Gerstengras

Warum bis zur Reife des Korns warten, wenn das GerstenGRAS um so vieles gesünder ist?

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Veröffentlichung am 07.04.2011 / Aktualisierung am 01.06.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Gerstengras - Prädikat: bestes Lebensmittel

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(Zentrum der Gesundheit) - Gerstengras ist eines der kostbarsten Lebensmittel unseres Planeten. Seine besondere Vitalstoffkombination gepaart mit einer ungewöhnlichen Nährstoffdichte sorgt dafür, dass Gerstengras nicht nur ein wunderbares Lebensmittel ist, sondern auch ein äusserst wirkungsvolles Heilmittel sein kann. Wie wissenschaftliche Studien unlängst zeigten, lindert Gerstengras die Symptome der chronischen Darmerkrankung Colitis Ulcerosa, senkt den Cholesterinspiegel und enthält ausserdem krebsfeindliche Substanzen.

Gerstengras © Maik Dörfert - Fotolia.com

Gerstengras – Spitze in Sachen Vitalstoffreichtum

Die Gerste (Hordeum vulgare) gehört – wie viele andere Getreidearten – zur Familie der Süssgräser. Pflanzt man das Gerstenkorn in die Erde, so wächst daraus in Windeseile ein langer grüner Halm – das Gerstengras. So schlicht und bescheiden die Pflanze auch scheint, dieser Schein trügt.

Gerstengras vereint in sich eine so einzigartige Kombination an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, dass sich kaum ein Lebensmittel finden lässt, das hier auch nur annähernd mithalten kann.

Gerstengras – Balance der Vitalstoffe

Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor vielen Jahrzehnten über 200 grüne Blattgemüse untersucht und diese miteinander verglichen.

Er stellte fest, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthielt als alle übrigen analysierten Grünpflanzen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln lieferte Gerstengras in Hagiwaras Untersuchung beispielsweise:

  • 11mal so viel Calcium wie Kuhmilch
  • 5mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli
  • 4mal so viel Vitamin B1 wie Vollkorn (Weizen)
  • 7mal so viel Vitamin C wie Orangen und
  • genau so viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs

Nicht nur die Quantität der Inhaltsstoffe faszinierten Hagiwara seinerzeit, sondern auch deren Ausgewogenheit.

Er sagte, in den Blättern der jungen Gerstenpflanze habe er die ausgewogenste Nährstoffkonzentration aller bisher untersuchten Pflanzen entdeckt.

Gleichzeitig ist Gerstengras eines der basischsten Lebensmittel, die uns zur Verfügung stehen.

Gerstengras gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus

Der Säure-Basen-Haushalt des modernen Menschen ist meist sehr aus seinem gesunden Gleichgewicht geraten.

Die moderne Ernährungsweise basiert auf säurebildenden Nahrungsmitteln, wie stark verarbeiteten Getreideprodukten, verarbeiteten Milchprodukten sowie Fleisch- und Wurstwaren.

Der basische Ausgleich in Form von Gemüse insbesondere grünem Blattgemüse wird meist völlig vernachlässigt. Die daraufhin entstehende Übersäuerung führt zu allgemeinem Unwohlsein und ist ausserdem die Grundursache vieler Zivilisationserkrankungen.

Gerstengras ist eines der basischsten Lebensmittel überhaupt und stellt für unseren Säure-Basen-Haushalt das lang ersehnte "Geschenk des Himmels" dar. Regelmässig in Form von Gerstengras-Drinks (Basen-Drinks) eingenommen, harmonisiert das Gerstengras die pH-Werte im Körper auf natürliche Weise, remineralisiert unsere Mineralstoffdepots und schützt ausserdem jede einzelne unserer Körperzellen vor schädlichen Einflüssen. (Hinweise und Rezepte zu Gerstengras-Drinks finden Sie weiter unten.)

Gerstengras für eine Haut mit Spannkraft

Gerstengras enthält ferner einen hochaktiven Stoff namens Proanthocyanidin. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der sich auf Zellebene für unsere Gesundheit einsetzt, also genau dort eingreift, wo jede Krankheit ihren Ursprung hat: in der Zelle selbst.

Proanthocyanidine sind Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen und Toxinen schützen können und auch die Zellen unseres Immunsystems unterstützen.

Auf diese Weise reduziert Gerstengras das Risiko für entzündliche Erkrankungen, für Infektionen und auch für Krebs.

Proanthocyanidine sind ferner dafür bekannt, sich besonders vorteilhaft auf Haut und Bindegewebe auszuwirken – und zwar auf zweierlei Wegen.

Proanthocyanidine schützen einerseits sowohl die Hautzellen vor den Angriffen freier Radikale als auch die Faserproteine, die sich zwischen den Hautzellen befinden und die Haut straff und elastisch halten.

Andererseits reparieren Proanthocyanidine die Faserproteine, so dass die Haut wieder ihre einstige Spannkraft zurück gewinnen kann.

Da auch die Blutgefässwände zu einem Teil aus Faserproteinen bestehen, ist schon allein dieser Stoff im Gerstengras ein wichtiger Aspekt in Sachen Herz-Kreislauf-Prophylaxe.

Gerstengras senkt den Cholesterinspiegel

Da Gerstengras ausserdem den Cholesterinspiegel senkt, beugt es Herzinfarkt und Schlaganfall an mehreren Fronten gleichzeitig vor.

Wissenschaftler des Department of Nutrition, China Medical College in Taiwan, berichteten, dass Gerstengras das schädliche LDL-Cholesterin senke. Wenn LDL-Cholesterin in zu hohen Mengen vorhanden ist, kann es Arterien verstopfen und zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen.

Die Forscher gaben einer Gruppe von 36 Patienten (die alle unter einem hohen Cholesterinspiegel litten) je 15 Gramm eines Gerstengrasextraktes. Sie stellten fest, dass nach einer Behandlungsdauer von vier Wochen die Werte des LDL-Cholesterins signifikant gefallen waren. Gleichzeitig entdeckten die Wissenschaftler, dass die Menge der im Blut zirkulierenden schädlichen freien Radikale ebenfalls signifikant reduziert worden war.

Zusätzlich sollte man die Vitamin C- und Vitamin E-Versorgung optimieren, da sich in besagten wissenschaftlichen Arbeiten gezeigt hatte, dass gerade die Kombination Vitamin C (Früchte), Vitamin E (Nüsse, Pflanzenöle) und Gerstengras die beste Wirkung auf den Cholesterinspiegel hatte.

Doch senkt das Gerstengras nicht nur das Cholesterin. Es hemmt auch das tatsächlich Gefährliche am Cholesterin, nämlich dessen Oxidation, wie Forscher der Fu Jen University in Taipeh herausfanden – und zwar um bis zu 36 Prozent (wenn man gleichzeitig mit dem Gerstengras auch Olivenöl als Speiseöl wählt).

Gerstengras für Diabetiker

Einige Studien mit Gerstengras wurden mit Typ-2-Diabetikern durchgeführt. Diese Personengruppe eignet sich hierfür besonders gut, da sie oft über viele Risikofaktoren gleichzeitig verfügt. Ihr Cholesterinspiegel ist erhöht und ihr Blutzuckerspiegel natürlich ebenfalls. Sie leiden oft unter Bluthochdruck und nicht selten auch an Übergewicht.

Da Gerstengras sowohl den Blutzuckerspiegel als auch die Cholesterinwerte sehr positiv beeinflussen kann, ist der grüne Drink aus Gerstengraspulver ein höchst empfehlenswertes Nahrungsergänzungsmittel für Diabetiker.

