Nebenwirkungen - Unterschätzen Sie sie nicht!


Medikamente haben Nebenwirkungen - immer und ausnahmslos. Nebenwirkungen können völlig unbemerkt bleiben, sie können aber auch ernsthafte Formen annehmen.


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letzte Aktualisierung am 20.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Nebenwirkungen - Krank durch Medikamente

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(Zentrum der Gesundheit) - Medikamente sind zweifellos sehr praktisch. Der Zeiteinsatz für ihre Einnahme ist gleich Null. Zusätzliche Massnahmen sind so gut wie nie nötig. Der Doc weiss meist sofort, welche Pille er bei welchen Beschwerden verschreiben muss. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit. Nicht gerade selten aber folgt der Medikamenteneinnahme eine gewisse Ernüchterung. Man fühlt sich weder geheilt noch wohl und in den Händen des Docs auch nicht mehr so sicher. Leichtes Unbehagen bis hin zu ernsten Gesundheitsbeschwerden tauchen auf, auch "Nebenwirkungen" genannt.

Nebenwirkungen Medikamente © Amawasri Pakdara - Shutterstock.com

Medikamente gegen Nebenwirkungen?

Die meisten Patienten verlassen sich in Bezug auf die Auswahl des hoffentlich richtigen Medikaments auf ihren Therapeuten. Sie glauben ernsthaft, er habe alles unter Kontrolle. Doch welcher Therapeut klärt die individuelle Konstitution des einzelnen Patienten vor Verschreibung der üblichen Medikamente ab?

Ihr Therapeut hat gar nicht die Zeit dazu. Und was tut er, wenn Nebenwirkungen auftreten? In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Medikation bleibt gleich und es gibt zusätzliche Medikamente (mit neuen Nebenwirkungen) gegen die alten Nebenwirkungen.

Oder aber man ändert die Medikation und ersetzt das ursprünglich verordnete Medikament mit einem Alternativmedikament - in der Hoffnung, der betreffende Patient sei für dessen Nebenwirkungen nicht so anfällig wie für die des erstverordneten.

Die Qual der Wahl: Leid oder Nebenwirkungen?

Klingt all das irgendwie gesund? Hört sich das nach Heilung an? Kaum. Kritische Patienten werden daher gerne mit dem Argument abgespeist, unerwünschte Arzneimittelereignisse (so nennt man "Nebenwirkungen" in Fachkreisen) würden wirklich nur in ganz wenigen Fällen auftreten. Gleichzeitig gilt in der Schulmedizin das Motto "Keine Wirksamkeit ohne Nebenwirkungen".

Daher kann auch ein Arzt, der sehr wohl um das mögliche Auftreten gewisser Nebenwirkungen weiss - aufgrund seiner beschränkten Therapiemöglichkeiten - nichts anderes tun, als den Patienten vor die Wahl zu stellen: Leid oder Linderung.

Letzteres gibt es nur gemeinsam mit Nebenwirkungen oder zumindest mit einem gewissen Risiko für Nebenwirkungen. Wer also entscheidet sich - wenn der Leidensdruck ein gewisses Ausmass erreicht hat - gegen die Linderung?

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Wechselwirkungen von Medikamenten

Wer dann auch noch mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen muss, läuft zusätzlich Gefahr, in den Einflussbereich der sog. Wechselwirkungen zu geraten. Wechselwirkungen sind Wirkungen, die dann auftreten, wenn sich die Wirkstoffe verschiedener Medikamente nicht vertragen, sprich, wenn sie sich gegenseitig verstärken, aufheben oder in ihrer neuen Kombination auch zu ganz neuen - völlig unerwarteten und meist auch ziemlich ungesunden - Wirkungen führen.

Ältere Menschen sind besonders in Gefahr

Gerade ältere Menschen leiden oft gleich an mehreren chronischen Erkrankungen, wie z. B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzschwäche, Osteoporose oder auch an den Folgen eines Schlaganfalls. Folglich brauchen sie in vielen Fällen schon eine Art Medikamentenplaner, weil sich bei Medikamentenmengen in nicht selten zweistelliger Grössenordnung kein Mensch mehr auswendig merken kann, welche Pillen in welcher Anzahl zu welchem Zeitpunkt eingenommen werden müssen.

