10 Kräuter, die Ihre Lungen schützen


Es gibt Heilkräuter, die die Lungengesundheit stärken, Atemwegsinfektionen heilen und sogar Schäden an der Lunge reparieren können.


Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 15.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Zehn Heilpflanzen für Lungen und Atemwege

(Zentrum der Gesundheit) – Heilpflanzen für die Lungen und Bronchien sind wichtiger denn je. Denn Infektionen der Atemwege scheinen immer hartnäckiger zu werden, und es dauert immer länger, bis Betroffene von ihren zahlreichen Symptomen vollständig geheilt sind – auch dann, wenn Medikamente eingenommen werden. Heilkräuter lindern nicht nur die Symptome, sondern stärken die Atemwege und können sogar bestehende Schäden an der Lunge wieder reparieren. Nachfolgend stellen wir Ihnen 10 der besten Heilpflanzen vor, die Ihre Lungengesundheit deutlich verbessern können.

Heilpflanzen für Lungen und Atemwege © Hetizia - Fotolia.com (Thymiantee)

Kräuter für die Atemwege

Enthält Ihre Hausapotheke auch genügend Kräuter für den Fall einer Erkältung oder einer Bronchitis? Wenn Sie sich bei Erkrankungen der Atemwege nämlich in die Hände der Schulmedizin begeben, erhalten Sie nicht selten Antibiotika. Damit aber gehen Sie nicht nur das Risiko ein, unter den vielen verschiedenen antibiotikatypischen Nebenwirkungen leiden zu müssen (Störung der Darmflora, Pilzinfekte, Schwächung des Immunsystems).

Auch wird es Ihnen auf diese Weise sehr schwer fallen, die Selbstheilkräfte des Organismus anzukurbeln. Dann aber bleiben Sie weiterhin anfällig und schwach – und beim nächsten Infekt sind Sie wieder unter den ersten, die es erwischt.

Hat Sie überdies ein Virusinfekt ereilt – wie bei Erkältungen und Grippe üblich – dann wirken Antibiotika nur wenig, denn Antibiotika schiessen auf Bakterien, aber nicht auf Viren. In diesem Falle können Antibiotika lediglich etwaige parallel auftretende bakterielle Sekundärinfektionen lindern, wie z. B. Nebenhöhlen-, Mittelohr- oder Lungenentzündungen. Das Virus selbst aber bleibt unberührt.

Die vielen Heilwirkungen der Heilpflanzen

Im Gegensatz zu allopathischen Mitteln (Antibiotika & Co.) wirken Heilpflanzen auf ganz andere Weise. Zwar können teilweise auch sie Bakterien töten. Doch enthalten Heilpflanzen – im Gegensatz zu Antibiotika – nicht nur antibakteriell wirkende Stoffe, sondern daneben auch sekundäre Pflanzenstoffe mit noch vielen anderen ganz unterschiedlichen Wirkungen.

So gibt es Pflanzenstoffe, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken. Andere lösen und verflüssigen Schleim, wieder andere entkrampfen (bei Husten wichtig) und die nächsten fördern die Regeneration der Schleimhäute. Wenn man überdies gezielt verschiedene Heilpflanzen miteinander kombiniert, kann man alle diese Heilwirkungen gleichzeitig abdecken.

Eine Heilpflanze kann also den Infekt der Atemwege auf vielen Ebenen gleichzeitig beeinflussen und bessern, während Antibiotika einfach nur Bakterien bekämpfen, ohne den Körper zu heilen.

Anzeige:

1. Süssholzwurzel für die Lungen

Die Süssholzwurzel (Glycyrrhiza glabra) zählt mit Sicherheit zu den am weitesten verbreiteten Heilpflanzen der Welt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin taucht sie in weitaus mehr Rezepten und Therapien auf als jedes andere Heilkraut – was daran liegt, dass man vom Süssholz annimmt, es könne die Wirkungsweise aller anderen Heilpflanzen harmonisieren.

  • Süssholz wirkt sehr pflegend auf die Schleimhäute, so dass diese im Rachen und vor allem in der Lunge und im Magen geschmeidig bleiben.

  • Süssholz reduziert Infekte im Hals und weist bei trockenem Husten schleimlösende Eigenschaften auf. Für die Schleimlösung im Bereich der Atemwege sind die im Süssholz enthaltenen Saponine verantwortlich – sie ermöglichen es dem Körper, den gelösten Schleim abzuhusten.

  • Süssholz lindert den Hustenreiz, denn es lindert Krämpfe in den Bronchien.

  • Süssholz wirkt entzündungshemmend, da es freie Radikale blockiert und dadurch entzündungsbedingte Verhärtungen der Atemwege verhindert.

  • Süssholz bekämpft Bakterien und Viren.

  • Süssholz enthält Glycyrrhizin und Flavonoide – sekundäre Pflanzenstoffe – die bei der Prävention von Lungenkrebs und sogar im Kampf gegen den Krebs helfen.

Süssholz: Die Zubereitung

Wird ein reiner Süssholztee zubereitet, dann empfiehlt es sich 2 EL Süssholz in 500 ml kaltem Wasser aufzukochen, 20 – 30 Sekunden kochen zu lassen, dann abzugiessen und in eine Thermoskanne zu füllen. Den Tee trinkt man jetzt auf drei bis fünf Tassen über den Tag verteilt. Gemischt mit Kamille ist es auch ein hervorragender Tee für einen kranken Magen, z. B. bei Gastritis.

