Mandeln schützen die Gesundheit


Mandeln sind echte Vitalstoffpakete, schützen die Gesundheit und sind in so unglaublich vielen köstlichen Rezepten einsetzbar, an die Sie jetzt noch gar nicht denken.

Mandeln: Nur 60 Gramm täglich schützen unsere Gesundheit!

Veröffentlichung am 21.02.2011 um 12:07 Uhr / Aktualisierung am 28.02.2012 um 12:05 Uhr  Drucken Sie diese Seite

Mandeln sind viel mehr als ein gelegentlicher Snack oder eine weihnachtliche Backzutat. Abgesehen von ihrem hochkarätigen Nähr- und Vitalstoffspektrum, wirkt sich der regelmäßige Verzehr von Mandeln äußerst positiv auf unsere Gesundheit aus. Wenn wir täglich nur 60 Gramm Mandeln (oder Mandelpüree) verzehren, dann schützt uns dies laut aktuellen Studien bereits vor Diabetes, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor einem hohen Cholesterinspiegel und führt möglicherweise zu einer Verbesserung der Knochendichte – und zwar ohne dabei zu einer Gewichtszunahme zu führen!

Mandeln

Mandeln: Früchte eines Steinobstbaumes

Der Mandelbaum ist – wie auch der Aprikosen- und der Pfirsichbaum – ein Steinobstbaum. Er wird vom Menschen bereits seit 4.000 Jahren kultiviert. Besonders gut gefällt es dem Mandelbaum im Mittelmeerraum (Italien, Spanien, Marokko, Israel, etc.) und in Kalifornien, aber auch in Vorder- und Zentralasien (Iran und Irak bis Usbekistan).

Äußerst genügsam, hitzeverträglich und windfest blüht der zierliche Mandelbaum im Februar in üppig weißer oder rosafarbener Pracht und liefert ab Juli stattliche Ernten trotz monatelanger Trockenheit.

Mandeln: Grundnahrungsmittel in alten Zeiten

Vor vielen hundert Jahren war die Mandel ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Menschen in subtropischen Regionen. Die Mandel enthält annähernd 19 Prozent hochwertiges Eiweiß und trug auf diese Weise ganz gravierend zur Deckung des Proteinbedarfs der damaligen Bewohner des Mittelmeerraumes bei. Die Mandel sättigt außerdem, ohne dick zu machen, so dass sie den Menschen half, mit bereits kleinen Mahlzeiten leistungsfähig, fit und schlank zu bleiben.

Mandeln sind reich an Nähr- und Vitalstoffen

Die Mandel liefert zudem viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kupfer sowie große Mengen der Vitamine B und E. Nur wenige Löffel eines hochwertigen Bio-Mandelpüree decken einen Großteil des täglichen Mindestbedarfes an Magnesium.

Da gleichzeitig Calcium im richtigen Verhältnis enthalten ist, können beide Mineralstoffe vom Körper perfekt aufgenommen und verwertet werden. Vitamin E ist ein bekanntes Antioxidans, das uns vor freien Radikalen bewahrt. Es schützt außerdem die in der Mandel enthaltenen ungesättigten Fettsäuren vor Oxidation schützt, so dass diese dem Menschen in höchster Qualität zu Verfügung stehen können. Vitamin B1 stärkt zudem die Nerven und Vitamin B2 versorgt jede einzelne unserer Zellen mit Energie.

Mandeln schützen vor Diabetes

Mandeln können unseren Stoffwechsel aufgrund ihrer höchst vorteilhaften Nähr- und Vitalstoffzusammensetzung derart beeinflussen, dass bereits nach einer viermonatigen "Mandel-Diät" die Insulinsensitivität verbessert werden kann. Von einer "Mandel-Diät" sprechen wir dann, wenn 20 Prozent des täglichen Kalorienbedarfes in Form von Mandeln aufgenommen wird, was etwa 60 bis 80 Gramm Mandeln entspricht. Siehe diese Studie.