Abgesehen davon, dass ältere Menschen über 65 Jahren sowieso als empfänglicher für Nebenwirkungen gelten als jüngere Patienten, stellten Wissenschaftler ausserdem fest, dass "die Behandlung, auf die diese Patienten dauerhaft angewiesen sind, oft an ihren Bedürfnissen vorbei geht."

Ärzte verlieren leicht den Überblick

Weiter heisst es in der Beschreibung des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gesponserten Verbundprojektes "PRISCUS" (ein Teilprojekt zum Programm "Gesundheit im Alter"): "Niemand weiss genau, wie eine angemessene Behandlung bei Multimorbidität (gleichzeitiges Auftreten mehrerer Krankheiten - Anm. d. Redaktion) aussehen müsste.

Die Forschung zum Thema Multimorbidität steckt noch in den Kinderschuhen. Viele Fragen sind offen: Was muss man bei der Behandlung älterer Menschen berücksichtigen? Wie müssen Medikamente aufeinander abgestimmt werden, wenn mehrere chronische Erkrankungen vorliegen? Das bedeutet im Klartext: Kaum ein Arzt hat den Überblick, welche Medikamente er bei einem Patienten mit Multimorbidität gefahrlos miteinander verordnen kann.

Rote Medikamenten-Liste für Ärzte

Da Ärzte nicht nur in Bezug auf Arzneimittel-Kombinationen überfordert zu sein scheinen, sondern ausserdem ganz generell mit der richtigen Medikamenten-Auswahl (worunter wiederum besonders ältere Patienten zu leiden haben), entstand unter der Projektleitung von Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie, Universität Witten/Herdecke die sog. PRISCUS-Liste (veröffentlicht im Februar 2011).

Dort wird die "potenziell inadäquate Medikation für ältere Menschen" aufgelistet, nämlich insgesamt 83 Arzneistoffe, die älteren Menschen häufig verordnet werden, ihnen aber - nach ausführlicher Beurteilung durch eine Vielzahl von Fachleuten - nach Möglichkeit eben nicht verordnet werden sollten.

Verträglichere Alternativmedikamente

Ärzten wird in dieser Liste ausserdem gleichzeitig ein besser verträgliches Alternativmedikament vorgeschlagen. Falls der Arzt - aus welchen Gründen auch immer - auf die Verordnung des "potenziell inadäquaten" Medikamentes bestehen sollte, dann erscheinen in einer separaten Spalte genaue Informationen, wie der Patient, der nun ein eigentlich dringend zu meidendes Medikament einnimmt, kontrolliert werden muss, damit die zu erwartenden "unerwünschten Arzneimittelereignisse" möglichst frühzeitig erkannt werden können.

Eine weitere Spalte wurde den Gegenanzeigen gewidmet, das bedeutet, hier werden Krankheiten aufgezählt, bei deren Vorhandensein das betreffende Mittel auf gar keinen Fall verschrieben werden sollte. Die PRISCUS-Liste eignet sich also auch ganz hervorragend als Lektüre für Patienten, die gerne überprüfen möchten, wie das ihnen oder auch ihren Angehörigen verschriebene Medikament beurteilt wird.

Gefahr durch ärztliche Verordnungen verringert

Insgesamt soll mit Hilfe der PRISCUS-Liste die Gefahr der Verordnung gesundheitsgefährdender Medikamente durch Ärzte verringert werden. Schon allein die Notwendigkeit einer solchen Liste beweist die bisher offenbar üblichen fehlerhaften oder wenig durchdachten Arzneimittel-Verordnungen durch Ärzte.

Allerdings beschränkt sich die PRISCUS-Liste auf die gebräuchlichsten Medikamente und die vorgeschlagenen Alternativen geben auch nicht gerade Anlass zu hemmungslosem Jubel.

Acht Schmerzmittel eignen sich nicht für ältere Menschen

Die Liste beginnt gleich mit acht Schmerzmitteln, die älteren Menschen gerne zur Bekämpfung von rheumatischen Schmerzen verschrieben werden. Indometacin beispielsweise ist ein Schmerzmittelwirkstoff, der häufig zu ernsthaften gastro-intestinalen Beschwerden führt, ja, diese Beschwerden können teilweise auch mehr als ernsthaft, nämlich tödlich sein.

Als Alternative wird das Allerweltsschmerzmittel Paracetamol in Kombination mit nicht-medikamentösen Massnahmen (Kühlung, Entlastung, physikalische Therapien, Schmerzbewältungsstrategien, etc.) empfohlen.

Leider ist Paracetamol auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Lesen Sie dazu bitte weiter unten unter "Nebenwirkung Leberschäden".

Nebenwirkungsreiche Medikamente sorgen für Dauerpatienten

Ist der behandelnde Arzt jedoch der Meinung, sein Patient solle trotz all der Risiken Indometacin einnehmen, dann müssen magenschützende Begleitmedikamente verordnet werden, gleichzeitig müssen Magen und Darm in regelmässigen Abständen auf Geschwüre und Blutungen untersucht werden und ein Blutbild ist alle drei Monate nötig.Ferner müssen sowohl die Nierenfunktion als auch der Blutdruck unter ärztlicher Beobachtung bleiben.

Schlussendlich sollte das Herz in wöchentlichem Rhythmus auf eine mögliche - infolge der Indometacin-Einnahme erfolgten - Insuffizienz untersucht werden. Die empfohlenen Sicherheitsmassnahmen weisen eindeutig darauf hin, dass und in welchen Bereichen Nebenwirkungen erwartet werden und sorgen ausserdem dafür, dass der Patient in kurzen Abständen in der Praxis erscheint.

Sorgfältig auswählen: Medikamente gegen Depression und Demenz

Des weiteren findet man in der PRISCUS-Liste eine Reihe von Antidepressiva, die unter anderem zu einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen und Embolien, zu Schwindel, Lethargie und Verwirrtheitszuständen führen können. Verwirrtheitszustände können nun wiederum zur Verordnung von sog. Antidementiva führen, also Medikamente zur Behandlung von Demenzerkrankungen, wie z. B. von Alzheimer.

Von der Verwendung der vier genannten Arzneimittel gegen Demenz wird "aufgrund der Studienlage" jedoch abgeraten - obwohl diese Medikamente selbstverständlich eine Zulassung für diese Indikation haben.

Demenz: Nebenwirkung von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck?

Genauso kritisch müssen so manche Präparate gegen Bluthochdruck beurteilt werden. Eines soll gar zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und kardiovaskulärer Erkrankungen führen. Zwei weitere hatten in der Vergangenheit zu Depressionen und negativen Auswirkungen auf die Kognition geführt - womit wir wieder bei der Notwendigkeit von Antidepressiva und Antidementiva angelangt wären. Lesen Sie dazu auch: Antidepressiva fördern Schlaganfall.

Ganz dringend stellt sich hier ausserdem die Frage, ob die Ursache der zunehmenden Zahl von Demenzkranken und Depressiven nicht vielleicht einfach in der ihnen zuvor verordneten Medikation zu finden ist. Die Einnahme von Medikamenten scheint in manchen Fällen also in einen Teufelskreis weiterer Verordnungen zu münden, aus dem ein Entrinnen irgendwann einmal gar nicht mehr möglich ist.

Geringer Nutzen, ernsthafter Schaden

Donald Light, Ph. D., Professor für Gesundheitspolitik an der Hochschule für Medizin und Zahnmedizin von New Jersey, USA untersuchte unlängst das Nutzen-Risiko-Verhältnis von neu zugelassenen Medikamenten. Dabei stellte sich heraus, dass 85 Prozent dieser Medikamente nur sehr geringen Nutzen haben - wenn überhaupt. Statt dessen bergen sie allesamt das Risiko, ernsthaften Schaden bei den Patienten zu verursachen. Professor Light meinte in einer Presseerklärung:

Manchmal verschweigen Pharmaunternehmen Informationen über die schweren Nebenwirkungen ihrer neuen Produkte oder spielen sie herunter, während sie gleichzeitig den Nutzen der Medikamente übertreiben. Und dann geben sie das doppelt- und dreifache der Forschungsausgaben für Marketing aus, um die Ärzte davon zu überzeugen, diese neuen Medikamente auch zu verschreiben.

Dr. Lights Forschungsbericht, Pharmaceuticals: A Two-Tier Market for Producing "Lemons" and Serious Harm, ist eine Analyse der pharmazeutischen Industrie und ihrer Arbeitsweisen.

Seine Schlussfolgerungen stützte er auf einen umfangreichen Datensatz aus unabhängigen Quellen und Studien - darunter das Canadian Patented Medicine Prices Review Board, die Food and Drug Administration (FDA) und das französische Fachjournal Prescrire International, welches Forschungsergebnisse in den Bereichen Pharmakologie und Toxikologie veröffentlicht.

Pharmaindustrie kontrolliert sich selbst

Wie aber kann das sein? Wie können Medikamente - bei den angeblich so strengen Zulassungsverfahren - überhaupt auf den Markt gelangen, wenn ihr offensichtlicher Schaden grösser ist als ihr Nutzen?

Laut Professor Light hätten die Pharmaunternehmen nicht nur die Kontrolle über die wissenschaftliche Forschung, sondern auch über die für neue Medikamente nötigen Testreihen. Das bedeute, dass die Firmen ihre klinischen Tests so entwerfen, dass die möglichen Gefahren der Präparate dabei gar nicht erst zum Vorschein kommen.

Die Pharmaindustrie bestimme ausserdem selbst, welche ihrer Forschungsresultate veröffentlicht bzw. an die Zulassungsbehörde weiter geleitet werden und welche besser unter den Tisch fallen sollten.

Zulassungsbehörden im Griff der Pharmaindustrie

Professor Light berichtet von einem weiteren Trick, mit dem die Arzneimittelhersteller die Behörden im Griff haben. Der Trick heisst "swamping the regulator" und bezeichnet die Angewohnheit, die Zulassungsbehörde mit einer Unmenge unvollständiger und unzureichender klinischer Tests regelrecht zu überschwemmen, so dass diese mit Sicherheit nicht alle Unterlagen akribisch überprüfen wird.

In einer Untersuchung über 111 kürzlich zugelassene Produkte fehlten so dann auch bei 42 Prozent die normalerweise erforderlichen randomisierten Testreihen, bei 40 Prozent wurden nicht die richtigen Dosierungen getestet, bei 39 Prozent fehlten Beweise über die tatsächliche Wirksamkeit des Produkts und 49 Prozent der zugelassenen Medikamente warfen Bedenken über ernste Nebenwirkungen auf.

Die "beliebtesten" Nebenwirkungen

Nachfolgend stellen wir die derzeit besonders häufig auftretenden Nebenwirkungen vor. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Patienten. Falls Sie an einer dieser Beschwerden leiden und gleichzeitig Medikamente gegen eine ganz andere Erkrankung einnehmen, dann prüfen Sie bitte, ob diese Medikamente nicht gar die Auslöser für ihre Zusatzbeschwerden sind.

Nebenwirkung Bluthochdruck

Bluthochdruck gehört zu den weit verbreiteten Volksleiden. Jeder vierte Deutsche soll bereits davon betroffen sein. Interessant ist dabei, dass gerade Bluthochdruck eine ausserordentlich häufig zu beobachtende Nebenwirkung von Medikamenten ist.

Zu Bluthochdruck können manche Medikamente gegen Fibromyalgie führen. Aber auch die sog. NSAID (Nichtsteroidale, entzündungshemmende Schmerzmittel wie z. B. ASS, Ibuprofen etc.) sowie Corticosteroide (Cortisonhaltige Medikamente) können Bluthochdruck verursachen.

Nebenwirkung Impotenz

Bluthochdruck kann also in sicher nicht wenigen Fällen als Folgeerkrankung einer Medikamenteneinnahme betrachtet werden, die daraufhin zu erneuter Medikamenteneinnahme und natürlich erneuten Nebenwirkungen führt. Die bekannten Nebenwirkungen von Medikamenten gegen Bluthochdruck sind demzufolge Benommenheit, Schwindel, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Impotenz, Konzentrationsstörungen etc. - von den weiter oben genannten (Depressionen, Demenz) ganz abgesehen.

Riskante Behandlung von Impotenz

Impotenz kann daraufhin mit Sildenafil (z. B. Viagra) behandelt werden. Sildenafil wirkt ganz hervorragend gegen erektile Dysfunktion, ja, es wirkt sogar so hervorragend, dass nach dessen grosszügigem Einsatz schon Ehen in die Brüche gingen, weil sich so manche Ehefrau unangenehm überfordert fühlte.

Das ist leider nicht die einzige Nebenwirkung von Sildenafil. Ehefrauen lassen sich bei Bedarf schliesslich austauschen, der eigene Kopf aber nicht. Bei knapp 11 Prozent der Patienten führt Sildenafil nämlich zu Kopfschmerzen. Da Sie aber bereits Kopfschmerzen haben, nämlich als Nebenwirkung Ihrer Bluthochdruckmedikamente, fällt das kaum ins Gewicht.

Wenn Sie jetzt aber Pech haben, kann Sildenafil ausserdem zu einer sog. anterioren ischämischem Optikusneuropathie (auch Augeninfarkt genannt) führen. Damit bezeichnet man den akuten Verschluss einer den Sehnerv versorgenden Augenarterie.

Da dies im schlimmsten Falle zu Erblindung führen kann, ist der Augeninfarkt eine echte Notfallsituation. Doch auch hier hat die Schulmedizin eine Lösung parat: mit Hilfe einer Parazentese (operative Öffnung) der Augenvorderkammer kann der Augeninnendruck vom Chirurgen gesenkt werden und so dem Augeninfarkt ein Schnippchen geschlagen werden.

Nebenwirkung Selbstmord

Menschen, die an Depressionen oder Angstzuständen leiden, können ihren Alltag oftmals ohne Medikamente gar nicht mehr meistern. Leider führen manche dieser Medikamente dazu, dass sich - meist bereits vorhandene - Selbstmordgedanken unter Einwirkung von bestimmten Psychopharmaka regelrecht konkretisieren.

Wenn zuvor noch vorhandene Angstzustände vom letzten Schritt abhielten, können die angstlösenden Effekte der Medikamente direkt zum Selbstmord führen. Das ist durchaus bekannt, weshalb Patienten, die diese Arzneimittel erhalten, in der Psychiatrie erst einmal unter strengste Bewachung gestellt werden.

Leider gelingt es aber auch den dort tätigen Therapeuten nicht immer, richtig einzuschätzen, bei welchem Patienten die verordnete Medikation zu einer konkreten Suizidgefahr werden kann und bei welchem nicht. Folglich kommt es in den entsprechenden Einrichtungen immer wieder zu Selbstmord oder Selbstmordversuchen.

Doch nicht nur einschlägige Psychopharmaka können in manchen Patienten den Wunsch nach einem vorzeitigen Tode wecken, sondern offenbar auch Medikamente gegen Fibromyalgie oder gar Präparate zur Nikotinentwöhnung.

Nebenwirkung Leberschäden

In der Pharmazeutischen Zeitung war bereits im Jahre 2009 zu lesen: "Leichte Schädigungen der Leber durch Medikamente sind häufiger, als man denkt." Schwere Schäden seien hingegen selten, doch wenn sie aufträten, dann seien sie durchaus lebensbedrohlich. Insgesamt betreffe jede zehnte unerwünschte Arzneimittelwirkung die Leber.

Da jedes eingenommene Medikament zuerst die Leber passiert, bevor es in den Blutkreislauf gelangt, wundert diese Häufigkeit auftretender Leberprobleme kaum. In Wirklichkeit ist es sogar so, dass von Arzneimitteln verursachte Leberschäden - so die Pharmazeutische Zeitung - einer der häufigsten Gründe für akutes Leberversagen darstellten. 75 Prozent der Patienten würden einen solchen Zwischenfall nicht überleben, womit Leberversagen, die häufigste von Medikamenten verursachte Todesursache darstelle.

Zu Leberschäden können daher sehr viele Medikamente führen. Das Schmerzmittel Paracetamol - das bei Kopf-, Zahn-, Regel- und rheumatischen Gelenkschmerzen verordnet wird - sei dabei für zwei Drittel der Fälle mit akutem Leberversagen verantwortlich.

Für das übrige Drittel sind Antibiotika, Nichtsteroidale Mittel gegen rheumatische Beschwerden, Cholesterinsenker (Statine), Arzneimittel gegen Epilepsie sowie Schmerzmittel und Präparate gegen Entzündungen zuständig.

Nebenwirkung Nierenschäden

Auch die Nieren sind am Entgiftungsgeschehen des Körpers beteiligt und folglich leiden auch diese Organe nicht zu knapp unter einer regelmässigen Medikamenteneinnahme. Nierenschäden können beispielsweise von etlichen chemotherapeutischen Präparaten, von Antibiotika und Medikamenten gegen Bluthochdruck verursacht werden.

Auch Diclofenac, das beliebte und stark wirksame Medikament gegen Schmerzen und Entzündungen kann zu Nierenschäden führen. Diclofenac vermindert die Blutversorgung der Nieren, was besonders bei vorgeschädigten Nieren problematisch werden könnte.

Wenn bei der Einnahme von Arzneimitteln dieser Art die Nierenfunktion nicht regelmässig überprüft wird, kann der Patient mit einem ernsten Problem, nämlich mit Nierenversagen, konfrontiert werden.

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Beipackzettel lesen!

Es könnte sich also durchaus lohnen, den Beipackzettel zu studieren und den Arzt daraufhin hartnäckig nach möglichen Alternativen zu befragen. Nichtsdestotrotz können alle Medikamente zu mehr oder weniger starken Nebenwirkungen führen, was jedoch offenbar einfach zum akzeptierten Eigenrisiko eines Patienten zu gehören scheint.

Ohne Medikamente leben?

Wer auf Arzneimittel nicht verzichten möchte oder darf, ist ihnen dennoch nicht machtlos ausgeliefert. Auf den Seiten des Zentrums der Gesundheit finden Sie viele Ratschläge, wie Sie einerseits Ihren Körper (Leber, Nieren, Verdauungssystem) so stärken können, damit er Medikamente leichter entgiften kann und welche Massnahmen Sie andererseits ergreifen können, um langfristig die Selbstheilungskräfte Ihres Organismus so zu aktivieren, dass Sie möglicherweise bald überhaupt keine Medikamente mehr benötigen.

Dazu gehören u. a.:

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie auf der Webseite alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen:

Quellen:

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ralf
geschrieben am: mittwoch, 16. november 2011, 07:15
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herrn, ich möchte mich kurz fassen und nehme von den folgenden Satz aus Ihrer Internetseite auf: "Keine Wirksamkeit ohne Nebenwirkungen". Meine Frage ist: Was ist der wissenschaftliche Grund, dass alle " wirksame Medikamente" Nebenwirkungen haben (müssen!!)?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ralf,
vielen Dank für Ihre Mail.
Medikamente haben eine Wirkung. Diese Wirkung betrifft den gesamten Organismus und löst in verschiedenen Körperbereichen verschiedene Reaktionen aus. Die erwünschte Reaktion wird als Wirkung bezeichnet, die unerwünschten Reaktionen als Nebenwirkungen. Der Mensch entscheidet hier also ganz willkürlich, was die Haupt- und was die Nebenwirkungen sind.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gelenkgesund
geschrieben am: donnerstag, 28. juli 2011, 12:11
eMail-Adresse hinterlegt
Wer auf Medikamente ganz verzichten kann, geht so natürlich immer das geringste Wechselwirkungsrisiko ein. Wer sie jedoch nehmen muß, der kann sich dank des Internets heute viel einfacher über Neben- und Wechselwirkungen informieren als früher. Die wichtigsten Online-Ressourcen zu Arzneimittel-Neben- und -Wechselwirkungen habe ich mal zusammengestellt, als ich vor ähnlichen Fragen stand. Dort auch Wechselwirkungen mit Alkohol, Nikotin, den Nahrungsergänzungs- und Lebensmitteln, Mineralien und dem körpereigenen Metabolismus wie dem erwähnten Immunsystem; denn ein Buch kann nie alle aktuellen Entwicklungen kennen.

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Wikipedia zensiert alternative Heilmethoden

(Zentrum der Gesundheit) - Die regierungsunabhängige Organisation Alliance for Natural Health (ANH, Bündnis für natürlich Gesundheit) weist darauf hin, dass im bekannten und beliebten Online-Lexikon Wikipedia viele Artikel zum Thema alternative Heilmethoden sehr häufig stark zensiert sind oder gar falsche Informationen enthalten.

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Gefälschte Studien

(Zentrum der Gesundheit) - Klinische Untersuchungen zu Medikamenten und anderen medizinischen Therapien werden sorgfältig ausgeführt und sind die Grundlage wissenschaftlicher Beweise, richtig? Nach einer eingehenden Prüfung dieser Frage, die in der Zeitschrift British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurde, lautet die Antwort jedoch tatsächlich: Nein!

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Medizinische Forschung: Grösstenteils unglaubwürdig

(Zentrum der Gesundheit) - Der griechische Arzt John Ioannidis ist einer der meistgefeierten medizinischen Wissenschaftler der Welt. Seine Leidenschaft gilt der Aufdeckung dubioser Begebenheiten in der Welt der Medizinwissenschaft. Ioannidis ist der Meinung, dass das Forschungssystem im Bereich der Medizin so zerrüttet sei, dass jede Hoffnung auf Rehabilitation desselben ad acta gelegt werden könne.

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Studie: Ärzte können der Gesundheit schaden

(Zentrum der Gesundheit) - Vielleicht glauben Sie, dass die heutigen Ärzte so gut ausgebildet sind, dass sie problematische Nebenwirkungen von Medikamenten abschätzen können. Möglicherweise glauben Sie ausserdem, dass Chirurgen nur dann eine Operation vornehmen, wenn sie physisch und mental dazu in der Lage sind. Dass sie die Operation also nur durchführen, wenn sie sicher sind, den Patienten keinesfalls in Gefahr zu bringen. Leider zeigen zwei aktuelle Studien, dass man das besser nicht glauben sollte. Sie enthüllen wichtige Aspekte, warum die Schulmedizin eine Gefahr für Ihre Gesundheit, ja sogar für Ihr Leben bedeuten kann.

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Schockierend: Fragwürdige Pharma-Studien

(Zentrum der Gesundheit) - Einer Studie zufolge haben die meisten neuen Medikamente zwar keinen besonderen Nutzen zu bieten, dafür eine wunderbare Vielfalt negativer Nebenwirkungen. Korruption und Bestechung in der Pharmaindustrie sind nichts Neues. Dass es jedoch so schlimm ist, wie jetzt eine neue Studie enthüllte, war vielen neu.

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Harvard und das Pharma-Syndrom

(Zentrum der Gesundheit) - Das Wort "Veritas" (Wahrheit) im Wappen der Harvard Medical School in Boston/USA nehmen die Studenten anscheinend genauer als einige ihrer Lehrer. Seit bekannt wurde, dass die medizinische Fakultät Geldzuwendungen von Pharmafirmen verschwiegen hatte, verlangen die Studenten der "American Medical Student Association" mehr Transparenz über regelmässige Geldzuflüsse von Pharma-Unternehmen. Darüber hinaus fordern die Harvard-Studenten eine umfassende Reform der Handhabung von Interessenkonflikten an ihrer Hochschule.

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Drei Millionen Tote durch Arzneimittel

(Zentrum der Gesundheit) - Innerhalb der letzen 27 Jahre gab es keinen einzigen Todesfall durch Nahrungsergänzungsmittel - obwohl die offiziellen Gesundheitsexperten und die Medien in regelmässigen Abständen vor ihnen warnen. Stattdessen gab es - allein in den USA - drei Millionen Tote aufgrund von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Wohlgemerkt, aufgrund von Medikamenten, die vorschriftsmässig in wissenschaftlichen Studien geprüft und ordnungsgemäss zugelassen wurden. Aufgrund von Medikamenten, vor denen niemand (offiziell) warnt.

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Medikamente vergiften - allein in den USA - jährlich 700.000 Menschen

(Zentrum der Gesundheit) - Medikamentenmissbrauch und unsachgemässe Lagerung von Medikamenten führen immer wieder zu ernsthaften Vergiftungen. Allein in den USA landen jährlich - so eine neue Studie - 700.000 Menschen in der Notaufnahme, weil sie mit einer Überdosis an Medikamenten vergiftet sind. Leider handelt es sich bei den meisten medikamentenvergifteten Patienten um kleine Kinder.

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Gefährliche Krebsmedikamente

(Zentrum der Gesundheit) - Krebsmedikamente die im Off-Label-Use verordnet werden, erwiesen sich für die Mehrzahl der Patienten als schädlich, während sie sich nur für eine Minderheit als (zumindest kurzfristig) hilfreich erwiesen haben. Das jedenfalls ergab eine im Fachmagazin Journal of Clinical Oncology veröffentlichte Studie des medizinischen Instituts der Duke University in North Carolina, USA.

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Was läuft falsch mit der Schulmedizin ?

(Zentrum der Gesundheit) - Wussten Sie, dass eine Nation umso kränker wird, je mehr sie für ihr Gesundheitssystem ausgibt? Unmöglich, sagen Sie? Die USA – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – beweist auch auf diesem Gebiet, dass Unmögliches durchaus möglich gemacht werden kann. Leider handelt es sich nicht allein um ein amerikanisches Problem: Deutschlands Gesundheit ist dem grossen amerikanischen Vorbild dicht auf den Fersen.

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Flavonoide schützen vor Impotenz bei Männern

(Zentrum der Gesundheit) – Impotenz bei Männern muss keiner Dauerzustand bleiben. Der Cordyceps Vitalpilz beispielsweise gilt als sehr gute Massnahme, um die Potenz und Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Auch L-Arginin kann eingenommen werden – eine Aminosäure mit potenzsteigernder Wirkung. Eine Studie zeigte im Januar 2016 überdies, dass eine flavonoidreiche Ernährung ebenfalls ein sehr gutes Mittel ist, das einer Impotenz bei Männern vorbeugen kann. Ja, diese Art der Ernährung soll mindestens so gut gegen Impotenz wirken wie fünf Stunden Bewegung pro Woche.

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Depressionen durch Medikamente

(Zentrum der Gesundheit) – Medikamente können Depressionen verursachen. Bei Depressionen sollten Sie daher immer zuerst die Beipackzettel jener Medikamente lesen, die Sie derzeit einnehmen. Denn bei den Nebenwirkungen könnten auch Depressionen aufgeführt sein. Doch können manche Medikamente nicht nur während der Einnahmephase depressiv machen, sondern auch noch Wochen danach. Und wenn Depressionen erst einmal entstanden sind, dann können sie durchaus auch noch Jahre nach dem Absetzen des Medikaments bestehen bleiben.

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Korruption im Gesundheitswesen

(Zentrum der Gesundheit) – Korruption im Gesundheitswesen ist keine Seltenheit. Wenn Ärzte ein bestimmtes Medikament verordnen, so tun sie das nicht unbedingt, weil es das beste Medikament für den Patienten ist, sondern weil sie vom entsprechenden Pharmakonzern Geld für die Verschreibung bekommen. Dafür will der Konzern pro Patient einen Kurzbericht zur Verträglichkeit und Wirkung des Medikaments. Nur weiss leider der betreffende Patient nichts davon, dass er mal eben für eine Art Studie rekrutiert wurde. Man spricht in diesem Fall auch nicht von Studien, sondern von sog. Anwendungsbeobachtungen.

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Gefährliche Betablocker

(Zentrum der Gesundheit) - Laut einer Studie, durchgeführt von den Forschern der McMaster University in Kanada und veröffentlicht in der Zeitschrift The Lancet, senken Betablocker zwar während einer Operation das Risiko von Herzversagen, können aber tatsächlich zu einem lebensgefährlichen Risiko für den Patienten werden.

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Blutverdünner erhöhen Risiko für Demenz

(Zentrum der Gesundheit) – Blutverdünner gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Besonders nach Operationen, bei Herzrhythmusstörungen oder allgemein zur Thromboseprophylaxe werden die sog. Antikoagulanzien oder Gerinnungshemmer eingesetzt. Viele Menschen nehmen die Arzneimittel jahrzehntelang. Jetzt hat sich gezeigt, dass die Blutverdünner das Risiko für die Entstehung einer Demenz erhöhen, man also mit höherer Wahrscheinlichkeit dement wird, wenn man langfristig Blutverdünner einnimmt.

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Natürliche Blutverdünner

(Zentrum der Gesundheit) – Blutverdünner hemmen die Blutgerinnung und beugen auf diese Weise Blutgerinnseln vor. Andernfalls könnte es zu Gefässverschlüssen und infolgedessen zu Embolien, Herzinfarkt und Schlaganfall kommen. Blutverdünner aber sind nicht ohne Nebenwirkungen. Gefährliche Blutungen können eintreten, die Knochen leiden und Demenz wird wahrscheinlicher. Natürliche Blutverdünner halten das Blut vorbeugend und nebenwirkungsfrei gesund. Wir stellen die besten natürlichen Blutverdünner vor.

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Falsche Therapie wegen EDV-Fehler

(Zentrum der Gesundheit) – Nicht immer entscheidet Ihr Arzt, welche Medikamente Sie benötigen. Manchmal erledigt das die Praxissoftware. Programme können heute Ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall berechnen und entsprechende Empfehlungen für die erforderliche Therapie geben. Ihr Arzt wirft nur noch einen Blick in den Computer und stellt rasch das Rezept aus. Was aber, wenn es zu einem EDV-Fehler kommt? Der Arzt merkt es vielleicht nicht und verordnet Therapien, die gar nicht erforderlich sind – und zwar nur weil die fehlerhafte Software es ihm so sagt.

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