Die Kräuter-Entgiftungskur
Mit ausgewählten Kräutern lassen sich Gifte ausleiten und dadurch das Wohlbefinden steigern.
Veröffentlichung am 03.03.2011 um 13:20 Uhr / Aktualisierung am 17.04.2012 um 18:02 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Manche Kräuter, Pflanzen und Wildgemüse eignen sich vorzüglich zur Bereicherung des täglichen Speiseplans. Wenn wir bewusst solche wählen, die einerseits gut schmecken, einfach zuzubereiten sind und darüber hinaus eine entgiftende und entschlackende Wirkung haben, dann profitieren wir davon weit mehr, als von einer kurzfristig durchgeführten Entgiftungs- oder Fastenkur.
Im Frühjahr nach all den winterlichen Gaumenfreuden - oft verbunden mit chronischem Bewegungsmangel - bietet sich eine Entgiftung ganz besonders eindringlich an. Leider sind viele Menschen der Meinung, man führe eine Entgiftung während ein oder zwei Wochen durch, um anschließend mit jener Schlemmerei fortzufahren, die überhaupt erst zur Notwendigkeit einer Entgiftung geführt hat.
Eine kurze Erholungspause ist für den Körper zwar sicher besser als nichts, doch wäre ihm eine dauerhafte Änderung mancher Gewohnheiten natürlich noch viel lieber. Unser Vorschlag für eine neue Gewohnheit wäre: Integrieren Sie entgiftende Kräuter und Gemüse einfach in Ihren täglichen Speiseplan.
Wenn Pflanzen - z. B. Löwenzahn, Brennnessel, Wegerich etc. - eine gewisse (Heil-)Wirkung auf den menschlichen Körper haben, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass es sich um reine HEILpflanzen handeln muss, die ausschließlich zu einem besonderen HEILzweck bei bestimmten Beschwerden verzehrt werden dürfen. Pflanzen sind unsere Urnahrung und sorgen in unserem Organismus daher stets für eine gesunde Harmonie.
Wenn nun aufgrund einer ungünstigen Ernährungsweise im Körper Defizite entstehen, sich Gifte einlagern oder gar Schäden verursacht werden und der betreffende Mensch nun wieder beginnt, kraftvolle (Wild-)Pflanzen zu essen, dann wirken diese verständlicherweise, wie sie schon immer wirkten: Nährend, entgiftend, reinigend, heilend, reparierend.
Da ein Mensch jedoch von all diesen Wirkungen erst dann etwas bewusst verspürt, wenn er krank ist oder sich unwohl fühlt, kam es dazu, dass viele Pflanzen HEILpflanzen genannt wurden. In Wirklichkeit aber sind diese Pflanzen unsere von der Natur vorgesehenen Lebensmittel. Das war es auch, was Hippokrates vor einiger Zeit meinte, als er den folgenden vielsagenden Satz zum Besten gab:
Lasst Nahrung eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein
(Selbstverständlich sind damit NICHT Pflanzen wie beispielsweise Fingerhut, Eibe, Schierling, Maiglöckchen etc. gemeint, die definitiv zu den Giftpflanzen gehören und bereits aufgrund ihres abscheulichen Geschmackes von niemandem freiwillig gegessen werden würden.)

Die Große Klette ist eine sehr vielseitige Pflanze. Sie ist äußerst robust und wächst an Wegrändern, an Ufern oder auf ehemaligen Schuttplätzen. Die Klettenwurzel ist noch der bekannteste Teil der Pflanze, da sie in Form von verschiedenen Zubereitungen bei Haar- und Hautproblemen angeboten wird. Im Herbst ist die Wurzel, deren Geschmack an Schwarzwurzeln erinnert, in manchen Naturkostläden oder auf Bauernmärkten auch als Gemüse erhältlich.
In Wirklichkeit jedoch sind auch die Blattstängel, die jungen Blätter (die älteren sind zu bitter), die Triebe und die Blütenstängel essbar. Man isst die Pflanzenteile entweder roh im Salat (gemischt mit anderen Blattsalaten) oder gedünstet als Gemüse.
Die volksmedizinisch bekannten Wirkungen der Großen Klette sind äußerst zahlreich. Wurzelextrakte sollen antibiotisch und blutzuckerreduzierend wirken. In Form einer Salbe wirkt die großblättrige Pflanze gegen etliche Hauterkrankungen einschließlich Kopfschuppen.