Gerade im Hinblick auf die Blutzuckersenkung wurde im International Journal of Green Pharmacy erst im Jahre 2010 eine klinische Studie veröffentlicht („Management of diabetic dyslipidemia with subatmospheric dehydrated barley grass powder“).

Die Probanden der Studie (allesamt Typ-2-Diabetiker) erhielten über zwei Monate lang täglich 1,2 Gramm Gerstengraspulver. Keine weiteren Massnahmen wurden angeordnet. Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ohne Gerstengras leben musste, war nicht nur der Blutzuckerspiegel der Gerstengrasgruppe, sondern auch ihr Cholesterinwert nach den vorgesehenen zwei Monaten signifikant gesunken.

Gerstengrassaft enthält die stärksten Antioxidantien

Ein wichtiger Grund für die hochinteressante Wirkung des Gerstengrases könnte sein Antioxidantienreichtum sein. So fand man im Gerstengras die seltenen Antioxidantien Saponarin, Lutonarin und sechs weitere aus der Gruppe der Flavon-C-Glycoside (Identification of flavone C-glycosides including a new flavonoid chromophore from barley leaves (Hordeum vulgare L.) by improved NMR techniques).

Schon allein das Saponarin soll laut einer Studie aus dem Jahr 2012 („Flavonoids with potent antioxidant activity found in young green barley leaves“) bereits um ein Vielfaches kraftvoller sein als eines der stärksten Antioxidantien, das wir kennen: das Vitamin E.

Die an genannter Studie beteiligten Wissenschaftler vom Department of Environmental Toxicology der University of California erklärten, dass diese antioxidative Wirkung des Gerstengrases bei sämtlichen Krankheiten zum Einsatz kommen könnte, die mit oxidativem Stress einhergehen.

Dazu gehören insbesondere chronisch entzündliche Krankheiten, Herz-Kreislauf-Beschwerden und auch manche Krebsarten.

Gekeimte Gerste hemmt Hautkrebs

Erst kürzlich gelang es Wissenschaftlern der School of Bioresources, University of Andong in Korea, einen weiteren Hinweis auf den letztgenannten Punkt, nämlich die Krebsfeindlichkeit der Gerste zu finden.

Man isolierte einen äusserst wirkungsvollen Pflanzenstoff aus dem ganz jungen Gerstengras, dem Gerstenkeimling.

Die Substanz heisst Lunasin und konnte in Experimenten nicht nur die Entstehung von Hautkrebs verhindern, sondern es schien auch in der Lage zu sein, Brustkrebszellen in ihrer Entwicklung zu blockieren – worauf wir im nächsten Absatz näher eingehen.

Gerstengras hat insbesondere für die Haut noch weitere Schutzmechanismen auf Lager. So enthält es beispielsweise – neben den oben genannten segensreichen Proanthocyanidinen – auch das sog. Glykosyl Isovitexin.

Dabei handelt es sich um ein besonderes Antioxidans, das bis in den Zellkern vordringen und dort die Erbsubstanz vor freien Radikalen schützen kann.

Glykosyl Isovetixin behält seine Schutzwirkung überdies auch unter Sonneneinstrahlung, während Vitamin E hier rasch zerfällt, so dass Gerstengras – auch aufgrund seines hohen Betacarotingehaltes – ein äusserst hilfreiches Mittel sein kann, wenn man die Haut auf die sommerliche UV-Strahlung vorbereiten möchte (idealerweise gemeinsam mit Astaxanthin).

Gekeimte Gerste blockiert Brustkrebszellen

Die bereits oben erwähnten koreanischen Wissenschaftler der Andong-Universität entdeckten zudem, dass Gerstengras nicht nur ein bisschen Lunasin enthält, sondern sogar eine ganz aussergewöhnliche Menge davon. Das dürfte dann auch der Grund dafür sein, dass Gerstengras nicht nur bei Hautkrebs positive Resultate zeigen könnte, sondern auch bei Prostata- und bei Brustkrebs.

Im Falle von Prostatakrebs gibt es bislang nur Erfahrungsberichte von Patienten, die sich mit Hilfe einer drastischen Änderung ihrer Lebensweise und der Einnahme von Gerstengras-Drinks von ihrer Krankheit heilen konnten.

Die heilsame Wirkung auf Brustkrebs hingegen wurde in Laborversuchen beobachtet. Dabei zeigte sich, dass Brustkrebszellen in Anwesenheit von Lunasin aus gekeimter Gerste nicht mehr wuchsen. Weitere Untersuchungen werden in Bezug auf die krebshemmende Wirkung des Gerstengrases beim Menschen selbstverständlich noch nötig sein.

Die Studienlage hinsichtlich der Gerstengras-Wirkungen auf die Darmgesundheit sieht hingegen schon deutlich besser aus:

Gekeimte Gerste bei Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die mit starken Bauchschmerzen, Blähungen, Darmblutungen, Durchfallattacken (teilweise bis hin zu Stuhlinkontinenz) sowie infolgedessen mit einer mangelhaften Vitalstoff- und Nährstoffversorgung einhergeht. Als mögliche Spätfolge kann gelegentlich Darmkrebs beobachtet werden.

Die schulmedizinische Behandlung der Colitis ulcerosa ist meist relativ nebenwirkungsreich, so dass jede Gelegenheit ergriffen werden sollte, die Symptome auf verträglichere Art und Weise zu lindern.

Bei einer Studie der Nutrient Food and Feed Division, Tokyo untersuchten Wissenschaftler 18 Patienten mit Colitis ulcerosa. Über vier Wochen hinweg erhielt die Hälfte der Testpersonen die übliche entzündungshemmende Medikation, während die andere Hälfte täglich 30 Gramm eines Nahrungsergänzungsmittels aus gekeimter Gerste bekam.

Am Ende der Studie berichtete die Gersten-Gruppe von signifikanten Verbesserungen ihrer Symptome. Sie erlebten – verglichen mit der Medikamenten-Gruppe – deutlich weniger Durchfallattacken und litten weniger Schmerzen.

Tests enthüllten dann auch, dass die Einnahme des Präparates aus gekeimter Gerste im Darm der Patienten zu einer höheren Anzahl freundlicher Darmbakterien geführt hatte. Dr. Kanauchi leitete die Studie und berichtet:

Die Therapie mit gekeimter Gerste hat das Potential, die klinische Aktivität der Colitis ulcerosa zu reduzieren. Wir glauben, dass diese Ergebnisse dazu führen werden, dass Gerstengras bald als neue Begleittherapie bei Colitis ulcerosa zum Einsatz kommen wird.

