Für alle Liebhaber scharfer und aromatischer Küche: Diese selbst gemachte Berbere-Sauce aus Äthiopien bringt echtes Gewürzfeuer auf den Teller! Mit Kardamom, Kreuzkümmel, Chili, Ingwer, Zimt und vielen weiteren Gewürzen wird sie herrlich intensiv und vielseitig. Abgerundet mit Kokosjoghurt und Basilikum eignet sie sich perfekt als Dip zu gegrilltem Tofu, Seitan, Pommes oder Bratlingen. Sie ist vegan, schnell zubereitet und bis zu 14 Tage haltbar.
Die Samen aus den Kardamomkapseln herauslösen und mit ½ TL Schwarzkümmel-, ½ TL Bockshornklee- und ½ TL Kreuzkümmelsamen sowie mit 3 Nelken in einem Mörser fein vermahlen.
Die Zwiebeln fein würfeln; die Knoblauchzehen fein hacken; den Ingwer schälen und fein hacken.
Eine Pfanne mit 2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel mit dem gehackten Knoblauch 3 Min. dünsten; den gehackten Ingwer dazugeben und 1 Min. mitdünsten. Die zermahlenen Gewürze aus dem Mörser, 1 TL Chili, ½ TL Zimt, ½ TL Salz, ¼ TL schwarzem Pfeffer, ¼ TL Cayenne sowie ¼ TL Piment dazugeben und unter Rühren 1 Min. mitdünsten.
Dann 5 EL Balsamico, 3 EL Yaconsirup, 2 EL Tomatenmark sowie 1 TL Senf einrühren und auf mittlerer Stufe 5 Min. ziehen lassen. Währenddessen das Basilikum grob schneiden.
Den gesamten Pfanneninhalt in ein hohes Gefäss geben und mit einem Stabmixer fein pürieren. Dann das geschnittene Basilikum kurz (!) mitpürieren und abkühlen lassen.
Erst vor dem Gebrauch 150 g Kokosjoghurt einrühren, nochmals abschmecken und servieren.
Die Berbere-Sauce passt z. B. hervorragend zu gegrilltem Tofu, Seitan-Spiessen, Bratlingen, Kroketten, Pommes etc. Sie hält sich in einem gut verschlossenen Glasgefäss und gekühlt mindestens 14 Tage; du kannst sie auch einfrieren.