Gluten: Ursache von Hashimoto?


Gluten steht im Verdacht, massgeblich an der Entstehung der autoimmunen Schilddrüsenerkrankung Hashimoto Thyreoiditis beteiligt zu sein. Eine glutenfreie Ernährung ist bei Autoimmunerkrankungen daher oft der erste Schritt in Richtung Heilung.


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Gluten heizt Autoimmunerkrankungen an

letzte Aktualisierung am 03.06.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) – Autoimmunerkrankungen lassen viele Ärzte noch immer im Dunkeln tappen und Patienten mit vielen Fragezeichen zurück. Eine der häufigsten Störungen des Immunsystems resultiert in der chronischen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis. Für Betroffene hüllt sich der Alltag oftmals in einen nebeligen Schleier: Müdigkeit, Gewichtszunahme, Depression, Haarausfall und Unfruchtbarkeit sind nur einige Beschwerden aus dem Leidenskatalog von Hashimoto-Kranken. Vorreiter der Autoimmunforschung glauben nun, einen wichtigen Schlüssel zu den Ursachen von Hashimoto Thyreoiditis gefunden zu haben: Gluten.

Gluten heizt Autoimmunerkrankungen an  © Valentina_G - Shutterstock.com

Hashimoto und Gluten

Menschen mit autoimmunen Störungen haben eines gemeinsam: Darmprobleme. Denn im Darm, genauer gesagt im Dünndarm, sind 80 Prozent des Immunsystems lokalisiert. Je schwerer die Autoimmunerkrankung, desto ausgeprägter ist das sog. Leaky-Gut-Syndrom – eine durchlässige Darmwand, die unverträgliche Nahrungspartikel ungehindert aus dem Verdauungstrakt in den Blutkreislauf gelangen lässt.

Ganzheitlich orientierte Mediziner wie Dr. Datis Kharrazian und Chris Kresser aus den USA ziehen nun die therapeutisch hoffnungsvolle Verbindung zwischen einer Glutenunverträglichkeit und der autoimmunen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis.

Damit lenken sie die medizinische Aufmerksamkeit auf das Immunsystem, anstatt die Behandlung der Schilddrüse auf eine Hormonersatztherapie zu beschränken.

Autoimmunität – Wenn der Körper sich selbst angreift

Bevor wir uns dem Zusammenhang zwischen der chronischen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis und der Glutenunverträglichkeit zuwenden, wollen wir klären, was Autoimmunität überhaupt ist.

Autoimmunität ist ein Prozess, bei dem unser Immunsystem körpereigenes Gewebe, also den eigenen Organismus angreift. Normalerweise besteht die Aufgabe des Immunsystems darin, uns vor Infektionen mit Bakterien, Viren und Parasiten zu schützen.

Dazu produziert das Immunsystem Antikörper, die sich im Blut ansammeln und gegen die Eindringlinge vorgehen, bevor diese uns krank machen können.

Autoimmunität wiederum lässt sich gut mit der Situation vergleichen, wenn nach einer Organtransplantation das fremde Gewebe vom Körper abgestossen wird. Das Gewebe eines jeden Menschen besteht aus individuellen Molekülen, die das Immunsystem als körpereigen erkennt und von fremden Zellen unterscheidet.

Wenn ein gespendetes Organ dem Gewebe des Empfängers nicht genügend entspricht, schreitet das Immunsystem ein und zerstört das fremde Organ.

Liegt Autoimmunität vor, spielen sich im Körper ähnliche Prozesse ab wie bei einer Organabstossung. Das körpereigene Gewebe wird vom Immunsystem nicht erkannt und stattdessen – als wäre es ein fremdes Gewebe – von selbst produzierten Antikörpern angegriffen und nach und nach zerstört.

Typische Autoimmunkrankheiten sind die Multiple Sklerose (MS), die Rheumatoide Arthritis, der Lupus (Schmetterlingsflechte), die Vitiligo (Weissfleckenkrankheit), die Zöliakie und die Hashimoto Thyreoiditis.

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Hashimoto Thyreoiditis – Eine Autoimmunkrankheit

Hashimoto Thyreoiditis ist also eine Autoimmunstörung, bei der das Immunsystem Antikörper gegen die eigene Schilddrüse richtet. Das Aufspüren dieser Antikörper ist dann auch ein wichtiger Diagnosemarker dieser Erkrankung.

Das Schilddrüsengewebe wird durch den Antikörper-Angriff kontinuierlich zerstört. Die Folge ist sowohl eine chronische Entzündung als auch ein massiver Schilddrüsenhormonmangel, also eine Schilddrüsenunterfunktion.

Die kleine, schmetterlingsartige Schilddrüse befindet sich im vorderen Hals und ist für diverse Stoffwechselvorgänge von grosser Bedeutung. Sie produziert die beiden Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (L-Thyroxin).

Damit die Schilddrüse weiss, wann sie wie viel dieser Hormone produzieren muss, schüttet die Hypophyse (eine erbsengrosse Hormondrüse im Gehirn) das Schilddrüsen stimulierende Hormon TSH aus. Die im Blut zirkulierende TSH-Menge signalisiert der Schilddrüse, ob T3 und T4 gebildet werden müssen oder nicht.

Je mehr TSH im Blut vorhanden ist, umso mehr Schilddrüsenhormone benötigt der Körper.

Kann die Schilddrüse aber aufgrund einer Unterfunktion nicht mehr genügend Hormone bilden, dann steigt der TSH-Spiegel immer weiter. Eine Schilddrüsenunterfunktion wird daher nicht nur anhand niedriger T3- und T4-Werte, sondern auch anhand eines erhöhten TSH-Wertes diagnostiziert.

Je höher der TSH-Spiegel über den Normwert steigt, umso stärker ausgeprägt ist die Schilddrüsenunterfunktion.

T3 und T4 sind massgeblich für die Steuerung unseres Stoffwechsels zuständig. Ohne Schilddrüsenhormone wäre – bei Kindern – weder geistige noch körperliche Entwicklung möglich.

Bei Erwachsenen behindert ein Schilddrüsenhormonmangel verschiedenste Körperfunktionen. So können sich der Herzschlag und die Hirnleistung verlangsamen ebenso wie die Energieverwertung aus der Nahrung. Zudem wirkt sich ein Mangel an Schilddrüsenhormonen negativ auf die Körpertemperatur, den weiblichen Zyklus und das Gewicht aus.

Die Symptome einer Hashimoto Thyreoiditis sind entsprechend vielfältig: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, erhöhte Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, Reizdarmsyndrom, trockene Haut, sprödes Haar und brüchige Nägel, Heiserkeit, Vergesslichkeit, Gedächtnisverlust, Gereiztheit, Depression, PMS, starke Periode, Gewichtszunahme sowie Muskel- und Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden.

Behandelt wird die Schilddrüsenunterfunktion in der Schulmedizin mit einer Hormonersatztherapie. Hashimoto-Patienten müssen ihr Leben lang künstliche Hormone in Tablettenform einnehmen, um weitere Komplikationen zu vermeiden (u. a. Kropf, Herzversagen, Koma).

Immer lauter wird indes der Appell von integrativen Medizinern an Menschen mit Autoimmunstörungen, sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten untersuchen zu lassen. Vor allem das Getreideprotein Gluten steht unter Generalverdacht, bei Hashimoto-Patienten eine destruktive Immunreaktion gegen die Schilddrüse hervorzurufen.

Gluten – Angriff auf das Immunsystem

Gluten ist ein Proteingemisch aus Glutenin und Gliadin, das in Kombination mit Stärke Bestandteil der Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Emmer, Kamut und Einkorn ist. Weizen enthält mit etwa 50 Prozent am meisten Gluten.1

In Kombination mit Wasser ergibt Gluten eine zähe, klebrige Masse und wird daher auch Klebereiweiss genannt. Dieses Klebereiweiss bildet die ideale Grundlage für das Brotbacken. Für unseren Darm ist es jedoch ein Desaster! In unserem Verdauungstrakt bindet sich Gluten an die Dünndarmwand. Verdauungsbeschwerden und Immunstörungen sind nun vorprogrammiert.

Für industrielle Backprozesse glutenreich gezüchtet, trägt vor allem der moderne Weizen dazu bei, dass immer mehr Menschen von einer Glutenunverträglichkeit betroffen sind, die wiederum mit diversen Folgeerkrankungen in Verbindung gebracht wird. Insbesondere das Gliadin gilt als Hauptverursacher dieser Gesundheitsmisere.2

"Jeder von uns ist mehr oder weniger glutenintolerant"

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich bestimmte Gliadin-Komponenten an Darmrezeptoren binden und die dichten Verbindungen der Darmwand zerstören. Diese Verbindungen halten normalerweise die Dünndarmzellen zusammen und verhindern, dass Nahrungsteilchen über die Darmwand in den Blutkreislauf hindurchsickern können.

Zerstört Gliadin die Verbindungen, wird die Darmwand durchlässig. Man spricht vom sog. Leaky-Gut-Syndrom. Unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile, aber auch Giftstoffe können jetzt ungehindert in den Blutkreislauf gelangen.

Der Körper betrachtet die Eindringlinge als Angreifer. Und wie immer, wenn er sich angegriffen fühlt, fährt er auch jetzt sein übliches Abwehrprogramm ab und beantwortet den "Angriff" mit einer Immunreaktion.

Die Immunreaktion – die bereits im Darm stattfindet – wird mit der Produktion von bestimmten Abwehrzellen (T-Zellen) gegen das bewegliche und an Gewebe gebundene Gliadin eingeleitet. In einer zweiten Immunreaktion entstehen Anti-Gliadin-Antikörper (AGA).

Mit der Zeit führt diese Immunreaktion gegen Gluten zu erheblichen Entzündungsprozessen im Darm und zur gleichzeitig fortschreitenden Zerstörung der Dünndarmzotten. Wer unter chronischen Entzündungen leidet, sollte Gluten deshalb umgehend aus seiner Ernährung streichen.

Mediziner wie Daniel Leffler von der Harvard Medical School warnen deshalb nicht nur Zöliakie-Kranke vor Gluten:

Gluten ist für alle Menschen weitgehend unverdaulich. Jeder von uns ist mehr oder weniger glutenintolerant.

Menschen mit erhöhten Anti-Gliadin-Antikörpern haben ein grösseres Risiko, an Lymphkrebs und Autoimmunstörungen zu erkranken, insbesondere aber an der autoimmunen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis.

Gluten erhöht Bedarf an Schilddrüsenhormonen

Eine Studie aus Rom zeigt, dass Hashimoto-Patienten mit Glutenunverträglichkeit für einen TSH-Wert im Normbereich 49 Prozent mehr T4-Hormone benötigen als Patienten ohne Glutenunverträglichkeit.

Nach einer elfmonatigen glutenfreien Ernährung war der T4-Bedarf der glutensensitiven Testpersonen für einen akzeptablen TSH-Wert weitgehend identisch mit demjenigen der Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr den Zusammenhang zwischen Gluten und autoimmunen Störungen.