Gerstengras hilft dem Darm auf sechsfache Weise

Die positive Wirkung der gekeimten Gerste bzw. des Gerstengrases auf den Darm beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Aktivierung der Darmflora. Insgesamt lassen sich mindestens sechs verschiedene Wirkmechanismen beobachten, die langfristig eine Genesung des Darmes mit sich bringen können:

  1. Colitis ulcerosa geht mit einer gravierenden Störung der Darmflora und einer gleichzeitigen Toxinanhäufung im Darm einher. Gerstengras bzw. gekeimte Gerste fördert im Verdauungssystem die Entstehung eines darmbakterienfreundlichen Milieus. Die für den Menschen nützlichen Darmbakterien vermehren sich wieder, Toxine können entschärft werden, die Entzündungsneigung geht zurück und die Krankheitssymptome werden schwächer.
  2. Gerstengras bzw. gekeimte Gerste reduziert ausserdem das sog. Epithel NF-k, einen entzündungsfördernden Stoff, der im Darm für die typisch chronisch-entzündlichen Prozesse der Colitis ulcerosa mit verantwortlich ist.
  3. Gerstengras bzw. gekeimte Gerste reguliert den Wassergehalt des Stuhlgangs, was Durchfälle seltener werden lässt.
  4. Gerstengras bzw. gekeimte Gerste enthält sowohl ein besonderes Protein als auch einen besonderen Ballaststoff (Hemicellulose). Beide helfen der Darmschleimhaut bei Zellreparaturen und neuem Zellaufbau. Dies ergaben neue Studien von japanischen Wissenschaftlern des Department of Internal Medicine, Shiga University of Medical Science.
  5. Gerstengras ist reich an Chlorophyll und schenkt uns daher auch alle Vorteile des Chlorophylls. Informationen zu Chlorophyll finden Sie in diesem Text. Für Colitis-ulcerosa-Patienten jedoch besonders interessant ist, dass sich Chlorophyll in der Darmkrebsbehandlung als sehr positiv erwies (siehe Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie). Da eine der möglichen Spätfolgen von Colitis ulcerosa Darmkrebs sein kann, ist eine diesbezügliche Vorbeugung sicher nicht als übertrieben zu werten.
  6. Gerstengras ist bei Candida-Pilz-Infektionen das Gras der Wahl. Einerseits natürlich aufgrund seiner bereits genannten Wirkungen auf die Darmgesundheit. Andererseits auch aufgrund seines geringen Zuckergehaltes, der niedriger ist als beispielsweise jener des Weizengrassaftes.

Bei manchen Punkten erwähnten wir auch die gekeimte Gerste (aktivierte Gerste). Dabei handelt es sich um Gerste, die zunächst etwa zwei Tage lang in Wasser eingeweicht und dann nur wenige weitere Tage lang gekeimt wurde, bevor Sie getrocknet und gemahlen wird.

Bei Darmproblemen könnte daher die kombinierte Einnahme von aktivierter Gerste UND Gerstengras mit einem naturheilkundlich orientierten Therapeuten besprochen und angewandt werden.

Natürlich hebt nun schon allein eine wunderbare Darmgesundheit die Stimmung ungemein. Und auch die sinkenden Cholesterin- und Blutzuckerwerte können durchaus für mehr Glück und Zuversicht sorgen. Doch scheint Gerstengras zusätzlich eine konkret antidepressive Wirkung zu haben.

Gerstengras hebt die Stimmung

Genau wie Antidepressiva kann auch das Gerstengras reichlich Nebenwirkungen mit sich bringen. Während jedoch die Antidepressiva das Verdauungssystem irritieren, den Herzrhythmus durcheinander bringen und für Übergewicht sorgen können, schützt das Gerstengras – wie Sie inzwischen längst wissen – den Körper und hier ganz besonders das Verdauungssystem und die Herzgesundheit.

Den tatsächlichen antidepressiven Wirkmechanismus des Gerstengrases hat man noch nicht herausgefunden. Doch soll es ein anderer als jener der pharmazeutischen Antidepressiva sein (was dann womöglich auch die fehlenden negativen Nebenwirkungen des Gerstengrases erklären würde).

Die stimmungsaufhellende Wirkung des Gerstengrases lässt sich zusätzlich mit einer tryptophanreichen Ernährung verstärken (aus Tryptophan stellt das Gehirn das Glückshormon Serotonin her) sowie mit jener Methode zur Erhöhung des Serotoninspiegels ergänzen, die wir hier beschrieben haben: Werden Sie zum Meister Ihres Seelenlebens.

Gerstengras – selber anbauen

Gerstengras kann relativ einfach selbst gezogen werden. Legen Sie dazu die Samen der Gerste über Nacht in Wasser. Am nächsten Tag verteilen Sie die gequollenen Samen (eng nebeneinander, aber nicht aufeinander liegend) auf der feuchten Erde einer Pflanzschale. Achten Sie darauf, dass die Erde mit den Samen nicht austrocknet.

Die erdfreie "Hydrokultur" ist ebenfalls möglich. Dazu gibt es im Reformhaus oder im Biohandel spezielle Keimgeräte für die Grasanzucht. Die Hydrokultur hat den Vorteil, dass man später – wenn man gekeimte Gerste herstellen will, also kein Gerstengras – die gesamte Pflanze inklusive der Wurzeln verwenden kann.

Wie Sie Gerstengras in Ihre Ernährung integrieren

Nach drei Tagen können die Gerstensprossen (die gekeimte Gerste) als Beilage für Salate oder Gemüsegerichte geerntet werden. Will man jedoch Gras ziehen, dann lässt man die Pflänzchen etwa 10 bis 12 Tage zu mindestens 10 cm hohen (oder höheren) Halmen wachsen. Geerntet wird in diesem Fall nicht mit dem Rasenmäher, sondern mit der Küchenschere.

Die langen Gerstengrashalme können nun klein geschnitten in verschiedene Gerichte (Salate, Frischkäse, Sossen, Suppen etc.) gegeben werden. Sie können aber auch mit einer hochwertigen Saftpresse ausgepresst und als kraftvolles, frisches und grünes Elixier getrunken werden. Achten Sie jedoch beim Kauf einer Saftpresse darauf, dass diese explizit für das Pressen von Gräsern und Kräutern geeignet ist (wie z. B. die Green Star Elite Saftpresse).

Der Geschmack von frisch gepresstem Gerstengras ist sehr intensiv, weshalb er problemlos mit anderen Säften gemischt (Rezept siehe unten), in grüne Smoothies oder in Früchte-Smoothies gemixt werden kann.

Probieren Sie das folgende Rezept für einen Energy-Drink der Extraklasse:

Gerstengras-Energy-Drink

Zutaten:

  • 2 Tassen frisches Gerstengras (alternativ: 2 Teelöffel Gerstengraspulver)
  • 2 mittelgrosse Roten Bete
  • 2 mittelgrosse Karotten
  • 2 Selleriestangen
  • 1 Tasse Petersilie
  • 1 grosser Apfel oder zwei kleinere Äpfel

Zubereitung:

Entsaften Sie zuerst das Gras, und lassen Sie dann die Gemüse und Früchte durch die Saftpresse. Trinken Sie den Saft sofort, damit Sie in den vollen Genuss all der wunderbaren Enzyme, Bioflavonoide und Antioxidantien gelangen.

Wenn Sie die Abwechslung lieben, können Sie in diesen Saft auch andere gesunde Gräser und Pflanzen integrieren, z. B. Dinkelgras oder Weizengras.

Gerstengras in Pulverform

Wem all das zu kompliziert ist, kann sich Gerstengras oder auch Gerstengrassaft in Pulverform besorgen. Hochwertiges Gerstengras- und natürlich auch Gerstengrassaftpulver wird bei niedrigen Temperaturen hergestellt, so dass der überwältigende Grossteil all der wunderbaren Inhaltsstoffe auch in der pulverisierten Form des Gerstengrases bzw. Gerstengrassaftes enthalten ist.

Gerstengras oder Gerstengrassaft?

Was ist nun der Unterschied zwischen Gerstengras und Gerstengrassaft? Klar ist, dass es sich beim einen um das vollständige Gras und beim anderen um den daraus gepressten Saft handelt. Was aber bedeutet das für die Gesundheit?