Eine besonders hoch geschätzte Fähigkeit der Klette ist jedoch ihre blutreinigende und entgiftende Wirkung. Aus diesem Grunde wird sie von phytotherapeutisch tätigen Ärzten und Heilpraktikern bei Blasen- und Gallensteinleiden, bei Erkrankungen der Leber, bei Gicht sowie bei Rheuma und Diabetes empfohlen.
Die Klettenwurzel soll gar konkret die Anhäufung von Schwermetallen im Körper reduzieren können. Auch begleitend zu Diäten mit dem Ziel, überflüssige Pfunde abzubauen, empfiehlt sich die Klette aufgrund ihrer entschlackenden Wirkung.
Um in den Genuss der entgiftenden Wirkung der Großen Klette zu gelangen, wird empfohlen, einen Tee aus der Wurzel zuzubereiten und diesen zwei- bis dreimal täglich zu trinken.
1,5 bis 2 Esslöffel zerkleinerte Klettenwurzel mit 0,5 Liter kaltem Wasser ansetzen und über Nacht bzw. 8 Stunden ziehen lassen. Wer nur warmen Tee trinken kann oder will, erwärmt den Klettenwurzeltee kurz vor Genuss, lässt ihn aber nicht zu heiß werden. Dieser Tee kann auch äußerlich für Waschungen bei Hautproblemen verwendet werden.

Koriander ist ein Mitglied der Petersilien-Familie und wird vor allem in der mexikanischen, in der mediterranen und in der nahöstlichen Küche verwendet. Alle Teile der Pflanze sind verzehrbar, normalerweise werden die Blätter und die Samen des Korianders beim Kochen benutzt. Im Bereich der Schwermetallausleitung wird Koriander seit einiger Zeit eingesetzt, um insbesondere Quecksilber im Körper zu lösen.
Allerdings empfiehlt sich zu diesem Zweck eine therapeutische Begleitung, da Koriander bekannt dafür ist, das Quecksilber in großen Mengen zu mobilisieren, ohne es jedoch auszuleiten. Daher muss zudem dafür gesorgt werden, dass gleichzeitig beispielsweise mit der Chlorella-Alge eine Komponente zugeführt wird, die das im Körper kursierende Quecksilber auch wirklich ausleitet.
Liegt jedoch keine hochgradige Quecksilbervergiftung vor, und möchte man lediglich die übliche Schwermetallbelastung los werden, kann Koriander - im Salat, als Tee oder in der Suppe - dabei wunderbar behilflich sein.

Die Brennnessel dürfte zu den bekanntesten aller blutreinigenden Pflanzen gehören. Sie hat sehr gute entgiftende Eigenschaften. Sie beseitigt Gifte und Stoffwechselendprodukte, indem sie die Nierenfunktion anregt und infolgedessen mehr Wasser ausgeschieden wird. Brennnesseltee, so heißt es, soll sich äußerst reinigend und regenerierend auf den Verdauungsapparat auswirken, während er gleichzeitig die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers aktiviert. Trinken Sie den Brennnesseltee pur oder mit etwas frischem Zitronensaft.
Aus den Brennnesselblättern (insbesondere den jungen Blättern von der Triebspitze) lassen sich - abgesehen von Tee - noch viele weitere wunderbare Gerichte herstellen. Sie können Brennnesseln praktisch überall dort einsetzen, wo auch Spinat oder Mangold Verwendung finden.
Brennnesseln passen also in Suppen, in Gemüsegerichte, in Aufläufe, in Füllungen oder lassen sich zu einem feinen Pesto verarbeiten. Sogar in grünen Smoothies kann man kleine Mengen Brennnesselblätter zu einem fruchtig-gesunden Drink verwandeln.

Die Mariendistel ist eine berühmte Leberschutzpflanze. Sie verhindert das Eindringen von lebertoxischen Substanzen in die Leberzelle, fördert die Regeneration der Leber und die Neubildung von Leberzellen. Da die Leber unser Entgiftungsorgan Nummer eins ist, darf die Mariendistel getrost als eine ganz besonders herausragende die Entgiftung unterstützende Heilpflanze bezeichnet werden.