Zwar leiden Hashimoto-Patienten nicht automatisch an Zöliakie. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass bei den meisten Betroffenen zum gewissen Grad eine sog. Glutensensitivität vorliegt.

Gluten erzeugt Überreaktion des Immunsystems

Ob nun eine Glutensensitivität vorliegt oder eine ausgereifte Zöliakie, für Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto Thyreoiditis hat eine damit einhergehende übermässige Immunreaktion destruktive Folgen.

Bei bestehender Autoimmunerkrankung ist das Immunsystem ohnehin übermässig aktiv. Mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln in der Ernährung befindet sich der glutensensitive Körper in einer dauerhaften Stresssituation.

Die stetige Immunreaktion auf die unverträgliche Substanz Gliadin verschlimmert letztlich auch die Autoimmunerkrankung.

Die Ausschüttung von Antikörpern gegen das Glutenprotein entlädt sich aber nicht nur im Darmtrakt und im Schilddrüsengewebe, sondern kann auch in anderen Teilen des Körpers Entzündungen hervorrufen, was die unterschiedlichen Symptome der Glutenunverträglichkeit erklärt.

Während sich glutenbedingte Entzündungen bei manchen Menschen in den Gelenken bemerkbar machen, äussern sie sich bei anderen in Hautstörungen wie Ausschlag und Rosacea. Viele spüren die Entzündungserscheinungen auch im Gehirn, fühlen sich in ihrem Denken benebelt, leiden unter Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und Gedächtnisverlust.3

Gluten und die Schilddrüse – Die grosse molekulare Verwechslung

Die doppelte Immunreaktion gegen das Gluten aus der Nahrung und gegen das Schilddrüsengewebe ist der molekularen Ähnlichkeit zwischen dem Proteinbaustein Gliadin und den Schilddrüsenzellen geschuldet.

Wenn Gluten über die durchlässige Darmwand in den Blutkreislauf eintritt, interpretiert das Immunsystem dies als Angriff und schüttet Antikörper aus. Diese Antikörper wehren nun nicht nur das unverträgliche Glutenprotein Gliadin ab, sondern versetzen zugleich das ähnlich strukturierte Schilddrüsengewebe in einen Entzündungszustand, in dessen Folge Gewebe zerstört und die Hormonproduktion gedrosselt wird.

Nehmen Menschen mit einer autoimmunen Schilddrüsenerkrankung glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich, steht also postwendend die Schilddrüse unter Beschuss.

Glutenunverträglichkeit – Bluttests sind nicht akkurat

Schilddrüsenpatienten, die sich auf Glutenintoleranz testen lassen wollen, erhalten durch übliche Bluttests leider keine verlässlichen Ergebnisse.

Antikörpertests zielen üblicherweise nur auf einen bestimmten Teil des Glutens ab, nämlich auf alpha-Gliadin. Unbeachtet bleiben diverse andere Glutenbestandteile wie omega-Gliadin, gamma-Gliadin, Weizenkeimagglutinin etc., die gleichermassen für eine Immunreaktion verantwortlich sein können.

Bei weniger ausgeprägten Fällen von Glutenunverträglichkeit schlagen Bluttests erst recht fehl und verkennen dadurch bereits aktive Entzündungen im Körper.

Dr. Kenneth Fine, medizinischer Leiter des innovativen Labors EnteroLab, hält Stuhlanalysen für wesentlich akkurater. Mit dieser speziell entwickelten Testmethode auf Glutenintoleranz werden Antikörper ermittelt, die im Darm produziert werden, noch bevor sie in die Blutbahn übergehen.

Fine hat auf diese Weise herausgefunden, dass einer von drei US-Amerikanern glutenintolerant ist. – Ähnlich dürfte die Quote in Europa ausfallen. – Von 10 Personen hätten 8 wiederum die genetische Veranlagung für eine Glutenunverträglichkeit.

So seien vor allem Menschen mit HLA-DQ-Genen von einer Gluten-Intoleranz bzw. von Zöliakie betroffen.

Entsprechend können eine falsche Diagnose und verfehlte Ernährungsempfehlungen den Gesundheitszustand von Menschen mit Hashimoto schleichend verschlechtern.

Macht man sich in diesem Zusammenhang bewusst, dass glutenhaltiges Getreide wie Weizen in der westlichen Welt Grundnahrungsmittel Nummer eins ist, haben wir es mit einer unterschwellig brodelnden Gesundheitskatastrophe zu tun.

Nicht ohne Grund zählt Hashimoto Thyreoiditis zu den häufigsten Autoimmunkrankheiten. Als Hashimoto-Patient lohnt sich deshalb unbedingt ein glutenfreier Selbstversuch.

Hashimoto Thyreoiditis – Wenn das Immunsystem streikt

Eine weitere Schwierigkeit für den klinischen Nachweis einer Glutenunverträglichkeit bei Menschen mit Autoimmunkrankheiten ergibt sich, wenn das Immunsystem schon so geschwächt ist, dass es gar nicht mehr genug Antikörper erzeugen kann.

Auch deshalb fallen Glutenintoleranz-Tests bei Hashimoto-Patienten fälschlicherweise oft negativ aus. Die Antikörperwerte können so niedrig sein, dass sie bei Tests gar nicht sichtbar werden, obwohl insgeheim gewebeschädigende Immunreaktionen ablaufen.

Ganzheitlich betrachtet wird Menschen mit autoimmuner Schilddrüsenkrankheit daher empfohlen, Gluten in jedem Fall zu meiden – und zwar unabhängig davon, ob Tests eine aktive Antikörperreaktion zeigen oder nicht. Wer trotz bestätigter Autoimmunerkrankung glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich nimmt, zieht sein Immunsystem unnötig weiter in Mitleidenschaft.