Das Gerstengras liefert einen hohen Ballaststoffgehalt. Die gerstengrasspezifischen Ballaststoffe sind – im Gegensatz zu so manchen Ballaststoffen aus Getreide und Hülsenfrüchten – besonders gut verträglich und wirken sich äusserst harmonisierend auf die Verdauungstätigkeit aus.

Durch den hohen Ballaststoffgehalt sind die anderen Wirkstoffe des Gerstengrases in der natürlichen Dosis enthalten – und nicht in jener hohen Konzentration, wie das beim Gerstengrassaft der Fall ist.

Das vollständige Gerstengras bzw. das Pulver daraus ist daher für Menschen ideal, die nicht nur ihre Allgemeingesundheit verbessern möchten, sondern ausserdem mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen haben wie z. B. mit chronischem Durchfall, Reizdarm, Blähungen etc.

Der Gerstengrassaft hingegen ist nahezu frei von Ballaststoffen und liefert dadurch die gerstengrastypischen seltenen Antioxidantien und Vitalstoffe in höherer Konzentration.

Der Gerstengrassaft empfiehlt sich folglich ganz besonders dann, wenn man in den Genuss der antioxidativen Wirkung des Gerstengrassaftes gelangen möchte, wenn man also seine Zellgesundheit verbessern, die Blutgefässe vor Ablagerungen schützen, Alterungsprozesse hinauszögern und seine Stimmung aufhellen möchte.

Auch liefert der Gerstengrassaft mehr Magnesium als das Gerstengras und ist daher zur Optimierung des Magnesiumspiegels besser geeignet.

Details zu den Wirkungen des GerstengrasSAFTES sowie Anwendeempfehlungen finden Sie hier: Gerstengrassaft – Das Lebenselixier

Gerstengras: Einnahme-Empfehlung

Gerstengraspulver kann sehr einfach in Säfte oder Wasser gemixt werden. 1 Teelöffel Gerstengraspulver wird mit einem grossen Glas Wasser oder Saft gemixt.

Eine zusätzliche Prise echte Bio-Vanille macht Ihren Gerstengras-Drink nicht nur zu einem gesunden, sondern überdies zu einem süss-exotischen Erlebnis.

Gerstengras und Twister – Die praktische Kombination

Wenn Sie einen Twister haben, dann macht das Zubereiten eines solchen Drinks gleich doppelt Spass. Der Twister ist ein unglaublich handlicher Kleinmixer zur Herstellung von Shakes, Dressings, Protein- und Grasdrinks.

Sein Batteriebetrieb erlaubt die Shake-Zubereitung an jedem Ort der Welt – ob im Büro, im Wald beim Picknick, an der Bushaltestelle, im Zug oder wo auch immer Sie Lust auf einen schnellen, leckeren Drink haben.

Der Twister macht ausserdem Gläser überflüssig, da man den frisch zubereiteten Shake direkt aus dem Twister-Mixbecher trinken kann.

Geniessen Sie Ihren Gerstengras-Drink zwei- bis dreimal täglich, am besten vor den Mahlzeiten oder als vitalisierende Zwischenmahlzeit.

Das Gerstengraspulver kann natürlich auch in Salatdressings, in Dips, in Brotaufstriche, in Energiekugelrezepturen und vieles mehr gemischt werden. Sein Aroma ist sehr mild, so dass eine kleine Menge den Geschmack des Gerichtes nicht verändern wird.

Es ist also ganz leicht, sich mit dem Gerstengras etwas Gutes zu tun :-)

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Quellen:


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Endlich: Es wird Sommer...

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Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

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Thomas
geschrieben am: mittwoch, 09. juli, 10:34
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Liebes ZdG-Team! Kann es sein, dass durch die Einnahme von Gerstengras (in Pulverform) im Körper eine Art Entgiftung statt findet? Seit dem ich Gerstengraspulver nehme (bin stark übersäuert) hat meine Kopfhaut sehr stark zu schuppen begonnen. Das wird auch immer schlimmer. Im Moment sind es nicht nur Schuppen sondern sieht bereits aus wie ein Ekzem - allerdings nur auf den behaarten Kopf begrenzt? Ich bin für eine Rückanwort sehr dankbar!! Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas
Eine Entgiftungsreaktion ist möglich. Es ist jedoch auch möglich, dass wirklich zufällig ein anderes Geschehen im Körper stattfindet, was wir natürlich aus der Ferne nicht einschätzen können. Vielleicht suchen Sie zur Begutachtung einen Hautarzt auf, der andere Ursachen ausschliessen könnte. Hat dieser möglichen Pilzbefall oder andere Ursachen ausgeschlossen, können Sie die Entgiftung sanfter gestalten, indem Sie beispielsweise Bentonit zur Giftausleitung sowie ein Probiotikum zur Symbioselenkung im Darm einnehmen. Denn gerade der Darm steht massgeblich mit Hautproblemen in Verbindung. Saniert man den Darm, gesundet daher häufig auch die Haut.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

baerbelwiesa
geschrieben am: dienstag, 10. juni, 15:37
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Kann man auch aus brauner Hirse Hirsegras herstellen? Wäre das genauso gesund wie Gerstengras? Oder sind die grünen Stängel, die ab ca. dem 4. Tag aus der gekeimten Hirse kommen giftig? Bei mir im Biosnacky Keimgerät keimt die braune Hirse sehr gut und die Gerste sehr schlecht-obwohl ich die aus dem Bioladen habe.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Baerbelwiesa
Hirsegras ist natürlich eine andere Pflanze als Gerstengras und hat daher auch ganz individuelle Eigenschaften, doch können Sie in kleinen Mengen auch das Hirsegras zu sich nehmen. Giftig ist es nicht, aber auch nicht derart erprobt wie das Gersten-, Weizen- oder Dinkelgras.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Palema
geschrieben am: donnerstag, 15. mai, 14:48
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Auch ich habe eine Frage zum Unterschied zwischen Gerstengraspulver ung Gerstengrassaft. Ich will beides: gutes für meinen Darm, d.h. die Ballaststoffe, aber auch die stimmungsaufhellende und gefässschützende Wirkung würde ich benötigen. Ist es auch möglich beide kombiniert zu nehmen? Z.B. morgens und abends je 5 Gramm Gerstengrassaftpulver und mittags 10 g "nur" Gerstengraspulver?

Oder ist bei beiden Produkten eine Einnahme von 30 g empfehlenswert. Wir wollen es alle einnehmen, mein Mann für sein Reizdarmsyndrom und auch unser Sohn und ich wollen es einnehmen um die Gesundheit zu fördern. Noch eine Frage: Zur Zeit nehme ich 3 mal täglich Gerstengraspulver ein. Da es ja basisch verstoffwechselt wird sollte der Urin-Teststreifen nach dem Genuss doch eigentlich einen PH-Wert im basischen Bereich anzeigen, oder?