Will man das Süssholz mit anderen lungenfreundlichen Kräutern mischen, überbrüht man die Mischung (1 TL pro 150 ml) wie bei Tee üblich mit kochendem Wasser und lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen, kocht also nicht auf.

2. Huflattich: Ein idealer Hustenstiller

Der Huflattich (Tussilago farfara) wurde viele tausend Jahre traditionell von den amerikanischen Ureinwohnern verwendet, um die Lunge zu stärken und überschüssige Schleimmengen aus der Lunge und den Bronchien zu entfernen. In der Lunge wirkt die Pflanze beruhigend auf die Schleimhäute, was auch in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde, in denen sich der Huflattich als hilfreich bei Asthma, Husten, Bronchitis und anderen Lungenerkrankungen erwiesen hat.

In einer chinesischen Studie vom Oktober 2015 konnte man im Huflattich (in der Blütenknospe) vier Wirkstoffe identifizieren, die alle einen sehr starken hustenstillenden, entzündungshemmenden und schleimlösenden Effekt hatten. Der Huflattich ist in getrockneter Form (als Tee) oder als Alkoholextrakt (d.h. als Tinktur) erhältlich.

Huflattich: Die Zubereitung

1 TL getrocknete Huflattichblätter oder Blüten mit kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen, dann abgiessen. Huflattich sollte immer nur kurweise eingesetzt werden, also nicht länger als vier bis sechs Wochen – und dies nicht öfter als ein Mal im Jahr. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte der Huflattich ganz gemieden werden. Ebenfalls Leberkranke. Grund sind die im Huflattich enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide.

3. Cannabis: Wirksames Arzneimittel bei Asthma

Cannabis ist die Hanfpflanze. Während die Hanfsaat (die für Müslis, Smoothies, Brot etc. verwendet wird), das Hanföl und auch das Hanfblattpulver aus THC-freien Sorten gewonnen werden, ist es genau dieser Stoff, den man bei Atemwegserkrankungen nutzen kann.

THC gehört zu den sog. Cannabinoiden (Cannabidiol CBD), die viele medizinische Wirkungen haben. In Bezug auf die Atemwege – wie z. B. bei Asthma oder auch bei Nasennebenhöhlenentzündungen – sind es besonders die bronchienerweiternden, entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften, auf die es ankommt und die die Atemwege befreien.

Da das Rauchen bei Asthma eher nicht empfehlenswert ist, gibt man die gut zerriebenen Pflanzenteile in einen sog. Vaporizer – ein kleines Gerät, das es in vielen Ausführungen gibt und das ursprünglich für die Aromatherapie entwickelt wurde. Es erhitzt getrocknete Pflanzenteile so stark, dass deren Wirkstoffe verdampft werden.

Der Dampf wird dann eingeatmet. Vorteil zum Rauchen: Es entstehen nicht die bei der Verbrennung üblichen Giftstoffe, so dass man nahezu ausschliesslich in den Genuss der medizinischen Stoffe gelangt.

Das Inhalieren der verdampfenden Cannabinoide sorgt nicht nur für Linderung bei Asthma, sondern auch für eine nachweisliche Besserung bei Schmerzzuständen, Krebs, psychischen Problemen wie Angstzuständen und Depressionen und vielen Beschwerden mehr.

Allerdings ist die Beschaffung von THC-haltigem Cannabis (auch Gras, Weed oder Marihuana genannt) nicht einfach. Wer Cannabis zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes nutzen will, sollte sich daher zunächst nach den in seinem Land geltenden Gesetzen erkundigen. In manchen Ländern ist der Anbau einiger Pflanzen für den Eigenbedarf möglich. Saatgut von THC-reichen Sorten und Anleitungen zum Anbau gibt es im Internet.

4. Thymian: Spezialist für die Lungen und Atemwege

Thymian (Thymus vulgaris) ist eine mächtige Waffe im Kampf gegen verstopfte Atemwege und verschleimte Bronchien. Im Thymian befinden sich äusserst wirksame antiseptische ätherische Öle, die als natürliche Antibiotika eingestuft werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Antibiotika besitzt Thymian – z. B. als Tee – jedoch die Fähigkeit, sowohl bei Bakterien als auch bei Viren Wirkung zu zeigen.

Kein Wunder wird der Thymian seit der Antike als Lungenmedizin verwendet und findet auch heute noch häufig Einsatz in der Prävention sowie der Therapie von Infektionen der Atemwege – ob Bronchitis, Halsschmerzen oder Lungenentzündungen.

Details zum Thymian finden Sie hier: Thymian – Der Spezialist für Erkältungen

Thymian: Die Zubereitung

Für einen Thymiantee übergiessen Sie 1 – 2 TL Thymiankraut mit 200 ml kochendem Wasser und giessen den Tee nach 5 bis 10 Minuten ab, wovon täglich 2 bis 4 Tassen getrunken werden können.

Auch eine Thymiantinktur kann zum Einsatz kommen. Dosiert wird sie nach den Einnahmeempfehlungen des Herstellers. Macht man sich die Tinktur selbst, nimmt man 3-mal täglich 20 bis 30 Tropfen. Wie Sie eine Thymiantinktur selbst herstellen können, lesen Sie hier: Tinkturen selbst gemacht

5. Echter Alant: Schleimlösend und hustenstillend

Vom Echten Alant (Inula helenium) wird die Wurzel verwendet. Sie riecht in frischer Form nach Banane, getrocknet dann nach Weihrauch oder ein bisschen nach Vanille mit Kampfergeschmack. Der Alant ist eine alte Heilpflanze, die schon in sehr frühen Zeiten bei verschleimten Atemwegen und zur Stärkung der Lungenfunktion eingesetzt wurde – ob in Europa, Nordamerika oder Asien.

Die Pflanze gilt aufgrund ihrer antibiotischen, schleimlösenden und krampflindernden Wirkungen bei Lungenproblemen als ideale Heilpflanze für Menschen, die an Bronchitis, Erkältungen, Atemnot, Brustschmerzen und Reizhusten leiden. Der Alant erweitert die Atemwege, entspannt die Bronchien und lässt wieder gut durchatmen. Man kann die Alantwurzel auch mit anderen Heilpflanzen für die Atemwege mischen, z. B. mit Thymian und der Primelwurzel (Mischungsverhältnis 4 : 3 : 1).

Alant: Die Zubereitung

Da die Alantwurzel eine sog. "harte Droge" mit ätherischem Ölgehalt ist, stellt man aus ihr ein Infusmazerat her. Auf diese Weise gelingt es, möglichst viel ihrer Wirkstoffe im Tee zu lösen. Ein gehäufter Teelöffel der zerkleinerten Alantwurzel wird dazu mit kochendem Wasser übergossen. Dann lässt man den Tee bis zum Erkalten ziehen. Anschliessend kann er wieder schonend erwärmt und schluckweise getrunken werden – und zwar drei Tassen täglich über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Echter Alant ist jedoch auch in Form von Tinkturen erhältlich, oder man macht sich die Tinktur, wie schon beim Thymian erwähnt, einfach selbst. Beim Echten Alant kommt es gelegentlich zu allergischen Reaktionen, so dass empfindliche Personen vorsichtig sein sollten.

6. Eukalyptus: Befreit die Nebenhöhlen

Heimisch ist der Eukalyptus bekanntlich in Australien und erfreut dort die Koalabären. Der Eukalyptus ist ein sehr schnell wachsender Baum (bis zu 2 Meter pro Jahr), der mächtige Stämme entwickelt und häufig sogar nach Buschbränden wieder austreibt. Sein lebensfrohes und erfrischendes Aroma weist bereits auf den Haupteinsatzbereich des Eukalyptus hin: Krankheiten der Atemwege und der Lungen.

Die Pflanze verbessert den Zustand der Atemwege und lindert Beschwerden im Rachenbereich. Der Eukalyptus ist gar so stark wirksam, dass er auch gegen Bakterien (Stapyhlococcus aureus) wirkt, die bei Antibiotika längst resistent sind. Auch ist bekannt, dass der Eukalyptus sehr gut bei Pilzerkrankungen helfen kann – ob im Darm oder auch auf der Haut. Und zuguterletzt kann man das Öl auch in schmerzende Rheumastellen einreiben, da es analgetisch (schmerzlindernd) wirkt.

Heutzutage ist der Eukalyptus ein Hauptbestandteil vieler Hustensäfte. Verantwortlich für seine gute Wirkung auf die Lungengesundheit ist der Stoff Cineol.

Cineol wirkt schleimlösend und hustenstillend, beseitigt Verstopfungen in den Nasennebenhöhlen und beruhigt Entzündungen, wo auch immer sie sich in den Atemwegen aufhalten. Ein zusätzlicher Bonus besteht darin, dass Eukalyptus grosse Mengen an Antioxidantien enthält, und daher das Immunsystem im Kampf gegen Erkältungen und andere Erkrankungen optimal unterstützen kann.

Eukalyptus: Die Zubereitung

2 TL getrocknete und fein zerstossene Eukalyptusblätter werden mit heissem Wasser (150 bis 200 ml) aufgegossen. Man lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen, giesst ihn ab und trinkt ihn sodann in kleinen Schlucken. Bis zu 5 Tassen pro Tag kann man davon bei akuten Erkrankungen trinken. Der Tee kann auch gegurgelt werden, z. B. bei Halsschmerzen. Noch besser ist es, wenn man den Eukalyptus mit Thymiankraut und Anisfrüchten kombiniert (Verhältnis 1 : 1 : 1).

Allerdings ist ein solcher Eukalyptustee weitaus weniger wirksam als das ätherische Öl des Eukalyptus. Man kann das Eukalyptusöl inhalieren, entweder mit Hilfe eines Inhalators oder aber auch das Öl auf ein Tuch oder Duftstein tröpfeln und dann einatmen. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte das ätherische Eukalyptusöl nicht angewandt werden.

Ätherisches Eukalyptusöl gibt es auch in Kapselform. Denn es wirkt nicht nur direkt über das Einatmen, sondern auch über die Verdauungsorgane. Eukalyptusölkapseln erhalten Sie in jeder Apotheke.

7. Königskerze: Schützt die Lungen und Atemwege vor Austrocknung

Sowohl die Blüten als auch die Blätter der Königskerze (Verbascum) werden dazu verwendet, Pflanzenextrakte herzustellen, die sich positiv auf die Lungen auswirken. Die Königskerze wird von Naturheilkundlern dazu eingesetzt, überschüssigen Schleim aus der Lunge zu befördern, die Bronchien zu säubern und Entzündungen zu lindern, die sich in den Atemwegen festgesetzt haben.

Die Königskerze wirkt ausserdem bei trockenen und gereizten Schleimhäuten reizlindernd. Sie enthält Pflanzenschleimstoffe, die sich schützend auf die Atemwege legen. Quälender Hustenreiz oder Kratzen im Hals verschwinden. Die Schleimstoffe der Königskerze schützen auch vor trockener und staubiger Luft, vor Autoabgasen und Zigarettenrauch.

Ausserdem verhindern sie, dass sich Bakterien auf den Schleimhäuten niederlassen können. Die Königskerze schmeckt mild und angenehm und wird auch von Kindern gerne gemocht.

Königskerze: Die Zubereitung

Bei der Königskerze kann man in der Zubereitung sehr variieren und damit auch die gewünschten Wirkungen erzielen. Heilpraktikerin und Heilpflanzenexpertin Ursel Bühring erklärt, dass ein lauwarmer Aufguss beispielsweise reizlindernd wirkt (30 Minuten ziehen lassen), während ein heisser Aufguss auswurffördernd wirkt (10 Minuten ziehen lassen). Anschliessend muss der Tee durch ein sehr feines Sieb gegossen werden, um die Härchen der Königskerze auszufiltern. Für 1 Teelöffel getrocknete Königskerzenblüten nimmt man 150 ml Wasser.

8. Salbei: Heilend bei entzündeten Schleimhäuten

Salbei (Salvia officinalis) ist eine der grossartigsten Heilpflanzen unseres Planeten. Daher auch der mittlerweile bekannte Spruch: "Warum sollte jemand sterben, wenn der Salbei in seinem Garten wächst?" Der Salbei enthält viele verschiedene Stoffe, die heilend wirken.

In Sachen Atemwege sind es einerseits die ätherischen Öle, wie Thujon, Cineol und Kampher, die antibakteriell wirken und gleichzeitig frei durchatmen lassen. Andererseits stecken im Salbei Gerbstoffe (Terpene), die entzündungshemmend, heilfördernd, antiseptisch und auch schmerzlindernd wirken.

Bei Halsschmerzen und anderen Erkrankungen der Mund- und Rachenschleimhaut ist der Salbei die unbestrittene Nummer Eins. Selbst bei Zahnfleischproblemen ist er hervorragend einzusetzen. Einfach ein Blättchen um den Finger wickeln und damit mehrmals täglich das Zahnfleisch massieren.

Allerdings sind es gerade die Gerbstoffe, die dafür sorgen, dass der Salbei bei Reizhusten nicht ideal ist. Er würde die Schleimhäute noch weiter austrocknen – oder aber man kombiniert ihn mit einer Schleimstoffdroge, wie z. B. der Königskerze, die wiederum die Schleimhäute schützt, so dass man in den Genuss beider Heilpflanzenwirkungen gelangen kann.

Salbei: Die Zubereitung

Für Salbeitee 1 TL getrocknete und zerstossene Salbeiblätter mit kochendem Wasser übergiessen (150 ml), 10 Minuten ziehen lassen, dann abgiessen und langsam trinken oder bei Halsschmerzen mehrmals täglich damit gurgeln.

Den Tee oder die ätherischen Salbeiöle kann man bei Husten, Nasennebenhöhlenentzündungen, Schnupfen und anderen Atemwegs- oder Lungenbeschwerden auch wunderbar inhalieren.

9. Pfefferminze

Die Pfefferminze (Mentha × piperita) – und insbesondere das ätherische Pfefferminz-Öl – enthalten Menthol, das den Atem wieder frei fliessen lässt. Hierbei handelt es sich um ein beruhigendes ätherisches Öl. Es entspannt die feinen Muskeln der Atemwege, wirkt krampflösend und angenehm kühlend.

Die Pfefferminze enthält neben Menthol noch weitere ganz unterschiedliche Bestandteile, wie z. B. Menthon, Menthylacetat, Menthofuran und Cineol. Auch kleinere Mengen Limonen, Pulegon, Caryophyllen und Pinen sind enthalten.

Im Zusammenspiel mit histaminhemmenden Stoffen wird die Pfefferminze somit zu einem hervorragenden, abschwellenden, krampflösenden und befreienden Mittel, das man sich gerne in den entsprechenden Zubereitungen auf die Brust reibt (z. B. 1 Tropfen ätherisches Öl in 1 TL flüssiges Kokosöl geben), um bei Erkältungen wieder frei atmen zu können. Doch helfen natürlich auch der Pfefferminztee und noch viel besser das ätherische Pfefferminzöl.

Wie schon beim Eukalyptus erklärt, so sollten auch Pfefferminzpräparate bei Säuglingen und Kleinkindern nicht angewandt werden.

Pfefferminze: Die Zubereitung

1 TL getrocknete und zerstossene Minzblätter mit kochenden 150 ml Wasser übergiessen und ca. 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Dann abgiessen und langsam trinken. Vom Pfefferminzöl gibt man 3 bis 4 Tropfen in ½ Liter heisses Wasser und inhaliert den aufsteigenden Dampf.