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Hashimoto Thyroiditis – Glutenfreie Ernährung erforderlich

Da sich sowohl eine Glutensensitivität als auch der direkte Zusammenhang zwischen Hashimoto und einer solchen Glutenunverträglichkeit durch übliche Bluttests schwer nachweisen lässt, stehen Schulmediziner einer glutenfreien Ernährung bei ausgeschlossener Zöliakie häufig kritisch gegenüber.

Neuere Studien sprechen jedoch eine andere Sprache. Zu offensichtlich ist die Verbindung zwischen Autoimmunerkrankungen (v. a. Hashimoto Thyreoiditis) und einer Glutenunverträglichkeit, als dass man sie ignorieren könnte. Autoimmunexperten wie Dr. Datis Kharrazian raten deshalb insbesondere Menschen mit chronischer Schilddrüsenentzündung zu einer strikten glutenfreien Ernährung als ersten und wichtigsten Schritt, um diese Immunstörung in den Griff zu bekommen.

Denn Gluten wirkt bei den meisten Hashimoto-Patienten als starker Initiator für eine Immunreaktion, unabhängig von einer diagnostizierten Zöliakie-Erkrankung.

Erfahrungen zeigen, dass sich die Hormonwerte und die Symptome einer Hashimoto Thyreoiditis bei der Mehrheit der Betroffenen durch eine glutenfreie Ernährung deutlich bessern. Entscheidend ist jedoch die Konsequenz. Ein bisschen glutenfrei leben ist für den Erfolg genauso unrealistisch wie ein bisschen schwanger sein.

Die Immunreaktion, welche durch jeden Verzehr von Gluten ausgelöst wird, kann bis zu sechs Monate andauern. Schon der kleinste Bissen von glutenhaltigen Lebensmitteln bewirkt bei Betroffenen eine lang anhaltende Antikörper-Ausschüttung des Immunsystems gegen das Schilddrüsengewebe und andere Körperzellen.

Das gelegentliche Stück Kuchen oder die Pasta beim Italiener machen den therapeutischen Erfolg einer glutenfreien Ernährung schnell zunichte.

Glutenfrei leben im Alltag

Nun mag die besorgte Frage aufkommen, ob es ohne Getreide wie Weizen und Co. nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Fakt ist, dass glutenhaltiges Getreide keine Nährstoffe enthält, die nicht auch über glutenfreie Nahrungsmittel zugeführt werden können. Naturreis, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Süsskartoffeln und Kartoffeln sind nahrhafte und ungefährliche Sättigungsalternativen zu den glutenhaltigen Getreidesorten.

Weitere Tipps zu einer glutenfreien Ernährung finden Sie hier:

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Quellen:

Fussnoten:

  1. Hier finden Sie eine Übersicht zum dem Thema Gluten: Gluten (PDF)
  2. Weitere Informationen zur Unverträglichkeiten des Weizenglutens finden Sie in unserem Artikel "Volksdrogen Milch und Weizen"
  3. Weitere Gründe für eine glutenfreie Ernährung können Sie hier nachlesen: Gluten vernebelt die Sinne

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(6)

Anonym
geschrieben am: donnerstag, 16. juni, 08:50
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Gibt es beim M.Hashimoto eine Ernhärungsempefhlung zB.Glutenfrei - od.Laktose-freie Ernährung bzw. Ernährungsempfehlugen bei Autoimmun-erk. wie Hashimoto




Zentrum der Gesundheit:

Hallo
Bei Hashimoto Thyreoiditis sollte - genau wie bei jeder anderen Krankheit auch - in jedem Fall eine gesunde Ernährung aus frischen, regionalen und saisonalen Lebensmittel auf den Teller kommen.
Gluten steht in Verdacht, Hashimoto auslösen oder verstärken zu können, weshalb eine glutenarme Ernährung sehr empfehlenswert ist.

Allein Lactose zu streichen nützt nicht viel, da es eher darauf ankommt, ob man Milchprodukte generell verträgt, zumal viele Menschen auch die Milchproteine nicht gut vertragen. Hier gilt es, eine individuelle Entscheidung zu treffen, also jene Lebensmittel zu meiden, die einem nicht guttun.

Wir werden in den nächsten Wochen einen Artikel zu Hashimoto veröffentlichen, so dass wir Sie diesbezüglich um etwas Geduld bitten möchten. Danke!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: donnerstag, 16. juni, 08:41
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Hallo, meine Tochter leidet vermutlich an "Hashimoto", eine endgültige Diagnose steht noch aus, weil hier (Düsseldorf) kein Facharzt da ist. Gibt es einen Spezialisten hier in dieser Umgebung? Könnte eine Privat-Kur in einer Klinik zum "Einstellen" der glutenfreien Kost eine Möglichkeit der Behandlung sein. Wenn ja, wo gibt es eine ganzheitliche Klinik? Danke für Ihre Mühe, herzlichst




Zentrum der Gesundheit:

Hallo
Bitte geben Sie in die Suchmaschine "Düsseldorf Hashimoto ganzheitliche Praxis" ein. Sie finden dann ganzheitlich tätige Ärzte in Düsseldorf, die sich mit der Hashimoto Thyreoiditis auskennen. Auch in Köln werden Sie fündig, das ja nicht allzu weit von Ihnen entfernt liegt.
Die glutenfreie Ernährung kann recht einfach selbst umgesetzt werden. Informationen dazu finden Sie hier:

Glutenfreie Ernährung

Glutenfreie Lebensmittel

Auch gibt es in Düsseldorf Kochkurse in glutenfreier Ernährung (bitte hier ebenfalls die Suchmaschine bemühen).
Da die glutenfreie Kost nicht die alleinige Massnahme bei Hashimoto bleiben sollte, lohnt ein Besuch in glutenfreien Kurkliniken nicht wirklich. Dort sind insbesondere Zöliakiepatienten.
Auch der Kontakt zu einem ganzheitlichen Ernährungsberater mit Erfahrungen im Bereich Hashimoto (z. B. durch eigene Erkrankung) könnte hilfreich sein.
Alles Gute!

Anonym
geschrieben am: montag, 13. juni, 12:05
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Hallo, könnten Sie mir bitte sagen, welche Ärzte, per Name und Kontaktmöglichkeit, die Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion, nachgehen? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo

Dr. Kharrazian - der die beschriebene Vorgehensweise entwickelt hat - bildet Ärzte leider in den USA weiter. Hierzulande müssten Sie im Internet forschen unter "Therapie nach Kharrazian". Leider sind die wenigen Therapeuten, die auf diese Weise vorgehen sehr überlastet und man bekommt nur nach monatelanger Wartezeit einen Termin. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, das Buch von Dr. Kharrazian einem entsprechend offen veranlagten Arzt oder Heilpraktiker zu übergeben und mit diesem dann gemeinsam die entsprechenden Tests vorzunehmen. Manche Patienten nehmen das Heft auch selbst in die Hand und sagen dem Arzt klipp und klar, was überprüft werden soll. Dann gibt es Heilpraktiker, die sich wenigstens in Teilgebieten auskennen, also z. B. den Serotoninspiegel berücksichtigen, den Nährstoffstatus überprüfen und den Hormonspeicheltest durchführen (letzteres können Sie auch selbst über das Internet vornehmen. Auf diese Weise kommt man immer wieder ein Stück weiter voran. Alles Gute für Sie!

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

d.remagen
geschrieben am: freitag, 29. mai 2015, 13:20
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Liebes ZdG-Team! Neugierig und mit sehr großem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Hashimoto wurde bei mir vor rund 5 Jahren diagnostiziert, mittlerweile nehme ich täglich 62,5 Mikrogramm L-Thyroxin. Die Funktion meiner Schilddrüse hat sich glücklicherweise nicht verschlechtert, auch hatte ich nie mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Jedoch verspüre ich oft Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Vergesslichkeit sowie spröde Haut und brüchige Nägel. Letzteren beiden sind wohl auf einen Eisenmangel zurückzuführen. Ehe ich jetzt aber neue Präparate zu mir nehme, würde ich gerne den Test machen glutenfrei zu leben. Soll dabei L-Thyroxin parallel weiter eingenommen werden oder abgesetzt werden? Ich danke Ihnen vorab für Ihre Rückmeldung und möchte mich an dieser Stelle herzlich für die zahlreichen qualitativen Informationen danken!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo d.remagen
Bitte nehmen Sie unbedingt Ihr Medikament weiterhin. Sollte bei Ihnen die glutenfreie Ernährung den Durchbruch bringen, merken Sie dies an einer Besserung Ihrer Beschwerden. Ihre SD-Werte werden Sie sicher weiterhin regelmässig überprüfen lassen. Dabei wird sich dann zeigen bzw. wird Ihnen Ihr Arzt sagen, wann und in welcher Weise Sie das Medikament reduzieren können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Becca
geschrieben am: sonntag, 16. februar 2014, 19:30
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG, Ihr Artikel verzweifelt mich. In 2008 wurde meine Hashimoto Thyreoiditis erkannt, mir ging es zweitweise wirklich nicht gut. Seitdem habe ich 40 kg an Gewicht zugenommen - natürilch nicht nur durch das Hashimoto, mein persönliches Essverhalten ist mir durchaus bewusst. Allerdings merke ich, dass ich nicht wie früher, schnell Gewicht verlieren kann, der Körper scheint nur widerwillig loszulassen. Das jetzt nur am Rande.

Seit dem Sommer 2012 habe ich unter starken Beschwerden im Magen-Darm-Trakt gelitten, bis im Winter eine Laktoseintoleranz (mittels Atemtest) und eine Unverträglichkeit auf Ei, Hirse, Mandeln und Senf (mittels Bluttest) festgestellt. Seitdem geht es mir besser, leider nehme ich immer nur noch sehr schwer ab. Ein Glutenverzicht könnte natürlich (und sogar sehr wahrscheinlich) Besserung bringen - aber dann kann ich ja gar nichts mehr essen. :-( Seit einem Jahr bewege ich mich auch auf den Pfaden der veganen Ernährung - Fleisch steht also auch nicht mehr auf dem Speiseplan. Dann kann ich ja gleich veganer Rohköstler werden. Deprimierte Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Becca
Kein Grund zum Verzweifeln!
Milchprodukte meiden Sie, das ist aufgrund Ihrer LI klar. Fleisch, Fisch und Eier meiden Sie auch, wenn Sie vegan leben möchten. Der Verzicht auf Senf wird das geringste Problem sein. Ein wenig ungünstig ist, die Unverträglichkeit auf Mandeln und Hirse, wenn Sie glutenfrei leben möchten.

Vielleicht können Sie herausfinden, ob die Besserung Ihres Befindens bereits die Folge der lactosefreien Ernährung war. Denn die Unverträglichkeitsbluttests sind nicht in jedem Falle zutreffend und so könnte es sein, dass Sie Hirse und Mandeln sehr gut vertragen.

Doch selbst wenn nicht, so gibt es ja noch viele andere glutenfreien Produkte. Ja, in Wirklichkeit müssen Sie nur glutenhaltige durch glutenfreie austauschen. Statt Weizenprodukte wählen Sie künftig eben Produkte aus Buchweizen, Quinoa, Mais, Reis und Kartoffeln. Auch Kastanienprodukte, Erdmandeln und Kokosprodukte (z. B. Kokosmehl) sind möglich. Dazu die ganze Palette an Nüssen und Saaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsaat etc.). Und auch Hülsenfrüchte sowie natürlich sämtliche Gemüse und Früchte können Sie essen. Anregungen zur glutenfreien Ernährung finden Sie auch hier.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Rebling
geschrieben am: donnerstag, 16. januar 2014, 22:11
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Zentrum der Gesundheit Team, ich habe seit Sommer 2007 Hashimoto und seit diesem Sommer wurde Basedow festgestellt - diese Autoimunerkrankung tritt normalerweise mit eine Schilddrüsenüberfunktion auf. Ich gehöre zu den wenigen glücklichen, die diese mit einer Unterfunktion bekommen haben. Ich habe einen Selbsttest gemacht nachdem ich diesen Beitrag Gelsen hatte und habe 2 Monate kein Gluten gegessen. Ich habe nach meiner Gluten freien Zeit leider keinen Unterschied gemerkt, was meine Schilddrüsen bezogenen Blutwerte angeht. Jedoch habe ich allerlei andere positive Effekte bemerkt und 4-5 Kg abgenommen, daher will ich dabei bleiben.

Meine Frage ist, wenn durch eine gesunde Ernährung so viele Krankheiten, wie Arthrose, Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung, Migräne sogar Diabetes und Krebs, geheilt werden können, kann ich dann auch darauf hoffen, dass meine Schilddrüse wieder normal arbeiten wird, wenn ich mich nur gesund ernähre? Gibt es dazu vllt. Irgendwelche Statistiken oder Erfahrungswerte?

Oder ist auf ein Medikamentenfreies Leben nicht mehr zu hoffen, da durch die permanenten Entzündungen zu viel von der Schilddrüse selbst zerstört wurde, was einfach nicht “neu nachwachsen” kann? Ich habe 2007 mit 25 Mikrogramm angefangen und mich sehr bald gesteigert zu 200 Mikrogramm, nach einigem hin und her nehme ich derzeit insgesamt 125 Mikrogramm ein (100 Mikrogramm Novotyral und 25 L-Thyroxin)

Ich trinke nicht, rauche nicht, nehme keinen Kaffe zu mir, habe bisher gelegentlich mal Fleisch gegessen, wenn Besuch da war und auch nur dann Käse gegessen. Ansonsten habe ich keine Milchprodukte zu mir genommen. Ich habe jedoch Bio Eier gegessen, keinen Sport gemacht außer spazieren zugehen, viel Obst und Gemüse gegessen, Sojaprodukte wie Soja Milch, Tofu oder Pudding und Schokolade habe ich auch gegessen.

Ich bin gerade dabei - nachdem ich mich weiter eingelesen hatte - mich nun von Sojaprodukten, Eiern und konventionellen Süßigkeiten zu verabschieden und auch des lieben Besuches willen kein Fleisch oder Käse mehr zu essen. Außerdem fange ich langsam mit Gymnastik an. (ich bin sehr kurzatmig). Ich weiß, dass das alles nicht “falsch” ist im Bezug auf meine Gesundheit, aber hilft das alles meiner Schilddrüse? Vielen Dank für die Antwort, auf die ich schon sehr gespannt bin und vielen Dank für diese tolle informationsreiche Seite!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rebling
Bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. die der Schilddrüse zeigen sich Veränderungen nur sehr langsam. Im Artikel wurde beispielsweise eine Studie vorgestellt, bei der sich erst nach 11monatiger glutenfreier Ernährung Ergebnisse zeigten.

Auch wird im Artikel erklärt, dass die Immunreaktion, welche durch den Verzehr von Gluten ausgelöst werden kann, bis zu sechs Monate andauern kann. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie frühestens in weiteren vier Monaten auf Besserung hoffen können.

Doch bedenken Sie bitte unbedingt, dass jede Schilddrüse, jeder Körper und jede Krankheit bei jedem Menschen anders verläuft und auch die Ernährung bei jedem einen anders ausgeprägten Einfluss hat.

Unsere obigen Angaben sind daher nur Anhaltspunkte, die nicht bei jedem genau so zutreffen müssen. Sie zeigen aber, dass Sie in Bezug auf Ihre Krankheit geduldig sein sollten. Zwei Monate sind in jedem Fall zu kurz.

Ihre gesundheitlichen Besserungen in anderen Bereichen beweisen jedoch, wie gut die neue Ernährung bei Ihnen anschlägt. Ob sich die Schilddrüse vollständig regenerieren kann, ist ebenfalls sehr individuell und hängt davon ab, wie viel vom Schilddrüsengewebe bereits zerstört ist.

Doch existiert Ihre Schilddrüse ja nicht getrennt vom Körper. Was Ihrem Körper gut tut, tut auch Ihrer Schilddrüse gut - und wenn es nur dazu führt, dass Sie besser mit der Krankheit zurecht kommen, weniger Symptome verspüren etc.

Bleiben Sie also bei der glutenfreien Ernährung, achten Sie jedoch parallel auf eine ausgewogene und vollwertige Ernährung! Kleine Mengen Bio-Eier oder ab und zu hochwertigen Fisch können sehr gut in die basenüberschüssige Ernährung integriert werden.

Weiterhin alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Schilddrüsenunterfunktion – Die Ursachen

(Zentrum der Gesundheit) – Die Schilddrüsenunterfunktion wird meist ausschliesslich mit Hormonpräparaten therapiert. Dabei berücksichtigt man nicht einmal im Ansatz die Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion. Schliesslich stellt die Schilddrüse nicht einfach so ihren Dienst ein. Sie hat gute Gründe dafür. Und erst wenn man die tatsächlichen Ursachen seiner Schilddrüsenunterfunktion kennt – die bei jedem ganz anders sein können – kann man diese Krankheit auch wirklich sinnvoll behandeln und nicht selten sogar heilen.

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Die Schilddrüsenerkrankung

(Zentrum der Gesundheit) - Eine Schilddrüsenerkrankung kann viele Gesichter haben. Die Beschwerden sind anfangs oft unspezifisch, was die Diagnose häufig erschwert. Weiss man dann endlich um das Problem, beginnt die noch weitaus problematischere Ursachensuche. Warum hat der Körper die Kontrolle über die Schilddrüse verloren? Was hat das kleine Organ derart irritiert, dass es entweder zu wenig oder zu viel arbeitet oder womöglich chronisch entzündet ist? Und was kann man in dieser Situation nun konkret tun, um die Selbstheilungskräfte des Körpers und ganz besonders die der Schilddrüse wieder zum Leben zu erwecken?

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Glutenfreie Ernährung: Leicht und lecker!

(Zentrum der Gesundheit) – Viele verbinden eine glutenfreie Ernährung mit einem Verzicht auf alles, was besonders gut schmeckt. Doch im Grunde müssen Sie auf gar nichts verzichten. Wichtig ist nur zu wissen, welche Produkte Gluten enthalten. Diese werden nun vermieden und durch glutenfreie Produkte ersetzt. Wir verraten Ihnen, auf welche versteckten Glutenfallen Sie achten müssen, wie Sie die glutenfreie Ernährung in Ihren Alltag umsetzen können und zeigen Ihnen viele leckere und einfache Rezepte, damit die Ernährungsumstellung kinderleicht und köstlich zugleich wird.

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Sechs Zeichen für Glutenintoleranz (Glutenunverträglichkeit)

(Zentrum der Gesundheit) - Medizinische Tests scheitern oft genug, wenn es um die Feststellung einer Glutenintoleranz (Glutenunverträglichkeit) geht. Das Ergebnis ist nicht selten negativ, während die Betroffenen weiterhin an einer Fülle von Symptomen leiden und häufig zu Psychosomatikern abgestempelt werden. Leiden auch Sie an einer Glutenunverträglichkeit? Vielleicht ohne dass Sie es wissen? Wir stellen sechs weit verbreitete Symptome vor, die häufig mit einer Glutensensitivität einhergehen, aber gar nicht als solche erkannt werden und infolgedessen falsch oder gar nicht behandelt werden.

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Neun versteckte Glutenquellen

(Zentrum der Gesundheit) - Glutenunverträglichkeiten sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen sind glutensensitiv und möchten glutenfrei leben. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn Gluten steckt schon lange nicht mehr nur im Weizenbrot und Kuchenteig. Wir stellen Ihnen neun versteckte Glutenquellen vor: Gerichte, die auf Anhieb niemand mit Getreide oder Gluten in Zusammenhang bringen würde, werden zur überraschenden Glutenquelle.

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Gluten vernebelt die Sinne

(Zentrum der Gesundheit) - Wenn man – meist kurze Zeit nach dem Essen – das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Demenz oder gar geisteskrank. Es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken. Gluten ist  zudem sehr gesundheitsschädlich

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Weizengluten fördert Übergewicht

(Zentrum der Gesundheit) – Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei. In eher seltenen Fällen steckt hinter dieser Entscheidung eine diagnostizierte Zöliakie. Häufiger ist es das allgemeine Unwohlsein, das Verbraucher nach dem Verzehr von Weizenprodukten verspüren. Das blähende und "verkleisternde" Gefühl im Verdauungstrakt, das vom Klebereiweiss Gluten ausgeht, ist nur ein Symptom für die zunehmende Glutenunverträglichkeit in den Industrienationen. Mehr als 200 klinisch bestätigte Zusammenhänge zwischen Gluten und gesundheitlichen Beschwerden stellen den modernen Weizen an den Pranger.

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Volksdrogen Milch und Weizen

(Zentrum der Gesundheit) – Ein simples Käsebrot schmeckt gut und tut gut! Meinen Sie auch? Viele können sich ein Leben ohne Milch- und Weizenprodukte nicht vorstellen. Wissenschaftler haben hinter diesen Nahrungsmittelsüchten erklärende Zusammenhänge zwischen unserem Darm und dem Nervensystem entdeckt. Unglaublich aber wahr: Milch- und Weizenproteine bergen ein Suchtpotential, das durch die opioide Wirkung von Kasein und Gliadinen im Gehirn freigesetzt wird. Kasein- und gliadinfreie Ernährungstherapien zeigen sich hingegen wirkungsvoll bei symptomatischen Verhaltensstörungen von Autisten und Schizophreniekranken.

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Kokosmehl – cholesterinfrei und glutenfrei

(Zentrum der Gesundheit) - Kokosmehl ist die gesunde Zutat nicht nur für eine glutenfreie und natürliche Backsaison, sondern für eine ganzjährig schlanke und exquisite Küche. Wer sich gesund ernährt, wählt auch für Kuchen und Gebäck nur die hochwertigsten Zutaten aus. Kokosmehl ist glutenfrei, ballaststoffreich, kohlenhydratarm, geschmackvoll, leicht zu verarbeiten und eignet sich daher hervorragend als köstlicher Bestandteil für die gesunde Küche.

