Getreide Milch
Getreide Milch und dessen Wirkung auf den menschlichen Organismus war schon im Mittelalter bekannt.
Getreide Milch - eine gesunde AlternativeGetreide ist seit Urzeiten ein Grundnahrungsmittel vieler Völker. Sein hoher Wert für die Ernährung ist bekannt. Auch Getränke wurden schon lange aus Getreide gemacht und zwar in aller Welt. Was sind Getreidedrinks, früher auch Getreide-Milch genannt?
In Europa war der Begriff Pflanzen- oder Fruchtmilch durchaus bekannt. Mandelmilch kannte man schon im Mittelalter. Dabei handelte es sich nicht um Mischungen mit Kuhmilch, sondern um milchähnlich aussehende Getränke. Die erste Getreide-Milch war Reismilch und kam aus dem asiatischen Raum. Prinzipiell sind alle Getreide-Sorten geeignet.
Die Idee dieser Getränke war, nicht nur die auskochbaren Inhaltsstoffe der Getreide-Wasser zu nutzen, sondern sie vorher so vorzubereiten, dass ein großer Teil von ihnen in das Wasser übergeht und dass die Kohlenhydrate verzuckert werden. Getreidedrinks enthalten daher natürliche Zucker wie Maltose oder Dextrine aus den Kohlenhydraten des Getreides, kaum Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.
Aufgrund des Wassergehaltes von etwa 90% sind diese Inhaltsstoffe gegenüber dem Getreidekorn verdünnt. Durch Fettzusatz entsteht eine milchige Emulsion. Sie gab diesen Getränken den Namen: Getreide-Milch. Darunter wurden sie bekannt. Aus rechtlichen Gründen wegen der Verwechslungsmöglichkeit mit Tiermilch dürfen sie seit einigen Jahren in der EU nur noch Getreidedrinks heißen.
Die Herstellung der meisten Getreidedrinks ist ähnlich. Man geht von Vollkorngetreide aus, also beispielsweise Naturreis oder entspelztem Hafer. Das Getreide wird gemahlen und mit viel Wasser versetzt, anschließend gekocht. Dies ähnelt einem flüssigen Brei. Dann werden Enzyme, so genannte Amylase zugesetzt. Sie bauen die Stärke zu Zucker ab.
Diese Enzyme gibt es in ausreichender Menge beim Getreide nur in Reis und Gerste. Kocht man allerdings das Getreide - wie es bei der meisten Produktion üblich ist, - so werden diese hitzeempfindlichen Enzyme zerstört und müssen aus anderen Quellen zugesetzt werden. In Dinkel, Hafer, Hirse oder Mais gibt es nicht genügend von diesen Enzymen. Diese Getreide verzuckern nicht von allein, sonder nur durch Zusatz. Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten der Verzuckerung:
Für die amylasereichen Getreide Reis und Gerste werden Bedingungen geschaffen, um die eigenen Enzyme wirken zu lassen. Dies wird durch Einweichen und anschließendes Keimen beispielsweise bei der Herstellung von Malz für Bier oder Malzextrakt erreicht. Auch dort will man eine Verzuckerung der Stärke.
Dies ist das gebräuchlichste Verfahren für Getreidedrinks. Hier kommen aus Mikroorganismen industriell gewonnene Enzyme zum Einsatz. Dieses Verfahren ändert nur die Stärke durch die Amylasen, ein isolierter Prozess.
Hierbei nutzt man die Stoffwechselaktivität von Mikroorganismen, die auf dem Getreide wachsen, sich dabei vermehren und so unter anderem Enzyme produzieren. Dies ist ein traditionelles asiatisches Verfahren. Man verwendet dafür den KojiPilz. Es wird bisher nur von einem Hersteller, für sein Produkt Graindrops eingesetzt.
Wenn die Enzyme dem Getreide zugefügt sind, beginnen sie ihre Tätigkeit der Verzuckerung. Danach wird die Lösung filtriert. Die Reste sind Ballaststoffe und wasserunlösliche Bestandteile, die zurückbleiben und entweder verfüttert oder zu anderen Produkten verarbeitet werden.
Zu dem flüssigen, noch klaren Getreidedrink wird das Öl zugegeben, es entsteht eine milchige Wasser-Öl-Emulsion. Um eine Entmischung und die Aufrahmung festerer Teilchen zu vermeiden, werden die Getreidedrinks entweder homogenisiert, oder es wird ein Emulgator (nicht nötig bei Reisdrink) hinzugefügt. Manche Getreidedrinks enthalten noch Gewürze wie Vanille.

