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Trampolin für ein gesundes Training

Das Trampolin ist DIE Lösung für alle, die sich ohne grossen Aufwand, aber mit viel Spass bewegen möchten. Mit dem Trampolin trainieren Sie den gesamten Körper auf gesunde Weise und ohne die Gelenke – besonders ohne die Kniegelenke – zu belasten. Ein Minitrampolin passt ausserdem in jede Wohnung – und fast jeder kann auf ihm trainieren, ganz gleich wie sportlich oder unsportlich man sich auch einschätzen mag.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Aktualisiert: 19 Januar 2023

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Das gesunde Training mit dem Minitrampolin

Wenn Sie sich schon immer einmal schwerelos fühlen wollten, dann ist das Training auf dem Minitrampolin ideal für Sie! Die Zimmer- oder Minitrampoline passen in jedes Zimmer und ermöglichen ein enorm gesundes, nämlich ein ganzheitliches Training. Das heisst, es werden nicht nur einzelne Muskelgruppen trainiert, sondern fast alle Muskeln zeitgleich.

Da auf dem Trampolin (auch Sprungmatte genannt) auch Herz und Lungen aktiviert werden, haben wir ausserdem ein Kardiotraining. Dadurch wird sehr gut die Durchblutung gefördert und mit ihr die Versorgung jeder einzelnen Körperzelle mit Nährstoffen und Sauerstoff. Parallel dazu kommt die Lymphe in Fluss, was wiederum die Entgiftung des Körpers fördert.

Was es so einzigartig werden lässt, ist ferner, dass es Entspannung schenkt. Kaum steht man auf der Matte, fühlt man sich entspannt und leicht – auch dann, wenn man eigentlich übergewichtig ist. Dieses Gefühl werden Sie auf dem Hometrainer, dem Rudergerät oder dem Crosstrainer vergebens suchen, und auf dem Laufband sowieso.

Auf dem Trampolin jedoch ist es einerlei, wie viele Kilos man auf die Waage bringt. Die Schwerelosigkeit umhüllt jeden – von der ersten Sekunde an.

Es gibt somit kein anderes Sportgerät, auf dem sogar Ungeübte mit derart geringem Aufwand und mit so viel Spass ein derart wirksames Rundumtraining absolvieren und einen so grossen gesundheitlichen Effekt erzielen können – und all das, ohne die Gelenke zu belasten.

Wer kann auf dem Trampolin trainieren?

Auf dem Trampolin kann fast jeder trainieren:

  1. Ob jung oder alt
  2. Ob sportlich oder unsportlich
  3. Ob gesund oder krank

Besonders Gestresste sollten auf dem Minitrampolin oder wenn gewünscht natürlich auch auf dem Gartentrampolin trainieren. Genauso Menschen mit Problemen der Gelenke (z. B. der Kniegelenke; hier jedoch nur schwingen, nicht hüpfen oder springen! ), Menschen mit Knochenschwund und Menschen mit Problemen mit dem Gleichgewichtssinn, mit dem Kreislaufsystem oder dem Lymphsystem.

Es kann also nahezu jeder das Trampolin nutzen. Denn darauf sind sehr einfache, aber auch sehr schwierige Übungen möglich. Anfänger schwingen auf ihm einfach nur und machen leichte Arm- und Schulterübungen.

Fortgeschrittene hüpfen, springen, joggen, machen Drehungen oder Skigymnastik, schwingen auf einem Bein oder über Kreuz etc. Ja, selbst mit einem Bandscheibenvorfall könnte es Ihnen noch helfen – so Personalcoach Manuel Eckardt in seinem Buch „Das 5-Minuten-Trampolintraining". (Siehe auch Buchtipp ganz unten).

*Ein hochwertiges Gerät finden Sie hier unter diesem Link.

Trampolin bei einem Bandscheibenvorfall

Bei jeder Schwingung auf dem Gerät – ob Minitrampolin oder Gartentrampolin – werden die Bandscheiben leicht zusammen gedrückt und wieder auseinander gezogen.

Wenn den Bandscheiben nun ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung steht – Sie also über den Tag verteilt ausreichend Wasser getrunken haben – dann können sich die Bandscheiben, die zu einem sehr grossen Teil aus Wasser bestehen, während des sanften Schwingens auch wieder mit Flüssigkeit vollsaugen und ihre Flexibilität zurückgewinnen.

Natürlich würde man bei einem Bandscheibenvorfall hier sehr, sehr vorsichtige Schwingbewegungen machen und keinesfalls hüpfen oder springen. Doch nach 5- bis 10-minütigem Schwingen spürt man in vielen Fällen bereits eine merkliche Besserung.

Auch vor und nach Hüftgelenksoperationen kann das Training Hervorragendes leisten. Vorab sorgt es für einen fitten Körper, der die Operation leichter übersteht. Anschliessend verhilft es zu einer schnelleren Regeneration. Auf Youtube berichtet ein 73-jähriger Fan von seinen entsprechenden Erfolgen und zeigt, wie er täglich trainiert.

Er war bereits am sechsten Tag nach seiner Hüftgelenksoperation (ein neues Gelenk wurde implantiert) auf sein Trampolin gestiegen und begann vorsichtig mit drei bis vier Minuten. Nach wenigen Wochen war er wieder bei seinen gewohnten 15 Minuten angelangt. Bereits nach zehn Tagen konnte er so gut laufen, dass ihm niemand glaubte, erst kürzlich ein Implantat erhalten zu haben.

Natürlich müssen wir darauf hinweisen, dass Sie bei einem Bandscheibenvorfall oder nach Operationen nichts dergleichen tun dürfen, ohne zuvor Ihren Arzt oder Physiotherapeuten befragt zu haben.

Wer nicht auf das Trampolin darf

Wer allerdings frisch operiert wurde oder kürzlich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hat, sollte in jedem Fall seinen Arzt konsultieren, bevor er aufs Trampolin steigt. Auch nach einer Bänderverletzung oder dann, wenn eine Thrombosegefahr vorliegt, wenn die Nieren nicht richtig arbeiten oder wenn eine Erkrankung des Lymphsystems diagnostiziert wurde, sollte zunächst mit dem Arzt gesprochen werden, bevor das Gerät in die Rehabilitationsmassnahmen integriert wird.

Wer gerade erkältet ist, an einem anderen Infekt oder gar an Fieber leidet, geht nicht darauf, sondern wartet ab, bis er sich wieder besser fühlt.

Schnelle Fitness-Fortschritte

Ist jedoch erst einmal alles geklärt, dann kann man mit kaum einem anderen Fitnessgerät so schnelle Fortschritte erzielen wie mit dem Minitrampolin. Übungen, die auf dem Boden langweilig sind, machen auf dem Trampolin einen Riesenspass. Man ist stets in Schwingung, fühlt sich leicht, fröhlich und fern jeder Schwerkraft. Und schwingend oder hüpfend macht sogar das Schulternkreisen Spass.

Angenommen Sie haben schon seit einiger Zeit keinen Sport mehr gemacht und fühlen sich unsportlich und steif: Schon das erste Schwingen wird dafür sorgen, dass Sie sich im Nu sportlich, frisch und jung fühlen. Denn kein anderes Sportgerät verleiht das oben erwähnte Gefühl der Schwerelosigkeit.

Jede einzelne Körperzelle wird trainiert

Aus der Raumfahrt weiss man, dass sich ein Körper im Zustand der Schwerelosigkeit ausdehnt, da jetzt kein Druck mehr auf ihm lastet. Wenn man nach oben schwingt, dann bewegt man sich von der Schwerkraft der Erde weg – und kurz bevor man sich wieder nach unten begibt, befindet man sich für einen kurzen Zeitpunkt in der Schwerelosigkeit.

Dann jedoch landet man nicht auf dem harten Boden, sondern auf einer elastischen Matte, die den Körper sanft auffängt. Sie versetzt keine Stösse, welche den Kniegelenken oder auch Fussgelenken etc. schaden würden, sondern sorgt auf harmonische Weise für ein Zusammenziehen des Körpers, bevor er gleich wieder entgegen der Schwerkraft in die Höhe schnellt, wo er sich erneut in der Schwerelosigkeit ausdehnt.

Über diesen ständigen Wechsel des Ausdehnens und Zusammenziehens trainiert das Trampolin nun den gesamten Bewegungsapparat, jeden Muskel, jedes Organ, ja, jede Struktur und jede einzelne Zelle unseres Körpers.

