Was sind Schlacken?
Schlacken belasten den Organismus und können zu Unwohlsein und Krankheiten führen.
Veröffentlichung am 21.02.2011 um 13:16 Uhr / Aktualisierung am 14.09.2011 um 16:58 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Die Existenz von Schlacken wird von der Schulmedizin nach wie vor bestritten. Der Grund ist nicht unbedingt die tatsächliche Nicht-Existenz von Schlacken, sondern vielmehr eine fehlende Definition für den Begriff "Schlacken". Und genau das ist die Aufgabe unseres nachfolgenden Artikels: Er wird ein für alle Mal klären, was Schlacken sind und damit jedem die Gelegenheit geben, sich einer heilsamen Entschlackungskur zu unterziehen - auch jenen, die sich bislang im Glauben wogen, es gäbe gar keine Schlacken.
Cellulite durch StoffwechselschlackenDie Schulmedizin und ihre Anhänger stellen sich in Bezug auf Entgiftungs- und Entschlackungsmaßnahmen gerne blind und taub. Achselzuckend gibt man zu bedenken, man wisse doch gar nicht, was denn nun mit Schlacken genau gemeint sein solle, was also solle dann entschlackt werden. Auch versäumt man nicht, darauf hinzuweisen, dass man den Begriff Schlacke eigentlich nur im Zusammenhang mit den Verbrennungsrückständen der Metallindustrie kenne.
Abgesehen davon, dass ein Begriff durchaus mehrere, auch völlig unterschiedliche Bedeutungen haben kann, ahnen diese Menschen vermutlich gar nicht, wie nahe sie des Rätsels Lösung tatsächlich schon sind. Wer bereits eine Entschlackung mit Hilfe beispielsweise einer gründlichen Darmreinigung durchgeführt hat, weiß, wie sehr sich - rein optisch - die Schlacken des Körpers (zumindest jene im Verdauungstrakt) und diejenigen aus den Hochöfen der Metallindustrie ähneln.
Bei wirklich effektiven Darmreinigungen werden oft gummiartige bis feste, teilweise tiefschwarze "Materialien" ausgeschieden, nach deren Verschwinden in der Kanalisation sich das Befinden der betreffenden Menschen erfahrungsgemäß extrem verbessert. Beim Anblick solcher Ausscheidungen wundert sich niemand mehr, wie es zum Begriff Schlacke im Zusammenhang mit körperlicher Entgiftung bzw. Entschlackung kommen konnte.
Bei diesen Schlacken handelt es sich um teilweise jahrzehntealte Ablagerungen, die aufgrund falscher Ernährung und ungesunder Lebensweise entstanden sind. Viele modernen und industriell verarbeiteten Nahrungsmittel (z. B. Fertigprodukte, erhitzte Fleischerzeugnisse, erhitzte Fette, erhitzte Stärkeprodukte) können vom menschlichen Verdauungssystem nicht oder nicht vollständig verarbeitet werden und so lagern sich Tag für Tag winzige Mengen unverdauter Rückstände in den Zotten der Darmschleimhaut ab.
Viele industriell verarbeitete Nahrungsmittel bzw. deren Inhaltsstoffe (z. B. bestimmte Eiweiße, aber auch Stoffe wie die allgegenwärtigen synthetischen Lebensmittelzusätze) werden vom Körper überdies als Gift eingestuft, so dass er - wie er es beim Eintreffen von Giften immer tut - Schleim produziert.
Dieser Schleim soll Toxine oder verdächtige Fremdstoffe umhüllen und dafür sorgen, dass sie ausgeschieden werden können, ohne dem Körper zu schaden. Da nicht nur einmal pro Woche, sondern nur all zu oft jeden Tag Fertiggerichte, Softdrinks, Alkohol, ultrahocherhitzte Milchprodukte, Wurst etc. verzehrt werden, wird auch täglich eine Unmenge Schleim gebildet. Schleim in kleinen Mengen kann ausgeschieden werden.
Fallen jedoch jeden Tag große Mengen an Schleim an, dann übersteigt das die Ausscheidungsfähigkeiten des Körpers. Der Schleim verbleibt im Darm. Dort aber kann nur ein Teil des gebildeten Schleims flüssig gehalten werden, der Rest härtet aus und setzt sich ab.
Dieser verhärtete Schleim verklebt die Zotten im Dünndarm und die Darmwände im Dickdarm. Er behindert die natürliche Darmbewegung. Und so befinden sich diese Schleimschichten unter- und übereinander in unserem Verdauungstrakt, aber auch in den Atemwegen und dem Lymphsystem.
Letztendlich schwächen sie den Körper immer mehr. Im Darm verlangsamt sich die Peristaltik (Bewegung des Darms). Dadurch wird nicht einmal mehr der aktuelle Darminhalt zügig ausgeschieden, von den alten Schleimschichten ganz zu schweigen. Verdauungsbeschwerden sind die ersten Anzeichen dieser Situation.
Darüber hinaus können auch körpereigene Stoffwechselendprodukte (Säuren)- wenn sie im Übermaß entstehen- zu belastenden Schlacken werden. Säuren entstehen bei der Verstoffwechslung einer überwiegend säurebildenden Ernährungs- und Lebensweise (Details im Text Übersäuerung) und müssen im Körper zu Säuren neutralisiert werden - andernfalls würden sie Gewebe und Organe verätzen.
Im Grunde handelt es sich um eine Routinemaßnahme des Körpers, da Säuren und Gifte schon immer in gewissen Mengen im menschlichen Körper eintrafen und neutralisiert werden mussten.
Das Problem dabei ist mittlerweile jedoch, dass sich die täglich im Körper eintreffenden Mengen an Säuren und Giften im Laufe der Jahrzehnte vervielfacht haben. Der Organismus und seine Ausscheidungsorgane (Darm, Haut, Lunge, Nieren) sind damit überfordert. Folglich verbleibt ein Teil der neutralisierten Säuren (Salze) im Körper.
Erst jetzt, wenn die entstandenen Salze nicht ausgeschieden, sondern im Körper abgelagert werden, spricht man auch hier von Schlacken. Schlacken können an verschiedenen Stellen im Körper "eingelagert" werden - zum Beispiel im Bindegewebe.
Unser Bindegewebe galt immer als weitgehend nutzloses Füll- und Hüllgewebe. Es schien nur die Aufgabe zu haben, die Zwischenräume zwischen Knochen, Organen und Muskel elastisch aufzufüllen. Doch das Bindegewebe hält nicht nur alle Organe des Körpers an Ort und Stelle, sondern sorgt auch dafür, dass alle Organzellen mit ausreichend Blut und damit mit Nährstoffen, Mineralstoffen, Wasser und Sauerstoff versorgt werden.
Gleichzeitig geben die Organzellen ihre Abfallprodukte an das Bindegewebe ab, damit diese ausgeschieden werden können. Das Bindegewebe hat also eine äußerst wichtige Transitfunktion zu erfüllen, denn nur wenn die Ver- und Entsorgung im Organismus klappt, bleiben wir jung, attraktiv und gesund. Sobald es in diesem Prozess jedoch Engpässe gibt, beginnt der Alterungsprozess mit all seinen Wehwehchen.
Das im Bindegewebe eingelagerte Wasser garantiert die Elastizität und Flexibilität des Bindegewebes. Wird das Bindegewebe nun als Schlackendeponie missbraucht, kann es daraufhin die Abfallprodukte der Zellen nicht mehr vollumfänglich abtransportieren und die Zellen auch nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Folglich leidet der gesamte Körper unter der eingeschränkten Funktion des Bindegewebes.
Zum Bindegewebe gehören unter anderem die Bänder, Sehnen, Gelenkknorpel und Gelenkkapseln, die Bandscheiben, das Nervengewebe, die Darm- und Magenwände, die Haut, die Haare, die Finger- und Zehennägel sowie das Gewebe, das die Organe und Blutgefäße umhüllt und verbindet. Je nachdem, wo Schlacken abgelagert werden, treten dann die entsprechenden Beschwerden auf.
Mit fortschreitender Verschlackung ist die Funktion des Bindegewebes durch die abgelagerten Schlacken zunehmend eingeschränkt. Das merken wir am Zustand der Haut (sie wird schlaff und faltig), der Haare (sie werden spröde), der Gelenke (sie büßen an Beweglichkeit ein), der Sehnen und Bänder (sie sind nicht mehr so belastbar wie in jungen Jahren), der Bandscheiben (sie verursachen schmerzhafte Probleme), etc.
Bei den meisten Frauen zeigt sich die Bindegewebs-Schwäche früher oder später in Form von Krampfadern oder schlaffer Haut und Dellen an Po und Beinen (Cellulite).
Tagtäglich strömen des Weiteren viele verschiedene Gifte aus unserer Umwelt in unseren Organismus. Er versucht diese mit Hilfe seiner Entgiftungsmechanismen zu entschärfen, was sicher teilweise auch gelingt. Allerdings verhält es sich auch hier so, dass viel mehr Toxine im Körper eintreffen als ausgeschieden werden können. Und so werden sie ebenfalls im Körper zwischengelagert - in der Hoffnung, der Besitzer des Körpers käme irgendwann einmal auf die Idee, eine Entschlackungskur durchzuführen. Dann nämlich könnten diese Gifte (wenigstens zu einem entscheidenden Teil) wieder ausgeleitet werden. Es handelt sich beispielsweise um
Wer angesichts dieser Situation darauf besteht, es gäbe keine Schlacken, lebt irgendwo, nur nicht in unserer Realität. Entschlackungskuren sind also nicht einfach nur eine lustige Erfindung, die irgendwelche Gesundheitsapostel bevorzugt im Frühjahr durchführen, sondern eine wunderbare ganzjährig durchführbare Maßnahme, um lästige Schlacken loszuwerden, die unser Wohlbefinden ganz enorm beeinträchtigen können.
Darmschlacken können hervorragend mit Hilfe einer Darmreinigung gelöst und ausgeleitet werden. Dabei wird gleichzeitig die Darmflora aufgebaut und - je nach Art der Darmreinigung - der Organismus mit wertvollen Mineralstoffen aus der Sango Meeres Koralle versorgt. Mehr Informationen finden Sie im Bereich Darmreinigung.
Schlacken aus allen anderen Ecken und Winkeln des Körpers werden mit Hilfe eines gründlichen Entsäuerungsprogrammes ausgeleitet, dessen Intensität Sie selbst bestimmen können. Nähere Informationen finden Sie im Text Übersäuerung.
Begleitend zu beiden Kurmöglichkeiten sollte eine basische Ernährungsweise praktiziert werden. Zur Einführung in diese neue Art des Essens und Genießens empfiehlt sich die Entschlackungskur. Dabei handelt es sich um eine besonders wirksame, 4-wöchige Kur, die nach ernährungsphysiologischen Richtlinien entwickelt wurde und Sie sowohl mit einem speziellen Ernährungsplan als auch mit basischen Rezepten versorgt.
In diese Kur sind die Erfahrungen, die die ZDG, Gesellschaft für Ernährungsheilkunde GmbH, Sinsheim in den vergangenen 10 Jahren gemacht hat, eingeflossen. Die Entschlackungskur finden Sie hier.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.
Liebes Zentrum der Gesundheit, seit vier Wochen benutze ich statt wie zuvor herkömmliche Hautprodukte nur noch Naturkosmetik und speziell Dr Hauschka Produkte. Leider wurde meine Haut dann viel schlechter, ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Probleme mit Akne und Pickeln und leide sehr darunter. Natürlich hatte ich leichte Hautunreinheiten, allerdings ein solches "Pubertätsgesicht".
Die Ursache lässt sich aber nur schwer eingrenzen, da ich gleichzeitig (inspiriert von diesen Seiten) immer gesünder Lebe, meine Ernährung nach und nach umstelle und quasi einen kleinen Entsäuerungsprozess eingeleitet habe. Außerdem habe ich wohl meinen Hormonhaushalt durcheinander gebracht, denn ich habe die Pille vor 3 Monaten abgesetzt. Allerdings können Pickel ja nicht Teil des Lebens einer natürlichen Frau ohne Pille sein müssen.
Ich Frage mich jetzt ob die Pickel und Mitesser evtl. nach Außen transportierte Schlacken sein könnten, oder ob es doch schlicht die Produkte sind die ich nicht vertrage. Und wann hört es wohl auf? Viele Grüße Mimi
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Mimi,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn mehrere gravierende Veränderungen im Lebensstil vorgenommen werden, ist der Auslöser von auftretenden Beschwerden natürlich nicht leicht herauszufinden, insbesondere dann nicht, wenn jede einzelne dieser Veränderungen schon allein für sich zu den von Ihnen beschriebenen Hautproblemen führen könnte.
Entschlackungs- und Entsäuerungskuren können aus dem von Ihnen vorgeschlagenen Grund vorübergehend zu Hautunreinheiten führen. Wann sich in diesem Fall das Hautbild bessert, ist vom aktuellen Verschlackungsgrad des Organismus abhängig. Die Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten über die Haut kann sich über Monate hinziehen, aber oft auch schon nach wenigen Tagen beendet sein - was nicht zuletzt auch abhängig von der Leistungsfähigkeit der Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Darm) ist.
In Bezug auf Probleme mit Naturkosmetika sollten Sie sich an den Hersteller wenden. Oft sind Naturkosmetikprodukte sehr viel fetthaltiger als herkömmliche Produkte (die meist mit viel Wasser gestreckt werden und die Haut langfristig austrocknen) und sollten deutlich sparsamer eingesetzt werden. Ferner muss sich die Haut erst an die neue Pflege gewöhnen.
Das Absetzen der Pille ist ein zusätzlicher Risikofaktor für unreine Haut. Das bedeutet jedoch nicht, dass frau nur MIT Pille reine Haut haben kann, sondern, dass eine Irritation des Hormonhaushaltes zu einem schlechten Hautbild führt. Mit Hilfe einer gesunden Lebensweise jedoch kann der Hormonhaushalt - früher oder später - wieder in sein gesundes Gleichgewicht finden, so dass sich die Haut natürlich auch ohne synthetische Hormone bessern kann.
Unterstützen Sie also Ihre Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane (z. B. mit Bitterstoffen, mit Bentonit und/oder mit Psyllium), optimieren Sie weiter Ihre Ernährung und beschleunigen Sie auf diese Weise die Schlackenausleitung.
Informationen dazu finden Sie z. B. hier:
Wie eine Darmreinigung funktioniert
Warum Bitterstoffe für die Verdauung wichtig sind
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Es ist nicht das Fett, das den Bauch dick macht, es sind die Schlackem im Darm!
Denn wie können Menschen die angeblich dick sind ein dünnes Gesicht haben, man könnte meinen unser Körper hat genetisch festgelegte Fettpölster aber Schlacken könnten es auch sein, die im Gesicht weniger sind als an den Organen und Lymphdrüsen!