Fast alle angebotenen Getreidedrinks werden in BioQualität hergestellt. Da die Produkte aus Getreide und Öl bestehen, müssen diese beiden Komponenten ökologisch angebaut sein, um die Bio-Auszeichnung zu tragen. Neben dem allgemeinen Bio-Angebot gibt es auch Demeter Getreidedrinks, die aus biologisch-dynamischem Getreide und Öl hergestellt sind.
Bio-Lebensmittel dürfen keine genetischen veränderten Lebensmittel enthalten. Dies trifft auch auf die Enzyme zu, die daher gentechnikfrei hergestellt sein müssen. Und gibt es Verarbeitungsvorschriften: Es dürfen keine isolierten Zusätze verwendet werden. Zugefügtes Kalzium in einigen Produkten stammt daher von einer Alge, Gewürze dürfen nicht durch Aromen ersetzt werden.
Das Getreidekorn enthält wenig Fett. Am niedrigsten ist der Fettgehalt bei Reis mit 2,5%, am höchsten bei Hafer mit 7,1%. Da Getreidedrinks wasserhaltige Getränke sind, gelangt nur wenig Fett aus dem Getreide in die Flüssigkeit, so dass sie fettarm sind.
Damit eine milchähnliche Emulsion entsteht und aus geschmacklichen Gründen fügen die Hersteller Pflanzenöle in geringer Menge hinzu. Dies sind Sonnenblumenöl oder andere mild schmeckende Öle wie von Raps oder Färberdistel.
Trotz des Fettzusatzes ist der Fettgehalt mit 1,0% bei Reisdrink und 1,5% bei Haferdrink niedrig im Vergleich zu Vollmilch mit 3,5% oder Sojadrink mit 2,1%. Der Fettgehalt entspricht eher dem der fettarmen Milch mit 1,5%. Allerdings lassen sich Milchfett und Pflanzenfett nicht vergleichen, da sie in ihrer Zusammensetzung ganz verschieden sind und auch unterschiedliche Wirkungsweisen im Körper haben.
Das im Getreidedrink häufige Sonnenblumenöl ist reich an Linolsäure, einer Omege-6-Fettsäre. Es enthält als pflanzliches Produkt kein Cholesterin. Im Gegenteil, Haferdrink weist sogar Cholesterin senkende Eigenschaften auf. Dies liegt an dem wasserlöslichen Ballaststoff ß- Glucan, der aus dem Haferkorn in das Getränk übergeht.
150 - 200 ml Haferdrink enthalten die von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA geforderte Menge an diesem Ballaststoff. Damit wird der so genannte "health claim", die Gesundheitskennzeichnung "senkt den Cholesterinspiegel" erfüllt. Dies dürfte auch auf einen Gerstendrink zutreffen, da Gerste ebenfalls ß-Glucan enthält.
Außerdem enthalten alle Getreidedrinks nur Getreideeiweiß und eventuell Spuren von Eiweiß des Pflanzenöls. Oft findet sich der Zusatz "kein Milcheiweiß" auf den Verpackungen, um Menschen mit Milcheiweiß-Unverträglichkeiten oder mit veganer Lebensweise zu informieren.
In den reichen Ländern der Erde, wo es Lebensmittel im Überfluss gibt, liegt die Eiweißzufuhr teilweise doppelt so hoch wie empfohlen. Dies ist eine Folge von zuviel Fleisch und Wurst, aber auch Milchprodukten. Da ist ein eiweißarmes Produkt wie ein Getreidedrink wesentlich günstiger als ein eiweißreiches zu bewerten. Schaut man sich das Verhältnis der drei Nährstoffe bei Getreidedrinks an, so weist Haferdrink mit 1% Eiweiß fast ein ideales Verhältnis mit 9 Energieprozent Eiweiß, 60% Kohlenhydraten und 31% Fett auf. Reisdrink ist dagegen sehr kohlenhydratbetont mit 82% Kohlenhydraten, 2% Eiweiß und 16% Fett. Damit ist Reisdrink stärker für die Energieversorgung von Nerven und Muskeln, während Haferdrink auch die Eiweißkomponente für den Körperaufbau oder -erhalt enthält. Andere Getreidedrinks wie von Dinkel oder Hirse ähneln dem Hafer, nur dass der Fettanteil geringer ist, weil das Korn weniger enthält. Dafür ist der Kohlenhydratanteil höher als beim Haferdrink.