Dies ist bei mir jedoch nicht der Fall, wenn ich z.B. Kartoffeln esse jedoch schon. Ich achte gernerell darauf mich gesund und täglich mit Obst und Gemüse zu ernähren. Viele Grüße und Danke für eine Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Palema
Auch Gerstengrassaftpulver ist darmwirksam, wie Sie hier lesen können.
Selbstverständlich können Sie auch beide Pulver kombiniert einnehmen. Denken Sie jedoch daran, dass das Gerstengras noch von vielen weiteren ganzheitlichen Massnahmen unterstützt werden sollte, um seine volle Wirkung zu zeigen.
Viele ganzheitliche Massnahmen beispielsweise beim Reizdarmsyndrom finden Sie hier.
Wenn der Urin-pH-Wert ferner basisch ist, muss das kein positives Zeichen sein. Bitte lesen Sie hier, wie man den pH-Wert des Urins richtig deutet.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

RedQueen
geschrieben am: montag, 24. mã¤rz, 08:39
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Lieben Gesundheits Team. Ich würde Gerstengras oder Weizengras gerne selber ziehen. Allerdings hätte ich noch ein paar Fragen dazu. Wie viele Gersten (Weizen) Gras bräuchte ich um den selben Effekt hervorzuheben wie bei der Pulverversion. Also wie viel Gras brauche ich um einen Drink zu machen der die selben Vitamin und Mineralstoffe enthält, reden wir hier von 20- 50g oder mehr. Was passiert eigentlich wenn ich das Gras länger als 10-12 Tage wachsen lassen? Die letzte Frage für heute! ;) Kann ich das Gras auch kleinschneiden und einfrieren wie z.b. bei Schnittlauch oder Petersilie? Oder gehen da Vitamine usw. verloren? Bei bedarf einfach rausholen und unter den Salat mischen, oder muss man das Gras immer "pürieren" und die Vitamine freizusetzen! Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo RedQueen
Pro Drink Graspulver sollten Sie mit 50 g Gras rechnen. Möchten Sie hingegen das Gras pressen, benötigen Sie mehr Gras (ab 100 g), da die Ausbeute natürlich recht gering ist. Wächst das Gras länger, dann lässt der Nährstoffgehalt u. U. nach, was jedoch auch von Ihrer Ziehmethode abhängt bzw. vom Substrat, in dem Sie das Gras ziehen.
Ja, Sie können das Gras einfrieren.
Bei der Verarbeitung denken Sie jedoch daran, dass es besser ist, dass Gras zu mixen oder zu entsaften. Erst dann wird die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe merklich erhöht.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Petra
geschrieben am: dienstag, 04. mã¤rz, 11:10
eMail-Adresse hinterlegt

Besteht nun wirklich ein so großer Unter-schied zw. Gerstengraspulver und Gersten- grassaftpulver? Eine Heilpraktikerin schrieb mir, dass sie das normale Pulver schon seit einiger Zeit einnimmt und davon positive Erfahrungen gemacht hat. Und der Preis spielt natürlich auch eine Rolle, das wäre für mich schon sehr wichtig. Ihre Beiträge dazu hatte ich auch bereits gelesen und bin immer noch unschlüssig. Könnten Sie mir eine kleine Entscheidungs- hilfe geben.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Petra
Es kommt nicht nur auf die unterschiedlichen Eigenschaften beider Produkte an, sondern auch darauf, was Sie sich davon erhoffen, was Sie persönlich brauchen, worauf Sie Wert legen etc. Wählen Sie also das für Sie passende Produkt nach diesen Kriterien aus. Legen Sie z. B. Wert auf zusätzliche Ballaststoffe, weil Ihre Ernährung sowieso wenige Ballaststoffe enthält, dann wählen Sie das Gerstengraspulver. Ist Ihnen z. B. ein hoher Magnesiumwert wichtig, dann wäre das Saftpulver besser. In Bezug auf die darmwirksamen sek. Pflanzenstoffe können Sie beide Pulver verwenden usw.
Konsultieren Sie vielleicht auch den entsprechenden Anbieter und lesen Sie in den Produktbeschreibungen, welches Produkt am besten zu Ihnen passt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

bracco53
geschrieben am: samstag, 02. november 2013, 16:39
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Gerstengras und/oder Spirulina Alfalfa, Hanfprotein, Aloe Vera-Saft Hallo, ich bin auf der Suche nach einem natürlichen NEM um die einzeln genommenen (losgelösten) NEM (Vit. C, Magnesium-Citrat, Aloe Vera-Saft usw.), pflanzl. Eiweiss-Kapseln (wie Lupinen) zu ersetzen und trotzdem möglichst alle oder die meisten Vitamine, Mineralien, Spurenelemente usw. aufzunehmen. Aber dafür werde ich die eingangs erwähnten wohl nicht alle zusammen brauchen.

Was würden Sie für meine Zwecke vorschlagen bzw. wie würden Sie diese eingrenzen. Beispiel: Gerstengraspulver + Spirulina verwenden. Natürlich versuche ich über eine gesunde Ernährung diese Stoffe abzubekommen, wohl aber nicht ausreichend.... Ferner: Wenn ich Aminosäuren, Vitamine so doppelt abbekomme, dann wird der Körper diese wohl unverbraucht ausscheiden........Oder?
Danke im Voraus für Ihre Antwort. Ich bin männlich, 60 Jahre jung.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo bracco53
Die von Ihnen genannten Nahrungsergänzungsmittel bzw. Lebensmittel verfügen alle über ihre spezifische Zusammensetzung und erfüllen alle natürlich auch ihre ganz spezifischen Zwecke. Angenommen, Sie hätten eine Optimierung Ihrer Eiweissversorgung nötig und wollten daher Hanfprotein nehmen. Der hohe Proteingehalt des Hanfproteins kann von keinem der anderen Präparate ersetzt werden.
Ähnlich sieht es beim Gerstengras aus. Dessen Vorteile wurden oben beschrieben und sind in manchen Bereichen nicht mit denen der anderen Präparate zu vergleichen.
Genauso verhält es sich bei den übrigen Präparaten.
Ideal ist es daher, wenn Sie sich jene Nahrungsergänzungsmittel aussuchen, die für SIE persönlich zum aktuellen Zeitpunkt wichtig sind - was wir ja nicht wissen können, da wir weder Sie noch Ihre Ernährung noch Ihren Gesundheitszustand kennen.
Möglicherweise suchen Sie zur Entscheidung auch einen ganzheitlichen Ernährungsberater oder einen Heilpraktiker auf?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

rakal
geschrieben am: sonntag, 20. oktober 2013, 14:44
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ich habe folgende Frage: Was hat Gerstengras was Spirulina nicht hat und was bringt die zusätzliche Einnahme von Gerstengras wenn man bereits Spirulina einnimmt? Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rakal
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage.

Die Eigenschaften des Gerstengrases finden Sie im obigen Artikel erklärt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Eigenschaften von Spirulina werden hingegen in vielen anderen Artikeln aufgeführt, so dass Sie sich selbst ein Bild von den Einsatzgebieten beider Lebensmittel machen können und abwägen sollten, welches Nahrungsergänzungsmittel Ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen eher entspricht.

Auch handelt es sich um zwei völlig verschiedene Lebensmittel: Gerstengras ist ein Gras und liefert die im eigenen Inhaltsstoffe, u. a. die besonders auf den Darm so segensreichen. Spirulina ist eine Mikroalge und versorgt infolgedessen wiederum mit ganz spezifischen Substanzen, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde. Infos dazu finden Sie jedoch hier und hier.
Gerstengras kann u. U. in grösseren Mengen verzehrt werden, was wiederum die Versorgung mit deutlich mehr Mikronährstoffen erlaubt als mit Spirulina.

Auch würden wir nicht zu einem Entweder-Oder raten. Eine abwechslungsreiche Ernährung besteht ja gerade darin, die Lebensmittel intelligent zu kombinieren und so auch - wenn kein spezielles Ziel anvisiert wird, sondern "nur" der Erhalt der allgemeinen Gesundheit - die Nahrungsergänzungsmittel immer mal wieder abzuwechseln.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Roman K
geschrieben am: samstag, 28. september 2013, 09:12
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Liebes Zentrum-der-Gesundheits-Team, bislang habe ich mir immer Weizengraspulver über Ihre Seite bestellt. Mir ist derzeit allerdings noch nicht klar, wo die genauen Unterscheide und Vorteile zwischen Weizen- und Gerstengraspulver liegen. Die Texte zu den Produkten sind schwer vergleichbar. Insbesondere würde mich interessieren, welches der Produkte die ausgewogenste Nährstoffzusammenstzung hat (als Nahrungsergänzungsmittel) und wo sonstige zentralen Vorteile liegen. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen Roman




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Roman
Die einzelnen Eigenschaften von Weizen- bzw. Gerstengras finden Sie in den entsprechenden Artikeln vorgestellt, z. B. neben dem obigen, auch hier und hier.
Wählen Sie jenes aus, das am besten zu Ihnen und Ihrer gesundheitlichen Situation passt.
Eine weitere Entscheidungshilfe finden Sie hier.
Bei chronischen Darmproblemen würden wir eher das Gerstengras empfehlen, während sich für die Optimierung der Eisenversorgung eher das Weizengras anbietet.
Darüber hinaus empfiehlt man Weizengras für Menschen, die einen energetischen Ansporn benötigen, während Gerstengras eher das Gemüt beruhigen soll und daher für nervöse Charaktere ideal ist.
Viel wichtiger als die "richtige" Wahl ist hier jedoch, dass man überhaupt Grassäfte zu sich nimmt, da sich deren Vorteile ja in vielen Punkten überschneiden. Eine gute Lösung besteht auch darin, die Gräser abwechselnd zu sich zu nehmen. Also z. B. mit Gerstengras zu beginnen und dann - wenn die Packung leer ist - Weizengras zu nehmen, anschliessend Dinkelgras etc.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tiffy612
geschrieben am: donnerstag, 05. september 2013, 16:59
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Hallo, ich habe während der Stillzeit angefangen, Gerstengras zu trinken und bin positiv überrascht davon. Ich habe viele körperliche Veränderungen erleben dürfen und bin dankbar, dass mein Kind auch etwas über die Muttermilch bekommen hat. Jetzt stille ich nicht mehr und jedes mal, wenn ich mein Glas trinke, guckt sie sehr interessiert. Ich habe sie jetzt schon ein paar mal nippen lassen und sie würde jedes mal am liebsten weiter trinken ;-) ...finde ich erstaunlich - mir schmeckt es nicht so gut^^ Meine Frage ist jetzt, ob ich ihr zwischendurch auch mal etwas geben kann. Natürlich nicht die Menge die ich zu mir nehme, aber es kann doch nichts schade, oder? Ach so, sie ist jetzt 9 Monate und isst übrigens auch sonst alles :-) Danke für die Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tiffy
Ihre Tochter kann selbstverständlich Gerstengrassaft bekommen. Wenn sie ihn sogar unbedingt will, umso besser :-) Beginnen Sie mit kleinen Mengen. Gerstengras kann - wenigstens teilweise - jene Lücke schliessen, die bei vielen Menschen in der Ernährung dadurch besteht, dass kein grünes Blattgemüse gegessen wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mmary
geschrieben am: montag, 13. mai 2013, 12:32
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Wie oft kann ich das Gerstengras ernten? Muß ich nach dem ich es abgeschnitten habe, wieder neu sähen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mmary,
das kommt auf Ihr Substrat an. Wächst Ihr Gerstengras in nährstoffreicher Erde, können Sie es ein- bis zweimal nachwachsen lassen. Sie werden dann aber selbst schnell merken, dass es nicht mehr so stark wächst wie beim ersten Mal. Wächst Ihr Gerstengras hingegen nur in Wasser, dann sollten Sie es nach der Ernte immer wieder neu aussäen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ute
geschrieben am: samstag, 20. april 2013, 10:23
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Liebes Team des Zentrums der Gesundheit, ich habe gehört, dass man durch die Einnahme des Gerstengrases abnehmen kann. Ich wollte gerade mit der Kur beginnen und habe das Gerstengras in Pulverform erworben. Zu Beginn habe ich 1 Teelöffel Gerstengras mit 2 Teelöffeln Molkekur (um es schmackhafter zu machen) in einem Wasserglas gemischt. Nun meine Frage: Wie oft sollte man pro Tag so einen Drink zu sich nehmen, um eine dauerhafte Abnahme zu erlangen? Vielen Dank im Voraus Ute




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ute,
vielen Dank für Ihre Mail.
Vom Gerstengraspulver kann man täglich bis zu 3 Teelöffel nehmen. Das Gerstengras hat auf den Stoffwechsel eine anregende Wirkung und auf das Verdauungssystem eine regenerierende Wirkung, so dass es daher bei Kuren zur Gewichtsreduktion unterstützend eingesetzt werden kann. Mit der Betonung auf "unterstützend"! Das bedeutet, dass man - um erfolgreich und vor allem dauerhaft Gewicht zu verlieren - weitere Massnahmen ergreifen muss. Dazu eignet sich ganz hervorragend eine Entschlackungskur, die auch als Einstieg in eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise betrachtet werden kann. Auch eine Saft-Kur kann sehr gut mit Gerstengras kombiniert werden.

Bitte beachten Sie, dass Pulver aus Gerstengrassaft die konzentrierte Form von Gerstengras darstellt und daher effektiver ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ulla
geschrieben am: sonntag, 14. april 2013, 14:58
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Liebes Team des Zentrums der Gesundheit, ich habe gehört, dass man durch die Einnahme des Gerstengrases abnehmen kann. Ich wollte gerade mit der Kur beginnen und habe das Gerstengras in Pulverform erworben. Zu Beginn habe ich 1 Teelöffel Gerstengras mit 2 Teelöffeln Molkekur (um es schmackhafter zu machen) in einem Wasserglas gemischt. Nun meine Frage: Wie oft sollte man pro Tag so einen Drink zu sich nehmen, um eine dauerhafte Abnahme zu erlangen? Vielen Dank im Voraus




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulla,
vielen Dank für Ihre Mail.
Vom Gerstengraspulver kann man täglich bis zu 3 Teelöffel nehmen. Das Gerstengras hat auf den Stoffwechsel eine anregende Wirkung und auf das Verdauungssystem eine regenerierende Wirkung, so dass es daher bei Kuren zur Gewichtsreduktion unterstützend eingesetzt werden kann. Mit der Betonung auf "unterstützend"! Das bedeutet, dass man - um erfolgreich und vor allem dauerhaft Gewicht zu verlieren - weitere Massnahmen ergreifen muss. Dazu eignet sich ganz hervorragend eine Entschlackungskur, die auch als Einstieg in eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise betrachtet werden kann. Auch eine Saft-Kur kann sehr gut mit Gerstengras kombiniert werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Werner
geschrieben am: dienstag, 15. januar 2013, 17:11
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Sie behaupten, nur zu Ihren Inhalten passende Werbung zuzulassen. Hier ein Beispiel: Wie verträgt sich damit die Behauptung, "belebte" Gerste enthalte 400x (!!) soviele Nährstoffe wie alle(!!!) anderen Lebensmittel. Ich bin doch nicht blöd! Wenn Gerste meinetwegen gekeimt wird, enthält sie noch lange nicht so viel mehr als eine andere Getreideart. Und hier wird ja kein "frisches" Produkt angeboten, also darf man nicht die Werte des frischen Keimlings rechnen usw. usf..... ärgerlich....




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Werner,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Vermutlich sprechen Sie von der Produktbeschreibung auf der Seite der Fair Trade Handels AG (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aktivierte-gerste-sunwarrior.html). Für Details sollten Sie sich daher direkt an die Fair Trade Handels AG wenden.
 
Wir verstehen den folgenden Absatz jedoch nicht so, dass die aktivierte Gerste 400mal mehr Nährstoffe als jedes andere Lebensmittel enthalten.

"Aktivierte Gerste: 400 Prozent mehr Energie pro Kalorie
Normalerweise gehen wir davon aus, dass ein Lebensmittel umso mehr Energie liefert, je mehr Kalorien es aufweist. In Wirklichkeit jedoch geht es nicht um die Anzahl der Kalorien, sondern darum, ob die Kalorien auch tatsächlich in Energie umgesetzt werden können. Bekanntlich belasten gerade kalorienreiche Lebensmittel den Organismus oft ganz besonders. Die Aktivierte Gerste von Sunwarrior jedoch liefert pro Kalorie 400 Prozent mehr Energie als jedes andere Lebensmittel."


Im Text steht deutlich, dass die aktivierte Gerste pro Kalorie 400 Prozent mehr Energie liefert. Das bedeutet, dass eine Kalorie aus der aktivierten Gerste viermal mehr Energie spendet. Mit dem Gehalt an Nährstoffen hat dies jedoch nichts zu tun.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Petra
geschrieben am: mittwoch, 31. oktober 2012, 16:21
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Guten tag, mit großem Interesse lese ich gerade ihre Seite, weil ich auf der Suche nach Hafergras bin. Nur macht es mich stutzig, das nicht der Sativa gemeint ist sondern die Waldtrespe??? Ferner wüßte ich gern, ob und wenn ja, warum Glutenallergiker Weizen und Gerstengras trinken können? herzliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Petra
Vielen Dank für ihre Mail.
Die Waldtrespe hat verschiedene Name, u. a. nennt man sie auch Hafergras oder Wildhafer.
Zu Ihrer zweiten Frage: Gluten befindet sich im Korn, nicht aber in der Getreidepflanze. Aus diesem Grunde sind die GetreideGRÄSER glutenfrei und können selbstverständlich auch von Glutenallergikern/Zöliakiebetroffenen verzehrt werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Koko
geschrieben am: dienstag, 06. mã¤rz 2012, 19:25
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Liebes Team! Ich bin der Meinung, auch meiner 70jährigen Mutter könnte das Gerstengras viel Gutes tun, daher wollte ich es für sie besorgen. Doch leider ist sie aufgrund von Herzproblemen \"Marcumar-Patientin\" (ein Gerinnungs-Hemmer) und darf deshalb nicht zu viel Vitamin K bekommen (sie soll sogar bei \"normalen\" grünen Lebensmitteln wie Salat, Spinat usw. aufpassen!). Der Arzt hat ihr das Gerstengras \"verboten\". Heißt das jetzt, dass dieses wunderbare Lebensmittel für alle Blutgerinnungs-Patienten grundsätzlich tabu ist?! Ich glaube, dass doch gerade diese besonders vom Gerstengras profitieren würden. Haben Sie diesbezüglich Erfahrungen oder einen Rat für mich? Gibt es eine Alternative für Gerstengras, die kein Vitamin K enthält?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Koko,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerstengras enthält sehr viel Vitamin K, was ja auch sehr positiv ist, so dass es schon fast tragisch ist, wenn sich ein Mensch in einem Zustand befindet, in dem er eines der gesündesten Lebensmittel (grüne Blattgemüse) nicht mehr essen darf.
 
Wir empfehlen folgende Fragestellung beim Arzt Ihrer Mutter: Wieviel Mikrogramm Vitamin K darf die tägliche Ernährung enthalten. Entsprechend seiner Antwort können Sie die Ernährung Ihrer Mutter so gestalten, dass sie (natürlich nur bis zum Grenzwert) mit grünem Blattgemüse versorgt wird (die Vitamin-Werte erfahren Sie aus den üblichen Lebensmitteltabellen). Auf diese Weise kommt Ihre Mutter in den Genuss der positiven Auswirkungen von grünem Blattgemüse, ohne die Wirkung ihrer Medikamente aufs Spiel zu setzen. Darüber hinaus sollte sie ganz besonderen Wert auf viel Frischkost legen, so dass sich auf diese Weise ihr Gesundheitszustand langsam, aber sicher verbessern kann.
 
Konzentrierte Grassäfte jedoch sollte Ihre Mutter zunächst nicht konsumieren, da der hohe Vitamin-K-Gehalt - solange Ihre Mutter auf Medikamente angewiesen ist - tatsächlich die Wirkung der Medikamente mindern könnte. Alternativen gibt es viele, da sich der Organismus ja über viele Wege zu einer höheren Selbstregulationsfähigkeit aktivieren lässt, sei es über Bitterstoffe, über eine erhöhte Zufuhr von Antioxidantien (mit dem Arzt besprechen) oder auch über eine Sanierung des Verdauungssystems.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Barbara
geschrieben am: sonntag, 13. november 2011, 19:40
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Hallo, ich möchte das Gerstengras selber ziehen, möglichst ohne Erde. Welche Keimgeräte oder Methoden sind dafür geeignet? Ich habe ein Biosnacky 3 stöckiges Keimgerät. Kann ich es damit machen und wie?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Barbara,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mit dem Biosnacky können Sie entweder nur im obersten "Stockwerk" Gras ziehen (dann lassen Sie den Deckel ab einer bestimmten Wuchshöhe weg) oder Sie stellen die drei Schalen neben einander und können dann in jeder Schale das Gras ziehen. Besorgen Sie sich keimfähige Gerstensaat im Bioladen oder in einem Mühlenladen. Geben Sie in jede Schale so viele Körner, dass der Boden einlagig bedeckt ist. Schütten Sie dann alle Körner in eine Schüssel und wiegen Sie die Körnermenge.

Auf diese Weise wissen Sie künftig, wie viele Körner Sie benötigen. Giessen Sie dann so viel Wasser in die Schüssel, dass das Korn reichlich bedeckt ist. Lassen Sie es über Nacht quellen. Am nächsten Tag spülen Sie das Korn in einem Sieb gut ab und verteilen es in Ihren Bio-Snacky-Schalen. Dort behandeln Sie es vorerst genau so, wie Sie Sprossen behandeln würden. Achten Sie darauf, dass das Korn nicht austrocknet. Nach 10 bis 12 Tagen müsste es erntereif sein.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Artur
geschrieben am: mittwoch, 14. september 2011, 08:39
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Kann der menschliche Körper ein Gras überhaupt verarbeiten? Grundlegend lernt man ja in der Schule, dass Menschen Cellulose nicht verdauen können - wodurch zwischen uns und das Gras die Wiederkäuer (Kuh etc.) treten müssen um uns seine Stoffe zugänglich zu machen. Wie ist das bei diesen Gräsern zu verstehen? lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Artur,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die im Zusammenhang mit Gräsern genannten Vorteile beziehen sich auf die Vital- und Mineralstoffe, auf die Proteine und auf die sekundären Pflanzenstoffe, die sich im Saft der Gräser befinden, jedoch weniger auf die Zellulose, die das "Gerüst" der Gräser bildet. Nichtsdestotrotz kann die Zellulose - sofern sie mitverarbeitet wird - als (nicht zu unterschätzender) Ballaststoff dienen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sofi
geschrieben am: montag, 12. september 2011, 21:38
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Können Sie einen Entsafter empfehlen? Einen, der das Gemüse schonend entsaftet? Ich möchte einen richtig guten, der die Nährstoffe schont und in der Handhabung top ist.. Vielen Dank für die Hilfe

Ist Gerstengras nicht eine super Alternative zu den Sango Meereskorallen? Wäre für mich nach diesem Artikel irgendwie logisch... Was meinen Sie?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sofi,
vielen Dank für Ihre Fragen.

Zum Entsafter:
Wir empfehlen die Green Star Saftpresse. Sie arbeitet selbstverständlich ohne Zentrifuge und nur bei einer Umdrehungszahl von 110, was eine Erwärmung des Saftes verhindert. Mit diesem Entsafter können Sie sowohl Früchte, Gemüse als auch Gräser und Kräuter entsaften. Sie können darüber hinaus mit dem Püriereinsatz Früchte und Gemüse pürieren (für gesunde Marmelade oder frische Suppen). Wenn Sie ganz ohne Einsatz arbeiten, können Sie Nüsse, Trockenfrüchte oder Keimlinge zu Mus verarbeiten. Die Green Star Saftpresse produziert - laut einem Test von Stiftung Warentest darüber hinaus den - im Vergleich zu zwei anderen höchstwertigen Saftpressen - nährstoffreichsten Saft.
Das Gerät ist äusserst einfach zu handhaben. Seine Reinigung wird nach kurzer Übung zur Routine und erfordert nur wenige Minuten.

Zur Sango Koralle:
Die Sango Meeres Koralle eignet sich sehr gut, um den Organismus konkret zu remineralisieren, da ihr Calcium- und Magnesiumgehalt ausserordentlich hoch ist, also auch weitaus höher als das im Gerstengras der Fall ist. Das Gerstengras wiederum hat andere Vorteile. Es enthält Vitamine, spezifische Antioxidantien, Chlorophyll, Proteine etc. - alles Substanzen, die wiederum in der Sango Meeres Koralle fehlen. Beide Produkte können sich hervorragend ergänzen, sich aber nicht gegenseitig ersetzen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Claudia
geschrieben am: dienstag, 17. mai 2011, 20:40
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Guten Tag,
sind die Gerstenkeimlinge genau so wertvoll wie das Gerstengras?Die Keimlinge schmecken mir besser als das Gras.
Vielen Dank!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Claudia,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerstenkeimlinge (Keimzeit ca. 2 Tage) und Gerstengras (geerntet nach frühestens 10 bis 12 Tagen) haben ein unterschiedliches Vitalstoffspektrum, so dass der Verzehr von Keimlingen nicht dieselben Wirkungen mit sich bringen kann, wie das beim Gerstengras der Fall ist. Da aber auch Keimlinge gesundheitliche Vorteile mit sich bringen, könnten Sie ja einfach abwechseln - manchmal Keimlinge verwenden und - vor allem, wenn Sie sich bestimmte Auswirkungen des Gerstengrases wünschen - manchmal das Gras(pulver).
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Evelyn Balschun
geschrieben am: samstag, 14. mai 2011, 07:41
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Sehr interessant, werde ich ausprobieren,
ich hatte schon gehört das vermehrt Gerstengras in Spirulina-algenprodukten angeboten wird. Gerade was den Darmbereich angeht, merke ich doch immer mehr wie wichtig es ist für ein gesundes Klima zu sorgen.........
Elisabeth Stoiber
geschrieben am: freitag, 13. mai 2011, 15:53
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Sehr aufschlußreich,
interesiere mich auchfür Aloe Vera
Erich Landauer
geschrieben am: freitag, 13. mai 2011, 11:57
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Ich habe zum ersten Mal vom Gerstengras gehört und ich glaube, wenn man es dazu noch selbst pflanzt, es billig ist, und ein gut wiksames Heilmittel sein kann.
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Pharma - Industrie nur ganz selten oder gar nicht die günstigen, und in großen Mengen leicht zu produzierenden "natürlichen" Heilmittel, der Menschheit zur Verfügung stellt.
Peter Schings
geschrieben am: freitag, 13. mai 2011, 07:49
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Guten Tag zusammen!!
Also,sollte ich das KaiserNatron(täglich ein Teelöffel mit Wasser) " seinlassen"und mir den Tee besorgen??
Gruß und vielen Dank!!

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Schings,
vielen Dank für Ihre Mail.

Bei Gerstengras in Pulverform handelt es sich um ein Pulver, das einfach in kaltem Wasser oder in Säften eingenommen wird. Es ist also kein Tee, der aufgebrüht werden dürfte.
Natron und Gerstengras sind im Grunde kaum zu vergleichen. Natron hebt innerhalb kürzester Zeit den pH-Wert, hat aber sonst keine Wirkstoffe. Die vielen Vorteile von Gerstengras wurden im Text erklärt und können von reinem Natriumhydrogencarbonat nicht erreicht werden.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Johanna Rauch
geschrieben am: donnerstag, 12. mai 2011, 21:19
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Danke! Ich werde sogleich von Gersstenkeimlinge ansetzen.
Danke für diesen wertvollen Beitrag!

Mit freundlichen Grüßen,
Johanna rauch
Michael
geschrieben am: sonntag, 24. april 2011, 23:48
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Guten Tag,
besteht bei der regelmäßigen Einnahme von Gerstengras auf Grund der stark basischen Wirkung nicht die Gefahr, dass z.B. auch das Milieu im Dickdarm in den basischen Bereich verschoben wird? Dort benötigen wir ja für eine intakte Darmflora ein saures Milieu.
Wird evtl. durch den Basenanteil die Magensäure abgepuffert, was (ähnliche wie bei manchen Basenmitteln mit Natriumbicarbonat) dazu führt, dass der Magen dann erst recht die Säureproduktion ankurbelt?
Vielen Dank.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michael,
lieben Dank für Ihre Mail.

Gerstengras und das aus ihm hergestellte Pulver ist ein Lebensmittel, das unter anderem den heute fast alltäglichen Mangel an grünem Gemüse in der Ernährung beheben hilft. Es handelt sich also um ein ganzheitliches Produkt, um eine Kombination der verschiedensten Vital- und Nährstoffe und nicht um ein Basenpulver, das aus einer einzigen oder einigen wenigen hochbasischen Verbindungen besteht. Folglich wird Gerstengraspulver wie ein grünes Blattgemüse basisch verstoffwechselt, hat aber selbst keinen basischen pH-Wert (im Gegensatz zu Basenpulvern). Das bedeutet, Gerstengraspulver beeinflusst weder den Magen- noch den Darm-pH-Wert negativ. Im Gegenteil. Gerstengraspulver harmonisiert das Körpermilieu so, dass sich in jedem Körperbereich der dort erforderliche pH-Wert einpendeln kann.

Sie können die pH-Werte von Gerstengraspulver und einem Basenpulver Ihrer Wahl sehr leicht mit pH-Wert-Teststreifen selbst überprüfen (z. B. von der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ph-teststreifen.html

Dabei werden Sie feststellen, dass Gerstengraspulver einen neutralen pH-Wert hat. Natron (Natriumhydrogencarbonat) beispielsweise jedoch hat einen pH-Wert von mindestens 8 bzw. mehr.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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