Mandeln senken den Cholesterinspiegel

Viele Studien weisen außerdem darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln zu gesunden Cholesterinwerten führt. Auch hier zeigen sich die ersten positiven Ergebnisse spätestens vier Wochen, nachdem die Ernährung mit täglich 60 Gramm Mandeln angereichert wurde.

Wissenschaftler vermuten, dass der Grund für die cholesterinsenkende Wirkung der Mandel in ihren außergewöhnlichen sekundären Pflanzenstoffen, den antioxidativ wirkenden Polyphenolen zu suchen sei.

Mandeln stärken die Knochen

Auch auf die Knochen hat die Mandel eine äußerst nützliche Wirkung. Bei einem Laborversuch analysierte man nach dem Verzehr unterschiedlicher Mahlzeiten jene Werte, die auf die Qualität der Knochendichte schließen lassen. Man teilte die Versuchspersonen in drei Gruppen ein. Eine Gruppe erhielt 60 Gramm Mandeln, eine weitere erhielt eine Kartoffelmahlzeit und eine dritte Gruppe aß eine Reismahlzeit.

Vier Stunden nach dem Essen stellte man fest, dass sich nach dem Verzehr von Kartoffeln oder Reis in Bezug auf die Knochendichte keine Änderung ergeben hatte. Bei der Mandelgruppe jedoch beobachtete man, dass die Bildung der Osteoklasten (Knochen abbauende Zellen) um 20 Prozent abgenommen und sich die TRAP-Aktivität um 15 Prozent reduziert hatte. Mit TRAP (Tartrat-resistente saure Phosphatase) bezeichnet man ein bestimmtes Enzym, dessen Aktivität ebenfalls Schlussfolgerungen auf die Knochendichte erlaubt, wobei die Knochendichte umso geringer ist, je höher die TRAP-Aktivität.

Des Weiteren konnte man feststellen, dass die Calciumfreisetzung aus den Knochen ins Blut nach der Mandel-Mahlzeit um 65 Prozent niedriger war als dies nach den anderen Mahlzeiten der Fall war. Insgesamt war das Fazit dieses Versuchs, dass schon 60 Gramm Mandeln ganz offensichtlich einen äußerst positiven Einfluss auf die Knochendichte haben. Siehe die Studie dazu

Mandeln enthalten gesunde Fettsäuren

Nun sind Mandeln aber sehr fetthaltig. Stolze 54 Prozent Fett stecken in den kleinen braunen Kernen. Doch ist Fett bekanntlich nicht gleich Fett und so ist die Fettsäurenzusammensetzung der Mandel für unsere Gesundheit ähnlich positiv wie jene der Olive.

Die gesunden Fette in der Mandel bestehen – wie das Olivenöl – in der Hauptsache aus einfach ungesättigten Fettsäuren (der Ölsäure) und zu einem geringeren Teil aus der mehrfach ungesättigten Linolsäure.

Mandeln machen schlank

Hundert Gramm Mandeln liefern bereits über 500 Kalorien, weshalb Übergewichtige oder Menschen, die abnehmen möchten, oft automatisch einen großen Bogen um die kleinen Mandelkerne machen. Leider tun sie das völlig zu Unrecht.

Es gibt Studien, die zeigen, dass der Verzehr von Mandeln sogar in Portionen von bis zu 570 Kalorien täglich zu keiner Gewichtszunahme führte. Doch helfen Mandeln nicht nur dabei, das gegenwärtige Wunschgewicht zu halten, sondern sie unterstützen außerdem ganz deutlich die Gewichtsabnahme.

Mandel-Diät

65 Übergewichtige zwischen 27 und 79 Jahren erhielten bei einem 24-Wochen-Versuch eine niederkalorische Diät. Eine Gruppe erhielt im Rahmen dieser Diät täglich 84 Gramm Mandeln, eine zweite Gruppe aß dieselbe Diät, nur statt der Mandeln komplexe Kohlenhydrate.

Beide Diäten wiesen denselben Kalorien- und Proteingehalt auf. Nach einem halben Jahr wurden die Probanden untersucht. Der BMI(1) der Mandelgruppe hatte im Vergleich zur Kontrollgruppe um 62 Prozent mehr abgenommen. Auch der Taillenumfang und die Fettmasse waren in der Mandelgruppe auffallend geringer geworden.

Mandeln mindern Symptome des Metabolischen Syndroms

Ferner stellte man bei besagter Studie in der Mandelgruppe eine Senkung des Blutdrucks um 11 Prozent fest, während sich diesbezüglich in der Kontrollgruppe gar nichts verändert hatte.

Erstaunlich war außerdem, dass die Diabetiker unter den Mandel essenden Testpersonen ihre Medikamenteneinnahme im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich reduzieren konnten.

Die betreffenden Forscher schlussfolgerten, dass eine mit Mandeln angereicherte Ernährung sämtliche Symptome des sog. Metabolischen Syndroms (Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte) verringern könne und daher äußerst empfehlenswert sei. Siehe die Studie dazu.

Mandeln sind basisch

Mandeln gehören - im Gegensatz zu Nüssen wie Hasel- oder Walnüsse - zu den basischen Lebensmitteln. Sie können also wunderbar und nahezu unbegrenzt in eine basische Ernährungsweise integriert werden.

Mandeln wirken prebiotisch

Neuesten Erkenntnissen zufolge haben Mandeln außerdem prebiotische Wirkung. Das bedeutet, sie liefern jenen Darmbakterien Nahrung, die unser Immunsystem und damit unsere Gesundheit unterstützen. Auf diese Weise harmonisieren Mandeln unsere Darmflora und sind gerade während einer Sanierung der Darmflora ein äußerst wertvolles Lebensmittel. Siehe die Studie dazu.

Mandelpüree: Auf Qualität achten!

Mandeln sollten – wenn sie als ganze Kerne gekauft werden – immer ungeschält sein. Andernfalls sind sie anfällig für Schimmelbefall. Besonders einfach lassen sich Mandeln in Form von Mandelpüree in den täglichen Speiseplan integrieren.

Die Mandeln sollten aus biologischer Landwirtschaft stammen und während des gesamten Herstellungsprozesses möglichst keine Temperaturen erfahren, die höher als 40 bis 45 Grad sind, so dass alle wertvollen Inhaltsstoffe der Mandel unverändert und lebendig erhalten bleiben.

Mandeln und Mandelpüree: Was tun damit?

In der herkömmlichen Ernährungsweise kennt man gebrannte Mandeln, gesalzene Mandeln, Mandelblättchen am Tortenrand und eventuell noch gemahlene Mandeln in Keksen oder Kuchen.

Dass Mandeln jedoch in Windeseile zu einer köstlichen "Milch", zu Desserts, zu gesunden Snacks, gesunden Pralinen, Rohkostkuchen, einer gesunden "Nutella"-Variante, zu herzhaften teilweise käseähnlichen Brotaufstrichen, zu einer Art "Butter" und vielem mehr verarbeitet werden kann, ist weitgehend unbekannt.

Darüber hinaus verfeinert Mandelpüree Müslis aller Art, Fruchtsalate, Säfte, Saucen, Dressings, Mayonnaisen und Suppen, ersetzt in vielerlei Rezepten Milch und Rahm und ist nahezu unverzichtbar bei der Kreation von grünen Smoothies.

Nachfolgend stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl köstlicher Mandel-Rezepte vor. Guten Appetit!

Gesunde Mandel-Rezepte

Mandel-Frühstück

Zutaten:
1 Apfel gerieben
1 Banane in Rädchen geschnitten
3 – 4 EL Basisches Müsli mit warmem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen.
1 EL BIO-Mandelpüree

Zubereitung:
Alle Zutaten mischen und genießen.

Mandelmilch-Vanille

Die Mandelmilch ist eine wunderbare Zwischenmahlzeit (ganz besonders auch für Kinder) und liefert Energie, reichlich Vitalstoffe sowie basische Mineralstoffe in Bestform.

Zutaten:
0,5 Liter Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser
3 EL Bio-Mandelpüree
Nach Wunsch 5 - 12 entsteinte Datteln oder 1 EL Honig, Agavendicksaft o. ä.
1 Messerspitze Bio-Vanille

Zubereitung:
Alle Zutaten werden im Mixer fein gemixt.