In der Werbung werden seit jeher Milch und Milchprodukte als wertvolle Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstofflieferanten hoch gepriesen. Vor allem der scheinbar hohe Mineralstoffanteil der Milch wird hier besonders hervorgehoben. Den Verbrauchern wird auf diese Weise suggeriert, dass der regelmäßige Verzehr von Milch, sowie allen daraus hergestellten Produkten, für den Erhalt der Gesundheit einen hohen Stellenwert hat.
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Liest man die Ausführungen der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA über Rohmilch, so könnte man meinen, daß man sein Leben in Gefahr bringt, wenn man sie trinkt. Rohmilch enthält viele nützliche Darmbakterien, die für eine optimale Verdauung, sowie für ein funktionierendes Immunsystem lebenswichtig sind. Rohmilch enthält außerdem das gesamte Spektrum der Aminosäuren sowie Folsäure, B-Vitamine, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren und andere Nährstoffe, die durch die Pasteurisierung weitgehend oder komplett zerstört werden.
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Milch und die daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Käse, Sahne etc.) schaden dem menschlichen Organismus und damit der Gesundheit. Die Milchindustrie hat ein sehr großes Interesse daran, Informationen zu streuen, die auf ein gesundes Produkt - besonders Mineralstoffe - schließen lassen. Milch kann Mineralstoffmangel nicht aufheben! Im Gegenteil: Milch führt zu einer Übersäuerung des Körpers.
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Kuhmilch enthält im Vergleich zur menschlichen Muttermilch sehr wenig Linolsäure, weniger Eisen, weniger Niacin, weniger Vitamin C, dafür doppelt soviel Eiweiß (Kasein, welches im Verdacht steht, Zivilisationserkrankungen, wie auch Diabetes Typ 1, Herzkrankheiten, Autismus*, Schizophrenie u.v.a. zu begünstigen).
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Statistische Erhebungen machen deutlich, dass immer mehr Kinder unter Allergien leiden, die durch Kuh-Milch ausgelöst werden. Es besteht häufig ein direkter Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Milchprodukten und auftretenden Gesundheitsstörungen. Zu den Gesundheitstörungen zählen unter anderem Hautprobleme jeder Art, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, eine übermäßige Schleimbildung, Asthma, Bronchitis, chronische Entzündungen der Ohren und vieles mehr.
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Mandeln sind weit mehr als Knabberzeug für nebenher. In Wirklichkeit sind Mandeln ein ideales und außergewöhnlich gesundes Grundnahrungsmittel - nur weiß niemand mehr, wie einfach und abwechslungsreich man die kleinen Kerne zubereiten kann. Unsere Leser kennen die Rezepturen für Mandel-Vanille-Milch, Mandel-Kaffee, Mandel-Schoko-Brotaufstrich und Mandel-Pudding. Heute verraten wir Ihnen neben anderen ungewöhnlichen Mandelrezepten das unwiderstehliche Geheimnis namens Mandel-"Likör" - natürlich in kompromisslos gesunder Qualität.
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Man solle täglich Milch trinken ist ein Ratschlag den viele Menschen befolgen. Mittlerweile mehren sich Hinweise darauf, dass Milch bei Weitem nicht so gesund ist, wie allgemein angenommen. Gesundheitsbewusste Menschen verzichten mittlerweile auf die Milch und wenden sich Alternativen zu.
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Milch und Milchprodukte sind keineswegs so gesund, wie wir das fast alle glauben. Die intensive Massentierhaltung der Milchkühe in Kombination mit der industriellen Verarbeitung der Milch macht aus einem möglichen Lebensmittel ein Kunstprodukt, das für den menschlichen Körper eine enorme gesundheitliche Belastung darstellen kann. Wir präsentieren Ihnen leckere Milch-Ersatz-Gerichte und laden Sie ein zum köstlich-gesunden milchfreien Genießen.
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Milch ist das durch ein- oder mehrmaliges tägliches Melken gewonnene unveränderte Eutersekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Kühen. So lautet Paragraph 2 der gültigen Milchverordnung, der somit gleichzeitig beweist, dass die weiße Flüssigkeit, die überall als Milch verkauft wird, überhaupt keine Milch mehr ist!
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Nur wenige Dinge sind so umstritten wie der Einfluss von Kuhmilch und daraus hergestellter Produkte auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Das Ergebnis einer neuen Untersuchung scheint jenen Experten Recht zu geben die der Meinung sind, Milchprodukte seien schädlich und sollten daher generell gemieden werden. Es hatte sich herausgestellt, dass jene Menschen die gerne Milch konsumieren, offenbar mit einem höheren Prostatakrebs-Risiko zu leben haben.
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