Naturheilkunde


Die Naturheilkunde unterscheidet sich bereits im Ansatz deutlich von der herkömmlichen Medizin: Sämtliche Symptome werden als Sprache des Körpers verstanden, entsprechend hinterfragt und mit Mitteln, die uns die Natur zur Verfügung stellt, behandelt.

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letzte Aktualisierung am 22.10.2012  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Naturheilkunde

Die Naturheilkunde bietet eine beeindruckende Auswahl verschiedener Verfahren an, welche alle der Reaktivierung körpereigener Heilungskräfte dienen.

Naturheilkunde Naturheilkunde bezeichnet verschiedene Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen und die bevorzugt in der Natur vorkommen.

Die Kunde der heilenden Natur

Die klassische Naturheilkunde ist auf fünf Säulen aufgebaut:

 

Das Wort Naturheilkunde besteht aus den Wörtern: "Natur", "Heilen" und "Kunde" - im Sinne von "kundig sein" und auch von "künden". Naturheilkunde bedeutet, sich kundig zu machen, wie die Natur heilt und auch die Wahrheit der Naturheilung zu verkünden.

Naturheilung ist ein Bestandteil der Natur; Heilung ist ein Bestandteil des Lebens. Leben wäre nicht möglich ohne die in ihm selbst verborgene Fähigkeit, Entwicklungen zu steuern und - wenn nötig - zu korrigieren (zu heilen).

Sich kundig zu machen, wie die Natur heilt bedeutet nichts anderes, als das Leben begreifen zu lernen, das Begriffene kund zu tun und dementsprechend zu handeln.
In der naturheilkundlichen Therapie geht es immer darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu unterstützen. Heilen kann der Körper sich nur selbst…

Reinigung des Körpers

In der Naturheilkunde spielte die innere Reinigung des Körpers immer schon eine zentrale Rolle in Bezug auf die Aufrechterhaltung und Verbesserung der gesundheitlichen Situation. Unter dem Begriff "Reinigung des Körpers" wurden verschiedenste Techniken zusammengefasst und in der Praxis angewandt, von denen nachfolgend einige aufgezählt werden:

  • Fasten
  • Modifiziertes Fasten mit Hilfe von Früchten und gemüsehaltigen Säften.
  • Das Essen von ausschließlich rohen Lebensmitteln
  • Entschlackungskur, die auf den Verzehr schleimhaltiger Nahrungsmittel verzichtet
  • Die Unterstützung von Leber, Nieren und Darm in deren reinigenden Tätigkeiten
  • Die Verwendung von Kräutern, pflanzlichen Fasern oder eines Irrigators zur Reinigung des Dickdarms
  • Darmreinigungen
  • Einläufe
  • Aktivkohle
  • Bentonit und Flohsamenschalenpulver
  • Saunagänge, bzw. Aufenthalt in Räumlichkeiten, die das Schwitzen anregen
  • Entsäuerung durch Basenbäder

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Geschlossen...

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Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

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Baron Atze
geschrieben am: freitag, 17. januar, 23:09
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Hallo,ich habe einige Fragen an Euch: 1.) Darf ich als "Marcumar"-Patient die Chia-Samen köstigen ? 2.) Die Höchstmenge pro Tag soll ja 15 Gramm betragen: a) in trockener Form ? oder b) als Gel ? 3.) Zu welcher Tageszeit ist die Einnahme am günstigsten ? Mit freundlichem Gruss Baron Atze




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Atze
Die angegebene Menge bezieht sich auf das Trockengewicht. Ob Sie als Marcumar-Patient Chia-Samen essen dürfen, müssten Sie sicherheitshalber mit Ihrem Arzt besprechen.
Chia-Samen verfügen über einige Eigenschaften, die naturgemäss zu einer besseren Blutgesundheit wie z. B. zu besseren Fliesseigenschaften des Blutes führen können. Dies muss bei der Marcumardosierung berücksichtigt werden.

