Ernährung


Eine falsche Ernährung ist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen. Doch was genau bedeutet "falsche Ernährung"? In diesem Teil unserer Internetseite informieren wir Sie über weit verbreitete Ernährungs-Irrtümer, über deren mögliche Folgen sowie über geeignete Ausgleichsmittel.

Was sind Schlacken?

Schlacken sind mit Mineralstoffen und Spurenelementen neutralisierte und anschließend im Organismus abgelagerte Säuren und Gifte. Die Neutralisation der Säuren und Gifte ist eine dringend erforderliche Maßnahme des Körpers, um seine Organe vor Verätzung zu schützen.

Schlacken Das Bindegewebe ist unsere größte Schlackendeponie

Schlacken werden ausgeschieden

Chemisch gesehen handelt es sich bei Schlacken um die Bildung von Neutral-Salzen. Normalerweise werden diese vom Körper sinnvoll gebildeten Salze über die Ausscheidungsorgane Nieren, Lunge, Darm und Haut ausgeschieden. Nur durch eine Ablagerung wird aus dem vom Körper gebildeten Salz eine Schlacke. So handelt es sich z.B. bei der Gicht um die Schlacken und die Ablagerungen von Harnsäure.

Ungleiche Säuregrade sind notwendig

Das Säuregefälle zwischen Blut, Bindegewebe und Organzellen ist eine sinnreiche Einrichtung. Denn es begünstigt den Abtransport der Säuren aus den Zellen durch das Bindegewebe hindurch zum Blut. Und unser Blut transportiert die Säure weiter. Dorthin, wo sie gewissermaßen als Giftmüll entsorgt werden kann: Entweder zur Lunge, die in der Lage ist, die Kohlensäure mit dem Atem auszuscheiden, oder zur Niere, die Säure mit dem Harn ausscheidet.

Darm und Haut scheiden Schlacken aus

Auch über den Darm und die Schweißdrüsen in der Haut können Säuren ausgeschieden werden. Voraussetzung dafür, dass diese Müllabfuhr unseres Körpers funktioniert, ist natürlich ein gesundes Funktionieren unserer Entsäuerungsmechanismen. Dazu muss man wissen, dass mit den Lebensjahren die Fähigkeit des Körpers ohnehin nachlässt, sich seiner Säuren zu entledigen. Wichtig für die körpereigene Giftmüll-Abfuhr ist auch ein zumutbares Maß an erzeugter Säure.

Begrenzte Kapazitäten

Die Mechanismen, die anfallende Säuren ausschleusen, haben eine recht begrenzte Kapazität. Wird mehr Säure erzeugt als Blut, Nieren, Atmung, Darm und Haut wieder loswerden können, neutralisiert der Organismus diese Säuren mit basischen Mineralstoffen und nimmt sie als sog. Schlacken auf Depot - in ein Zwischenlager, wie es beim Atommüll so schön heißt, für den womöglich niemals ein "Endlager" gefunden wird.

Das Bindegewebe ist unsere größte Schlackendeponie!

Unser Bindegewebe galt immer als weitgehend nutzloses Füll- und Hüllgewebe. Es schien nur die Aufgabe zu haben, die Zwischenräume zwischen Knochen, Organen und Muskel elastisch aufzufüllen. Doch das Bindegewebe hält nicht nur alle Organe des Körpers zusammen, sondern verbindet auch die Organzellen mit der Blutflüssigkeit.

Es hat eine wichtige Transitfunktion beim Transport von Stoffwechselprodukten (Sauerstoff, Kohlendioxid, Nährstoffe, Säuren, Basen, Wasser usw.) von den Blutkapillaren in die Zellen und umgekehrt. Das Bindegewebe ist aktiv an diesen Transportprozessen beteiligt, da es filtert, speichert und puffert. Die stark verzweigten Eiweiß-Zucker-Bausteine, aus denen das Bindegewebe aufgebaut ist, verändern ihre Eigenschaften bereits bei einer leichten Änderung des Blut-Pi. Diese Zuckerbausteine (sog. Glucosaminoglycane) des Bindegewebes sind für die Wasserverbindung verantwortlich.

Säuren vermindern die Elastizität des Bindegewebes

Das im Bindegewebe eingelagerte Wasser garantiert die Elastizität und Flexibilität des Bindegewebes. Kommt es zur vermehrten Anflutung von Säuren, wird der Wasserbindungs-Effekt aufgehoben und die Elastizität und Flexibilität vermindert. Zusätzlich wird auch der Filtrationseffekt des Bindegewebes beeinträchtigt und die Stoffwechsel-Endprodukte werden nicht mehr vollumfänglich von den Zellen abtransportiert bzw. die Zellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Das Bindegewebe vernetzt den ganzen Körper

Zum Bindegewebe gehören u.a. Bänder, Sehnen, Gelenkknorpel und Kapseln, Zwischenwirbelscheiben der Wirbelsäule (Bandscheiben), Nervengewebe, Darm- und Magenwände, Haut, Haare, Finger- und Zehennägel sowie das Gewebe, das die Organe und Blutgefäße umhüllt und verbindet.

Schlaffe Haut durch Übersäuerung

Mit fortschreitendem Alter und einhergehender Übersäuerung ist die Funktion des Bindegewebes durch die abgelagerte Schlacke zunehmend eingeschränkt. Das merken wir am Zustand der Haut (sie wird schlaff und faltig), der Haare (sie werden spröde), der Gelenke (sie büßen an Beweglichkeit ein), der Sehnen und Bänder (sie sind nicht mehr so belastbar wie in jungen Jahren). Bei den meisten Frauen zeigt sich die Bindegewebs-Schwäche früher oder später in Form von schlaffer Haut und Dellen vor allem an Po und Beinen. Die sogenannte Cellulite verstärkt sich von Jahr zu Jahr zunehmend. Auch die Neigung zu Krampfadern steigt an.

Entschlackungskur sollte helfen

Bei der Entschlackungskur handelt es sich um eine besonders wirksame, 4-wöchige Kur, die nach ernährungsphysiologischen Richtlinien entwickelt wurde. In diese Kur sind die Erfahrungen, die das Zentrum der Gesundheit Gesellschaft für Ernährungsheilkunde GmbH, Sinsheim in den vergangenen 10 Jahren gemacht hat, eingeflossen.

Hinweis: So geht es zur Entschlackungskur:

Auf der Entschlackungskur-Seite finden Sie über viele Erfahrungsberichte. Zur Entschlackungskur kommen Sie über diesen Link

Abgelegt unter: Bindegewebe | Entschlacken | Übersäuerung |




Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden


Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Themenrelevante Informationen:



EINLOGGEN & MITDISKUTIEREN jetzt einloggen


Wenn Sie diesen Artikel kommentieren möchten, melden Sie sich bitte mit Ihrem MyZDG-Zugang an.
Noch kein Konto? Jetzt kostenlos registrieren!
(0)