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Rotalgen: Hohe Bioverfügbarkeit von Calcium

Die Rotalge namens Lithothamnium calcareum enthält besonders viel bioverfügbares Calcium und eignet sich daher sehr gut als natürliches Calciumpräparat. Daneben enthält die Rotalge viele weitere Mineralstoffe und macht damit der Sango Meeres Koralle Konkurrenz. Worin sich die beiden natürlichen Calciumquellen unterscheiden und was es bei der Einnahme zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

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14 November 2021

Die Rotalge mit viel Calcium

Lithothamnium calcareum (auch Phymatolithon calcareum genannt) ist eine Rotalge, die auch als „Kalkalge“, „Rotkalkalge“ oder „Calcium-Alge“ bekannt ist. Sie gehört zu den Meeresalgen und wurde wegen ihrer rot-violetten Farbe lange Zeit für eine Koralle gehalten.

Die Rotalge L. calcareum gilt als hochwertige natürliche Calcium-Quelle, denn neben Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Zink und Jod reichert sie hohe Mengen Calcium aus dem Meer in sich an. Die Rotalge wird deshalb für Nahrungsergänzungen verwendet (stellt auch eine gute Alternative zur Sango Meeres Koralle dar) oder pflanzlicher Milch zugesetzt, um deren Calciumgehalt so zu erhöhen, dass er mit zumeist 120 mg Calcium pro 100 g genauso hoch ist wie in Kuhmilch ( 1 ).

Bio-Pflanzendrinks darf neuerdings aber kein L. calcareum mehr zugesetzt werden, denn es handle sich dabei nicht um einen notwendigen Inhaltsstoff und sei deshalb nicht mit dem EU-Bio-Siegel konform, wie der Europäische Gerichtshof im April 2021 entschieden hat. Ein guter Grund, seinen Pflanzendrink in Zukunft selbst herzustellen – so können Sie ihn nach Ihrem Bedarf mit Lithothamnium-Calcareum-Pulver anreichern. Entsprechende Rezepte finden Sie unter vorigem Link ( 23 ).

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Ernte und Verarbeitung der Rotalge

L. calcareum wächst 20 bis 50 Meter tief an den Küsten des Atlantiks sowie im Mittelmeer. Stirbt die Alge, sinkt sie auf den Meeresgrund und lagert sich dort in Gräben ab, von wo sie dann innerhalb eines Vierteljahres geerntet bzw. mit speziellen Vorrichtungen abgesaugt wird ( 2 ).

Eine solch umweltschonende Ernte ist notwendig, denn die Rotalge zeichnet sich durch ihr besonders langsames Wachstum aus – sie wächst nur wenige Zentimeter pro Jahr. Nach der Ernte wird die Meeresrotalge schonend getrocknet, zerkleinert und schliesslich zu Pulver zermahlen ( 3 ) ( 4 ).

Die Nährwerte der Rotalge L. calcareum

Unter dem folgenden Link finden Sie die Nährwerte der Rotalge L. calcareum in Tabellenform als PDF ( 5 ).

Die Mineralstoffe in der Rotalge

In der Rotalge wurden signifikant höhere Gehalte an Calcium gefunden als in Braunalgen, Grünalgen und anderen Rotalgen. L. calcareum besteht getrocknet zu ca. 30 % aus Calcium und zu etwa 6 % aus Magnesium ( 9 ).

Von der Alge werden zur Nahrungsergänzung nur wenige Milligramm oder Gramm pro Tag eingenommen – in der Regel maximal 2.4 g. Diese Menge liefert durchschnittlich 750 mg Calcium, was schon 75 Prozent des Calcium-Tagesbedarfs deckt. Daneben liefern 2.4 g rund 20 Prozent des Tagesbedarfs an Eisen und Magnesium.

Es gilt jedoch zu beachten, dass die Mineralstoffgehalte von Algen stark schwanken können, da diese von den jeweiligen Gehalten in den Herkunftsgebieten abhängen. In folgendem PDF finden Sie die Mineralstoffe der Rotalge L. calcareum ( 6 ) ( 7 ) ( 8 ).