(Diese Grundrezeptur kann nach Lust und Laune mit Früchten der Saison z. B. Beeren, Bananen, Mango, Kirschen, Kaki etc. zu einem erfrischenden Fruchtshake erweitert werden.)

Tipp: Etwas dickflüssiger zubereitet und mit einem Löffel Kokosöl versehen, entsteht eine köstlich gesunde Vanille-Sauce für Desserts.

Heiße Schokolade

Zutaten:
0,5 Liter Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser (davon 0,2 Liter warm und 0,3 Liter heiß)
2 EL Bio-Mandelpüree
Nach Wunsch 2 – 4 entsteinte Datteln oder 1 EL Honig, Agavendicksaft o. ä.
1/2 - 1 EL Kakaopulver oder - wer mag - Carobpulver

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die 0,3 Liter heißes Wasser) im Mixer fein mixen. Dann das heiße Wasser zugeben und noch einmal schaumig mixen. Sofort servieren.

Tipp: Etwas dickflüssiger zubereitet und mit einem Löffel Kokosöl versehen, entsteht eine köstlich gesunde Schokoladen-Sauce für Desserts.

Vanille- oder Schokoladenpudding

Wenn Sie die Rezeptur für Mandelmilch-Vanille und/oder Heiße Schokolade mit weniger Wasser bzw. mehr Mandelpüree und Datteln zubereiten und nach der Zubereitung eine halbe Stunde stehen lassen, dann nimmt der ursprüngliche Drink eine puddingähnliche Konsistenz an und kann als Dessert serviert werden.

Schokoladen-Brotaufstrich

Zutaten:
5 EL Mandelpüree
4 - 5 EL Kakaopulver
gemixte Datteln, Honig o. ä. zum Süßen (Menge nach persönlichem Geschmack)

Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich mixen oder verrühren.

Mandel-Kaffee

Zutaten:
0,5 Liter Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser
2 EL Bio-Mandelpüree
1 - 2 EL Melasse 1/2 EL Kokosöl

Zubereitung:
Alle Zutaten werden im Mixer fein gemixt und ergeben ein Getränk, das an Milchkaffee erinnert, jedoch deutlich gesünder ist und ehrlich gesagt - zumindest, wenn man einmal von der Kaffeesucht losgekommen ist - um Welten besser schmeckt.

Salatdressing

Zutaten:
0,2 Liter Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser
1 EL Bio-Mandelpüree
1/2 - 1 EL Zitronensaft oder Tamari
Kristallsalz (Menge nach Wunsch)
Nach Wunsch frische oder getrocknete Salatkräuter

Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich mixen und zu einem frischen Salat Ihrer Wahl servieren.

Tipp: Mixen Sie einen frisch gepressten Saft (Gemüse- oder Fruchtsaft) Ihrer Wahl mit einem Esslöffel Mandelpüree.

Viele köstliche Rezepte mit Mandelpüree finden Sie auf der Seite vom wohl bekanntesten deutschsprachigen Rohkost-"Koch" Urs Hochstrasser:

Quellen

Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3
Quelle 4
Quelle 5

Fussnote

(1)BMI: Der Body-Mass-Index ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Berechnet wird der BMI folgendermaßen: Körpermasse in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern. Von Normalgewicht spricht man dann, wenn der BMI zwischen 18,5 und 25 liegt.



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Alles neu macht der Mai!

Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.

(5)

sunshine
geschrieben am: Dienstag, 24. April 2012, 15:23
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich würde gern wissen wo ich Mandelmilch / püree kaufen kann (Online)? Ich finde Eure Seite super und bin sehr froh sie gefunden zu haben. Bitte mehr von den Basischen Rezepten! Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sunshine,
vielen Dank für Ihre nette Mail. Unsere Rezeptesammlung wird kontinuierlich erweitert :-)
 
Mandelmilch gibt es im Reform- und Naturkosthandel. Allerdings enthalten diese Fertig-Mandeldrinks oft zugesetzte Süssungsmittel oder sogar Mandelaroma. Daher empfehlen wir, die Mandelmilch selbst herzustellen, was ja in wenigen Minuten machbar ist :-)
 
Mandelmus/püree gibt es ebenfalls im Reform- und Naturkost-(Online)-Handel. Uns persönlich schmeckt das Bio-Mandelmus von Eisblümerl am besten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

ju-dit
geschrieben am: Samstag, 03. März 2012, 13:33
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich mache Mandelmilch, indem ich das Mandelwasser abkoche (um es dann haltbar abzufüllen). Was geht durch das Abkochen denn verloren? Hat die Mandelmilch dann überhaupt noch Gutes in sich? Vielen Dank im Voraus!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Judith,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie Ihre Mandelmilch abkochen, dann zerstören Sie die hitzeempfindlichen Vitamine. Auch manche antioxidativ wirksamen sekundären Pflanzenstoffe sind hitzeempfindlich und die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sollten ebenfalls nicht unbedingt erhitzt werden. Es lohnt sich also in jedem Falle, die wenigen Minuten zu investieren, die man für die Herstellung einer Mandelmilch benötigt, um diese immer kurz vor dem Verzehr frisch zuzubereiten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Pia
geschrieben am: Donnerstag, 18. August 2011, 19:26
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich habe neulich in einem Bio-Laden Mandelmus entdeckt und als Zutaten waren nur geröstete Mandeln angegeben. Nun wollte ich gerne wissen, ob durch das Rösten der Mandeln wertvolle Inhaltsstoffe verloren und wichtige Fettsäuren daran kaputt gehen können. Gibt es auch ein Rezept, um das Mandelmus selbst zu machen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Pia,
vielen Dank für Ihre Mail.

Fettsäuren können selbstverständlich von übermäßiger Hitze oxidiert werden. Dazu müssten Sie jedoch den jeweiligen Hersteller nach der Rösttemperatur und Röstdauer befragen. Mandelmus aus nicht gerösteten, also geschälten Mandeln ist jedoch meist deutlich schonender behandelt worden. Doch auch hier wurden die Mandeln vor dem Schälprozess einer Hitzebehandlung unterzogen. Wenn Sie beim Mandelmus-Kauf auf Mandelpüree in Rohkostqualität achten, dann können Sie sicher sein, dass es keinerlei schädliche Wärmebehandlung erfahren hat.

Mandelmus kann man beispielsweise mit der Green Star Saftpresse (mit Pürieraufsatz) selbst machen. Das Gerät ist jedoch relativ hochpreisig, doch gelingt Mandelmus mit normalen Küchenmaschinen nicht annähernd so gut.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

GIONRUDOLF DEVONAS
geschrieben am: Donnerstag, 24. März 2011, 13:25
eMail-Adresse hinterlegt
Herzlichen Dank!
GIONRUDOLF DEVONAS
Louise
geschrieben am: Montag, 21. Februar 2011, 13:01
eMail-Adresse hinterlegt
Ich hätte eine Frage zum Blausäuregehalt der Mandeln. Ich traue mich da nie mehr als 50 g am Tag zu essen weil man ja überall auf die Gefahren hingewiesen wird. Ist das nur Panikmache? Wenn ich im Biomarkt Mandeln kaufe und nur "Mandeln" draufsteht, sind das dann bittere Mandelkerne oder süße?

Vielen Dank!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Louise,
vielen Dank für Ihre Mail.

Bittermandeln sind IMMER und GRUNDSÄTZLICH als solche deklariert. Oft werden sie nur zur Backsaison vor Weihnachten angeboten. Ferner bevorzugen immer mehr Menschen (leider) BittermandelAROMA, so dass das Angebot an Bittermandeln immer mehr schwindet. Wenn Sie "Mandeln" kaufen, dann handelt es sich um süße Mandeln. Je nach Herkunft können diese dann sehr kleine Mengen an bitteren Mandeln enthalten. Die Menge ist aber so gering, dass die darin enthaltene Blausäure auch bei größeren Verzehrmengen keinen Schaden anrichtet.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.