Bei jeder Schwingung entsteht nicht nur – wie oben erklärt – in den Bandscheiben, sondern in jeder einzelnen Körperzelle durch das Ausdehnen und anschliessende Zusammenziehen ein Sog, der die Zelle mit Nährstoffen, Sauerstoff und Wasser füllt. Gleichzeitig kann sie über das Lymphsystem mit Leichtigkeit Stoffwechselschlacken ausscheiden und bleibt auf diese Weise gesund, leistungsfähig und funktionstüchtig.

Es gibt kaum eine andere Sportart, geschweige denn ein anderes Sportgerät, das – ohne Gelenkbelastung und ohne grossen Aufwand – zu einem derart umfassenden und intensiven Zelltraining in der Lage wäre.

Training zur Vorbereitung auf den Skiurlaub beugt Verletzungen vor

Auch zur Vorbereitung auf den Skiurlaub ist das Trampolin ideal geeignet. Es bereitet die Gelenke, besonders die Kniegelenke auf die kommende Belastung vor und baut Kondition auf. Auch Drehungen werden geübt, so dass damit eine gute Verletzungsprophylaxe erzielt werden kann. Entsprechende Trampolin-Kurse werden längst im Netz (Youtube) und in Fitnessstudios angeboten.

Stärkung der Knochen und Gelenke

Das Trampolin ist nicht nur aufgrund der Entlastung ideal für Knochen und Gelenke. Es sorgt auch für eine Stärkung derselben. Der Sogeffekt wirkt sich natürlich auch positiv auf die Knochenstruktur aus und sorgt dafür, dass Mineralstoffe in die Knochen gepumpt werden und dadurch stabiler und stärker werden. Die Knochendichte nimmt zu und der Organismus ist besser vor Osteoporose (Knochenschwund) geschützt.

Gelenke sind Strukturen, die nicht durchblutet sind. Ihre Versorgung mit Nährstoffen ist daher nur bei ausreichender Bewegung gewährleistet. Wer jedoch bereits Gelenkprobleme hat und womöglich noch übergewichtig ist, schont sich gerne, was dann aber die Gelenkgesundheit immer weiter verschlechtert und in einem echten Teufelskreis mündet. Werden jetzt Nahrungsergänzungen für die Gelenke eingenommen (Chondroitin, Kollagen, Glucosamin, Hyaluronsäure etc.), dann gelangen diese gar nicht mehr bis zum Gelenk.

Das Training ist hier DIE Lösung. Es ermöglicht ein gelenkschonendes und schmerzfreies Training des Bewegungsapparates. Bestehen bereits Schmerzen, dann können diese im Verlauf der Trampolintrainingswochen reduziert werden. Selbst Übergewicht hält nicht vom Training ab, da sich jeder leicht und schwerelos fühlt, egal, wie viel er wiegt.

Durch den Sogeffekt werden jetzt endlich die erforderlichen Nährstoffe samt Wasser und Sauerstoff auch bis zum Gelenk transportiert. Die Gelenkstrukturen können sich wieder erholen, Entzündungen können abgebaut werden und der Schmerz lässt nach.

Trampolin im Büro – Ideal für die Gefässe

Perfekt ist das Minitrampolin natürlich für Büros geeignet. Denn nichts ist schlimmer für die Gesundheit als die permanente Unbeweglichkeit in sitzender Position. Daher immer mal wieder aufstehen, auf's Trampolin steigen, ein bisschen schwingen und wieder erfrischt an den Arbeitsplatz zurückkehren.

Gerade für die Blutgefässe ist dasTraining eine Wohltat. Denn man weiss, dass die Funktion der Blutgefässe bereits nach einer Stunde Sitzen um die Hälfte reduziert ist, wie wir in unserem Artikel zum Thema Langes Sitzen macht krank erklären.

Wer jedoch regelmässig jede Stunde fünf Minuten lang aufs Laufband oder Trampolin geht (oder einen Spaziergang macht), kann seine Gefässfunktionen unverändert aufrecht halten und beugt schon allein damit vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Die Muskelaktivität wird ferner aktiviert, die Durchblutung bessert sich und der Mensch ist anschliessend viel besser mit Sauerstoff versorgt.

*Ein hochwertiges Sportgerät finden Sie hier unter diesem Link.

Springen oder -schwingen zur Entgiftung und Stärkung des Lymphsystems

Das Lymphsystem ist ein wichtiger Teil des körpereigenen Immun- und Abwehrsystems. Über das Lymphsystem werden Bakterien, Krebszellen, Abfall- und Giftstoffe und viele weitere Schlacken mehr entgiftet und entsorgt.