Aufgaben von Calcium

Calcium ist ein sehr wichtiger Mineralstoff, so dass Sie in jedem Fall auf eine gute und ausreichende Versorgung achten sollten. Calcium hat im menschlichen Organismus u. a. die folgenden Aufgaben:

  1. Produktion und Absonderung von Hormonen und Enzymen
  2. Aufbau der Knochen und Zähne
  3. Funktion von Muskeln und Nerven
  4. Regulation des Säure-Basen-Haushalts

Calciummangel feststellen und beheben

Ein Calciummangel kann vielfältige Ursachen haben und sich in Symptomen wie trockener Haut, Kreislaufbeschwerden, brüchigen Nägeln, Haarausfall, Schlafstörungen usw. äussern – Symptome, die auch viele andere Ursachen haben können. Es ist daher nicht ganz einfach einen Calciummangel festzustellen. Im vorigen Link erklären wir, wie Sie selbst bei sich einen Calciummangel überprüfen können.

Sollte sich zeigen, dass Sie Ihre Calciumversorgung optimieren müssen, dann können Sie das über die Ernährung tun (hier finden Sie die besten pflanzlichen Calciumquellen) oder aber auch eine Nahrungsergänzung mit Calcium einnehmen. Zu den natürlichen calciumreichen Nahrungsergänzungsmitteln gehört neben L. calcareum auch die Sango Meeres Koralle.

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Rotalge L. calcareum und Sango Meeres Koralle – der Unterschied

Die Sango Meeres Koralle stellt eine ausgezeichnete Calciumquelle dar. Über ihre Wirkungen und Eigenschaften lesen Sie alles unter vorigem Link. Da die Sango Meeres Koralle in Japan gewonnen wird, fühlen sich viele Menschen wegen einer potenziellen radioaktiven Belastung (Fukushima) nicht wohl bei der Einnahme (obwohl zumindest die Sango-Produkte von effective nature regelmässig in Radioaktivitätsanalysen überprüft werden und nie eine entsprechende Belastung festgestellt werden konnte).

Eine Alternative zur Sango Meeres Koralle stellt in Sachen Calciumversorgung die Rotalge Lithothamnium calcareum dar. Calcium und Magnesium liegen in ihr zwar nicht in einem so guten Verhältnis vor wie in der Sango Meeres Koralle – dort beträgt das Verhältnis etwa 2 : 1 (Ca : Mg) und in der Rotalge etwa 5 : 1. Doch können Sie – wenn Sie nicht nur Calcium, sondern auch Magnesium benötigen – das Verhältnis durch die zusätzliche Einnahme von Magnesium verbessern ( 10 ).

Wenn Sie die Rotalge beispielsweise in der Dosis von 2.4 g pro Tag einnehmen, könnten Sie zusätzlich noch mindestens 120 mg Magnesium einnehmen, um auf das optimale Verhältnis von 2 : 1 zu kommen.

Der Vorteil einer getrennten Einnahme ist, dass Sie bei Bedarf auch mehr Magnesium einnehmen können, was bei der Sango Meeres Koralle nicht der Fall ist, da Sie andernfalls zu viel Calcium zu sich nehmen würden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie sich das individuell zu Ihnen passende Magnesiumpräparat aussuchen können (z. B. Magnesiumcitrat, - malat, -orotat etc.), also nicht auf das Magnesiumcarbonat in Sango angewiesen sind. Die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Magnesiumverbindungen erklären wir in unserem Artikel über die Einnahme von Magnesiumpräparaten.

Wenn Sie nur Calcium benötigen, weil Ihre Ernährung calciumarm ist, aber gleichzeitig ausreichend Magnesium liefert (was oft bei pflanzenbasierten Ernährungsformen der Fall ist), dann sind Präparate aus der Calcium-Alge perfekt für Sie geeignet.

Hohe Bioverfügbarkeit von Calcium

Wenn eine Nahrungsergänzung oder ein Lebensmittel besonders hohe Mengen eines Mineralstoffes enthält, dann heisst das noch lange nicht, dass diese grosse Menge auch tatsächlich im Darm resorbiert und vom Körper genutzt werden kann. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Bioverfügbarkeit. Diese sagt aus, wieviel eines Stoffes vom Körper aufgenommen wird und wieviel davon einfach wieder ausgeschieden wird (mit Urin oder Stuhl). Calcium wird vorwiegend über den Dünndarm aufgenommen ( 11 ).

Vom Darm gelangt der Mineralstoff ins Blut, von wo aus er sich im Körper verteilt. Etwa 99 % des Calciums wird dabei in den Knochen und in den Zähnen gespeichert. Überschüssiges Calcium wird mit dem Urin wieder ausgeschieden.

Calcium liegt in der Rotalge L. calcareum zu 80 % als Calciumcarbonat vor. Bei Calciumcarbonat handelt es sich um Calcium, das an das Salz der Kohlensäure (Carbonat) gebunden ist. In Form von Calciumcarbonat wird Calcium in relativ hohen Mengen vom Körper absorbiert. Allerdings kommt es auf die Quelle des Calciumcarbonates an ( 12 ). Denn Calciumcarbonat aus natürlichen Quellen (wie Lithothamnium calcareum oder Sango Meeres Koralle) zeigte in Studien eine höhere Bioverfügbarkeit als künstliches Calciumcarbonat ( 13 ) ( 14 ) ( 15 ).

Die Rotalge schnitt auch im Vergleich zu anderen natürlichen Calciumcarbonat-Quellen besser ab: Während die Bioverfügbarkeit von Calciumcarbonat aus Mineralien bei rund 70 % lag und diejenige von Calciumcarbonat aus Austernschalen bei 27 %, hatte das Calciumcarbonat aus der Calcium-Alge eine Bioverfügbarkeit von rund 87 % ( 16 ). Alle Informationen zu den besten Calciumpräparaten finden Sie im vorigen Link.

Mehr Jod in der Rotalge als in der Sango Meeres Koralle

Wie andere Meeresalgen auch, ist die calciumreiche Rotalge eine sehr gute Jodquelle. Verglichen mit Algen wie beispielsweise Hijiki, Arame und Kelp, die extrem viel Jod enthalten können, ist der Jodgehalt in Lithothamnium calcareum gerade richtig. 1 g L. calcareum enthält in etwa 34 µg Jod – der Tagesbedarf liegt bei 200 µg. Geht man nun von der Dosis von 2.4 g L. calcareum pro Tag aus, so nähme man damit 85 µg Jod auf – die perfekte Dosis, um die Jodversorgung zu optimieren. Da die Mineralstoffgehalte von Algen allerdings stark schwanken können, sollten Sie nur Calcareum-Präparate wählen, bei denen der Jodgehalt regelmässig gemessen und ausgewiesen wird.

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das insbesondere die Schilddrüse zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt. Die Schilddrüse braucht Jod, um Hormone produzieren zu können. Ausserdem wird Jod für den Energiestoffwechsel, das Nervensystem und die Haut verwendet.

Der tägliche Jodbedarf sollte dabei aber nicht überschritten werden, denn zu viel Jod könnte (genau wie ein Jodmangel) zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Besonders Personen mit Hashimoto Thyreoiditis sollten nicht zu viel Jod einnehmen, da sich die Krankheit dadurch noch beschleunigen könnte. Leiden Sie an einem Schilddrüsenproblem sollten Sie aufgrund der potenziell hohen Jodgehalte in L. calcareum besser die Sango Meeres Koralle einnehmen – diese enthält lediglich 7 µg Jod pro Gramm (zumindest die Produkte von effective nature). Die Rotalge eignet sich dagegen gut für Personen, die zusätzlich etwas mehr Jod benötigen ( 22 ).

Die Rotalge ist eine gute Alternative zur Sango Meeres Koralle

Zusammengefasst stellt die Rotalge L. calcareum eine gute Alternative zur Sango Meeres Koralle dar. Es handelt sich dabei um eine hochwertige natürliche Calciumquelle, die genau wie die Sango Meeres Koralle noch viele weitere Mineralstoffe liefert. Im Unterschied zur Sango Meeres Koralle enthält L. calcareum diese Mineralstoffe sogar in relevanten Mengen – für die Sango Koralle trifft das nur auf Calcium und Magnesium zu. Daneben zeichnet sich die Calcium-Alge durch ihre hohe Bioverfügbarkeit aus. Bei der Einnahme sollte auf den Jodgehalt und (bei Bedarf) auf die zusätzliche Zufuhr von Magnesium geachtet werden.

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Die Schwermetallbelastung in der Rotalge L. calcareum

Die Rotalge lagert aber nicht nur für den Menschen wertvolle Mineralstoffe ein, sondern u. U. auch Schwermetalle. Sind Produkte aus Lithothamnium calcareum also womöglich schädlich? Studien haben die Schwermetallbelastung von L. calcareum aus Irland, Italien und Brasilien genauer unter die Lupe genommen.

Für Cadmium, Arsen, Quecksilber und Uran konnten keine bedenklichen Werte gefunden werden. Die laut Bundesinstitut für Risikobewertung tolerierbaren Höchstgehalte werden bei einer täglichen Dosis von 2.4 g demnach nicht überschritten. Für Quecksilber lagen die Messungen sogar deutlich unter dem erlaubten Quecksilbergehalt in Fisch – ein Lebensmittel, von dem sehr viel grössere Mengen gegessen werden (mehrere 100 g pro Woche) als von der Calcium-Alge (max. 16,8 g pro Woche) ( 17 , 18 , 19 , 20 ).

Aluminium in der Rotalge

Laut einer Analyse von L. calcareum aus Italien enthalten die Algen höhere Mengen an Aluminium als andere Rotalgen und auch als Braun- und Grünalgen. Die italienischen Algen enthielten bis zu 8750 mg Aluminium pro kg, was tatsächlich ein sehr hoher Wert ist.

Die Herkunftsregion scheint beim Aluminiumgehalt jedoch einen grossen Unterschied zu machen, denn der Aluminiumgehalt von L. calcareum aus Irland betrug lediglich 291 mg/kg, derjenige von Algen aus Brasilien 650 mg/kg.

Die wöchentliche Aluminiumaufnahme sollte laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung 1 bis 2 mg pro kg Körpergewicht nicht übersteigen. Rechnet man die obigen Aluminiumwerte auf die typische tägliche Rotalgen-Dosis von 2.4 g herunter, käme man pro Woche auf folgende Aluminiumwerte ( 21 ):

  1. L. calcareum aus Irland: 4.9 mg
  2. L. calcareum aus Brasilien: 11 mg
  3. L. calcareum aus Italien: 147 mg

Eine Person, die 70 kg wiegt, könnte laut BfR ihr Leben lang zwischen 70 und 140 mg Aluminium pro Woche aufnehmen, ohne gesundheitliche Risiken fürchten zu müssen. Während sich die Algen aus Irland und Brasilien weit unter diesen Werten befinden, übersteigt der Wert für italienische L. calcareum die Empfehlung des BfR jedoch.

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Auf Herkunft der Rotalge achten

Aus den obigen Messungen zum Aluminiumgehalt lässt sich schliessen, dass bei der Einnahme von L. calcareum unbedingt auf die Herkunft der Rotalgen geachtet werden sollte. In der Regel wird die Herkunft der Algen auf der Verpackung angegeben. Bevorzugen Sie L. calcareum aus Brasilien oder Irland oder fragen Sie beim Hersteller nach aktuellen Analysen bezüglich des Aluminiumgehalts.

In unserem Artikel Aluminium ausleiten, stellen wir Ihnen Massnahmen vor, die verhindern, dass sich Aluminium im Körper einlagert.

Die Nebenwirkungen der Rotalge L. calcareum

Seit längerem ist bereits bekannt, dass die Aufnahme von Calciumcarbonat genügend Magensäure erfordert, da Calciumcarbonat die Magensäure neutralisiert. In einer Studie an Ratten wurde bestätigt, dass die Rotalge L. calcareum den pH-Wert im Magen signifikant erhöht. Für Personen, die zu viel Magensäure produzieren und deshalb beispielsweise an Sodbrennen leiden, ist das ein Vorteil.

Da die Kapseln oder das Pulver mit der Rotalge nicht zum Essen eingenommen werden, sondern 30 Minuten davor, wird die Alge auch bei Menschen mit Magensäuremangel eher keinen störenden Einfluss auf die Verdauung oder Magensäurebildung haben. Anders wäre es, wenn man die Algenpräparate zum Essen nehmen würde.

Die Rotalge anwenden

Die Rotalge kann in Form von Kapseln oder Pulver eingenommen werden. Die Menge an enthaltenem Pulver pro Kapsel und der entsprechende Calciumgehalt unterscheiden sich je nach Hersteller. Die Calcium-Algen-Kapseln von effective Nature enthalten beispielsweise 2.4 g Algenpulver à 800 mg Calcium pro Tagesdosis. Die Kapseln anderer Hersteller enthalten teilweise nur halb so viel Calcium.

Für welches Präparat Sie sich entscheiden, hängt davon ab, welche Dosis Calcium Sie benötigen. Die Rotalge L. calcareum wird idealerweise 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen. Das Pulver kann in Wasser oder eine Pflanzenmilch gerührt werden.

Hinweis: L. calcareum wird in diesem Artikel häufig auch einfach als Rotalge bezeichnet, was aber nicht bedeutet, dass es nur diese eine Rotalge gibt. Es gibt sehr viele verschiedene Rotalgen - sowohl im Süsswasser als auch im Salzwasser, z. B. den roten Horntang, das Korallenmoos, den Schnurtang und viele weitere mehr. Auch Agar Agar, das pflanzliche Geliermittel, das gerne für Sülze, Puddings, Tortenguss und Grützen verwendet wird, ist ein Pulver, das aus Rotalgen hergestellt wird. Genauso ist Dulse eine Rotalge, die in Flockenform zum Würzen verwendet werden kann. Auch Kelp und Nori sind Rotalgen. L. calcareum ist also nur eine von vielen Rotalgenarten.

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Quellen
  1. (1) Imperatori L. et al. Feasibility single-arm study of a medical device containing Desmodium adscendens and Lithothamnium calcareum combined with chemotherapy in head and neck cancer patients. Cancer Manag Res. 2018 Nov 8;10:5433-5438
  2. (2) Helmut Snoek, Meeresalgen: Meeresalgenprodukte und ihre Anwendung im Land- und Gartenbau. Books on Demand; 1. Edition (20. August 2020).
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  4. (4) da Silva, R.P.; Kawai, G.S.D.; Andrade, F.R.D.d.; Bezzon, V.D.N.; Ferraz, H.G. Characterisation and Traceability of Calcium Carbonate from the Seaweed Lithothamnium calcareum. Solids 2021, 2, 192-211.
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  8. (8) Litholife, Lithithamnion, Stand: 26.10.21.
  9. (9) Zhu, Y.-S., Connolly, A., Guyon, A., & FitzGerald, R. J. (2013). Solubilisation of calcium and magnesium from the marine red algaeLithothamnion calcareum. International Journal of Food Science & Technology, 49(6), 1600–1606.
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  22. (22) myFairtrade: Chemische Analyse Sango Meereskoralle, Stand: 26.10.2021.
  23. (23) Gerichtshof der Europäischen Union PRESSEMITTEILUNG Nr. 69/21 Luxemburg, den 29. April 2021, Das Unionsrecht untersagt den Zusatz der Alge Lithothamnium calcareum bei der Verarbeitung ökologischer/biologischer Lebensmittel wie ökologischen/biologischen Reis- und Sojagetränken zu deren Anreicherung mit Calcium, Urteil in der Rechtssache C-815/19 Natumi GmbH / Land Nordrhein-Westfalen.