Großen und Ganzen schlichtweg ignoriert wird.
Die übliche Ernährungsweise in den westlichen Industrieländern basiert auf säurebildenden Nahrungsmitteln (stark verarbeitete Getreideprodukte, Milchprodukte sowie Fleisch- und Wurstwaren).
Der basische Ausgleich in Form von Gemüse insbesondere grünem Blattgemüse wird meist völlig vernachlässigt. Die daraufhin entstehende Übersäuerung führt zu allgemeinem Unwohlsein und ist außerdem die Grundursache vieler Zivilisationserkrankungen.
Gerstengras ist eines der basischsten Lebensmittel überhaupt und stellt für unseren Säure-Basen-Haushalt das lang ersehnte "Geschenk des Himmels" dar. Regelmäßig in Form von Gerstengras-Drinks eingenommen, harmonisiert das Gerstengras die pH-Werte im Körper, remineralisiert unsere Mineralstoffdepots und schützt außerdem jede einzelne unserer Körperzellen vor schädlichen Einflüssen. (Hinweise zu Gerstengras-Drinks finden Sie weiter unten.)
Gerstengras enthält ferner einen hochaktiven Stoff namens Proanthocyanidin. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der sich auf Zellebene für unsere Gesundheit einsetzt.
Proanthocyanidine sind Antioxidantien, die Zellen vor freien Radikalen und Toxinen schützen können und auch die Zellen unseres Immunsystems unterstützen. Auf diese Weise reduziert Gerstengras das Risiko für entzündliche Erkrankungen, für Infektionen und auch für Krebs(1).
Erst kürzlich gelang Wissenschaftlern der School of Bioresources, University of Andong in Korea die Isolierung eines weiteren äußerst wirkungsvollen Pflanzenstoffes aus dem Gerstengras. Die Substanz heißt Lunasin und ist bekannt für seine Fähigkeit, Hautkrebszellen von einer weiteren Vermehrung abzuhalten.
Die koreanischen Wissenschaftler entdeckten zudem, dass Gerstengras nicht nur ein bisschen Lunasin enthält, sondern eine ganz außergewöhnliche Menge davon. Das dürfte dann auch der Grund dafür sein, dass Gerstengras nicht nur bei Hautkrebs positive Resultate zeigt, sondern auch bei Prostata- und bei Brustkrebs. Im Falle von Prostatakrebs gibt es bislang nur Erfahrungsberichte von Patienten, die sich mit Hilfe einer drastischen Änderung ihrer Lebensweise und der Einnahme von Gerstengras-Drinks von ihrer Krankheit heilen konnten.
Die heilsame Wirkung auf Brustkrebs hingegen wurde in Laborversuchen beobachtet. Dabei zeigte sich, dass Brustkrebszellen in Anwesenheit von Lunasin aus Gerstengras nicht mehr wuchsen. Weitere Untersuchungen werden in Bezug auf die krebshemmende Wirkung des Gerstengrases selbstverständlich noch nötig sein.(2)
In zwei Bereichen jedoch ist die Wirkung des Gerstengrases auch wissenschaftlich bewiesen: Gerstengras hilft bei der chronischen Darmerkrankung Colitis ulcerosa und beugt Blutgerinnseln, also Thrombosen vor.
Letzteres bedeutet, dass sich das Gerstengras zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall einsetzen lässt - natürlich in Kombination mit einer gesunden und aktiven Lebensweise.
Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die mit starken Bauchschmerzen, Blähungen, Darmblutungen, Durchfallattacken (teilweise bis hin zu Stuhlinkontinenz) sowie infolgedessen mit einer mangelhaften Vitalstoff- und Nährstoffversorgung einhergeht. Als mögliche Spätfolge kann gelegentlich Darmkrebs beobachtet werden.
Die schulmedizinische Behandlung der Colitis ulcerosa ist meist relativ nebenwirkungsreich, so dass jede Gelegenheit ergriffen werden sollte, die Symptome auf verträglichere Art und Weise zu lindern.
Bei einer Studie der Nutrient Food and Feed Division, Tokyo untersuchten Wissenschaftler 18 Patienten mit Colitis ulcerosa. Über vier Wochen hinweg erhielt die Hälfte der Testpersonen die übliche entzündungshemmende Medikation, während die andere Hälfte täglich 30 Gramm Gerstengrasextrakt bekam. Am Ende der Studie berichtete die Gerstengras-Gruppe von signifikanten Verbesserungen ihrer Symptome.
Sie erlebten - verglichen mit der Medikamenten-Gruppe - deutlich weniger Durchfallattacken und litten weniger Schmerzen.
Tests enthüllten dann auch, dass die Einnahme des Gerstengrasextraktes im Darm der Patienten zu einer höheren Anzahl freundlicher Darmbakterien geführt hatte. Dr. Kanauchi leitete die Studie und berichtet:
Die Therapie mit Gerstengrasextrakt hat das Potential, die klinische Aktivität der Colitis ulcerosa zu reduzieren. Wir glauben, dass diese Ergebnisse dazu führen werden, dass Gerstengras bald als neue Begleittherapie bei Colitis ulcerosa zum Einsatz kommen wird.(4)
Die positive Wirkung des Gerstengrases auf den Darm beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Aktivierung der Darmflora. Insgesamt lassen sich mindestens fünf verschiedene Wirkmechanismen beobachten, die langfristig eine Genesung des Darmes mit sich bringen können:
Darüber hinaus liegt der dringende Verdacht vor, dass Gerstengras im Kampf gegen Herzkrankheiten und Schlaganfall eine wichtige Rolle spielen kann. Schlaganfall wird von einem Blutgerinnsel verursacht, das die Blutzirkulation in einem bestimmten Bereich des Gehirns blockiert. Dies kann zu Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen und mangelndem Erinnerungsvermögen führen.
Herzinfarkt wird auf ähnliche Weise hervorgerufen. Hier blockiert ein Blutgerinnsel die Blutzirkulation in den Herzkranzgefäßen. Um generell Blutgerinnsel zu vermeiden, muss das Blut dünnflüssig bleiben und genau das macht Gerstengras: Japanische Forscher zeigten, dass nur die einmalige Gabe von 250 Millilitern Tee aus Gerstengras den Blutfluss über einige Stunden hinweg merklich verbessern konnte.(5)
Da Gerstengras außerdem den Cholesterinspiegel senkt, beugt es Herzinfarkt und Schlaganfall an mehreren Fronten gleichzeitig vor. Wissenschaftler des Department of Nutrition, China Medical College in Taiwan, berichteten, dass Gerstengrasextrakt das schädliche LDL-Cholesterin senke. Wenn LDL-Cholesterin in zu hohen Mengen vorhanden ist, kann es Arterien verstopfen und zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen.
Die Forscher gaben einer Gruppe von 36 Patienten (die alle unter einem hohen Cholesterinspiegel litten) je 15 Gramm eines Gerstengrasextraktes. Sie stellten fest, dass nach einer Behandlungsdauer von vier Wochen die Werte des LDL-Cholesterins signifikant gefallen waren. Gleichzeitig entdeckten die Wissenschaftler, dass die Menge der im Blut zirkulierenden schädlichen freien Radikale ebenfalls signifikant reduziert worden war.
Wenn der Therapie außerdem noch 200 Milligramm Vitamin C und 200 Milligramm Vitamin E zugefügt wurden, konnte noch ein größerer Behandlungserfolg in Bezug auf den Cholesterinspiegel festgestellt werden.(6)
Gerstengras kann relativ einfach selbst gezogen werden. Legen Sie dazu die Samen der Gerste über Nacht in Wasser. Am nächsten Tag verteilen Sie die gequollenen Samen (eng nebeneinander, aber nicht aufeinander liegend) auf der feuchten Erde einer Pflanzschale. Achten Sie darauf, dass die Erde mit den Samen nicht austrocknet.
Die erdfreie "Hydrokultur" ist ebenfalls möglich. Dazu gibt es im Reformhaus oder im Bioladen spezielle Keimgeräte für die Grasanzucht. Die Hydrokultur hat den Vorteil, dass man später die gesamte Pflanze inklusive der Wurzeln verwenden kann.
Nach drei Tagen können die Gerstensprossen als Beilage für Salate oder Gemüsegerichte geerntet werden. Will man jedoch Gras ziehen, dann lässt man die Pflänzchen etwa 10 bis 12 Tage zu mindestens 10 cm hohen (oder höheren) Halmen wachsen. Geerntet wird in diesem Fall nicht mit dem Rasenmäher, sondern mit der Küchenschere.
Die langen Gerstengrashalme können nun klein geschnitten in verschiedene Gerichte (Salate, Frischkäse, Soßen, Suppen etc.) gegeben werden. Sie können aber auch mit einer hochwertigen Saftpresse ausgepresst und als kraftvolles, frisches und grünes Elixier getrunken werden. Achten Sie jedoch beim Kauf einer Saftpresse darauf, dass diese explizit für das Pressen von Gräsern und Kräutern geeignet ist.
Der Geschmack von frisch gepresstem Gerstengras ist sehr intensiv, weshalb er problemlos mit anderen Säften gemischt (Rezept siehe unten), in grüne Smoothies oder in Früchte-Smoothies gemixt werden kann.
Probieren Sie das folgende Rezept für einen Energy-Drink der Extraklasse:
Zutaten:
2 Tassen voll frisches Gerstengras (alternativ: 2 Teelöffel Gerstengraspulver)
2 mittelgroße Roten Bete
2 mittelgroße Karotten
2 Selleriestangen
1 Tasse Petersilie
1 großer Apfel oder zwei kleinere Äpfel
Zubereitung:
Entsaften Sie zuerst das Gras, und lassen Sie dann die Gemüse und Früchte durch die Saftpresse. Trinken Sie den Saft sofort, damit Sie in den vollen Genuss all der wunderbaren Enzyme, Bioflavonoiden und Antioxidantien gelangen.
Wenn Sie die Abwechslung lieben, können Sie in diesen Saft auch andere gesunde Gräser und Pflanzen integrieren, z. B. Dinkelgras, Weizengras, Kamutgras oder Alfalfagras.
Wem all das zu kompliziert ist, kann sich Gerstengras in Pulverform besorgen. Hochwertiges Gerstengraspulver wird bei niedrigen Temperaturen hergestellt, so dass der überwältigende Großteil all der wunderbaren Inhaltsstoffe auch im Gerstengraspulver enthalten ist.
Gerstengraspulver kann sehr einfach in Säfte oder Wasser gemixt werden. 1 Teelöffel Gerstengraspulver wird mit einem großen Glas Wasser oder Saft gemixt. Eine Prise echte Bio-Vanille macht Ihren Gerstengras-Drink nicht nur zu einem gesunden, sondern auch zu einem süß-exotischen Erlebnis.
Wenn Sie einen Twister haben, dann macht das Zubereiten eines solchen Drinks gleich doppelt Spaß. Der Twister ist ein unglaublich handlicher Kleinmixer zur Herstellung von Shakes, Dressings, Protein- und Grasdrinks.
Sein Batteriebetrieb erlaubt die Shake-Zubereitung an jedem Ort der Welt - ob im Büro, im Wald beim Picknick, an der Bushaltestelle, im Zug oder wo auch immer Sie Lust auf einen schnellen, leckeren Drink haben.
Der Twister macht außerdem Gläser überflüssig, da man den frisch zubereiteten Shake direkt aus dem Twister-Mixbecher trinken kann.
Genießen Sie Ihren Gerstengras-Drink zwei- bis dreimal täglich, am besten vor den Mahlzeiten oder als vitalisierende Zwischenmahlzeit.