Die Mariendistel wird bei Leberschäden durch Umweltgifte, Alkohol oder auch durch manche Medikamente (z. B. durch synthetische Östrogene, Chemotherapien, etc.) eingesetzt, um die Leber und damit die Entgiftungsmechanismen des Körpers wieder auf Vordermann zu bringen.
Auch bei Hepatitis verordnet man die Mariendistel, um die Leber hier vor einer drohenden Leberzirrhose zu schützen. Allein diese Einsatzgebiete zeigen, wie groß der auf die Leber wohltuende Effekt der Mariendistel ist.
Die Mariendistel kann zwar als Tee getrunken werden. Um jedoch an ausreichend Wirkstoffe zu gelangen, müssen die Mariendistelsamen gemörsert und hernach aufgegossen werden (10 Min. ziehen lassen, 3 mal täglich eine Tasse jeweils eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten trinken). Die Samen können auch gekaut werden (ca. 2 Esslöffel täglich). Noch einfacher ist die Einnahme der Mariendistel in Form von Fertigpräparaten oder von Mariendistelöl, welches man einfach für die Zubereitung von Salatdressings und Gemüsegerichten verwenden kann.

Der Japaner George Ohsawa, Begründer der Makrobiotik, soll beim Anblick der blühenden Löwenzahnwiesen (anlässlich seines Besuchs im Schwarzwald) nahezu in Ekstase geraten sein und ausgerufen haben: "Wo diese herrliche Pflanze wächst, braucht man keinen Ginseng mehr!"
Offenbar hatte er intuitiv die dem Löwenzahn innewohnende Kraft gespürt. Leider pflücken wir heute den Löwenzahn vielleicht noch für das Hauskaninchen, für uns selbst hingegen kaum mehr.
Dabei ist besonders die Wurzel des Löwenzahns ein Blut- und Nierenreiniger der Extraklasse, gleichzeitig ein großartiges Mittel für die Verbesserung der Leber- und Gallenfunktion, hilfreich für eine gesunde Verdauungstätigkeit und letztendlich ein Stärkungstonikum für den gesamten Organismus.
Die Löwenzahnwurzel erntet man von September bis März, schneidet sie klein und bereitet sie als Salat zu. Auch die Blätter, Blüten und Blütenstängel des Löwenzahns sind außerordentlich hilfreich. Schon allein ihr Eiweiß- und Mineralstoffreichtum und ihre Fülle an sekundären Pflanzenstoffen - im Vergleich zu Kultursalaten - ist eine enorme Bereicherung der täglichen Ernährung.
Abgesehen von Löwenzahnsalat, können Sie auch Löwenzahntee zubereiten, indem Sie vier Tassen kochendes Wasser auf eine Tasse frischer Löwenzahnblätter geben. Lassen Sie den Tee 10-15 Minuten ziehen und seihen Sie ihn dann ab. Ein Tee aus der Löwenzahnwurzel ist - sind die Wurzeln einmal geerntet und gesäubert - ebenfalls leicht zubereitet. Wenden Sie dazu das Rezept für Klettenwurzeltee (siehe weiter oben) an.
Eine einfache und schnelle Art, in den Genuss der entgiftenden und ausleitenden Wirkstoffe des Löwenzahns zu gelangen, ist ferner Löwenzahn-Frischpflanzenpresssaft oder ein hochwertiger Löwenzahnwurzelextrakt. Von letzterem speichelt man bis zu dreimal täglich 1 Messerspitze ein.
Wenn Sie also künftig nur eine oder zwei der genannten Pflanzen täglich verzehren oder in Form eines Tees regelmäßig trinken, erreichen Sie eine kontinuierliche Aktivierung Ihres Stoffwechsels und ganz besonders Ihrer Entgiftungsorgane, so dass ein Teil der täglich über die Umwelt oder unsere Ernährung eintreffenden Gifte schneller wieder ausgeschieden werden kann.
Nutzen Sie die erfolgreiche Entschlackungskur der ZDG GmbH.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Unser Organismus wird immer häufiger mit giftigen Metallen wie Quecksilber, Palladium, Cadmium, Blei, Nickel etc. konfrontiert. Sie belasten neben dem Immunsystem auch die Leber, die Nieren und den Darm. Da sie mittlerweile in weiten Teilen unserer Umwelt vorhanden sind, ist es nicht mehr möglich, den Kontakt dazu vollständig zu vermeiden. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, den belasteten Körper mit Hilfe von natürlichen und dazu noch preiswerten Produkten bei seiner Entgiftung zu unterstützen. Dieser Artikel stellt einige Beispiele hierfür vor.