Natürlich wirkt ein Lebensmittel nicht von heute auf morgen. Sollten Sie jedoch täglich oder regelmässig Chia-Samen in Ihren Speiseplan einbauen, dann kontrollieren Sie einfach engmaschiger Ihren INR-Wert, so dass Sie - wenn erforderlich - Ihre Arzneimitteldosis rechtzeitig verringern könnten, was Sie selbstverständlich nur in Absprache mit Ihrem Therapeuten tun werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

AnnyMockingbird
geschrieben am: mittwoch, 18. september 2013, 15:44
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Liebes ZDG-Team, ich habe einen bisher zweijährigen Leidensweg mit Verdauungsbeschwerden hinter mir, habe mehrere Darmsanierungs- und Entsäuerungsprogramme durchgeführt, ernähre mich so naturbelassen wie möglich (vorzugsweise vegan, statt Getreide bevorzugt Hirse, Quinoa und Amaranth) und meine Beschwerden haben sich leider nur marginal verbessert. Zur Zeit habe ich eine Vermutung, was der Grund dafür sein könnte, nämlich eine angeeignete Unverträglichkeit gegen Histamin oder andere biogene Amine, da es mir besser geht, seitdem ich auf Tomaten, Kiwis und anderes "histaminreiches" Obst verzichte. Linsen hingegen vertrage ich sehr gut. Ich würde mir einen Beitrag zu diesem Thema wünschen. Mich interessiert auch, ob und wie das Problem behoben werden kann, da ich vor Einsetzen der Beschwerden alles ohne Probleme essen konnte. Vielen Dank für Ihre Mühen! Ich finde die Seite klasse! Schöne Grüße AnnyMockingbird




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anny
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Individuelle Unverträglichkeiten und Intoleranzen sind immer mehr auf dem Vormarsch. Wir haben bereits mehrere Artikel zu diesem Themenbereich in Vorbereitung. Vorteil der Histaminintoleranz ist, dass die zu meidenden Lebensmittelgruppen im Allgemeinen überschaubar sind und eine gesunde Ernährung dennoch problemlos möglich ist. Eine Fructoseintoleranz kann da deutlich mehr Einschränkungen mit sich bringen. Bei der Histaminintoleranz wäre es wichtig, besonderes Augenmerk auf die Darmgesundheit zu richten, da ja dort jene Zellen lokalisiert sind, die das Histamin abbauende Enzym (DAO) produzieren. Ein anderes für den Histaminstoffwechsel relevantes Enzym wird von der Leber gebildet, so dass auch ganzheitliche Massnahmen für den Leberschutz sinnvoll sein können.
Darüber hinaus ist auf die umfassende Versorgung mit B-Vitaminen, besonders mit B6 zu achten, da dieses an der Synthese der DAO beteiligt ist und bei Histaminintoleranten häufig ein B6-Mangel gefunden wird.
Sollten Sie Medikamente einnehmen, dann achten Sie darauf, dass es sich bei diesen nicht um solche handelt, die den Histaminabbau bzw. die Synthese des DAO hemmen.
Wir hoffen, Ihnen damit bereits einige wichtige Hinweise gegeben zu haben und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Haase/Dietl
geschrieben am: sonntag, 07. november 2010, 19:04
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Die Drahtzieher, die hinter der Globalisierung stecken, unternehmen alle Anstrengungen, damit die Naturheilkunde verschwindet!
Mike
geschrieben am: samstag, 31. juli 2010, 13:24
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Tolle Geschichte, ich bin auch der meinung, dass man öfter auf die Kräfte der Natur vertrauen sollte. Vielleicht könnte man so auch die Kosten im Gesundheitsbereich senken, wenn viele Krankheiten mit Naturheilkunde behandelt werden anstatt mit teuren Medikamenten.
Rolf Zwar
geschrieben am: mittwoch, 31. mã¤rz 2010, 20:28
eMail-Adresse hinterlegt
hallo
ich leide seit 15 Jahren an MS
und habe vor 10 Jahren herraus gefunden das Weizengras eine Positive entwicklung gebracht hat das was ich an Schäden hatte ist geblieben aber es sind keine Neuen Schäden entstanden es ist algmein viel besser geworden bin im Jahr zweitausend km mit dem Bike und Rolly unterwegs.

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