(1) Marles MA, Ray H, Gruber MY. Phytochemistry 2004, 64(2):367-383
(2) Jeong HJ, Lam Y, de Lumen BO. J Agric Food Chem 2002, 50(21):5903-5908
(3) Bamba T, Kanauchi O et al. J Gastroenterol Hepatol 2002, 17(8): 8818-824
(4) Kanauchi O, Suga T, Tochihara M et al. J Gastroenterol 2002, 37(14):67-72
(5) Suganuma H, Inakuma T, Kikuchi Y. J Nutr Sci Vitaminol 2002, 48(2):165-168
(6) Yu YM, Chang WC, Chang CT et al. Diabetes Metab 2002, 28(2):107-114
Quelle
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Liebes Team! Ich bin der Meinung, auch meiner 70jährigen Mutter könnte das Gerstengras viel Gutes tun, daher wollte ich es für sie besorgen. Doch leider ist sie aufgrund von Herzproblemen \"Marcumar-Patientin\" (ein Gerinnungs-Hemmer) und darf deshalb nicht zu viel Vitamin K bekommen (sie soll sogar bei \"normalen\" grünen Lebensmitteln wie Salat, Spinat usw. aufpassen!). Der Arzt hat ihr das Gerstengras \"verboten\". Heißt das jetzt, dass dieses wunderbare Lebensmittel für alle Blutgerinnungs-Patienten grundsätzlich tabu ist?! Ich glaube, dass doch gerade diese besonders vom Gerstengras profitieren würden. Haben Sie diesbezüglich Erfahrungen oder einen Rat für mich? Gibt es eine Alternative für Gerstengras, die kein Vitamin K enthält?
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Koko,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerstengras enthält sehr viel Vitamin K, was ja auch sehr positiv ist, so dass es schon fast tragisch ist, wenn sich ein Mensch in einem Zustand befindet, in dem er eines der gesündesten Lebensmittel (grüne Blattgemüse) nicht mehr essen darf.
Wir empfehlen folgende Fragestellung beim Arzt Ihrer Mutter: Wieviel Mikrogramm Vitamin K darf die tägliche Ernährung enthalten. Entsprechend seiner Antwort können Sie die Ernährung Ihrer Mutter so gestalten, dass sie (natürlich nur bis zum Grenzwert) mit grünem Blattgemüse versorgt wird (die Vitamin-Werte erfahren Sie aus den üblichen Lebensmitteltabellen). Auf diese Weise kommt Ihre Mutter in den Genuss der positiven Auswirkungen von grünem Blattgemüse, ohne die Wirkung ihrer Medikamente aufs Spiel zu setzen. Darüber hinaus sollte sie ganz besonderen Wert auf viel Frischkost legen, so dass sich auf diese Weise ihr Gesundheitszustand langsam, aber sicher verbessern kann.
Konzentrierte Grassäfte jedoch sollte Ihre Mutter zunächst nicht konsumieren, da der hohe Vitamin-K-Gehalt - solange Ihre Mutter auf Medikamente angewiesen ist - tatsächlich die Wirkung der Medikamente mindern könnte. Alternativen gibt es viele, da sich der Organismus ja über viele Wege zu einer höheren Selbstregulationsfähigkeit aktivieren lässt, sei es über Bitterstoffe, über eine erhöhte Zufuhr von Antioxidantien (mit dem Arzt besprechen) oder auch über eine Sanierung des Verdauungssystems.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo, ich möchte das Gerstengras selber ziehen, möglichst ohne Erde. Welche Keimgeräte oder Methoden sind dafür geeignet? Ich habe ein Biosnacky 3 stöckiges Keimgerät. Kann ich es damit machen und wie?
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Barbara,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mit dem Biosnacky können Sie entweder nur im obersten "Stockwerk" Gras ziehen (dann lassen Sie den Deckel ab einer bestimmten Wuchshöhe weg) oder Sie stellen die drei Schalen neben einander und können dann in jeder Schale das Gras ziehen. Besorgen Sie sich keimfähige Gerstensaat im Bioladen oder in einem Mühlenladen. Geben Sie in jede Schale so viele Körner, dass der Boden einlagig bedeckt ist. Schütten Sie dann alle Körner in eine Schüssel und wiegen Sie die Körnermenge.
Auf diese Weise wissen Sie künftig, wie viele Körner Sie benötigen. Giessen Sie dann so viel Wasser in die Schüssel, dass das Korn reichlich bedeckt ist. Lassen Sie es über Nacht quellen. Am nächsten Tag spülen Sie das Korn in einem Sieb gut ab und verteilen es in Ihren Bio-Snacky-Schalen. Dort behandeln Sie es vorerst genau so, wie Sie Sprossen behandeln würden. Achten Sie darauf, dass das Korn nicht austrocknet. Nach 10 bis 12 Tagen müsste es erntereif sein.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Kann der menschliche Körper ein Gras überhaupt verarbeiten? Grundlegend lernt man ja in der Schule, dass Menschen Cellulose nicht verdauen können - wodurch zwischen uns und das Gras die Wiederkäuer (Kuh etc.) treten müssen um uns seine Stoffe zugänglich zu machen. Wie ist das bei diesen Gräsern zu verstehen? lg
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Artur,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die im Zusammenhang mit Gräsern genannten Vorteile beziehen sich auf die Vital- und Mineralstoffe, auf die Proteine und auf die sekundären Pflanzenstoffe, die sich im Saft der Gräser befinden, jedoch weniger auf die Zellulose, die das "Gerüst" der Gräser bildet. Nichtsdestotrotz kann die Zellulose - sofern sie mitverarbeitet wird - als (nicht zu unterschätzender) Ballaststoff dienen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Können Sie einen Entsafter empfehlen? Einen, der das Gemüse schonend entsaftet? Ich möchte einen richtig guten, der die Nährstoffe schont und in der Handhabung top ist.. Vielen Dank für die Hilfe
Ist Gerstengras nicht eine super Alternative zu den Sango Meereskorallen? Wäre für mich nach diesem Artikel irgendwie logisch... Was meinen Sie?
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Sofi,
vielen Dank für Ihre Fragen.
Zum Entsafter:
Wir empfehlen die Green Star Saftpresse. Sie arbeitet selbstverständlich ohne Zentrifuge und nur bei einer Umdrehungszahl von 110, was eine Erwärmung des Saftes verhindert. Mit diesem Entsafter können Sie sowohl Früchte, Gemüse als auch Gräser und Kräuter entsaften. Sie können darüber hinaus mit dem Püriereinsatz Früchte und Gemüse pürieren (für gesunde Marmelade oder frische Suppen). Wenn Sie ganz ohne Einsatz arbeiten, können Sie Nüsse, Trockenfrüchte oder Keimlinge zu Mus verarbeiten. Die Green Star Saftpresse produziert - laut einem Test von Stiftung Warentest darüber hinaus den - im Vergleich zu zwei anderen höchstwertigen Saftpressen - nährstoffreichsten Saft.
Das Gerät ist äusserst einfach zu handhaben. Seine Reinigung wird nach kurzer Übung zur Routine und erfordert nur wenige Minuten.
Zur Sango Koralle:
Die Sango Meeres Koralle eignet sich sehr gut, um den Organismus konkret zu remineralisieren, da ihr Calcium- und Magnesiumgehalt ausserordentlich hoch ist, also auch weitaus höher als das im Gerstengras der Fall ist. Das Gerstengras wiederum hat andere Vorteile. Es enthält Vitamine, spezifische Antioxidantien, Chlorophyll, Proteine etc. - alles Substanzen, die wiederum in der Sango Meeres Koralle fehlen. Beide Produkte können sich hervorragend ergänzen, sich aber nicht gegenseitig ersetzen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
sind die Gerstenkeimlinge genau so wertvoll wie das Gerstengras?Die Keimlinge schmecken mir besser als das Gras.
Vielen Dank!
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Claudia,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerstenkeimlinge (Keimzeit ca. 2 Tage) und Gerstengras (geerntet nach frühestens 10 bis 12 Tagen) haben ein unterschiedliches Vitalstoffspektrum, so dass der Verzehr von Keimlingen nicht dieselben Wirkungen mit sich bringen kann, wie das beim Gerstengras der Fall ist. Da aber auch Keimlinge gesundheitliche Vorteile mit sich bringen, könnten Sie ja einfach abwechseln - manchmal Keimlinge verwenden und - vor allem, wenn Sie sich bestimmte Auswirkungen des Gerstengrases wünschen - manchmal das Gras(pulver).
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
ich hatte schon gehört das vermehrt Gerstengras in Spirulina-algenprodukten angeboten wird. Gerade was den Darmbereich angeht, merke ich doch immer mehr wie wichtig es ist für ein gesundes Klima zu sorgen.........
interesiere mich auchfür Aloe Vera
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Pharma - Industrie nur ganz selten oder gar nicht die günstigen, und in großen Mengen leicht zu produzierenden "natürlichen" Heilmittel, der Menschheit zur Verfügung stellt.
Also,sollte ich das KaiserNatron(täglich ein Teelöffel mit Wasser) " seinlassen"und mir den Tee besorgen??
Gruß und vielen Dank!!
Zentrum der Gesundheit:
Lieber Herr Schings,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei Gerstengras in Pulverform handelt es sich um ein Pulver, das einfach in kaltem Wasser oder in Säften eingenommen wird. Es ist also kein Tee, der aufgebrüht werden dürfte.
Natron und Gerstengras sind im Grunde kaum zu vergleichen. Natron hebt innerhalb kürzester Zeit den pH-Wert, hat aber sonst keine Wirkstoffe. Die vielen Vorteile von Gerstengras wurden im Text erklärt und können von reinem Natriumhydrogencarbonat nicht erreicht werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Danke für diesen wertvollen Beitrag!
Mit freundlichen Grüßen,
Johanna rauch
besteht bei der regelmäßigen Einnahme von Gerstengras auf Grund der stark basischen Wirkung nicht die Gefahr, dass z.B. auch das Milieu im Dickdarm in den basischen Bereich verschoben wird? Dort benötigen wir ja für eine intakte Darmflora ein saures Milieu.
Wird evtl. durch den Basenanteil die Magensäure abgepuffert, was (ähnliche wie bei manchen Basenmitteln mit Natriumbicarbonat) dazu führt, dass der Magen dann erst recht die Säureproduktion ankurbelt?
Vielen Dank.
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Michael,
lieben Dank für Ihre Mail.
Gerstengras und das aus ihm hergestellte Pulver ist ein Lebensmittel, das unter anderem den heute fast alltäglichen Mangel an grünem Gemüse in der Ernährung beheben hilft. Es handelt sich also um ein ganzheitliches Produkt, um eine Kombination der verschiedensten Vital- und Nährstoffe und nicht um ein Basenpulver, das aus einer einzigen oder einigen wenigen hochbasischen Verbindungen besteht. Folglich wird Gerstengraspulver wie ein grünes Blattgemüse basisch verstoffwechselt, hat aber selbst keinen basischen pH-Wert (im Gegensatz zu Basenpulvern). Das bedeutet, Gerstengraspulver beeinflusst weder den Magen- noch den Darm-pH-Wert negativ. Im Gegenteil. Gerstengraspulver harmonisiert das Körpermilieu so, dass sich in jedem Körperbereich der dort erforderliche pH-Wert einpendeln kann.
Sie können die pH-Werte von Gerstengraspulver und einem Basenpulver Ihrer Wahl sehr leicht mit pH-Wert-Teststreifen selbst überprüfen (z. B. von der ZDG GmbH:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ph-teststreifen.html
Dabei werden Sie feststellen, dass Gerstengraspulver einen neutralen pH-Wert hat. Natron (Natriumhydrogencarbonat) beispielsweise jedoch hat einen pH-Wert von mindestens 8 bzw. mehr.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit