Leinsamen


Leinsamen enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, die offenbar sogar vor Brustkrebs schützen können.


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Mit Leinsamen gegen Brustkrebs

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(Zentrum der Gesundheit) - Leinsamen enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe oder Lignane. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass all diese pflanzlichen Stoffe das Brustkrebs-Risiko senken können.

Leinsamen gegen Brustkrebs © Alexander Raths - Shutterstock.com

Leinsamen bei Brustkrebs-Risikofaktoren

In den Vereinigten Staaten erkrankt eine von acht Frauen an invasivem Brustkrebs, von denen wiederum eine von drei Frauen an dieser Erkrankung sterben wird. Im Jahr 2011 gab es 2,6 Millionen Brustkrebspatienten, die sich mit der sowohl emotional niederschmetternden, als auch finanziell verheerenden Krankheit arrangieren mussten.

Im nationalen Massstab belaufen sich die jährlichen Gesundheitskosten für die Behandlung von Brustkrebs auf 14 Milliarden Dollar.

Die Standardmethoden wie Bestrahlung, Chemotherapie und Operation dürften heute jedem bekannt sein. Es gibt jedoch auch effektive, natürliche Herangehensweisen – sowohl zur Behandlung als auch zur Prävention – die sehr positive Auswirkungen auf die betroffenen Frauen haben können.

Eines dieser natürlichen Mittel ist der Leinsamen. Er gilt als die Pflanze mit dem höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren und verfügt darüber hinaus über einen hohen Anteil an Lignanen und Ballaststoffen, die das Risiko einer Brustkrebserkrankung senken können.

Die Brustkrebsexpertin Christine Horner, MD, schrieb in ihrem Buch "Waking the Warrior Goddess" 1:

Wenn Sie nur ein einziges Lebensmittel als natürliche Medizin einnehmen dürften, wäre die beste Wahl, sich für den Leinsamen zu entscheiden.

Als eine signifikante Quelle für Omega-3-Fettsäuren reduzieren die Leinsamen das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, indem sie Entzündungsprozesse regulieren und die Teilungsbereitschaft der Krebszellen verringern.

Omega-3-Fettsäuren gegen Brustkrebs

Bei einer kürzlich durchgeführten Studie2, die am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle stattfand, wurde die Wirkung der Omega-3-Fettsäuren erneut nachgewiesen. Bei der Untersuchung befragten die Forscher insgesamt 35.000 postmenopausale Frauen, denen bis dahin keine Brustkrebs-Erkrankung diagnostiziert wurde. Sechs Jahre später erhielten dieselben Frauen einen zweiten Fragebogen. Bei der Auswertung beider Umfragen stellten die Wissenschaftler fest, dass die regelmässige Verwendung von Fischöl – einer anderen sehr reichhaltigen Nahrungsquelle für Omega-3-Fette – das Krebsrisiko um ganze 32% senken konnte.

Bei Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt sind, so Dr. Horner, können zusätzliche Mengen Omega-3-Fettsäuren bei der Tumorschrumpfung, und somit bei der Eindämmung der Erkrankung, behilflich sein.

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Ballaststoffe gegen Brustkrebs

Frische Leinsamen enthalten zudem grosse Mengen an Ballaststoffen, von denen schon lange angenommen wird, sie seien wichtig bei der Prävention von Brust- und Darmkrebs. Eine aktuelle Studie des World Cancer Institute belegt, dass je 10 Gramm konsumierter Ballaststoffe täglich das Brustkrebsrisiko um 5% absinkt.

Es wird angenommen, dass die Ballaststoffe den Östrogenspiegel senken, indem sie das Östrogen an sich binden bevor es Schaden anrichten kann.3

Lignane gegen Brustkrebs

Die so genannten Lignane, die ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Prävention und der Heilung von Brustkrebserkrankungen spielen, sind natürliche, pflanzliche Bestandteile.

Sie befinden sich in Früchten, Gemüse und Getreide wie Weizen, Brokkoli, Knoblauch, Karotten und getrockneten Aprikosen. Aber im Leinsamen befinden sich ungefähr 100 Mal mehr Lignane als in jedem anderen Lebensmittel.

In einer kürzlich in Deutschland durchgeführten Studie wurden Blutproben von 1140 postmenopausalen Frauen untersucht, die an Brustkrebs erkrankt waren. Die Wissenschaftler überprüften die Enterolacton-Werte der Blutproben.

Bei diesem Stoff handelt es sich um einen bekannten Biomarker für Lignane. Die Studie ergab, dass Frauen mit den höchsten Enterolacton-Werten eine um 40% geringere Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs aufwiesen. Frühere Forschungen derselben Wissenschaftler hatten bereits nachgewiesen, dass Lignane eine auffallend präventive Auswirkung auf Brustkrebserkrankungen haben.4

Dr. Horner unterstreicht ebenfalls den Stellenwert der Lignane in diesem Zusammenhang. Er erklärt, dass diese Pflanzenbestandteile einen Wandel der Bruststruktur vorantreiben, so dass das Gewebe resistenter gegen krebsauslösende Substanzen wird.

Zusätzlich würden Lignane die Geschwindigkeit des Tumorwachstums verringern, die Bildung von Metastasen verhindern helfen und die Östrogenproduktion von Fettzellen reduzieren.

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(1)

Brezelfan
geschrieben am: freitag, 06. mai, 20:08
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Zentrum der Gesundheit, erst einmal danke, dass es euch gibt. Wenn ich eine Produktfrage habe, schaue ich zuerst bei euch nach und entdecke sehr viele gute Infos. Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr Tipps zur Anwendung gibt. Ich versuche mit meiner Ernährung v.a. meinen HPV zu bekämpfen. Meine Frage zum Leinsamen: Ich habe gelesen, dass dieser geschrotet werden muss, damit er richtig wirkt. Ich habe leider keinen Mixer zum Schroten. Inwieweit hat der ungeschrotete Leinsamen auch einen positiven Einfluss auf den Körper? Wie kann bzw. sollte man den Leinsamen schroten? Besten Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Brezelfan
Ganze Leinsamen dienen der Förderung der Verdauung, weil sie aufquellen und einen Schleim bilden, was beides die Peristaltik verbessert und die Darmschleimhaut regenerieren hilft.

Da ganze Leinsamen nahezu unverdaut ausgeschieden werden, kommt man nicht in den Genuss der Inhaltsstoffe. Will man das aber, so sollten die Samen geschrotet/gemahlen werden, am besten immer frisch, also jeweils in kleinen Mengen kurz vor dem Verzehr.

Viele Küchenmaschinen erledigen das oder auch Kaffeemühlen, kleine Gewürzmühlen oder spezielle Leinsamenmühlen. Notfalls geht es auch mit einem Mörser. In die Getreidemühle sollten Leinsamen aufgrund ihres hohen Ölgehalts nicht, da sie dort das Mahlwerk verkleben können.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Zucker sorgt für Brustkrebs und Metastasen

(Zentrum der Gesundheit) – Zucker und Krebs stehen in enger Verbindung. Krebszellen lieben Zucker – ganz gleich welchen. Sie nehmen Glucose und fast noch lieber Fructose. Steigt ausserdem der Insulinspiegel, dann fühlen sich Krebszellen wohler denn je. Aus ruhenden Krebszellen können sich jetzt aktive Krebszellen entwickeln. Und ist der Krebs erst einmal da, kann Zucker (auch wenn er nur in gemässigten Mengen verzehrt wird) die Gefahr der Metastasenbildung in den Lungen merklich steigern – so eine Studie, die am 1. Januar 2016 veröffentlicht wurde. Der Ausstieg aus der Zuckersucht ist daher eine gute Idee!

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Weniger Fett – weniger Brustkrebs

(Zentrum der Gesundheit) – Die Ernährung hat grossen Einfluss auf das Krebsrisiko und auch darauf, wie der Krebs verläuft. Bei Frauen nach den Wechseljahren steigt das Brustkrebsrisiko. Eine fettarme Ernährung jedoch kann dabei helfen, dass der Krebs entweder fernbleibt oder zumindest nicht tödlich verläuft. Dabei ist es jedoch erforderlich, die fettarme Ernährung mindestens acht Jahre lang zu praktizieren. Erst dann sinkt das Sterberisiko durch Brustkrebs.

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