Anzeige:

10. Vogelknöterich: Die Lungen stärken mit Kieselsäure

Der Vogelknöterich (Polygonum aviculare) ist nicht nur eine sehr unscheinbare Pflanze, er ist auch noch sehr unbekannt, was seinen Einsatz als Heilpflanze für die Lungen betrifft. Es ist der hohe Kieselsäuregehalt, der sich auf das Lungengewebe resistenzsteigernd auswirken soll. Verwendet man allein den Vogelknöterich bei akuten Atemwegserkrankungen, ist seine Wirkung eher schwach. Er sollte in diesem Fall daher anderen Lungenkräutern beigemischt werden (z. B. einer Mischung aus Süssholz, Anis, Thymian und Königskerze).

Will man aber vorbeugend die Lungen und Bronchien stärken oder dies bei chronischen Lungenkrankheiten tun, dann kann man den Vogelknöterich langfristig (über viele Monate hinweg) zur Resistenzsteigerung der Atemwegsorgane einsetzen und allein vom Vogelknöterich täglich 3 Tassen trinken.

In einem historischen Rezept wird der Vogelknöterich (6 Teile) zu diesem Zweck mit anderen kieselsäurehaltigen Heilpflanzen gemischt, nämlich mit dem Ackerschachtelhalm (3 Teile) und dem Hohlzahnkraut (2 Teile). Das Mengenverhältnis haben wir in Klammern angegeben.

Vogelknöterich: Die Zubereitung

3 TL der getrockneten und zerkleinerten Pflanzen werden 10 – 12 Stunden (über Nacht) in kaltes Wasser gelegt (450 ml). Anschliessend kocht man auf und lässt bis zu 30 Minuten sanft köcheln, damit sich die Kieselsäure lösen kann.

Heilpflanzen für Lungen und Atemwege

Natürlich gibt es noch viel mehr Heilpflanzen für die Lungen und Atemwege. Doch haben in der Hausapotheke sowieso nicht alle einen Platz. Und die Wirkung wird nicht besser, wenn Sie 20 Pflanzen statt nur fünf zusammenmischen. Also suchen Sie sich besser einige der wichtigsten aus und konzentrieren Sie sich auf diese.

Sie werden sehen, Ihre Atemwegsbeschwerden werden nachlassen – ob diese nun akut oder bereits chronisch sind. Und denken Sie an die vorbeugende und stärkende Wirkung der Kieselsäurepflanzen, damit Sie in Zukunft nicht mehr so anfällig für Bronchitis, Schnupfen und Co sein werden.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.

Nutritionist Training

Quellen:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Heilpflanzen | Selbstbehandlung |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.





Liebe LeserInnnen

Aufgrund des hohen Kommentaraufkommens haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kommentarfunktion nur an 2 Tagen der Woche zu öffnen, nämlich jeweils am Freitag von 18:00 bis Samstags um 24:00 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

(0)

Weitere themenrelevante Artikel:

Nasenatmung - Wichtig für die Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Die meisten Menschen nehmen sie kaum wahr, denn sie funktioniert automatisch und ist selbstverständlich - die Atmung. Doch Atmung ist nicht gleich Atmung. Bewusste Nasenatmung, wie es beispielsweise beim Yoga praktiziert wird, kann unsere Gesundheit verbessern. Entgiftungsprozesse und bestimmte Nerven aktivieren und so unseren Körper fit halten.

weiterlesen

 

Heilpflanzen für starke Knochen und gesunde Zähne

(Zentrum der Gesundheit) - Heilpflanzen wirken sehr gut gegen Erkältungen oder bei Blasenproblemen. Auch gegen Rheuma und für das Herz sind Kräuter gewachsen. Aber für Knochen und Zähne? Wir stellen Ihnen Heilpflanzen vor, die Ihnen gemäss der traditionellen Volksheilkunde zu starken Knochen und gesunden Zähnen verhelfen können. Heilpflanzen, die Ihr ganzheitliches Programm zur Osteoporose-Prävention unterstützen, die eine rasche Regeneration nach Knochenbrüchen fördern und Ihre Zähne von innen heraus stärken.

weiterlesen

 

Die 10 mächtigsten Heilpflanzen

(Zentrum der Gesundheit) – Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten. Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

weiterlesen

 

Heilpflanzen sollen vom freien Markt verschwinden

(Zentrum der Gesundheit) - Es eilt: Mit Hilfe der Europäischen Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher Medizinischer Produkte (THMPD) soll der Verkauf von Heilpflanzen in der EU stark eingeschränkt werden. Ab 1. April 2011 soll der Verkauf von Heilpflanzen und ihren Produkten in der EU nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein.

weiterlesen

 

Phytotherapie - Die Pflanzenheilkunde

(Zentrum der Gesundheit) - Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen (Pulver, Tee, Extrakt, Tinktur).

weiterlesen

 

Heilpflanzen bei Depressionen

(Zentrum der Gesundheit) – Antidepressiva wirken nicht bei jedem und auch nicht ohne Nebenwirkungen. Doch gibt es bei Depressionen längst andere Wege, die man zunächst einmal gehen könnte, bevor man zu starken Geschossen greift. Neben einer spezifischen Nahrungsergänzung bieten sich hier ganz besonders Heilpflanzen an. Gerade bei leichten bis mittelschweren Depressionen zeigen Heilpflanzen bei vielen Betroffenen eine nachweislich sehr gute Wirkung. Ob Johanniskraut, Kava Kava, Rosenwurz oder Safran: Die Schatzkiste der Natur hilft dabei, dunkle Gedanken zu vertreiben und Platz für neuen Lebensmut zu machen.

weiterlesen

 

Heilende Giftpflanzen

(Zentrum der Gesundheit) - Viele Giftpflanzen können durchaus Respekt einflössend sein. Schliesslich sind sie oft schon in kleinsten Mengen tödlich. In der Homöopathie und auch teilweise in der Schulmedizin spielen sie jedoch wegen ihrer oftmals eindrucksvollen Heilwirkungen eine grosse Rolle. Lernen Sie bei uns heimische Giftpflanzen und deren erstaunliche Heilkraft kennen. Erfahren Sie, welche Giftpflanze bei Schmerzen, welche bei Fieber, welche für den Kreislauf, welche bei Hyperaktivität und welche für ein schwaches Herz genommen werden kann – natürlich in homöopathischer Form!

weiterlesen

 

Beifuss – Frauenkraut & Verdauungselixier

(Zentrum der Gesundheit) – Der Beifuss erregt rein optisch kein grosses Aufsehen. Nichtsdestotrotz ist er mit einem äusserst starken Heilpotential ausgestattet. Insbesondere bei Verdauungsbeschwerden und Frauenleiden kann der Beifuss immense Erleichterung verschaffen. Auch bei Krämpfen aller Art – von Bauchweh, Unterleibsschmerzen bis hin zu Asthmaanfällen – lindert der Beifuss durch seine entkrampfende Wirkung. Wie aber wird der Beifuss zubereitet? Und woher bekommt man ihn? Wir haben die wichtigsten Details rund um den Beifuss für Sie zusammengefasst.

weiterlesen

 

Entgiften mit Kräutern

(Zentrum der Gesundheit) - Manche Kräuter und Wildpflanzen eignen sich wunderbar zur Bereicherung des täglichen Speiseplans. Wählt man bewusst solche aus, die einerseits gut schmecken, einfach zuzubereiten sind und darüber hinaus eine entgiftende und entschlackende Wirkung haben, dann profitiert man von ihrem regelmässigen Genuss weit mehr als von einer kurzfristig durchgeführten Entgiftungs- oder Fastenkur. Wir stellen Ihnen hervorragende Entgiftungskräuter vor und erklären, wie sie zuzubereiten sind.

weiterlesen

 

Wildkräuter für Hausapotheke und Küche

(Zentrum der Gesundheit) - Wildkräuter schenken uns seltene Vitalstoffe und wertvolle Heilsubstanzen. Wildkräuter wachsen kostenlos im Wald, in Parkanlagen, auf Wiesen, an Wegrändern, natürlich im eigenen Garten und sogar auf dem Friedhof. Viele Wildkräuter passen gut in Salate, Suppen, Pestos, Gewürzmischungen und Smoothies. Andere sind ideale Heilpflanzen, aus denen ohne grossen Aufwand heilkräftige Tees oder Tinkturen hergestellt werden können. Wann unternehmen SIE Ihre nächste Kräuterwanderung?

weiterlesen

 

Pflanzeninhaltsstoffe

(Zentrum der Gesundheit) - In Pflanzen entstehen neben Mineralien und Vitaminen noch viele andere wirksame Stoffe. Jeder Stoff erfüllt eine besondere Funktion. Deshalb bietet die Kenntnis und Vertrautheit mit den einzelnen Stoffen einen guten Einblick in ihre kombinatorischen und physiologischen Wirkungsweisen.

weiterlesen

 

Zucker: Ein Risikofaktor für Lungenkrebs

(Zentrum der Gesundheit) – Das Rauchen gilt als wichtigster Risikofaktor für Lungenkrebs. Doch erkranken auch viele Menschen an Lungenkrebs, die nie geraucht haben. Was also könnte noch zur Entstehung von Lungenkrebs führen? Die Ernährung wird eher selten mit der Lungengesundheit in Verbindung gebracht, da man sich bevorzugt auf Dinge fokussiert, die eingeatmet werden. Jetzt hat sich gezeigt, dass die Ernährung zur Vorbeugung von Lungenkrebs sehr wichtig ist – und dass eine ungesunde Ernährung, die z. B. viel Zucker enthält, Lungenkrebs begünstigen kann.

weiterlesen

 

Neem – Medizin für Mensch und Tier

(Zentrum der Gesundheit) – Der Niembaum zählt zu den wichtigsten Heilpflanzen der Ayurveda-Medizin und dient Menschen, Tieren und selbst Pflanzen bereits seit Jahrtausenden als Allheilmittel. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen wird der Neem (oder Niem) auch als "Dorfapotheke" bezeichnet. Ob Haut- oder Zahnerkrankungen, Magengeschwüre oder Krebs: Es gibt kaum ein Leiden, womit es der Neem nicht aufnehmen könnte. Erfahren Sie bei uns, wie die Rinde, die Samen, die Blätter und das Neemöl angewandt werden können und was dabei zu beachten ist.

weiterlesen

 

Omega-3-Fettsäuren senken die Entzündungswerte

(Zentrum der Gesundheit) – Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren lässt bestimmte Entzündungswerte im Blut um bis zu zwölf Prozent sinken. Omega-3-Fettsäuren sollten daher in jedem Fall zur ganzheitlichen Therapie einer jeden Problematik gehören, die auf einer chronischen Entzündung basiert und auf eine Senkung der Entzündungswerte abzielt. Dazu zählen Gelenkprobleme genauso wie Diabetes, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen und sogar Krebs. Insbesondere das Krillöl bietet sich hier als leicht verträgliche und sehr gut resorbierbare Quelle hochwertiger Omega-3-Fettsäuren an.

weiterlesen

 

Nasennebenhöhlenentzündung – Natürliche Massnahmen

(Zentrum der Gesundheit) - Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) oder auch Stirnhöhlenentzündungen heilen oft von allein aus. Wenn das Problem jedoch über Wochen hinweg bestehen bleibt, ist die Gefahr gross, dass die Nasennebenhöhlenentzündung chronisch wird. Also sind schon vorab dringend Massnahmen erforderlich. Meist helfen einfache Hausmittel in Kombination mit einer speziellen Ernährung, damit eine Nasennebenhöhlenentzündung gar nicht erst chronisch werden kann. Ist die chronische Nasennebenhöhlenentzündung jedoch einmal da, hilft vielen ein natürliches Antibiotikum: Kolloidales Silber.

weiterlesen

 

Yoga Übungen für mehr Vitalität und Lebensfreude

(Zentrum der Gesundheit) - Yoga ist in aller Munde – und das zu Recht! Dennoch wissen viele Menschen gar nicht, was Yoga eigentlich genau ist. So stellen sich Fragen wie: Was unterscheidet Yoga von anderen Bewegungsprogrammen, und was kann ich damit erreichen? oder: Welche Yoga-Übungen gibt es und wie unterscheiden sie sich voneinander? Dies sind nur einige von vielen interessanten Fragen, die wir in diesem Artikel beantworten werden. Daher nur so viel vorab: Yoga kann Ihr Leben grundlegend verändern, und Spass macht es allemal. Doch lesen Sie selbst.

weiterlesen

 

Gesundes Atmen für eine kraftvolle Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) – Die richtige Atemtechnik kann heilen. Sie kann Schmerzen lindern, Verdauungsstörungen beheben und das Gehirn stärken. Je besser die Zellen nämlich mit Sauerstoff versorgt sind und je effektiver der Abtransport von Giftstoffen vollzogen wird, desto stärker und gesünder fühlen wir uns - sowohl körperlich als auch geistig. Gerade in einem stressigen Alltag kann der richtige Atemrhythmus zu einer verbesserten Energieversorgung und widerstandsfähigeren Gesundheit führen. Starten Sie am besten gleich heute mit der richtigen Atemtechnik!

weiterlesen

 

Entspannungstherapien - Meditation

(Elke Linder) - Bei meinen Recherchen zum Thema Schmerzlinderung bin ich, mehr als nur einmal, mit verschiedenen Entspannungstechniken konfrontiert worden, die einen sehr positiven Effekt auf das Schmerzempfinden haben können.

weiterlesen

 

Yoga hilft bei Posttraumatischer Belastungsstörung

(Zentrum der Gesundheit) – Eine bestimmte Yoga-Atemtechnik könnte ein Weg aus der Angst sein. Erschütternde Erlebnisse wie Vergewaltigung, Naturkatastrophen, Kriege oder schwere Unfälle können tiefgreifende Verletzungen in der Seele hinterlassen. Quälende Erinnerungen und Ängste verfolgen die Betroffenen bis in den Alltag und machen ein normales Leben oft unmöglich. Ist dies der Fall, spricht man von der sog. Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

weiterlesen

 

Ballaststoffe schützen vor Lungenkrankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Eine ballaststoffreiche Ernährung schützt nicht nur vor Diabetes und Herzkrankheiten, sondern ausserdem vor Lungenkrankheiten – so eine Studie, die im Januar 2016 in den Annals of the American Thoracic Society veröffentlicht wurde. Menschen, die sich ballaststoffreich ernähren, zeigten in dieser Untersuchung sehr viel bessere Lungenfunktionen – und das bei nur knapp 20 Gramm Ballaststoffen pro Tag. Welche Lebensmittel müsste man essen, um diese Ballaststoffmenge aufzunehmen?

weiterlesen

 

Sind Komposit-Zahnfüllungen schädlich?

(Zentrum der Gesundheit) – Komposit-Füllungen gelten als Alternative für Amalgam und werden häufig nach der Amalgamentfernung eingesetzt. Schliesslich meint man oft, alles sei unbedenklich, so lange es nicht Amalgam heisst. Doch auch Komposit-Füllungen sind nicht immer harmlos. Und so melden sich vermehrt Zahnärzte zu Wort, die zwischen Komposit-Füllungen und chronischen Beschwerden Zusammenhänge sehen.

weiterlesen

 

Amalgam: Tödliches Gift auf offizielle Empfehlung

(Von Angelika Fischer, Wolfratshausen) - Zahlreiche Studien belegen, dass das Zahnfüllungsmaterial Amalgam krank machen kann. Dennoch behaupten Wissenschaftler des Robert Koch-Institutes in einer neuen Stellungnahme, es gäbe hierfür "keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege". So werden weiterhin viele Zahnärzte ihre Patienten mit Quecksilber abfüllen, dem giftigsten nichtradioaktiven Element. Allein in Deutschland werden, Schätzungen zufolge, immer noch 10 bis 15 Tonnen davon pro Jahr verwendet.

Dieser Artikel erschien zuerst in raum&zeit Nr. 152.

weiterlesen

 

Gesunde Ernährung schützt vor Raucherhusten

(Zentrum der Gesundheit) – Lungenkrankheiten wie COPD (im Volksmund Raucherlunge genannt) sind mittlerweile die dritthäufigste Todesursache weltweit. Die Schulmedizin konzentriert sich bei der Prävention fast ausschliesslich auf die Warnung vor dem Rauchen. Ein Drittel der COPD-Patienten aber hat noch nie geraucht. Wissenschaftler aus Frankreich und den USA fanden nun heraus, dass eine gesunde Ernährung die Lungen so stärken kann, dass COPD keine Chance hat.

weiterlesen

 

Kurkuma | Curcumin | Gelbwurz

(Zentrum der Gesundheit) - Kurkuma (curcuma longa) enthält als wirksamen Bestandteil Kurkumin und ist einer der bedeutendsten Heilpflanzen. Kurkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs. Neueste Forschungsergebnisse belegen die Vorteile von Kurkuma, die es zur vorbeugenden Behandlung bei Lungenerkrankungen, Darmerkrankungen und Lebererkrankungen aufzeigt.

weiterlesen

 

Entzündungen sind gefährlicher als Sie denken

(Zentrum der Gesundheit) - Die meisten Menschen verbinden eine Entzündung mit den typischen sichtbaren Merkmalen, wie Rötung, Schwellung und Eiterbildung. Diese Art von Entzündung ist leicht zu diagnostizieren und in der Regel auch schnell wieder abgeklungen. Immer mehr Menschen werden jedoch von Entzündungen ganz anderer Art heimgesucht. Sie breiten sich unbemerkt und schleichend im Körper aus, beeinträchtigen die Gesundheit immens und können schwere Erkrankungen, wie z.B. Autoimmunerkrankungen oder Krebs auslösen.

weiterlesen

 

Entzündungshemmende Ernährung

(Zentrum der Gesundheit) – Chronische Entzündungskrankheiten wie Arthritis nehmen in der westlichen Welt epidemieartige Ausmasse an. Umso emsiger beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Zusammenhängen von Entzündungen und Lebensgewohnheiten. Typisch westliche Ernährungsfehler gelten als Triebfeder für die Entstehung von Entzündungen als Auslöser vieler chronischer Erkrankungen. Entzündungshemmende und schmerzlindernde Ernährungsformen (z. B. Rheuma-Diät, MS-Diät) vereinen trotz unterschiedlicher Krankheitsbilder dieselben Vitalstoffe. Einige natürliche Entzündungshemmer möchten wir Ihnen vorstellen.

weiterlesen

 

Fünf ätherische Öle gegen chronische Entzündungen

(Zentrum der Gesundheit) – Chronische Entzündungen schwelen lange unbemerkt im Körper, versetzen das Immunsystem in permanente Alarmbereitschaft und schwächen dieses enorm. Chronische Entzündungen gehen mit nahezu jeder chronischen Erkrankung einher – ob Rheuma, Tinnitus, Arteriosklerose, Schuppenflechte, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen (z. B. Multiple Sklerose, Morbus Crohn) oder Allergien. Zur Linderung chronischer Entzündungen stehen viele ganzheitliche Massnahmen zur Verfügung – u. a. bestimmte ätherische Öle – die stark entzündungshemmend wirken. Wir stellen Ihnen die besten antientzündlichen ätherischen Öle vor.

weiterlesen

 

Brokkoli gegen Atemwegserkrankungen

(Zentrum der Gesundheit) – Brokkoli ist gesund, das ist nichts Neues. Doch wussten Sie, dass der grüne Kohlkopf aus der Familie der Kreuzblütler selbst schweren Atemwegserkrankungen vorbeugen kann? Welche Erfolge mit dem regelmässigen Genuss von Brokkolisprossen erzielt werden können und welche Rolle der sekundäre Pflanzenstoff Sulforaphan dabei spielt, zeigt eine Studie der University of California (UCLA).

weiterlesen

 

























Chlorella Algen Pulver Bio - 250g
Chlorella Algen Pulver Bio - 250g
statt EUR 22,90
EUR 18,90 Chlorella Algen Pulver Bio - 250g














D-Mannose Kapseln - 90 Stk.
D-Mannose Kapseln - 90 Stk.
statt EUR 27,90
EUR 19,90 D-Mannose Kapseln - 90 Stk.


































Darmbakterien mit Inulin - 90 Kapseln
Darmbakterien mit Inulin - 90 Kapseln
statt EUR 84,90
EUR 64,90 Darmbakterien mit Inulin - 90 Kapseln
















Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln
Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln
statt EUR 32,90
EUR 22,90 Probiotika in Bio-Qualität - 30 Kapseln