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Ungesunde Ernährung - die Top 9 Lebensmittel

(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt gesunde, weniger gesunde und eindeutig ungesunde Lebensmittel. Wenn Sie die gesunden bevorzugen und von den weniger gesunden nur ab und zu etwas essen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Die eindeutig ungesunden Lebensmittel jedoch sollten Sie grundsätzlich links liegen lassen. Streichen Sie jetzt die neun ungesündesten Lebensmittel aus Ihrem Speiseplan. Sie werden sich nicht nur wohler fühlen, sondern auch automatisch überflüssiges Gewicht verlieren.

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Neun gesunde Kokos-Tipps

(Zentrum der Gesundheit) - Die Kokosnuss und ihr Kokosöl sind überaus gesund. Ob Demenz, Diabetes, Übergewicht, Pilzinfektionen oder sogar Krebs, Kokosprodukte helfen Ihnen, all diesen Problemen wirksam Paroli zu bieten. Erfahren Sie heute bei uns, wie man Kokosmilch selbst herstellt, was sich hinter dem Kokos-Lubrikator verbirgt, wie eine glutenfreie Beerentorte gezaubert wird, warum Kokosmakronen mit Kokosblütenzucker gebacken werden, wie Sie sich ein gesundes Deo aus Kokosöl machen können und noch viele weitere Ideen rund um die Kokosnuss mehr.

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Getreide verhindert Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Getreide ist unser Grundnahrungsmittel Nummer eins. Ein Leben ohne Brot, ohne Kuchen, ohne Nudeln? Für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Und doch gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zur Ernährung des Menschen. Anfangs war das Urkorn sicher eine Bereicherung für den steinzeitlichen Speisezettel. Heute trägt Getreideverzehr jedoch maßgeblich, gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise, zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes, zu früher Alterung und zur Entwicklung vieler chronischer Erkrankungen bei.

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Hirse - Feine Mineralstoffe, leicht bekömmlich

(Zentrum der Gesundheit) - In Europa hält die Hirse, eine Getreideart aus der Familie der Süssgräser, wieder Einzug. Nicht zuletzt liegt dies daran, dass Ernährungswissenschaftler herausgefunden haben, dass die Hirse hervorragende positive Eigenschaften beinhaltet und so einen wichtigen Beitrag für die Gesunderhaltung des Körpers leisten kann. Damit steht die Hirse an der Spitze der Getreidesorten, bezüglich der gesundheitsfördernden Charakteristiken. Im nachfolgenden Artikel ist von der Goldhirse die Rede.

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Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker nicht vertragen wird

(Zentrum der Gesundheit) - Leiden Sie unter Durchfall und Bauchschmerzen nach dem Essen? Womöglich nach ganz besonders gesundem Essen wie Früchten? Ihr Arzt findet nichts? Dann könnte eine Fructose-Intoleranz vorliegen. In diesem Fall bereiten insbesondere Früchte, Süssigkeiten und Honig unangenehme Verdauungsbeschwerden. Fructose-intolerante Menschen sind oft frustriert und glauben, eine gesunde Ernährung sei für sie ein Leben lang nicht mehr möglich. In vielen Fällen lässt sich eine Fructose-Intoleranz jedoch heilen oder zumindest so bessern, dass der Verzehr von gewissen Fructosemengen wieder möglich wird.

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Couscous – Die leckere Alternative zu Teigwaren

(Zentrum der Gesundheit) – Couscous ist ein klassischer Bestandteil vieler nordafrikanischer Gerichte und kommt dort als Grundnahrungsmittel fast täglich auf den Tisch. Auch in unseren Breiten erfreut sich der Couscous immer grösserer Beliebtheit. Kein Wunder, denn Couscous ist in Minutenschnelle zubereitet. Ausserdem liefern die kleinen Kügelchen bei interessantem Vitalstoffgehalt nur wenig Kalorien und kaum Fett. Couscous kann also für eine leckere Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen – allerdings nicht für jeden, denn Couscous kann durchaus auch Nachteile haben.

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Leaky Gut Syndrom – Ursachen und Therapie

(Zentrum der Gesundheit) – Das Leaky Gut Syndrom beschreibt eine geschädigte (undichte) Darmschleimhaut und gilt als gravierende Mitursache für zahlreiche chronische Krankheiten. Die meisten davon gelten als unheilbar, wie Allergien und Autoimmunerkrankungen. Leider weisen die wenigsten Ärzte auf diesen Zusammenhang hin. Dabei wäre das Leaky Gut Syndrom gut therapierbar, und die entsprechende Krankheit könnte sich bessern. Wir stellen mögliche Ursachen des Leaky Gut Syndroms vor sowie natürliche Massnahmen, die zu einer Ausheilung der undichten Darmschleimhaut führen.

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Schilddrüsenunterfunktion – Die Symptome

(Zentrum der Gesundheit) – Eine Schilddrüsenunterfunktion betrifft heute zahlreiche Menschen – und viele wissen es gar nicht. Denn die Schilddrüsenwerte sind laut Arzt häufig in Ordnung. Oft aber werden die relevanten Werte gar nicht gemessen. Und da die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion auch nicht immer eindeutig sind, werden die Betroffenen rein symptomatisch behandelt. Die Ursache bleibt unentdeckt. Wussten Sie beispielsweise, dass eine chronische Verstopfung genauso auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen kann wie Impotenz, Gallensteine, ein schlechtes Gedächtnis oder ein hoher Cholesterinspiegel?

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