(Zentrum der Gesundheit) - Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass Junk Food genauso süchtig machen kann wie Zigaretten oder Heroin. Speisen wie zum Beispiel Fritten, Hamburger und Sahnetorte können den Körper in einen Zustand versetzen, der dem eines abhängigen Drogen-Junkies ähnelt. Das ist der entscheidende Grund dafür, warum viele Menschen von ungesundem Essen einfach nicht loskommen, selbst wenn sie das wollen. Sie stopfen immer mehr davon in sich hinein, als befänden sie sich unter Zwang. Glücklicherweise gibt es eine Lösung.
(Zentrum der Gesundheit) - Es eilt: Mit Hilfe der Europäischen Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher Medizinischer Produkte (THMPD) soll der Verkauf von Heilpflanzen in der EU stark eingeschränkt werden. Ab 1. April 2011 soll der Verkauf von Heilpflanzen und ihren Produkten in der EU nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein.
Die meisten frei lebenden Tiere zehren seit jeher zum Ende der Winterzeit von ihren letzten Kräften. Ähnlich erging es bis ins vorletzte Jahrhundert hinein auch uns Menschen. Nach Monaten karger Nahrung suchten Mensch und Tier nach Pflanzen, die in der Lage waren, den entstandenen Energiemangel auszugleichen. Und genau diese Pflanzen lässt Mutter Natur im Frühling in einer Vielfalt erblühen.
(Zentrum der Gesundheit) - Wildkräuter schenken uns seltene Vitalstoffe und wertvolle Heilsubstanzen. Wildkräuter wachsen außerdem kostenlos im Wald, in Parkanlagen, auf Wiesen, an Wegrändern, natürlich im eigenen Garten und sogar auf dem Friedhof. Viele Wildkräuter passen gut in Salate, Suppen, Pestos, Gewürzmischungen und Smoothies, andere sind ideale Heilpflanzen. Aus ihnen können ohne großen Aufwand heilkräftige Tees oder Tinkturen hergestellt werden. Wann unternehmen SIE Ihre nächste Kräuterwanderung?
(Zentrum der Gesundheit) - Go Green! Essen Sie „grün“, trinken Sie „grün” und leben Sie „grün“! Go Green! Das ist das Motto einer neuen Generation von Menschen, die mit der grünen Partei nicht unbedingt etwas zu tun hat, stattdessen aber voller Freude und Begeisterung im Einklang mit der Natur lebt. Wer „grün“ lebt, hat erkannt, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmitteln steckt. Grüne Lebensmittel sind jene sog. Superfoods, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann. Worauf warten Sie noch? Go Green!
(Zentrum der Gesundheit) - Warum Chlorophyll und damit grüne Pflanzen Krebs heilen können. Neueste Forschungen des Linus-Pauling-Insituts der Oregon State University lassen vermuten, dass natürliche Substanzen wie etwa der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll oder Selen aus Knoblauch und der Paranuss im Kampf gegen Krebserkrankungen eine möglicherweise viel bedeutendere Rolle spielen könnten, als man bislang angenommen hatte.
Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.
Kamillentee kennt jeder. Von einem Kamillen-Smoothie jedoch hat noch kaum jemand etwas gehört. Er ist ein wunderbarer Begleiter für stressige Zeiten, entspannt und beruhigt die Nerven.
Kuzu ist eine wilde Weinart aus dem asiatischen Raum. In der traditionellen japanischen Medizin wird Kuzu von je her als Heilpflanzen bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen eingesetzt.
Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen (Pulver, Tee, Extrakt, Tinktur).
( Von Dr. med. Matthias Rath) - Offenbar bedurfte es des Selbstversuches eines Heidelberger Universitäts-Professors, der sich selbst mit grünem Tee heilte, um die Bedeutung der darin enthaltenen hochwirksamen Naturstoffe im Kampf gegen Krebs und anderen Krankheiten zum Durchbruch zu verhelfen.
(Zentrum der Gesundheit) - Eine neue Studie, die im European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation veröffentlicht wurde, hat weitere Beweise für die günstigen Auswirkungen von grünem Tee in Bezug auf die Risikofaktoren, die zu Herzinfarkt führen können, angeführt.
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.
Bitte um einen naturheilkundlichen Tipp zur Heilung von Neurodermitis mit extremem Juckreiz im Erwachsenenalter. Danke.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau Görig,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Thema Neurodermitis ist derart umfangreich, dass es mit einem einfachen Tipp nicht getan wäre - zumal unsere Philosophie von einer stets ganzheitlichen Behandlung aller Gesundheitsprobleme ausgeht. Zu allererst wäre wichtig zu erfahren, wie Sie derzeit leben, wie Sie sich ernähren, in welchem Zustand Ihre Darmflora ist, welche Beschwerden Sie ausserdem noch haben und welche Therapien Sie bereits getestet haben.
Informationen zu einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise und zu Massnahmen, die zur Wiederherstellung der Gesundheit beitragen können - die wir selbstverständlich auch bei Neurodermitis empfehlen - finden Sie zahlreich auf unserer Seite, z. B. hier:
Gesunde Ernährung
Basische Ernährung
Alles über die Übersäuerung
Wie funktioniert eine Darmreinigung?
Alles über Antioxidantien
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
seit einiger Zeit esse ich nun Löwenzahn und esse mitunter große Blätter davon. In letzter Zeit höre ich nun aber öfter, dass man scheinbar nur die jungen Blätter essen solle. Warum? Mir wurde nur von einer Person gesagt, dass die Vitamine da wohl am ehesten drin wären.
Und beim Recherchieren habe ich bisher auch nur gefunden, dass sich "junge Blätter" für einen Salat eignen.
Ich glaube, auf Ihrer Seite gelesen zu haben, dass Löwenzahnblätter vor der Blüte am Nährstoffreichsten wären...
Also nur kurz zu der Frage:
Gibt es Nachteile, wenn man größere Löwenzahnblätter erntet und isst?
Und vielleicht:
gibt es irgendetwas am Löwenzahn, das man besser nicht zu sich nehmen sollte? (in roher Form?) bzw. was negative Folgen haben könnte? (zB Überkonsum)
Liebe Grüße und danke im Voraus,
Martin
PS: ein großes Lob an diese tolle Internetseite :-)
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Martin,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Lob :-)
Die Blätter des Löwenzahns werden mit zunehmendem Alter bitterer und schmecken dann nicht mehr jedermann so gut. Bitterstoffe sind jedoch außerordentlich vorteilhaft für die Gesundheit, weshalb Bitterkeit kein Argument gegen ältere Löwenzahnblätter ist. Auch die Anreicherung mit Nitraten ist gerade bei älteren Blättern offenbar kein Problem mehr, da sich Nitrate unter Lichteinwirkung zu Aminosäuren umwandeln. Vitamine sollen sich gar in jüngeren Blättern weniger gut "halten" als in älteren. Das bedeutet, will man den Löwenzahn nicht sofort verbrauchen, sondern erst am nächsten Tag, dann ist es sinnvoller, ältere Blätter zu pflücken. Wenn Sie also Löwenzahn an "sauberen" Stellen sammeln (fern von Landwirtschaft und Hunde-Gassi-Wegen), dann spricht nichts gegen ältere Blätter. Auch Mengenbeschränkungen gibt es im Grunde nicht - vorausgesetzt Sie essen den Löwenzahn nicht als Hauptnahrung. Es empfiehlt sich folglich, sich nicht nur auf eine einzige Pflanze zu konzentrieren, sondern den Löwenzahn gemeinsam mit anderen essbaren Wildpflanzen zu mischen.
Ganz natürlich ist es jedoch, dass die Pflanze - sobald sie Blüten bildet - ihre Kraft verstärkt diesem Vorgang widmet und die Blätter daraufhin nicht mehr so viele Vitalstoffe enthalten. Daher essen Sie bei einer blühenden Pflanze einfach gelegentlich die Blüte mit. Auch die Löwenzahnwurzel ist essbar. Sie hat wiederum vor dem Blattaustrieb den höchsten Vitalstoffgehalt. Der Löwenzahn ist also komplett essbar :-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit