Eine kranke Leber schmerzt nicht

Die Fettleber, Hepatitis oder die Leberzirrhose zählen zu den bekanntesten Lebererkrankungen. Doch es gibt auch andere Formen, an denen viele Menschen unwissentlich bereits erkrankt sind. Die Auslöser dieser Leberschäden sind in unseren heutigen Lebensbedingungen zu finden.

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Veröffentlichung am 14.08.2013 / Aktualisierung am 12.05.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Leberregeneration - ein wichtiges Thema für nahezu alle Menschen

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(Zentrum der Gesundheit) - Bei einer diagnostizierten Leberschwäche oder -erkrankung fällt den meisten Menschen ausschliesslich der Alkoholmissbrauch als mögliche  Ursache ein. Daher geht ein Nicht-Alkoholiker in der Regel auch davon aus, dass seine Leber gesund ist. Doch weit gefehlt, denn die Gifte in unserer Atmosphäre, die wir tagtäglich einatmen, die Pestizide und Aflatoxine, die wir in grossen Mengen über die Nahrung aufnehmen, die vielen Medikamente, die heute geschluckt werden sowie die  vielfältigen Umweltschadstoffe, denen wir ausgesetzt sind - das sind die gefährlicheren Auslöser einer Leberbelastung. Immer mehr Menschen sind davon betroffen ohne es zu wissen, denn der Schmerz der Leber ist stumm. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie ein Leberproblem dennoch erkennen und wie Sie die Regeneration Ihrer Leber wirksam unterstützen können.

Die Leber - Das zentrale Stoffwechselorgan Die Leber - Das zentrale Stoffwechselorgan

Die quirlige Leber bedarf einer Regeneration

Die Leber ist eines der bedeutungsvollsten Organe unseres Körpers, wenn es um die Gesunderhaltung des gesamten Organismus geht, daher sollte sie bei der Regeneration von ihrem "Besitzer" auch bestmöglich unterstützt werden. Sie ist die Verbindungsstelle nahezu sämtlicher Körperbereiche. Alles, was in den Körper gelangt, passiert irgendwann auch mal die Leber und diese entscheidet letztlich, was für den Körper von Nutzen ist und was ihm schadet. So gelangen beispielsweise sämtliche Lebensmittelbestandteile nach deren Verstoffwechselung zunächst in die Leber.

Dort werden sie nach den individuellen Bedürfnissen einzelner Organe aufbereitet, um anschliessend bei Bedarf von dort aus an die Zellen weitergeleitet zu werden. Nicht sofort benötigte Nähr- oder Vitalstoffe kann die Leber bis zu einer gewissen Menge speichern, um die Zellen zu einem späteren Zeitpunkt damit zu versorgen. Die Leber produziert darüber hinaus den für die Verdauung erforderlichen Gallensaft und sie reguliert einen Teil des Hormonhaushaltes, indem sie diese Botenstoffe auf- oder abbaut.

Gifte können sich vor der Leber nicht verstecken

Mit der Nahrung gelangen auch darin enthaltene Giftstoffe in die Leber. Desweiteren wandern jene Toxine, die über die Lunge und über die Haut aufgenommen werden ebenfalls über das Blut geradewegs in die Leber. Da diese permanent mit Giftstoffen konfrontiert wird, ist es nicht verwunderlich, dass die Leber über hervorragende Abwehrmechanismen gegenüber schädlichen Substanzen verfügt. Sie werden herausgefiltert, unschädlich gemacht und zur Ausscheidung gebracht - und das rund um die Uhr und Tag für Tag.

Beim Abbau der toxischen Substanzen entstehen starke Zellgifte, die auch die Leberzellen selbst immens schädigen. Doch auch hier wird die Einzigartigkeit dieses Organs wieder deutlich, denn die Reparatur ihrer Zellen erledigt die Leber höchstpersönlich. Sie stellt die dafür benötigten komplexen Fette - so genannte Phospholipide - in ausreichendem Masse her. So trägt die Leber selbst zur Regeneration ihrer Zellen bei. Allerdings setzt eine ausreichende Zellreparatur voraus, dass sich die Giftbelastung in Grenzen hält.

Zu viele Gifte erfordern eine Leberregeneration

Die Anzahl der Gifte, die tagtäglich durch die Leberzellen aus dem Blut gefiltert werden müssen, steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Neben den körpereigenen Toxinen stellen Genussgifte wie Alkohol, Nikotin und Drogen sowie Arzneimittel jeder Art eine enorme Belastung für die Leber dar. Hinzu kommen Darmprobleme wie Blähungen, die hochgiftige Gase erzeugen, Pestizide in Lebensmitteln, Pilzgifte wie Aflatoxine, Umweltschadstoffe, Schwermetalle im Trinkwasser, Quecksilber in Zähnen und vieles mehr.

Wenn die Leber dem andauernden Ansturm unterschiedlichster Gifte nicht mehr gewachsen ist, gelangen die nicht gefilterten Toxine geradewegs zurück in den Blutkreislauf und können über diesen Weg in allen Bereichen des Körpers grosse Schäden anrichten. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Leber nicht mehr in der Lage ist, ausreichende Mengen an Phospholipiden zur Reparatur ihrer defekten Zellen herstellen. Dies stellt eine starke Beeinträchtigung ihrer Leistungsfähigkeit dar, so dass sie schliesslich der Ausübung ihrer vielfältigen lebenswichtigen Aufgaben nicht mehr angemessen nachkommen kann. Das Ergebnis einer geschwächten Leber ist letztlich immer ein kranker Mensch.

Anzeichen für einen Leberschaden

Die Anzahl der Gifte, die tagtäglich durch die Leberzellen aus dem Blut gefiltert werden müssen, steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Daher wird es immer dringlicher, der Leber von Zeit zu Zeit die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Neben den körpereigenen Toxinen stellen Genussgifte wie Alkohol, Nikotin und Drogen sowie Arzneimittel jeder Art eine enorme Belastung für die Leber dar.

Hinzu kommen Darmprobleme wie Blähungen, die hochgiftige Gase erzeugen, Pestizide in Lebensmitteln, Pilzgifte wie Aflatoxine, Umweltschadstoffe, Schwermetalle im Trinkwasser, Quecksilber in Zähnen und vieles mehr. Wenn die Leber dem andauernden Ansturm unterschiedlichster Gifte nicht mehr gewachsen ist, gelangen die nicht gefilterten Toxine geradewegs zurück in den Blutkreislauf und können über diesen Weg in allen Bereichen des Körpers grosse Schäden anrichten.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Leber nicht mehr in der Lage ist, ausreichende Mengen an Phospholipiden zur Reparatur ihrer defekten Zellen herstellen. Dies stellt eine starke Beeinträchtigung ihrer Leistungsfähigkeit dar, so dass sie schliesslich der Ausübung ihrer vielfältigen lebenswichtigen Aufgaben nicht mehr angemessen nachkommen kann. Das Ergebnis einer geschwächten Leber ist letztlich immer ein kranker Mensch. Daher ist es unbedingt erforderlich, die Leberregeneration zu forcieren und aktiv zu unterstützen.

Anzeichen für einen Leberschaden

Im Innern der Leber verlaufen keine Nervenfasern, daher kann die Leber ihre Überlastung auch nicht in Form von Schmerzen kundtun. Der Schmerz der Leber verläuft stumm. Diese Tatsache erschwert es sehr, einen Leberschaden rechtzeitig festzustellen und entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine Leberüberlastung hindeuten können. Hierzu zählen beispielsweise:

- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- erhöhte Reizbarkeit
- Schmerzempfindlichkeit im rechten Oberbauch
- Hämorrhoiden
- hochrote - sogenannte Erdbeerzunge
- Nasenbluten
- übermässiges Schwitzen
- dunkler Urin
- kleine rote, stecknadelkopfgrosse Punkte, die an verschiedenen Stellen des Körpers in unregelmässigen Abständen erscheinen und wieder verschwinden
- gelbliche Verfärbung der Haut
- gelbliche Verfärbung des eigentlich weissen Augapfels
- Schwellungen zwischen den Augenbrauen
- Fieberschübe und Unwohlsein an heissen Sommertagen
- Appetitlosigkeit
- Konzentrationsstörungen

Nicht jedes dieser Symptome ist generell und ausschliesslich mit einem Leberschaden in Verbindung zu bringen. Dennoch sollten diese Anzeichen sehr ernst genommen und durch einen Arzt Ihres Vertrauens abgeklärt werden.

Helfen Sie Ihrer Leber, sich zu regenerieren

Die Leber ist ein ausgesprochen regenerationsfähiges Organ, daher wird Sie Ihnen jegliche Unterstützung schnell danken. Je eher Sie bereit sind, Ihre Leber bewusst zu entlasten und sie beim Aufbau ihrer Zellen auf natürliche Weise zu unterstützen, umso schneller wird Ihr gesamter Körper von den Auswirkungen Ihrer Massnahmen profitieren. Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zur Leberregeneration ist die bestmögliche Vermeidung sämtlicher leberschädigender Substanzen. Sicher ist es nicht möglich, die Toxine, die wir automatisch mit jedem Atemzug aus der belasteten Luft einatmen, zu reduzieren. Dafür gibt es jedoch in vielen anderen Bereichen gute Möglichkeiten, die Aufnahme von Lebergiften zumindest auf ein Minimum zu reduzieren.

Auf diese Weise entlasten Sie Ihre Leber

  • Achten Sie beim Kauf Ihrer Lebensmittel darauf, dass sie nicht mit Pestiziden belastet sind. Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau sind die beste Wahl.
  • Konventionell angebautes Obst und Gemüse sollte gründlich gereinigt werden. Stellen Sie hierzu Ihr eigenes Reinigungsmittel her. Die Anleitung finden Sie im Link am Ende dieses Textes.
  • Kaufen Sie keine Fertiggerichte, denn sie enthalten neben vielen synthetischen Zusätze auch minderwertige Fett- und Zuckerzusätze. Diese Zutaten können, in grösseren Mengen verzehrt, die Regeneration der Leber ebenfalls beeinträchtigen.
  • Bei einer bestehenden Lebererkrankung ist Alkohol konsequent zu meiden. Ansonsten kann er in geringer Menge (nicht regelmässig!) genossen werden.
  • Filtern Sie Ihr Leitungswasser mit einem leistungsfähigen Wasserfilter. Die im Leitungswasser enthaltenen Schadstoffe wie Blei, Quecksilber, Arsen, Aluminium, Fluoride und vieles mehr stellen für Ihre Leber eine besonders grosse Belastung dar.
  • Verwenden Sie ausschliesslich ökologische Haushaltsreiniger, denn die chemischen Dämpfe herkömmlicher Produkte gelangen über die Atmung in den Körper. Weitere darin enthaltene chemische Stoffe werden über die Haut aufgenommen.
  • Kaufen Sie aus dem gleichen Grund für die Reinigung und Pflege Ihrer Haut und Haare konsequent Naturprodukte.
  • Reinigen Sie Ihren Darm! Eine gründliche Darmreinigung trägt dazu bei, dass Toxine und andere im Darm gelagerten Schadstoffe gelöst, gebunden und schliesslich ausgeschieden werden können. Diese Massnahme ist äusserst wichtig und sollte daher unbedingt durchgeführt werden.
  • Entgiften Sie Ihre Leber! Spezielle Kräutermischungen sind darauf abgestimmt, die Leber bei Ihrer entgiftenden Tätigkeit wirksam zu unterstützen. Auf diese Weise wird die Leber entlastet und gleichzeitig gestärkt. Produkte dieser Art sind als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Auch auf diese Massnahme sollten Sie zum Wohle Ihrer Leber keinesfalls verzichten.

Diese Liste ist bei einer ernsthaften Lebererkrankung noch entsprechend zu erweitern. Dennoch wird die Durchführung der oben aufgeführten Massnahmen Ihre Leber bereits spürbar entlasten.

So schützen Sie Ihre Leber

  • Ernähren Sie sich gesund und achten Sie besonders auf eine ausreichende Zufuhr frischer, nährstoffreicher Lebensmittel (Obst, Gemüse, Salate, Sprossen etc.).
  • Bereiten Sie sich täglich einen grünen Smoothie (Kräuter oder grünes Blattgemüse mit Obst gemixt) zu. Besonders der hohe Chlorophyllgehalt der verwendeten Kräuter und grünen Gemüsesorten kommt der Leber aufgrund seiner entgiftenden Wirkung sehr zugute. Köstliche Smoothie-Rezeptideen finden Sie auf vielen Websites.
  • Essen Sie keine grosse Mengen auf einmal, sondern gewöhnen Sie sich an kleinere Portionen, damit die Leber nicht überfordert wird.
  • Optimieren Sie Ihre Ernährung durch eine ergänzende Vitalstoffzufuhr. Nahrungsergänzungsmitte wie die Chlorella-Alge weisen - neben ihrem Nähr- und Vitalstoffangebot - auch eine starke Bindefähigkeit für Schwermetalle auf. Diese Eigenschaft macht sie speziell für die Regeneration der Leber unverzichtbar.
  • Trinken Sie täglich ca. 2,5 Liter stilles Wasser in guter Qualität, so dass ein Teil der toxischen Substanzen zusätzlich auch über die Nieren ausgeschieden werden kann.
  • Kräuter wie Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn sind von jeher bekannt für ihre leberschützenden Eigenschaften. Man kann sie täglich in die Mahlzeiten integrieren (Smoothies, Salate, Suppen etc.) oder auch bequem in Form einer guten Nahrungsergänzung zum Schutz der Leberzellen einnehmen.
  • Auch die Einnahme von Antioxidantien ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Leber. Sämtliche leberbelastende Toxine erzeugen eine grosse Anzahl freier Radikale, die durch die Einnahme zusätzlicher Mengen Antioxidantien unschädlich gemacht werden können. Diese Massnahme ermöglicht den Leberzellen ebenfalls eine schnellere Regeneration.

Sie wissen jetzt bereits ein ganze Menge über das Ausnahmeorgan "Leber". Sicher hätten Sie sich schon früher um das Wohlergehen Ihrer Leber gekümmert, wenn Sie über dieses wichtige Organ ausreichend informiert gewesen wären. Doch nun steht Ihrer Aktivität ja nichts mehr im Wege. Fangen Sie daher noch heute an, Ihrer Leber den ihr gebührenden Respekt zu zollen, indem Sie sie entlasten und schützen. Für Ihren Beitrag zur Leberregeneration wird Ihr Körper Sie bis ins hohe Alter mit bester Gesundheit belohnen :-).

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