Das Lymphsystem hat jedoch keine derart leistungsfähige Pumpe, wie es das Herz für den Blutkreislauf darstellt. Die „Pumpe“ des Lymphsystems ist insbesondere unsere eigene Bewegung. Je mehr wir also in Bewegung sind, umso besser kann das Lymphsystem arbeiten, umso schneller fliesst die Lymphe (die Lymphflüssigkeit) und umso zügiger können Abfallstoffe und Gifte ausgeleitet werden. Ein gesunder Lymphfluss ist also für die Gesundheit sehr wichtig.

Gerade mit dem springen oder schwingen kann die Lymphe bzw. der Lymphfluss hervorragend in Schwung gebracht und das Lymphsystem wunderbar angeregt werden – besonders wenn Sie bisher kaum Bewegung hatten und keinen Sport machten. Mit dem Trampolin können Sie also sehr gut Ihre Entgiftung fördern und somit auch das Immunsystem stärken und entlasten

Trampolin zum Stressabbau

Sport und Bewegung sind die besten Mittel, um Stresshormone abzubauen. Gleichzeitig reduziert regelmässige Bewegung die Stressanfälligkeit. Man wird also belastbarer und lässt sich nicht von jeder Kleinigkeit aus der Ruhe bringen. Das Springen bzw. -schwingen beugt also stressbedingten Krankheiten vor.

Selbst depressive Verstimmungen lassen sich durch Sport beheben, da die Bewegung zur Ausschüttung körpereigener Endorphine und Glückshormone führt. Das sind Stoffe, die fröhlich und gutgelaunt machen. Doch wer geht bei Depressionen oder in Stressphasen schon ins Fitnessstudio oder zum Joggen in den Wald?

Das Trampolin ist hier sehr hilfreich. Denn Sie brauchen nur Schuhe und Strümpfe ausziehen und auf ihr Trampolin steigen. Schon ist die erste Hürde genommen und Sie können in wenigen Minuten spüren, wie Sie sich leichter und beschwingter, entspannter und ruhiger fühlen.

Dennoch ist das Training nicht für die Zeit kurz vor dem Schlafengehen geeignet. Denn man wird zwar entstresst und entspannt, gleichzeitig aber geistig wacher und energiegeladen – was zur Schlafenszeit nicht so ideal ist.

Schwingen auf dem Trampolin genauso effektiv wie Joggen

Im Journal of Applied Physiologyschrieben Forscher schon im Jahr 1980, dass dieses Training genauso effektiv sei wie Joggen ( 3 ). Allerdings ging es bei dieser Untersuchung nicht um das Springen, was nicht gleichzusetzen ist mit dem einfachen und hier beschriebenen gelenkschonenden Schwingen auf dem Trampolin.

In einer weiteren Studie ( 4 ) stellte man daher auch fest, dass das schwingende Training zwar sehr ähnliche, aber nicht ganz so gute Effekte erzielte wie das Joggen. Insgesamt überwiegen dennoch die Vorteile des Trainings. Denken Sie nur an die Gelenkentlastung!

Die maximale Sauerstoffkonzentration betrug nach dem Training 76 Prozent (jener Sauerstoffkonzentration nach einem Laufbandtraining (die als Richtwert galt)). Nach dem Joggen wurden 80 Prozent erreicht, der Unterschied war also nicht so sehr gross. Zudem wurden nur wenige Parameter überprüft. Die ganzheitliche Wirkung des Trainings wurde hier ausser Acht gelassen.

Auf’s Trampolin zum Abnehmen und Kalorien verbrennen

Auch im Jahr 2002 bestätigte eine amerikanische Studie ( 7 ), dass ein Rebounding (Schwingen) das Lauftraining ersetzen könne, weil es stark die Fitness verbessere und auch beim Abnehmen helfen könne.

Eine türkische Studie aus dem Jahr 2016 widmete sich ebenfalls der Frage ob das Trampolin tatsächlich eine bessere Wirkung als das Laufen haben kann. ( 5 ) Hierzu hatten junge Männer Anfang Zwanzig über 8 Wochen entweder auf dem Trampolin trainiert oder sind gelaufen. Die maximale Sauerstoffkapazität nach Beendigung der Testzeit war hier bei der Versuchsgruppe sogar signifikant höher als bei der Laufgruppe.

In Bezug auf Körperfett und -gewicht konnten keine wesentlichen Unterschiede festgestellt werden, was bedeutet, dass dieses Training genauso gut beim Abnehmen helfen kann wie das Laufen, also ähnlich viel Fett verbrennt.

In manchen Quellen liest man sogar, dass das Trampolintraining einen höheren Kalorienverbrauch haben soll als das Joggen gleicher Intensität. Während das Joggen etwa 500 kcal verbrennt, sind es beim Springen 750 Kalorien pro Stunde. Allerdings dürfte sich das nicht auf das leichte Schwingen beziehen, sondern wirklich auf ein schweisstreibendes Trampolintraining, das dem Joggen gleichkommt.

*Ein hochwertiges Gerät finden Sie hier unter diesem Link.

Trampolintraining verbessert die Sauerstoffversorgung

Das Schwingen auf dem Trampolin verbessert also eindeutig die Sauerstoffversorgung des Körpers. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der sog. kardiorespiratorischen Fitness.

Mit kardiorespiratorischer Fitness bezeichnet man die Fähigkeit der Atmung und des Kreislaufsystems eines Menschen, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Je besser die kardiorespiratorische Fitness eines Menschen ausgebildet ist, umso besser ist er beispielsweise vor tödlichen Herzereignissen geschützt.

In einer Studie, die im Auftrag des American Council of Exercise(ACE) durchgeführt wurde, widmete man sich der Frage, ob Rebounding die Richtlinien des ACSM ( American College of Sports Medicine) erfüllen kann. Die ACSM ist die weltgrösste Organisation für Sportmedizin und Sportwissenschaft.

Die in der Untersuchung bei insgesamt 24 Erwachsenen gemessenen Werte waren nach dem Training auf dem Minitrampolin so überzeugend, dass das Trampolintraining ab sofort als vom ACSM empfohlene effektive Trainingsform gilt, da sie die Standards für eine Trainingsmethode erfüllt, die zur Verbesserung der kardiorespiratorischen Fitness und zur Gewichtsabnahme beiträgt.

Gemessen wurden beispielsweise die maximale Herzfrequenz bei Bewegung, die maximale Sauerstoffkapazität und der Kalorienverbrauch. Zusätzlich berichteten die Teilnehmer, dass sich das Training nicht so anstrengend angefühlt habe, wie es gewesen sei, und auch viel Spass mache. Ausserdem habe sich Balance und das räumliche Bewusstsein verbessert.

Allgemeinzustand bei chronischen Krankheiten bessert sich

Auch bei schweren chronischen Krankheiten kann das Trampolin äusserst hilfreich sein, z. B. bei der Mukoviszidose, einer erblich bedingten Krankheit. Hier sind die Körpersekrete zäh und dickflüssig. Sie fliessen nicht mehr vollständig ab, z. B. aus der Lunge und verstopfen dort die feinen Bronchienäste. Es kommt infolgedessen zu Funktionsstörungen und häufig auch zu bakteriellen Infekten der Atemwege. Gleichzeitig kann der Patient natürlich nicht gut atmen und ist folglich auch nicht gut mit Sauerstoff versorgt.

Sechs Mädchen und zwei Jungen im Alter von durchschnittlich 11,5 Jahren, die alle an Mukoviszidose litten, sollten acht Wochen lang (109 Minuten pro Woche) auf dem Minitrampolin trainieren. Die Kinder konnten daraufhin ihre maximale Sauerstoffaufnahme verbessern (Sauerstoffmenge, die der Körper bei Belastung verwerten kann), so dass man auch hier das Trampolin in die Therapie miteinbeziehen kann – zumal das Training den kleinen Patienten sehr viel Spass macht und daher eine willkommene Abwechslung bietet.

Das Trampolintraining und seine Vorteile

Das Minitrampolin oder Trampolin hat also im Vergleich zu anderen Sportgeräten und Sportarten zahlreiche Vorteile, die wir nachfolgend noch einmal zusammenfassen:

  1. Das Training erfolgt ohne Belastung der Gelenke, insbesondere der Fuss- und Kniegelenke, ist also gelenkschonend, und ohne Überlastung der Bänder und Sehnen.
  2. Das Gerät trainiert durch abwechselnde Muskelan- und -entspannung.
  3. Es steigert Muskelaktivität und Stoffwechsel durch sanfte Zellmassage.
  4. Es entgiftet durch die Anregung des Lymphsystems und einen gesteigerten Lymphfluss.
  5. Es sorgt für eine Stärkung der Bandscheiben, Gelenke und Knochen und kann in Sachen Knochenschwund (Osteoporose) vorbeugend, aber auch therapeutisch eingesetzt werden.
  6. Das Training hilft beim Abbau von Stresshormonen, setzt körpereigene Endorphine und Glückshormone frei und macht auf diese Weise glücklich.
  7. Das Training lässt einen Grossteil aller Muskeln gleichzeitig arbeiten, was die Fettverbrennung anregt und somit die Gewichtsabnahme fördert.
  8. Es ermöglicht ein effektives Herz-Kreislauf-Training ohne Gelenkbelastung.
  9. Es ist eine gute Möglichkeit, die Balance (den Gleichgewichtssinn) und Koordination zu trainieren und hilft bei fast allen Arten von chronischem Schwindel.
  10. Es verbessert innerhalb weniger Tage die Beweglichkeit.
  11. Es führt zu einer vollkommenen Entspannung.
  12. Es kräftigt die Wirbelsäule.
  13. Das Training macht riesig Spass!
  14. Das Training verbessert die Blutqualität, den Blutfluss, den Blutdruck und die Blutfettwerte. Wie jede Bewegungsform hilft es ferner bei der Regulation des Blutzuckerspiegels. Alle diese Auswirkungen wiederum stellen eine hervorragende Prävention für Diabetes und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems dar ( Arteriosklerose, Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) ( 8 )
  15. Das Training führt zu besserer geistiger Leistungsfähigkeit, da natürlich auch das Gehirn besser durchblutet und mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird ( 9 ) ( 10 )

Wer den Trainingseffekt noch verstärken möchte, kann sich Gewichtsmanschetten an Arme oder Füsse anbringen oder Gewichte (Hanteln, gefüllte Wasserflaschen o. ä.) in die Hände nehmen.

Der Kauf – Woran Sie ein hochwertiges Trampolin erkennen

Wenn Sie sich ein Trampolin kaufen möchten, dann achten Sie auf Qualität!

Kein Trampolin mit Stahlfedern!

Bei preiswerten Geräten wird die Sprungmatte oft von Stahlfedern im Rahmen gehalten. Stahlfedern haben jedoch einen enormen Nachteil: Sie dehnen sich nicht sehr und stoppen am Punkt ihrer Maximaldehnung abrupt. Dieser plötzliche Stopp überträgt sich wie ein kleiner Schlag auf den Körper, die Wirbelsäule und die Gelenke – also ganz ähnlich, wie wenn Sie von einem kleinen Hocker auf den Boden springen würden.

Wenn Sie jedoch von einem Hocker auf den Boden springen, dann wirkt auf Ihren Körper lediglich Ihr eigenes Körpergewicht ein, was ja allein oft schon zu viel wäre. Wenn Sie jedoch auf einem Trampolin springen, dann werden Sie durch den Sprung und die Sprungmatte nach oben beschleunigt. Dies führt dazu, dass Sie mit einem viel höheren Gewicht landen. Dieses Gewicht kann das Vierfache Ihres eigentlichen Gewichts erreichen.

Springen Sie also auf einem harten Gerät mit Stahlfedern, dann belasten Sie Ihre Gelenke und Ihre Wirbelsäule nicht nur mit Ihrem üblichen Gewicht, sondern mit dem Mehrfachen Ihres Gewichtes. Es kann dann schnell zu Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und verkrampften Muskeln kommen – also gerade zum Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte.

Wählen Sie ein Gerät mit Gummiseilen

Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass Ihr künftiges Trampolin eine Sprungmatte besitzt, die mit Gummiseilringen befestigt ist. Man spricht häufig auch von medizinischen Trampolinen. Wichtig ist hier, dass es mehrere Ringe sind, also nicht nur ein einziges Seil, das rundherum durch Matte und Rahmen gezogen wurde. Dieses verzieht sich gern, was zu einem unrunden Schwingen führen könnte.

Gummiseilring-Trampoline gibt es inzwischen für verschiedene Gewichtsklassen, für unterschiedliche Einsatzgebiete und auch in verschiedenen Farben. Die verstellbaren Gummiseile beim von uns empfohlenen Jumpsport Gerät lassen sich sowohl an das Körpergewicht der Nutzer als auch an unterschiedliche Trainingsstufen optimal mit wenigen Handgriffen anpassen. Sie erhalten das Trampolin passend zum Ihrem Körpergewicht eingestellt.

Stabiler Stand durch gebogene Beine

Beim Jumpsport Fitness-Gerät sorgen gebogene Beine für einen absolut stabilen Stand, auch bei Übungen am Rand. Die Beine sind so montiert, dass sie auch nach längerem Gebrauch sicher festsitzen.

Lange Garantie und vorrätige Ersatzteile

Achten Sie beim Kauf Ihres Trampolins darauf, dass es lange Garantiezeiten gibt. Beim Jumpsport Fitness-Gerät sind es 5 Jahre auf die Matte und bis 3 Jahre auf die Gummiseile (auch bei Verschleiss) sowie 30 Jahre auf den Rahmen. Ersatzteile sind vorrätig und immer sofort lieferbar.

Ein hochwertiges Trampolin kostet zwischen 200 und 600 Euro – natürlich auch je nach Durchmesser und Zubehör.

*Das Jumpsport Fitness-Gerät für ca. 390 Euro finden Sie hier unter diesem Link.

Bevor Sie mit dem Training loslegen

Bevor Sie aufs Trampolin steigen, sollten Sie auf folgendes achten:

  1. Trinken Sie eine Viertelstunde vorher ein grosses Glas Wasser (300 ml).
  2. Springen Sie nicht vom Trampolin herunter! Denn durch das Schwingen werden Sie vom Trampolin nach oben beschleunigt und landen bis zum Vierfachen Ihres Gewichts auf dem Boden. Wenn Sie auf dem Trampolin landen, dann macht das nichts, da es elastisch ist. Wenn Sie jedoch auf dem harten Boden landen, dann belasten Sie Ihre Gelenke mit dem Vielfachen Ihres Gewichts – und gerade eine derart starke Gelenkbelastung will man ja vermeiden.
  3. Achten Sie auf Kopffreiheit. Stellen Sie das Trampolin also nicht gerade unter eine Deckenlampe und auch nicht in einen zu niedrigen Raum.
  4. Trainieren Sie auf dem Trampolin ohne Schuhe und auch ohne Strümpfe. Mit Strümpfen rutscht man leicht aus, und mit Schuhen kommt man nicht in den Genuss der Fussreflexzonenmassage, die einem das Trampolintraining automatisch zukommen lässt. Auch knickt man mit Schuhen leichter um.
  5. Nehmen Sie Kaugummis und Bonbons vor dem Training aus dem Mund. Andernfalls könnte das Teil in der Luftröhre landen, was nicht so angenehm wäre…
  6. Denken Sie auch beim Trampolintraining ans Aufwärmen und starten Sie mit einem leichten Schwingen, ohne die Füsse von der Matte zu heben, erst dann können Sie auch springen oder hüpfen, wenn Sie das möchten bzw. wenn Sie das Ihren Gelenken zumuten können.
  7. Trainieren Sie anfangs nur 10 Minuten täglich. Auch wenn die Übungen erst leicht erscheinen – im Nu überfordert man untrainierte Muskeln. Später können Sie auch zweimal täglich 15 oder 20 Minuten trainieren. Zwischendurch können Sie natürlich so oft Sie möchten einige Minuten schwingen oder leicht hüpfen, um in Bewegung zu bleiben.
  8. Wenn Sie Probleme mit dem Gleichgewichtssinn haben, schon lange keinen Sport machten oder sehr untrainiert sind, dann gibt es für die Minitrampoline auch Haltevorrichtungen, an der Sie sich erst einmal festhalten können, bis Sie so weit sind, auch ohne die Haltegriffe zu trainieren. Manchmal hilft es aber auch schon, wenn Sie das Trampolin neben eine Kommode o. ä. stellen, an der Sie sich ab und zu stützen können.
  9. Berücksichtigen Sie in jedem Fall die Sicherheitsanweisungen des Herstellers auf der Gebrauchsanweisung.
  10. Wenn Sie gesundheitliche Probleme mit dem Bewegungsapparat haben oder bereits in ärztlicher Behandlung sind, sprechen Sie Ihren Arzt oder Physiotherapeuten auf das Trampolintraining an. Sicher erhalten Sie dann eine fachmännische Anleitung.
  11. Im Internet gibt es unzählige Videos mit Minitrampolin-Übungen, ob für Anfänger, Fortgeschrittene, für Abnehmwillige, für Leute mit Rückenschmerzen, für Leute, die gerade erst eine Hüftoperation hatten, für Leute, die sich auf dem Trampolin für den nächsten Skiurlaub vorbereiten möchten usw. usf. Klicken Sie sich einfach durch!
  12. Von Herstellern hochwertiger Minitrampoline erhalten Sie überdies eine DVD mit ersten Übungen. Sie können sich auch in einem Fitnessstudio oder dem Deutschen Naturheilbund (DNB) nach entsprechenden Trampolin-Kursen erkundigen. Den Kontakt zum DNB finden Sie unten unter (11) in unserer Quellenliste.

Die grösste Gefahr auf dem Trampolin…

…ist der eigene Übermut! Das Trampolin macht so viel Spass, dass man sich schnell dazu verführen lässt, zu hüpfen, zu springen oder gewagte Übungen zu testen. Daher immer konzentriert bleiben und Vorsicht walten lassen! Denn rasch ist man zu hoch gesprungen und landet womöglich – wenn man noch ungeübt ist – daneben.

Natürlich geht auf dem Trampolin nichts ohne Musik. Daher Kopfhörer ins Ohr, Lieblingsmusik starten und los geht’s. Sie werden Ihr Trampolin gar nicht mehr verlassen wollen! Viel Spass!

Trampolin-Buchtipp

Empfehlenswert ist das Buch "Das 5-Minuten-Trampolintraining" von Manuel Eckardt. Es versorgt Sie nicht nur mit vielen Informationen rund ums Training, sondern auch mit einer konkreten vierwöchigen Anleitung für tägliche Übungen. Diese können Sie sich im Buch anschauen oder aber sich das kostenlose Video-Coaching im Internet oder als App anschauen und sofort mitmachen.

* Das 5-Minuten-Taining von Manuel Eckardt finden Sie hier unter diesem Link.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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Lieben Dank, Ihre Redaktion vom Zentrum der Gesundheit

Quellen
  1. (1) Eckhardt M. Das 5-Minuten-Trampolintraining, 2017, Humboldt Verlag
  2. (2) Burandt P et al, Putting Minitrampolines to the Test, acefitness.org, October 2016
  3. (3) Bhattacharya A et al, Body acceleration distribution and O2 uptake in humans during running and jumping, Journal of Applied Physiology, 1 November 1980 Vol. 49 no. 5, 881-887
  4. (4) Gerberich S et al, Analysis of the Acute Physiologic Effects of Minitrampoline Rebounding Exercise, Journal of Cardiopulmonary Rehabilition and Prevention, November 1990
  5. (5) Sahin G et al, Does Minitrampoline Training More Effective than Running on Body Weight, Body Fat, VO2 max and Vertical Jump in Young Men?, International Journal of Sports Science, 2016; 6(1): 1-5
  6. (6) Karakolluku M et al, Effects of mini trampoline exercise on male gymnasts' physiological parameters: a pilot study, The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness, 2015 Jul-Aug;55(7-8):730-4
  7. (7) McGlone et al, Rebounding: A Low-Impact Exercise Alternative, ACSMs Health & Fitness Journal, March/April 2002 - Volume 6 - Issue 2, (Rebounding: Eine Übungsalternative mit geringen Auswirkungen)
  8. (8) Edin J.B. et al, Analysis of the training effects of minitrampoline rebounding on physical fitness, body composition, and blood lipids, Journal of Cardiopulmonary Rehabilitation, 1990 10, 401408
  9. (9) Bhattacharya A et al., Body acceleration distribution and O2 uptake in humans during running and jumping, J Appl Physiol Respir Environ Exerc Physiol, November 1980
  10. (10) Stanghelle JK et al., Effect of Daily Short Bouts of Trampoline Exercise During 8 Weeks on the Pulmonary Function and the Maximal Oxygen Uptake of Children with Cystic Fibrosis, Int J Sports Med, 1988
  11. (11) Deutscher Naturheilbund e.V., Bundesgeschäftsstelle, Schloss Bauschlott, Am Anger 70, 75245 Neulingen, Tel.: 07237 4848-799, E-Mail: info@naturheilbund.de